The First Conference of Baltic Urban History. Urban History in the Baltic: Theoretical Aspects and Current Research

Ort
Riga
Datum
10.10.2012 - 12.10.2012
Veranstalter
Fakultät für Geschichte und Philosophie und Institut für Geschichte der Universität Lettlands, Riga; Herder-Institut, Marburg; Historisches Institut der Universität Tallinn; Institut für Geschichte der Universität Vilnius
Von
Andreas Fülberth, Historisches Seminar, Universität Kiel

Die unter Leitung von ILGVARS MISĀNS (Riga), Professor für Mediävistik an der staatlichen Universität Lettlands, in enger Kooperation mit dem Marburger Herder-Institut organisierte „erste baltische Städtehistorikerkonferenz“ („First Conference of Baltic Urban History“) lässt sich aus einer Reihe von Gründen tatsächlich als ein Novum beschreiben. Hierzu zählt auch der eher schlichte Grund, den Misāns sogleich in seinen Begrüßungsworten anführte: „Als Historiker aus Lettland befindet man sich zumeist in gutem Kontakt mit seinen Kollegen aus Estland und Litauen – das aber heißt noch nicht, dass ein ähnliches Maß an Vertrautheit auch zwischen den besagten Kollegen aus Estland und Litauen besteht.“ Angesichts solch unterschiedlicher Vernetzungsintensitäten kam als einzig logischer Tagungsort geradezu zwangsläufig das zentral gelegene Riga in Betracht; mit Blick auf zwei ab 2015 ins Auge gefasste Folgekonferenzen ist allerdings daran gedacht, sie in den Nachbarhauptstädten Tallinn und Vilnius auszurichten. Die Wahl der Tagungssprachen wird wohl auch dort wieder so ausfallen wie in Riga, wo man sich darauf festgelegt hatte, englisch- und deutschsprachige Beiträge zuzulassen sowie ausschließlich auf Englisch und Deutsch miteinander zu diskutieren.

Für thematische Anknüpfungsmöglichkeiten, die vor allem im Schlussvortrag der Veranstaltung noch einmal aufgenommen werden konnten, sorgte an deren Vorabend zunächst ein Vortrag von DAGNIJA BALTIŅA (Riga), der Generalsekretärin der lettischen UNESCO-Kommission, über das historische Zentrum Rigas als Stätte des Weltkulturerbes der UNESCO. Als eigentlicher Einstieg in die Gesamtthematik empfahl sich indes eine möglichst breite historiografische Bestandsaufnahme. Diese begann mit einem von HEIDI HEIN-KIRCHER (Marburg) zusammengestellten Überblick zu „Recent Studies on Urban History in East Central Europe“, der auf klare Epochenschwerpunkte in der bisherigen Stadtgeschichtsforschung zu Ostmitteleuropa aufmerksam machte. Die unterschiedlich starke Berücksichtigung der verschiedenen Epochen habe auf ihre Weise dazu beigetragen, dass ostmitteleuropäische Städte in jüngerer Zeit vor allem unter dem Aspekt ihrer multiethnischen Bevölkerungsstrukturen oder im Hinblick auf ihre Grenzlage zum Forschungsgegenstand geworden seien. Ähnlich sei auch durch architekturgeschichtlich angelegte Studien bislang schwerpunktmäßig der Zeitraum ab der Wende zum 20. Jahrhundert abgedeckt.

Historiografiegeschichtlich sehr umfassend betrachtete sodann ROMAN CZAJA (Toruń) „Urban History Research in Poland“. Zu einschneidenden Veränderungen methodischer Art innerhalb der polnischen Stadtgeschichtsforschung führten laut Czaja weder die politischen Systemveränderungen nach 1945 noch diejenigen von 1989. Lediglich in thematischer Hinsicht hätten sich im Laufe des 20. Jahrhunderts mehrfach Neuorientierungen ergeben. In allerjüngster Zeit tendiere man nunmehr dazu, Formen des Zusammenlebens und des Stiftens von Gemeinschaftlichkeit in den untersuchten Städten verstärkt in den Blick zu nehmen.

Czajas Einstufung des Stellenwerts von Stadtgeschichtsforschung in Polen legte Vergleiche mit den Gegebenheiten in Estland, Lettland und Litauen nahe. Ehe diese gezogen wurden, wandte sich ANDREAS FÜLBERTH (Kiel) noch einem Phänomen zu, das bei Forschungen zu baltischen Städten eine vergleichsweise große Rolle spielt, nämlich der ganz unterschiedlichen persönlichen Herkunft der einzelnen Forschenden, mit der unterschiedliche persönliche Prägungen einhergehen. Zu denken ist dabei an vier Gruppen: erstens Personen, die in der jeweiligen baltischen Stadt geboren sind und dort ihrer Forschungstätigkeit nachgehen; zweitens Personen, die aufgrund äußerer Umstände wie der Umsiedlung der Deutschbalten 1939/40 zum Verlassen ihrer Heimat genötigt waren und die ihrer Geburtsstadt später wissenschaftliche Studien widmeten; drittens Angehörige einer jüngeren Generation, die ihre Faszination für die jeweilige Stadt als Reisende entdeckt haben und inzwischen über sie forschen; viertens schließlich Auswärtige, die lange über die betreffende Stadt geforscht haben, ohne sie aus eigener Anschauung zu kennen.

In den anschließenden Betrachtungen jeweiliger Arten und Ausprägungen städtebezogener historischer Forschung in Estland, Lettland und Litauen gingen JUHAN KREEM (Tallinn), ILGVARS MISĀNS (Riga) und JOLANTA KARPAVIČIENĖ (Vilnius) unter anderem der Überlegung nach, wer die ersten tatsächlichen Stadtgeschichtsforscher auf baltischem Boden waren. Misāns etwa nannte in diesem Zusammenhang Leonid Arbusow den Jüngeren, hob aber auch die Verdienste des 1921 geborenen und erst mit knapp 30 Jahren nach Riga gelangten Vasilij Dorošenko hervor. Was unterdessen heutige Bedingungen angeht, erwies es sich – nachdem Kreem wie auch Misāns eine recht einseitige Konzentration aller bisherigen Stadtgeschichtsforschung auf die Hauptstädte Tallinn und Riga zu konstatieren hatten – als höchst interessant, von Karpavičienė zu erfahren, dass eine regelrechte Institutionalisierung von Stadtgeschichtsforschung derzeit am ehesten in Kaunas anzutreffen ist. Auch bei der Frage nach einem litauischen Pendant zu den erfolgreich etablierten Stadtgeschichtsperiodika „Vana Tallinn“ („Altes Tallinn“) und „Senā Rīga“ („Das alte Riga“) wäre nicht an erster Stelle eine Zeitschrift für Vilnius zu erwähnen, sondern primär auf die seit 1998 erscheinende zeitschriftenähnliche Publikation „Kauno istorijos metraštis“ („Jahrbuch für die Geschichte der Stadt Kaunas“) hinzuweisen.

Dazu passend enthielt auch die erste von insgesamt sechs Tagungssektionen, in denen Einblicke in aktuelle Forschungserträge vermittelt wurden, ein Referat über Kaunas und die Geschichtsschreibung zu dieser Stadt: RASA VARSACKYTĖ (Kaunas) würdigte die Verdienste des Historikers Zygmantas Kiaupa, zu denen 2010 die Fertigstellung des ersten Bandes einer wissenschaftlichen Stadtgeschichte gehörte, wie sie für Kaunas zuvor nie existiert hatte. Dem Desiderat, gerade auch kleinere baltische Städte zum Gegenstand künftiger Stadtgeschichtsforschung zu machen, trug zuvor INNA JÜRJO (Tallinn) Rechnung, in deren Vortrag zum Thema „Mittelalterliches Städtewesen in Livland“ Forschungsergebnisse über Kleinstädte wie Alt- und Neu-Pernau zusammengetragen wurden sowie neue Erkenntnisse über das in den frühneuzeitlichen Kriegen zwischen Schweden und Polen untergegangene Roop zur Sprache kamen.

Es folgten Ausführungen von ALEKSANDRS IVANOVS (Daugavpils) über „Livonian Towns in Old Russian Chronicles“, bei denen es vor allem um wiederkehrende Stereotypen und deren Funktion in den untersuchten Chroniktexten ging. Vor welchen Schwierigkeiten die Archäologie bei der Erschließung mittelalterlicher Siedlungsschichten derartiger Städte steht, an welchen Orten diese Erschließung überhaupt schon nennenswert vorangeschritten ist und wie sich die Arbeitsbedingungen für estnische Archäologen durch die politische Wende von 1991 verändert haben, erläuterte ERKI RUSSOW (Tallinn), indem er insbesondere das frühere Hapsal bzw. heutige Haapsalu im Westen Estlands als Beispiel heranzog. ARMANDS VIJUPS (Riga / Ventspils) lieferte unterdessen eine Fallstudie zu Ventspils, dem früheren Windau, auf dessen Siedlungsgeschichte die erst spät zum Stillstand gebrachte Wanderungsaktivität der unmittelbar westlich gelegenen Dünen Einflüsse gehabt zu haben scheint, die offenbar erst nach und nach in ihrem vollen Ausmaß erkannt werden.

Hatten aus dem Blickwinkel der Archäologie bereits Russow und Vijups die enorme Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit im Rahmen jedweder historischer Stadtforschung bestätigt, so unterstrich der Beitrag von MARGARITA BARZDEVIČA (Riga) über die verschiedenen Arten schwedischen Kartenmaterials vom Riga des 17. Jahrhunderts, wie hoch unter den Nachbardisziplinen der Stadtgeschichtsforschung auch und gerade die Kartenkunde zu schätzen ist. Vergleichbare Akzente in Bezug auf historische Demografieforschung setzten die Vorträge von PETER WÖRSTER (Marburg) und AGNIUS URBANAVIČIUS (Vilnius), in deren Mittelpunkt jeweilige Neubürger Rigas bzw. Wilnas im 17. bis 19. bzw. 17. und 18. Jahrhundert standen. Wörsters Aufmerksamkeit galt speziell den Zuwanderern aus preußischem Gebiet, also aus Städten wie Danzig, Königsberg und Memel, wobei nach der durchschnittlichen Verweildauer zugewanderter Familien in Riga, nach Häufungen hinsichtlich der ausgeübten Berufe sowie nach Arten der Anpassung an das gesellschaftliche Leben der Stadt (bis hin zu dessen möglicher Beeinflussung durch die Zuwanderer) gefragt wurde.

Beeindruckend präzise Rekonstruktionen frühneuzeitlicher Einwohnerzahlen von Kleinstädten und Flecken des damaligen Herzogtums Kurland wie beispielsweise Grobin (heute Grobiņa) oder Zabeln (heute Sabile) bot der Vortrag von MUNTIS AUNS (Riga). Auch darüber, welche Berufe von jeweils wie vielen Personen praktiziert wurden, traf Auns je nach Stadt recht genaue Aussagen. MARGE RENNIT (Tartu) resümierte die Ergebnisse einer auf Narva, Reval (das heutige Tallinn) und Dorpat (das heutige Tartu) konzentrierten Auswertung von Reisebeschreibungen deutscher, britischer und niederländischer Provenienz aus dem 18. Jahrhundert. Demnach unterscheiden sich die von diesen Städten entworfenen Bilder nur sehr unwesentlich von Autor zu Autor; und auch die Werturteile der einzelnen Autoren über die drei Städte ähneln einander, wenngleich mit einer gewissen Tendenz dahin gehend, dass in Beschreibungen Narvas die wenigsten negativen Anklänge zu finden sind.

Wo klassische Berührungspunkte zwischen Militär- und Stadtgeschichte liegen, umriss ANITA ČERPINSKA (Riga) am Beispiel von Ereignissen und Folgeerscheinungen der napoleonischen Zeit in Riga. Neben dem Umstand, dass einige bis heute erhaltene Straßenverläufe in bestimmten Bereichen der Stadt mit damaligen militärischen Notwendigkeiten zu erklären sind, thematisierte Čerpinska vor allem zwei Probleme: Kompetenzstreitigkeiten zwischen Zivil- und Militärverwaltung sowie die Unterbringung von Armeeangehörigen, die nicht Teil der ständigen Garnison waren, sondern zusätzlich in der Stadt beherbergt werden mussten.

Die auf Erkenntnissen aus einem vergleichenden Forschungsprojekt zu Kaliningrad (Königsberg), Olsztyn (Allenstein) und Klaipėda (Memel) basierenden Befunde von VASILIJUS SAFRONOVAS (Klaipėda) zu der Frage, wie um die Mitte des 20. Jahrhunderts neue politische Systeme die symbolische Aneignung dieser drei Städte vollzogen, mündeten in der These, dass selbst innerhalb dieser Städteauswahl das nach 1940 bzw. 1944 sowjetisierte Klaipėda einen Sonderfall darstellt, weil es hier – anders als in Kaliningrad und Olsztyn – keine dominierende Strategie und keine allein dominierenden Vorzeichen für die Art der Aneignung gab. Gesamtsowjetisch angelegte und auf litauische Maßstäbe bezogene Konzepte konkurrierten hier vielmehr miteinander. Auf Bemühungen, die Aneignung einer Stadt vor allem auch bauplanerisch voranzutreiben, richtete sich im Anschluss der Blick von KAROLIS KUČIAUSKAS (Vilnius), dem hierfür das Vilnius der frühen Sowjetzeit als Beispiel diente. Kučiauskas verdeutlichte, wie unmittelbar die verschiedenen Umgestaltungsvorschläge, die für die Stadt gemacht wurden, mit den zum jeweiligen Zeitpunkt aktuellen Interpretationen ihres historischen Erbes zusammenhingen.

Stadtplanerische Entwürfe von noch weit größerem Ausmaß, die bereits ein halbes Jahrhundert früher entstanden, waren der Vortragsgegenstand von KARIN HALLAS-MURULA (Tallinn): Die 1913 prämierten Pläne des Finnen Eliel Saarinen für ein modernes „Groß-Reval“, von denen auch 100 Jahre später nach wie vor eine gewisse Faszination ausgeht, boten der Referentin noch immer manch neuen Analyseansatzpunkt, und zwar vor allem insofern, als die Vielfalt der ihnen zugrunde liegenden Einflüsse und Inspirationsquellen bisweilen unterschätzt und kaum jemals in gesamteuropäischer Perspektive betrachtet wurde. MĀRTIŅŠ MINTAURS (Riga) beschäftigte sich abschließend noch einmal mit Historiografiegeschichte – fokussiert auf die Frage, wie stark die Geschichtsschreibung Lettlands seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert ihren Blick auf Architektur gerichtet hat. Er spannte dabei einen Bogen von Wilhelm Neumann und Karl von Löwis of Menar, die in dieser Hinsicht Pionierarbeit leisteten, über Heinz Pirang und Paul Campe, die während der Zwischenkriegszeit hieran anknüpften, bis in die Gegenwart mit ihren immer breiter gefächerten Herangehensweisen, denen in der Sowjetzeit zunächst eine enorme Verbesserung des archäologischen Kenntnisstandes vorausging. Einen wesentlichen Nutzen einzelner Werke aus jüngerer Zeit sah Mintaurs auch darin, dass sie das Bewusstsein für Wert und Einzigartigkeit von bis in die Sowjetzeit hinein missachteten Teilen des Rigaer Architekturerbes geschärft haben.

Gleichsam passend zu letzterem Gesichtspunkt stand während der Konferenz immer wieder die Grundsatzfrage im Raum, ob die baltische Stadtgeschichtsforschung darauf bedacht sein sollte, sich eigene, auf konkrete Besonderheiten baltischer Städte zugeschnittene Konzeptionen von Stadtgeschichte zu schaffen, oder ob ihr hauptsächliches Ziel darin bestehen muss, sich möglichst unmittelbar in gesamteuropäische Entwicklungen auf dem Feld der Stadtgeschichtsforschung einzufügen. Letzteres würde bedeuten, in methodischer Hinsicht weit über den regionalen Rahmen hinauszublicken und auch selbst mit dem Anspruch einer über das Baltikum als Region hinausreichenden Relevanz der eigenen Forschungen anzutreten. Dass genau dies längst noch nicht jedem selbstverständlich erscheint, erklärt sich mit dem eher geringen Stellenwert, der stadtgeschichtlichen Themen innerhalb der estnischen, lettischen und litauischen Geschichtswissenschaft der vergangenen Jahrzehnte zukam: Waren solche Themen schon unter sowjetischer Herrschaft nicht sonderlich berücksichtigt worden, so änderte sich hieran auch in den 1990er-Jahren nicht viel, da politisch (und folgerichtig finanziell) vor allem jeweils das gefördert wurde, was den Bedürfnissen des wiederhergestellten Nationalstaates entsprach. Tendenziell günstige Bedingungen beispielsweise in Lettland ergaben sich so für alle Arten von Forschung, die unter den von offizieller Seite gesetzten Förderschwerpunkt „Lettonik“ fielen. Die nun durchgeführte Konferenz mag vor diesem Hintergrund als ein erster erfolgreicher Versuch gesehen werden, der baltischen Stadtgeschichtsforschung die nötige Geltung zu verschaffen, damit sie sich aus solchen strukturellen Benachteiligungen allmählich befreien kann.

Konferenzübersicht:

Dagnija Baltiņa (Riga): Historic Centre of Riga as a UNESCO World Heritage Site

Ilgvars Misāns (Riga): Eröffnung

Heidi Hein-Kircher (Marburg): Recent Studies on Urban History in East Central Europe

Roman Czaja (Toruń): Urban History Research in Poland

Andreas Fülberth (Kiel): Geschichtsforschung zu den großen Städten des Baltikums im Lichte der eigenen Herkunft der Forschenden

Juhan Kreem (Tallinn): Was ist Stadtgeschichte in Estland?

Ilgvars Misāns (Riga): Die Stadt als Forschungsobjekt in der Geschichtsschreibung Lettlands

Jolanta Karpavičienė (Vilnius): Städtegeschichte Litauens: Traditionen und Innovationen

Inna Jürjo (Tallinn): Mittelalterliches Städtewesen in Livland

Rasa Varsackytė (Kaunas): Explorations of Kaunas as a City of the Grand Duchy of Lithuania

Aleksandrs Ivanovs (Daugavpils): Livonian Towns in Old Russian Chronicles: Interaction between Myths, Historiographic Stereotypes and Historical Reality

Erki Russow (Tallinn): Urban Archaeology in Estonia

Armands Vijups (Riga / Ventspils): Gone with the Wind: On the Ecological Problems of Ventspils in the 17th Century Reflected in the Archaeological and Written Evidences

Margarita Barzdeviča (Riga): Die territoriale Entwicklung Rigas nach den schwedischen Karten (1621–1710)

Peter Wörster (Marburg): Städtegeschichte als Migrationsgeschichte: Neubürger Rigas aus dem Preußenland zwischen 1603 und 1889

Agnius Urbanavičius (Vilnius): Explorations in the Social Economic History of a City: A Case of the New Citizens of Vilnius (17th–18th Centuries)

Muntis Auns (Riga): Towns and Hamlets of Curonia in the 16th–18th Centuries

Marge Rennit (Tartu): The Image of Estonian Towns in the 18th Century Travel Accounts

Anita Čerpinska (Riga): Die militärischen Aspekte der Stadtgeschichtsforschung: Das Beispiel Rigas am Anfang des 19. Jahrhunderts

Vasilijus Safronovas (Klaipėda): Symbolic Appropriation of a City in the 20th Century: The Case of Klaipėda in a Comparative Context

Karolis Kučiauskas (Vilnius): Reconstruction and Modernization of the Baltic Cities in the 1940s–1970s: The Case of Vilnius

Karin Hallas-Murula (Tallinn): Early 20th Century City-Planning: Imported Vision of the Greater-Tallinn and Municipal Efforts for its Realization

Mārtiņš Mintaurs (Riga): The History of Riga’s Architecture in Historiography of Latvia (19th – Early 21st Century): Research Subjects and Interpretations

Zitation
Tagungsbericht: The First Conference of Baltic Urban History. Urban History in the Baltic: Theoretical Aspects and Current Research, 10.10.2012 – 12.10.2012 Riga, in: H-Soz-Kult, 14.03.2013, <http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-4698>.
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Veröffentlicht am
14.03.2013
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