Wissenschaft und Ökonomie

Ort
Mainz
Veranstaltungsort
Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Geschwister-Scholl-Str. 2, 55131 Mainz
Veranstalter
Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik e.V. (DGGMNT); Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte (GWG)
Datum
28.09.2012 - 30.09.2012
Von
Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik e.V.

Resultierend aus einer mittlerweile globalen Logik der Ökonomisierung von Gesellschaften schreitet die Ökonomisierung der Wissenschaften offenbar unaufhaltsam voran. Wie die gesellschaftliche und innerwissenschaftliche Diskussion um die aktuelle Ökonomisierung der Wissenschaft zeigt, ist das Verhältnis zwischen den gesellschaftlichen Teilbereichen Wirtschaft und Wissenschaft meist negativ konnotiert. Grundwerte wie die Freiheit von Forschung und Lehre oder bislang selbstverständlich geglaubte Konzepte wie das Ideal der zweckfreien Forschung erscheinen als bedroht. In vielen Feldern der Wissenschaft wird die Wahrnehmung wirtschaftlicher Interessen oder die Zusammenarbeit mit der Industrie meist als Verunreinigung der „reinen“ Wissenschaft und als Gefährdung wissenschaftlicher Autonomie aufgefasst. In der Industrie tätige Wissenschaftler genießen vielfach eine geringere Reputation als ihre an Universitäten und öffentlichen Forschungseinrichtungen tätigen Kolleginnen und Kollegen. In den Ingenieur- und Technikwissenschaften dagegen gilt eine enge Verknüpfung mit der Industrie häufig als Qualitätsmerkmal und als Stärke deutscher Wissenschafts- und Innovationskultur.

Bereits diese Momentaufnahme wirft zahlreiche Fragen auf, beispielsweise die nach den Ideen und Zielen dieser Ökonomisierung, nach den wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Akteuren, die den Prozess der Ökonomisierung vorantreiben, ihn beklagen, bekämpfen oder instrumentalisieren. Aus historischer Perspektive stellt sich die Grundfrage nach der zeitlichen Tiefendimension der Verknüpfung von naturwissenschaftlichem, medizinischem und technischem Wissen und Ökonomie(n) bzw. verschiedenen gesellschaftlichen Formen wirtschaftlichen Handelns. Welche Formen der Ökonomisierung von Wissenschaft, Medizin und Technik lassen sich historisch identifizieren und wie gestalteten sich für die je unterschiedlichen Wissenschaftsfelder die damit verbundenen Ziele, Interessen und Akteurskonstellationen? Im Einzelnen könnten u. a. folgende Perspektiven in Betracht kommen:

1. Wissen, Ökonomie und Industrie: gesellschaftliche Subsysteme und ihr historischer Wandel
Eine erste Perspektive nimmt die Beziehung von Wissenschaft, Medizin und Technik zu Wirtschaft und Industrie in den Blick und betrachtet deren Wandel insbesondere seit der Industrialisierung. Ist der Wandel des Verhältnisses von Wissenschaft und Ökonomie das historische Ergebnis der säkularen Ausdifferenzierung moderner Gesellschaften in je eigene Subsysteme einerseits und deren Rückverflechtung andererseits oder lassen sich Phasen enger und schwacher Verflechtungen unterscheiden? Ist die aktuell diskutierte Ökonomisierung von Wissenschaft im Sinne der Einbeziehung ökonomischer Kategorien in die wissenschaftsinhärenten Prozesse der Produktion wissenschaftlichen Wissens selbst eine neue Kategorie? So sorgen gegenwärtig industriell verfügbar gemachte Ressourcen, insbesondere in den Natur- und Lebenswissenschaften, bei gleichzeitiger Verfügbarmachung technologischer Standards für eine beschleunigte wissenschaftliche Produktivität. In diesem Kontext wären auch Prozesse der Standardisierung und Globalisierung in den Blick zu nehmen. Was unterscheidet diese Entwicklungen in historischer Sicht von anderen Formen wettbewerblich und marktförmig organisierter Forschung in der neuzeitlichen Wissenschaft?

2. Ökonomien wissenschaftlicher Praktiken
Eine zweite Perspektive fokussiert eine andere Lesart von Ökonomie und Wissenschaft und betrachtet die ökonomischen Logiken innerhalb der Wissenschaften. Die Disziplinierung und Institutionalisierung von Wissen ist eng mit ökonomischen Nutzenerwägungen, Karrieren, aber auch mit der Produktion und Standardisierung von Wissen als „tool of the trade“ verbunden. Zu fragen wäre beispielsweise, auf welche Weise Wissen und Ideen und deren Materialisierungen (Sonderdrucke, Präparate, Zeichnungen, Patente etc.) ausgetauscht wurden und inwiefern dieser Austausch mit Prestige verbunden war? Welche moralischen Ökonomien der Anerkennung und/oder Kontrolle wissenschaftlicher Erkenntnis lassen sich in langfristiger Perspektive für die je verschiedenen Disziplinen beschreiben?

3. Diskurshistorische Analyse von Transfer- und Abgrenzungsprozessen
Eine dritte Perspektive setzt auf der diskurshistorischen Ebene an. Wie wird in Wissenschaft, Technik und Medizin über Ökonomie gesprochen? Ist die beklagte Ökonomisierung der Wissenschaft ein historisch einmaliger oder vielmehr ein sich wellenförmig wiederholender Prozess mit wiederkehrenden Topoi und Narrativen? Von Interesse ist dabei auch eine Auseinandersetzung mit Prozessen der bewussten Abgrenzung einiger Wissenschaftsbereiche, der Geistes- und Kulturwissenschaften zumal, gegenüber der Deutungsmacht der Wirtschaft. Auf der Ebene einer diskurshistorischen Analyse stellt sich nicht zuletzt die Frage nach wissenskonstitutiven Austauschprozessen, etwa die Frage nach (historischen) Transfers von Metaphern und Modellen, die weitere Verbindungen von ökonomischen und naturwissenschaftlich-technischen Diskursen ermöglichten und ermöglichen.

4. Ökonomiegeschichte
Eine vierte Perspektive richtet sich auf die Ökonomiegeschichte und nimmt die Verwissenschaftlichung der Ökonomie und deren Disziplinengenese in den Blick. So können etwa Fragen nach der Bedeutung wissenschaftlicher Expertise in der Wirtschaft aufgeworfen werden. Darüber hinaus wären aus der ökonomiehistorischen Perspektive auch Prozesse der Verwissenschaftlichung der Wirtschaft und die Herausbildung und Ausdifferenzierung der Wirtschaftswissenschaften seit dem späten 18. Jahrhundert einerseits und der Etablierung der Ökonomie als wissenschaftliche Disziplin andererseits von Interesse.

Programm

Freitag, 28. September 2012

12.00 – 18.00 Uhr
Registrierung im Tagungsbüro

12.00 – 13.00 Uhr
Treffen des Fachverbandes Wissenschaftsgeschichte

13.00 – 16.00 Uhr
Mitgliederversammlung der DGGMNT

16.00 – 18.00 Uhr
Mitgliederversammlung der GWG

19.00 – 19.30 Uhr
Eröffnung der 95. Jahrestagung der DGGMNT und XLIX. Symposiums der GWG
Ort: Museum für Antike Schifffahrt, Neutorstr. 2b, 55116 Mainz

Begrüßung durch den Vorsitzenden der DGGMNT
/ Andreas Fickers, Maastricht/NL
Begrüßung durch den Vorsitzenden der GWG
/ Norbert Paul, Mainz
Begrüßung durch eine VertreterIn der Stadt Mainz

19.30 Uhr
Eröffnungsvortrag
/ Jochen Hörisch, Mannheim
Potenz und Faszination des Geldes für die Wissenschaft

anschließend Sektempfang

Samstag, 29. September 2012

09.00 – 09.30 Uhr
Begrüßung: VertreterIn der Universität Mainz
Einführung in das Thema: Norbert Paul, Mainz

09.30 – 10.30 Uhr
Plenarvortrag
/ Harold J. Cook, Providence, RI/USA
Sciences and Economics: Examples from the Early Modern Period

10.30 – 11.00 Uhr
Kaffeepause

11.00 – 13.00 Uhr
Sektion I
Ökonomisierung von Räumen und Prozessen
Moderation: Christina Brandt, Bochum

/ Ulrike Kruse, Göttingen
Über das Bewusstsein von Kosten und Nutzen in der Frühen Neuzeit

/ Nils Güttler, Berlin
Raumökonomien. Kartografische Verlage und die Produktion geografischen Wissens im 19. Jahrhundert am Beispiel der Pflanzengeografie

/ Bettina Bock von Wülfingen, Berlin
Ökonomische Modelle in der Zelle. Adam Smith, Taylorism und Finanzökonomie in Zeugung und Vererbung im späten 19. und im 20. Jahrhundert

11.00 – 13.00 Uhr
Sektion II
Ideen und Ideologien der Ökonomisierung
Moderation: Lara Huber, Braunschweig

/ Gudrun Exner, Wien
Zwischen Wirtschaftswissenschaften und Soziologie – die Begründung der Finanzsoziologie durch Rudolf Goldscheids „Staatskapitalismus“ (1917)

/ Roberto Sala, Erfurt
Das Spannungsverhältnis zwischen Erkenntnistheorie und Wirtschaftspolitik bei Walter Eucken während der Weimarer Republik

/ Monika Wulz, Braunschweig
Gedankenexperimente und ökonomischer Überschuss: zum Zusammenhang von Wissenschaft und Ökonomie bei Ernst Mach

11.00 – 13.00 Uhr
Sektion III
Technik und Technologien als ökonomische Kräfte
Moderation: Andreas Fickers, Maastricht

/ Markus Krajewski, Weimar
Fehler-Planungen. Zur Geschichte und Theorie der industriellen Obsoleszenz

/ Stefan Krebs, Maastricht
Die Gründung des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eisenforschung: eine Mikrogeschichte technikwissenschaftlicher Macht, 1917-1922

/ Lars Bluma, Bochum
Die Pathologie industrieller Arbeit: zur versicherungsökonomischen Logik wissenschaftlicher, medizinischer und technischer Praktiken im Bergbau der Hochindustrialisierung

13.00 – 14.00 Uhr
Mittagspause

14.00 – 15.00 Uhr
Plenarvortrag
/ Alfred Nordmann, Darmstadt
Erhaltung und Erneuerung: Prinzipien wissenschaftlicher Haushaltsführung

15.00 – 17.00 Uhr
Sektion IV
Verwissenschaftlichung ökonomischer Prozesse durch Industrie- und Hochschulforschung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Moderation: Renate Tobies, Jena

/ Günther Luxbacher, Berlin
Großzahlforschung als Baustein moderner Produktionswissenschaft: das Beispiel Karl Daeves

/ Christian Forstner, Jena
Wissenschaft/Industrie/Staat/Gesellschaft als Quadruple Helix. Beispiel: (Kern-)Energiepolitik in Österreich

/ Bernd Helmbold, Jena
Wissenschaftlich-technischer Impetus zur Atomstromproduktion der DDR

/ Renate Tobies, Jena
Kooperation und Reputation (Kommentar)

15.00 – 17.00 Uhr
Sektion V
Informationsdistribution und Ökonomien des Austausches. Arztbeziehungen zwischen Geben und Nehmen 1900-1940
Moderation: Lara Kutschenko, Mainz

/ Axel Hüntelmann, Mainz
Geben und Nehmen – Soll und Haben. Paul Ehrlichs Beziehungen zu wissenschaftlichen Kollegen und zur chemisch-pharmazeutischen Industrie 1900-1914

/ Cay-Rüdiger Prüll, Mainz
Therapie des Diabetes – Werbung für Diabetiker. Der englische Arzt Robert Daniel Lawrence und Ökonomien des Austausches in England 1923-1934

/ Ulrike Thoms, Berlin
Wanderer zwischen Industrie, Wissenschaft und medizinischer Praxis. Der Ärztebesucher 1900-1940

15.00 – 17.00 Uhr
Sektion VI
Wissen und kapitalistischer Tausch
Moderation: Friedrich Steinle, Berlin

/ Monika Dommann, Basel
Warenscheine und Scheinwaren

/ Daniel Speich Chassé, Luzern
Welches Wissen steckt im Preis?

/ Mischa Suter, Zürich
Juristisches Wissen und das Scheitern des Tausches

17.00 – 18.30 Uhr
Sektion VII
Wissenschaftsgeschichte online? Digitale Arbeitstechniken, Webportale und virtuelle Forschungsumgebungen der Wissenschafts- und Technikgeschichte
Moderation: Heiko Weber, Göttingen

/ Klaus Hentschel und Torsten Himmel, Stuttgart
Die Stuttgarter „Database of Scientific Illustrators 1450-1950 (DSI)“

/ Wolfgang Böcker, Göttingen
Sammeln, Ordnen und Systematisieren. Forschungsumgebung und Forschungsportal der Edition „Johann Friedrich Blumenbach – online (JFBO)“

/ Simone Rieger, Berlin
Wissenschaftliches Arbeiten und Publizieren im digitalen Zeitalter: die Open-Access-Forschungsumgebung „European Cultural Heritage Online (ECHO)“

18.30 Uhr
Preisverleihung des Nachwuchspreises der DGGMNT

ab 20.00 Uhr
Abendessen

Sonntag, 30. September 2012

09.00 – 11.00Uhr
Sektion VIII
Ökonomie(n) der Pharmazie und des Gesundheitswesens
Moderation: Bettina Wahrig, Braunschweig

/ Christian Bonah, Straßburg
„Im Namen der Menschheit“: Film, Wertwerbung und medizinische Ökonomie von Medikamenten im Deutschland der 1930er-Jahre

/ Nils Kessel, Straßburg
„Warum schlucken die Deutschen so viele Pillen?“ Arzneimittelkonsum und Sozialwissenschaften, 1960-1980

/ Susanne Michl, Göttingen
Zeitwirtschaft im Krankenhaus – Ökonomisierung der Medizin und Professionalisierung des Gesundheitsmanagements in den USA des 20. Jahrhunderts

09.00 – 11.00 Uhr
Sektion IX
Das ökonomische Selbst der Wissenschaften
Moderation: Sabine Schleiermacher, Berlin

/ David Kaldewey, Bielefeld
Das Ökonomische als Strukturmoment wissenschaftlicher Selbstreflexion

/ Levke Harders, Bielefeld, und Myriam Richter, Hamburg
Disziplinierte Erinnerung als Verlustgeschäft

/ Gregor Lax, Bielefeld
Zwischen Elfenbeinturm und gesellschaftlicher Relevanz. Forschungsideale im wissenschaftspolitischen Diskurs in der BRD der 1950er Jahre

09.00 – 11.00 Uhr
Sektion X
Forschung im Grenzgebiet zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
Moderation: Helmuth Trischler, München

/ Désirée Schauz, München
Zum Wandel des Wissenschaftsverständnisses angesichts ökonomischer Nutzenerwartungen im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert

/ Birgit Bergmann, Frankfurt a. M.
Die „Göttinger Vereinigung“ und die „GAMM“ – ein industrieller Förderverein und ein Fachverband im Etablierungsprozess der angewandten Mathematik

/ Falk Müller, Frankfurt a. M.
Die Institutionalisierung von Wissenschaft und Forschung in der Zwischenkriegszeit am Beispiel von Industriephysikern in der Elektroindustrie

/ Michael C. Schneider, Frankfurt a. M.
Forschung in der chemischen Industrie zwischen Rendite und Wissenschaft

11.00 – 11.30 Uhr
Kaffeepause

11.30 – 13.30 Uhr
Sektion XI
Die Produktion des ökonomischen Mainstreams 1930-1960. Praktiken, Institutionen und Widerstände
Moderation: Mitchell Ash, Wien

/ Till Düppe und E. Roy Weintrau, Berlin
The Coming Out of the Cowles Commission. Contextualizing the transnational origins of post-war economic science

/ Verena Halsmayer, Wien
Solows Wachstumsmodell – von Ingenieuren und mathematischen Welten

/ Hanno Pahl, Jena
Bruchstücke zu einer Genealogie volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen

11.30 – 13.30 Uhr
Sektion XII
Rechnen mit der Natur: ökonomische Kalküle um Ressourcen
Moderation: Marcus Popplow, Salzburg

/ Andrea Westermann, Zürich
Inventur der Erde: die Kartierung globaler Rohstoffvorkommen im frühen 20. Jahrhundert

/ Lea Haller, Zürich
Rechnen mit Knappheit: Rohstoffhandel und Ressourcenökonomie

/ Sabine Höhler, Stockholm
Biodiversifizierung: eine neue Ökonomie der Natur?

11.30 – 13.30 Uhr
Sektion XIII
Ökonomisierung der Genese, Genese der Ökonomisierung
Moderation: Norbert W. Paul, Mainz

/ Oliver Hochadel, Barcelona
Die Vermarktung unserer Ursprünge. Paläoanthropologie, Fundraising und Tourismus am Beispiel Atapuerca (Spanien)

/ Barbara Brandl, München
Die „Molikularbiologisierung“ der Pflanzenzüchtung und die Konzentration des Saatgutmarkts. Ein Vergleich zwischen USA und Deutschland

/ Monika Gisler, Zürich
Wissenschaft finanzieren: das Beispiel des Humangenomprojekts

Anmeldung:
Zur Jahrestagung der DGGMNT in Mainz vom 28. bis 30. September 2012 bitten wir Sie, sich online anzumelden. Den Link zur Anmeldung finden Sie auf der Webseite der DGGMNT: www.dggmnt.de

Für eine schriftliche Anmeldung wenden Sie sich bitte – mit Angabe Ihrer vollständigen Post- und E-Mail-Adresse – an: Prof. Dr. Norbert Paul, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Universität Mainz, Am Pulverturm 13, 55131 Mainz; E-Mail: JahrestagungGWG2012@uni-mainz.de

Tagungsbeitrag bis zum 1. September 2012:
/ Nicht-Mitglieder: 60 Euro
/ Mitglieder der DGGMNT/GWG und Vortragende: 50 Euro
/ Familienangehörige von Mitgliedern: 30 Euro
/ Studierende: 30 Euro (Vorlage des Studierendenausweises)
/ Teilnahme am Abendessen (Samstag, 29.09.2012): 25 Euro (ermäßigt: 10 Euro) zzgl. Getränke

Tagungsbeitrag ab dem 1. September 2012:
/ Nicht-Mitglieder: 70 Euro
/ Mitglieder der DGGMNT/GWG und Vortragende: 60 Euro
/ Familienangehörige von Mitgliedern: 35 Euro
/ Studierende: 35 Euro (Vorlage des Studierendenausweises)
/ Teilnahme am Abendessen (Samstag, 29.09.2012): 25 Euro (ermäßigt: 10 Euro) zzgl. Getränke

Der Tagungsbeitrag entfällt bei gleichzeitiger Beantragung der Mitgliedschaft in der DGGMNT.

Für Studierende und Doktoranden ohne Anstellung besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf einen Reisekostenzuschuss zu stellen. Anträge sollten mit kurzer Begründung und Benennung mindestens eines/r betreuenden Hochschullehrers/in bis zum 15. September 2012 schriftlich gestellt werden an: Prof. Dr. Andreas Fickers, Faculty of Arts and Social Sciences, Maastricht University, Grote Gracht 90-92, NL-6200 MD Maastricht, Tel.: 0031-43-3883320, E-Mail: a.fickers@maastrichtuniversity.nl

Hotelinformationen und Wegbeschreibungen finden sich auf der Homepage der DGGMNT (www.dggmnt.de). Wegen des gleichzeitig stattfindenden 49. Deutschen Historikertages wird eine frühzeitige Buchung der Unterkunft dringend empfohlen.

Wegbeschreibungen:
Die Veranstaltungsräume befinden sich in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.

Sie erreichen den Veranstaltungsort:
/ mit dem Flugzeug: via Frankfurt Airport (FRA). Er wird von allen großen Fluggesellschaften bedient. Weiter mit S-Bahn 8 (Richtung Wiesbaden Hauptbahnhof) oder Regionalexpress 80 (Richtung Koblenz oder Saarbrücken) ab Frankfurt Flughafen Regionalbahnhof.

/ mit der Bahn: via Mainz Hauptbahnhof. Er wird von vielen Großstädten aus mit IC und ICE bedient. Weiter mit der Straßenbahn 50, 51 und 52 (Richtung Hechtsheim) oder mit den Bus 660 (Richtung Alzey) und 67 (Richtung Zornheim) zur Haltestelle Kurmainzkaserne. Gehen Sie bitte durch die Unterführung oder über die Fußgängerampel auf die andere Straßenseite. Der Eingang zur Akademie ist etwa auf gleicher Höhe wie die Haltestellen.

/ mit dem Auto: via A 63 aus Kaiserslautern/Saarbrücken oder via A 60 aus Trier/Bingen: ab Autobahnkreuz Mainz-Süd in Richtung Innenstadt über B 40 (Pariser Straße), rechts abbiegen in Geschwister-Scholl-Straße, an der 2. Ampel links einbiegen in die Emy-Roeder-Straße.
via A 60 aus Frankfurt: Autobahnabfahrt Mainz-Weisenau/Großberg, nach rechts in die Max-Hufschmid-Straße, an deren Ende (Ampel) links in Richtung Innenstadt (Heiligkreuzweg), Hechtsheimer Straße queren und geradeaus weiter in die Emy-Roeder-Straße. Vor dem Lärmschutzzaun nach rechts. Einfahrt zum Akademiegeländenach ca. 50 m links.

via Innenstadt: a) Über Weißliliengasse, Holzhofstraße, rechts abbiegen in die Windmühlenstraße, über Freiligrathstraße auf B40 (Pariser Straße), der Straßenbahnlinie folgend links abbiegen in die Geschwister-Scholl-Straße, an der zweiten Ampel links abbiegen zur Akademie; b) Über Große Bleiche und Schillerstraße zur Gaustraße, der Wegführung folgend zum Gautor, B40 (Pariser Straße), der Straßenbahnlinie folgend links abbiegen in die Geschwister-Scholl-Straße, an der zweiten Ampel links abbiegen zur Akademie.

Kontakt

Prof. Dr. Norbert Paul

Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Universität Mainz

JahrestagungGWG2012@uni-mainz.de

Zitation
Wissenschaft und Ökonomie, 28.09.2012 – 30.09.2012 Mainz, in: H-Soz-Kult, 04.07.2012, <www.hsozkult.de/event/id/termine-19605>.