Ort
Bad Homburg
Veranstalter
Lutz Raphael, Fachbereich III, Neuere und Neueste Geschichte, Universität Trier; Gert G. Wagner, Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin; Albrecht Graf von Kalnein, Werner Reimers Stiftung, Bad Homburg v.d.H.
Datum
08.12.2016 - 09.12.2016
Von
Christian Marx, Forschungszentrum Europa (FZE), Fachbereich III, Universität Trier

Für Zeithistoriker sind amtliche Statistiken und Datenerhebungen wieder von wissenschaftlichem Interesse. Bislang werden diese Quellen vornehmlich von Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlern analysiert. Umgekehrt beziehen die Sozialwissenschaften wieder zunehmend historische Perspektiven in ihre Forschung ein. Diese Entwicklungen greift eine neue Kooperation zwischen der Universität Trier, dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) und der Werner Reimers Stiftung auf, die den interdisziplinären Arbeitskreis „Archiv sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Erhebungen und amtlicher Statistiken Deutschlands nach 1945“ initiiert hat. Unter der Leitung von Lutz Raphael (Trier) und Gert G. Wagner (Berlin) unterstützt der Arbeitskreis die Forschung zeithistorischer Projekte bei der quellenkritischen Auswertung und Nutzung von Statistiken und sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Erhebungen.

Zeithistoriker beschäftigen sich nicht mehr allein mit „historischem“ Archivmaterial, für sie werden zunehmend auch solche Quellenbestände relevant, die bislang in erster Linie von Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlern analysiert wurden, wie Mikrodaten der amtlichen Statistik oder Survey- und Paneldaten sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Forschungseinrichtungen. Die Hinwendung zur gegenwartsnahen Zeitgeschichte hat diesen Trend noch verstärkt. Wie die jüngste Debatte in der Zeitgeschichte hinsichtlich der unreflektierten Übernahme sozialwissenschaftlicher Narrative gezeigt hat, darf sich diese nicht kritiklos an sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Konzepte binden, sondern muss stets deren Validität und Kohärenz prüfen – und in einigen Fällen bis zum archivierten „Rohmaterial“ von Statistiken vorstoßen. [1] Doch die Einbindung mikrohistorischer Daten in zeithistorische Forschungen birgt methodische und konzeptionelle Herausforderungen: Eine quellenkritische Übernahme sozial- oder wirtschaftswissenschaftlicher Mikrodaten kann nur dort erfolgen, wo umfassende Kenntnisse in der Auswertung statistischer Mikrodaten vorhanden sind. Doch dies ist in der Geschichtswissenschaft bisher nicht ausreichend der Fall. Die korrespondierende Entwicklung in den Sozialwissenschaften einer zunehmenden Betrachtung längerer Untersuchungszeiträume beinhaltet ebenso ihre methodischen Fallstricke. Der Arbeitskreis möchte diese beiden Entwicklungen aufnehmen und durch den gegenseitigen Erfahrungsaustausch zu einer fruchtbaren Weiterentwicklung beider Disziplinen beitragen. Gleichzeitig beschäftigt er sich mit den methodischen Herausforderungen, welche mit der Auswertung und Verknüpfung der zunehmend in digitalem Format vorliegenden Daten verbunden sind. Ziel es ist, in den nächsten Jahren infrastrukturelle Grundlagen für eine historisch-kritische Auswertung der amtlichen Statistik und anderer sozialwissenschaftlicher Daten zu schaffen und eine kritische Diskussion fachspezifischer Perspektiven und Ergebnisse zu führen.

Vor diesem Hintergrund eröffnete JENNY PLEINEN (Augsburg) die Veranstaltung mit einem Beitrag über die Probleme bei der Nutzung amtlicher Migrationsstatistiken. Dass die Kategorie des Ausländers eine soziale Konstruktion ist, hilft bei der Beschäftigung mit dem Thema Zuwanderung kaum weiter, vielmehr ist der Zeithistoriker mit den Konsequenzen solcher Kategorisierungen und den damit verbundenen rechtlichen Datenschutzbestimmungen konfrontiert. Pleinen verwies in diesem Zusammenhang insbesondere auf die Zugangsprobleme und die Schwierigkeiten der Samplebildung; zudem bestimme die administrativ-nationalstaatliche Erhebung die Perspektive der amtlichen Statistik, bei der „illegale“ Migranten oder Migranten, die ihre Ein- und Ausreise nicht bei den Behörden meldeten, herausfielen. In einigen Fällen seien die Daten zur Ausländerbeschäftigung deshalb aussagekräftiger. Auf einer wesentlich günstigeren Quellenlage basiert hingegen das aktuelle Forschungsprojekt von CHRISTINA VON HODENBERG (London), dem die Primärdaten der Bonner Längsschnittstudie des Alterns (BOLSA) zugrunde liegen. Die von Hans Thomae und Ursula Lehr zwischen 1965 und 1981 geleitete Studie zählt nach wie vor zu den wegweisenden wissenschaftlichen Untersuchungen der deutschsprachigen Gerontologie. Sie basierte auf der regelmäßigen Befragung zweier Alterskohorten – der Geburtsjahrgänge 1890 bis 1895 bzw. 1900-1905 – und umfasste etwa 220 Frauen und Männer der Mittel- und Unterschicht, zu denen Historiker aufgrund fehlender Ego-Dokumente in der Regel nur schwer Zugang finden. Die Zusammenarbeit mit dem Institut für Deutsche Sprache (IDS), dem eSciences Servicezentrum der Universität Trier sowie dem Historischen Datenzentrum Sachsen-Anhalt an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, das diese umfangreiche auf Tonträgern erhaltene Sammlung biografischer Interviews sowie weitere Unterlagen und statistische Daten der BOLSA übernommen hat, ermöglicht die Digitalisierung und Neuauswertung jener Rohdaten. Die Ergebnisse der BOLSA können auf diese Weise kritisch hinterfragt werden, zudem erlauben es die von Psychologen durchgeführten Interviews, den Wandel der Generationenbeziehungen sowie weitere Aspekte des Alterns in der Bundesrepublik aus historischer Perspektive vollkommen neu zu beleuchten.

Quellenkritik an mikrohistorischen Daten übte auch RAPHAEL DORN (Trier) am Beispiel des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), einer repräsentativen Wiederholungsbefragung von mehreren tausend deutschen Privathaushalten, die seit 1984 jährlich bei denselben Personen durchgeführt wird und auf dem Gebiet der mikroanalytischen Forschung im internationalen Vergleich eine herausragende Stellung einnimmt. Dorn verwies darauf, dass die Angaben in Biografie-Fragebögen in Teilen auf der Erinnerung der Probanden beruhten und der Repräsentativitätsanspruch angesichts des Ausschlusses von Obdachlosen, Anstaltsangehörigen und Hocheinkommensbeziehern nur partiell erfüllt sei. Zudem variiere die Teilnahmebereitschaft zwischen bestimmten sozialen Gruppen. In der anschließenden Diskussion wurde seitens der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler darauf hingewiesen, dass es bereits eine internationale Forschung zur Problematik der Interviewbefragung gebe und erfundene Interviews zumindest teilweise herausgefiltert werden konnten, deren Anteil aber ohnehin so gering sei, dass sie keine signifikante Wirkung auf die gesamte Datenmenge hätten. Im Unterschied zu Dorn machten CHRISTOPH WEISCHER und CHRISTOPH REINERS (Münster) hingegen eher die Chancen und Potenziale einer mikrohistorischen Herangehensweise stark. Zwar räumten auch sie Grenzen bei der Auswertung von Mikrodaten mit Blick auf den vielfach standardisierten Charakter der Daten und ihre Repräsentativität ein, umgekehrt biete der Bruch des amtlichen Datenmonopols durch die Heranziehung von Trend-, Haushalts-, Panel- und Querschnittsdaten aber immense Möglichkeiten neue Räume auszuleuchten. Weischer verdeutlichte dies am Beispiel der Armutsforschung, deren systematischer Rückgriff auf Mikrodaten wie das SOEP erst in den 1980er-Jahren eingesetzt habe. Erst auf diese Weise ließen sich bestimmte Armutsverläufe und die Dauer von Armutsphasen darstellen und unterschiedliche Armutsgruppen voneinander differenzieren. Auch GERT G. WAGNER (Berlin) rekurrierte im Zusammenhang mit einem aktuellen Forschungsprojekt auf das SOEP, das in Verbindung mit qualitativen Interviews und der kleinräumlichen Statistik zur Nachzeichnung der jüngsten Zeitgeschichte des Ruhrgebiets genutzt werden soll. Der Ursprung des Projekts geht auf eine im Sommer 1972 gezeigte Ausstellung des Museums Folkwang zurück, in der nicht nur Werke von über 100 bildenden Künstlern zu sehen waren, vielmehr ließ der Initiator Joachim Scharioth damals auch deren Umfeld anhand von mehreren hundert Standortfotografien zeigen. Mit Unterstützung des DIW wurden 2012 die ursprünglichen Standorte auf aktuelle Karten übertragen sowie Fotos am gleichen Standort mit möglichst ähnlichem Blickwinkel durch das Geografische Institut der Ruhr-Universität-Bochum erstellt. Den Daten des SOEP zufolge, seien die Lebensqualität und die Zufriedenheit in der Region in den letzten 40 Jahren trotz eines intensiven ökonomischen Strukturwandels recht gleich geblieben.

Im Unterschied zu den mikrohistorischen Daten des SOEP präsentierte THOMAS RAHLF (Bonn) die Ergebnisse eines zwischen 2011 und 2015 durchgeführten und von der Bundeszentrale für Politische Bildung, der GESIS sowie der Thyssen-Stiftung geförderten Projekts, dessen Ziel darin bestand, die 1.000 wichtigsten Zeitreihen für Deutschland von 1834 bis zur Gegenwart zusammenzutragen. Die Datensatzstruktur des Ergebnisbandes, der auch online unter http://www.deutschland-in-daten.de verfügbar ist, orientiert sich an den unterschiedlichen deutschen Staatsgebilden im 19. und 20. Jahrhundert, das heißt dem Deutschen Reich, der Bundesrepublik, der DDR und an Gesamtdeutschland nach der Wiedervereinigung. Desiderata sah Rahlf vor allem in einer Programmgeschichte der Statistik, bei Erhebungen über die Einkommens- und Vermögensverteilung sowie in der dauerhaften institutionellen Verankerung einer entsprechenden Sammlungsstelle für unterschiedlich gestaltete statistische Daten. Eine solche Institution, die zumindest einen Teilbereich sozialwissenschaftlicher und historischer Daten beherbergt, ist die GESIS, deren Datenarchiv 1960 als Zentralarchiv für Empirische Sozialforschung gegründet worden war. PASCAL SIEGERS (Köln) erläuterte die Sammelrichtlinie der GESIS sowie die Idee der digitalen Langzeitarchivierung und gab einen Überblick über den Datenbestand von etwa 6.000 Einzelstudien. Typische Nutzer der GESIS-Daten seien Studierende und Doktoranden. Die Forschungsschwerpunkte der GESIS liegen in der international vergleichenden Sozialforschung, der Wahl- und Bildungsforschung sowie der allgemeinen Bevölkerungsumfrage. Für Zeithistoriker ist besonders die von GABRIELE FRANZMANN (Köln) vorgestellte Online-Datenbank „histat: Historische Statistik“ unter der Adresse http://www.gesis.org/histat/ von Interesse, welche das Ziel hat, Zeitreihen aus der historischen sowie der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Forschung zugänglich zu machen. Der Zugriff auf die Datenbestände ist möglichst einfach gehalten, genügt jedoch wissenschaftlichen Ansprüchen und dokumentiert zudem die angebotenen Zeitreihen in ihrem Entstehungskontext. Die Datenbank umfasst inzwischen etwa 250.000 Zeitreihen aus 360 Studien und bietet damit ein mannigfaltiges Angebot für zeit-, sozial- und wirtschaftshistorische Studien.

NICOLE MAYER-AHUJA (Göttingen) stellte eine Initiative von vier soziologischen Forschungseinrichtungen vor, die sich mit drei in den Digital Humanities erfahrenen IT-Partnern vom SOFI zusammengeschlossen haben, um die Konturen von Arbeit und Produktion nach dem Ende des Fordismus herauszuarbeiten. [2] Ein zentrales Problem bestehe Mayer-Ahuja zufolge darin, dass die Sozialwissenschaften zwar viele Einzelstudien zu bestimmten Themen und Zeitpunkten hervorgebracht hätten, ihnen aber oftmals eine entsprechende historische Kontextualisierung fehle. Damit traf sie nicht nur den Kern zeithistorischer Kritik an der Nutzung vergangener sozialwissenschaftlicher Konzepte, sie öffnete auch eine Perspektive für zukünftige Felder der Zusammenarbeit. Stärker als bisher müsse man sozialwissenschaftliche Studien als sozialwissenschaftliche Konstruktion verstehen. Die zahlreichen, seit 1970 entstandenen arbeitssoziologischen Fallstudien würden hierfür einen reichhaltigen Fundus bieten. In dem neuen, vom BMBF geförderten Zentrum soll der umfangreiche Bestand an qualitativen, empirischen Studien aus über 40 Jahren arbeits- und industriesoziologischer Forschung an den beteiligen soziologischen Forschungsinstituten mit IT-basierten Methoden erschlossen werden, um auf dieser Grundlage durch sekundäranalytische Pilotprojekte der Frage nach der Neukonturierung von Arbeit und Produktion seit 1970 nachzugehen. Einen vollkommen anderen Datentyp, der aber teilweise ebenfalls auf der Organisationseinheit des Betriebs oder des Unternehmens basiert, präsentierte DANA MÜLLER (Nürnberg). Das Forschungsdatenzentrum der Bundesagentur für Arbeit hält zum einen administrative Daten bereit, die auf Meldungen zur Sozialversicherung beruhen, zum anderen Daten aus den Geschäftsprozessen der Bundesagentur für Arbeit, abrufbar unter http://fdz.iab.de/. Hieraus entstand beispielsweise die Beschäftigten- und Leistungsempfängerhistorik wie auch das Betriebs-Historik-Panel, das ab 1975 Angaben über die Struktur der Beschäftigten, ihre Schul- und Berufsbildung sowie ihre Tätigkeitsmerkmale umfasst und nicht nur von Sozialwissenschaftlern, sondern auch von Sozial- und Zeithistorikern unter zahlreichen Perspektiven ausgewertet werden könnte.

Sowohl während des Roundtable als auch in der Abschlussdiskussion wurde deutlich, dass sich der hohe Spezialisierungsgrad in den unterschiedlichen Fachdisziplinen sowie die institutionelle Versäulung bei der Bereitstellung historischer Mikrodaten für die Nutzung jener Daten und den Aufbau eines zentralen Archivs sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Erhebungen als problematisch erweisen. Als wünschenswert wurden deshalb einerseits Standards einer historisch-sozialwissenschaftlichen Analyse sowie eine damit verbundene Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses gesehen, andererseits erachteten es die Teilnehmenden als sinnvoll, die unterschiedlichen Datenhalter und die zeithistorischen Forschungsinstitute zusammenzubringen und einen – zumindest in digitaler Form – zentralen Ort über die Vernetzung der verschiedenen Archive zu schaffen. Der Eintritt der Zeitgeschichte in die jüngste, von den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften geprägte Vergangenheit lässt sich nicht befriedigend durch eine Ausklammerung entsprechender Erhebungen und Auswertungen bewältigen, vielmehr sollte hierdurch die Neugierde der Wirtschafts-, Sozial-, und Zeithistoriker geweckt werden, sich unter Rückgriff auf die historisch-kritische Methode und sozialwissenschaftliche Methodendebatten auf neue und wiederentdeckte Themen einzulassen.

Konferenzübersicht:

Lutz Raphael (Universität Trier) / Gert G. Wagner (DIW Berlin): Einführung

Jenny Pleinen (Universität Augsburg): Zeitgeschichte der Migration in der Bundesrepublik im Licht von administrativen Mikrodaten und amtlicher Statistik

Christina von Hodenberg (Queen Mary College London): Die zeithistorische Nutzung der Bonner gerontologischen Längsschnittstudie (1965-1984)

Raphael Dorn (Universität Trier): Ein quellenkritischer Blick auf das SOEP und die Visualisierung von Daten

Christoph Weischer / Christoph Reiners (Westfälische Wilhelms-Universität Münster): Mikrodaten in der Sozialgeschichte und historische Sozialwissenschaft – Armutsforschung

Jörg-Peter Schräpler (Ruhr-Universität Bochum) / Gert G. Wagner (DIW Berlin): Metropole Ruhr. Ein Forschungsprojekt mit Hilfe von „Triangulation“ der besonderen Art

Roundtable: „Ein Archiv sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Erhebungen und amtlicher Statistiken Deutschlands nach 1945“

Thomas Rahlf (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn): Deutschland in Zahlen. Zeitreihen zur Historischen Statistik

Pascal Siegers / Gabriele Franzmann (GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Köln): Bestände des Datenarchivs und der Datenbank histat

Nicole Mayer-Ahuja (Soziologisches Forschungsinstitut (SOFI) / Georg-August-Universität Göttingen): eLabour. Neue Konturen von Produktion und Arbeit. Interdisziplinäres Zentrum für IT-basierte qualitative arbeitssoziologische Forschung

Dana Müller (Forschungsdatenzentrum (FDZ) der Bundesagentur für Arbeit im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg) : Betriebs-Historik-Panel (1975-2014) und andere Datenserien des IAB Nürnberg

Abschlussdiskussion: Probleme der Datenaufbereitung für zeithistorische Forschungen und sozialwissenschaftliche Sekundäranalysen

Anmerkungen:
[1] Dietz, Bernhard/Neumaier, Christopher, Vom Nutzen der Sozialwissenschaften für die Zeitgeschichte. Werte und Wertewandel als Gegenstand historischer Forschung, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 60 (2) (2012), S. 293-304; Graf, Rüdiger / Priemel, Kim Christian, Zeitgeschichte in der Welt der Sozialwissenschaften. Legitimität und Originalität einer Disziplin, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 59 (4) (2011), S. 479-508; Jenny Pleinen / Lutz Raphael, Zeithistoriker in den Archiven der Sozialwissenschaften, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 62 (2) (2014), S. 173-195.
[2] Dem Verbund gehören das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen e.V. (SOFI Göttingen), das Datenservicezentrum Betriebs- und Organisationsdaten an der Universität Bielefeld (DSZ-BO), das Forschungszentrum L3S, Leibniz Universität Hannover (L3S), die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung Göttingen (GWDG Göttingen), das Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, das Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung München e.V. (ISF München), die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) sowie die Sozialforschungsstelle Dortmund der TU Dortmund (sfs Dortmund) an. Siehe auch http://www.sofi-goettingen.de/projekte/neue-konturen-von-produktion-und-arbeit-interdisziplinaeres-zentrum-fuer-it-basierte-qualitative-arbeitssoziologische-forschung-elabour/projektinhalt/.

Zitation
Tagungsbericht: Mikrodaten für die Zeitgeschichte, 08.12.2016 – 09.12.2016 Bad Homburg, in: H-Soz-Kult, 18.02.2017, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7010>.