Zeitgeschichte – Medien – Historische Bildung

Ort
Bonn
Veranstalter
Konferenz für Geschichtsdidaktik
Datum
02.04.2010 - 04.04.2010
Von
Manuel Altenkirch, Pädagogische Hochschule Heidelberg; Yvonne Rogoll / Kathrin Schröter, Ruhr-Universität Bochum

Im Bonner Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland fand vom 2.-4.10.2009 die 18. Zweijahrestagung der Konferenz für Geschichtsdidaktik statt. Das Haus der Geschichte erwies sich im Jahr der zeitgeschichtlichen Jubiläen als ein überaus geeigneter und freundlicher Gastgeber der Veranstaltung. Die Konferenz unter dem Titel „Zeitgeschichte – Medien – Historische Bildung“ nahm die vielfachen geschichtskulturellen Wechselwirkungen zwischen der medialen Präsenz von Zeitgeschichte in Presse, TV, Kino und Internet und den durch sie angestoßenen und komplex beeinflussten geschichtsbezogenen Lehr-Lern-Prozessen in den Blick. Es ging einerseits um eine Analyse des spezifischen zeitgeschichtlichen Profils einzelner Medienformate und ihren Vergleich und andererseits um die Möglichkeiten, die durch sie geschaffenen geistigen Voraussetzungen in kontrollierten Lehr-Lern-Prozessen zu Sprache und Reflexion zu bringen. Eine Leitfrage lautete, wie kommerziell und politisch durchformte massenmediale Sinnstiftungsangebote – auch gegen die Intentionen ihrer Produzenten – zu einem Ferment historischer Bildung gemacht werden können.

Gerade der Einfluss der Medien auf das Geschichtsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler sollte stärker berücksichtigt und analytisch in den Blick genommen werden, worauf die beiden Eröffnungsvorträge von SUSANNE POPP (Augsburg) und MICHAEL SAUER (Göttingen) aufmerksam machten. In Anknüpfung an die letzte Tagung in München mit dem Thema "Historische Kompetenzen und Museen" gelte es, die Prozesse der Rezeption von der medialen Vermittlung von Geschichte zu analysieren und daraus entsprechende geschichtsdidaktische Schlüsse zu ziehen.

Die erste Sektion der Tagung beschäftigte sich mit der Präsenz von Zeitgeschichte in kommerziellen Printmedien. MARKO DEMANTOWSKY (Bochum) wies in seinem Einführungsvortrag auf die Marktstellung bestimmter Printmedien hin, die allein durch ihre Auflagenstärke und ihre Fähigkeit zum agenda setting enormen Einfluss auf das Geschichtsbewusstsein in der Gesellschaft hätten. Dieser Einfluss stelle neben dem ebenfalls wirkmächtigen der Familie ein Feld dar, das die Geschichtsdidaktik beginnen müsse, empirisch fundiert und systematisch zu untersuchen. Besonders berücksichtigt werden solle dabei, ob sich medienspezifische Zeitgeschichts-Profile modellieren ließen. Zusätzlich sei zu untersuchen, wann welche Zeitgeschichten jeweils in ein Medienereignis transformiert würden. Gemeinsam sei allen inhaltsanalytischen Beiträgen in dieser Sektion, dass sie durch eine methodische Rückkopplung bibliometrischer und hermeneutischer Verfahren versuchen würden, den empirischen Anspruch einzulösen.

Einen enormen Zuwachs und eine Dominanz von Themen mit zeitgeschichtlichem Inhalt konnte MEIK ZÜLSDORF-KERSTING (Osnabrück) in der „Bild“ feststellen. Er untersuchte das zeitgeschichtliche Profil des Massenmediums hinsichtlich des vermittelten Geschichtsbildes des Nationalsozialismus, der Geschichte der BRD und der DDR. Er stellte fest, dass der Nationalsozialismus zwar immer noch ein dominierendes Thema sei, jedoch die Darstellung der Geschichte der BRD zugenommen habe. In der „Bild“ sei das Bestreben erkennbar, die Geschichte der Einigung in die Erfolgsgeschichte der BRD zu integrieren, wobei die Geschichte der DDR inhaltlich als negative Gegengeschichte dargestellt werde. Festzuhalten bleibe, dass die Darstellung von Zeitgeschichte in der Bild primär an Aktualität, Skandalisierung und Extrema orientiert sei.

CHRISTIAN SPIESS (Göttingen) untersuchte populäre Geschichtsmagazine wie „damals“, „PM History“, „G/Geschichte“ und „Geo Epoche“ hinsichtlich des Aufgreifens zeitgeschichtlicher Themen. Zunächst vermerkte er, dass alle Magazine nicht die aktuellen Debatten bzw. Kontroversen in ihren Veröffentlichungen berücksichtigen, sondern sich vielmehr an konventionellen Themen orientieren und diese populärwissenschaftlich aufarbeiten würden. Eine gewisse Konkurrenzsituation zu populärwissenschaftlichen Sendungen mit zeitgeschichtlichen Inhalten im Fernsehen sei nicht von der Hand zu weisen, was sich vor allem in der erkennbaren Suche der Magazine nach einer eigenen Nische verdeutliche.

Der „Spiegel“, der „immer noch als Leitmedium bzw. Taktgeber des Journalismus zu sehen ist“, so NICOLAI HANNIG (Gießen), habe die Zeitgeschichte als einen festen Bestandteil integriert. Hannig konstatierte, dass sich der „Spiegel“ vor allem einer Aufklärungs- und Enthüllungsrhetorik bediene, die durch eine durchdachte Bild-Text-Komposition noch verstärkt werde. Insbesondere die deutsche Geschichte und zunehmend die deutsch-deutsche Geschichte würden den Anteil an zeitgeschichtlichen Artikeln dominieren, wobei hier auch ein Fokus auf der Darstellung von Herrschaft liege. Über Zeitgeschichte würde im „Spiegel“ vorzugsweise dann berichtet werden, wenn der Nachrichtenwert personalisierbar und skandalisierbar sei, um so die Zeitschrift in die Rolle eines historischen Gewissens der Nation zu rücken.

Als „große soziale Leistung“ des „Stern“ bezeichnete JEANNETTE VAN LAAK (Gießen) die Tatsache, dass es dem Boulevardmagazin gelungen sei, eine mediale Integration der Ostdeutschen in die westdeutsche Gesellschaft durch die Darstellung der DDR-Geschichte als Teil der (Bundes-)Deutschen Geschichte zu bewirken. Dabei liege in dieser Zeitschrift der Schwerpunkt auf der Darstellung der Alltags- und Mentalitätsgeschichte. Dadurch sei es ihr gelungen, Anknüpfungspunkte sowohl für Ost-, als auch für Westdeutsche zu bieten. Unterstützt wird dies durch die "Leserfreundlichkeit" der Artikel, die vor allem auf die Aussagekraft von Bildern setzen würden.

In der anschließenden Diskussion wurde hervorgehoben, dass die vorgestellten Arbeiten eine wichtige Grundlagenforschung darstellen. In einem weiteren Schritt sei die Rezeption der Zeitschriften zu untersuchen. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass sich die Darstellung von Zeitgeschichte in populären Printmedien primär auf deutsche Geschichte beschränke; eine Erweiterung der Raumperspektive sei nicht vorzufinden.

Die zweite Sektion widmete sich der Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte in ausgewählten Unterrichtsmedien. In diesem Zusammenhang verwies HOLGER THÜNEMANN (Münster) auf das bisher kaum erforschte Feld der Schulbuchnutzung und -rezeption. Er verdeutlichte dies plausibel an einer unzureichenden begrifflichen Konkretisierung von Zeitgeschichte in den derzeit genutzten Lehrwerken, der mangelnden Abbildung fachwissenschaftlicher Untersuchungen und Methoden (beispielsweise der oral history) sowie einer nicht ernst genommenen Bearbeitung zeithistorischer Themen in ihrer Kontroversität.

BÄRBEL KUHN (Duisburg-Essen) unterstrich in ihrem Vortrag über die deutsche Geschichte in französischen Schulbüchern die enge Verbindung zwischen der Entwicklung und Etablierung von geschichtspolitischen Erinnerungsnarrativen und der daraus resultierenden Einpassung deutscher Zeitgeschichte in die französischen Diskurse.

Anschließend ging ULRICH KRÖLL (Münster) auf die Bedeutung digitaler Medien für den Unterricht ein, indem er positive Effekte wie die Schulung von Medienkompetenz, die Visualisierung historischer Erfahrungsräume und Strukturen gerade in der Zeitgeschichte, die Schaffung von Interaktivität und Multimedialität sowie die Ermöglichung entdeckenden, handlungs- und selbst gesteuerten Lernens unterstrich. Zugleich betonte er die Grenzen dieser Nutzung vor allem in der Verengung der Wahrnehmung, einer zum Teil oberflächlichen Informationsüberflutung und auch einer zunehmend unkritischen Distanz gegenüber diesem Medium.

Zum Abschluss dieser Sektion stellte FABIO CRIVELLARI (Konstanz) Produzenten bzw. Akteure und beispielhaft Unterrichtsfilme mit zeitgeschichtlichem Schwerpunkt vor. Problematisch sei die Materialauswahl, die enge zeitliche Sequenzierung, die geringe Nutzung und Nachfrage seitens der Lernenden sowie ein fehlender Input aus der Fachdidaktik. Ferner warf er die Frage nach dem spezifischen Narrativ eines Unterrichtsfilms auf.

Die dritte Sektion der Tagung stand unter dem Fokus der Betrachtung von Zeitgeschichte in Film und Fernsehen. SASKIA HANDRO (Münster) ging in ihrem Vortrag „Zeitgeschichte(n) im Fernsehen“ auf die Bedeutung von Television für die Erinnerungskultur ein. Ausgehend von der Diskrepanz zwischen Zeitgeschichte als Wissenschaft und dem Fernsehen als unterhaltendem Mittler von Zeitgeschichte, stelle das Fernsehen einen geschichtskulturellen Diskursraum dar, in welchem die „Deutung und Bedeutung von Zeitgeschichte einer massenmedial geprägten Erfahrungs- und Erinnerungsgemeinschaft verhandelt wird“. Verdeutlicht wurde diese Argumentation am Beispiel der ARD-Produktion „60xDeutschland“, bei dessen Analyse Saskia Handro das Fernsehen im Hinblick auf funktionale Eigenheiten als Teil der Popkultur unter audiovisuellen und erinnerungskulturellen Aspekten berücksichtigte.

OLIVER NÄPEL (Münster) untersuchte das Zusammenspiel von Geschichtsfernsehen, Geschichtswissenschaft und Geschichtsdidaktik. Äußerst anschaulich erörterte er auf der Grundlage von Comicstrips (Walter Moers „Adolf du alte Nazisau“) exemplarisch Perspektiven der didaktischen Reichweite als auch deren quellenkritischen Bearbeitung.

SABINE MOLLER (Oldenburg/Stanford) erweiterte den Blick um eine international vergleichende Perspektive und stellte erste Überlegungen zur Frage „Wie Deutsche und Amerikaner ‘Good Bye Lenin‘ sehen“ zur Diskussion. Sie verwies auf den Einfluss öffentlich verhandelter Themen, aktueller Debatten und situativer Faktoren, welche die Formung und Bedeutungskonstruktion medialer Wahrnehmung sowie die eigene Erfahrungswelt der Zuschauer prägen.

Die vierte Sektion beschäftigte sich mit der Zeitgeschichte im Internet, auch im Sinne eines Lernortes für Zeitgeschichte. In ihrem einleitenden Vortrag stellte BETTINA ALAVI (Heidelberg) fest, dass im Internet das neueste Medium für Zeitgeschichte zu sehen sei. Zeitgeschichte würde im Internet vor allem als Primärerfahrung, als Abbildung der Erinnerungskultur und aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive präsentiert werden. Besonders die Beurteilung von Internetseiten mit zeitgeschichtlichen Inhalten sei von großer Wichtigkeit, reiche die Spanne der Angebote doch von hochprofessionellen Seiten bis hin zu fragwürdigen Darstellungen unwissenschaftlicher Natur.

Im ersten Beitrag dieser Sektion beschäftigte sich VADIM OSWALT (Gießen) am Beispiel der Zeitgeschichte mit dem Internet als Lernort. Er arbeitete drei zentrale Ebenen im Umgang mit Zeitgeschichte im Internet heraus. Auf der Ebene der Präsentation hätte sich vor allem im Bereich der Zeitgeschichte die Möglichkeit ergeben, auf eine nahezu unzählbare Anzahl von Quellen zurückzugreifen. Mittlerweile wären im Internet mehr Informationen abrufbar als in Museen. Deshalb sei es von entscheidender Bedeutung, die Masse der Informationen hinsichtlich der Exemplarität auszuwählen sei, um sich nicht in der Informationsflut zu verlieren. Auf der Ebene der Interaktion wies Oswalt vor allem auf die erweiterten Möglichkeiten der Zusammenarbeit, wie z.B. des Social Taggings hin, die sich durch das Web 2.0 ergeben. Die Ebene der Rezeption sei vor allem geprägt durch die Frage nach notwendigen Kompetenzen im Umgang mit dem Internet. Hieraus könne abgeleitet werden, dass es die Aufgabe der Schule sei, die Schülerinnen und Schüler "fit" zu machen für den Umgang mit der Heterogenität des Mediums.

JAKOB KRAMERITSCH (Wien) baute in seinem Vortrag auf den Idealtypen des historischen Erzählens von Jörn Rüsen auf und erweiterte dessen Modell um einen weiteren Typ. Die Postmoderne hätte die Genetische Erzählweise dekonstruiert, was die Entwicklung eines fünften Typs notwendig mache. Man könne hier von einer Verflüssigung des Erzählens sprechen, die nur noch kleinere Verknüpfungen von Vergangenheit und Gegenwart ermögliche. Auf die Zeitgeschichte übertragen bedeute dies, dass sich das kollektive Gedächtnis nur noch schwer auf einen Nenner bringen ließe, da vor allem in den digitalen Medien, also auch im Internet, Zeitgeschichte mehr und mehr situativ erzählt werde. Als Konsequenz für die Geschichtsdidaktik lasse sich daraus ableiten, dass die Beurteilungsfähigkeit zu stärken und quellenkritische Betrachtungen anzuregen sei.

In seinem Beitrag über Zeitgeschichte in der Wikipedia analysiert HIRAM KÜMPER (Bielefeld) die Online-Enzyklopädie hinsichtlich dreier Aspekte. Bezüglich der Funktion der Wikipedia als Informatorium könne festgestellt werden, dass sie sich zwar durch die Nachvollziehbarkeit der Entstehung auszeichne, jedoch weiterhin durch die Darstellung der Geschichte als Faktenerläuterung und die Anonymität der Autoren ein Problem bestehe. Für den Aspekt Wikipedia als Forschungsgegenstand könne man immer noch von einer breiten Ablehnung der Wikipedia in akademischen Kreisen sprechen. Dies könne jedoch zu einer fruchtbaren Auseinandersetzung mit ihr führen, da die Artikel durch die Einsehbarkeit ältere Artikelversionen ein Stück Zeitgeschichte darstellen würden. Der letzte Aspekt – Wikipedia als kollaborativer Arbeitsplatz – würde ihre Integration, speziell der Wiki-Technik, in den universitären Alltag voraussetzen.

Im letzten Beitrag dieser Sektion setzte sich RAINER PÖPPINGHEGE (Paderborn) mit dem Lebendigen Museum Online (LeMO) auseinander. Das Angebot LeMO wolle einen wissenschaftsorientierten Zugang zur Zeitgeschichte schaffen und bestehe zusätzlich aus einem umfangreichen Darstellungsteil, der nach politischen Gesichtspunkten gegliedert sei. Vor allem die fehlende Multiperspektivität und Problemorientierung sowie das fehlende didaktische Konzept seien in LeMO zu bemängeln; LeMO sei kein Selbstläufer des historischen Lernens, vielmehr könne es als "Steinbruch" für Materialien und Quellen genutzt werden. Dennoch könne LeMO mit Hilfe von entsprechenden Aufgaben ein Produkt sein, mit dem Schülerinnen und Schüler lernen können.

In der anschließenden Diskussion wurde vor allem hervorgehoben, dass trotz des Bedeutungszuwachses das Internet als Ort des historischen Lernens bisher nur vereinzelt geschichtsdidaktisch analysiert worden ist. Ferner wurde betont, dass sich die Art des historischen Erzählens im Internet im Wandel befinde und sich dadurch ein "Zwang" nach Flexibilität, auch des historischen Erzählens ergebe, was weiter erforscht werden müsse.

In der Diskussionsrunde zum Abschluss des ersten Tages diskutierten der Leiter des Hauses der Geschichte in Bonn, HANS WALTER HÜTTER, zusammen mit SUSANNE POPP und den Zeitzeugen KATRIN HATTENHAUER, JOCHEN LÄßIG und KARL WILHELM FRICKE sowie dem Historiker ANDREAS RÖDDER (Mainz) zum Thema "Gewinnen Zeitzeugen die Deutungshoheit?". Katrin Hattenhauer und Jochen Läßig, die beide 1989 aktiv in der Bürgerbewegung der DDR waren und Karl Wilhelm Fricke, der in den 1950er-Jahren vom Ministerium der Staatssicherheit entführt wurde, stellten klar heraus, dass von entscheidender Bedeutung sei, welcher Zeitzeuge zu Wort komme. Zeitzeugen würden, gerade im Umfeld der Bürgerbewegung 1989, um die Deutungshoheit "streiten", wobei jeder zum Teil seine eigene Version bzw. Sicht der Dinge berichten würde. Wichtig sei daher, die Aussagen von Zeitzeugen, ebenso wie andere Quellen auch, quellenkritisch zu bearbeiten.

Konferenzübersicht:

Hans Walter Hütter (Präsident des Hauses der Geschichte), Susanne Popp (Augsburg): Begrüßung
Susanne Popp: Zum Stand der Disziplin

Sektion I: Zeitgeschichte in kommerziellen Printmedien
Leitung: Marko Demantowsky, Bochum

Meik Zülsdorf-Kersting (Osnabrück): Zeitgeschichte in BILD

Christian Spiess (Göttingen): Zeitgeschichte in Geschichtsmagazinen

Nicolai Hannig (Gießen): Zeitgeschichte im SPIEGEL

Jeannette van Laak (Gießen): Zeitgeschichte im STERN

Sektion II: Zeitgeschichte in Unterrichtsmedien
Leitung: Michael Sauer, Göttingen

Holger Thünemann (Münster): Zeitgeschichte in Schulbüchern

Bärbel Kuhn (Essen-Duisburg): Deutsche Zeitgeschichte in französischen Schulbüchern

Ulrich Kröll (Münster): Zeitgeschichte in digitalen Medien

Fabio Crivellari (Konstanz): Zeitgeschichte in Unterrichtsfilmen

Podiumsdiskussion
Andreas Rödder (Mainz), Katrin Hattenhauer, Jochen Läßig, Karl Wilhelm Fricke

Sektion III: Zeitgeschichte in Film und Fernsehen
Leitung: Gerhard Paul, Flensburg

Saskia Handro (Münster): Vielmehr als Herr K. – Zeitgeschichte(n) im Fernsehen

Oliver Näpel (Münster): Geschichts-TV – Geschichtswissenschaft – Geschichtsdidaktik

Sabine Moller (Oldenburg/Stanford): Spielfilme als transnationale Erinnerungsorte – wie Deutsche und Amerikaner „Good Bye Lenin“ sehen

Sektion IV: Zeitgeschichte im Internet
Leitung: Bettina Alavi, Heidelberg

Vadim Oswalt (Gießen): Überlegungen zum Lernort Internet am Beispiel der Zeitgeschichte

Jakob Krameritsch (Wien): Digital (hi-)story telling – Formen und Typen

Hiram Kümper (Bielefeld): Zeitgeschichte in der Wikipedia

Rainer Pöppinghege (Paderborn): Die echt konkrete Seite: LeMo als Lernort für Zeitgeschichte

Nachwuchssektion
Leitung Wolfgang Jacobmeyer, Münster

Johannes Meyer-Hamme (Hamburg): Historische Identitäten, Geschichtsunterricht. Ergebnisse einer rekonstruktiven Studie

Andrea Kolpatzik (Münster): Geschichtsjournalismus in den Neuen Medien

Zitation
Tagungsbericht: Zeitgeschichte – Medien – Historische Bildung, 02.04.2010 – 04.04.2010 Bonn, in: H-Soz-Kult, 16.04.2010, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-3075>.