Collecting Ideas – The Idea of Collecting

Ort
Marbach
Datum
16.05.2013 - 18.05.2013
Veranstalter
Forschungsverbund Marbach-Weimar-Wolfenbüttel
Von
Moritz Neuffer, Berlin

Archive sind politische Institutionen: Ihre Ein- und Ausschlussmechanismen, Ordnungsmuster und Zugangsregeln entscheiden darüber, was als Gegenstand des Wissens sagbar und sichtbar werden kann. Ausgewiesen wird die epistemologische und politische Bedeutung des „Zwischenraum[s] des Archivischen“[1] gegenwärtig durch eine Konjunktur geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschungsarbeiten, die das Sammeln, das Ordnen und das Zeigen – und mit ihnen auch die Grundlagen der eigenen Praxis – zu ihrem Gegenstand machen. Am Beginn dieser Konjunktur standen Impulse der Theorie: Michel Foucaults Wissensarchäologie, Derridas Skizzen einer „allgemeinen Archivologie“[2] oder Bruno Latours Beobachterperspektive sind Teile eines Werkzeugkastens, der sich zur Öffnung der Blackbox andient. Sie wiederum zeitigt auch eine Freilegung des Blicks auf die gegenwartsbezogenen, gesellschaftlichen Aufgaben sammelnder Institutionen.

Die Bestimmung dieser Aufgaben war Ziel der Tagung „Collecting Ideas – The Idea of Collecting“, die Mitte Mai 2013 im Deutschen Literaturarchiv Marbach stattfand. Im Sinne des Titels, der die Theorie als konstitutives Moment der Praxis auswies, brachten rund vierzig Nutzerinnen und Nutzer, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Sammlungsmitarbeiter auf Einladung des Forschungsverbunds Marbach – Weimar – Wolfenbüttel Perspektiven auf die Arbeit in geistes- und sozialwissenschaftlichen Archiven, Bibliotheken und Museen zusammen. Anlass hierzu bildete der institutionelle Aufbruch des im September 2012 gegründeten Forschungsverbundes, der die Integration der Bestände von DLA, Klassik Stiftung und Herzog August Bibliothek sowie den Aufbau gemeinsamer Forschungsprojekte anstrebt. Vier thematisch ineinandergreifende Panels über pragmatische, politische, pädagogische und ästhetische Problemstellungen des kulturgeschichtlichen Sammelns standen somit auch im Zeichen der Fundierung künftiger Vorhaben, deren Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung bis mindestens 2018 auf der Tagung durch den angereisten Staatssekretär Georg Schütte verkündet wurde.

Die erste Sektion über „Uses of Collections“ eröffnete MARCEL LEPPER (Marbach) mit einer Betonung des Archivs als sozialem Raum. Insofern Forschung als Prozess maßgeblich auf persönlicher Interaktion beruhe, werde die Kommunikation zwischen Nutzenden und Verwaltenden ebenso zur politischen Frage wie die strukturelle Zugänglichkeit der Institutionen und ihrer Bestände. Die Keynote von FRANK DIKÖTTER (Hongkong) konnte diesbezüglich als Negativfolie verstanden werden: In den „Archiven des Schmerzes“, die er für eine Studie über die organisierte Hungersnot im maoistischen China aufgesucht hatte, war er mit einer hermetischen Informationspolitik konfrontiert worden. Zugänglichkeit und Unzugänglichkeit von Material erweist sich aber nicht nur in Einparteienstaaten als Problem: Allgemein, so legte die erste Podiumsdiskussion nahe, leide Archivarbeit unter mangelnder Nachvollziehbarkeit von Strukturen und Beständen. So wiesen Interventionen von MARILIA DOS SANTOS LOPES (Lissabon) und JUN MATSUURA (Tokio) institutionelle Idiosynkrasie und fehlende Metastrukturen als Hürden internationaler Forschung aus. Entsprechend hoch gehandelt werden digitale Präsentationsformen, die nicht als Ersatz des „genius loci“, sondern als komplementäre Informationsangebote dienen sollen. FRANZISKA REGNER (Deutsche Forschungsgemeinschaft) räumte in diesem Zusammenhang der Erarbeitung online verfügbarer „Collection-level descriptions“ oberste Priorität ein.

Während die Labore der Digitalen Geisteswissenschaften Abhilfe für logistische Problemstellungen versprechen, schaffen sie ihrerseits neue Ordnungsinstrumente, die regulieren, wer, was und wann in Archiven sichtbar wird. Dass dieser Vorgang immer in historisch-spezifischen Entstehungskontexten und politischen Machtstrukturen verortet werden muss, zeigten die Beiträge von HELEN WATANABE-O’KELLY (Oxford) und DHRUV RAINA (Heidelberg). Watanabe-O’Kelly wies an frühneuzeitlichen Beispielen darauf hin, dass für sie die Arbeit mit Schrift- und Objektquellen immer zugleich Arbeit über politische Hierarchien, Genderkonzepte und soziale Strukturen bedeute, die der Konstitution der Archive zugrunde lägen. Besonders aufschlussreich hierfür seien Inventare und Kataloge, die Wissensordnungen und „mental maps“ der Sammelnden oder ihrer Auftraggeber offenbarten. In ähnlicher Stoßrichtung skizzierte Raina seine Einsichten in Missionars- und Kolonialarchive. Diese seien durchaus als Institutionen der Verknappung von Aussagemöglichkeiten in Foucaults Sinne, als regulative Instrumente hegemonialer Machtausübung lesbar. Doch postkoloniale Historiografien hätten Strategien entwickelt, die Archive gegen den Strich zu lesen und von ihnen ausgehend counter-narratives zur hegemonialen Geschichtsschreibung zu entwerfen. Auch koloniale Archive seien das Resultat von „Assemblagen“ aus multiplen diskursiven und materiellen Praxen, deren Offenlegung und Nutzung Raina als notwendiges und produktives Interesse auswies.

Die zweite Sektion führte die Emphase der politischen Dimensionen fort. Inwiefern nicht erst kritische Aufarbeitung, sondern bereits der Akt des Sammelns selbst emanzipatorische Wirkmacht besitzt, war Gegenstand des Beitrags von VERNE HARRIS (Johannesburg). Dem Gesetzesbegriff Foucaults stellte er den Derridaschen Ansatz einer permanenten Bewegung der „Rekontextualisierung“ gegenüber. Zu deren Illustration wies Harris auf die Situation nach dem Ende der südafrikanischen Apartheid hin: Hier sei bereits die staatlich eingesetzte Truth and Reconciliation Commission genuin archivförmig gewesen, ihrerseits aber wieder durch die permanente Befragung ihrer Einschluss- und Ausschlussmechanismen und durch die Schaffung von Gegenarchiven – etwa die Sammlung von Zeitzeugenaussagen durch lokale Initiativen – angefochten worden. Im Prozess der Zirkulation und des Vetorechts der gespeicherten Information bleibe das Archiv als Prinzip zwar Machtinstrument und Herrschaftstechnologie, werde zugleich aber zum Medium seiner eigenen Subversion.

MICHELLE CASWELL (Los Angeles) bestätigte in ihrer Reaktion auf Harris’ Keynote die Dringlichkeit einer Archivpolitik, die nicht nur kritische Forschung, sondern ebenso identitätspolitische Repräsentation ermögliche. Angesichts der Emphase des emanzipatorischen Potentials wurden in der Diskussion aber auch Zweifel laut, ob Sichtbarkeit, freier Informationsfluss und Öffnung als universale Maximen von Archivpolitik tauglich seien. So gab MARIO WIMMER (Berkeley) zu bedenken, dass auch Diskretion und „Nicht-Zirkulation“ zu den Notwendigkeiten der Archivarbeit gehörten.

Ein breites Feld ethischer Problemstellungen zeichnete sich in den Beiträgen ab: Wie mit Archivmaterial umgehen, dass unrechtmäßig gesammelt wurde? Wie verhindern, dass die politische und ästhetische Agenda einer Autorin durch Archivarbeit überschrieben oder neutralisiert wird? Wie das Spannungsverhältnis regulieren, das sich im Umgang mit Objekten ergibt, die als materialisierte Erfahrungen von Gewalt in die privatesten menschlichen Sphären eindringen, aber für die Suche nach Wahrheit unerlässliche Zeugen sind? Das in Archiven verwahrte Objekte eben diese Funktion besitzen, erfasste SILVIYA LECHNER (London): Zwar seien Archive immer Orte der Ideologie, die in ihnen verwahrten Objekte konservierten jedoch ein Versprechen von Wahrheit, auch und gerade gegenüber der Geschichtsschreibung der Sieger. Die Zeugnisse der Verbrechen des 20. Jahrhunderts könnten von keiner Archivideologie bleibend überschrieben werden, sondern bewahrten durch ihre moralische Dimension die Möglichkeit des „objektiven“ Zugangs zum vergangenen Leiden. Auch PAULO ASTOR SOETHE (Paraná) verhandelte, mit spezifischem Bezug auf Literaturarchive, deren Verhältnis zur Suche nach Wahrheit: Primär generierten die Bestände Erkenntnis über materielle und mediale Bedingungen von kulturellen Narrativen. „Wahrheit“ sah Soethe weniger als erreichbares Ziel der Forschung denn als „Kollisionsfeld“, das als solches anhand der materiellen Korrelate sichtbar gemacht werden könne.

Hat der wissenschaftliche Nachwuchs, wie der Programmtext zur dritten Sektion der Tagung über pädagogische Imperative der Archivarbeit suggerierte, derweil die Primärquellen aus den Augen verloren? RONALD SCHUCHARD (Atlanta) bestätigte dies in seiner Keynote teilweise, identifizierte als Problem aber keineswegs ein Desinteresse der Studierenden, sondern eine mangelhafte Vermittlungsarbeit an den Universitäten. Systematisch sei bisher vor allem in BA-Studiengängen die Arbeit an Quellen und Objekten aus den Curricula ausgeschlossen worden. Dass Archive in der geisteswissenschaftlichen Lehre keinen geringeren Status als Labore in der naturwissenschaftlichen Ausbildung haben sollten, plausibilisierte Schuchard anhand seiner Unterrichtspraxis in der Manuscripts, Archives and Rare Book Library (MARBL) der Emory University in Atlanta. Derartige Materialitäten-Labore bleiben insbesondere in Europa Einzelfälle: Im Zuge der Bologna-Reformen seien Kapazitäten etwa für die Vermittlung von archivrelevanten Lektürefähigkeiten geschrumpft, berichtete ELENA AGAZZI (Bergamo) am Beispiel der italienischen Situation. Archivinitiativen wie der Forschungsverband Marbach-Weimar-Wolfenbüttel seien jedoch in der Lage, Abhilfe durch eigene didaktische Angebote zu schaffen.

In ihrem Kommentar zu Schuchards Beitrag problematisierte MEIKE WERNER (Nashville) den Status der Primärquelle im Horizont elektronischer Such- und Reproduktionsmöglichkeiten. Die Demokratisierung von Zugängen durch Digitalisierung zeitige zwei divergierende Reaktionsschemata: einerseits das Bemühen, die Aura der Sammlungsobjekte zu wahren, andererseits die nach außen gerichtete emphatische Bewegung der Verfügbarmachung. Vermitteln könne in dieser Situation hinsichtlich pädagogischer Imperative letztlich nur ein Ansatz, der den Studierenden die Anlage eigener Archive ermögliche, in denen sie Material unterschiedlicher Provenienz, unterschiedlicher Materialität und unterschiedlicher auratischer Aufladung miteinander zu kombinieren imstande seien. Möglicherweise breche damit eine neue Sattelzeit sammelnder Institutionen an – analog zu jener Umbruchsphase, in der die europäischen Fürsten die Türen ihrer Kunstsammlungen ungeachtet des drohenden Aura-Verlustes für neue Blicke und Erkenntnisprozesse geöffnet hätten.

Dass das Digitale und das Physische nicht gegeneinander in Stellung gebracht werden müssen, wusste LEIF WEATHERBY (New York) plausibel darzulegen: Statt die beiden Räume gegeneinander auszuspielen, betrachtete er sie als Punkte ein- und desselben medialen Kontinuums, die jeweils eigene Sensibilisierungen – technische, literarische, historische – erforderten und Studenten jeweils eigene Werkzeuge des Lernens böten. Wie Kant zwischen Orientierungsarbeit in der Vernunft, Konstitutionsarbeit im Verstand, und Stoffbearbeitung in der Anschauung unterschieden habe, so könne in der Lehre zwischen Interpretation, Lesen, und "Archiv"-Benutzung unterschieden werden, die allesamt Prozesse der Codierung und Umcodierung von eigenem Erkenntnisgewinn seien, wie Weatherby mit Referenz auf die Medientheorie Friedrich Kittlers ausführte.

Zu Beginn des vierten Panels über „Collections and Visibility“ stand nicht Kittlers Theorie, sondern die Sichtbarmachung ihrer Produktionsmittel und -verfahren im Mittelpunkt: HEIKE GFREREIS und FRIEDERIKE KNÜPLING (Marbach) präsentierten das Gehäuse eines dem Archiv überlassenen PCs des Medientheorikers und gaben Einblick in die Exploration musealer Umgangsweisen mit informationstechnischen Medien der Textproduktion: Prozesshaftigkeiten, Ordnungshierarchien und Materialästhetiken werden als Möglichkeitsbedingungen von Wissen und der Literatur sichtbar. Bereits die vorangegangenen Sektionen der Tagung waren durch Objekt- und Bestandspräsentationen begleitet worden, in denen die Wissen generierende und niemals komplett durch digitale Reproduktion einholbare Arbeit am Objekt und vor Ort betont wurde. ULRICH VON BULÖW (Marbach) zeigte dies am Beispiel der Tagebücher Karl Löwiths, KATHARINA HELD (Marbach) anhand der Erstausgabe von Harry Graf Kesslers „Krieg und Zusammenbruch 1914/18“ sowie STIJN VAN ROSSEM (Brüssel) mit Manuskripten Charlotte Brontës.

Das letzte Panel einleitend skizzierte ULRICH RAULFF (Marbach) performative und ästhetische Veränderungen in der Praxis des Zeigens und betonte, dass die Organisation von Sichtbarkeit für Archive zu einem unabdingbaren Faktor öffentlicher Kommunikation geworden sei. Gerade im digitalen Zeitalter könnten Austellungen, die Relationen von Sehen und Lesen thematisieren, an einer „ästhetischen Bildung“ partizipieren. Hinsichtlich der Diskussion eines gegenwartsbezogenen Umgangs mit historischen Objekten erinnerte Raulff an den anti-historistischen Reflex des 20. Jahrhunderts. An ihn knüpfte PETER N. MILLER (New York) mit seiner Keynote an: Von dem Paradigma des Ranke-Zeitalters, der Rekonstruktion objektiver Wirklichkeiten anhand des Archivs, lenkte er mit Goethes Farbenlehre und Benjamins Passagen-Werk zu zwei buchförmigen Archiven über, die sich in ihrer Anlage als kommentierte Sammlungen von Exzerpten und Fragmenten selbst ausstellten. Sie dienten Miller als Exempla einer anti-historistischen Archäologie, die Geschichte nicht als Kontinuität, sondern als diskontinuierlich Gesammeltes ausweist. Den damit einhergehenden musealen Paradigmenwechsel, nicht mehr allein Geschichte anhand von Objekte zu erzählen, sondern Geschichte als Konstruktions- und Ordnungsprozess selbst zu thematisieren, hatten unter anderem Ausstellungen über die koloniale Vergangenheit, etwa in Schweden oder Frankreich, maßgeblich erprobt, wie FELICITY BODENSTEIN (Paris) darlegte.

So gab ON BARAK (Tel Aviv) mit dem Bild des sogenannten Pedokomparators aus Bruno Latours „Hoffnung der Pandora“ – einer tragbaren, archivförmigen Übersetzungsmaschine zwischen Materie und Form, zwischen Dingen und Zeichen[3] – letztlich einem Tenor Ausdruck, der sich in allen Panels der Tagung als Antwort auf die Frage nach politischen Dimensionen und gesellschaftlichen Aufgaben des Sammelns und Ausstellens abgezeichnet hatte: eine Bedeutungsverschiebung hin zur Vermittlung der Übersetzungsleistungen und der in ihnen enthaltenen politischen Entscheidungen, die die Welt und das Feld ins Archiv und aus ihm hinaus führen. Die Leistung der Tagung „Collecting Ideas“, die als breit angelegte Grundlagenreflexion selbst eine Antwort auf die Frage nach den Aufgaben des Archivs war, lag darin, eine enorme Spannweite an Impulsen, Beispielen und Erfahrungsberichten in einen Aufriss zu bringen. Die präzisere Bündelung von Fragen hinsichtlich konkreter Handlungsmöglichkeiten wird in zukünftigen Diskussionen ebenso wichtig sein wie die Frage, ob, wo und wann institutionelle Strukturen sich für kritisch-theoretische Überprüfungen empfänglich zeigen. Der Forschungsverband Marbach-Weimar-Wolfenbüttel wird in dieser Hinsicht die Gelegenheit haben, als Laboratorium des Sammelns und des sammlungsbezogenen Forschens in globalen und digitalen Horizonten zu wirken.

Konferenzübersicht:

Begrüßung: Ulrich Raulff (Deutsches Literaturarchiv Marbach), Helwig Schmidt-Glintzer (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel), Hellmut Seemann (Klassik Stiftung Weimar)

Section 1: Uses of the Collections

Moderation: Marcel Lepper (Marbach)

Keynote: Frank Dikötter (Hong Kong)

Podium: Dhruv Raina (Heidelberg), Helen Watanabe-O’Kelly (Oxford), Young-Ae Chon (Seoul), Catherine Hobbs, Jun Matsuura (Tokio), Franziska Regner (DFG), Marilia dos Santos Lopes (Lissabon)

Section 2: Re-Constructing the Archive

Moderation: Sandra Richter (Stuttgart)

Keynote: Verne Harris (Johannesburg)

Podium: Michelle Caswell (Los Angeles), Paulo Soethe (Paraná), André Derval (Paris), Silviya Lechner (London), Mario Wimmer (Berkeley)

Keynote: Staatssekretär Dr. Georg Schütte (Bundesministerium für Bildung und Forschung)

Section 3: Teaching the Archive

Moderation: Jill Bepler (Wolfenbüttel)

Keynote: Ronald Schuchard (Atlanta)

Podium: Leif Weatherby (New York), Meike Werner (Nashville), Elena Agazzi (Bergamo), Daniel Jütte (Heidelberg), Pilar Reverté, Gia Toussaint (Hamburg), Anita Traninger (Berlin), Maria Wikse (Riksbankens Jubileumsfond, Schweden)

Section 4: Collections and Visibility

Moderation: Ulrich Raulff (Marbach)

Keynote: Peter N. Miller (New York)

Podium: On Barak (Tel Aviv), Charles Zika (Melbourne), Felicity Bodenstein (Paris), Pascal Fulacher (Paris), Megan Senseney (University of Illinois)

Objektpräsentationen: Heike Gfrereis und Friederike Knüpling (Marbach), Katharina Held (Marbach), Ulrich von Bülow (Marbach), Stijn Van Rosssem (Brüssel)

Anmerkungen:
[1] Knut Ebeling / Stephan Günzel (Hrsg.), Archivologie. Theorien des Archivs in Philosophie, Medien und Künsten, Berlin 2009, S. 8.
[2] Jacques Derrida, Dem Archiv verschrieben. Eine Freudsche Impression, Berlin 1997, S. 42.
[3] Bruno Latour, Die Hoffnung der Pandora. Untersuchungen zur Wirklichkeit der Wissenschaft, Frankfurt am Main 2002, S. 36-95.

Zitation
Tagungsbericht: Collecting Ideas – The Idea of Collecting, 16.05.2013 – 18.05.2013 Marbach, in: H-Soz-Kult, 27.07.2013, <http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-4942>.