Stunde der Regionen? Herrschaftserosion und Opposition in der DDR und Mittelosteuropa (1985-1990)

Ort
Potsdam
Datum
05.12.2011 - 07.12.2011
Veranstalter
Jutta Braun, Universität Potsdam; Peter Ulrich Weiß, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam / Humboldt-Universität zu Berlin
Von
Sabine Pannen, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam/ Humboldt-Universität zu Berlin

Das Jahr 1989 ist fest im Gedächtnis der Deutschen verankert. Die durch die Medien transportierten Bilder der Massendemonstrationen in Berlin und Leipzig und des unverhofften Mauerfalls sind besonders wirkmächtig und zu Ikonen des Zerfalls der kommunistischen Herrschaft avanciert. Dennoch waren die Bürgerproteste kein Phänomen, das sich auf Großstädte beschränkte. Auch in Kleinstädten und ländlichen Gemeinden entfaltete sich, von Kamerateams und Fotografen ungesehen, Resistenz, Widerstand und Opposition, die dazu beitrugen den Umbruch von 1989 unumkehrbar zu machen. Die Erosionsprozesse, die diesen Entwicklungen vorausgingen, sowie die unterschiedlichen Formen der Mobilisierung abseits der Großstädte der DDR und Mittelosteuropas standen im Zentrum der von Jutta Braun und Peter Ulrich Weiß organisierten Tagung des Zentrums für Zeithistorische Forschung, der Universität Potsdam und der Friedrich-Ebert-Stiftung. Auf Grundlage von aktuellen Projekten diskutierten Forscherinnen und Forscher an drei Tagen, welcher Stellenwert dem „Faktor Region“ für den Zusammenbruch der streng zentralistisch geführten Regime eingeräumt werden kann, und wie sich die empirischen Ergebnisse unterschiedlicher Mikrostudien historisch einordnen lassen. So galt dem Spannungsverhältnis von Zentrum und Peripherie große Aufmerksamkeit und damit einhergehend Fragen nach Impuls- und Wechselwirkungen für den Herrschaftszerfall und die Ausbildung von Gegeneliten und Opposition an Orten, wo Herrscher und Beherrschte sich persönlich kannten und mit Namen begrüßten.

In ihrem einführenden Abendvortrag befassten sich JUTTA BRAUN (Potsdam) und PETER ULRICH WEIß (Potsdam/Berlin) mit den Entwicklungen im heutigen Land Brandenburg und konstatierten, dass in Überblicksdarstellungen diese Region weniger als „revolutionärer Ballungsraum“ denn als verschlafener Landstrich beschrieben werde. Dennoch sei es falsch, die ehemaligen Bezirke Cottbus, Frankfurt/Oder und Potsdam als „Stillhalte-Bezirke“ zu bezeichnen. Insbesondere von Potsdam und seiner Bezirksstadt gingen bedeutende widerständige Impulse für die Region aus. Allerdings galten in den Brandenburger Bezirken durchaus spezifische Konstellationen, die die Dynamik des Protestpotenzials einschränkten. Dazu zählten beispielsweise die geringe Einwohnerdichte und die überwiegend kleinstädtisch bestimmte Siedlungs- und Öffentlichkeitsstruktur, die besonderen Mut verlangte, öffentlich Gegenpositionen zu artikulieren. Hinzu kamen der hohe Grad der repressiven Durchdringung, die tendenziell geringe Zahl von dissidentischen Kulturschaffenden und Intellektuellen sowie lokale Sozialstrukturen, die oftmals durch Zugezogene geprägt waren und keine gewachsene Gemeinschaften bildeten, die sich von lokalen Protestbewegungen angesprochen fühlten.

Wann und wie die Stunde ihrer Region schlug, diskutierten im Anschluss der SDP-Gründer und ehemalige Brandenburger Bildungsminister STEFFEN REICHE, der 1989 als Pfarrer in Christinendorf südlich von Berlin aktiv war, der Historiker STEFAN WOLLE, der 1989 in Eggersdorf lebte und in Ost-Berlin arbeitete, der Gründer der legendären Cottbuser Punkband „Sandow“ KAI-UWE KOHLSCHMIDT und der ehemalige Bürgerrechtler und jetzige Afrika-Beauftragte der Bundesregierung GÜNTER NOOKE, der sich in den 1980er-Jahren im Ökumenischen Friedenskreis der Kleinstadt Forst an der deutsch-polnischen Grenze engagierte. Dabei repräsentierten sie ein breites Spektrum an widerständigem Verhalten, das im Falle von Pfarrer Steffen Reiche aktiv in seine Gemeinde getragen wurde, während sich in Forst unabhängige Gruppen unter dem Dach der Kirche formierten. Eine große Distanz zu Kirche und Kirchenkreisen betonte dagegen der Musiker Kai-Uwe Kohlschmidt und charakterisierte seine Subkultur im Rückblick als widerständige Spielwiese denn als Hort oppositionellen Verhaltens. Ausgehend von diesem Spektrum an alternativen Milieus vollzog sich auch die Mobilisierung unterschiedlich. War für Christinendorf die Nähe zu Berlin und der Erfahrungstransfer von der Metropole in die Provinz entscheidend, betonte Stefan Wolle, dass die für Eggersdorf maßgeblichen Impulse von dem Nachbarort Petershagen und der dortigen Kirche ausgingen. Auch Günther Nooke unterstrich die Bedeutung der regionalen Vernetzung, wobei in den verschiedenen Gemeinden letztlich spezifische lokale Themen Auslöser für den dann in der Öffentlichkeit artikulierten Protest bildeten.

Zu Beginn des nächsten Tages wurden die sozio-ökonomischen Krisenfaktoren in der Provinz diskutiert, die JENS SCHÖNE (Berlin) zunächst anhand der Agrarwirtschaft aufzeigte. Er vertrat die These, dass das Scheitern der Argraspreisreform in den 1980er-Jahren den Zerfall der Dörfer und eine starke Landflucht beschleunigte. In den sozialen Nahräumen dominierten infolge der erodierenden Landwirtschaft so genannte Arbeitsbummelei und Diebstähle bei LPG-Angestellten sowie Resignation bei ihren leitenden Kadern, die jedoch auch weite Teile der ländlichen Gesellschaft ergriff. Daran anknüpfend stellte SEBASTIAN STUDE (Berlin) die Kleinstadt Pritzwalk im heutigen Landkreis Prignitz als Fallbeispiel in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen. Detailliert zeigte Stude den Umfang des ökonomischen Zerfalls im Jahr 1989 für den einzigen Industriebetrieb der Stadt wie auch für den dominierenden landwirtschaftlichen Sektor auf. Für die Wahrnehmung der Krisenstimmung in Pritzwalk schien zudem der Vergleich mit der Nachbargemeinde von Bedeutung, da ihr eine bessere Versorgung zugeschrieben wurde. Die Bewohner von Pritzwalk resignierten angesichts ihrer Lage, die selbst, so Stude, Parteisekretäre verzweifeln ließ.

Zwar kam dem Aspekt des wirtschaftlichen Zerfalls eine maßgebliche Bedeutung für den Kollaps sozialistischer Staaten zu, doch kann dieser Faktor allein nicht die Stadt und Land ergreifenden Proteste und schließlich den Zerfall der Machtstrukturen erklären. Warum die Funktionäre der Kreisleitung in Brandenburg an der Havel nicht ihre zentrale Machtposition verteidigten, und der letzte „Erste“ die Stadt und ihre Öffentlichkeit fluchtartig verließ, stand im Zentrum der Überlegungen von ANDREA BAHR (Potsdam). Dass die SED-Funktionäre den offenen Angriffen in der eskalierenden Krise nichts entgegenzusetzen hatten, erklärte sie mit der fehlenden Wandlungsfähigkeit des Apparats, dessen Organisationskultur hemmend wirkte. In diesem Zusammenhang verfolgte sie die These, dass die politischen Prägungen verschiedener Funktionärsgenerationen dieses Phänomen verstärkten, so dass sich erst mit dem öffentlichen Angriff auf die Führungsrolle der Partei die Bewusstwerdung des Ausmaßes der Krise in ihren Köpfen vollzog. Zu diesem Zeitpunkt liefen die einstigen lokalen Machthaber den Ereignissen bereits hinterher. Im Anschluss daran richtete GUNTER GERICK (Chemnitz) seinen Fokus auf das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) und die Erosion der SED-Herrschaft im ehemaligen Bezirk Karl-Marx-Stadt. Den Schwerpunkt seiner Betrachtung bildete die Problematik der Informationsvermittlung vom MfS an die Parteileitung des Bezirks. Obwohl die Staatssicherheit über die Problemdichte vor Ort Kenntnis besaß, leitete sie ihr Wissen nicht in Gänze bzw. dosiert an die SED weiter. Gerick konstatierte, dass das „Schild und Schwert der Partei“ nicht allein als ausführendes Organ verstanden werden kann. Vielmehr, so seine zentrale These, verfolgte das MfS besonders im Wirtschaftsbereich eigene Initiativen und Interessen, da die Sicherheitsbehörde zunehmend mit ihrem Auftraggeber unzufrieden war.

Ausgehend von diesen Überlegungen zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Krisenentwicklungen und Erosionsprozessen innerhalb der Herrschaftsstrukturen standen Transformationsprozesse und ihre zentralen Akteure im Zentrum der Aufmerksamkeit. In diesem Zusammenhang charakterisierte FRANCESCA WEIL (Dresden) die Runden Tische der Bezirke als Instrumente der Demokratisierung in den Regionen. Die Bürgergremien, die die staatlichen Institutionen kontrollierten, unterschieden sich in den Bezirken nicht allein durch ihre Zusammensetzung. Sie verfolgten zudem verschiedene Ziele. Die Macht der zu kontrollierenden Behörden häufig unterschätzend bestanden die Runden Tische überwiegend aus Akteuren, die Laien im politischen Geschäft waren. Dennoch, die Kontroll- und Beratungsgremien, so Weil, waren entscheidende Instrumente der zivilgesellschaftlichen Selbststeuerung und Demokratisierung von unten, die auf regionaler Ebene ein Spezifikum im Transformationsprozess der DDR darstellten, und im osteuropäischen Raum sonst nur auf zentraler Ebene zu finden waren. Davon ausgehend analysierten JUTTA BRAUN (Potsdam) und PETER ULRICH WEIß (Potsdam/Berlin) das Spannungsverhältnis von Potsdamer Eliten und Gegeneliten im Transformationsprozess. Innerhalb beider Akteursgruppen dominierten gemäßigte Kräfte bzw. „Softliner“, die in der „heißen“ Revolutionsphase eine politische Kultur der bewussten Deeskalation favorisierten. Diese basierte zunächst sowohl auf informellen Absprachen, als auch auf einem erstaunlichen Pragmatismus im politischen Handeln. Dies hing auch mit der Zwitterposition führender Vertreter der Gegeneliten zusammen: nicht selten waren sie in ihrer Arbeitswelt als Angehörige staatlicher Leistungseliten tätig und engagierten sich dann nach Feierabend in den Gegenöffentlichkeiten. Ihre beruflichen Erfahrungen mit SED-Funktionären beeinflussten ihre Kommunikationsstrategien als Gegenelite. Zuletzt illustrierten Braun und Weiß am Beispiel der Rücktritte von Erich Honecker und Egon Krenz überregionale Wechselwirkungen, die vom Engagement einzelner Potsdamer Parteifunktionäre bzw. regionaler SED-Mittlerinstanzen ausgingen.

Im Anschluss an die Diskussion um Transformationsprozesse in der Region richtete sich die Aufmerksamkeit auf die Formierung von Gegenöffentlichkeiten sowie den Motivlagerungen und Lebenswelten von Gegeneliten. ANNE STEINMETZ (Berlin) behandelte die Entstehung des politischen Umweltschutzes. Sie konzentrierte sich auf Stadtökologiegruppen des Kulturbundes der DDR und dabei insbesondere auf die Interessensgemeinschaft Stadtökologie Potsdam. Ausgehend von der Politisierung des Umweltschutzgedankens verfolgte sie die These, dass dem Umweltschutz als System sprengende Ressource auf lokaler Ebene erhebliche Bedeutung zukam. Danach stellte ASTRID KIRCHHOF (Berlin) das Ehepaar Kurt und Erna Kretschmann aus dem Brandenburgischen Bad Freienwalde als Aktivisten bzw. Nestoren des DDR-Naturschutzes ins Zentrum ihrer Ausführungen. Biografiegeschichtlich argumentierend beschrieb sie deren eigenwilliges Wirken und deutete sie aufgrund ihrer autarken und selbst bestimmten Lebensweise als vegetarische Anarcho-Kommunisten. Dabei betonte sie die Bedeutung der überzeugten Kommunisten und Querdenker als Wegbereiter zivilgesellschaftlicher Initiativen im Umweltschutz.

Zuletzt weitete sich der Blick auf Mittelosteuropa, wobei DAVID GREEN (Glasgow) eine Neubewertung des Studentenprotests in der Tschechoslowakei in der Revolution von 1989 vornahm. Dabei betonte er den konsensuellen Charakter der Studentenbewegung in Prag, die im Rahmen des kommunistischen Jugendverbandes und in Aushandlungsprozessen mit offiziellen Stellen eigene Strategien des Dissenses entwickelte. Zwar bildete Prag das Zentrum der Demonstrationen, doch maß er den Transferprozessen des revolutionären Potenzials, das von den Studenten Prags in die Peripherie getragen wurde, große Bedeutung bei.

In der Abschlussdiskussion widmeten sich HELMUT FEHR (Katowice), DIETER SEGERT (Wien) und DETLEF POLLACK (Münster) in ihren Beiträgen sowohl einzelnen historischen Phänomenen als auch theoretischen Konzepten, um die multikausalen Prozesse des Umbruchs erklärbar zu machen. Während Helmut Fehr seine Ausführungen (mit Schwerpunkt Polen) auf die mittelosteuropäischen Massenbewegungen, die „Solidarność-Ära“ und die sich ausprägenden zivilgesellschaftlichen Prozesse lenkte, verwies Dieter Segert auf die parteiinternen Erosionserscheinungen bzw. ideologischen Legitimationsverluste der SED in der Region, die von reformsozialistischen Bestrebungen ausgingen. Detlef Pollack dagegen, der den beiden Fragen nach dem Einfluss der Regionen auf das Zentrum sowie den Bedingungen für die Möglichkeit des Protests entscheidende Bedeutung beimaß, löste sich zunächst von empirischen Befunden. Er plädierte dafür, Ansätze aus der Bewegungsforschung fruchtbar zu machen, die bislang auf westliche Gesellschaften angewandt wurden, um ein heuristisches Bild der Erosions- und Umbruchsprozesse zu gewinnen. Zwar seien diesen Ansätzen bei der Anwendung auf staatssozialistische Gesellschaften Grenzen gesetzt, diese gelte es jedoch noch auszuloten.

Mehr als 20 Jahre nach der „Stunde der Regionen“ lieferte die Tagung durch die verschiedenen Beiträge eine Vielzahl von Perspektiven auf die Provinz, die sich allesamt durch eine Akteurszentriertheit auszeichneten. Die dadurch erzielte Multiperspektivität, die das eingängige Bild von Herrscher und Beherrschten vielfach unscharf werden ließ, stellte spezifische Dynamiken und (Un-)Gleichzeitigkeiten heraus, die das Protestpotenzial und die Mobilisierungskraft in den Regionen bestimmten. So wurde das dominante Bild der verschlafenen Provinz korrigiert, da Mobilisierungsimpulse häufig eben nicht von den Metropolen und Hauptstädten ausgingen, sondern von der Peripherie, die Nischen für alternative Milieus bieten konnte und spezifische Formen des Protestes ausbildete. So können die moderate Form des Dissenses und die Kooperation mit staatlichen Stellen neue Perspektiven und Erklärungsansätze für den friedlichen Verlauf des Umbruchs liefern.

Konferenzübersicht:

Begrüßung: Frank Bösch (ZZF Potsdam)

Begrüßung: Eugen Meckel (FES Potsdam)

Einführungsvortrag: Jutta Braun (Universität Potsdam) und Peter Ulrich Weiß (ZZF Potsdam/HU Berlin)

Podiumsdiskussion
Moderation: Marianne Subklew-Leutner (LAkD)

Günther Nooke (Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin, Berlin), Kai-Uwe Kohlschmidt (Musiker, Berlin), Steffen Reiche (Pfarrer, Minister a.D., Berlin), Stefan Wolle (Wissenschaftlicher Leiter des DDR-Museums, Berlin)

Panel I

Begrüßung: Hans-Hermann Hertle (ZZF Potsdam)
Moderation: Roger Engelmann (BStU Berlin)

Jens Schöne (LStU Berlin): Zwischen Reform und Revolte. Agrarwirtschaft und ländliche Gesellschaft der DDR in den 1980er Jahren

Sebastian Stude (Berlin): Zwischen Plan und Revolution. Ökonomische Krisenerscheinungen in der brandenburgischen Provinz

Panel II

Andrea Bahr (ZZF Potsdam): „Wo ein Genosse ist, da kämpft die Partei“? – Macht- und Bedeutungsverlust der SED-Kreisleitung Brandenburg/Havel Ende der 1980er Jahre

Gunter Gerick (TU Chemnitz): Das MfS und die Erosion der SED-Herrschaft im Bezirk Karl-Marx-Stadt 1989

Panel III

Moderation: Helmut Müller-Enbergs (BStU Berlin)

Francesca Weil (HAIT Dresden): Die Runden Tische der Bezirke 1989/90 in der DDR. Instrumente zur Demokratisierung in den Regionen?

Jutta Braun (Universität Potsdam), Peter Ulrich Weiß (ZZF Potsdam/HU Berlin): Eliten und Gegeneliten in Potsdam

Panel IV

Anne Steinmetz (IfZ Berlin): Vom traditionellen Naturschutz zum politischen Umweltschutz. Die Politisierung des Umweltschutzgedankens am Beispiel der Stadtökologiegruppen des Kulturbundes der DDR

Astrid Kirchhof (HU Berlin): Vegetarische Anarcho-Kommunisten - Das Ehepaar Kretschmann und ihr eigenwilliges Wirken als DDR-Naturschutzfunktionäre

Panel V

Moderation: Jutta Braun (Universität Potsdam), Peter Ulrich Weiß (ZZF Potsdam, HU Berlin)

Berenika Szymanski (Universität Bayreuth): Der frische Wind aus Breslau: Orange Alternative und der Aufstand der Zwerge

David Green (University of Strathclyde): Reassessing Student Activism during the Czechoslovak Revolution in 1989

Podiumsgespräch
Moderation: Thomas Schaarschmidt (ZZF Potsdam)

Helmut Fehr (Universität Katowice), Dieter Segert (Universität Wien), Detlef Pollack (Universität Münster)

Zitation
Tagungsbericht: Stunde der Regionen? Herrschaftserosion und Opposition in der DDR und Mittelosteuropa (1985-1990), 05.12.2011 – 07.12.2011 Potsdam, in: H-Soz-Kult, 07.02.2012, <http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-4048>.