Weltläufigkeit und Universalität. Münzkabinette und Numismatik im Zeitalter des Barock

Ort
Gotha
Datum
22.11.2012 - 23.11.2012
Veranstalter
Forschungszentrum Gotha für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien, Universität Erfurt
Von
Johannes Eberhardt, Historisches Seminar, Universität Erfurt

Der Anlass dieser Tagung zu Münzkabinetten und Numismatik im Zeitalter des Barock war in zweifacher Hinsicht an das 300-jährige Jubiläum des Gothaer Münzkabinetts gebunden – die Themenbreite erwies sich jedoch als weitaus vielschichtiger. Münzkabinette, deren Inventare, Individuen, ihre Praktiken sowie teilweise sichtbare Netzwerke und bruchstückhaft überlieferte Diskurse standen daher im Zentrum dieser Veranstaltung. Auch auf dem Gebiet der Numismatik ist die Welt, „das Universum“ des Barock somit ein aktueller Bestandteil der Aktivitäten des Forschungszentrums Gotha für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt.

Das Jubiläum und die historischen Konstellationen bieten einen Ausgangspunkt an, der eine frühneuzeitliche Tagesreise von Gotha wegführt. Anton Günther II. von Schwarzburg-Sondershausen zu Arnstadt ist nicht nur als Förderer des jungen Musikers J. S. Bach und prominenter Mäzen von Bedeutung, sondern auch als Liebhaber und Sammler von Münzen. So konnte er es sich gestatten, bis 1712 eines der – vielleicht unterschätzten – so doch bedeutendsten Münzkabinette Europas sein Eigen zu nennen. Der Besitz dieser auch im 18. Jahrhundert als kulturgeschichtlich bedeutend erachteten Objekte signalisierte Verbundenheit zu den sammelnden Eliten der Zeit und den gesammelten Idolen der Vergangenheit. Die Tragik, diesen thesaurus veräußern zu müssen, war Gothas gefeierter Triumph. Genau 300 Jahre nach diesem Ereignis galt es unter anderem, dessen Geschichte zu kontextualisieren und weiter zu erhellen.

Der Erörterung dieses Arnstädter Dreh- und Angelpunktes, widmete sich WOLFGANG STEGUWEIT (Gotha). Dabei befragte er die Biographie des Numismatikers und Sammlers Anton Günthers II. auf Gelegenheiten, Konstellationen und Stationen, welche die Sammelpraktiken und damit verbundene Netzwerke verstehbar machen. Für die Ereignisse im Vorfeld und um den Verkauf der exzellenten Sammlung an den Gothaer Hof hob er die Bedeutung verschiedener Personen wie Andreas Morell (1646–1703), Carl Gustav Heraeus (1671–1725), Wilhelm Ernst Tentzel (1659–1707), Christian Schlegel (1667–1722) hervor, deren Archivalien wie Inventare und Ego-Dokumente erhellende Details zur Vorgeschichte des Sammlungserwerbs durch den Hof in Gotha sichtbar werden ließen.

Mit seinem „Blick in die Werkstatt des Numismatikers“ nahm MARTIN MULSOW (Gotha/Erfurt) Materialien und Zugriffe in den Blick, die faszinierende Ein- und Ausblicke zur Erforschung frühneuzeitlicher Wissenschaftsarbeit erlauben. Durch den hier gewählten Ansatz wird das Münzkabinett „im wissenschaftsanthropologischen Sinne […] als Labor“, als „site of knowledge“ rekonstruierbar, wobei freilich ein Glücksfall der Überlieferungslage behilflich ist. Der oben genannte Hofnumismatiker Anton Günthers II., Andreas Morell, hinterließ eine bemerkenswerte Quellensammlung, die im Staatsarchiv Rudolstadt aufbewahrt wird und sogleich vielversprechende Möglichkeiten zum historischen Arbeiten und Aufspüren wissenschaftlicher Praktiken eröffnet. In seinem Vortrag zur hervorragenden Materiallage, dem Handapparat Morells, der neben Notiz- und Indexbüchern auch tausende Fischleim-Münzabdrücke als hybride „Präsenz- und Distanzmedialitäten“, bietet, begegnet Mulsow einem Forschungsdesiderat. Nicht nur Arbeitsschritte und Arbeitsweisen lassen sich am analysierten Material rekonstruieren, sondern es ergeben sich darüber hinaus neue Fragen nach den Praktiken von Materialerschließung, Bestimmung, Einordnung sowie Analyse und – nicht weniger wichtig – Möglichkeiten, diese auch zu beantworten.

Einem der Hauptziele der Tagung folgend, wandte sich REINER CUNZ (Hannover) in seinem Vortrag den historischen Entwicklungen in den Numismatiker-Netzwerken zwischen Helmstedt, Celle, Hannover und Gotha in der Barockzeit zu. Hier waren es vor allem Briefe, die Aufschluss zu den Hintergründen und den agierenden Personen liefern. Die von Cunz geschilderte Geschichte der Sammlung des Abtes Wolter Molanus, die nach Generationen des Privat- und Familienbesitzes in die Kabinette Hannovers und Gotha überführt wurde, zeigte dabei immer wieder Schnittstellen zur Entwicklung und Entstehung des Gothaer Kabinetts auf, welche hier nur die antiken Stücke inkorporierte. Dies solle – so der Vortragende – zur Revidierung einiger Thesen zu den Quellen der Gothaer Sammlung [1] führen.

Den Blick von Gotha auf parallele, jedoch in der Barockzeit bereits Jahrhunderte alte Entwicklungen im albertinischen Sachsen richtete RAINER GRUND (Dresden). Die bemerkenswerte Förderung der Sammeltätigkeit vonseiten der herrschenden Männer Sachsens zur Zeit des Barock erhellt weitere Teile des größeren Kontexts aller oben besprochenen Felder. Insbesondere auf dem Weg von der Sammelleidenschaft hin zu einer wissenschaftlichen Disziplin, wie er sich etwa im Dresden des 18. Jahrhunderts vollzogen hat, lag das Hauptaugenmerk des Vortrags.

ULRICH KLEIN (Stuttgart) zeichnete über zwei Jahrhunderte der Gräflich/Herzoglich Württembergischen Geschichte des Münzensammelns nach. Er besprach dabei Diskontinuitäten durch Not, Krieg, und Verkauf, die aber auch Dokumente wie Inventarlisten und Briefe hervorbrachten, welche die Sammlungsgeschichte in Teilen rekonstruierbar machen können. Trotz der teils schwer erschütterten Kabinettsgeschichte, konnte es dem Vortragenden gelingen, zu dokumentieren, wie etwa frühneuzeitliche Unsicherheiten, in der Bestimmung einzelner Münzen (hier eine Aureus-Fälschung des Pescennius Niger) über Generationen und bis vor wenigen Jahren erhalten blieben, bis schließlich Fototechnik hier Abhilfe schaffen konnte.

In seinem Abendvortrag, welcher als „kulturphilosophische Exploration“ das Münzsammeln in den Blick nahm, bespiegelte ANDREAS URS SOMMER (Freiburg) sowohl Objekte (‚das zu Sammelnde‘), Akteure (‚die Sammelnden‘) wie auch Praktiken (‚das Sammeln‘ und ‚über das [sich] Sammeln‘). Das individuelle Selektieren und Erschaffen der als „sammelwürdig befundenen Dinge“, die Akteure als „Trüffelschweine der Kultur“ bewahrten, entfunktionalisierten und verdinglichten – so Sommer – „das Abstrakteste, das Fremdeste, das Kälteste“, das Geld. Der „Gegenstand seiner Leidenschaft“ ließe dabei den Sammler gar als „sozialer[n] Anarchist“ erscheinen und so als Relationen konstruierenden Akteur zu einem wohl glücklichen Menschen geraten. Denn Sammler, die mit einem gewissen Eigensinn gegen die Überwachungs-, Kontroll- und Disziplinarisierungsstrategien der Gesellschaften opponieren, erreichten dies mit ihrem unterhöhlenden Zugriff auf das „Medium des universellen Tausches und der Austauschbarkeit“, das Geld.

In seinem Vortrag zu den japanischen Lackmöbeln in der Staatlichen Münzsammlung München thematisierte DIETRICH KLOSE (München) neben der Vorstellung „Auswahl besonders herausragender Stücke“ auch die Handelswege, in Auftrag gebenden und modebedingten Neukonstruktionen von Motiven sowie Formen der Möbel. Hierbei sei geradezu eine Europäisierung auch des Möbeltyps zu beobachten, die eigene Dynamiken und den Geschmack der Auftraggeber widerspiegelten. In der Diskussion wurden diese Punkte noch einmal pointiert besprochen. Lackmöbel, die Dekors für Fürst und Münzen gleichermaßen, seien demnach vor allem als europäische Modeerscheinungen mit geduldeten marginalisierten japanischen Motiven zu begreifen.

URSULA KAMPMANN (Lörrach) widmete sich dem Verkauf der Sammlung Rüeger. Wiederum waren es Briefwechsel, die den Verkauf der Sammlung des Pfarrers zu Schaffhausen teilweise zu erhellen vermochten. Die Akteure des Sammlers und Käufers, Johann Jakob Guth von Sulz-Durchhausen (1543–1616) sowie Rüegers „Freund“ Hans von Schellenberg (1551–1609) hinterließen so Selbstzeugnisse, welche Aufschluss über Brüche und Dynamiken der „soziale[n] Position von Käufer und Verkäufer“ bieten. Der Sammlungsverkauf erscheint hier teils als ein Vorgang mit freundschaftsrelevanten Zügen, da genau in diesem Feld Koordinaten verschoben und Relationen neu definiert wurden. Das Urteil Schellenbergs, der Pfarrer habe etwa zu billig verkauft sowie schwere Vorwürfe und Androhungen von körperlicher Gewalt, zeigten dies deutlich. Die zuvor behauptete Freundschaft Schellenbergs zu Rüeger habe somit nur auf einem beruht: den Münzen im Besitz des Pfarrers zu Schaffhausen.

Um die Revidierung weiträumig wirksamer Forschungsmeinungen, um ein Korrektiv zur Idee, das England der Barockzeit sei, was die Forschungslandschaft zur Numismatik betrifft, ein zurückgebliebenes Land, ging es UTE WARTENBERG (New York). Vielmehr – so die Referentin – sei für die lange Zeit seit dem 16. Jahrhundert immer wieder auszumachen, dass numismatisches Wissen zur Erhellung der englischen Geschichte herangezogen wurde. Waren zunächst etwa spätrömische Fundmünzen in den Stadtmauern Londons das Skandalon der systematisierten Aufmerksamkeit, verbreiterten sich die Interessenfelder rasch, sodass die wissenschaftliche Betätigung in England gar zu einem Vorreiter der Hortfundanalyse gerechnet werden kann. Beginnend mit dem Werk „Britannia“ von William Camden über publizierte Fundberichte wie die des William Blundell, bis hin zu den wichtigen Katalogen des mittleren 18. Jahrhunderts wurden im Vortrag verschiedene Publikationen vorgestellt und kontextualisiert. Es seien in England – so ein Fazit der Präsentation – eben weniger die Krone als vielmehr „Gentlemen, Adlige, Landpfarrer und Kunstliebhaber“ gewesen, welche die Arbeit und Wissenschaft der Numismatik betrieben.

Nicht nur Gotha sondern auch das Puschkin-Museum in Moskau kann 2012 ein Jubiläum begehen. Einhundert Jahre nach dessen Gründung stellten bei der Tagung im Schloss Friedenstein NATALIA SMIRNOVA und JULIA KRASNOBAEVA (beide Moskau) neuere Aktivitäten zu Dokumentation, Ausstellung und Erforschung der Sammlungen zu barocken Münzen und Medaillen vor.[2] Herausragende Stücke wurden dabei vorgestellt, wobei ein bemerkenswertes Forschungsdesiderat auffiel. Anlass zur kritischen Kommentierung boten im Vortrag Julia Krasnobajewas etwa auf Medaillen falsch zitierte und für weitere Forschungen der Antike[n]rezeption [3] relevante Ovidpassagen. Dieses Phänomen steht hier nur stellvertretend für die vielen noch denkbaren Aspekte der Erforschung barocker Numismatikgeschichte vor dem Hintergrund lohnenswerter Arbeit im Feld von Antikenrezeption und Nachklängen der Antike.

Medailleure des Barock zwischen Sachsen-Gotha-Altenburg und Preußen bildeten die Folie für den Vortrag von ELKE BANNICKE (Berlin). Somit beschritt sie einerseits den Weg, die Rezeption der Gothaer Künstler außerhalb ihres Dienstlandes zu erhellen, anderseits aber dies durch biographische Verflechtungen zu erklären, wobei sie sich dem Preußischen Norden zuwandte. Zu wenig ist bekannt über die Beziehungen der Medailleure untereinander, gleichwohl ließen sich im Vortrag viele Aussagen zu den teils bewegten Lebenswegen und manchen Abhängigkeiten treffen. Elke Bannicke verdeutlichte letzteres etwa für die Bedeutung der Könige von Preußen und deren wechselhaftes Interesse an Medaillen und Münzsammlungen sowie ihren Einfluss auf die Wirkungsmöglichkeiten der Medailleure, die wie im Falle Johann Christian Kochs (1680–1742), bisweilen Gotha nur als zweite Wahl akzeptieren mussten, eigentlich jedoch lieber in Berlin hätten bleiben wollen.

Adaption und Distanzierung vom Gothaer Medailleur Christian Wermuth waren Motive des Schaffens Caspar Gottlieb Lauffers, welcher neben zahlreichen weiteren beteiligten Personen im Nürnberg der Barockzeit durch den abschließenden Vortrag der Tagung thematisiert wurde. Verknappungsmechanismen der Themenfindung, Arbeitsteilung, Arbeitsschritte, scharfe Werkkritik bis hin zur Polemik sowie der Medaillen-Vertrieb sind nur einige wenige der Bereiche, die HERMANN MAUÉ (Nürnberg) in den Blick nahm. In seinem Beitrag wurde wie in der vorangegangenen Präsentation die Außenwirkung Gothas deutlich, dieses Mal jedoch in Richtung Süden. Mit den biographischen Notizen und Materialien zeigte sich im Vortrag, wie auch in vielen vorangegangenen Präsentationen umrisshaft, die Komplexität und der Spannungsreichtum der Netzwerke zwischen den Akteuren und somit ein vage rekonstruierbarer Diskurs, der von komplexen Machtstrategien durchdrungen und gekennzeichnet ist.

Weltläufigkeit und Universalität – das Motto der Tagung wurde inhaltlich in vielen Bereichen erfolgreich verteidigt. Ein rundes und um ein mitteleuropäisch-gothaisches Zentrum herum transregional aufgestelltes Themenprogramm brachte internationale und gut vernetzte Forscherpersönlichkeiten zusammen, um ebenfalls vielfach vernetzte barocke Münzkabinette und Numismatiker zu verhandeln. Bestandsaufnahme und Neuimpulse fanden dabei ebenso Eingang wie breiter Raum zu Diskussion und Austausch. Überdies wurden bei der Tagung auch Ertrag versprechende Forschungsdesiderate deutlich. „Intellectual History“ aber gerade auch mikro-, mentalitäts- und alltagsgeschichtliche Ansätze und Fragen sollten auf dem Gebiet der Numismatik, trotz ihrer bereits längeren erfolgreichen Traditionen, spannende und anregende Impulse geben können. Nicht zuletzt auf dem Gebiet der Antikenrezeption, als eines der Leitmotive des Sammelns und ein Hauptinteressengebiet der frühneuzeitlichen Numismatik, sieht der Tagungsberichterstatter hierfür lohnens- und nachspürenswerte Universen.

Konferenzübersicht

Wolfgang Steguweit (Gotha): Kostbarkeiten und Raritäten aus der Sammlung des Grafen Anton Günthers II. (geb. 1653, reg. 1666/81–1716) von Schwarzburg-Arnstadt

Martin Mulsow (Erfurt): Andreas Morell und das Arnstädter Münzkabinett – Ein Blick in die Werkstatt des Numismatikers

Reiner Cunz (Hannover): Die Sammlung des Abtes von Loccum, Gerhard Wolter Molanus (1633–1722) – Numismatische Beziehungen zwischen Hannover und Gotha um 1700

Rainer Grund (Dresden): „Wie ein Müntz Cabinet in gehöriger Ordnung zu rangiren“ – Die Entwicklung des Münzkabinetts Dresden zu einer Universalsammlung im augusteischen Barock

Ulrich Klein (Stuttgart): Stuttgart und Neuenstadt am Kocher – Eine Parallelaktion nach dem Dreißigjährigen Krieg

Andreas Urs Sommer (Freiburg): Das Sammeln von Münzen. Eine kulturphilosophische Exploration

Dietrich Klose (München): Die japanischen Lackmöbel de 16. bis 18. Jahrhunderts der Staatlichen Münzsammlung München

Ursula Kampmann (Lörrach): Der Verkauf der Sammlung Rüeger. Praktische Aspekte zum Besitzwechsel von Münzsammlungen um 1600

Ute Wartenberg Kagan/Jonathan Kagan (New York): Fundnachrichten aus dem frühneuzeitlichen England

Natalia Smirnova (Moskau): History of Numismatic Collection in the light of century

Julia Krasnobaeva (Moskau): Invention of Medals in Commemoration of the Great Northern War (1700–1721). Collection of the Pushkin State Museum of Fine Arts

Elke Bannicke (Berlin): Medailleure des Barock

Hermann Maué (Nürnberg): Nürnberg und die Barockmedaille. Produktion – Protektion – Publikation

Anmerkungen:
[1] Rolf-Günther Lucke, Geschichte des Münzkabinetts Gotha, 2 Bde., Halle, Univ., Diss. 1967.
[2] <http://www.coins-and-medals.ru/projects/north_war/index.shtml?en> (01.03.2013).
[3] Trotz des in der Formulierung angedeuteten Facettenreichtums der Antikenrezeption der Frühen Neuzeit ist die Numismatik in diesem Bereich noch kaum erforscht. Zum Begriff siehe: Veit Rosenberger, Einführung, in: Veit Rosenberger (Hrsg.), „Die Ideale der Alten“: Antikerezeption um 1800 [Tagung, die am 11. und 12. Februar 2006 auf Schloss Friedenstein in Gotha unter dem Titel „Antike(n)rezeptionen um 1800“ stattfand], Stuttgart 2008, S. 7f.

Zitation
Tagungsbericht: Weltläufigkeit und Universalität. Münzkabinette und Numismatik im Zeitalter des Barock, 22.11.2012 – 23.11.2012 Gotha, in: H-Soz-Kult, 02.03.2013, <http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-4679>.