Projektlehre im Geschichtsstudium

Ort
Oldenburg
Datum
15.02.2013 - 16.02.2013
Veranstalter
Yvonne Robel, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; Thorsten Logge, Universität Hamburg
Von
Katerina Matasova, Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit, Technische Universität Dresden/katedra historie Univerzity J. E. Purkyně v Ústí nad Labem

Die Projektmethode in der Lehre von Geschichtsstudiengängen Deutschlands erfuhr in den letzten Jahren erheblichen Aufschwung. Diese Lehrform wird unter anderem im Zuge der Bologna-Reform gefördert. Sie steht für einen Perspektivwechsel vom Lehren zum Lernen und für die viel gepriesene Verbindung zwischen theoretischer Lehre und praktischer Anwendung. Dieser Trend passt sich in eine zunehmende Anwendungsorientierung der Geschichtswissenschaften ein. Hintergrund ist wachsendes Interesse seitens großer Teile der Öffentlichkeit und zugleich die gesellschaftliche Notwendigkeit, Fachinhalte aus der Geschichtswissenschaft verständlich zu vermitteln. Ausdruck dieser Entwicklung ist Gründung Studiengängen an Universitäten wie Public History in Berlin, Fachdidaktische Vermittlungswissenschaften in Augsburg und der Arbeitsgemeinschaft „Angewandte Geschichte/Public History“ beim Historiker/innenverband.

Über die konkreten Projektangebote an den einzelnen Universitäten und deren Möglichkeiten für das Studienfach sowie über fachspezifische Konzepte, Ideen und Fragen von Projektlehre fand hingegen bisher nur wenig Austausch statt. Diesem Mangel wollte die Tagung „Projektlehre im Geschichtsstudium“ begegnen.

Eingangs standen Überlegungen zum Begriff und Konzept der Projektlehre aus hochschuldidaktischer und historischer Perspektive sowie zur Übertragung auf das geschichtswissenschaftliche Studium im Mittelpunkt. In ihrem grundlegenden Beitrag beschäftigte sich ULRIKE SENGER (Passau) mit der Problematik der Kompetenzorientierung in der Projektlehre. Der Europäische Qualifikationsrahmen für Lebenslanges Lernen, die der Hochschuldidaktik zugrunde gelegt wird, versteht die Kompetenz als „nachgewiesene Fähigkeit, Kenntnisse, Fertigkeiten sowie persönliche, soziale und methodische Fähigkeiten in Arbeits- oder Lernsituationen und für die berufliche und/oder persönliche Entwicklung zu nutzen“, das heißt Kenntnisse anzuwenden, Knowhow einzusetzen, die Aufgaben auszuführen, Probleme zu lösen und Verantwortung zu übernehmen. Die Studierenden sollen dazu befähigt werden „eine forschendentwickelnde und forschend-kritische Haltung einzunehmen, diese in wissenschaftliche Positionen zu kleiden und schriftlich wie mündlich in die „Scientific Community“ einzubringen“.[1] In den Prozess der Erwerbung von Kompetenzen sind in verschiedener Weise viele Akteure – Studierende, Lehrende, außeruniversitäre Projektpartner, Zeitzeugen der untersuchten Ereignisse sowie Rezipienten der Projektergebnisse und sogar an dem Projekt nicht beteiligten Kommilitonen, eingebunden. Es gehört zu den Zukunftsaufgaben der Hochschuldidaktik diesen komplexen Prozess und seine Steuerung zu erforschen, das heißt individuelle und adäquate kompetenzorientierte Lehr-, Beratungs- und Prüfungsformate zu entwickeln und umzusetzen, eine „zeitgemäße“ Einheit von Forschung und Lehre zu didaktisieren und dazu notwendigerweise auch ein neues Prüfungsverständnis zu entwickeln um Projektlehre im Curriculum sinnvoll einzusetzen. Die häufig gestellte Frage „Was willst Du denn später damit machen?“ macht nicht nur Geschichtsstudenten, sondern auch Bildungspolitiker unruhig. Im Unterschied zu vielen anderen Berufen können Absolventen zwar potentiell aus verschiedenen Arbeitsfeldern wählen, doch geraten sie dabei in Konkurrenz zu ihren Kolleg/innen aus anderen geisteswissenschaftlichen Fächern. Um die Studenten mit der Situation am Arbeitsmarkt bekanntzumachen und besser auf den Einstieg in den Arbeitsmarkt vorzubereiten, bieten bereits einige Universitäten Veranstaltungen zur Beschäftigungsfähigkeit, sogenannte Employability. Vielerorts hält man solche Konzepte jedoch für überflüssig.

An der Universität Münster wurde dafür die Schnittstelle Geschichte & Beruf ins Leben gerufen, deren Leiterin LENA KRULL (Münster) das Angebot vorstellte. Dieses reicht von der Unterstützung bei der Suche nach Praktikumsplätzen über ein Lehrangebot zu fachnahen Schlüsselqualifikationen und zur Berufsorientierung bis hin zu Praxisseminaren mit externen Partnern oder Lehrveranstaltungen, in denen Historiker einen Einblick in ihre tägliche Arbeit und ihren Karrierelaufbahn schildern.

MAREIKE MENNE (Stuttgart/Salzkotten) präsentierte das von ihr an der Universität Stuttgart konzipierte Seminar Berufe für HistorikerInnen, in dem sie den Blog Brotgelehrte (<http://brotgelehrte.wordpress.com>) führt. Laut Menne sollte man sich der sozialen und geschlechtlichen Unterschiede zwischen den Teilnehmern bewusst sein. In der Diskussion wurde unter anderem hervorgehoben, dass Geschichtslehrstühle aufgrund der Nichtexistenz von Statistiken der Absolventenintegration in den Arbeitsmarkt nur schwer auf die aktuelle Arbeitsmarktsituation und -entwicklung reagieren könnten.

Um den historischen Blick auf Projektlehre zu vertiefen, verschaffte ANNA GROEBEN (Hamburg) einen Überblick über die Entwicklung der Projektmethode an US-amerikanischen und westdeutschen Universitäten mit Fokus auf die Zeitspanne 1968˗1990, als die Methode in Deutschland neuentdeckt und wiedereingeführt wurde. Die Projektlehre hat ihren Anfang in der pragmatischen Didaktik. Ein wichtiger Meilenstein für diese Methode in der BRD waren die Gesellschaftsveränderungen und Hochschulreformen der 1960er-Jahre. Der Neoliberalismus der späten 1980ern mit dessen Diskussionen um Effizienz und Effektivität forcierten die Frage nach benötigten Fähigkeiten und Kompetenzen in der modernen Arbeitswelt und belebten eine auf die Praxis ausgerichtete Projektlehre – etwa auch als service learning – in den 1990er-Jahren aufs Neue.

Vergangene, heute fast vergessene Ansätze der Projektlehre fokussierte auch THORSTEN LOGGE (Hamburg) in seinem Referat über entsprechende Überlegungen am Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg seit den 1970er-Jahren. Bereits zu dieser Zeit war im Kontext der Reformuniversität unter maßgeblicher Beteiligung des Historikers Peter Borowski ein projektorientiertes Studium entworfen und als Experiment in Teilen umgesetzt worden. Wesentliche Bausteine der damaligen Reformidee leisten auch heute noch fruchtbare Beiträge bei der Entwicklung von Projektlehre im Geschichtsstudium.

Die anschließende Vorstellung von Best-Practice-Beispielen an verschiedenen historischen Instituten diente dazu, den Blick auf konkrete und spezifische Potentiale und Herausforderungen von Projektarbeit im Geschichtsstudium zu lenken. EVA SCHÖCK-QUINTEROS und SIGRID DAUKS (beide Bremen) recherchieren seit 2006 regelmäßig mit ihren Studierenden in Archiven zu unterschiedlichen Themen aus der Vergangenheit der Hansestadt. Die Bremer shakespeare company gestaltet ausgewählte Quellen daraufhin dramaturgisch und setzt sie künstlerisch als szenische Lesungen für ein breites Publikum um.[2] Die Studierenden veröffentlichen ihre Forschungsergebnisse in einem begleitenden Sammelband.

ALEXANDER KRAUS (Münster) und seine Studierenden stellten sich die Frage nach Erzähltraditionen von Geschichte(n) im Kollektiv, die sie anhand von Oral History und Märchen der Brüder Grimm untersuchten. Die Studierenden führten Interviews mit 26 Personen im Alter zwischen 4 und 87 Jahren durch, um sie anschließend zu transkribieren, inhaltlich auszuwerten und nach Sachthemen (wie ungeliebte Stiefmütter oder Wahrheit und Wirklichkeit in Märchen, ihre Überlieferung, ihre Medien und konkrete Erzählsituationen) zu ordnen. Ihre Ergebnisse wurden im Sauerland-Museum in Arnsberg präsentiert.[3]

In den letzten Jahren ist das Interesse von Öffentlichkeit und Medien an Geschichte gewachsen, wobei auch Museen, Gedenkstätten und anderen historischen Lernorten eine neue gesellschaftliche Bedeutung zukommt. Deswegen ist es unerlässlich, Fachkräfte auszubilden, die Fachinhalte nicht nur hochqualitativ bearbeiten, sondern auch verständlich und attraktiv zu vermitteln wissen. Dies bietet etwa der bisher in Deutschland einmalige Studiengang Fachjournalistik mit Schwerpunkt Geschichte an der Universität Gießen. EVA MARIA GAJEK (Gießen) berichtete über die Erfahrungen des Studiengangs bei der Zusammenarbeit mit außeruniversitären Partnern und der dabei zutage tretenden Kluft zwischen akademischen und arbeitsrealen Bedingungen.

Dass Ansätze von Projektlehre und Forschendem Lernen nicht nur an diesem Gegensatz, sondern auch an strukturellen Hürden innerhalb der Universitäten scheitern können, betonte JOHANNES WILDT (Dortmund) in seinem Auftakt zum zweiten Konferenztag. So lasse sich Forschendes Lernen zwar als „Hochform akademischer Bildung“ bezeichnen, die dem Humboldtschen Bildungsideal stark verbunden bleibe. Jedoch ließen das eng organisierte Curriculum (vor allem nach Bologna), das eingeforderte Stoffpensum, die festgelegten Prüfungsformen etc. für forschende Projekte wenig Gestaltungsraum innerhalb der Fachkulturen.

Wie jedoch gehen die dennoch stattfindenden Projekte und diejenigen Studiengänge, die sich als praktische Vorbereitung auf die Berufswelt von Historikern verstehen, mit jenen Hürden um? Der von der Freien Universität Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam angebotene Masterstudiengang Public History, den IRMGARD ZÜNDORF (Potsdam) vorstellte, strebt eine frühe und gezielte Heranführung an den späteren Arbeitsmarkt an. Neben Problemen der Modernen Geschichte und der Didaktik sowie theoretischen und methodischen Reflexionen über Geschichtswahrnehmungen, Erinnerungskulturen oder Deutungskonkurrenzen werden zugleich auch verschiedene mediale, museale und andere öffentlichkeitsbezogene Präsentationstechniken sowie Organisationsplanung und Projektmanagement praktisch eingeübt. So erhalten Studierende schon während des Studiums Einblicke in die Arbeitswelt und Kontaktmöglichkeiten für den späteren Berufseinstieg.

RAINER PÖPPINGHEGE (Paderborn) und seine Studierenden bearbeiteten zum 75. Gründungsjubiläum eines (Medizintechnik hergestellenden) Unternehmens dessen Geschichte. Zu den praktischen Aufgaben zählten Archivrecherchen, Zeitzeugenbefragung und Literaturrecherchen zur Geschichte der Geburtshilfe ebenso wie die anschließende Erstellung einer eigenen Publikation. Zu den besonderen Herausforderungen gehörte dabei unter anderem die Kommunikation zwischen Studierenden und Unternehmen.[4]

Studierende unter Leitung von TILLMANN LOHSE (Berlin) transkribierten, übersetzten und kommentierten mehrere spätmittelalterliche Originalurkunden aus dem Bistumsarchiv Hildesheim, um sie schließlich im Urkundenportal <http://www.monasterium.net> öffentlich zugänglich zu machen.

In der Sektion „Crossover“ als Herausforderung wurde die Interdisziplinarität als Herausforderung für die Projektlehre thematisiert. JÖRN LINDNER (Hamburg) berichtete von den Erfahrungen der sich als interdisziplinär definierenden Hafencity-Universität mit einigen fachübergreifenden Studiengängen. Als besondere Herausforderung einer hierbei mehrfach erprobten transdisziplinären Zusammenarbeit von Studierenden erachtete Lindner das Fehlen einer gemeinsamen Sprache sowie Berührungsängste von Studierenden und Lehrenden, die an Interdisziplinarität oftmals nicht gewöhnt sind.

Geschichts- und Soziologiestudierende aus der Universität Magdeburg beschäftigten sich in einem Seminar unter der Leitung der Historiker/innen BJÖRN BERGOLD und YVONNE KALINNA und der Soziologin MARIJA STANISAVLJEVIC (alle Magdeburg) mit der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn auf dem ehemaligen Grenzübergang zwischen BRD und DDR. In transdisziplinärer Zusammenarbeit untersuchten sie hierbei Lerninhalte bei Besuchern, besonders bedeutsame mediale Angebote der Gedenkstätte und die gesellschaftliche Bedingtheiten für kollektive Erinnerungskulturen.

In einer Geschichtswissenschaft und Theater kombinierenden Lehrveranstaltung thematisierten CHRISTINE BARTLITZ (Berlin) und SEBASTIAN BRÜNGER (Dramaturg des Künstlerkollektivs „Rimini Protokoll“) gemeinsam mit Studierenden das „Kudamm-Pogrom“ von 1931. Dies bedeutete Literaturstudium, Archivrecherche sowie Experten- und Zeitzeugenbefragung. Die gemeinsam produzierten Tondokumente kann man als Audiowalk auf Smartphones mit GPS-Technik mit einer App abspielen. Der Erfolg des Projektes motivierte die Beteiligten zur Gründung der Gemeinschaft (GbR) past[at]present, die Geschichte an die Öffentlichkeit bringen will.[5]

Zu den von den einzelnen Referent/innen an der Projektlehre hervorgehobenen Merkmalen der Projektlehre zählen eine positive Auswirkung auf die Teilnehmermotivation und die Tatsache, dass die hier stattfindenden praktischen Tätigkeiten in weiten Teilen „realer Historikerarbeit“ entspricht. So führten Teilnehmer/innen der vorgestellten Projekte Literatur- und Archivrecherchen durch, wandten Methoden des Kulturmanagements und der Öffentlichkeitsarbeit an, befassten sich mit Audiotechnik (Tonschnitt usw.), verfassten Beiträge für Publikationen und arbeiteten mit Künstlern oder Spezialisten anderer Fächer zusammen. Die Projekte ermöglichten es ebenfalls, Themen zu vertiefen und diese auch dank der meist kleinen Gruppen intensiv zu bearbeiten. Heute sind moderne Technologien wie Online-Diskussionsforen oder E-learning-Plattformen wesentliche Erleichterungen für die Organisation und Kommunikation innerhalb der Projekte.

Die hohen Ansprüche hinsichtlich Aktivität, Flexibilität, Selbständigkeit sowie Verantwortung für das eigene Arbeit jedoch bergen die Gefahr, das Projektteam schnell in die aktiven und motivierten Studierenden auf der einen Seite und die in Schwierigkeiten verharrenden Studierenden auf der anderen Seite zu teilen. Eine besondere Herausforderung stellt das Zeitmanagement dar, denn für ein Projekt sind mindestens zwei, eher drei Semester einzuplanen, mit einer umfangreichen Zuarbeit ist stets zu rechnen. Viele Referent/innen sehen Grundlagenbedarf und würden begleitende Seminare zur Paläographie, zum wissenschaftlichen Schreiben usw. begrüßen, da solche Fertigkeiten bei Projektarbeit von großer Bedeutung sind. Die individuelle Leistungsbewertung ist aufgrund der Teamarbeit sowie Breite und Heterogenität der Aufgaben oftmals schwer. Nicht zuletzt ist die Finanzierung für dieses Lehrformat ein Problem. Nicht selten ist die Begeisterung des Dozenten und seiner Studenten die Belohnung von Projekten.

In der Abschlussdiskusion der Tagung fassten die Veranstalter neben den angesprochenen Vorteilen, die Herausforderungen, Potentiale sowie Gefahren der Projektlehre zusammen, um daraufhin mit den Teilnehmern gemeinsame Forderungen festzuhalten: die Professionalisierung der Projektlehre, einschließlich der Möglichkeit ein nicht funktionierendes Projekt frühzeitig und „erfolgreich“ zu beenden bzw. Projektübergaben zu ermöglichen; die curriculare Einbindung von Projekten ins Geschichtsstudium; die weitere Entfaltung einer fachbezogenen Hochschuldidaktik; die Suche nach Möglichkeiten zur Kooperation sowie die Abgrenzung zur Konkurrenz wie Geschichtsagenturen.

Konferenzübersicht

I. Projektlehre im Geschichtsstudium – Konzept und Anspruch
Moderation: Yvonne Robel, Oldenburg

Kompetenzorientierung im Geschichtsstudium durch Projektlehre? (Ulrike Senger, Passau)

Jenseits von Lehramt und Taxischein – Projektlehre und Berufsorientierung von Studierenden (Lena Krull, Münster)

Die Projektlehre von 1968 bis 1990 – über die Wiedereinführung einer pädagogischen Methode in den USA und der BRD (Anna Groeben, Hamburg)

Vergessene Lehren? Ansätze zur Projektarbeit in der Geschichtswissenschaft an der Universität Hamburg 1970 bis 2012 (Thorsten Logge, Hamburg)

II. Organisation und spezifische Anforderungen
Moderation: Georg Götz, Oldenburg

„Am Anfang habe ich schon nach Luft geschnappt.“ Zwischen Herausforderung und Überforderung: Das Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ an der Universität Bremen (Eva Schöck-Quinteros & Sigrid Dauks, Bremen)

Geschichte(n) erzählen im Kollektiv. Ein Oral-History-Projekt zu den Erzähltraditionen von Märchen (Alexander Kraus, Münster)

Zeitmanagement und Zeitdruck: Kooperationen mit Praktikern im Studiengang Fachjournalistik (Eva Maria Gajek, Gießen)

Forschendes Lernen im hochschuldidaktischen Diskurs (Johannes Wildt, Dortmund)

III. Selbstverständnis von Lernenden und Lehrenden
Moderation: Mareike Witkowski, Oldenburg

Der Masterstudiengang Public History an der FU Berlin. Herausforderungen und Realitäten in der Lehre und bei der Koordination (Irmgard Zündorf, Potsdam)

75 Jahre in einem Semester: Studierende begleiten ein Unternehmensjubiläum (Rainer Pöppinghege, Paderborn)

„Bin ich ein Editor?“ Ein Selbsterfahrungskurs an der Humboldt-Universität zu Berlin (Tillmann Lohse, Berlin)

„Beschäftigungsfähigkeit“ unterrichten. Der Blog „Brotgelehrte“ in der Übung „Berufe für HistorikerInnen“, HI, Uni Stuttgart (Mareike Menne, Stuttgart/Salzkotten)

IV. „Crossover“ als Herausforderung
Moderation: Britta Wehen, Oldenburg

Interdisziplinarität – didaktischer Königsweg oder Chronologie des Scheiterns? (Jörn Lindner, Hamburg)

Lehre interdisziplinär - Ein Projektseminar zur geschichts- und sozialwissenschaftlichen Erforschung von Gedenkstätten (Björn Bergold, Yvonne Kalinna & Marija Stanisavljevic, Magdeburg)

kudamm’31 – ein Audiowalk zwischen Klangkunst und Geschichtswissenschaft (Christine Bartlitz & Sebastian Brünger, Potsdam)

V. Projektlehre im Geschichtsstudium – Formen, Wege, Perspektiven – Abschlussdiskussion
Moderation: Thorsten Logge & Yvonne Robel

Anmerkung:
[1] Ulrike Senger, Kompetenzorientierung in der Hochschuldidaktik. Von neuen Formaten hochschuldidaktischer Professionalisierung zur kompetenzorientierten Lehrqualitäts- und Hochschulentwicklung, in: Dies.: (Hg.), Paradigma. Beiträge aus Forschung und Lehre aus dem Zentrum für Lehrerbildung, Fach- und Hochschuldidaktik, Passau 2011/12, S. 22−61, bes. S. 27.
[2] Mehr über das Projekt unter: <http://www.sprechende-akten.de/> (30.05.2013)
[3] Mehr über das Projekt unter: <http://www.laboratorium-fuer-geschichte.de/projekte/zauberhaft-und-ungeuer-ein-oral-history-projekt-zu-den-erzaehltraditionen-von-maerchen/> (30.05.2013)
[4] Mehr über das Projekt unter: <http://imt.uni-paderborn.de/fileadmin/imt/imt-aktuell/2006/puz2006.1d.pdf> (30.05.2013)
[5] Mehr über das Projekt unter: <http://kudamm31.com/> (30.05.2013)

Zitation
Tagungsbericht: Projektlehre im Geschichtsstudium, 15.02.2013 – 16.02.2013 Oldenburg, in: H-Soz-Kult, 17.06.2013, <http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-4863>.