Aktuelle Perspektiven von Gender und Archäologie. Jubiläumstagung zum 25-jährigen Bestehen von FemArc – Netzwerk archäologisch arbeitender Frauen e. V.

Ort
Hannover
Veranstalter
Netzwerk archäologisch arbeitender Frauen (FemArc)
Datum
07.10.2016 - 09.10.2016
Von
Michaela Helmbrecht, archäotext GbR

Vor 25 Jahren wurde das Netzwerk archäologisch arbeitender Frauen (FemArc) gegründet. Ziele des Netzwerkes waren die Förderung und Verbreitung von Fachwissen zur archäologischen Frauen- und Geschlechterforschung sowie zur feministischen Archäologie, die Verbesserung der beruflichen Situation von Frauen in der Archäologie und die Stärkung des Austausches zwischen archäologisch arbeitenden Frauen. Nach einem Vierteljahrhundert engagierter Arbeit war es Zeit für eine Bilanz. Zudem wurden aktuelle Forschungen aus dem Bereich der Gender-Archäologie vorgestellt und diskutiert.

Die Tagung begann mit dem Abendvortrag von KATHARINA REBAY-SALISBURY (Wien), „Das Dilemma Mutterschaft in prähistorischer Archäologie und Gesellschaft“. Sie stellte fest, dass in der Forschung Mutterschaft implizit und explizit den Status einer Frau in der Vorgeschichte definiert. Das Dilemma der prähistorischen Mutterschaft im Vergleich mit Mutterschaft heute, aufgrund eigener Erfahrungen in verschiedenen Ländern, inspirierte sie dazu, diese Grundannahme, dass Fortpflanzungserfolg den Status „der Frau“ bestimmt, zu hinterfragen und das, was bisher als „natürlich“ angesehen wurde, differenzierter zu betrachten.

DORIS GUTSMIEDL (Berlin) und JANA ESTHER FRIES (Oldenburg) nahmen die Forschungsgeschichte und die Entwicklung der gender archaeology in den Blick. Ab den 1960er-Jahren entstand die archäologische Frauenforschung aus der Beobachtung, dass Forscherinnen benachteiligt und in ihrer Bedeutung geleugnet wurden, dass Frauen und als weiblich geltende Themen als Forschungsgegenstand massiv unterrepräsentiert waren, und dass Frauen als im Wesentlichen unbedeutend und in ihrer Rolle durch Väter und Ehemänner definiert geschildert werden. Erst in den 1990er-Jahren wurden auch in Deutschland feministische Ansätze diskutiert. Feministische Archäologie und gender archaeology sind heute lebendige und dynamische Forschungsfelder. Sie sind auch wichtige Impulsgeber in der archäologischen Theoriebildung.

In der folgenden Diskussion wurde darauf aufmerksam gemacht, dass in der Sowjetunion bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die feministische Archäologie gefördert wurde, da sie der kommunistischen Ideologiebildung dienlich war. Auch in der DDR wurden bereits früh Frauen in den Fokus der archäologischen Forschung genommen. In den 1990er-Jahren spielte in Deutschland die kontroverse Diskussion um das Matriarchat eine wichtige Rolle dabei, wie Archäologie in der Allgemeinheit wahrgenommen wurde.

SUSANNE MORAW (Würzburg) blickte auf 25 Jahre FemArc – Netzwerk archäologisch arbeitender Frauen zurück. Im Institut für Vor- und Frühgeschichte der Universität Tübingen bildete sich im WS 1988/89 in Folge der Studierenden-Proteste an westdeutschen Hochschulen das „Autonome Seminar zu Frauen in der Vorgeschichte“, Sprecherinnen waren Sibylle Kästner und Sigrun Karlisch; es wurde gefordert, Frauen- und Geschlechterfragen in Lehre und Forschung aufzunehmen. Im Januar 1991 fand das Symposion „Feminismus & Archäologie?!“ statt, die Gründungsveranstaltung des Netzwerks archäologisch arbeitender Frauen. 1992 erfolgte die erste Tagung des Netzwerks in Kiel – die erste von vielen, die in den kommenden Jahren stattfinden sollten. Die Beiträge der Fachtagungen wurden publiziert; aus den ersten, noch im Selbstverlag produzierten, broschierten Din-A-4-Heften wurden im Laufe der Jahre aufwendigere Publikationen, die seit 2000 im Waxmann-Verlag erscheinen. Ungefähr gleichzeitig erhielt das Netzwerk den Zusatz »FemArc“. 2004 wurde das Netzwerk in einen eingetragenen Verein umgewandelt. Eine Konstante ist der Rundbrief, der bis heute mehrmals im Jahr erscheint. Zu den Neuerungen der letzten Jahre gehörte, dass zunehmend auch männliche Kollegen als Redner, als Peer Reviewer und als Autoren eingebunden werden. Um der archäologischen Geschlechterforschung ein breiteres Forum zu bieten, wurde 2003 die AG Geschlechterforschung gegründet, die alle zwei Jahre auf den Altertumsverbänden tagt, und 2009 die gesamteuropäische Arbeitsgruppe Archaeology and Gender in Europe (AGE). In vielen Bereichen kann das Netzwerk archäologisch arbeitender Frauen auch in Zukunft wichtige Impulse geben.

UTA HALLE (Bremen) schilderte, dass die archäologische Denkmalpflege durchaus keine Frauensache ist. Obwohl belastbare Zahlen kaum vorliegen, lässt sich konstatieren, dass in der institutionellen Denkmalpflege Frauen weit unterrepräsentiert sind. Es gibt Bundesländer, in denen keine einzige Frau im Verband der Landesarchäologen vertreten ist. Insgesamt beträgt der Frauenanteil in der archäologischen Denkmalpflege etwa 12 Prozent (ohne Sekretärinnen, Restauratorinnen etc.). Im Verband der Landesarchäologen lassen sich massive kulturelle und mentale Bollwerke gegenüber Frauen feststellen, die sich als drei Mentalitätsmuster analysieren lassen. Uta Halle verfolgte die Lebensläufe ihrer Erstsemesterkohorte seit Ende der 1970er-Jahre, mit dem Ergebnis, dass die meisten Frauen nicht in die Denkmalpflege gingen, auf jeden Fall nicht in leitende Funktionen, sondern in die Freiberuflichkeit verschwanden, heirateten usw. Erst 1993 wurde erstmals eine Frau, Judith Oexle, Landesarchäologin. Noch 2009 wurde der Antrag, den „Verband der Landesarchäologen“ geschlechtsneutral umzubenennen, mit großer Mehrheit abgelehnt.

Einen persönlichen Erfahrungsbericht ihrer Tätigkeit als selbständige Archäologin und Inhaberin einer Grabungsfirma gab DANIELA NORDHOLZ (Bremen). Bis heute hält sich das Vorurteil, dass Frauen aufgrund der körperlichen Anforderungen für Ausgrabungen nicht so gut geeignet sind wie Männer. Seit den 1990er-Jahren haben sich in einigen Bundesländern private Firmen etabliert, die im Auftrag des Staats Ausgrabungen durchführen. Zunächst fanden viele Absolvent/innen hier gut entlohnte Arbeit. Im Jahr 2005 jedoch wurde die Bezahlung auf den Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst umgestellt. In der Folge machten sich viele Angestellte selbständig. Im Bereich der Grabungsfirmen beträgt der Frauenanteil etwa 20 Prozent, also mehr als in der amtlichen Bodendenkmalpflege.

JANA ESTER FRIES (Oldenburg) hob in ihrem Beitrag hervor, wie die vorschnelle Interpretation nach stereotypen Mustern die differenzierte Interpretation von archäologischen Funden behindert. Aufgrund von dargestellten Tätigkeiten oder vermeintlichen Geschlechtsmerkmalen werden archäologische Funde als Frauen oder Männer angesprochen; Beispiel ist der Löwenmensch vom Hohlenstein, um dessen Geschlecht sich ein lebhafter Streit entwickelt hat. Die Moorleiche von Windeby, rasch gedeutet als im Moor ertränkte Ehebrecherin, stellte sich später aufgrund von DNA-Analysen als Mann heraus. Insbesondere die Ansprache von Frauendarstellungen als „Venus“ erweist sich bei näherem Hinsehen als problematisch. Erstens wird damit die Vielfalt der Deutungsmöglichkeiten von vorneherein reduziert; zweitens hat der Begriff „Venus“ einen rassistischen Hintergrund, der nicht ins 21. Jahrhundert transportiert werden sollte.

FRIEDERIKE BRÜCKNER und HANNA JEGGE (Berlin) nahmen die aktuelle Situation und die Perspektiven angehender Archäologinnen in Berlin in den Blick. Im studentischen Alltag stießen sie kaum je auf Vorurteile oder Hindernisse; höchstens auf Ausgrabungen werden Studierende gelegentlich mit Sexismus konfrontiert. Der Anteil weiblicher Studierender und Angehöriger des Mittelbaus steigt ständig. Sowohl Master- als auch Bachelorarbeiten werden zu mehr als fünfzig Prozent von Frauen eingereicht. Vierundfünfzig Prozent der Dissertationen werden von Frauen begonnen; allerdings beträgt der Frauenanteil bei den abgeschlossenen Dissertationen nur dreiundvierzig Prozent. Es wird beobachtet, dass Männer unterschiedlicher Generationen der Thematik indifferent oder auch feindlich gegenüberstehen. Generell ist „nach oben noch Luft“, was die Vermittlung von frauenspezifischen Themen im Unterricht betrifft: nach wie vor werden weibliche Themen weit überwiegend von weiblichen Dozenten angeboten, und entsprechende Themen von weiblichen Studierenden bearbeitet. Explizit feministische Ansätze kommen gar nicht vor.

NONA PALINCAŞ (Bukarest) fasste in ihrem Vortrag aktuelle Forschungen und Trends der gender archaeology in Europa zusammen. Sie stellte fest, dass das Forschungsfeld von Widersprüchen geprägt und zersplittert sei. Die Frage nach Geschlecht in Gesellschaften der Vergangenheit ist eng verbunden mit Fragen zu Hierarchie- und Machtverhältnissen, also der Frage, ob und inwiefern Frauen Männern unterworfen waren, und zur Individualisierung. Ein Beispiel für die genannten Widersprüche ist die _sex/gende_r-Debatte: Während in Europa häufig zwischen biologischem und kulturellem Geschlecht unterschieden wird und generell eher vom Körper und seinen biologischen Merkmalen als bestimmend für das Geschlecht ausgegangen wird, wird Geschlecht in anderen Forschungslandschaften als etwas angesehen, das durch soziale Handlungen konstruiert wird. In dieser Sichtweise sind Weiblichkeit und Männlichkeit keine abgegrenzten, homogenen, sondern durchlässige, eher räumlich gedachte Kategorien. Unterfüttert mit weiteren Beispielen, stellte Palincaş fest, dass in den meisten aktuellen Forschungsbeiträgen frühere Forschungen zum Thema kaum wahrgenommen werden, sondern möglichst originelle neue Ansätze ausprobiert werden, dass ethnographische Fallstudien ohne kritischen Blick auf große Teile der Vorgeschichte übertragen werden und dass zu stark generalisiert wird. Sie plädierte daher für eine kritische Bestandsaufnahme des Forschungsfelds der Gender-Archäologie.

Die Anfänge der genderarchäologischen Netzwerk-Bildung in Europa schilderte LIV HELGA DOMMASNES (Bergen/Norwegen). Kvinner i arkeologi i Norge (Frauen in der Archäologie in Norwegen), kurz K.A.N., war das erste Netzwerk seiner Art in Europa. Die Studentenrevolution von 1968 hatte in Norwegen zwar die Philosophie-, Geschichts- und Sozialwissenschaften erfasst, aber in der Archäologie schien die Zeit bis in die 1980er-Jahre stehen geblieben zu sein: der Frauenanteil unter den Dozenten war sehr niedrig, und Frauen in der Vorgeschichte wurden kaum erforscht. Aus diesem Missstand heraus erfolgte 1985 die Gründung von K.A.N. in Geilo. Das Ziel war, durch eine Organisation und eine Zeitschrift die Forschungen von Frauen und zum Thema Frauen zu fördern. Zunächst erschienen hauptsächlich theoretische Beiträge, ab etwa 1990 auch Fallstudien. Die Transformation der akademischen Bereiche in den 1990er-Jahren, insbesondere die Anpassung an angloamerikanische Strukturen und Bewertungssysteme brachte jedoch mit sich, dass Autor/innen ihre Beiträge eher bei prestigeträchtigen internationalen Zeitschriften einreichten. K.A.N. wurde in der Folge zwar ein wichtiges Medium für studentische Beiträge, aber das Ende war abzusehen: 2005 erschien die letzte Ausgabe. Dennoch wirken das Netzwerk und die Zeitschrift bis heute nach – nicht zuletzt in FemArc.

MARYAM DEZHAMKOOY (Heidelberg) befasste sich in ihrem Beitrag mit Gender-Propaganda und Gender-Konformität im heutigen Iran. Im vormodernen Iran gab es Pluralität, was die Geschlechter angeht; Homosexualität war auch in der Öffentlichkeit akzeptiert. Die Unterdrückung und die Kontrolle über den individuellen Körper durch die Machthaber begannen 1925 mit Reza Khan, der eine westliche Kleiderordnung gewaltsam durchsetzte. Männern wurde die Uniform vorgeschrieben, das Tragen des Hijab war verboten. Die Revolution von 1979 änderte nichts an dem Prinzip, dass die Regierung versucht, den individuellen Ausdruck von Geschlecht zu kontrollieren und vor allem die Frauen zu unterdrücken. Heute gilt Gender-Archäologie als nicht konform mit den islamischen Gesetzen; sie widerspricht dem einseitigen Bild der jeweiligen Rollen von Frauen und Männern im Islam und deckt historische Entwicklungen und Widersprüche auf. In solch einem politischen Zusammenhang erscheint Gender-Archäologie nicht nur als kritisch, sondern als unerwünschte, gefährliche Ideologie. Sie kann aber auch die Situation und geläufige Deutungsmuster von archäologischen Funden in Frage stellen. Dezhamkooy stellte GAP END = Iranian engaged archaeologists vor, ihre Ziele und Aktivitäten, die sich abheben von den sonst üblichen Materialstudien der iranischen Archäologie, und plädierte dafür, dass Gender-Archäologie auch politische Ziele verfolgen soll.

Die geschlechtsspezifische Repräsentation von Kindern am Grab in der römischen Kunst war das Thema des Vortrags von JULIA STEDING (Köln). Das Frauenbild der Römer nach Livius, nach dem die beste Frau häuslich, fleißig und keusch sein sollte, findet auf den kaiserzeitlichen, stadtrömischen Grabmonumenten ihre Bestätigung: Auf Sarkophagen wie auch anderen Grabmonumenten werden ideale Geschlechter-Rollenbilder deutlich. Mädchen werden eher im häuslichen Kontext und als eher ruhig dargestellt, Jungen dagegen dynamischer, im Wettbewerb mit anderen, und sie nehmen mehr Raum ein. Bei Jungen und Männern sind Mut, Stärke, Ehre und Kampfgeist wichtig. Häufig wird bei Jungen wie Mädchen die geschlechtsspezifische Rolle im Erwachsenenleben, das ihnen vorenthalten blieb, im Bild vorweggenommen. Da die Grabmonumente öffentlich sichtbar waren, werden die Geschlechterrollen nicht nur kommuniziert, sondern auch stetig reproduziert.

GESCHE NEUMANN (Husum) befasste sich mit Bewaffnung in Frauengräbern der älteren Nordischen Bronzezeit, speziell dem Dolch. Dabei deckte sie die Widersprüchlichkeit der traditionellen archäologischen Deutung auf: Während bei Männern der Dolch als Waffe gilt, wird er bei Frauen als Werkzeug kategorisiert. Auf der Basis von 7.000 Gräbern konnte sie zeigen, dass der Dolch tatsächlich die zweithäufigste Frauenbeigabe nach der Gürtelscheibe ist. Bei den Männern, wo der Dolch bislang als typische Beigabe galt, stellte er sich dagegen als seltener heraus als bisher angenommen. Die überkommenen Interpretationsmuster sollten also kritisch hinterfragt werden.

SOPHIE NATALE (Neuchatel/Schweiz) beschäftigte sich mit der Anwendbarkeit von Gender-Archäologie auf die Forschung zu den Gräbern der Periode Hallstatt D in der Schweiz. Sie gab einen Überblick über die historische Entwicklung des Feminismus in der Schweiz, wo die bürgerlichen Idealvorstellungen von getrennten Rollen von Frauen und Männern unhinterfragt lange weiterlebten, was sich auch auf archäologische Deutungsmuster auswirkte. In den antiken Schriftquellen erscheinen die keltischen Frauen temperamentvoll und stark, nach Diodorus Siculus etwa habe es keine Aufteilung von Rollen und Arbeiten nach dem Geschlecht gegeben. Die archäologischen Daten lassen sich damit nur bedingt korrelieren, vor allem, weil die Quellenlage inhomogen ist. Zum ersten ist der Anteil von Altgrabungen hoch, zweitens ist die Forschungslage in den Kantonen sehr unterschiedlich. Aufgrund der geringen Datenunterlage ist der Ansatz der Gender-Archäologie in diesem Falle also eher ein Weg, um vorschnelle Schlussfolgerungen seit dem 19. Jahrhundert in Frage zu stellen, und vielleicht auch, um gedanklich über das angeblich „natürliche“, binäre Modell zweier getrennter Geschlechter hinwegzukommen.

Allen Vorträgen folgten rege Diskussionen, die beweisen, dass das Netzwerk nach einem Vierteljahrhundert lebendig ist wie nie. Nach wie vor besteht Bedarf an einem Forum, in dem sowohl die aktuelle berufliche Situation von Frauen in der Archäologie, als auch Forschungen zu Frauen- und Geschlechterthemen in der Archäologie diskutiert werden. In den Vorträgen, aber auch beim informellen Austausch wurden die großen Defizite, die hinsichtlich der Geschlechtergleichstellung in Deutschland immer noch bestehen, deutlich.

Konferenzübersicht:

Katharina Rebay-Salisbury (Wien), Das Dilemma Mutterschaft in prähistorischer Archäologie und Gesellschaft

Grußwort: Henning Haßmann, Landesarchäologe / Annette Schwandner, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Keynotes

Doris Gutsmiedl (Hamburg/Jana Esther Fries, Oldenburg), Forschungsgeschichte und Entwicklung der gender archaeology

Susanne Moraw (Würzburg), 25 Jahre Netzwerk archäologisch arbeitender Frauen – Rückblick und Perspektiven

Perspektive Deutschland: Museum, Denkmalpflege und Grabungsfirmen

Uta Halle (Bremen), „Pflege ist meist Frauensache“ nur nicht in der archäologischen Denkmalpflege!

Daniela Nordholz (Bremen), Auf freiem Feld: als selbstständige Archäologin in der Denkmalpflege

Jana Esther Fries (Oldenburg), What is in a Name? Über Begrifflichkeiten und Zuschreibungen an vorgeschichtliche Frauen und Männer

Perspektive Deutschland: Universität, Forschung, Studium und Lehre

Friederike Brückner / Hanna Jegge (Berlin), Noch immer Pionierinnen? Gegenwart und Perspektiven angehender Archäologinnen

Perspektive Europa und darüber hinaus

Nona Palincas (Bukarest/Rumänien), Gender and Archaeology in Europe

Liv Helga Dommasnes (Bergen/Norwegen), The beginning of gender archaeology networks in Europe: K.A.N.

Maryam Dezhamkhooy (Heidelberg), Gender Archaeology in Iran

Perspektive Forschung: Aktuelle Projekte zu Gender und Archäologie

Julia Steding (Köln), Die geschlechtsspezifische (?) Repräsentation von Kindern im Grab in der römischen Kunst

Gesche Neumann (Husum), Bewaffnung in Frauengräbern der älteren Bronzezeit

Sophie Natale (Neuchâtel/Schweiz), Gender and Swiss funeray archaeology. Context and potential of Hallstatt D research in the west Plateau

Zitation
Tagungsbericht: Aktuelle Perspektiven von Gender und Archäologie. Jubiläumstagung zum 25-jährigen Bestehen von FemArc – Netzwerk archäologisch arbeitender Frauen e. V., 07.10.2016 – 09.10.2016 Hannover, in: H-Soz-Kult, 21.12.2016, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6903>.
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Veröffentlicht am
21.12.2016
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