Der Erste Weltkrieg unter dem Gesichtspunkt der deutsch-polnischen Beziehungen

Ort
Trzygłów/Trieglaff / Kulice/Külz (Wojewodschaft Westpommern, Polen)
Datum
13.09.2012 - 15.09.2012
Veranstalter
Stiftung Europäische Akademie Külz-Kulice; in Kooperation mit dem Verein zur Förderung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit e.V.
Von
Lisaweta von Zitzewitz, Stiftung Europäische Akademie Külz-Kulice

In knapp zwei Jahren jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Auf welche Weise wird sich Europa dann der Geschichte von 1914 bis 1918 erinnern? Nach Erkenntnissen akademischer Lehrer zum Beispiel nehmen deutsche und polnische Studierende den Ersten Weltkrieg auf erstaunlich ähnliche Weise wahr – nämlich vor allem als einen Krieg, in dem die modernste zeitgenössische Technik zur Anwendung kam und unendlich viele Menschen in einem Stellungskrieg sinnlos geopfert wurden. Sehr verbreitet ist auch die Ansicht, dass dieser Krieg vornehmlich in Westeuropa, insbesondere in Belgien und Nordfrankreich, stattgefunden habe. Als mittel- und osteuropäischer Krieg hingegen ist er weit weniger konnotiert.

Dem letztgenannten, bislang kaum erforschten Aspekt widmete sich die Tagung „Der Erste Weltkrieg unter dem Gesichtspunkt der deutsch-polnischen Beziehungen“. Sie wurde zu Ehren des Göttinger Historikers Rudolf von Thadden in Trzygłów/Trieglaff bei Gryfice/Greifenberg in der Wojewodschaft Westpommern organisiert, dem früheren Sitz seiner Familie, den der gegenwärtige Eigentümer, der Landwirt Gert Bertram, kürzlich denkmalgetreu restaurieren ließ.

In seinem Einführungsvortrag konstatierte von RUDOLF VON THADDEN (Göttingen), dass es den Zweiten Weltkrieg ohne den Ersten nicht oder zumindest nicht in dieser Form gegeben hätte. Dennoch werde über den Ersten Weltkrieg viel seltener gesprochen als über den Zweiten. So wisse in Deutschland kaum jemand, dass das Kriegsende 1918 für Polen ein Freudentag gewesen sei, weil die Nation damals nach 146 Jahren der Teilungen ihre staatliche Unabhängigkeit wiedererlangte. In dem dreibändigen deutsch-französischen Geschichtsbuch (2006-2010) finde sich ebenfalls wenig über dieses Thema. Die Franzosen sähen im Ersten Weltkrieg im Wesentlichen einen Krieg zwischen Deutschland und Frankreich. Um die polnische Haltung zu verstehen, müsse man vergleichen. Dazu beleuchtete der Referent zunächst die Situation der Polen in den drei Teilgebieten vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Hinsichtlich Deutschlands verwies er darauf, dass Preußen im Deutschen Kaiserreich nach wie vor eine Rolle gespielt und gegenüber den Polen im Posener Gebiet nicht dieselbe Politik wie das Deutsche Reich betrieben habe. So sei die gefährliche Germanisierungspolitik unter Wilhelm II. mehr deutschen als preußischen Ursprungs gewesen, die damaligen Außenminister hätten schließlich nicht aus Preußen gestammt. Auch sei die ältere Generation in Preußen russenfreundlich gewesen. Von der russenfeindlichen Haltung des Wilhelminischen Deutschland habe Polen nicht profitiert. Der Kurswechsel sei weniger dem Adel als dem Bürgertum zuzuschreiben gewesen. Diese soziale Komponente gelte es ebenso zu berücksichtigen wie die Unterschiede in der Militärpolitik: Während General von Falkenhayn in Frankreich den Hauptfeind gesehen habe, sei für Hindenburg die Ostfront wichtiger gewesen. Die daraus resultierenden Differenzen hätten zu einer zögerlichen Politik Deutschlands in der polnischen Frage geführt.

In Russland, so von Thadden, habe sich der Modernisierungsprozess komplizierter als in Deutschland gestaltet. Der spezifische Imperialismus dieses Vielvölkerstaats habe sich auf Polen negativ ausgewirkt. Die Westler, die im Gegensatz zu den Slawophilen den Anschluss Russlands an den Westen anstrebten, hätten sich nicht für die westliche Kultur im eigenen Land – die polnische – interessiert, weil die konfessionelle Grenze zwischen russischer Orthodoxie und römischem Katholizismus „eine der stabilsten“ sei. Die dritte Teilungsmacht – Österreich-Ungarn – sei dagegen schwach und reformunfähig gewesen, habe den Polen jedoch innenpolitisch viele Spielräume gewährt. Im Ersten Weltkrieg habe das Habsburgerreich allerdings keine selbständige Polen-Politik betreiben können, sondern sei in dieser Hinsicht von der deutschen Politik abhängig gewesen. Im Ergebnis habe es im und nach dem Ersten Weltkrieg mehr Spielraum für Kontakte und Diskussionen gegeben als im Zweiten. Kaiser Wilhelm II. sei kein Hitler gewesen und Zar Nikolaus kein Stalin. Polnische Soldaten hätten loyal in den Reihen ihrer jeweiligen Teilungsmacht gekämpft. Anders als im Zweiten Weltkrieg habe es im Ersten eine Opposition gegeben, in Deutschland beispielsweise mehrere Parlamentsparteien. Außerdem hätten damals vor allem in der deutschen Armee auch Bürger jüdischen Glaubens gekämpft. Schließlich habe die Oktoberrevolution 1917 eine große Zäsur im Krieg dargestellt. Sie hätte durch ein rechtzeitiges Einvernehmen zwischen Deutschland und Frankreich vielleicht verhindert werden können. In jedem Fall sei die Demokratisierung bzw. Entfeudalisierung sowohl bei den bisherigen Teilungsmächten als auch in Polen auf viele Schwierigkeiten gestoßen. Eine Untersuchung dieses Aspekts würde Aufschluss über die unzureichende Polen-Politik im Ersten Weltkrieg geben. Zumindest nach polnischer Ansicht, schloss der Referent, verdanke Polen die Wiedererlangung seiner Unabhängigkeit 1918 im Wesentlichen den USA.

Vier weitere Vorträge beschäftigten sich mit einzelnen Ansätzen, die polnische Frage im Ersten Weltkrieg zu lösen. ROMAN TOMASZEWSKI (Słupsk/Stolp) skizzierte die damalige Situation Polens zwischen Russland und Deutschland. Seiner Ansicht nach war die polnische Nation auf den Krieg besser vorbereitet als Deutsche und Russen. Die Feiern zum 500jährigen Jubiläum der Schlacht von Tannenberg/Grunwald am 15. Juli 1910 in Krakau hätten den Mythos von der „polnischen bewaffneten Tat“ (polski czyn zbrojny) wiederbelebt. In der Folge seien verschiedene, paramilitärische polnische Organisationen entstanden, die den Kern für die späteren polnischen Legionen und Parteien gebildet hätten. Dennoch hätten die Polen im Ersten Weltkrieg loyal in den Armeen ihrer jeweiligen Teilungsmacht gekämpft – ein Phänomen, über das in Polen bis heute ungern gesprochen werde. Andererseits jedoch hätten ihre bei Kriegsausbruch noch unpräzisen Hoffnungen auf Wiedererlangung der Unabhängigkeit in dem Maße zugenommen, in dem sich gezeigt habe, dass Russen und Deutsche mit diesbezüglichen Versprechungen vor allem polnische Soldaten gewinnen wollten, während sie zugleich die wirtschaftlichen Ressourcen des Landes unbarmherzig ausgebeutet hätten. Als im Lauf des Jahres 1918 zwischen dem besiegten Deutschland und dem auseinanderbrechenden Russland eine Lücke entstand, habe Polen sich als einziger Garant der Stabilität in der Region empfunden. Um die mehr als hundert Jahre lang geteilte Nation zusammenzufügen, habe Polen einen integrierenden Nationalismus entwickeln müssen. Die deutsche Gesellschaft hingegen habe die Veränderungen im deutsch-polnischen Verhältnis nicht akzeptiert und einen revisionistischen Nationalismus an den Tag gelegt. Die Sowjetunion wiederum habe ein ideologischer Imperialismus gekennzeichnet, der sich selektiv auf den großrussischen Nationalismus gestützt habe. Nach Ansicht des Referenten herrschte daher nach Kriegsende in der Region ein gewisses Gleichgewicht. Es sei unter anderem deswegen nicht von Dauer gewesen, weil man die wechselseitigen Beziehungen im Moment des Übergangs vom Krieg zum Frieden nicht gepflegt habe. Überdies hätten die europäischen Gesellschaften in den 1920er-Jahren auch keine gemeinsamen Vorstellungen entwickelt, um das bolschewistische Experiment und dessen Ursachen zu verstehen.

GANGOLF HÜBINGER (Frankfurt/Oder) untersuchte die Rolle, die Polen in den Diskussionen über die deutschen Kriegsziele in den Jahren 1915-1917 spielte. Die Vertreter des „Siegfriedens“ (zu denen die militärische Führung um Ludendorff und die neue nationalistische Rechte gehörten) hätten auf „Annexionen und Kontributionen“ gesetzt. Demgegenüber seien die Anhänger eines „Verständigungsfriedens“ (insbesondere Wissenschaftler und Publizisten) für eine bedingte Souveränität der kleineren Staaten eingetreten. Diese könnten – so Max Weber – nur in Anlehnung an eine Großmacht überleben. Neben der Angliederung Polens an Österreich oder Deutschland wurde auch die Schaffung einer ausbalancierten Föderation namens Mitteleuropa (benannt nach dem 1915 publizierten Buch von Friedrich Naumann) diskutiert, in der Polen fest in eine Zoll-, Währungs- und Verkehrsunion unter deutscher Kontrolle eingebunden werden sollte. Bedingt durch den Kriegsverlauf kam keines der Modelle zum Zuge, zumal sie auch ökonomisch wenig realistisch schienen. Als politischer Ordnungsbegriff, so der Referent, sei Mitteleuropa sicherlich kein Vorbild für echte europäische Integration gewesen, aber doch ein historisches Lehrstück über die Grundspannung zwischen der ökonomischen und politischen Globalisierung.

Im Sommer 1915 brachten Deutschland und Österreich-Ungarn praktisch sämtliche von Polen besiedelten Gebiete in ihre Hand und teilten sie in zwei Generalgouvernements auf. Das österreichische hatte seinen Sitz in Lublin, das deutsche in Warschau. Mit dieser „vergessenen“ deutschen Okkupation 1915-1918 beschäftigte sich WERNER BENECKE (Frankfurt/Oder). Die deutsche Verwaltung, führte er aus, habe in Warschau Schritte von bemerkenswertem Symbolcharakter unternommen, dieses Kapital jedoch schlecht genutzt, da sie gleichzeitig rücksichtslos auf Polens wirtschaftliche Ressourcen zugegriffen habe. Auch das von Berlin und Wien im November 1916 proklamierte Königreich Polen sei eine durchsichtige Maßnahme der Mittelmächte im eigenen Interesse gewesen. Durch weitere Ereignisse (Internierung Józef Piłsudskis, Ausschluss der Polen von den Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk) sei die Glaubwürdigkeit der Deutschen 1918 aus polnischer Sicht immer mehr gesunken. Andererseits sei die Frage der Wiedererstehung des polnischen Staates, die zunächst in der Hand der Mittelmächte gelegen habe, durch die Ereignisse in Russland 1917, den Kriegseintritt der USA im April 1917, Wilsons 14 Punkte und die alliierten Erfolge im Westen immer mehr zum Gegenstand internationaler Politik geworden. Letztlich sei die erste deutsche Besetzung Polens im 20. Jahrhundert im November 1918 unspektakulär und unblutig zu Ende gegangen – was sich aus der Perspektive des Zweiten Weltkriegs nicht von selbst verstehe.

JÖRG HACKMANN (Szczecin/Stettin) zeigte Parallelen und Unterschiede in der deutschen Besatzungspolitik im Ersten und im Zweiten Weltkrieg im Raum Estland, Lettland, Litauen, Weißrussland und der Region Białystok auf. In beiden Fällen sei das Herrschaftskonzept darauf ausgerichtet gewesen, der Region eine neue Ordnung überzustülpen (Ansiedlung deutscher Bauern in den besetzten Gebieten, Abtrennung der nicht-russischen Nationen und ihre Umwandlung in Pufferstaaten, Ausbeutung der Region für eigene wirtschaftliche Interessen). Lediglich in der Kulturpolitik seien gewisse Unterschiede zu erkennen. Auch die Herrschaftspraxis weise Parallelen auf (koloniale Ausbeutung der Zivilbevölkerung, Zwangsarbeit, Partisanenkämpfe). Nicht zuletzt seien die Bürokraten der Ansicht gewesen, eine mustergültige Ordnung mit guten Konzepten einzuführen, deren Umsetzung aber am Chaos und der mangelnden Durchsetzungskraft einzelner Personen scheitere.

JAN M. PISKORSKI (Szczecin/Stettin) widmete sich zunächst der deutschen und der polnischen Erinnerung an den Ersten Weltkrieg. Dieser Krieg sei lange von Nostalgie umweht gewesen. Die Polen hätten den Ausbruch begrüßt und würden ihn – wie viele Ost- und Südeuropäer – vorwiegend positiv erinnern, brachte der Kriegsverlauf ihnen doch die ersehnte staatliche Unabhängigkeit. Anschließend wandte sich der Referent gegen die These Walter Franks, eines Hitler-Anhängers, dass 1914 ein dreißigjähriger Krieg begonnen habe. Vor dem Ersten Weltkrieg hätten die Europäer den Frieden geliebt. Andererseits habe es vor 1914 in Deutschland, Russland, Österreich und Polen so viele innere Spannungen gegeben, dass es in der bisherigen Form nicht habe weitergehen können. Nach dem Ersten Weltkrieg hätten insbesondere die Jugend in Westeuropa und eine Reihe von Schriftstellern aus verschiedenen europäischen Ländern auf eine bessere Welt gehofft. Von daher stelle sich die Frage, wieso sich die Welt doch so schnell wieder in einen Krieg verwickeln ließ. Die Historiker würden häufig von „Kriegsmilitarisierung“ sprechen. Das Problem seien die „lebenden Ruinen“, d.h. die vom Krieg gezeichneten Menschen. Der Referent endete mit der Frage, ob sich die Welt auch heute wieder so leicht in einen Krieg hineinziehen lassen könnte. Nach dem halbkolonialen Krieg im Irak könne er darauf keine optimistische Antwort geben.

Am zweiten Konferenztag hielt Rudolf von Thadden einen sehr persönlichen Vortrag über die Widerstandstraditionen in der Familie von Thadden aus Trieglaff. Von den subjektiven Aspekten abgesehen war der Vortrag als Appell zu verstehen, dass es immer und überall gewisse Handlungsspielräume gibt.

Der neueren historischen Forschung zufolge ist niemand in den Ersten Weltkrieg „hineingeschliddert“, aber es hat ihn auch niemand von langer Hand als Eroberungskrieg vorbereitet. Vielmehr schaukelte sich ein spezifisches Gefüge aus Wettrüsten, imperialen Machtansprüchen und nationalistischem Prestigedenken auf. Hinzu kam eine Verbindung aus globalen Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen, bei der vor allem das Deutsche Kaiserreich keinen Schritt zurückweichen wollte. Die Tagung in Trzygłów/Trieglaff hat das Verdienst, dieses für den mittelosteuropäischen Raum noch wenig erforschte Geflecht am Beispiel der Beziehungen zwischen Deutschland, Polen und Russland aufgezeigt zu haben. In der Kürze der Zeit wurden zwangsläufig mehr Fragen gestellt und Forschungsdesiderate genannt als Antworten gegeben. Nichtsdestotrotz schälte sich die gemeinsame Erkenntnis heraus, dass es im Ersten Weltkrieg und in den 1920er-Jahren vergleichsweise viele Möglichkeiten gab, durch Kontakte, Diskussionen und gemeinsame Unternehmungen ein friedliches Miteinander zu schaffen. Doch diese Chancen wurden vertan. Gleichzeitig stellte sich die Frage, wer denn damals eigentlich mit wem hätte reden sollen. Wie die in den Vorträgen aufgezeigten Konzeptionen und Haltungen deutlich machten, standen sich die Europäer dafür viel zu oft selbst im Weg. Insofern ist Rudolf von Thadden zuzustimmen, der auf den wichtigen Unterschied hinwies, dass die Amerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg – anders als nach dem Ersten – in Europa geblieben seien. Dadurch habe sich der jungen Generation die Chance geboten, eine demokratische Kultur kennenzulernen. Eine Chance, die mehr als vierzig Jahre lang zwar nur das westliche Europa wirklich wahrnehmen konnte – aber das ist ein anderes Thema.

Die Tagung wurde gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und vom Verein zur Förderung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit e.V.

Konferenzübersicht:

Rudolf von Thadden, Göttingen: Der Erste Weltkrieg als Thema des deutsch-polnischen Dialogs

Roman Tomaszewski, Słupsk/Stolp: Polen zwischen Russland und Deutschland im Ersten Weltkrieg

Gangolf Hübinger, Frankfurt/Oder: „Mitteleuropa“ und Polen. Deutsche Ordnungsvorstellungen 1915-1917

Werner Benecke, Frankfurt/Oder: Die vergessene Okkupation. Warschau 1915-1918

Jörg Hackmann, Szczecin/Stettin: Von Ober Ost zum Reichskommissariat Ostland? Konzeptionen deutscher Herrschaft im Osten Europas

Jan M. Piskorski, Szczecin/Stettin: Die deutsche und die polnische Erinnerung an den Ersten Weltkrieg

Rudolf von Thadden, Göttingen: Der Erste Weltkrieg auf Gut Trieglaff

Zitation
Tagungsbericht: Der Erste Weltkrieg unter dem Gesichtspunkt der deutsch-polnischen Beziehungen, 13.09.2012 – 15.09.2012 Trzygłów/Trieglaff / Kulice/Külz (Wojewodschaft Westpommern, Polen), in: H-Soz-Kult, 13.11.2012, <http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-4464>.