Die Externsteine. Ein Denkmal als Objekt wissenschaftlicher Forschung und Projektionsfläche völkischer Vorstellungen

Ort
Detmold
Veranstalter
Lippisches Landesmuseum Detmold; Schutzgemeinschaft Externsteine; Historische Kommission für Westfalen
Datum
06.03.2015 - 07.03.2015
Von
Korbinian Böck/Magnus Tintrup gen. Suntrup, LWL-Institut für Westfälische Regionalgeschichte

„Kraftort“, „Kultplatz“, „Gestirnsheiligtum“ – oder doch bloß eine unbedeutende mittelalterliche Einsiedelei? Die Bewertung und Deutung der Externsteine bei Horn-Bad Meinberg in Ostwestfalen-Lippe ist bis heute umstritten – nicht nur in der Region selbst, wo das Naturdenkmal mit seinen menschlichen Spuren eines der meistbesuchten touristischen Ziele neben dem nahegelegenen Hermannsdenkmal darstellt. 1964 bezeichnete sie der Detmolder Staatsarchivdirektor Erich Kittel in einem Aufsatz als „Tummelplatz der Schwarmgeister“ und bezog sich dabei auf die vielfältigen außerwissenschaftlichen Deutungen der Externsteine.[1] Wie umkämpft die Interpretation dieses Ortes auch heute noch ist, dokumentierte eine Tagung, die das Lippische Landesmuseum Detmold gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Externsteine und der Historischen Kommission für Westfalen am 06./07. März 2015 in Detmold veranstaltet hat. Das Publikum aus sehr unterschiedlichen Kontexten sorgte für ein diskussionsfreudiges, mitunter aufgeheiztes Klima, das teilweise zu fruchtbaren Infragestellungen und Ergänzungen anregte, oft jedoch auch Kopfschütteln auslöste.

Im 19. Jahrhundert wurde eine Deutung der Externsteine als vorchristlich-germanisches Heiligtum popularisiert und im 20. Jahrhundert von völkischen Autoren und Laienforschern aufgegriffen. Bis heute werden derlei Interpretationen unter anderem in esoterischen Kreisen rezipiert. Die Veranstalter der Tagung hatten es sich zum Ziel gesetzt, Ursprünge, Funktionen und Rezeption der im frühen 19./20. Jahrhundert entstandenen und bis heute lebendigen Mythenbildung an den Externsteinen zu beleuchten. Ein zweiter Tagungsschwerpunkt lag auf dem aktuellen interdisziplinären Forschungsstand.

Die Sektion „Völkische Rezeption der Externsteine“ eröffnete UWE PUSCHNER (Berlin) mit einem Überblick über die Geschichte der völkischen Bewegung des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Dabei problematisierte er deren Entstehungszusammenhänge, Strukturen und Protagonisten und umriss die Eckpunkte der synkretistischen völkischen Weltanschauung. Er hob dabei besonders auf die Überschneidungen und Anknüpfungspunkte zur zeitgenössischen Esoterik und Lebensreformbewegung ab und beleuchtete die Diffusion von Ideen und Akteuren in den Nationalsozialismus ab Mitte der 1920er-Jahre.

Mit Wilhelm Teudt (1860 – 1942) beleuchtete JULIA SCHÖNING (Bielefeld) einen Vertreter der völkischen Rechten, dessen Thesen zu den Externsteinen auch heute noch in Esoteriker- und Laienforscherkreisen bestätigt werden. Er deutete den Ort als eine Art germanisches Stonehenge, als vorchristliches Heiligtum, historischen Ort der ‚Irminsul‘ und astronomischen Beobachtungsort einer untergegangenen germanischen Hochkultur, deren Spuren jedoch durch die gewaltsame Christianisierung und eine aktive Verschleierung der Kirche verwischt worden seien. Teudts Forschungen und Methodik seien durchweg an dem wissenschaftlich unhaltbaren a priori der Existenz einer germanischen Hochkultur ausgerichtet gewesen. Deren Nachweis, den er ab 1934 auch durch Grabungen an den Externsteinen zu erbringen versuchte, betrachtete er als Notwendigkeit, um dem vorherrschenden Bild von der Kulturlosigkeit der Germanen etwas Positives entgegenzusetzen. Gegenüber wissenschaftlichen Ergebnissen habe er sich vollständig immun gezeigt und diese als „perspektivisch“ und „materialistisch“ abgetan. Seine Absage gegenüber dem Diktat der Logik sowie auf Empirie und archäologischen Funden basierender Wissenschaft macht seinen Ansatz nach wie vor attraktiv für esoterische und laienwissenschaftliche Theoriebildungen.

Einem zweiten Akteur der völkischen Externsteinforschung widmete sich INGO WIWJORRA (Nürnberg): Herman Wirth (1885 – 1981), Mitbegründer der Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe, Urreligionsgeschichtler, Symbolforscher und besonders exotischer Exponent völkisch-esoterischer Ideen. Wirth betrachtete die Externsteine in seinen von der wissenschaftlichen Fachwelt einhellig abgelehnten Publikationen ebenfalls als altgermanische Kultstätte. Seine Arbeiten zielten, ähnlich denen von Teudt, auf eine Nutzbarmachung und Indienstnahme des konstruierten germanischen Erbes auf der praktisch-ideologischen Ebene des Nationalsozialismus. Spielten die Externsteine in seinem Werk zunächst keine herausgehobene Rolle, erkannte Wirth nach 1945 ihren Wert als Generator zusätzlicher Aufmerksamkeit für seine Thesen unter den diversen völkischen, esoterischen und neopaganen Gruppen, für die die Externsteine eine wichtige Referenz bildeten. Seine urreligionsgeschichtlichen Interpretationen und bis heute rezipierten Vorstellungen von einem ‚Ur-Europa‘ versuchte Wirth bis zu seinem Tod 1981 auch in mehreren – letztlich gescheiterten – Anläufen für entsprechende Museumsprojekte zu verbreiten.

Für die außerwissenschaftliche Externsteineforschung spielt schließlich auch Walther Machalett (1901 – 1982) bis heute eine prominente Rolle, dessen Werk von STEFANIE HAUPT (Berlin) vorgestellt wurde. Er vertrat – in Anknüpfung an ariosophische Ideen – die These, dass es sich bei der Felsformation im Teutoburger Wald um das Zentrum einer vorgeschichtlichen Hochkultur gehandelt habe, den Mittelpunkt eines ariogermanischen Abendlandes, dessen ursprüngliche Bewohner aus dem untergegangenen Atlantis stammten. Der von Machalett 1967 begründete und einige Jahre nach ihm selbst benannte Forschungskreis – heute „Forschungskreis Externsteine“ –, aus dessen Umfeld auch mehrere Tagungsteilnehmer den Weg nach Detmold gefunden hatten, bildet bis heute eines der wichtigsten Foren für die außerwissenschaftliche Beschäftigung mit den Externsteinen.

Ergänzend zu den Beiträgen des ersten Tages wurde am Abend der Film „Externsteine“ der britischen Filmemacherin Karen Russo vorgeführt. Darin kommen unter anderem Historiker, Geologen und Vertreter alternativer Positionen gleichberechtigt und unkommentiert zu Wort und geben einen Eindruck von der Vielfalt der Externsteindeutungen. Einige der Interviewten waren als Referenten bzw. Teilnehmer auch auf der Tagung zugegen, wodurch sich ein besonderer Bezug ergab.

„Im Fokus der Fachdisziplinen“ standen die Externsteine in der zweiten Sektion, die von UTA HALLE (Bremen) eröffnet wurde. Sie ging auf die archäologische Grabungsgeschichte, deren Befunde und Bewertungen zwischen 1881 und 1934/35 ein. Im Mittelpunkt standen die unter der Ägide Wilhelm Teudts und des Urgeschichtlers Julius Andree ab 1934 im Zeichen des NS durchgeführten Grabungen, mit denen sich Halle bereits in ihrer Habilitationsschrift eingehend auseinandergesetzt hat.[2] Halle bezeichnete die Externsteingrabungen als archäologische Zweckforschung, deren Zielsetzung von Beginn an auf den Nachweis „germanischer“ Aktivitäten und die Bestätigung der pseudowissenschaftlichen Thesen Teudts ausgerichtet gewesen sei. Eine solche Interpretation der Externsteine sei aber angesichts der vorgefundenen Überreste unhaltbar und hochgradig spekulativ. Trotz eindeutiger archäologischer Befunde sehen sich Halle sowie das lippische Landesmuseum mit Vorwürfen konfrontiert, vermeintlich brisante Funde würden unter Verschluss gehalten und die ‚Wahrheit‘ über die germanische Geschichte verschleiert, wogegen sich die Referentin ausdrücklich verwahrte.

ROLAND LINDE (Münster) bot einen Überblick über die mittelalterliche Quellenlage zu den Externsteinen. Für das Spätmittelalter lasse sich aus der urkundlichen Überlieferung die Existenz einer Kapelle und Einsiedelei nachweisen. In der älteren Chronistik finden sich hingegen keinerlei Hinweise, die erste literarische Erwähnung datiert auf das 16. Jahrhundert. Lediglich zwei urkundliche Erwähnungen könnten Licht ins Überlieferungsdunkel des Hochmittelalters werfen. Deren Aussagekraft ist allerdings begrenzt, da es sich um spätere Abschriften und nachträgliche Konstruktionen von Besitz- und Nutzungsrechten handeln dürfte.

„Original oder Fälschung“ fragte auch die Epigraphikerin HELGA GIERSIEPEN (Bonn) mit Blick auf eine Inschrift in der Hauptgrotte, die auf eine Kapellenweihe im Jahr 1115 hinweist. Wegen ihrer Unvollständigkeit, des ungewöhnlichen Anbringungsortes und handwerklichen Ausführung wurde die Echtheit der Weiheinschrift, die lange unentdeckt unter Putz verborgen war und wichtige Hinweise auf Alter und Nutzung der Grotte liefern kann, verschiedentlich in Frage gestellt. Durch den Vergleich mit anderen epigraphischen Quellen konnte die Referentin aber klarstellen, dass die Datierung aus paläographischer Sicht unverdächtig ist, auch Inhalt und Ausführung passen zu vergleichbaren Inschriften des frühen 12. Jahrhunderts. Letztlich sei eine Fälschung zwar nicht zweifelsfrei auszuschließen, konkrete Hinweise auf eine solche ergaben sich jedoch bei der Analyse nicht.

Seit den 1920er-Jahren vertraten verschiedene Autoren – am prominentesten der Laienwissenschaftler Teudt – die Idee, dass es an den Externsteinen einen ‚Gestirnsdienst‘ von ‚Priesterastronomen‘ gegeben habe. Daher wurde BURKARD STEINRÜCKEN (Recklinghausen) eingeladen, aus Sicht der Archäoastronomie zu klären, ob eine frühgeschichtliche, kalenderastronomische Nutzung plausibel oder gar nachweisbar ist. Als Hauptargument für eine solche Funktion der Externsteine wird zumeist auf eine – aller Wahrscheinlichkeit nach nicht vorgeschichtliche sondern mittelalterliche – Rundbogennische mit einer Fensteröffnung auf einem der Felsen verwiesen. Diese konisch geformte Öffnung sei zwar sehr genau auf den Sonnenaufgangspunkt zur Sommersonnenwende ausgerichtet. Gleichwohl sei aber die Annahme einer astronomischen Nutzung der Externsteine – auch mit Blick auf weitere entsprechende Hinweise – nicht nachweisbar und spekulativ.

Aus kunstgeschichtlicher Perspektive widmete sich ROLAND PIEPER (Münster) dem Grabfelsen und dem romanischen Kreuzabnahmerelief, das aufgrund seiner Größe, Lage und künstlerischen Gestaltung ein Unikum darstellt und dessen Urheber und Produzenten nicht geklärt sind. Pieper bezog verschiedene in der reichen Literatur zum Relief häufig aufgeführte Referenzwerke, aber auch andere, bislang nicht vergleichend betrachtete Darstellungen in seine Betrachtung mit ein. Das ursprüngliche Relief habe man sich, wie chemische Analysen an anderen Kunstwerken der Zeit zeigen, farbig vorzustellen. Pieper wagte mit Blick auf das Ensemble von Grab und Relief eine performative Deutung: Er vermutet, dass hier geistliche Schauspiele stattgefunden haben, wie sie andernorts aus der Zeit um 1200 überliefert sind. Neben dem Felsengrab und dem Relief habe vermutlich irgendeine Form von Kreuzigungsdarstellung existiert, um die Golgathaszenerie mit Kreuzestod, Kreuzabnahme und Grab zu komplettieren.

Die letzte Sektion eröffnete LARISSA EIKERMANN (Paderborn), die sich mit den Externsteinen in der Nachkriegszeit beschäftigte und Diskussionen über die Neugestaltung des Geländes nachzeichnete. Während manche Stimmen die „Pseudowissenschaft“ Teudts und seiner Anhänger sowie die Verschandelung des Geländes beklagten, wurden die Germanenthesen von anderen – den ergebnislosen Grabungen zum Trotz – weiterhin verteidigt. Die nach 1933 vorgenommenen Veränderungen wurden nach dem Krieg rückgängig gemacht und die Umgebung in den folgenden Jahren für die touristische Vermarktung romantisierend aufgehübscht – ohne Beteiligung der Denkmalbehörden oder Rücksichtnahme auf Empfehlungen aus der Fachwelt. Zugleich konnten sich, wie auch bei Kittel nachzulesen ist, ehemalige Mitarbeiter Teudts ein Recht auf Führungen an den Externsteinen sichern und sorgten so für ein Weiterleben der von wissenschaftlicher Seite so vehement abgelehnten völkisch geprägten Deutungen.

Die Bedeutung der Externsteine für die extreme Rechte in der Bundesrepublik und das Fortleben völkischer Deutungen in diesem breit aufgefächerten Spektrum untersuchten im abschließenden Vortrag JAN RAABE und KARSTEN WILKE (Bielefeld). Sie gingen auf jüngere Theoriebildungen etwa von Elisabeth Neumann-Gundrum und Gert Meier aus dem Forschungskreis Externsteine ein und verwiesen auf die Funktion, die solche pseudowissenschaftlich hergeleiteten Theorien für die Selbstvergewisserung in diesem Umfeld spielen. Ein weiteres Augenmerk legten sie auf völkisch-neuheidnische Gruppen, die sich an den Externsteinen tummelten. Auch in den vergangenen zwei Jahrzehnten blieben die Externsteine ein beliebtes Ziel für Treffen rechtsextremer Gruppierungen wie NPD, der Identitären Bewegung und Gruppen aus dem jugendkulturellen Rechtsextremismus, für die Rückbezüge auf Kelten und Germanen bis heute zentrale Ankerpunkte für Geschichtsbild und Identitätsbildung darstellen. Für all diese Gruppen bilden die Externsteine einen teilweise sakralisierten Ort der Selbstvergewisserung. Problematisch erscheinen die Überschneidungen zwischen Esoterik auf der einen und völkisch-esoterisch orientierten Rechtsextremen („braune Esoterik“) auf der anderen Seite.

Die Beiträge auf der Tagung spiegelten einerseits den aktuellen Forschungsstand zu den Externsteinen, andererseits machte die Veranstaltung einmal mehr die unüberbrückbare Kluft sichtbar, die zwischen wissenschaftlichen, methodisch abgesicherten Interpretationen auf der einen Seite und alternativen, sich teilweise aus esoterischen Überzeugungen speisenden Deutungen auf der anderen Seite herrscht. In den Diskussionen wurde offenkundig, dass dem Deutungswucher in der Tradition Machaletts, Wirths und Teudts auch mit nachprüfbaren Grabungsergebnissen, Messungen und Quellenkritik nicht beizukommen ist. Verschiedentlich stand der – letztlich unbewiesene – Vorwurf im Raum, dass angebliche ‚Beweise‘ und brisante archäologische Funde zur Geschichte der Externsteine unter Verschluss gehalten und abweichende Interpretationen mit unlauteren Mitteln bekämpft würden.

Manches aus der Geschichte der Externsteine ist noch offen und nicht abschließend geklärt, beispielsweise die Urheber und Erschaffer des Kreuzabnahmereliefs, zu dem einige neue Thesen vorgebracht wurden. Auch die Überlieferung zur mittelalterlichen Geschichte der Externsteine ist vor dem 13. Jahrhundert nur äußerst spärlich. Schließlich harren auch einige Aspekte der Baugeschichte der Erforschung – ein Desiderat, das durch eine anstehende baugeschichtliche Untersuchung aller Anlagen an den Externsteinen geschlossen werden soll.

Die Externsteine als germanisches Was-auch-immer werden wohl nicht so bald aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwinden. Und so mag es manchem Teilnehmer mit Blick auf einige Wortmeldungen gegangen sein wie dem Leiter des Detmolder Staatsarchivs Kittel, der 1964 mit Blick auf die Thesen von Protagonisten wie Wilhelm Teudt schrieb: „Es ist heute schwer verständlich, wie dieser wirklich mit Händen zu greifende Unsinn, der mit historischer Forschung nicht das mindeste mehr zu tun hat, Glauben finden konnte“[3] – und bis heute leider immer noch findet.

Konferenzübersicht:

Grußworte und Einführung:
Anke Peithmann (Vorsteherin Landesverband Lippe) /Willfried Reininghaus (1. Vorsitzender Historische Kommission)/Michael Zelle (Direktor Lippisches Landesmuseum)

1. Sektion: Die völkische Rezeption der Externsteine
Uwe Puschner (Berlin), Die völkische Bewegung in ihrer Epoche

Julia Schöning (Bielefeld), Wilhelm Teudts Deutung der Externsteine als „germanisches Heiligtum“

Ingo Wiwjorra (Nürnberg), Die Externsteine Herman Wirths als „Herz-Haupt-Stätte des Abendlandes“ und als Szeneort völkisch-religiöser Sammlung und Besinnung

Stefanie Haupt (Berlin), „Nach keiner Seite hin gebunden“? Walther Machalett und der „Forschungskreis Externsteine“

Karen Russo (London), Filmvorführung „Externsteine“

2. Sektion: Die Externsteine im Fokus der Fachdisziplinen

Uta Halle (Bremen), Archäologische Befunde und Funde der Ausgrabungen an den Externsteinen

Roland Linde (Münster), Die Externsteine in der urkundlichen Überlieferung des Mittelalters

Helga Giersiepen (Bonn), „Original“ oder „Fälschung“? Die Inschrift in der unteren Grotte der Externsteine

Burkard Steinrücken (Recklinghausen), Archäoastronomie der Externsteine

Roland Pieper (Münster), Zwischen Karfreitag und Ostern: Aspekte zum Monumentalrelief der Externsteine

3. Sektion: Die Externsteine in der öffentlichen Wahrnehmung und als Symbolort

Larissa Eikermann (Paderborn), Die öffentliche Wahrnehmung der Externsteine in der Nachkriegszeit
Jan Raabe/Karsten Wilke (Bielefeld), Die extreme Rechte und die Externsteine

Anmerkungen:
[1] Erich Kittel, Die Externsteine als Tummelplatz der Schwarmgeister, in: Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde 33 (1964), S. 5-68.
[2] Uta Halle, Die Externsteine sind bis auf weiteres germanisch! Prähistorische Archäologie im Dritten Reich, Bielefeld 2002.
[3] Kittel, Die Externsteine als Tummelplatz der Schwarmgeister, S. 21.

Zitation
Tagungsbericht: Die Externsteine. Ein Denkmal als Objekt wissenschaftlicher Forschung und Projektionsfläche völkischer Vorstellungen, 06.03.2015 – 07.03.2015 Detmold, in: H-Soz-Kult, 05.05.2015, <http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5953>.