Virtuosen der Öffentlichkeit? Friedrich von Gentz (1764-1832) im globalen intellektuellen Kontext seiner Zeit

Ort
Köln
Veranstalter
Forschungsstelle „Universitätssammlung Friedrich von Gentz“, Universität zu Köln; Kulturwissenschaftliches Institut Essen
Datum
25.03.2015
Von
Jérôme J. Lenzen, Historisches Institut, Universität zu Köln

Ein Virtuose, Kritiker, Querdenker oder gar die Edelfeder Metternichs – die Umschreibungen Friedrich von Gentz‘ sind so zahlreich und unterschiedlich wie die Anzahl seiner Briefpartner. Allesamt lassen sie sich im Begriff des „Intellektuellen“ bündeln, der, obgleich erst später im Zuge der Dreyfus-Affäre entstanden, wie kein anderer geeignet erscheint, um den Typus des Meinungsmachers à la Gentz in der politischen Öffentlichkeit zu erfassen. Die Entstehung moderner Massenmedien in der Sattelzeit bot diesen Intellektuellen zahlreiche Möglichkeiten der Verwirklichung, indem sie sich der neuen Leitmedien bedienen konnten. Ihre politische Einflussnahme, die sich in einem gezielten agenda setting zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung herausbildete, kann sogar als das Charakteristikum des Intellektuellen um 1800 angesehen werden, um ein Ergebnis der Tagung bereits vorwegzunehmen.

Anlässlich der Fertigstellung der Plattform „Gentz digital“, die in Zusammenarbeit zwischen dem Kölner Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit sowie der Universitäts- und Stadtbibliothek (USB) Köln entstanden ist, fand, in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, eine Tagung der Forschungsstelle „Universitätssammlung Friedrich von Gentz“ zum Thema „Friedrich von Gentz (1764-1832) im globalen intellektuellen Kontext seiner Zeit“ statt. Abseits von theoretischen und inhaltlichen Überlegungen sollte die Tagung zugleich dem Ansatz folgen, „Junioren“ und „Senioren“ in den einzelnen Sektionen zu Wort kommen zu lassen und so Nachwuchswissenschaftler, die sich im Stadium ihrer ersten Qualifikationsarbeiten befinden, in den wissenschaftlichen Diskurs zu integrieren. Dies betonte GUDRUN GERSMANN (Köln) in ihren einführenden Grußworten unter Bezugnahme auf das Team von „Gentz digital“.

Die erste Sektion der Tagung unter dem Titel „Der Intellektuelle um 1800 in Theorie und Forschungspraxis: Einführende Überlegungen“ führte in die Grundlagen der Forschungsdebatte ein. So lautete die erste Frage des Tages in den Impulsreferaten von Gudrun Gersmann und FRIEDRICH JAEGER (Essen), ob es ihn gab, den Intellektuellen um 1800. Da, wie bereits erwähnt, der Begriff des Intellektuellen in seiner heutigen Ausprägung erst während der Dreyfus-Affäre im Frankreich des späten 19. Jahrhunderts entstanden ist, betonte Friedrich Jaeger, dass es den Intellektuellen zwar nicht begrifflich, jedoch der Sache nach bereits um 1800 gegeben habe. Aus dieser umformulierten Frage heraus ergebe sich die Möglichkeit, zunächst nach den Handlungsweisen, etwa der innovativen Mediennutzung, zu fragen, um so kein genuin europäisches Konzept auf die auf dieser Tagung ebenfalls im Fokus stehenden außereuropäischen Gesellschaften überzustülpen. So ergebe sich ein Sammelsurium an Eigenschaften, die dem Intellektuellen zugeschrieben werden können und bei einer Definition des Typus hilfreich seien: Er öffne sich einer neuen Medienkultur, erhebe die Kritik zu seinem Beruf, den Streit zum Lebenselixier und unterscheide sich in diesen Punkten etwa von den Gebildeten in Klöstern, die zwar ein umfangreiches Wissen besaßen, jedoch kein Teil der öffentlichen Meinungsbildung waren. Die Verbindung des Intellektuellen mit der Öffentlichkeit sei untrennbar und führe zugleich zu einem geschärften Begriff des Gegenstandes.

Die Sektion schloss mit einem Impulsreferat von REBECCA VAN KOERT (Köln), die sich als Mitglied des Teams „Gentz digital“ mit Ego-Dokumenten als Quellen zur europäischen Intellektuellengeschichte auseinandersetzte. Nachdem sie einführend die Problematik der Quellengattung anhand der Sammelbezeichnungen Egodokument und Selbstzeugnis veranschaulichte, präsentierte sie Aspekte der Selbstwahrnehmung Gentz‘. Es zeige sich ein ausgeprägtes Bewusstsein für die eigene Schreibfertigkeit, das dazu führte, dass Gentz weniger inhaltlich zu überzeugen versuchte, sondern stattdessen Meinungen vor allem durch seine Sprache zu bilden gedachte. Aus dem Vermögen, schreiben zu können, habe er zudem abgeleitet, dass er auch zum Politiker tauge. Hierin zeige sich ein interessanter Aspekt des Intellektuellen, da nicht etwa fachliche Bildung, sondern die Agitation durch sprachliche Fertigkeiten als das wichtigste Kriterium angesehen werden könnten.

In der zweiten Sektion der Tagung standen Räume im Mittelpunkt, um „Intellektuelle in den europäischen Metropolen um 1800: Berlin – Paris – Wien“ zu identifizieren. ANNE BAILLOT (Berlin) widmete sich zunächst Berlin unter der Fragestellung „Berlin um 1800 als Intellektuellenschmiede? Schriftsteller und Akademikernetzwerke im Zusammenspiel“. Basierend auf einer DFG-Förderung wird an der Humboldt-Universität seit 2010 im Rahmen eines Projektes das intellektuelle Netzwerk Berlins um 1800 analysiert. Nachdem im Jahr 1810 der Lehrbetrieb an der Berliner Universität begann und diese sich zudem nicht an der städtebaulichen Peripherie, sondern im Zentrum der Hauptstadt befand, entstand eine intellektuelle Gemeinschaft, deren „Rauschen“ Baillot und ihr Team untersuchen. Das Zusammenspiel aus Universität, Debattierklubs, Verlegern und Autoren ließ in Berlin eine sogenannte „Günstige Situation“ für den untersuchten intellektuellen Typus entstehen.

Auch im Paris der Restaurationszeit entstand der Typus des Intellektuellen, hier vor allen Dingen als Regime-Kritiker, wie BERND KLESMANN (Köln) im zweiten Vortrag der Sektion „Die Revolution kehrt zurück – Le Consitutionnel und die Pariser Presse“ zeigte. Das von den Zeitgenossen als links-liberal eingestufte Blatt positionierte sich als ständiger Kritiker der Bourbonen in der Pariser Presselandschaft der Restauration. Währenddessen brachte der Constitutionnel eine Vielzahl von Intellektuellen hervor, die sich als Autoren der Zeitung profilieren konnten. Die Redakteure verdingten sich in weiteren Tätigkeiten neben der journalistischen Arbeit, als Philologen, Historiker oder Botaniker, und lassen sich mitunter sogar keinem Beruf im klassischen Sinne zuordnen. Paradigmatisch für ihre Bedeutung als Intellektuelle sei, dass sich diese Redakteure permanent in die politischen Zustände ihres Landes einmischten und einige von ihnen in der Julimonarchie sogar hochrangige Posten erlangten, beispielsweise in der Académie française.

ALEXANDRA NEBELUNG (Köln) zog den Bogen schließlich wieder zu Friedrich von Gentz. In dem auf ihrer Bachelorarbeit aufbauenden Vortrag „Von Berlin nach Wien – Friedrich von Gentz als intellektueller Grenzgänger“ zeichnete sie Etappen seiner Karriere nach und wies auf die Grenzen seines intellektuellen Schaffens hin. Der anfangs noch begeisterte Anhänger der Französischen Revolution wurde nach einem Briefwechsel mit Edmund Burke und der anschließenden Übersetzung von dessen Œuvre zum erbitterten Gegner der Umwälzungen in Frankreich. Doch die politische Realität nach dem Frieden von Basel habe es Gentz – seinerzeit in preußischen Diensten – verboten, Stimmung gegen die Revolution zu machen. Damit war, um zur Mediennutzung des Intellektuellen zurückzukehren, eine Profilierung als solcher nicht mehr möglich. Gentz blieb nur der Weggang aus Berlin. Seine Reise führte ihn über Weimar und Dresden nach Wien, wo 1810 – so Nebelungs These – seine politische Karriere begann. Statt die öffentliche Meinung mit seinen Texten zu beeinflussen, wurde Gentz dort zum Befürworter der Zensur, durch die er es schaffte, sich selbst über die öffentliche Meinung zu stellen.

Bevor in der letzten Sektion der Tagung der außereuropäische Kontext in den Blick geriet, präsentierte MICHAEL ROHRSCHNEIDER (Köln) die Plattform „Gentz digital“ und zeigte auf, welchen Weg die Gentz-Korrespondenz vor ihrer Digitalisierung genommen hatte und welche Möglichkeiten sich nun daraus ergeben. „Gentz digital“ sei zunächst einmal keine Edition, sondern eine Darstellung der Sammlungstätigkeit des früheren SPD-Politikers Günter Herterich. Das digitale Archiv speist sich aus über 550 Ordnern, rund 120 Mikrofilmen sowie etwa 3.000 Worddateien, die Herterich der USB Köln vermacht hat. Die knapp 2.700 von Herterich transkribierten Briefe wurden standardisiert online gestellt und durch unterschiedliche Zugriffsmöglichkeiten nun einer breiten Forschungsgemeinschaft zugänglich gemacht. Bei weit über fünfzig Prozent dieser Briefe handle es sich um neues Material, das bislang nur einigen wenigen durch lokalen Zugriff in Köln offenstand. Rohrschneider betonte überdies, dass die unterschiedlichen Register nach Jahreszahlen oder Korrespondenzpartner diese Masse an Quellenmaterial deutlich leichter handhaben lassen.

Der Nachmittag stand im Zeichen der Neuen Welt. Unter der Moderation von URSULA LEHMKUHL (Trier) präsentierte zunächst HANNO SCHEERER (Trier) „Thomas Jefferson als amerikanischen Intellektuellen zur Revolutionszeit“. Jefferson sei als Nordamerikaner dem intellektuellen Typus in Europa zwar sehr nah, doch bereits bei der Mediennutzung zeige sich am späteren amerikanischen Präsidenten eine neue Perspektive. Bezogen auf seinen Ausspruch „No republic is more real than that of letters”, zeige sich bei Jefferson eine ausschließlich auf Briefe ausgerichtete Mediennutzung und somit eine Öffentlichkeit, die mehr an die République des Lettres erinnere als an die neu entstehenden Massenmedien in Europa. Jefferson scheute vor der Veröffentlichung von Büchern oder Pamphleten zurück und versuchte, statt einer breiten, lieber eine intellektuelle Öffentlichkeit zu erreichen, worüber seine über 19.000 verfassten Briefe Zeugnis ablegen. Scheerer stilisiert Jefferson zudem als „Politiker-Intellektuellen“ und führte damit einen neuen Typus in die Diskussion ein, der in Revolutionsperioden auftauche, die die Verschmelzung von Intellektuellen und Machthabern begünstigten. Somit repräsentiere Jefferson einen spezifisch nord-amerikanischen Typus des Intellektuellen, der aus einem größeren Handlungsspielraum des politischen Systems erwachsen konnte.

Einen vollkommen anderen Handlungsspielraum hatten Intellektuelle im Dehli des 18. Jahrhunderts. TILMANN KULKE (Florenz) widmete sich in seinem Beitrag „Muslimische Intellektuelle im Dehli des 18. Jahrhunderts – eine indo-persische République des Lettres?“ zunächst der Frage nach dem Konzept des Gelehrten, indem er „Wo ist der Goethe der Moguln?“ als einleitende Frage formulierte. Wenn Rüdiger Safranski in Goethe den letzten Universalgelehrten sehe[1], so sei danach zu fragen, wie dieses Konzept im Mogulreich ausgesehen haben könnte und welcher Akteur in diesem Kontext dem Status eines Universalgelehrten gerecht wurde. Dabei sei es gleichsam nicht sinnvoll das europäische Konzept einer République des Lettres als Folie auf das Mogulreich anzuwenden. Stattdessen identifiziert Kulke in Chandra Bhan Brahman ein intellektuelles Idol im 17. Jahrhundert, dessen Nacheiferer in einen auto-didaktischen Rausch verfielen, um eine ähnliche Karriere zu machen. Die ab der Mitte des 18. Jahrhunderts entstehenden Rechtsgelehrtenschulen sowie eine nordindische Bibliothek, in der über 300.000 privat zusammengetragene Manuskripte lagerten, weisen in einer schwer fassbaren Quellenlandschaft auf eine gebildete Öffentlichkeit hin, welche als Fundament für das Auftreten von Intellektuellen angesehen werden könne.

Im muslimischen Kontext bleibend, präsentierte STEPHAN CONERMANN (Bonn) „Istanbul um 1800. Osmanische Überlegungen zur Modernisierung der Gesellschaft“. Der Leitfrage, ob es Intellektuelle im Osmanischen Reich gegeben habe, näherte sich Conermann, indem er hinterfragte, was im Osmanischen Reich als Diskurs möglich war. Eine Öffentlichkeit als Grundlage habe es erst ab 1870/80 durch Zeitungsgründungen gegeben. Einen geeigneten Ansatzpunkt findet Conermann jedoch im globalen Diskurszusammenhang, der Ende des 18. Jahrhunderts um die Frage nach der Reform traditioneller Herrschaftsformen kreiste. 1789 veränderte sich durch den Antritt Sultan Selims III. nach einigen militärischen Niederlagen auf dem Balkan die Hybris des Osmanischen Reiches. Der Sultan begann einen Reformprozess, in dessen Mittelpunkt eine ratgebende Versammlung stand, die sich aus allen Wissensschichten Istanbuls speiste. Die 23 erhaltenen Reformvorschläge dieser Versammlung bilden eine zentrale Quelle der Erforschung intellektueller Praxis im Osmanischen Reich, leider seien die Verfasser der Reformen bislang aber unbekannt und ihre Netzwerke somit nicht rekonstruierbar. Auch über Istanbul als neutralen Ort während der Französischen Revolution sei bislang wenig geforscht worden, obschon die dorthin geflohenen Franzosen eigene Zeitungen herausbrachten. In den Islamwissenschaften ergäben sich unter der Fragestellung des Intellektuellen reizvolle Themenfelder, die nur interdisziplinär denkbar seien.

CHRISTIAN MAIWALD (Köln) blieb unter Einbeziehung Gentz‘ im osmanischen Kontext und referierte zum Thema „Die Korrespondenz des Friedrich von Gentz mit dem Internuntius Franz Freiherr von Ottenfels-Gschwind in den Jahren 1822-1832“. Dabei handelte es sich getreu der Tagungskonzeption um einen Werkstattbericht seiner Masterarbeit, die sich dem Desiderat der Haltung Gentz‘ in der orientalischen Frage widmet. Die Grundlage bildet eine über 270 Briefe umfassende genuin private Korrespondenz zwischen Gentz und Ottenfels. Maiwald fragt nach den Charakteristika dieser Korrespondenz, dem Bild des Türken und wie Gentz das Osmanische Reich wahrnahm. Es zeige sich bereits am Quellenbestand ein Charakteristikum des Intellektuellen Gentz, denn den 268 Briefen von ihm, ständen vice versa lediglich fünf Briefe an Gentz gegenüber, was damit zusammenhängen könnte, dass er seine Briefe zu verbrennen pflegte. Außerdem gebe Gentz in dem Briefwechsel Literaturempfehlungen, die Aufschluss darüber geben, welche Œuvre Gentz gelesen zu haben scheint. Dies sei eine wichtige Erkenntnis bei der Erforschung von Intellektuellen und schlage gleichzeitig eine Brücke zu Kulkes Beitrag, bei dem das Wissen der Intellektuellen im Mogulreich zur Debatte stand. Auch dieser Vortrag zeigte noch einmal deutlich, wie das Projekt „Gentz digital“ schon jetzt Qualifizierungsarbeiten hervorbringt und wie die „Sammlung Herterich“ aufgrund ihrer Materialfülle die Forschung bereichert.

Gemeinsame Charakteristika der Intellektuellen im globalen Kontext fanden sich in der Bereitschaft Regeln zu brechen, Denkverbote zu überwinden und kritische Meinungen öffentlich zu machen. Als Grundlage hierfür war eine Öffentlichkeit nötig, die einerseits durch die neu entstehenden Massenmedien, aber auch im klassischen Sinne durch Briefe erreicht werden konnte. Die Sattelzeit mit 1800 als fixem Datum lässt zwar keine direkten Vergleiche zu, zeigt aber strukturelle Ähnlichkeiten auf und bietet die Möglichkeit den Fokus auf den Transfer zu legen. Hierzu eignen sich die Metropolen als Räume, in denen sich veranschaulichen lasse, welchen Weg das Wissen nahm und wie es sich verändert hat. Ziel müsse es in Zukunft sein, anhand von heterogenen Beispielen Brüche und Asymmetrien aufzuzeigen, so ein wichtiges Ergebnis der Tagung.

Konferenzübersicht:

Begrüßung

I. Der Intellektuelle um 1800 in Theorie und Forschungspraxis: Einführende Überlegungen (Impulsreferate)

Gudrun Gersmann (Universität zu Köln), Gab es ihn, den Intellektuellen um 1800? Versuch einer
Standortbestimmung

Friedrich Jaeger (Kulturwissenschaftliches Institut Essen), Intellektuellenkommunikation als Forschungsfeld

Rebecca van Koert (Universität zu Köln), Ego-Dokumente: Quellen zur europäischen Intellektuellengeschichte um 1800

II. Intellektuelle in den europäischen Metropolen um 1800: Berlin – Paris – Wien
Michael Rohrschneider (Universität zu Köln), Moderation und Kommentar

Anne Baillot (Humboldt-Universität zu Berlin), Berlin um 1800 als Intellektuellenschmiede? Schriftsteller- und Akademikernetzwerke im Zusammenspiel

Bernd Klesmann (Universität zu Köln), Die Revolution kehrt zurück – Le Constitutionnel und die Pariser Presse

Alexandra Nebelung (Universität zu Köln), Von Berlin nach Wien – Friedrich von Gentz als intellektueller Grenzgänger

Michael Rohrschneider (Universität zu Köln), Präsentation von „Gentz digital“

III. Die Intellektuellen und die außereuropäische Welt
Ursula Lehmkuhl (Universität Trier), Moderation und Kommentar

Hanno Scheerer (Universität Trier), Thomas Jefferson als amerikanischer Intellektueller zur Revolutionszeit

Stephan Conermann (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), Moderation und Kommentar

Tilmann Kulke (European University Institute Florenz), Muslimische Intellektuelle im Dehli des 18. Jahrhunderts – eine indo-persische République des Lettres?

Stephan Conermann (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), Istanbul um 1800. Osmanische Überlegungen zur Modernisierung der Gesellschaft

Christian Maiwald (Universität zu Köln), „... die Feder des constantinopolitanischen Depeschenwechsels“. Die Korrespondenz des Friedrich von Gentz mit dem Internuntius Franz Freiherr von Ottenfels-Gschwind in den Jahren 1822-1832

Schlussdiskussion

Anmerkung:
[1] Rüdiger Safranski, Goethe. Kunstwerk des Lebens: Biographie, München 2013.

Zitation
Tagungsbericht: Virtuosen der Öffentlichkeit? Friedrich von Gentz (1764-1832) im globalen intellektuellen Kontext seiner Zeit, 25.03.2015 Köln, in: H-Soz-Kult, 14.05.2015, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5975>.