850 Jahre Zisterzienserkloster Tennenbach. Aspekte seiner Geschichte von der Gründung (1161) bis zur Säkularisation (1806)

Ort
Emmendingen
Veranstaltungsort
Rathaus der Stadt Emmendingen, Landvogtei 10, 79312 Emmendingen
Veranstalter
Prof. Dr. Werner Rösener, Historisches Seminar, Abteilung Mittelalter, Justus-Liebig-Universität Gießen; Dr. Heinz Krieg, Historisches Seminar, Abteilung Landesgeschichte, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Hans-Jürgen Günther, Fachbereich Kultur, Stadt Emmendingen
Datum
20.05.2011 - 22.05.2011
Von
Abteilung Landesgeschichte des Historischen Seminars der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Das um 1161 gegründete Zisterzienserkloster Tennenbach bei Emmendingen gehörte zu den bedeutendsten Klöstern im südwestdeutschen Raum. Nach der älteren Auffassung holte Herzog Bertold IV. von Zähringen den Gründungskonvent aus dem Kloster Frienisberg (Schweiz) in das stille Seitental der Bretten im nördlichen Breisgau. Aus bescheidenen Anfängen entwickelte sich Tennenbach im Mittelalter zu einem reichen Kloster, das in mehr als 200 Orten begütert war. Nachdem Tennenbach im Zuge der Säkularisation 1806 an das Großherzogtum Baden gefallen war, wurde das noch immer bedeutende Kloster aufgehoben und die Klostergebäude einige Jahre später auf Abbruch versteigert.

Die wissenschaftliche Tagung in Emmendingen, die aus Anlass der 850-jährigen Gründung des Klosters Tennenbach abgehalten wird, soll einige Hauptaspekte der Geschichte Tennenbachs im Kontext der neueren Zisterzienserforschung und der südwestdeutschen Landesgeschichte beleuchten.

Programm

Freitag, 20. Mai 2011

09.00 Uhr Begrüßung:
Oberbürgermeister
Stefan Schlatterer

Einführung:
Prof. Dr. Werner Rösener

Diskussionsleitung:
Prof. Dr. Thomas Zotz

09.30 Uhr Dr. Heinz Krieg:
Zur Gründungsgeschichte des Klosters Tennenbach

10.15 Uhr Prof. Dr. Werner Rösener:
Grundzüge der Geschichte Tennenbachs im Mittelalter

11.00 Uhr Kaffeepause

11.15 Uhr Christian Stadelmaier:
Grangienwirtschaft und Agrarinnovationen in der Tennenbacher Grundherrschaft

12.00 Uhr Holger Sturm:
Das Tennenbacher Güterbuch im Kontext der Tennenbacher Handschriften

12.45 Uhr Mittagspause

Diskussionsleitung:
Dr. Steffen Krieb

14.30 Uhr Dr. Christian Stahmann:
Hugo vonTennenbach -
ein Tennenbacher Mönch
des 13. Jahrhunderts

15.15 Uhr Dr. Philipp Rupf:
Der Tennenbacher Konvent und seine Äbte im Mittelalter

16.00 Uhr Kaffeepause

16.30 Uhr Dr. Ulrike Kalbaum:
Kirche und Baudenkmäler in Tennenbach

17.15 Uhr Dr. Carola Fey:
Sakrale Schätze des Klosters Tennenbach

Abendvortrag
(i.d. Steinhalle, Steinstraße 3, Emmendingen)

20.00 Uhr Prof. Dr. Thomas Zotz:
Das Kloster Tennenbach und seine Beziehungen zu den Städten des Oberrheingebiets

Samstag, 21. Mai 2011

Diskussionsleitung:
Dr. Heinz Krieg

09.00 Uhr Dr. Casimir Bumiller:
Das Kloster Tennenbach im 16. Jahrhundert: Bauernkrieg und Reformation

09.45 Uhr Hans-Jürgen Günther:
Pastorale Aktivitäten des Klosters Tennenbach

10.30 Uhr Kaffeepause

Diskussionsleitung:
Prof. Dr. Werner Rösener

11.00 Uhr Prof. Dr. Dieter Speck:
Tennenbach als landsässiges Kloster zwischen Krisen und Konfession (1368-1632)

11.45 Uhr Prof. Dr. Volker Rödel:
Die Säkularisation des Klosters Tennenbach (1806)

12.30 Uhr Schlussworte

Sonntag, 22. Mai 2011

10.00 Uhr Festgottesdienst im
Tennenbacher Tal (Kapelle des Klosters Tennenbach)

Kontakt

Isolde Schillinger

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Historisches Seminar, Abt. Landesgeschichte, Werthmannstr. 8, D-79085 Freiburg
0761/203 - 3459 (vormittags)
0761/203 - 9188

isolde.schillinger@geschichte.uni-freiburg.de

Zitation
850 Jahre Zisterzienserkloster Tennenbach. Aspekte seiner Geschichte von der Gründung (1161) bis zur Säkularisation (1806), 20.05.2011 – 22.05.2011 Emmendingen, in: H-Soz-Kult, 07.03.2011, <www.hsozkult.de/event/id/termine-15897>.