Sammlungsökonomien. Vom Wert wissenschaftlicher Dinge / Economies of Collections and the Value of Scientific Thing

Ort
Gotha
Veranstalter
Nils Güttler, Forschungszentrum Gotha, Universität Erfurt; Ina Heumann, Museum für Naturkunde Berlin
Datum
21.11.2013 - 22.11.2013
Von
Stefanie Rüther, Zentrale Kustodie, Georg-August-Universität Göttingen

Dinge werden zu wissenschaftlichen Dingen, weil sie gefunden, gesammelt oder hergestellt werden. Man muss sie lagern, präparieren und beforschen; sie werden ausgestellt, getauscht und verkauft, oft auch vergessen, verschenkt und vernichtet. Solche Praktiken des Sammelns, der Lagerung und des Handelns verändern und prägen wissenschaftliche Dinge, steigern ihren Wert oder reduzieren ihn. Wissensding und Wertschöpfung, Objekte und Ökonomien hängen unmittelbar zusammen. Sammlungen haben insofern neben ihrer Wissensgeschichte immer auch eine Wert- oder Wirtschaftsgeschichte. Was ist der Wert einer Sammlung? Wie entsteht er und wie vergeht er? Wie prägt Geld wissenschaftliches Sammeln? Wie wirken ökonomische und epistemische Kreisläufe zusammen? Sind teure Objekte von besonderem wissenschaftlichen Interesse?

Nachdem die Geschichtsschreibung in den letzten Jahren die „Ordnung“ von Sammlungen unter vornehmlich epistemischen Vorzeichen begriffen hatte, zielte die Tagung darauf ab, wissenschaftliche Sammlungen konsequenter mit Ökonomien zusammen zu denken. NILS GÜTTLER (Gotha) und INA HEUMANN (Berlin) machten in ihrer Einleitung deutlich, dass die Frage nach Sammlungsökonomien weit über Aspekte des Profits hinausweist und Themen der Haushaltung, des Begehrens, der wissenschaftlichen Attraktivität und der Bewahrung adressiert, die aus rein epistemologischer Perspektive aus dem Blick zu geraten drohen. Was also passiert, so die leitende Fragestellung, wenn man das Ökonomische nicht als eine Randerscheinung oder als bloßen Kontext von Wissensdingen begreift, sondern als ihr grundlegendes Konstitutionsmerkmal? Als Antwort auf diese Frage skizzierten Güttler und Heumann drei Perspektiven, die sich mit den Ökonomien des Sammelns verbinden: 1. Sammlungen geraten als komplexe Systeme mit eigenen Ökologien, Kalkülen und Gesetzen in den Blick und werden nicht länger als auratische Einzelobjekte untersucht. 2. Der Fokus auf Ökonomien bringt die sich in ihnen bewegenden Akteure ins Blickfeld und eröffnet Fragen nach dem „tacit knowledge“, das Wert und Wertänderungen von Wissensdingen mitbestimmt. 3. Wissensdinge können als immanent politisch begriffen und Sammlungen als Arenen der Wissens-, Kultur- und Machtpolitik befragt werden.

Durch ihre Konzentration auf Warenlager, die mit der Industrialisierung entstanden, weitete MONIKA DOMMANN (Zürich) im Eröffnungsvortrag die Perspektive auf raumökonomische, epistemische und disziplinarische Aspekte von (Waren-)Sammlungen. Indem Dommann zeigte, wie sich wissenschaftliches Wissen, soziale Kontrolldispositive und Architekturen des Warenlagers gemeinsam entwickelten, geriet Sammeln als Wissenstechnik der Haushaltung, Buchführung und Unterbringung in den Blick. Durch den durchaus provokanten Vergleich von Sammlungen mit Warenlagern konnte Dommann die weitere Diskussion für die Frage sensibilisieren, inwieweit sich wirtschaftliche Modelle überhaupt auf wissenschaftliche Sammlungen übertragen lassen. Stehen Sammlungen als „Endlager“ überhaupt noch in einer Beziehung zu den Märkten, den sie entstammen? Und wie verhalten sich Sammlungen zu einer breiteren Geschichte von Infrastrukturen, die die Zirkulation von wissenschaftlichen Dingen überhaupt erst ermöglichten?

Die Einzelvorträge waren nach der Größe der in ihnen behandelten Objekte sortiert. KLAUS ANGERER (Berlin) eröffnete die Sektion „S“ mit einem Vortrag über die Ökonomisierung von Naturstoffen. Am Beispiel von Epibatidine, einer sedierenden Substanz, die aus Froschhäuten Lateinamerikas gewonnen wurde und nach langen erfolglosen Forschungsjahren in der zeitgenössischen Biomedizin erstmalig synthetisiert wurde, zeigte Angerer den Kreislauf von Dekontextualisierung, Veränderung und Rekontextualisierung als eine der Bedingungen für die Warenförmigkeit von wissenschaftlichen Dingen auf. Durch seine unter anderem auf Feldforschungen aufbauenden Studien konnte Angerer zugleich deutlich machen, dass das „Geheimnis“ der genauen Zusammensetzung von Naturstoffen (jenseits der im Patent aufgeführten Stoffe) ein wichtiger Faktor der Wertschöpfung solcher Sammlungen darstellt.

Dass mit der Warenförmigkeit von Wissensdingen auch das Risiko ihrer Fälschung einhergeht, zeigte THILO HABELs (Zürich) Vortrag über Öhninger Fossilien. Der nahe des Bodensees gelegene Öhninger Kalksteinbruch, der lange Zeit von Mönchen bewirtschaftet wurde, bildete besonders in der Naturgeschichte des 18. Jahrhunderts – aber auch weit darüber hinaus – eine unerlässliche Objektbasis für Diskurse über Erdgeschichte in Europa. Habel konnte zeigen, wie die Öhninger Fossilien durch einen lebendigen Handel in viele europäische naturgeschichtliche Sammlungen gerieten – und somit sukzessive zum Handels- und Tauschobjekt wurden. Noch in der Gegenwart sind die Fossilien eine beliebte Quelle, um die Umweltgeschichte früherer erdgeschichtlicher Epochen zu rekonstruieren.

SVEN BALLENTHIN und NILS GÜTTLER (beide Gotha) diskutierten in ihrem Vortrag am Beispiel der ornithologischen Sammlungen des Forschungsreisenden Theodor von Heuglin nach Afrika in den frühen 1860er-Jahren das Zusammenspiel verschiedener Sammlungstypen mit ihren je eigenen Wert- und Tauschsystemen, speziell der Zoologie und Kartographie. Besonders betonten Ballenthin und Güttler, dass Expeditionen wie die Heuglins in ihrer Finanzierung, Organisation, aber auch Rezeption eine öffentliche Angelegenheit darstellten und durch Tauschbörsen und Naturalienhändler an populäre Märkte für Wissenschaft angebunden waren. Das populärwissenschaftliche Publikum partizipierte an der Wissensproduktion wie auch am Tausch und Verkauf der fernab gesammelten Objekte und veränderte somit die materielle Kultur der Naturgeschichte des 19. Jahrhunderts nachhaltig.

Durch eine Besichtigung der Perthes-Sammlung, die gegenwärtig in Erfurt untergebracht ist, konnte die Haushaltung des Wissens an den konkreten Sammlungsobjekten und ihrer Ordnung beleuchtet werden. Im Vortrag von PETRA WEIGEL (Gotha), Leiterin des Sammlung Perthes an der Forschungsbibliothek Gotha, wurde deutlich, wie eng Wissenserwerb mit der Lagerung beziehungsweise Mobilisierung von Wissen für die Produktion von Karten sowie dem Verkauf der erstellten Karten und Atlanten verzahnt waren. Ökonomie wurde als epistemische Praxis und gewinnorientierte Organisationsform sichtbar, eine Perspektive, durch die die Thesen des Eröffnungsvortrags von Dommann noch einmal neu akzentuiert wurden: Sammlungen und Warenlager erwiesen sich am Beispiel der Sammlung Perthes in epistemischer und ökonomischer Hinsicht als verwandt.

Der zweite Tag der Tagung begann mit einer Podiumsdiskussion, die durch Kommentare von ESTELLE BLASCHKE (Lausanne) und PETRA WEIGEL (Gotha) eröffnet wurde. Blaschke warf die Frage nach den Voraussetzungen von Märkten auf: Während einerseits die Dekontextualisierung und Mobilmachung von Dingen zu ihrer Warenförmigkeit beiträgt, ist andererseits ihr Erhalt und ihr spezifischer Sammlungskontext Bedingung ihrer wissenschaftlichen Bedeutung und Wertigkeit. Gleichzeitig ist die Warenförmigkeit von Dingen an Zeit gebunden: Dinge sind Potentialitäten, bergen Erwartungen, Spekulationen, Versprechen und gewinnen dadurch an Wert und Bedeutung. Insofern haben Sammlungen auch als Kulturgüter Konjunkturen. Weitere Fragen, die angeschnitten wurden, waren das Verhältnis von „Bestsellern“, Star-Objekten und Sammlungen in ihrer Gesamtheit, der Umgang mit Aussortieren und Aussondern sowie die Rolle von Ordnungssystemen in epistemischen und ökonomischen Aufwertungsprozessen: Was kostet Ordnung und welchen Wert schafft sie?

Globale Bildermärkte und ihre Bedeutung für die Ökonomien der Aufmerksamkeit standen im Zentrum des Vortrags von MATTHIAS BRUHN (Berlin), der zugleich die Sektion „M“ eröffnete. Sein Vortrag schilderte die Entwicklung der Nutzungslizenz von Fotografien bis zur Ware seit der Erfindung des Mediums und zeigte, inwiefern am Beispiel fotografischer Bilder die Schaffung von Sammlungswerten nachvollzogen werden kann. Bruhn erklärte dies mit einer spezifischen Aufmerksamkeitsökonomie, in der gerade kommerzielle Fotografien entstehen. Einen wichtigen Impuls für die weitere Diskussion lieferte hierbei Bruhns Betonung der individuellen Zeitlichkeit und den damit verbundenen Wertkonjunkturen des Objektes: Wertlose Dinge können durch neue Konstellation wieder wertvoll werden; andere, einst wertvolle Dinge verschwinden in der Versenkung. Daneben wies Bruhn auf das Problem von Masse hin, das für viele Sammlungen zentral ist. Damit machte er die Diskutanten auf einen Bereich aufmerksam, der bislang in einer auf Akkumulation und Wertschöpfung ausgerichteten Wissensgeschichte kaum Beachtung gefunden hat: eine Medien- und Wissenschaftsgeschichte der Kassierung.

Im Mittelpunkt des anschließenden Vortrages von THOMAS SCHNALKE (Berlin) standen anatomische Sammlungen aus dem Berliner und Hallenser Raum aus der Zeit um 1800. Besonderes Augenmerk lag auf der Frage, wie die Privatsammlungen einzelner Professoren in den „öffentlichen“ Besitz der Universitäten übergingen. Anhand der detaillierten Auseinandersetzung mit einzelnen Sammlungen wurde ein weit verzweigtes Netz von Händlern und Zulieferern anatomischer Präparate sichtbar, dessen Struktur Schnalke nachvollziehen konnte. Schnalke machte hierbei auf eine immaterielle Ressource aufmerksam, die gemeinhin meist nur als wissenschaftliche Tugend diskutiert wird, aber für das Funktionieren der Märkte eine Grundbedingung darstellte: Vertrauen.

NORA PLESSKE (Passau) befasste sich in ihrem Eröffnungsvortrag zur Sektion „L“ mit Sammeln in kolonialen Zusammenhängen und zeigte am Beispiel der Sammlungen des Londoner Horniman Museums, wie wissenschaftliche Dinge zu Werbezwecken eingesetzt wurden (und werden). Pleßke gelang es, die Sammlung John Hornimans in eine breitere Kulturgeschichte des Britischen Empires einzubetten. Horniman selbst war als Erbe eines Tee-Imperiums mit einem wichtigen Handelsgut des Empire vertraut. Neben dem Güterhandel konnte die entstehende Tourismusindustrie (zum Beispiel Thomas Cook) von Pleßke als eine weitere, wichtige Infrastruktur der Zirkulation von Wissensdingen ausgemacht werden. Die wissenschaftlichen Sammlungen wurden so Teil eines informellen Herrschaftssystems, in dem sich Ökonomie, Sammlungen und Wissen bis zur Ununterscheidbarkeit vermischten.

Ähnliche Überschneidungen von Sammeln, Geld und Wissen ergaben sich im Vortrag von ANDREAS CHRISTOPH (Jena) aus der Perspektive des kartographischen Handels im frühen 19. Jahrhundert. Am Beispiel des „Geographischen Instituts“, das 1804 von Friedrich Justus Bertuch gegründet wurde, zeigte Christoph, wie kartographische Verlagshäuser seit dem frühen 19. Jahrhundert — zunächst aus rein wirtschaftlichen Kalkülen — dem wissenschaftlichen Anspruch auf Aktualität nachkamen bzw. diesen gezielt zu Werbezwecken einsetzten.

Die letzte Session „XL“ der Tagung befasste sich mit zwei sehr unterschiedlichen Sammlungsgegenständen: technologischen Modellen, etwa von Wehranlagen oder Bergbaumaschinen, die in Göttingen gesammelt wurden, sowie eiszeitlichen Knochenfunden aus Lateinamerika, die in ganz Europa und den USA auf Interesse stießen. OLIVER ZAUZIG (Berlin) zeigte, wie sich die Modellsammlungen in Göttingen entwickelten und organisiert wurden und fragte nach der Rolle von Schenkungen für die Anlage von Sammlungen und Archiven. Während die Frage, wem die Göttinger Sammlungen ökonomischen und epistemischen Nutzen erbrachte, offen bleiben muss, konnte IRINA PODGORNY (Weimar) nachvollziehen, wie Sammler ihre Funde und ihr Wissen organisierten, um die Skelettreste möglichst gewinnbringend verkaufen zu können. Konkurrenz, Neuigkeitswert, Transportkosten sowie die Quantität wurden dabei als entscheidende Kriterien sichtbar, die den Preis von wissenschaftlichen Objekten definierten. Sie führten im Fall der lateinamerikanischen Knochen zu einem regelrechten Sammelfieber, dessen Zustandekommen Podgorny en detail nachzeichnete.

Die Tagung schloss mit einer Diskussion, die wiederum durch Impulse von Estelle Blaschke und Petra Weigel angeregt wurde. Deutlich wurde, dass die Frage nach dem Verhältnis von Sammeln und Markt unterschiedlichste Sammlungstypen — Archive, Warenlager, Substanzbibliotheken, Museen und Bibliotheken — neu und innovativ erschließt. Gerade die theoretische Breite der Begriffe „Sammlung“ und „Ökonomie“ wurde als anregend für weitere Diskussionen des Themas hervorgehoben. Denn sie erlauben es, auch Aspekte der Konkurrenz zwischen Sammlern, des Versicherungswerts von Wissensdingen, des Eigentums, der Urheberrechte, des Verlusts sowie der Transformation von wissenschaftlichen Dingen in einen Zusammenhang mit ihren Wertkonjunkturen zu stellen. Als das vielleicht wichtigstes Ergebnis der Tagung lässt sich festhalten: Sammeln in den Wissenschaften ist niemals eine rein epistemische, sondern immer auch eine ökonomische Angelegenheit. Die Tagung hat daher mit ihrem Fokus auf die verschiedenen Sammlungsökonomien nicht einfach einen weiteren Aspekt der Praktiken wissenschaftlichen Sammelns beleuchtet, sondern vielmehr einen analytischen Zugriff vorgestellt, der geeignet ist, die vielfältigen Beziehungen zwischen Wissen, Wert und Objekten angemessen zu fassen.

Konferenzübersicht:

Iris Schröder (Universität Erfurt ), Welcome Address
Nils Güttler (Forschungszentrum Gotha) / Ina Heumann (Museum für Naturkunde Berlin), Introduction: Economies of Collections

Monika Dommann (Universität Zürich ), Ware + House = Warehouse

Sektion 1: S: Frogs, Fossils and Birds
Chair: Iris Schröder (Forschungszentrum Gotha, Universität Erfurt)

Klaus Angerer (Humboldt-Universität zu Berlin), The Value of Biodiversity in Contemporary Pharmaceutical and Biological Research

Thilo Habel (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich), Exploiting and Exploring: The Oehningen Miocene Fossil Quarries

Sven Ballenthin / Nils Güttler (Forschungszentrum Gotha), Maps and More: Theodor von Heuglin in Africa

Guided Tour and Talk at the Perthes Collection in Erfurt

Petra Weigel (Sammlung Perthes, Gotha), Economies of a Collection: The Archive of the Perthes Publishing Company

Estelle Blaschke (École cantonale d'art de Lausanne) / Petra Weigel (Sammlung Perthes, Gotha), Intervention

Sektion 2: M: Collectors, Trophies, and Models
Chair: Anita Hermannstädter (Museum für Naturkunde Berlin)

Matthias Bruhn (Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik, Humboldt-Universität zu Berlin), Hunting for Artificial Booties: The Feedback Effect of Modern Visual Media

Thomas Schnalke (Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité),The Value of Specimens: Anatomical Collections on the Medical Market around 1800

Guided Tour Schloss Friedenstein

Sektion 3: L: Colonialism and Maps
Chair: Monika Dommann (Universität Zürich)

Nora A. Pleßke (Universität Passau), “Bringing the World to Forest Hill”. The Colonial Economies of the Horniman Collection

Andreas Christoph (Ernst-Haeckel-Haus, Jena), The Geographical Institute in Weimar: Map Trade and Economies of Knowledge in 19th-Century Germany

Sektion 4: XL: Technologies and Bones
Chair: Ina Heumann, Museum für Naturkunde Berlin

Oliver Zauzig (Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik, Humboldt-Universität zu Berlin), Economy vs. Use: The Modellkammer of the University of Göttingen in the 18th Century

Irina Podgorny (Internationales Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie, Weimar), Dealers in Old Bones: South American Fossil Mammals and the Emergence of Paleontology (1790-1850)

Sektion 5: Final Session
Chair: Nils Güttler / Ina Heumann, (Forschungszentrum Gotha / Museum für Naturkunde Berlin)

Estelle Blaschke (École cantonale d'art de Lausanne) / Petra Weigel (Sammlung Perthes, Gotha ), Intervention

Final Discussion

Zitation
Tagungsbericht: Sammlungsökonomien. Vom Wert wissenschaftlicher Dinge / Economies of Collections and the Value of Scientific Thing, 21.11.2013 – 22.11.2013 Gotha, in: H-Soz-Kult, 09.05.2014, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5357>.