Abschlusstagung des Sonderforschungsbereichs 482 „Ereignis Weimar – Jena. Kultur um 1800“

Ort
Jena
Datum
10.06.2010 - 11.06.2010
Veranstalter
Sonderforschungsbereich 482 „Ereignis Weimar – Jena. Kultur um 1800“
Von
Johannes Korngiebel, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Dass die Zeit zwischen 1750 und 1850 zur „Sattelzeit" der Moderne wurde, wird – bei allen Diskussionen um den Begriff selbst – kaum noch in Frage gestellt. Dabei haben sich besonders die tiefgreifenden Umwälzungen auf dem politisch-gesellschaftlichen Gebiet ins kollektive Gedächtnis eingeprägt. Aufs Engste damit verbunden sind die geistesgeschichtlichen Veränderungen der Zeit, die die Umbrüche der Lebenswelt oftmals erst ermöglichten. Daher kann ihre herausragende Bedeutung bis in die Moderne nur schwerlich überschätzt werden. Es gilt also dieses Erbe frei nach dem Goethe-Wort mit Treue zu bewahren. Doch aufrichtige Treue und damit die Möglichkeit, auch das Neue freundlich aufgenommen zu wissen, schließt immer auch eine kritische Reflexion des vormals Gewesenen ein. Diesen Anspruch, ein konkretes Phänomen neu zu betrachten, hatte sich der groß angelegte Sonderforschungsbereich (SFB) 482 „Ereignis Weimar – Jena. Kultur um 1800“ vor über 12 Jahren zur Aufgabe gemacht. Am 10. und 11. Juni dieses Jahres informierten die Verantwortlichen in einer Abschlusstagung in Jena nun über ihre Ergebnisse.

Die Bedeutung dieses SFBs, die bereits durch die Grußwortredner angedeutet wurde, zu denen unter anderen der Thüringer Ministerpräsident a. D. Bernhard Vogel und der amtierende Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Freistaates Thüringen Christoph Matschie gehörten, erschöpft sich allerdings nicht in der überaus breit angelegten Kooperation mit anderen Einrichtungen, die neben der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Klassik Stiftung Weimar auch die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar umfasste. Vielmehr ist die eigentliche Bedeutung in der innovativen Konzeption als inter- und transdisziplinäres Forschungszentrum zu suchen, die sich den engagierten Initiatoren Klaus Manger, Georg Schmidt, Olaf Breidbach und Bernd Kauffmann verdankt. In diesem Sinne galt es von vorn herein Natur- wie Geisteswissenschaften gleichermaßen an dem Großprojekt zu beteiligen. Dieser Anspruch spiegelte sich auch in der Strukturierung der Teilprojekte wieder, die unter den Titeln „Milieu und politische Kultur“ (A), „Orte der Kultursynthese“ (B), „Kulturelles Gedächtnis“ (C), „Orte der Wissenschaftskultur“ (D) und „Naturgeschichte und Spekulation“ (E) das gesamte Spektrum des weiten Forschungsgegenstandes abzudecken vermochten. Auf diese Weise wurden Forschungen zu Geschlechterbeziehungen und Festkultur, Religions- und Kirchengeschichte, zu Musik und Theater genauso möglich wie solche zur extraordinären Universität, zur Anthropologie, Kulturmorphologie und Heuristik sowie zur Naturforschung und Medizin. Es versteht sich von selbst, dass hier nicht alle Projekte angemessen gewürdigt werden können, was aber alle einte war die gemeinsame Einstellung auf eine historische Perspektive, die chrono-topologisch beschränkt ein konkretes Phänomen in den Mittelpunkt der Untersuchungen rückte. Während also zum einen die Zeit zwischen Wielands Ankunft in Weimar (1772) und Goethes Tod (1832), zum anderen aber die räumliche Einschränkung auf die in dieser Form bisher unbeachtete „Doppelstadt“ Weimar – Jena den Forschungsgegenstand absteckten, war es darüber hinaus vor allem der Begriff des „Ereignisses“, der die Konzeption bestimmte.

„Der Ereignisbegriff“ so GEORG SCHMIDT (Jena), einer der ehemaligen Sprecher des SFB, „signalisiert einen Um-, Auf- oder Durchbruch“ im Allgemeinen, sodass von ihm „neue Strukturen und/oder große Wirkungen“ ausgehen können. In diesem Sinne war es dem SFB möglich, ältere Bedeutungszuschreibungen, die lediglich einen Aspekt betonten (wie etwa Weimarer Klassik, Jenaer Frühromantik), zu Gunsten eines erweiterten Blickes zu überwinden. Dabei ginge es allerdings nicht um Dekonstruktion älterer Konzepte, vielmehr sollte lediglich eine neutralere Sicht auf ein vermeintlich altbekanntes Phänomen neu eröffnet werden. Ausgehend von der Überzeugung, dass Ereignisse erst durch die Auseinandersetzung mit dem Geschehen, sozusagen in Relation zum betrachtenden Subjekt entständen, dokumentiere das Bild des „tägliche[n] Plebiszits“ des kulturellen Gedächtnisses, die wechselnde Bedeutungsverleihung, die das Ereignis letztlich erst zum Ereignis werden lässt. Andererseits kann durch den hermeneutischen Blick des beobachtenden Subjektes nicht alles ereignishaft werden. So müsse, auch wenn das Ereignis erst maßgeblich durch zeitgenössische oder spätere Deutungen an Kontur gewinne, im zugrundeliegenden Geschehen der Ansatz dessen, die Voraussetzungen, bereits enthalten sein. Was also sind die spezifischen Voraussetzungen des Ereignisses Weimar – Jena? Es war – in diesen wenigen hier zu nennenden Eckpunkten bestand ein Konsens – die Mannigfaltigkeit der zeitgenössischen Ansätze, die ein „Zusammenspiel unterschiedlichster Diskurse, Strukturen und Praktiken“ erlaubte: In Weimar – Jena kamen neben Künstlern und Dichtern auch Philosophen, Theologen und Politiker sowie Naturwissenschaftler sämtlicher Professionen zusammen, um im pluralen Nebeneinander und im friedlichen Wettbewerb Innovatives auf höchstem Niveau zu schaffen. In diesem Sinne ist es sicher nicht übertrieben von dieser Kommunikationsverdichtung als dem genio huius loci zu sprechen, denn auf diese Weise wurde der Ereignisraum zum Knotenpunkt einer Epoche, die die gebündelten Strukturen des Vorher durch einen Umbruch beinahe aller Bereiche entscheidend modifizierte, sodass eine Neuperspektivierung nötig wurde. Damit ist allerdings auch ein grundsätzliches Problem benannt: Wenn Ereignisse, und in Bezug auf das weite Ereignis Weimar – Jena trifft dies in besonderem Maße zu, aus prinzipiell unendlich vielen Augenblicken bestehen, die wiederrum einzeln zum Ereignis werden können, bleibt unklar, wie dieses Teil-Ganze-Verhältnis genau zu denken sei.

Diese Frage, wie das Ereignis Weimar – Jena in seiner Binnenstruktur und damit letztlich auch in seiner Gänze gefasst werden könne, stellte sich der amtierende Sprecher des SFBs OLAF BREIDBACH (Jena) in seinen Reflexionen zur Methode. Demnach könne das Ereignis, „wenn wir es komplex begreifen wollen“, nicht aus einem Blickwinkel, aus einer disziplinären Perspektive heraus betrachtet werden. Vielmehr harre das „umfassend Wirkende“ einer umfassenden Darstellung. Gerade weil die Kommunikationsverdichtung, die für das Ereignis Weimar – Jena als charakteristisch beschrieben wurde, durch ein Zusammenspiel der verschiedenen Ansätze geprägt war, gelte es im Nachhinein das Ganze auf eben diesem Wege zu entschlüsseln. Dabei sollten die einzelnen Fachbereiche ihr „spezifisches Know How“ keinesfalls aufgeben, vielmehr war es geradezu erwünscht, „die methodische Vielfalt der beteiligten Disziplinen“ zu nutzen. Andererseits sollte aber auch ein einfaches Nebeneinander vermieden werden, weil dann die Gefahr bestanden hätte, in alte methodologische Muster zu verfallen. So wurde das Bild der methodischen Vernetzung in den Fokus der Untersuchung gerückt. Es galt folglich ein konkretes Ereignis aus verschiedenen Disziplinen mit verschiedenen Methoden zu beleuchten, um die Ergebnisse durch Rückübersetzung auch für andere Bereiche fruchtbar zu machen. Auf diese Weise war die Möglichkeit von relationalen Wechselbezügen gegeben, die es erlaubten, die vielschichtigen Wirkzusammenhänge zu rekonstruieren und damit das Ereignis Weimar – Jena in seiner Komplexität neu zu entdecken. Damit wurde allerdings nicht nur auf den Grundsatz der Hermeneutik verwiesen, wonach ein betrachtendes Subjekt aus seinen spezifischen Relationen heraus seine Umgebung spezifisch interpretiert; denn darüber hinaus zeitigten die Überlegungen zur Methode auch den richtungsweisenden Anspruch, nachdem die unterschiedlichen Fachkulturen nicht trennend nebeneinander wirken, sondern in ihrem Wechselbezug aufeinander neue Einsichten und Erkenntnisse zu Tage fördern können. Letztlich repräsentierte der Ereignisbegriff, der die verschiedenen Forschungen des SFB rahmte, also kein starres methodisches Konzept; er bot vielmehr die Möglichkeit einer Vielzahl heuristischer Zugriffe, die sich in Wechselbeziehungen ergänzen konnten und das Komplexe so komplex verstehen ließen.

Dass dieser Anspruch der relationalen Wechselbezüge einzig durch einen trans- bzw. interdisziplinär ausgerichteten Forschungsansatz verwirklicht werden konnte, führte KLAUS MANGER (Jena), einer der ehemaligen Sprecher und verdienstvollster Vordenker des SFB, vor, indem er an ausgewählten Beispielen die zeitgenössischen Entwicklungen des Ereignisses Weimar – Jena dokumentierte. So könne beispielsweise Goethes Farbenlehre, die bedauerlicherweise noch immer als das Werk eines Dilettanten verschrien sei, an sich als transdisziplinärer Gegenstand verstanden werden, der nur durch eine entsprechende Sicht seine eigentlichen Aussagen transportiere. Wenn etwa der Naturforscher Goethe – wie eine Experimentaldemonstration innerhalb der Tagung zeigte – das Phänomen der Farbe unter anderen Voraussetzungen als Newton betrachtet und diesem folglich die Evidenz des Sehens entgegenhielt, so zeuge dies – unabhängig von der Frage der wissenschaftlichen Richtigkeit – von der Bereitschaft zu transdisziplinären Forschungen, die gerade in Zeiten der Ausdifferenzierung der Wissenschaften damals wie heute an Bedeutung gewinne. Ein anderes werde zugleich am ignoriertesten Teil der Farbenlehre deutlich: So stehe der Historische Teil stellvertretend für die Verzeitlichung der Wissenschaften um 1800, die sich der je eigenen Geschichte bewusst zu werden begannen und auf diese Weise die Orientierung des eigenen Standpunktes innerhalb der Wissenschaftsgeschichte erst forderten. Die Selbstreflexion des Subjektes gehe im Polyperspektivismus der zeitgenössischen Ansätze auf. Um dieses komplexe Gewebe aufschlüsseln zu können, müsse man sich von „einem hermetisch einzelwissenschaftlichen Blick“ verabschieden: Dem „Polyperspektivismus, den uns die Autoren aus jener Schwellensituation um 1800 so überzeugend nahegebracht haben, läßt sich folglich nur interdisziplinär und transfakultativ begegnen“. Es ist diese Grundüberzeugung, die die Arbeit des SFBs bestimmte, darüber hinaus aber durchaus auch an den jeweils Einzelnen adressiert verstanden werden will. Denn transdisziplinäre Forschung bedeutet zuvörderst die Bereitschaft des Einzelnen, sich auf das Gespräch mit anderen einzulassen und gegebenenfalls eigens gefasste, liebgewonnene Überzeugungen zu korrigieren. Nur so kann schließlich ein unter Gleichberechtigten geführtes Weltgespräch entstehen, ein Chor der Stimmen, wie ihn etwa auch Wieland innerhalb des Ereignisraumes im Ausgang seines Aristipps andeutet.

Zuletzt soll an einem repräsentativen Beispiel dokumentiert werden, wie dieses im Vorangegangenen vorgestellte Konzept in der konkreten Forschung aussehen kann. So wurden in einem von HELMUT HÜHN (Jena) initiierten Großprojekt des SFBs Goethes „Wahlverwandtschaften“ untersucht, deren Erstveröffentlichung sich vergangenes Jahr zum zweihundertsten Male jährte. Dabei ging es allerdings nicht nur darum zu überprüfen, wo die Forschung nach zweihundert Jahren Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte steht, vielmehr vereinige der Roman, der „wie kein anderes Erzählwerk des beginnenden 19. Jahrhunderts“ im Spannungsfeld von Kunst und Literatur, Philosophie und Wissenschaft stehe, als Muster transdisziplinärer Forschung beinahe alle Bereiche des SFB.[1] Auch hier gehe es folglich – so Helmut Hühn – um Fragen des Polyperspektivismus, dessen Verhältnis zur Wirklichkeit Goethe untersuche. Die Frage, wie sich vor dem Hintergrund einzelner partieller Weltdeutungen, die durch die jeweiligen literarischen Figuren ganz unterschiedlich konstruiert würden, eine Sicht auf die Welt im ganzen artikulieren lasse, bestimme den Roman und den Geist der Zeit gleichermaßen. In Anknüpfung an den oben demonstrierten Dreisatz von Ausdifferenzierung, Historisierung und Orientierung ergibt sich schließlich – auch und besonders vor diesem Hintergrund – die Frage nach der Weltsicht des Einzelnen. Wie und unter welchen Voraussetzungen wird Welt interpretiert, was wird gesehen, will gesehen werden, was nicht? So ermögliche es zumindest in diesem Falle erst die fiktionale Literarisierung, die zeitgenössischen Entwicklungen zu Ende zu denken. Denn mit der Sicht auf die Welt eröffne sich zugleich immer auch eine Nicht-Sicht, ein blinder Fleck, der verschleiert und ignoriert. So zeige als ein Beispiel unter vielen der Tod des kleinen Otto, dass keine der Figuren die Folgen ihres eigenen Handelns abzuschätzen vermöge. Und was der Roman auf diese Weise vorführt, erkenne der urteilskräftige Leser zugleich als Menetekel seines eigenen Verstehens. Mit dem Anspruch der kommunikativen Inter- bzw. Transdisziplinarität könnte im übertragenen Sinne jedoch ein Mittel gefunden sein, diesen blinden Fleck des Einzelnen im gleichberechtigten Austausch mit anderen möglichst gering zu halten. Und so sei – auch wenn der SFB weit davon entfernt war, nur die Übergroßen zu bedienen – der ohnehin überstrapazierte Goethe hier noch einmal bemüht: „Es gilt also auch hier was bei so vielen andern menschlichen Unternehmungen gilt, daß nur das Interesse mehrerer auf Einen Punct gerichtet etwas Vorzügliches hervorzubringen im Stande sei.“[2]

Weil es der SFB unter anderem verstand, diesen im Ereignisraum geprägten Anspruch zu verwirklichen, konnte er das kompartimentive Schubladendenken zu Gunsten eines modernen trans- und interdisziplinären Forschens überwinden. So fielen auch die Wertungen von außen, die durch Beobachter anderer Institutionen vorgenommen wurden, durchweg positiv aus. Zwar wurde gemahnt, dass es nach wie vor gelte, die Ergebnisse mit denen anderer Orte und Konstellationen zu vergleichen und sie so in einen umfassenderen Kontext einzuordnen, das Grundkonzept konnte aber durchweg überzeugen. Was hier erprobt wurde, so die einhellige Meinung, dürfe keinesfalls als abgeschlossen betrachtet werden. Vielmehr gelte es, die gemachten Erfahrungen zu transferieren und so weitere interdisziplinäre Forschungen anzustoßen. In diesem Sinne wurde die Initiative der Friedrich-Schiller-Universität gelobt, in Zusammenarbeit mit verschiedenen anderen Institutionen das „Forschungszentrum Laboratorium Aufklärung“ als Fortsetzung des SFBs bereits auf den Weg gebracht zu haben. Auch die neu eingerichtete „Forschungsstelle Europäische Romantik“ führe die inter- bzw. transdisziplinären Bestrebungen weiter. Und so dürfte gesichert sein, dass das innovative Modell des SFB 482 „Ereignis Weimar – Jena. Kultur um 1800“ auch in Zukunft Bestand haben wird.

Konferenzübersicht:

Grußworte

Christoph Matschie, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Freistaates Thüringen
Klaus Dicke, Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Bernhard Vogel, Ministerpräsident a. D.
Hellmut Seemann, Präsident der Klassik-Stiftung Weimar

Der SFB 482 „Ereignis Weimar – Jena. Kultur um 1800“

Klaus Manger (Jena), Interdisziplinär
Georg Schmidt (Jena), Ereignishaft
Olaf Breidbach (Jena), Methodisch
Experimentaldemonstration zur Farbenlehre Goethes

Begrüßung durch Olaf Breidbach (Jena)
Diskussionsleitung durch Reinhard Wegner (Jena)

Berichte aus den Projekten des SFB 482

Christian Hain (Jena), „Die Gesellschaft war reich an gebildeten, liebenswürdigen und geistvollen Frauen…“ – Geschlecht macht Ereignis
Raphael Utz (Jena), Das Ereignis im Ereignis: Maria Pavlovna, Rußland und Weimar
Cornelia Brockmann (Weimar), Schauspiel, Oper und Sinfonik in Weimar (1775 – 1837)
Mario Marino (Jena), Anthropologie und Kulturmorphologie. Zu Herders Humanitätsidee
Andreas Christoph (Jena), Kartographisches Ereignis? Bertuchs kubische Weltsicht

Berichte zu Interdisziplinären Projekten

Klaus Ries (Jena), „Die extraordinäre Universität“
Helmut Hühn (Jena), „Wahlverwandtschaften“

Der Blick von außen
Diskussionsleitung durch Hans-Werner Hahn (Jena)

Forschungsbereich Geschichte
Michael Maurer (Jena), Statement
Joachim Whaley (Cambridge), Perspektivierung
Joachim von Puttkamer (Jena), Statement
Anton Schindling (Tübingen), Perspektivierung

Forschungsbereich Kultur

Jutta Heinz (Jena), Statement
Wolfram Hogrebe (Bonn), Perspektivierung
Detlef Altenburg (Weimar), Statement
Silke Leopold (Heidelberg), Perspektivierung

Forschungsbereich Wissenschaft

Thomas Bach (Jena), Statement
Stefano Poggi (Florenz), Perspektivierung
Nicolas Robin (Jena), Statement
Friedrich Steinle (Berlin), Perspektivierung

Anmerkungen:
[1] Die Ergebnisse dieser Forschungen liegen in Kürze im Verlag De Gruyter vor: Helmut Hühn (Hrsg.), Goethes Wahlverwandtschaften. Werk und Forschung, Berlin voraussichtlich September 2010.
[2] Johann Wolfgang Goethe, Der Versuch als Vermittler von Object und Subject. WA II, 11, S. 21-37, hier S. 25.

Zitation
Tagungsbericht: Abschlusstagung des Sonderforschungsbereichs 482 „Ereignis Weimar – Jena. Kultur um 1800“, 10.06.2010 – 11.06.2010 Jena, in: H-Soz-Kult, 13.07.2010, <http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-3192>.