Identitäten in _Bewegung_. Migration im Film

Ort
Zürich
Veranstalter
Gender Studies / Orientalisches Seminar, Universität Zürich
Datum
08.01.2010 - 09.01.2010
Von
Justyna Jaguścik, Universitärer Forschungsschwerpunkt Asien und Europa, Universität Zürich

Die Tagung „Identitäten in Bewegung. Migration im Film“ wurde unter Auspizien der Gender Studies an der Universität Zürich organisiert. Das Zusammentreffen von Doktoranden/innen und Postdoktoranden/innen verschiedener Disziplinen hatte einen experimentellen und workshopähnlichen Charakter. Im Rahmen dieser Konferenz wurden auch noch nicht abgeschlossene Projekte und Forschungsvorhaben in ihren Umrissen vorgestellt und diskutiert. Interdisziplinarität kann hierbei als der Oberbegriff verstanden werden, der, wie ein roter Faden, die auf der Tagung anwesende Akteure miteinander verband. Ähnlich wie die Gender Studies wird auch die Migrationsforschung als ein interdisziplinäres Forschungsfeld angesehen. Darüber hinaus lässt sich noch eine bedeutsame Affinität feststellen: sowohl Genderforschung als auch Migrationsforschung sind nicht selten per se politisch gezeichnete Akte, die sich gegen eine endgültige Festschreibung von Identitäten äußern („Identitäten in Bewegung“).

Der Titel der Tagung weist auf die von den Organisatoren festgesetzten Schwerpunkte hin. Die Konferenz wurde als eines laufender Projekte des im Rahmen der Gender Studies angelegten Forschungsfeldes Gender und kulturelle Differenz konzipiert. Aus diesem Grund schwebte die Erwartung im Raum, dass sich die einzelnen Referate dem Themengebiet Gender am Beispiel der „Migration“ aus einer transnationalen und transkulturellen Perspektive vermittelt durch das Medium Film nähern würden.

Obwohl nicht in allen Beiträgen das Thema Gender erwartungsgemäß zum Vorschein trat, setzten sich alle Gäste mit dem Thema Migration auseinander. Dabei stießen mindestens zwei Perspektiven aufeinander. Die eher klassischen Paradigmata, die die Migration als eine zielgerichtete, intentionelle Bewegung definieren, wie in BERNADETTA MATUSZAK-LOOSES (Poznań) oder PETAR DRAGIŠIC (Belgrad) Referaten, wurden seltener thematisiert. In der Mehrzahl der Beiträge versuchten die Autoren die Migration „an sich“ aus einer neuen Perspektive darzustellen.

BETTINA DENNERLEIN (Zürich) erwähnte schon in der Einführung stichwortartig jene Analysekategorien, mit Hilfe derer sich die neue Reflexion von Migrationen auszudrücken versucht. Aufgezählt wurden die Postcolonial Studies (mit Homi K. Bhabhas Konzept der Hybridität), die Globalisierungstheorien (Saskia Sassen), der von Ulrich Beck und Arjun Appadurai neu definierte Kosmopolitismus oder die liquide flüchtige Moderne Zygmunt Baumanns. Dementsprechend und darüber hinaus bot die gemeinsame Intervention von BRIGITTA KUSTER (Zürich/ Berlin) und VASSILIS TSIANOS (Hamburg) einen Einblick in eine mögliche De-/Rekonstruktion des Migrationsbegriffs, die mit dem Ansatz „Autonomie der Migration“ von Yann Mulier Boutang neue theoretische Perspektiven eröffnet. Nicht ohne Grund schloss dieser Beitrag die Tagung ab. Jedoch ohne einen Schlussstrich zu ziehen, sondern viel mehr als ein Zeichen setzend des Loslösens von dem bisherigen methodologischen Funktionalismus.

Der zweite Teil des Titels mit dem Wort „Film“ deutet auf einen weiteren Schwerpunkt hin. Besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte dem Medium Film als einem Bindeglied zwischen Fragen der Ästhetik und der Sozial- und Kulturwissenschaften sowie der Politischen Theorie.

ELKE FRIETSCH (Zürich) übernahm die Einführung in diesen Teil. In einer kurzen historischen Exkursion wies sie auf die Entwicklung der visuellen Darstellungen der Alterität von der kolonialen Photographie, über die Erfindung des Dioramas, bis zu dem zeitgenössischen Migrantenfilm hin. Immer wieder sei das filmische Medium eingesetzt worden, um Identitäten zu fixieren. Es habe als Mittel der Konstruktion sowohl von der die Schaulust befriedigenden Andersheit, als auch von kulturellem Eigenem gedient.

Im Film kristallisieren sich nicht selten politische Fragen von grundlegender Bedeutung. Er bietet aber auch die Möglichkeit, Identitätszuschreibungen subversiv nachzufragen oder zu dekonstruieren. Sämtliche Referenten schlossen sich in den daraufhin folgenden Beiträgen der Feststellung an, dass zwischen Medialität, Macht und Emotionen ein komplexer Zusammenhang bestünde. „Identitäten in Bewegung in bewegten Bildern“ – so könnte eine Paraphrase des Titels lauten.

Die Referate lieferten ein buntes Patchwork heterogener Forschungsansätze von den Filmwissenschaften bis hin zu den Postcolonial Studies. Sinngemäß wurden sie in fünf Sektionen aufgeteilt. Dennoch lassen sich mit einigen oft erwähnten Termini einige Panel-überschreitende Brücken schlagen.

Der alte, nicht nur in den europäischen Gesellschaften, sondern auch in der Wissenschaft latent präsente Topos der Migration als Bedrohung lebte in einer neuen Form in RAMÓN REICHERTs (Wien) Beitrag auf. Mit Hilfe durch Zeitraffertechnologie veränderter Kontrollbilder, welche vom spanischen Grenzschutz veröffentlicht wurden, verfolgte er die visuelle Vervollständigung der Kriegs-Rhetorik und Wasser-Metaphorik der Migrationsgegner. Verantwortlich dafür seien nicht nur die Medien, sondern auch die scheinbar neutralen Berichterstattungen der Behörden, die abgesehen von trockenen Statistiken und Diagrammen auch mit emotionsbeladenen Bildern zu einer Festnagelung der afrikanischen Migration als Massensturm und Bedrohung beigetragen hätten. Dem Referenten folgend habe der Einsatz der Zeitraffertechnologie eine politische Dimension, da er zur Entstehung medialer Bilder von Einwanderern als eindringliche hemmungslose und unaufhaltsame Masse beitrage. Die Zeitraffertechnologie gehöre somit zu den Medienpraktiken des Neorassismus, indem sie den Eindringling (den Afrikaner) dehumanisiere und ihm den Subjektstatus verweigere.

Das Motiv der Migration als „Bedrohung“ kann aber auch aus einer anderen Perspektive, die der Auswanderungsgesellschaft, gesehen werden. CHRISTOPHER TREIBLMAYR (Wien) stellte in seinem Referat Kutlug Atamans Film „Lola und Bilidikid“ vor. Das Coming out eines jungen, homosexuellen Türken in dem Berliner Stricher- und Travestiemilieu der 1990er-Jahre wurde als bewusstes Gegenmodel zu den sowohl auf der deutschen als auch türkischen Seite traditionellen Männlichkeitskonzepten in Szene gesetzt. Sich jeglichen festen Zuschreibungen gegenüber distanzierend und die Identitäten in Schwung bringend wies der Referent auf eine soziale Praxis des „doing gender“ und „doing ethnicity“ hin. Damit entlarvte er dem Regisseur folgend binäre Gegensetze wie männlich und weiblich, homo- und heterosexuell oder deutsch und türkisch als veränderbare kulturelle Konstruktionen.

Auf die Spannung zwischen dem Begriff der essenziellen, eingeborenen (ius sanguinis) und konstruierten Ethnizität wies auch LAURA COPPENS (Zürich) in ihrem Vortrag hin. Als Einstieg in ihr Referat, in dem die Migrationen im asiatischen Raum thematisiert wurden, dienten die Wörter des indonesischen Filmregisseurs, chinesischer Abstammung, Edwins: „The problem is not becoming Chinese, but becoming Indonesian“. Die Chinese Indonesians, die homo oeconomicus Indonesiens schlechthin, kamen in drei großen Einwanderungswellen nach Indonesien. Trotz ihrer finanziellen Stärke galten sie lange als Bürger der „untersten Kategorie“. Der bereits hundert Jahre entfernte Migrationsentschluss ihrer Vorfahren brandmarkte die heutigen Chinese Indonesians. Dieses ethnische Stigmata konnte wie die Ausschreitungen von 1998 zeigten auch zu einer lebensgefährlichen Bedrohung werden.

Für die in Edwin’s Film vorgestellten Figuren wird der Chinese zum gefährlichen Fremden in mir selbst, der ein für alle mal exorziert werden sollte. Diesem Wunsch folgt die Hauptprotagonistin Linda, die durch das Essen von Feuerwehrkörpern versucht, die Geister ihres chinesischen Vorfahren, mit welchen sie sich nicht identifizieren kann, zu vertreiben.

Laura Coppens Vortrag schloss sich jenen Beiträgen an, in denen Migration nicht mehr im Sinne traditioneller sozialwissenschaftlicher und politischer Ansätze als ein unidirektionaler Prozess dargestellt wurde, der mit der Integration in eine neue kulturell differente Gesellschaft seine Krönung findet. Die Referentin vertritt eine „sinnbildliche“ Verwendung dieses Begriffes, die daraufhin deuten sollte, dass: „Nicht die Chinese Indonesians diejenigen waren, die sich bewegt hatten, sondern das politische System und die Gesellschaft um sie herum, was zu neuen Aushandlungsprozessen führte“.

Mit dem Begriff des Fremden spielte auch TERESA SCHWEIGER (Salzburg/ London) in ihrem Beitrag, indem sie die Figur der aus dem ehemaligen Ostblock stammenden Sexarbeiterin mit der Analysekategorie Whiteness und Julia Kristevas Fremdheitsbegriff in Verbindung brachte. Die Referentin argumentierte, dass die Unterscheidung des Fremden und des Eigenen in diesem Fall nicht über Hautfarbe, sondern über Stammeln und Stottern entstehe und die mangelhafte Beherrschung einer Fremdsprache zur Trennlinie würde. Darüber hinaus kamen zwei weitere Schlüsselbegriffe in ihrem Vortrag zum Vorschein: Intersektionalität und Stereotypen / Klischees.

Unter Intersektionalität wird hier das Durchkreuzen und das gleichzeitige Aufeinandertreffen verschiedener Modi der Alterität wie Ethnizität, Geschlecht, Klasse, Kultur, Religion etc. verstanden. In vielen Vorträgen wurden diese Kategorien und die komplexen Zusammenhänge zwischen ihnen nachgefragt, wenn auch nicht immer explizit. Anhand des Beispiels der Sexarbeiterinnen, die die Migration von Ost nach West verkörpern, zeigte Teresas Schweigers Vortrag, wie Migration im Film an spezifische Geschlechtervorstellungen gebunden ist.

ANTONIA SCHMID (Wuppertal) vereinte die Analysekategorien Geschlecht, Ethnizität und Klasse mit einer an Gayatri C. Spivak anknüpfenden Kritik des Repräsentationsbegriffes. Die Referentin thematisierte die „Positiva“ von Repräsentationen im Film, der eine genuine Möglichkeit zur Identifikation mit Fremden eröffne. Im Gegensatz dazu verdeutlichte sie daraufhin am Beispiel zweier Figuren von Iranerinnen aus den Filmen „Fremde Haut“ und „Persepolis“ die Problematik der Darstellung und Vertretung im Film über Migrationen. Als „Negative“ der Repräsentation beschrieb sie die im Verlauf der Repräsentation entstehende doppelte Absenz, in der die Andere unsichtbar würde durch das eigene Sichtbarmachen. Die Protagonistinnen in den erwähnten Filmen – gebildete Frauen aus der Mittelschicht, „starke“ weibliche Subjekte – böten geeignete Identifikationsfiguren für das europäische Publikum. Dabei werde ihre Funktion als Stellvertretung problematisch, indem der „Figur der Iranerin“ in diesen Filmen alle anderen iranischen Frauen eingenommen würden; und die, die nicht gezeigt werden können, blieben fremd.

Die Schlussbehauptung der Referentin, dass die Filme über Migration Ausschlüsse produzieren würden, die den realen Subjekten ungerecht werden können, löste eine lebhafte Diskussion aus. Die teilnehmenden Filmwissenschaftler äußerten Vorwürfe, dass die Probleme angesichts des Terminus der Repräsentation dem Medium Film nicht gerecht geworden seien. Sie argumentierten für die Unterscheidung zwischen der bildimmanenten Sphäre und dem Wissen, das auf die Bilder in dem Akt der Wahrnehmung projiziert werde. Zusätzlich wurde über die konkrete Bedeutung der Repräsentationsprobleme für den Film über Migrationen und der von ihm gebotenen Identifikationsmöglichkeiten diskutiert. Nachträglich führte Vassilis Tsianos den Begriff des Werdens von Gilles Deleuze als eine Möglichkeit ein, mit den Aporien der Repräsentationen umzugehen.

Ein anderer Beitrag bot eine interessante Ergänzung zum Thema der (Nicht-)Repräsentierbarkeit von Subalternen. LENA CHRISTOLOVA (Konstanz) stellte die digitalen Erzählungen von Migranten vor. Die Teilnehmer der Tagung äußerten sich skeptisch zum Thema, ob dieses Medium den Rechtlosen eine wirkliche Kommunikationsplattform gäbe und deuteten darauf hin, dass in dieser Form auch eine bestimmte Erinnerungskultur privilegiert werde. Die zeitlichen und technischen Beschränkungen hätten nicht selten dazu geführt, dass die Narrationen das inhaltlich Stereotypische und Schematische zum Vorschein brächten.

Als ein Versuch die Perspektive der Migranten mit einzubeziehen, kann die Filmvorführung und die anschließende Diskussion mit der Regisseurin ANDREA ŠTAKA, einer der Höhepunkte der Tagung, gesehen werden. Ihr mit dem Goldenen Leoparden 2006 gekröntes Filmdebut „Das Fräulein“ soll ein Gegenbild zu den eindimensionalen Darstellungen der Migranten aus Ex-Jugoslawien im europäischen Kino liefern. Ähnlich der gegenwärtigen theoretischen Ansätze thematisiert dieser Film die Migration als gelebte Wirklichkeit und als ein Prozess der kontinuierlichen Selbstgestaltung und Neugestaltung des eigenen Lebens.

Eher als Ergänzung zu den bereits erwähnten und mehrheitlich aus den Geistes- und Kulturwissenschaften stammenden Analysekategorien, Theoremen und Konzepten, versuchten auf der Konferenz auch die Filmwissenschaften Fuß zu fassen. HAUKE LEHMANN (Berlin), HEIKE ENDTER (München) und LEA WOHL (Hamburg) zeigten in ihren Vorträgen, welche Genre mit dem Thema der „mobilen Identitäten“ verwandt sind und setzten sich dementsprechend mit dem Road Movie, Western und Sprachheimatfilm auseinander. In Heike Endters überzeugend detaillierter Argumentation kam die Kategorie Raum erneut zum Ausdruck. Damit schloss sie sich den früheren Überlegungen Bernadetta Matuszak-Looses zu den Grenzregimen und Teresa Schweigers „transkulturellen Räumen“ an.

Die zweitägige Tagung bot einen facettenreichen Einblick in die möglichen Darstellungsformen von Migration. In den Vordergrund traten dabei vielmehr die Figuren der Migranten/innen, als der Migrationsprozess an sich. Außerdem konzentrierten sich die Referenten nicht nur auf das Medium Film, sondern stellten verschiedene Einblicke in die Medialisierung von Grenzen dar. Das Thema entfaltete sich in verschiedensten Variationen, die von Fernsehbildern, Aufnahmen von Überwachungskameras bis hin zu Spielfilm und Reportage reichten.

Als ein Kritikpunkt lässt sich anführen, dass die im Thema angedeutete Verbindung von „Identitäten in Bewegung“ und „bewegten Bildern“ zeitweise in den Hintergrund anderer Diskussionen rückte. Vielleicht fehlte nur das nötige Fazit, in dem die Charakteristika des filmischen Mediums (zum Beispiel im Vergleich zur Literatur, besonders Exil- und Migrantenliteratur) und dessen Einzigartigkeit in der Darstellung von Migrationen nochmals unterstrichen wurden. Wichtig ist jedoch, dass es den aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Feldern stammenden Teilnehmern gelang, mehrere gemeinsame Diskussionsebenen zu finden. Dem Risiko eines Chaos, das die Heterogenität und Sprachvielfalt der verschiedenen akademischen Disziplinen mit sich bringt, konnte damit erfolgreich ausgewichen werden. Dank der Vielfalt der theoretischen und methodischen Ansätze, die auf der Tagung ihren Platz fanden, konnten sich die Referenten und die zahlreichen Zuhörer eine ausführliche Übersicht über die aktuellen Diskussionen um die räumliche Mobilität von Menschen verschaffen.

Konferenzübersicht:

Begrüßung Bettina Dennerlein
Einführung Elke Frietsch

Panel I Medialisierungen von Grenzen
Moderation Elke Frietsch

Ramón Reichert: Migration im Zeitraffer – Die „Festung Europa“ im Fernsehen

Bernadetta Matuszak-Loose: Wandel und Kontinuität staatlicher und sozialen Grenzen. Die EU-Außengrenze im Film am Beispiel der deutsch-polnischen Grenzregionen

Lena Christolova: Digital Stories: Migrants` Stories

Filmvorführung: „Das Fräulein” (Schweiz, 2006) Regie: Andrea Štaka
Einführung und Moderation Hamid Hosravi, Farida Stickel

Panel II Sexualisierungen und transkulturelle Räume
Moderation: Brigitte Frizzoni

Teresa Schweiger: Das Bordell als transkultureller Raum von Begegnungen zwischen Ost und West? Eine Analyse der österreichischen Spielfilme „Revanche“ (Götz Spielmann 2008) und „Import / Export“ (Ulrich Seidl 2007)

Christopher Treiblmayr: „Ein Mann ist ein Mann und ein Loch ist ein Loch“ – Männlichkeit, Homosexualität und Migration in Kutlug Atamans „Lola und Bilidikid“ (Deutschland, 1998)

_Panel III Mobilisierungen von Identität
Moderation Janine Dahinden

Hauke Lehmann: Permanente Migration. Das Road Movie als Mobilisierung von Identität im Kino des New Hollywood

Heike Endter: Der Western „Hombre“ von Martin Ritt
_Panel IV Stereotype und Metamorphosen-
Moderation Bettina Dennerlein

Antonia Schmid: Representing the Other? Zur Problematik von Darstellung und Vertretung im Film über Migration

Petar Dragišic: Gastarbeiter im Film: Stereotype über Arbeitsmigranten im jugoslawischen Spielfilm und Fernsehfilm der 1970er und 80er Jahre

Laura Coppens: Being Chinese Indonesian – Feeling out of Place in One`s own Country. Ethnizität, Identität und Gender in Edwin`s Film “Blind Pig Who Wants to Fly”

Panel V Remigration und Transit
Moderation Sylvia Kafehsy

Lea Wohl: “Uns trennt von gestern kein Abgrund, sondern die veränderte Lage”. Zwei Geschichten von Remigration: Fritz Kortner in „Der Ruf“ (1948)

Brigitta Kuster, Vassilis Tsianos: Imperceptible Politics – „Sir Alfred Mehran lebt und arbeitet in Terminal 1“

Abschlussdiskussion

Zitation
Tagungsbericht: Identitäten in _Bewegung_. Migration im Film, 08.01.2010 – 09.01.2010 Zürich, in: H-Soz-Kult, 06.02.2010, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-2990>.