Städtische Wettkampfkulturen in der europäischen Vormoderne / Urban Cultures of Contest in Premodern Europe

Ort
Münster
Veranstalter
Christian Jaser, Berlin; Jean-Dominique Delle Luche, Paris; Daniel Jaquet, Genf; Institut für vergleichende Städtegeschichte Münster
Datum
20.10.2016 - 22.10.2016
Von
Colin Arnaud, Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Die Sport- und Spielkultur der Vormoderne erfährt derzeit ein reges Interesse der Historiker in ganz Europa. Die Tagung in Münster über städtische Wettkampfkulturen in der europäischen Vormoderne fokussierte gezielt nicht auf das Spielerische in den Sportveranstaltungen, sondern auf den organisierten Wettbewerb. Anstatt die Rolle der Vergnügung und des Spieles für die sozialen Prozesse zu thematisieren, ging es darum, Wettbewerb an sich als ernste Angelegenheit zu betrachten. Deswegen wurden neben Pferderennen, Turnieren und Schützenwettbewerben auch Kunstwettbewerbe und städtische Gelehrtendisputationen besprochen, die sicherlich nicht aus reinem Vergnügung veranstaltet wurden.

Wettbewerb ist heutzutage allgegenwärtig und wird vor allem im ökonomischen Kontext gedacht. Doch Wettbewerb – oder die Konkurrenz – ist im Kern eine regulierte, zur Schau gebrachte Praxis der Auseinandersetzung, ein eigentümlicher, indirekter Kampf, bei dem es nicht um die konkrete Zerstörung oder Beseitigung der Gegner, sondern um die Gunst Dritter geht. Mit dieser an Georg Simmel angelehnten Definition von Wettbewerb wollten die Tagungsveranstalter die Besonderheiten und die Vielfalt der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Wettkampfpraktiken im städtischen Kontext hervorheben. Als junge, ehrgeizige, ausgewiesene aber noch nicht ganz etablierte Spezialisten in ihren jeweiligen Bereichen – JEAN-DOMINIQUE DELLE LUCHE (Paris) über Schützenwettbewerbe, DANIEL JAQUET (Genf / Tours) über Fechten, CHRISTIAN JASER (Berlin) über Pferderennen – wollten sie die Konferenz nutzen, um ihren Ansatz in der Historikergemeinschaft zu verbreiten: die Betrachtung des Wettkampfes als totales Phänomen, das alle Bereiche des städtischen Lebens berührte. Der am Anfang vorgestellte Fragekatalog war deswegen so umfangreich wie ernüchternd: Vor allem auf der Mikro-Ebene waren sie an alle Parameter der Wettkampfveranstaltungen interessiert, vom zeitlichen, räumlichen und organisatorischen Rahmen bis zur Interaktion mit deren technischen, politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Kontexten. Konzeptionell hoben sie zwei Besonderheiten der vormodernen Wettkampfkultur hervor: einerseits die vormodernen Kulturen als „Präsenzkulturen“ (Rudolf Schlögl) und anderseits die Rolle der Ehre als symbolischer Risikokapital, das gewonnen aber auch verloren werden kann.

Warum aber dieser Fokus auf das Städtische? Die vormoderne Stadt diente als Bühne für Wettkämpfe in vielerlei Hinsicht. Pferderennen wurden in Italien oft für städtische Schutzheiligenfeste, oberdeutsche Schützenwettbewerbe oft am Rand von städtischen Messen organisiert. Diese Anlässe trugen zur Regelmäßigkeit solcher Wettkämpfe bei. Die Bürger hatten manchmal die Rolle der Zuschauer inne – wie im Fall der adligen Tourniere – aber selbst das Publikum hatte die Möglichkeit, an Zusatzwettbewerben (pilot fisch programs) am Rand der Hauptveranstaltung teilzunehmen – wie Lotterien, Kegeln, Schach oder Fußrennen. Durch ihre Vereine waren die Bürger übrigens als Veranstalter und Teilnehmende vieler Wettbewerbe tätig. Manche Wettbewerbe – etwa das Fechten und die Schützenwettbewerbe – wurden ausschließlich von Bürgern praktiziert.

Wettkämpfe boten also die Gelegenheit eines regen symbolischen und performativen Austausches unter den jeweiligen sozialen Gruppen, meistens mit politischen Hintergedanken. Die venezianischen Regatten, die UWE ISRAEL (Dresden) beschrieb, seien für den Marientag zwar von den Patriziern finanziert, allerdings von einfachen Bürgern der contrade veranstaltet worden. Diese Organisationsform sei erst nach der Serrata – der Machtübernahme der Patrizierfamilien im Jahre 1297 – als Kompensation gegenüber den tatsächlich entmachteten Bürgern entstanden: Letztere hatten wenigstens die Ehre, die Marientagsprozession und deren Regatta zu veranstalten.

MIRIAM HALL KIRCH (Florence, Alabama) diskutierte das Scharlachrennen von Neuburg, das im 16. Jahrhundert vom pfälzischen Kurfürst Ottenheinrich aus Profilierungszwecken veranstaltet wurde. Einerseits habe Ottenheinrich versucht, dem Prestige anderer fürstlicher Scharlachrennen in Residenzstädten wie Wien oder München nachzueifern. Anderseits habe er die Möglichkeit genutzt, den herausgehobenen Rang seines eigenen Herrschaftsgebiets zu stilisieren. Die Teilnahme an dem Rennen habe allen offen gestanden und nicht nur Pferde von Adligen oder Auswärtigen seien belegt, sondern auch etwa von einem Neuburger Schmieden. Nichtsdestotrotz habe meistens das Pferd von Ottenheinrich oder eines hochrangigen Hofmitglieds gesiegt, vor allem in den ersten Jahren.

Eine ähnliche Dynamik stellte CHRISTIAN JASER (Berlin) für die italienischen Pferderennen fest. Die veranstaltenden Städte konkurrierten untereinander, etwa durch die Kostbarkeit des Preises. Noch gnadenloser war die Konkurrenz unter manchen fürstlichen Teilnehmern, die sich in diesem Bereich spezialisiert und die Gelegenheit nutzten, ihre Ehre wiederholt in der ganzen Halbinsel zu beweisen. Lorenzo di Medici wagte jede nur erdenkliche Trickserei, um sich den Sieg zu versichern; Gonzaga betrieb eine kostspielige, professionelle Rennpferdezucht: Die Belohnung dafür war eine Schar von Fans in ganz Italien, die Mottos auf den Sieger und seine Dynastie ertönt hätten. Der Sieg, aber auch die Schönheit der Pferde hätten Ruhm und Ehre gebracht: Gonzaga nutzte das Propagandamedium Pferd so weit, dass er einen ganzen Saal seines Palastes in Mantua mit Porträts seiner „equi illustri“ hatte dekorieren lassen.

Auch die genuin bürgerliche innerstädtische Politik wurde von den damaligen Wettkampfkulturen geprägt. SEBASTIAN KREYENSCHULTE (Münster) stellte heraus, dass die agonale Seite des Vogelschießens bei den Münsterländer Schützenfesten eine sekundäre Rolle gespielt habe, da die Schützenvereine durchaus (Jagd- oder Fischerei-)Privilegien und Verpflichtungen (Straßenreinigung, Überwachung des Umlands und der Stadt) innegehabt hätten. Ihre Rolle sei allerdings stets bürgerlich, nicht militärisch gewesen.

Wettkampfkultur hieß auch Ritualisierung innerstädtischer Konflikte. Bei den venezianischen Regatten am Marientag etwa traten turnusweise zwei benachbarte contrade gegeneinander an, so Uwe Israel. Eine brutalere Praxis waren die italienischen pugne oder battagliole, die von ALESSANDRA RIZZI (Venedig) thematisiert wurden. Seit dem 13. Jahrhundert seien Faust- und Steinschlachten unter Scharren von Stadteinwohnern belegt. Bei solchen Praktiken sei es schwer gewesen, zwischen fehdenartigen Konfliktbeseitigungen und ludischen oder ritualisierten Kriegsspielen zu unterscheiden. Zwar haben sie eine praktische Alternative zu echten Waffenkonflikten gestellt: In Siena sei ein Aufstandsversuch als spielerische battagliola verharmlost worden. Angesichts ihrer Unberechenbarkeit hätten sie aber zunehmend an Akzeptanz verloren. Nichtsdestotrotz habe die Autorität versucht, die Praxis eher einen karnavalesken Charakter zu geben, statt sie völlig zu unterdrücken. In Rom seien Scheinschlachten bis ins 17. Jahrhundert überliefert worden.

Umgekehrt konnte eine Wettkampftechnik gerade durch ihre Seriosität zur geordneten Beseitigung eines innerstädtischen Konflikts dienen. JAN-HENDRYK DE BOER (Duisburg-Essen) erzählte, wie sich die deutschen und Schweizer Städte am Anfang der Reformation demonstrativ für eine Konfession entscheiden sollten und dafür eine öffentliche Disputation organisierten, bei der ein katholischer und ein reformatorischer Gelehrte auftraten. Am Ende der Disputation sei offiziell entschieden worden, welche Religion die bürgerliche Gemeinschaft übernehmen sollten. Der Ausgang sei in Wirklichkeit bereits im Voraus deutlich gewesen, was die Suche eines Gegenparts erschwert habe. Kein nennenswerter katholischer Kleriker habe etwa gegen Zwingli disputieren wollen, wenn er wusste, dass er sowieso verlieren würde. Trotzdem wurde dieses agonale Format ausgewählt, um die Bekehrung der Stadt zur Reformation zu markieren.

Auch die zwischenstädtische Konkurrenz war Gegenstand der Wettbewerbe. Die Regelmäßigkeit der Veranstaltung ermöglichte die Planung von überregionalen Auseinandersetzungen – etwa im Fall der italienischen palii. Das fränkische Landkleinod, das sowohl JEAN-DOMINIQUE DELLE LUCHE (Paris) als auch CHRISTIAN CHANDON (Bamberg) speziell aus der Perspektive vom Hochstift Bamberg betrachtet wurde, stellte einen überlokalen, zwischenstädtischen Schützenwettbewerb dar. Der Sieger habe einen feierlich dekorierten Ochsen in seine Heimatstadt zurückgebracht und sei dort zum Gegenstand lokaler Stolz geworden. So hätten sich mehrere Niveaus gebildet: lokale (wie in Forcheim), regionale (Landkleinod) und sogar überregionale Wettbewerbe. Ab 1504 seien große Feste veranstaltet worden, bei denen Teilnehmer aus ganz Ober- und Mitteldeutschland teilnahmen. Der Sieger habe die Krone in seine Heimatstadt gebracht, die dann den nächsten reichsweiten Wettbewerb organisieren durfte. Allerdings hätten sich diese Niveaus nicht dauerhaft institutionalisiert, da diese Veranstaltungen unter dem instabilen Los der regionalen oder überregionalen bzw. konfessionellen politischen Umständen gestanden hätten. Beispielweise habe Bamberg 1500 das von Würzburg geführte fränkische Landkleinod verlassen und einen eigenen Wettbewerb veranstaltet – mit Einladungen bis nach Straßburg.

Wettbewerbe zwischen Städten konnten auch unter dem Deckmantel von freundschaftlichen Spaßveranstaltungen erscheinen. Die von ANNE-LAURE VAN BRUAENE (Gent) erforschten niederländischen „Rederijkerskamers“ (literarische Redegesellschaften) organisierten in Zeit des zwölfjährigen Waffenstillstands (1609–1621) Feste mit öffentlichen Debattenwettbewerben, bei denen Rederijkers aus Städten beider Konfessionen eingeladen wurden. Der rhetorische Wettbewerb habe dabei eine Gelegenheit dargestellt, sich zu treffen und den Frieden zu zelebrieren. Deswegen seien Frieden und konsensfähige Themen oft debattiert worden. Religiöse Themen bargen hingegen die Gefahr, die Animosität wieder zu beleben, daher seien sie selten diskutiert worden. In manchen Fällen wurden Bibelerwähnungen sogar verboten.

KATELL LAVÉANT (Utrecht) berichtete von scherzhaften Gedichtwettbewerben, die die „joyeuses compagnies“ („lustigen Gesellschaften“) der jeweiligen Städte im nordfranzösischen Raum im Spätmittelalter organisierten. Die jeweiligen joyeuses compagnies der Städte seien dafür eingeladen worden. Auch wenn es dabei nicht wichtig gewesen sei, einen Preis zu gewinnen, hätten die teilnehmenden Gruppen ihre Stadt vertreten und versucht, sich durch Pracht, Kreativität oder Witzigkeit hervorzuheben, etwa mit der schönsten oder komischsten Inszenierung ihres Zuges während der Prozession. Dafür seien überraschend hohe Summen aufgewendet worden – zur Verteidigung der Ehre der eigenen Stadt.

Eine ähnliche kulturelle Emulation wurde ebenfalls in Kunstwettbewerben sichtbar. Die von CHRISTIANE HESSLER (Berlin) ausgeführten Bildhauerwettbewerbe in Venedig (1480–1481) und Ferrarra (1443–1451) zeigten, dass die Steigerung der Qualität der geplanten Ritterdenkmäler wichtiger war als die Hervorhebung eines glorreichen Siegers. In Ferrarra habe die Jury entschieden, dass die beiden Finalisten das Denkmal von Niccolo d'Este zusammen gestalten sollten. Wettbewerb in Form von Vergleich („paragone“) sei in der Renaissance allgegenwärtig gewesen.

Die Ehre hatte auch eine genderzentrierte Aspekte, die in der Konferenz intensiv diskutiert wurde. Beispielsweise stand Männlichkeit – als Prozess und nicht als Zustand – im Zentrum der Reflektionen über englische Turniere von EMMA LEVITT (Huddersfield): Männlichkeit, genauso wie Ehre und Nobilität, sollte bewiesen werden. Nicht nur unter Adligen, sondern auch im Bürgertum stellten normative Vorstellungen von Männlichkeit einen wichtigen Grund für die Ausübung eines Kampfsports, wie Fechten, dar. DANIEL JAQUET (Genf / Tours) fand in Fechtentraktaten die Behauptung, dass ein Mann in der Lage sein sollte, sich selbst und seine Familie zu verteidigen. Dabei sei Fechten eine genuin bürgerliche Sportart gewesen. Sowohl Daniel Jaquet für die Schweiz als auch OLIVIER DUPUIS (Straßburg) für Straßburg merkten, dass die Fechtmeister meistens Kürschner oder andere städtische Handwerker waren, die Wettbewerbe als Nebentätigkeit organisierten. Dass Fechten ein Sport für Männer sei, belegt die Nachricht in einer Chronik, dass eine Frau in Männerkleidung 1587 an einem Fechtwettbewerb teilgenommen habe. Der Fall sei verblüffend genug gewesen, um in der Chronik erinnert zu werden.

Angesichts der Dominanz der Männer und des Zusammenhangs von Ehre und Männlichkeit sind die damaligen Frauenwettbewerbe schwer zu deuten: Waren sie ehrenhafte Wettkämpfe oder Demütigungsrituale? REBEKKA VON MALLINCKRODT (Bremen) berichtete von weiblichen Fußrennen in der Renaissance und fasste die Forschungsdebatte zusammen. Im spätmittelalterlichen Italien seien Prostituiertenrennen vor den Toren der feindlichen Stadt veranstaltet worden, um den Feind zu entehren. Dabei seien die Teilnehmerinnen nicht nur Vektor, sondern gleichzeitig auch Objekt der Entehrung gewesen. Die Gewinnerin erhielt ein Schwein oder einen Hahn, wie der Verlierer der palii. Rennende Frauen am Rand von großen Wettbewerben seien in Abbildungen des 16. Jahrhunderts grotesk halbnackt dargestellt worden und scheinen dabei, nur Spott und Demütigung zu ernten. Nackt durch die Straßen zu laufen sei auch eine Strafe für Ehebrecher gewesen: Beide Angelegenheiten scheinen also als Würdeverlust gezählt zu haben. Warum nahmen die Frauen also an diesen Rennen teil? Vor allem die Historikerin Beate Schuster habe die These vertreten, dass die Prostituierten freiwillig mitmachten und dabei eine Präsenz in der städtischen Gesellschaft gewannen. Prostituiertenrennen wären also eher ein Zeichen der Akzeptanz von solchen Randgruppen gewesen. Die Referentin stellte hingegen die freiwillige Teilnahme jedoch in Frage und betonte die Entwürdigung der Personen bei solchen Rennen. Dabei hätten spätere (auch weibliche) ehrenvolle Fußrennen, etwa im England des 18. Jahrhunderts, einen aussagekräftigen Kontrast geboten. Der Stoff der anderen Referate konnte den Vergleich erweitern und die Diskussion anregen. Auch die weiblichen Regatten aus Venedig, die im 16. Jahrhundert weiblichen Staatsgästen zur Ehre organisiert wurden, vermissen anscheinend jedes Anzeichen von Ambiguität und Ehrlosigkeit. Die Teilnehmerinnen der weiblichen Fußrennen am Rand des Neuburger Scharlachs waren sehr junge Mädchen, die ihre Eltern anmeldeten: In diesem Fall also harmlose Kinderrennen statt organisierter Verspottung von Bauernfrauen? Tatsächlich war die Reduzierung des Alters angeblich eine oft angewandte Lösung, um nach der Reformation die als unmoralisch geltenden Prostituiertenrennen in Mädchenrennen zu verwandeln.

Obwohl die Diskussionen manchmal zu sehr von den klaren Vorstellungen der Veranstalter dominiert waren, zeigten die offenen Fragen bezüglich der Frauenrennen und die Abschlussdiskussion nach dem Schlusskommentar von WERNER FREITAG (Münster), dass die Tagung fruchtbare Forschungspisten eröffnet haben könnte. Manche werden hoffentlich auf die Idee gekommen sein, diese städtischen Wettkampfkulturen als einen angemessenen Ausgangspunkt für eine allgemeinere Kulturgeschichte der Konkurrenz in der Vormoderne zu nutzen.

Konferenzübersicht:

Jean-Dominique Delle Luche (Paris) / Daniel Jaquet (Geneva): Begrüßung und Einführung: Städtische Wettkampfkulturen im Vergleich

Christian Jaser (Berlin): Eröffnungsvortrag: Wettkampfkulturen und Stadtgeschichte

Sektion I: Wettrennen

Uwe Israel (Dresden): Aquatischer Agon. Venezianische Regatten in der Renaissance

Miriam Hall Kirch (Florence, Alabama): Horse Racing in Neuburg an der Donau: Rank on Display

Christian Jaser (Berlin): Concorrentia. Praktiken und Symboliken des Wettkampfs bei den italienischen Palio-Pferderennen der Renaissance

Rebekka von Mallinckrodt (Bremen): Städtische Wettläufe im europäischen Vergleich

Sektion II: Schießwettbewerbe

Sebastian Kreyenschulte (Münster): Schützen in Nordmünsterland – Organisation, Aufgaben und Privilegien

Christian Chandon (Bamberg): Das Schützenwesen im Hochstift Bamberg

Jean-Dominique Delle Luche (Paris): Das Schützenfest: Sport und städtische Konkurrenz im Heiligen Römischen Reich

Jean-Dominique Delle Luche (Paris): Shooting Constest and Pilot-Fish Programs: A Focus on Archival Documents

Sektion III: Turniere und battagliole

Emma Levitt (Huddersfield): Ideas of Chivalric Masculinity in the Context of English Urban Tournaments around 1500

Alessandra Rizzi (Venice): Stone-fights, pugne, Mock Battles in the Italian Context (13th to 16th Centuries)

Sektion IV: Fechtschulen

Daniel Jaquet (Geneva / Berlin): For Blood, Entertainment, and Money: Fencing Schools in Swiss towns in the Late Middle Ages

Olivier Dupuis (Strasbourg): For a Local History of the Fencing Schools in Strasbourg from 1540 to 1665

Sektion V: Akademische und künstlerische Wettbewerbe

Jan-Hendryk de Boer (Duisburg-Essen): Städtische Disputationen und gelehrte Konflikte um 1500

Christiane Hessler (Berlin): Anschauliche Kampfansagen im urbanen Raum. Zur Struktur von Bildhauerwettbewerben im Quattrocento

Katell Lavéant (Utrecht): Emulation and Collaboration between Francophone Festive Groups: a First Survey of the Joyful Contests in the 15th and 16th Centuries

Anne-Laure van Bruaene (Gent): Competing for Unity: Rederijkers and Public Festivals during the Dutch Revolt (1568–1648)

Werner Freitag (Münster): Schlusskommentar und Abschlussdiskussion

Zitation
Tagungsbericht: Städtische Wettkampfkulturen in der europäischen Vormoderne / Urban Cultures of Contest in Premodern Europe, 20.10.2016 – 22.10.2016 Münster, in: H-Soz-Kult, 21.03.2017, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-7067>.
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Veröffentlicht am
21.03.2017
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