Migration Türkei-Schweiz

Ort
Zürich
Veranstalter
Soziologisches Institut und Historisches Seminar, Universität Zürich; Stiftung Forschungsstelle Schweiz-Türkei
Datum
17.09.2010
Von
Fahrettin Calislar, Historisches Seminar, Universität Zürich

Als Teil eines Buchprojektes zum Thema „Migration Türkei-Schweiz“ fand am 17. September an der Universität Zürich ein öffentlicher Workshop mit diesem Titel statt. Für PHILIPP SARASIN (Vorsteher des Historischen Seminars der Universität Zürich) eröffnet das Projekt ein neues Kapitel in einer Schweizer Migrations-Geschichtsschreibung, die bisher vor allem auf die Immigration aus dem Süden, auf Italiener und Spanier, fokussiert habe. Die fünf Panels des Workshops hatten 50 Jahre Einwanderung (in großer Zahl, im Gegensatz zur Einwanderung in kleiner Zahl seit dem späten 19. Jahrhundert), Minderheiten als Migranten und vice versa, Selbstorganisation und Partizipation sowie den europäischen Vergleich zum Thema.

Das Projekt strebe eine vertiefte, wenn auch selektive Auseinandersetzung mit einer Migration an, die mehr als andere, zahlenmäßig stärkere, die Menschenlandschaft in der Schweiz verändert habe. So erklärte der Veranstaltungsleiter HANS-LUKAS KIESER (Historiker, Universität Zürich) in seinen einleitenden Worten. Die Einwanderung der Türkinnen und Türken sei retrospektiv erfolgreich und zahlreich gewesen, obgleich von staatlicher Schweizer Seite ungewollt. Für ihre Aufnahme gab es allerdings keine Konzepte und keine Institutionen. Mit ihnen kamen neue Probleme und Interaktionen in die Schweiz. Auf die neuen Interaktionen, Themen und Probleme stellte sich die Schweiz nur zögernd ein.

MUSTAFA IDELI (Soziologe, Universität Zürich) betrachtete die Migration aus der Türkei in die Schweiz in zwei Phasen: Eine erste war geprägt von der Arbeitsmigration der 1960er- und 1970er-Jahre, die zweite von der Fluchtmigration ab Beginn der 1980er-Jahre. Der erste große Anstieg der Anzahl türkischer Staatsbürger in der Schweiz wurde 1965 verzeichnet. Sie nahm danach kontinuierlich zu. Zu dieser Entwicklung trugen die Repressalien nach dem Militärputsch von 1980 und die kriegerischen Auseinandersetzungen in den kurdischen Provinzen erheblich bei. Kurz nach dem Putsch flüchteten vor allem Linke aller Ethnien in die Schweiz. Ab 1985 war jedoch ein großer Teil der Asylsuchenden kurdischen Ursprungs. Während die überwiegende Mehrheit der Einwandernden zu Beginn Türken und Türkinnen sunnitischer Konfession gewesen waren, dominierte die Immigration von Aleviten und Kurden ab Mitte der 1980er-Jahre. Heute werden Flucht- und Heiratsmigration sowie Familienzusammenführung als häufigste Einwanderungsformen beobachtet. Der Anteil der „klassischen“ Gastarbeiter schrumpfe. Ende 2009 lebten rund 120.000 Personen aus der Türkei in der Schweiz, worunter etwa 48.000 Eingebürgerte zu verzeichnen waren. Mittlerweile wurde mehr als jede dritte Person mit Wurzeln in der Türkei in der Schweiz geboren und rund drei Viertel weisen eine Aufenthaltsdauer von zehn oder mehr Jahren auf, erläuterte der Referent.

OLIVIER TEZGÖREN behandelte auf der Basis seiner Lizentiatsarbeit in Geschichte an der Universität Zürich die Einwanderung im Fokus der Fremdenpolizei. Türkinnen und Türken wurden auf der Grundlage des Kriteriums der „Zugehörigkeit zum abendländischen Kulturkreis“ als besonders „andersartig“ definiert. Die Migrationsbehörden verstanden sich als Vertreter einer „Mehrheitsmeinung“. Deshalb versuchten sie ein restriktives Regime durchzusetzen. „Kulturnähe“ war das Grundprinzip beim Umgang mit Ausländergruppen. Mit diesen Vorgaben war für die türkischen Staatsbürger eine Einwanderung auf gesetzlichem Weg schwierig, auch via Asylgesuch. Es gab zwar auch für Menschen aus der Türkei zureichende Asylgründe, nur wurden diese in den 1980er-Jahren den meisten Gesuchstellern nicht zugestanden. Sie sahen sich einer ständigen Missbrauchsvermutung ausgesetzt. So waren mit einem Touristenvisum einreisende frühe Arbeitswillige als „Pseudo-Touristen“ bezeichnet worden, nach Wiedereinführung der Visumspflicht galten viele der Fremdenpolizei als „Pseudo-Asylanten“. Die Missbrauchsvermutung charakterisierte die Migrations- und Asylpolitik gegenüber Menschen aus der Türkei. Erst in den 1990er-Jahren wurden Asylgesuche von türkischen Staatsangehörigen positiver bewertet.

FAHRETTIN CALISLAR (Universität Zürich) wies im Rahmen seines historischen Dissertationsprojekts über die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und der Türkei nach, dass der diplomatische Apparat die Möglichkeit gehabt hätte, die Migration staatlich zu organisieren. Doch der Widerstand der Migrationsbeamten bremste die Anstrengungen, so dass das anfangs der 1960er-Jahre vorgesehene Anwerbeabkommen nicht zustande kam. Ein Sozialversicherungsabkommen war das einzige konkrete Ergebnis damaliger Schweizerischer Migrations-Außenpolitik gegenüber der Türkei. Die häufigste Aufgabe der Diplomatie blieben Interventionen im Zusammenhang mit Folgen der strengen Einwanderungspolitik. So wurde der „X“-Stempel im Pass abgewiesener Einreisewilliger wieder aufgehoben. Er erinnerte zu sehr an den „J“-Stempel in den 1930er-Jahren.

GIUSEPPE DE SIMONE untersuchte im Zusammenhang mit seiner Lizentiatsarbeit in Geschichte an der Universität Zürich die Berichterstattung über „Gastarbeiter“ aus der Türkei in Schweizer Zeitungen. 1961 wurde in der Türkei die freie Auswanderung möglich und immer mehr Menschen verließen das Land. Ab 1970 dominierte in der Schweiz das klassische Bild von „einfachen Gastarbeitern“. Nach 1980 wurden die meisten Eingewanderten sesshaft und wünschten den Familiennachzug. Obwohl die Niederlassung als Arbeitskraft schwieriger wurde, nahm via Familiennachzug und Asyl die Diaspora aus der Türkei stark zu. 1990 lebten rund 80.000 Menschen aus der Türkei in der Schweiz. Laut De Simone wurden sie in den Zeitungen nun mit Integrationsproblemen und der Kopftuchfrage in Verbindung gebracht. Die Religion wurde zu einem neuen wichtigen Thema, nach 2001 auch in Verbindung mit der Islamismus- und Terrordebatte.

ISA J. JAKOB strich in seiner Diplomarbeit in Geografie an der Universität Zürich die assyrische/aramäische Einwanderung in die Schweiz als historiografisches Neuland heraus, dasauch im Interesse der zukünftigen Entwicklung und der öffentlichen Wahrnehmung dieses Volkes vertiefter Studien bedürfe. Verbunden sehe es sich durch eine, in ihren historischen Wurzeln allerdings ungeklärte ethnische Identität, durch den syrisch-orthodoxen Glauben und die aramäische Sprache. Eine kleine Gruppe hat ihr Siedlungsgebiet im Irak und in der Südosttürkei, im sogenannten Tur Abdin. Dort stehen heute 150 Dörfer, 80 Klöster und Kirchen, viele von ihnen indes als Ruinen. Ein individuell in die Schweiz eingewanderter Zahnarzt löste in den 1960er-Jahren eine Kettenmigration aus. Viele Assyrer geniessen einen überdurchschnittlichen Wohlstand im Vergleich mit der Diaspora aus der Türkei und bezeichnen sich als in ihrem Aufenthaltsland verwurzelt. In den letzten Jahren reisten einige Familien wieder in verlassene Dörfer zurück und bauten sie wieder auf – ein Zeichen dafür, dass das Sicherheitsgefühl trotz anhaltender Konflikte zugenommen hat.

VIRGINA SUTER REICH (Anthropologin, Universität Bern) diskutierte Strategien der Anerkennungspolitik alevitischer Organisationen in der Schweiz. Als empirischen Ausgangspunkt wählte sie einen mehrjährigen Streit zwischen türkisch-sunnitischen Vereinigungen und dem alevitischen Verein um die Vertretung im außerparlamentarischen Konsultativgremium der ausländischen Bevölkerung in Winterthur (Ausländerbeirat). Sie arbeitete anhand der Argumentation beider Konfliktparteien Parallelen zu politischen Diskursen in der Türkei heraus. Zudem verwies sie auf die Verschränkung mit kulturalistischen Konzepten der schweizerischen Integrations- und Ausländerpolitik.

Der erste Verein der Migranten aus der Türkei, so Mustafa Ideli in seinem zweiten Vortrag, wurde zwar schon zu Beginn der 1960er-Jahre gegründet, weitere Vereine in größerer Zahl aber erst Jahre später. Sie sollten ein Treffpunkt sein, und Begegnung, Geselligkeit, Selbsthilfe und „ein Stück Heimat“ bieten. In den 1970er-Jahren setzte eine erste Ausdifferenzierung der Vereine entlang der politischen Entwicklungslinien in der Türkei ein. Diese älteren Vereine waren mehrheitlich sunnitischer und/oder türkisch-nationalistischer Ausrichtung. Erst ab Anfang der 1980er-Jahre kam es zur Gründung links-revolutionärer sowie kurdischer, armenischer, assyrischer und alevitischer Vereine. Ab Anfang der 1990er-Jahre entstanden funktional ausgerichtete Vereinigungen wie Eltern-, Sport-, Volkstanz-, Frauenvereine sowie Dorf- oder Regionalvereine. Die aktuelle Zahl der Organisationen wird auf etwa 250 bis 300 geschätzt, wovon rund zwei Drittel eine rechts-konservative, islamische und/oder türkisch-nationalistische Ausrichtung haben. Etwa die Hälfte der Migranten aus der Türkei verkehre in Organisationen der eigenen Gruppe.

In seinem Beitrag zu den schulischen Leistungen von Kindern mit türkischer Staatsangehörigkeit zeigte CLAUDIO BOLZMANN (Soziologe, Universität Genf), dass nicht die Nationalität sondern sozio-ökonomische Faktoren, die Migrationsbiographie und strukturelle Hürden des Bildungssystems adäquate Erklärungen für ihre schlechteren Leistungen liefern können. Zudem werden Kinder mit beiden Pässen als Schweizer gerechnet. Das führe dazu, dass die Leistungen der Kinder von Personen aus der Türkei schlechter erschienen als sie wirklich seien.

Um aus der Türkei in die Schweiz getragene ethno-politische Konflikte in der Türkei ging es im Beitrag von KATHARINA HAAB (Fachhochschule Bern, Fachbereich Soziale Arbeit: Forschung und Entwicklung), in dem sie eine kritische Bilanz eines dreijährigen Dialogprojektes zog. Es brauche viel Mut und Energie, wenn „Minderheiten“ untereinander und mit der „Mehrheit“ sprechen sollen. Ihre Erfahrung sei, dass Angehörige der Mehrheit in der Türkei, nämlich sunnitische Türken und Türkinnen, in der Diaspora weniger politisiert und daher eingeschüchtert seien gegenüber Minderheiten, die ihre Identität in der Schweiz unbehelligt und zum Teil vorwurfsvoll artikulierten.

Der Politikwissenschafter OLIVER STRIJBIS (Hochschule St. Gallen) thematisierte die politische Partizipation von Einwanderern aus der Türkei mit Blick auf Formen der Partizipation wie Wahlen oder Demonstrationen und im Vergleich mit anderen westeuropäischen Ländern. In der Schweiz seien Migranten aus der Türkei politisch nicht anders eingestellt als sonst in Europa, aber sie hätten mehr innenpolitisch geprägte Forderungen. Viele hätten linke Präferenzen und seien in linken Organisationen aktiv. Die wichtigsten Protestwellen gab es nach dem Militärputsch und im Zusammenhang mit dem Kurdenkonflikt.

Zur vergleichenden und eher abstrakt gehaltenen Analyse von Strijbis bot MUSTAFA ATICIs Insiderperspektive eine bereichernde und differenzierende Ergänzung. Der Basler Parlamentarier Atici beschrieb seine eigene politische Laufbahn in der Schweiz und analysierte mit kritischem Blick die Offenheit der politischen Landschaft für Politiker mit Migrationshintergrund und die paradoxe Erfahrung, dass türkische Migranten zu Hause oft die Rechte und in der Diaspora die Linke wählten.

Das Schlusspanel behandelte das Thema im europäischen Vergleich. AYHAN KAYA (Bilgi Üniversitesi Istanbul) stellte fest, dass die Diskussion über den Islam und die Migration im Banne der Sicherheitsfrage stehe. Die Fixierung auf die religiöse Identität und „den Islam“ im Kontext der Sicherheitsdebatte beinhalte, dass Muslime als Sündenbock für vieles herhalten und sich für geopolitische Entwicklungen wie den Palästinakonflikt rechtfertigen müssten. Politische Fragen vermischten sich mit kulturalistischen Diskussionen und religiösen Ansätzen. Bedingung einer Integration sei die Teilnahme an politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Dann erst würde auch sprachliche und kulturelle Integration, die im Vordergrund der Debatte stehe, selbstverständlich.

SONJA HAUG (Soziologin, Hochschule Regensburg) beschrieb die Situation türkischer und islamischer Migranten in Deutschland. Sie erinnerte daran, dass Deutschland einst ein Einwanderungsland war, doch mittlerweile auch ein Land für Auswanderer, zum Beispiel in die Schweiz, geworden ist. In Deutschland dominiere heute die vergleichsweise wenig wahrgenommene Zuwanderung aus dem Osten. Die Gruppe der Aussiedler ist unterdessen etwa so groß wie diejenige der Menschen aus der Türkei. Aus der Türkei stammen etwa 2,6 Millionen Menschen, davon haben 1,8 Millionen keinen deutschen Pass. Sie immigrierten anfänglich via ein Anwerbeabkommen, in einer zweiten Welle kamen vor allem Kurdinnen und Kurden. Türkische Staatsangehörige seien generell zwar sozial schwächer gestellt als Angehörige anderer Minderheiten, aber zugleich besser integriert in punkto Freundschaftsbeziehungen, Vereinsmitgliedschaften und Akzeptanz. Man schätze, dass in Deutschland 16 Millionen Menschen (rund 20 Prozent der Bevölkerung) einen „Migrationshintergrund“ haben, davon haben 40 Prozent – Tendenz abnehmend – keinen deutschen Pass.

SEYHAN BAYRAKTAR (Soziologin, Universität Zürich) betonte, dass die türkische Community bestehende politische und ethnische Konflikte in die Schweiz importiere. Ihre politische Partizipation sei intensiver als in Deutschland, obwohl die Hürden für das Bürgerrecht höher sind. Doch institutionelle Möglichkeiten führten nicht automatisch zu mehr Inklusion. Obwohl Deutschland in den letzten Jahren den Zugang zu politischen Institutionen erleichtert habe, werde im öffentlichen politischen Diskurs vor allem das kulturalistische Prinzip betont, so dass trotz struktureller Inklusion gesellschaftliche Exklusion resultiere. Dieser Widerspruch sei besonders deutlich bei den Einwanderern aus der Türkei.

Die Konferenz an der Universität Zürich war ein Beginn einer tiefer gehenden pluridisziplinären Forschung über die Entwicklungen der Migration aus der Türkei in die Schweiz. Deutlich wurde, dass die Migration türkischer Staatsbürger vielschichtiger und prägender ist als bisher angenommen. Als frappierend wurde festgehalten, dass sich eine fast durchwegs ungewollte Migration durchgesetzt hat. Auffällig ist auch deren intensive Interaktion mit dem Heimatland und dessen Entwicklungen, zumal die meisten Türken/Türkinnen und Kurden/Kurdinnen als Folge des Militärputsches von 1980 in die Schweiz immigrierten. Festzustellen ist zudem, dass zumindest ein Teil der einheimischen Bevölkerung allmählich gelernt hat, die Menschen aus der Türkei in ihrer ethnischen und religiösen Vielfalt wahrzunehmen, nicht über einen Leist zu schlagen, und in neue gesellschaftliche Interaktionen einzutreten.

Konferenzübersicht:

Panel Geschichte der Einwanderung (1960-2010)

Migration aus der Türkei in die Schweiz. Ein Überblick (Mustafa Ideli, Universität Zürich)

Die Einwanderung im Fokus der Eidgenössischen Fremdenpolizei (Olivier Tezgören)

Migration als Thema der schweizerisch-türkischen Diplomatie (Fahrettin Calislar, Universität Zürich)

«Gastarbeiter», Türken, Muslime. Die Einwanderung in Schweizer Printmedien. (Giuseppe de Simone)

Panel Aleviten und Assyrer

Die erste Generation assyrischer Einwanderer in der Schweiz (Isa J. Jakob)

Aleviten und alevitische Anerkennungspolitik in der Schweiz (Virginia Suter-Reich)

Panel Selbstorganisation, Partizipation und transnationale Aspekte

Selbstorganisationen und Mediennutzung der Migrantinnen und Migranten aus der Türkei (Mustafa Ideli)

Türkeistämmige Kinder in der Schule (Claudio Bolzman)

Lebendige Vielfalt: Transnationale Aspekte ethno-politischer Konflikte in der Türkei (Katharina Haab)

Panel Politische Partizipation

Politische Partizipation von Migrantinnen und Migranten aus der Türkei in der Schweiz (Oliver Strijbis)

Politische Partizipation aus der Insiderperspektive (Mustafa Atici)

Panel Migration Türkei-Schweiz komparativ

Hans-Lukas Kieser (Universität Zürich, Leitung)
Seyhan Bayraktar (Universität Zürich)
Sonja Haug (Hochschule Regensburg)
Ayhan Kaya (Bilgi Universität Istanbul)

Zitation
Tagungsbericht: Migration Türkei-Schweiz, 17.09.2010 Zürich, in: H-Soz-Kult, 10.11.2010, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-3361>.
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Veröffentlicht am
10.11.2010
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