0,65 Wiss. Mitarb. „Loyalitäts- und Minderheitenkonflikte im Baltikum von der Jahrhundertwende bis 1940“ (Marburg/Gießen)

Ort
Marburg/Gießen
Institution
Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung - Institut der Leibniz-Gemeinschaft als Partner im Loewe-Projekt "Konfliktregionen im östlichen Europa"
Datum
01.03.2017 - 31.12.2020
Bewerbungsschluss
15.01.2017
Von
Dr. Heidi Hein-Kircher

Am Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung ist die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters im Teilprojekt
„Loyalitäts- und Minderheitenkonflikte im Baltikum von der Jahrhundertwende bis 1940“

zu besetzen.

Das Teilprojekt gehört zum LOEWE-Schwerpunkt (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst) „Konfliktregionen im östlichen Europa”, den das Herder-Institut zusammen mit der Justus-Liebig-Universität Gießen ausrichtet, und steht unter der Leitung von Dr. Heidi Hein-Kircher.

Die Stelle im Umfang von 65 % einer Vollbeschäftigung ist befristet bis zum 31. Dezember 2020 und zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 Tarifvertrag Hessen (TV-H).

Aufgaben:
Sie erforschen im Rahmen des Projekts die russische und die deutsche Minderheit in den Regionen Lettgallen und Kurland. Die Abfassung einer Dissertation im Rahmen des Projektthemas ist ausdrücklich erwünscht. Die Möglichkeit zur Promotion an der Justus-Liebig-Universität Gießen oder im Co-tutelle-Verfahren ist neben der Arbeit am Projekt gegeben. Daneben werden die Abfassung einiger wissenschaftlicher Aufsätze und die aktive Teilnahme an den konzeptionellen Diskussionen des Gesamtprojekts erwartet.

Voraussetzungen:
Sie verfügen über ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Fach Geschichte bzw. in einer verwandten Disziplin. Ihnen sind Grundfragen und methodische Herausforderungen der Stadtgeschichte vertraut. Sie können deutsche und russische Quellen lesen und verfügen über aktive englische Sprachkenntnisse. Erwartet werden ein Interesse an der Stadtgeschichte und an den grundlegenden Fragestellungen des Gesamtprojekts sowie die Bereitschaft zu längeren Archivreisen. Im Hinblick auf die Zusammenarbeit im LOEWE-Schwerpunkt erwarten wir Teamfähigkeit und Aufgeschlossenheit gegenüber interdisziplinären Fragestellungen.

Das Herder-Institut und die Justus-Liebig-Universität verfolgen das Ziel der beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern. Deshalb bitten wir qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Bewerbungen Schwerbehinderter werden - bei gleicher Eignung - bevorzugt. Das Herder-Institut und die Justus-Liebig- Universität verstehen sich als familiengerechte Einrichtungen. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen.

Bewerbungen richten Sie bitte unter Angabe des Stichworts „Loyalitätskonflikte“ in deutscher oder englischer Sprache bis 15.01.2017 an: gisela.geier@herder-institut.de
Ihre Bewerbung sollte folgende Dokumente enthalten: Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugniskopien sowie die Zusammenfassung Ihrer Masterarbeit (oder wahlweise ein anderer kurzer Text, der Ihre wissenschaftliche Qualifikation verdeutlicht).

Wir bitten, Bewerbungen nur per E-Mail in einem PDF einzusenden.
Rückfragen zu dieser Stellenausschreibung richten Sie bitte an: heidi.hein-kircher@herder-institut.de

Kontakt

Dr. Heidi Hein-Kircher

Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung - Institut der Leibniz-Gemeinschaft
Gisonenweg 5-7, 35037 Marburg
0049-6421-184-110
0049-6421-184-194
heidi.hein-kircher@herder-institut.de

Zitation
0,65 Wiss. Mitarb. „Loyalitäts- und Minderheitenkonflikte im Baltikum von der Jahrhundertwende bis 1940“ (Marburg/Gießen), 01.03.2017 – 31.12.2020 Marburg/Gießen, in: H-Soz-Kult, 05.01.2017, <www.hsozkult.de/job/id/stellen-14124>.