Die Rezeption von Luthers „Judenschriften“ im 19. und 20. Jahrhundert

Ort
Erlangen
Veranstalter
Anselm Schubert, Evangelische Theologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; Harry Oelke, Evangelisch-Theologische Fakultät, Ludwig-Maximilians- Universität München; Gury Schneider-Ludorff / Axel Töllner, Theologische Hochschule Neuendettelsau; Wolfgang Kraus, Initiative Begegnung von Christen und Juden in Bayern
Datum
06.10.2014 - 07.10.2014
Von
Mirjam Loos / Rebecca Scherf, Evangelisch-Theologische Fakultät, Ludwig-Maximilians-Universität München

Luthers Äußerungen in seinen sogenannten „Judenschriften“ erwiesen sich im 19. und 20. Jahrhundert für Vertreter aus protestantischen und nichtprotestantischen Lagern als höchst anschlussfähig. Seine Schriften wurden von verschiedensten Autoren und zu unterschiedlichsten Anlässen zitiert und instrumentalisiert. Ungeachtet dieses Bewusstseins fehlt bisher in der neueren kirchengeschichtlichen Forschung eine systematische und zusammenfassende Darstellung dieser vielschichtigen Rezeptionsgeschichte. Die Popularität der Person Luthers und das gesteigerte Interesse an seinen Schriften im Kontext des Reformationsjubiläums 2017 und des Themenjahres „Reformation und Politik“ nahm die Tagung als Ausgangspunkt. Sie wurde konzipiert und verantwortet von den Lehrstühlen für Neuere Kirchengeschichte der Friedrich-Alexander-Universität, dem Lehrstuhl für Neuere Kirchengeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität, dem Lehrstuhl für Kirchen- und Dogmengeschichte an der Theologischen Hochschule Neuendettelsau und der Initiative Begegnung von Christen und Juden in Bayern und fand vom 06. bis 07. Oktober 2014 in Erlangen statt. In ihren Fachvorträgen spannten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Bogen vom Beginn des 19. Jahrhunderts über das 500-jährige Geburtsjubiläums Luthers im Jahr 1983 hinaus und reflektierten das Thema in einer globalen und ökumenischen Perspektive.

In der ersten, grundlegenden Sektion befassten sich VOLKER LEPPIN (Tübingen) und ANSELM SCHUBERT (Erlangen) damit, wie die „Judenschriften“ Luthers literarisch zur Sprache kamen. Dabei richtete Leppin seinen Fokus auf die Gesamt- und Einzeldarstellungen Luthers, während sich Schubert mit deutschsprachigen Vollbiographien auseinandersetzte. Im Gegensatz zu den Einzelausgaben der „Judenschriften“, die vor allem situationsbezogen und oftmals kontextlos veröffentlicht worden seien, hätten die Gesamtausgaben ihre Prägung durch die unterschiedlichen Anordnungsprinzipien erhalten. So seien den Judenschriften jeweils hermeneutische, biographisch-chronologische, aber auch antihäretische Deutungsprofile zu eigen geworden. Die Bewertung des Verhältnisses Luthers zu den Juden und seiner „Judenschriften“ sei, so Schubert, durch die Biographie J. Mathesius’ aus dem 16. Jahrhundert bis 1917 geprägt gewesen. In den darauffolgenden Jahrzehnten sei in Lutherbiographien das Thema nicht oder nur sehr ambivalent beschrieben worden bis es erst ab den 1980er-Jahren eine Neubewertung erfahren habe.

Die zweite Sektion eröffnete der emeritierte Kirchenhistoriker HANNS CHRISTOF BRENNECKE (Erlangen) mit einem Beitrag zu der Erweckungsbewegung und dem konfessionellen Luthertum in Bayern und deren Blick auf Luthers „Judenschriften“. Er unterstrich dabei, dass sowohl Luthers frühe Äußerungen zum Judentum als auch seine Spätschriften im sogenannten Neuluthertum bekannt gewesen und rezipiert worden seien. Besonderes Augenmerk hätten Vertreter des konfessionellen Luthertums dabei auf Luthers Schrift von 1523 gelegt: sie hätte ihnen als theologische Argumentationshilfe für eigene judenmissionarische Bestrebungen gedient. Luthers Spätschriften zum Judentum hingegen seien durchweg abgelehnt worden. Solch eine Distanzierung sei aber, bei einer generellen Verehrung der Person Luthers, unterschiedlich stark erfolgt. Brennecke stellte zudem fest, dass in der Auseinandersetzung mit Luthers „Judenschriften“ das orthodoxe Judentum eher positiv bewertet, Aufklärung und Liberalismus aber strikt abgelehnt worden seien.

Anschließend stellte CHRISTIAN WIESE (Frankfurt) jüdische Lutherdeutungen pointiert als eine „tragische Tradition“ dar. Luther als „Ahnherren der Toleranz“ zu titulieren sowie positive Bezugnahmen auf Luther als „deutschen Symbolhelden“ könnten als Anschlussversuche jüdischer Lutherrezipienten an das protestantisch preußische Gesellschaftssystem gedeutet werden. Die Judenfeindschaft Luthers träte jedoch in den untersuchten Deutungen des 19. Jahrhunderts zunächst nicht in Erscheinung, bis zu H. Graetz, der sich als erster jüdischer Historiker mit den antijüdischen Schriften Luthers auseinandersetzte. Im 20. Jahrhundert hätte in der jüdischen Rezeption die These von einer Wandlung Luthers viele Anhänger gefunden, die frühen Schriften Luthers seien dabei allerdings höher bewertet worden als seine Altersschriften. Wiese resümierte, dass die Tragik jüdischer Lutherdeutung vor allem in ihrer idealisierenden, teils antihistorischen Bewertung Luthers zu sehen sei.

In der dritten Sektion stand der Umgang mit Luthers „Judenschriften“ in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus im Mittelpunkt.

GURY SCHNEIDER-LUDORFF (Neuendettelsau) setzte in ihrem Vortrag den Schwerpunkt auf die Rezeption der „Judenschriften“ in den theologischen Bewegungen der Zwischenkriegszeit. In diesem Zeitraum hätten sowohl christliche als auch jüdische Wissenschaftler gemeinsam an der zweiten Ausgabe der „Religion in Geschichte und Gegenwart“ (RGG) gearbeitet. Dies könnte, so Schneider-Ludorff, den Hintergrund dafür gebildet haben, dass die „Judenschriften“ Luthers auf bemerkenswerte Weise an den Universitäten nicht rezipiert worden seien, wenngleich sie durchaus bekannt gewesen seien. Diese Phase habe in der Zeit des Nationalsozialismus geendet, als explosionsartig die lutherischen „Judenschriften“ im wissenschaftlichen Umfeld rezipiert wurden.

THOMAS KAUFMANN (Göttingen) zeigte anhand von Florilegien aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, wie Zusammenstellungen von Lutherzitaten aus dessen „Judenschriften“ verbreitet und zum Identitätszeugnis inszeniert wurden. Die Autorität Luthers sei benutzt worden, um den eigenen Antisemitismus zu untermauern. Beispielhaft dafür sei die Aufnahme des lutherischen „Maßnahmenkatalogs“ gegen Juden aus seiner Schrift von 1543 gewesen, der zum festen Bestandteil zahlreicher Lutherflorilegien geworden sei. Kaufmann machte auf eine mögliche direkte Wirkung der „Judenschriften“ aufmerksam, indem er den Brand einer Synagoge 1881 in Neu-Stettin und die nur wenige Wochen vorher erfolgte Veröffentlichung jenes „Maßnahmenkatalogs“ in der dortigen Tagespresse zu bedenken gab.

Im zweiten Teil der Sektion widmeten sich SIEGFRIED HERMLE (Köln) und OLIVER ARNHOLD (Detmold) dem kirchlichen Umgang mit Luthers „Judenschriften“ während des Nationalsozialismus. Hermle stellte für die Bekennende Kirche eine marginale Auseinandersetzung mit dem Thema fest, eher regional bekannte Autoren widmeten sich diesem. Die untersuchten Texte verbinde, so Hermle, die Zurückweisung einer Vereinnahmung Luthers durch Deutschgläubige und Nationalsozialisten und die Verteidigung der Judentaufe. Bei wenigen Autoren fänden sich Variationen der gängigen Israeltheologie. Die Kontinuität zwischen dem Volk Gottes und dem gegenwärtigen Judentum würde allerdings in allen Fällen bestritten. Zudem seien bekenntniskirchliche Texte oftmals als Reaktion auf konkrete Anlässe bzw. auf diffamierende Berichterstattung entstanden, eine Infragestellung staatlicher Maßnahmen gegen jüdische Bürger fehle allerdings komplett. Die Legitimation staatlich verordneter Repressalien mit Hilfe von Lutherschriften wies Arnhold in Texten der Gruppierungen der Deutschen Christen anschaulich nach. Die unterschiedlichen Phasen der Ausgrenzungs- und Verfolgungspolitik gegenüber jüdischen Bürgern würden sich in dieser, durchgängig verzerrten, Lutherinterpretation spiegeln. Beide Referenten unterstrichen, die Berufung auf Luther und das Argumentieren mit seinen Schriften aus kirchenpolitischen und ideologischen Interessen, um eigene, vorher feststehende Positionen zu untermauern, verbinde die deutschchristliche und die bekenntniskirchliche Lutherrezeption.

In der vierten Sektion über protestantische Diskurse zu Luthers „Judenschriften“ nach 1945 zeichnete HARRY OELKE (München) vier Phasen, für die er jeweils prägende Kontexte formulierte. So trug das nationalsozialistische Erbe in den ersten Jahren nach Kriegsende zu einem reservierten Umgang bei. Die Theologisierung des Themas in den 1950er-Jahren kristallisierte die Bewertung der Unterschiede der Schriften des jungen und späten Luther als theologischer Wandel oder als stringente Entwicklung zur Kernfrage. Der sich abzeichnende Forschungskonsens zugunsten einer Kohärenzthese kennzeichnete die drauffolgende Phase ebenso wie die zunehmende Bedeutung der Antisemitismusforschung. Eine letzte Zäsur konnte Oelke für die Zeit seit den 1980er-Jahren festmachen. Während des Luther-Jubiläums 1983 wurde die Herausforderung des Umgangs mit Luthers „Judenschriften“ scheinbar nur sehr bedingt erkannt. In Abgrenzung gegenüber diesem defizitären Umgang im Jubiläum habe sich, so Oelke, in der Folge ein differenzierter Forschungsfortgang ergeben.

REINER ANSELM (München) konstatierte aus systematischer Perspektive, dass nach 1945 weder in der Sozialethik noch in der Dogmatik ein Rückgriff auf Luthers „Judenschriften“ stattgefunden habe. Ein Grund dafür sei die Herausbildung der Konzepte von Menschenrechten und -würde als Kernbestand protestantischer Ethik gewesen. Auch im Zuge der Fundamentalliberalisierung ab 1960 seien die Themen Rassismus und Antisemitismus nicht mehr behandelt worden, da sie als schlichtweg falsch gegolten hätten. In der kirchlichen Schulddebatte sei die Zwei-Reiche-Lehre, nicht die Rezeption der „Judenschriften“, im Mittelpunkt gestanden. Gleichzeitig machte Anselm auf das bleibende Dilemma aufmerksam, vor das die Dogmatik in ihrem Umgang mit dem Judentum gestellt wäre, wenn sie sich zwischen einer inklusiven Theoriebildung oder einer Relativierung des Christuszeugnisses entscheiden müsste.

Einen globalen Blickwinkel nahm STEPHEN G. BURNETT (Lincoln, Nebraska) ein. Er stellte die Bedeutung Luthers und den Umgang mit dessen „Judenschriften“ im angloamerikanischen Kontext detailreich dar. Nach 1917 ließen sich dabei nur wenige Publikationen finden, denen ein innovativer wissenschaftlicher Zugang zu dem Thema attestiert werden könne. Burnett führte unterschiedliche Gründe für diese Entwicklung ins Feld, wie das Fehlen einer englischen Übersetzung der „Judenschriften“ bis 1971 und die Betrachtung dieser Schriften als außerhalb der lutherischen Theologie stehend und die Betonung einer Inkohärenz zwischen ihnen und Luthers theologischem Gesamtkonzept.

Die fünfte und abschließende Sektion, „Ökumene und kirchliche Politik nach 1945“ eröffnete LUCIA SCHERZBERG (Saarbrücken) mit einem Beitrag zur Wahrnehmung Luthers und seinem Umgang mit dem Judentum aus Sicht der katholischen Theologie. Kenntnisreich spannte sie dabei einen Bogen von der Konfessionspolemik im 19. Jahrhundert, wie sie beispielsweise bei I. Döllinger zu finden ist, über die Werke zahlreicher katholischer Theologen, bis zu dem Standardwerk der Gegenwart von J. Brosseder (obwohl bereits 1972 erschienen). Im 19. Jahrhundert seien Luthers Judenschriften als Belege für den charakterlichen Verfall und die Verrohung der Person Luthers sowie den generellen „innerlichen Zerfall“ des Protestantismus gewertet worden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts habe sich diese Einschätzung differenziert, Konfessionspolemik sei zum Teil von einem psychologischen Interesse abgelöst worden, das Luther pathologische Züge attestierte. Eine positive Bezugnahme auf Luthers Schriften sei, selbst bei katholischen Antisemiten, nicht nachweisbar. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts fände sich lediglich bei wenigen katholischen Theologen (J. Oesterreicher, F. Heer und dem erwähnten J. Brosseder) überhaupt eine bzw. eine detaillierte und ausgewogene Analyse der „Judenschriften“.

WOLFGANG KRAUS (Saarbrücken) nahm eine facettenreiche Darstellung des Umgangs mit den „Judenschriften“ Luthers in den kirchenpolitischen Stellungnahmen vor. Überdies gab er einen differenzierten Einblick in Genese und Wirkung dieser Verlautbarungen. Dabei gab er einen Gesamtüberblick über alle kirchlichen Positionierungen zwischen 1945 und 2014, die sich auf Luthers „Judenschriften“ bezogen. Während sich der „Ausschuss für die Kirche und das jüdische Volk“ des Lutherischen Weltbundes (LWB) bereits 1969 dazu geäußert und auch einige Landeskirchen mittlerweile zu Luthers „Judenschriften“ Stellung bezogen hätten, stehe eine fundierte Erklärung der Evangelischen Kirche Deutschlands dazu noch aus. Der Erwartung, diese Lücke mit Blick auf 2017 zu schließen, verlieh Kraus am Ende seines Vortrages verstärkt Ausdruck.

BERNDT HAMM (Erlangen) und JOHANNES HEIL (Heidelberg) fiel die Rolle der Tagungsbeobachter zu. Als Fazit der Tagung hoben sie unter anderem folgende Punkte hervor: Es sei deutlich geworden, dass Theologen wie Nichttheologen Luthers „Judenschriften“ stets in ihrem jeweiligen Interesse genutzt hätten und dies, so habe die Tagung gezeigt, auch möglich gewesen sei. Der Überblick über die Inanspruchnahme der lutherischen „Judenschriften“ im 19. und 20. Jahrhundert habe überdies eine Frage in das Zentrum gerückt: Inwieweit kann eine Wirkung der lutherischen „Judenschriften“, die über eine bloße Rezeption hinausging und sich in unmittelbaren Handlungsmustern ausdrückte, nachgewiesen werden? Zudem sei erkennbar geworden, dass sich die Frage nach Martin Luthers Umgang mit dem Alten Testament und dem Judentum nicht allein auf seine „Judenschriften“ reduzieren lasse, sondern das Herz der lutherischen Theologie berühre und deshalb in einem breiten Kontext untersucht werden müsse.

Die Konzeption der gesamten Tagung trug dazu bei, dass die selbstgestellte Aufgabe, die Rezeption von Luthers „Judenschriften“ im 19. und 20. Jahrhundert erstmals umfassend und systematisch zu analysieren und zu bewerten, eindrucksvoll gelingen konnte. Die Mischung aus Beiträgen, die bestimmte Gattungen, in denen Luthers Schriften Niederschlag gefunden haben, in den Blick nahmen und aus übergreifenden, systematisierenden Vorträgen war gewinnbringend. Zahlreiche Einzelbeiträge zeichneten sich durch genaue Quellenkenntnis einerseits und durch eine schlüssige und kundige Darstellung und Einordnung der jeweiligen Schwerpunkte andererseits aus. Das Einbeziehen einer katholischen, einer jüdischen und einer angloamerikanischen Perspektive brachte wichtige Impulse. Durch den Beitrag des systematischen Theologen Reiner Anselm gelang überdies ein Blick über den „kirchenhistorischen Tellerrand“. Wenn, wie im Fazit der Tagungsbeobachter und in der Schlussdiskussion angeklungen, der Blick auf Luthers gesamte Theologie ausgeweitet werden soll, wird ein Dialog mit weiteren theologischen Fachdisziplinen unerlässlich sein. Eine Kooperation mit der allgemeinen Geschichtswissenschaft könnte bei der Erforschung einer möglichen Wirkungsgeschichte der Lutherschriften, die über die Rezeption dieser hinausgeht, zum Erkenntnisgewinn beitragen.

Konferenzübersicht:

I. Grundlagen

Volker Leppin (Tübingen), Die Rezeption von „Luther und die Juden“ im Spiegel der Lutherausgaben

Anselm Schubert (Erlangen), Die Rezeption von „Luther und die Juden“ im Spiegel der Lutherbiographik des 19. und 20. Jahrhunderts

II. Von der Restauration bis zum Ende des Kaiserreichs

Hanns Christof Brennecke (Erlangen), Die Rezeption von „Luther und die Juden“ in Erweckungsbewegung und Konfessionalismus in Bayern

Christian Wiese (Frankfurt), Jüdische Lutherdeutungen als Gegengeschichte gegen die antisemitische Rezeption

III. Weimarer Republik und Nationalsozialismus

Gury Schneider-Ludorff (Neuendettelsau), „Luther und die Juden“ in den theologischen Bewegungen der Zwischenkriegszeit

Thomas Kaufmann (Göttingen), „Luther und die Juden“ in antisemitischen Lutherflorilegien

Siegfried Hermle (Köln), „Luther und die Juden“ in der Bekennenden Kirche

Oliver Arnhold (Detmold), „Luther und die Juden“ bei den Deutschen Christen

IV. Protestantische Diskurse nach 1945

Harry Oelke (München), „Luther und die Juden“ in der kirchengeschichtlichen Forschung seit 1945

Reiner Anselm (München), „Luther und die Juden“ in der systematischen und ethischen Debatte seit 1945

Stephen G. Burnett (Lincoln, Nebraska), „Luther and the Jews” in Anglo-American Discussion

V. Ökumene und kirchliche Politik nach 1945

Lucia Scherzberg (Saarbrücken), „Luther und die Juden“ in der katholisch-theologischen Wahrnehmung

Wolfgang Kraus (Saarbrücken), „Luther und die Juden“ in den kirchenpolitischen Stellungnahmen und Entwicklungen seit 1945

Zitation
Tagungsbericht: Die Rezeption von Luthers „Judenschriften“ im 19. und 20. Jahrhundert, 06.10.2014 – 07.10.2014 Erlangen, in: H-Soz-Kult, 19.11.2014, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5683>.
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Veröffentlicht am
19.11.2014
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