Kirche und Biographien nach 1945

Ort
Bonn
Veranstalter
Förderverein für Neuere Geschichte an der Universität Bonn e.V.
Datum
15.10.2016
Von
Gabriel Rolfes, Institut für Geschichtswissenschaft, Abteilung für Geschichte der Neuzeit, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn / Simon Oelgemöller, Thomas-Morus-Akademie Bensberg Email:

Die Biographieforschung wird in neuerer Zeit insbesondere von einer jungen Forschergeneration als Schnittstelle von Forschungsansätzen hinsichtlich des Verhältnisses von Religion, Politik und Gesellschaft als analytisches Instrument herangezogen und findet zunehmend breites Interesse. In Verbindung mit Ansätzen zur politischen Kultur- als auch der Katholizismusforschung bieten sich Chancen, die mit den 1960er-Jahren im Kontext stehenden aktuellen Fragestellungen zu Wandlungsprozessen in der Bundesrepublik Deutschland[1] über eine akteursbezogene Perspektive aufzuzeigen.[2]

Das Historische Symposium „Kirche und Biographien nach 1945“ am 15. Oktober in Bonn, initiiert und geleitet von GABRIEL ROLFES (Bonn) und SIMON OELGEMÖLLER (Mainz/Bonn), nahm auf diese Entwicklungen Bezug. In drei Panels des Symposiums ging es vor diesem Hintergrund um I) Binnenkirchliche Wandlungsfaktoren, um II) die Verhältnisbestimmung von Kirche und Parteien sowie um III) Kirche und geistesgeschichtliche Entwicklungen. Die Trägerschaft der interdisziplinären Tagung übernahm der Förderverein für Neuere Geschichte an der Universität Bonn. Den Vorträgen lag die zentrale Frage nach dem zivilgesellschaftlichen Engagement von Katholikinnen, Katholiken und Kirche in der bundesdeutschen Gesellschaft zugrunde. Mit diesen drei Schwerpunkten konnte zwar kein ausschöpfendes, abgerundetes Gesamtbild entstehen, doch lag der besondere Mehrwert darin, anhand der unterschiedlichen Themen vergleichbare Faktoren des Wandels miteinander in Beziehung zu setzen.

Am Beispiel der katholischen Wochenzeitung „Publik“ (1968-1971) präsentierte FLORIAN BOCK (Tübingen) in seinem einleitenden Referat ein prominentes Anschauungsbeispiel für die bewegte Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils in Deutschland am Ausgang der 1960er-Jahre.[3] Die Zeitung verdanke sich vor allem der Initiative des jungen Hans Suttner (1936 -1968), der es nahezu im Alleingang und gegen Angriffe aus der katholischen Publizistik geschafft habe, einen Großteil der Bischöfe, aber auch einen Großteil des Laienkatholizismus für seine Idee einzunehmen: Eine überregionale, anspruchsvolle Wochenzeitung, die einen Teil der „Kirche in der Welt von heute“ darstellt. Suttner erlebte den Start der Wochenzeitung, aber auch die zunehmende Verselbstständigung des Projekts nicht mehr mit, da er wenige Wochen vor Erscheinen der ersten Ausgabe tödlich verunglückte.

„Publik“ entwickelte sich indes schon sehr bald schon zum Streitfall: Die Bischöfe monierten die „roten Verkaufszahlen“ und mit ihnen die reformfreudige Ausrichtung der neuen katholischen Wochenzeitung. Deren Befürworter verteidigten demgegenüber den „Geist des Konzils“ gegen die Eingriffe der Kirchenhierarchie. In den Auseinandersetzungen spiegelten sich die zum Teil scharfen Polarisierungen im deutschen Katholizismus wider: Eine jüngere, intellektuelle Redaktion versuchte ihre Interpretation des konziliaren „aggiornamento“ gegen die Widerstände eines Großteils der Bischöfe und trotz eines nachlassenden Leserinteresses durchzusetzen. Im November 1971 beendeten die deutschen Bischöfe schließlich das inzwischen heftig umstrittene Medien-Experiment und stellten „Publik“ ein.

In seinem Referat sprach SIMON OELGEMÖLLER (Mainz / Bonn) zum Thema seiner gleichnamigen Dissertation „Karl Forster (1928-1981) und der Katholizismus in der Bundesrepublik Deutschland“. Er stellte Forster als eine der Schlüsselfiguren im Verhältnis zwischen Kirche, Gesellschaft und Politik vor, da er als Gründungsdirektor der Katholischen Akademie in Bayern, Sekretär der DBK und ab 1971 Pastoraltheologe in Augsburg ein zeitkritischer Denker und kirchenpolitischer Akteur war. Von Michael Schmaus und Romano Guardini geprägt, begleitete er im Kontext des Zweiten Vatikanums den Transformationsprozess von Kirche und Katholizismus. Oelgemöller stellte Forster hinsichtlich der Person als auch des von ihm ausgehenden Kirchenverständnisses als Vertreter eines an Reformen orientierten Katholizismus dar.

Als Angehöriger der Generation, die um 1930 geboren wurde, erlebte er den Nationalsozialismus als Jugendlicher, stütze dann aber den demokratischen Aufbau der jungen Bundesrepublik. Nachhaltig initiierte er 1958 den öffentlichkeitswirksamen Dialog zwischen Kirche und Sozialdemokratie, die das marxistische Erbe ablegte und an einer neuen Verhältnisbestimmung mit der Kirche Interesse zeigte. Forster wurde das Verhältnis zwischen Kirche und Parteien zum Lebensthema. Schließlich hatte für ihn die Kirche ein gewandeltes Selbstverständnis hinsichtlich ihrer Rolle in der Demokratie zu entwickeln. Als Sekretär der DBK nahm er Einfluss auf zentrale kirchliche Stellungnahmen, die eine positive Wertung der demokratisch pluralistischen Ordnung beinhalteten und ein zivilgesellschaftliches Engagement einforderten. Öffentlichkeitswirksame Partizipation einerseits und kirchliche Eigenständigkeit andererseits waren bei Forsters Ansatz die zentralen Leitgedanken.

Als ein „nie restaurativ, schon gar nicht reaktionär“, aber dennoch „in ihrem Denken und Handeln ein konservativer, ein bewahrender und ordnender Mensch“ sei Helene Weber (1881-1962) zeitgenössisch beschrieben worden, berichtete ANTONIA SCHILLING (Freiburg im Breisgau) in ihrem Vortrag zur Karriere Helene Webers zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik. In ihrer biographische, geschlechter- und frauengeschichtliche Ansätze verfolgenden Dissertation will Schilling neben einem Beitrag zur Katholizismusforschung eine Lücke in den Politikerbiographien der letzten Jahre schließen und unter besonderer Berücksichtigung des Spannungsverhältnisses zwischen emanzipatorischen Bestrebungen und katholisch-konservativem Hintergrund der Frage nachgehen, wie Helene Weber die Weimarer Republik und die Bundesrepublik auf den Feldern der Fürsorge-, Familien-, Frauen- und Kirchenpolitik geprägt hatte.

Helene Weber sei in ihren Funktionen als Parlamentarierin und Funktionsträgerin im Zentrum, der CDU, der Wohlfahrtspflege und dem Katholischen Frauenbund als engagierte Katholikin deutlich geworden und eine der ersten Berufspolitikerinnen Deutschlands gewesen; im Parlamentarischen Rat und im Bundestag habe sie zudem als Kontaktperson für die katholische Kirche fungiert. Aus dem mittleren Bürgertum und einem sehr katholischen Elternhaus stammend habe sie von neuen Bildungschancen für Frauen profitiert und studieren können. Politisch engagierte sie sich später besonders im Bereich des Elternrechts und für den Schutz von Ehe und Familie. In Fragen der Gleichberechtigung von Mann und Frau habe sie dem Gleichberechtigungs-Grundsatz des Grundgesetzes zunächst kritisch gegenübergestanden, da sie zeitlebens die Gleichwertigkeit, aber nicht die Gleichheit der Geschlechter vertreten hatte.

Unter der Zuschreibung „jung, fähig, katholisch“ habe Rainer Barzel (1924-2006) vor allem zu Beginn seiner politischen Karriere Erfolg gehabt, berichtete KAI WAMBACH (Bonn) von seinem laufenden Promotionsprojekt zu einer politischen Biographie Barzels.[4] Politik und Glauben seien Barzel im katholischen Elternhaus bereits früh vermittelt worden und die weitläufigen Kontakte im katholischen Milieu seien insbesondere in den ersten Nachkriegsjahren und für den Berufseinstieg von besonderer Bedeutung gewesen. Jedoch habe Barzel es zeitlebens versäumt, eine eigene katholische Hausmacht um sich herum aufzubauen, die in schweren Zeiten mit ihm „durch dick und dünn“ geht.

Gleichwohl prägte neben einer gehörigen Portion Pragmatismus kaum etwas Barzels politische Substanz so sehr, wie seine kirchliche, katholische Orientierung. Hieraus speisten sich sowohl seine gesellschafts- wie sozialpolitischen Grundlagen als auch die wesentlichen Grundzüge seiner Ost- und Deutschlandpolitik. Anfangs noch stärker der theoretischen Linie folgend wandelte sich sein Engagement zusehends hin zu einer Mittlerrolle zwischen gelebtem Glauben und pragmatischer Politik. Dabei versuchte er indes stets, nie über den notwendigen täglichen politischen Kompromiss die ihn leitenden und haltenden katholischen Theoreme über die Maße zu strapazieren. Die Verbindung und Versöhnung von katholischer Theorie und politisch gestaltbarer Realität war dabei das nicht immer erreichbare Ziel.

Nach 1945 und inmitten der kirchlichen und gesellschaftlichen Aufbruchsstimmung der 1950er- und 1960er-Jahre kämpfte der katholische Journalist und Publizist Walter Dirks (1901-1991) in der Bundesrepublik gegen historisch gewachsene Abwehrhaltungen und für eine „Verbündung“ von Christentum und Sozialismus, führte GABRIEL ROLFES (Bonn) in seinem Beitrag zum Verhältnis von Katholizismus und Marxismus bei Walter Dirks aus. Rolfes forscht in seinem Dissertationsprojekt zu Dirks‘ Rolle als politischer Intellektueller, den er als schillernde Persönlichkeit des Katholizismus und der christlich-sozialen sowie der parteilich ungebundenen linken Bewegung in Deutschland vorstellte. Als eine prominente kirchenhierarchiekritische „linkskatholische“ Stimme habe Walter Dirks als Individualist zwar kirchliche, gesellschaftliche und politische Entwicklungen fortlaufend kommentiert und beeinflusst, dabei aber in seiner Rolle etwa als CDU-Gründer, als Kulturchef beim WDR, im Bensberger Kreis oder in kirchlichen Laienorganisationen zeitlebens eine gewisse Distanz zu festen Zuschreibungen bewahrt.

Der Vortragende versteht die im Elternhaus und im Studium von Michel und Steinbüchel gewonnene katholische Prägung bei Dirks als wesentlich und ursprünglich, diese sei jedoch von einem äußerst unorthodoxen Sozialismus begleitet worden, der aus der Zusammenführung der sich an den Schwachen der Gesellschaft orientierenden Ideen sowohl des christlichen Liebesgebotes als auch der marxistischen Theorie hergeleitet habe. Bei Dirks sei katholische Kapitalismuskritik und sozialistischer Antikapitalismus zu einem vage bleibenden dritten politischen Modell verbunden worden, das in bester katholischer Tradition sowohl den atheistischen Sozialismus als auch ein materialistisches Wirtschafts- und Gesellschaftssystem ablehnte.

JONAS HAGEDORN (Sankt Georgen / Frankfurt am Main) ging in seinem Vortrag zu Oswald von Nell-Breuning (1890-1991) und die Praxisreflexion und Theoriediskussion in der frühen Bundesrepublik zur „Sozialen Marktwirtschaft“ nach anfänglichen biographischen Angaben zur Person Nell-Breuning auf die ordoliberalen Theorieangebote der politischen Pragmatiker Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard ein. Grundlegende ordoliberale Forderungen, die unter anderem der Ende 1946 veröffentlichten Schrift „Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft“ aus der Feder Müller-Armacks entnommen wurden, kontrastierte der Referent mit der wirtschaftspolitischen Realität der jungen Bundesrepublik, die sich nur langsam von Preisbindungen in wichtigen Wirtschaftssegmenten verabschieden und sich zu einer halbherzigen Kartellgesetzgebung durchringen konnte.

In Anlehnung an Nell-Breuning betonte Hagedorn, dass auf der Bühne der frühen Bundesrepublik ein Stück zur Aufführung kam, für das gemeinhin nur der mit dem Wirtschaftswunder-Image verbundene, populäre Name der „Sozialen Marktwirtschaft“ geläufig ist, das aber gerade nicht von deren maßgeblich ordoliberalen Theoretikern inhaltlich bestimmt wurde. Zentrale ordoliberale Forderungen, beispielsweise nach Marktliberalisierung und Kartellkontrolle, seien erst nachhinkend erfüllt worden. Der Referent machte sich in einem abschließenden Zugang daran, Korporatismusmodelle vorzustellen, die sich auf dem Komplexitätsniveau moderner Industriegesellschaften bewegten und deren Anleihen bis in die Weimarer Republik zurückreichen. Weiterhin war ihm daran gelegen, diese die korporatistischen Entwicklungen in der Bundesrepublik flankierende Theorieangebote - alternativ zu ordoliberalen Überlegungen zur sogenannten „Sozialen Marktwirtschaft“ - zu plausibilisieren.

Im öffentlichen Abendvortrag über Theodor Heuss (1884-1963) warf KRISTIAN BUCHNA (Stuttgart) schließlich einen liberalen und protestantischen Außenblick auf das Tagungsthema. Ausgehend von der Frage, ob sich im Liberalismus nach 1945 ein Prozess der „Läuterung“ im Hinblick auf sein traditionell angespanntes Verhältnis zu Kirche und Religion eingestellt habe, skizzierte Buchna zunächst das historische Erbe des liberalen Antiklerikalismus sowie die konfessionellen Prägungen des lutherisch geprägten Naumann-Schülers Heuss.[5]

In der Nachkriegszeit habe Heuss in seinen Ämtern als baden-württembergischer Kultusminister, als FDP-Vorsitzender, als Mitglied des Parlamentarischen Rates sowie als erster Bundespräsident aktiv an der Neuausrichtung des Verhältnisses von Kirche und Staat, aber auch von Liberalismus, Kirche und Religion mitgewirkt. Er stand dabei vor der permanenten Herausforderung, die richtige Balance zu finden zwischen „klassisch“ liberaler Zurückweisung kirchlicher Machtansprüche und „geläutert“ liberaler Anerkennung kirchlicher Anliegen sowie der Förderung christlicher Wertevermittlung. Seine im Einzelfall durchaus erfolgreichen konfessionellen Entspannungsbemühungen führten in den 1950er-Jahren jedoch nicht zu einer Annäherung von Liberalismus und Katholizismus. Zu tief saßen in beiden Lagern die antiklerikalen beziehungsweise antiliberalen Ressentiments.

Das Symposium „Kirche und Biographien nach 1945“ zeigte im ersten Panel eine sich im Wandel begriffene Kirche, die im Kontext des Zweiten Vatikanums die Bereitschaft für Reformen erkennen ließ. Bildete die Katholische Akademie in Bayern als Forum des Dialogs bereits ein Experiment ihres öffentlichkeitswirksamen Auftretens, setzte sich diese Reformeuphorie mit der Gründung von „Publik“ weiter fort. Dabei lässt sich sowohl über Forster als auch über Suttner erkennen, dass mit dieser eine grundsätzliche Bejahung eines zivilgesellschaftlichen und demokratischen Gemeinwohls einherging. Jedoch wird gleichzeitig das Schwinden des in den 1950er-Jahren bestehenden Konsenses im Katholizismus mit den 1960er-Jahren offensichtlich: Kirche und Katholizismus sahen sich einer zunehmenden Pluralisierung gegenüber.

Mit dem zweiten Panel wurden zwei Politiker vorgestellt, die in einem katholisch-zentrumsnahen Milieu geprägt wurden und von ihrer Weltanschauung her den Weg in die Politik fanden. Doch sowohl bei Weber als auch bei Barzel wurde sichtbar, dass sie, unterschiedliche Generation, jeweils eine sich christlich öffnende und an Reformen orientierte Politik der CDU stützten. Die Orientierung an religiös begründeten Ansichten aber sollte sich auch auf die praktische Ausgestaltung ihrer Politik bis in die späten 1960er-Jahre auswirken.

Das dritte Panel konnte veranschaulichen, dass der Katholizismus vielgestaltiger ist und nicht nur unionsnah sich gebärdete. Sowohl Dirks als auch Nell-Breuning waren zutiefst vom katholischen Glauben geprägt. Beide Referate zeigten, dass sich deren beide Protagonisten in die gesellschaftspolitischen Debatten einbrachten und ihnen gleichzeitig an einem Neuverständnis des Sozialismus gelegen war. In allen Referaten wurde ein in vielfältigen Facetten am Glauben orientiertes, zeitkritisches Denken aufgezeigt, welches Impulse für das zivilgesellschaftliche Handeln der Akteure gab. Der Vergleich zum liberalen Protestanten Heuss ergab, dass ideologische als auch konfessionell begründete Ressentiments trotz vorsichtiger Verständigungs- und Deutungsangebote bis weit in die Bundesrepublik bestehen blieben.

Konferenzübersicht:

Panel I: Binnenkirchliche Wandlungsfaktoren

Florian Bock (Tübingen): Katholisches Milieu, Konzil, „Publik“ - das Beispiel Hans Suttner

Simon Oelgemöller (Mainz/Bonn): Karl Forster (1928-1981) und der Katholizismus in der politischen Kultur der Bundesrepublik

Panel II: Kirche und Parteien

Antonia Schilling (Freiburg im Breisgau): Helene Weber (1881-1962) - Eine Karriere zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik

Kai Wambach (Bonn): Zwischen gelebtem Glauben und pragmatischer Politik - Rainer
Barzel und das „Hohe C“

Panel III: Kirche und geistesgeschichtliche Entwicklungen

Gabriel Rolfes (Bonn): Socialismus christianus pugnantia? Zum Verhältnis von Katholizismus und Marxismus bei Walter Dirks

Jonas Hagedorn (Sankt Georgen/Frankfurt am Main): Oswald von Nell-Breuning SJ und die „Soziale Marktwirtschaft“. Praxisreflexion und Theoriediskussion in der frühen Bundesrepublik

Öffentlicher Abendvortrag

Kristian Buchna (Stuttgart): Geläuterter Liberalismus? Theodor Heuss und der liberale Blick auf Kirche und Katholizismus nach 1945

Anmerkungen:
[1] Vgl. Wilhelm Damberg, Karl-Joseph Hummel (Hrsg.), Katholizismus in Deutschland. Zeitgeschichte und Gegenwart (VKfZG, Reihe B: Forschungen, Bd. 130), Paderborn 2015.
[2] Vgl. Kristian Buchna, Ein klerikales Jahrzehnt? Kirche, Konfession und Politik in der Bundesrepublik während der 1950er Jahre (Historische Grundlagen der Moderne, Bd. 11), Baden-Baden 2014.
[3] Vgl. weiterführend Florian Bock, Der Fall „Publik“. Katholische Presse in der Bundesrepublik. Deutschland um 1968 (VKfZG, Reihe B: Forschungen, Bd. 128), Paderborn 2015.
[4] Vgl. zu Barzel auch Kai Wambach, Streben nach Konsens - Rainer Barzels Vorsitz der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, in: HPM 20/2013, S. 219-227.
[5] Vgl. Kristian Buchna, Im Schatten des Antiklerikalismus. Theodor Heuss, der Liberalismus und die Kirchen (SBTH, Kleine Reihe, Bd. 33), Stuttgart 2016.

Zitation
Tagungsbericht: Kirche und Biographien nach 1945, 15.10.2016 Bonn, in: H-Soz-Kult, 16.12.2016, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6890>.
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Veröffentlicht am
16.12.2016
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