Azaryahu, Maoz: Tel Aviv. Mythography of a City. Syracuse : Syracuse University Press 2006 ISBN 0-8156-3129-4, 314 S. € 20,04.

Mann, Barbara E.: A Place in History. Modernism, Tel Aviv, and the Creation of Jewish Urban Space. Stanford : Stanford University Press 2006 ISBN 0-8047-5018-1, 336 S. € 47,42.

LeVine, Mark: Overthrowing Geography. Jaffa, Tel Aviv, and the Struggle for Palestine, 1880-1948: Jaffa, Tel Aviv and the Struggle for Palestine 1880-1948. Berkeley : University of California Press 2005 ISBN 0-520-24371-4, 457 S. € 23,57.

Rezensiert für H-Soz-Kult von
Cornelia Siebeck, Kulturwissenschaftliches Institut Essen / Ruhr-Universität Bochum

Wer sich für Israel interessiert, kennt das ikonische Foto von der Gründung Tel Avivs: Inmitten öder Sanddünen versammeln sich jüdische Familien zur Landverlosung. Gemeinsam wollen sie eine ‚europäische‘ Stadt erbauen – unweit der ‚orientalischen‘ Hafenstadt Jaffa. Besagtes Foto wurde am 11. April 1909 aufgenommen – in diesem Jahr feiert Tel Aviv also seinen 100. Geburtstag. Im April wurde sogar das berühmte Bild nachgestellt: Mehr als 2000 Nachkommen der 66 auf dem historischen Foto abgebildeten Familien kamen dafür in Tel Aviv zusammen.[1]

Wie anderswo auch gibt es über Tel Aviv ein master narrative, das mehr verschweigt als erzählt. „The city is cosmopolitan, multicultural, trendy, chic, modern, intellectual, young, and open“, so fasste ein Angehöriger der israelischen Botschaft in den USA jüngst eine Ansammlung von Klischees zur „erfolgreichen Marke“ Tel Aviv zusammen.[2] Mit seiner konfliktgeplagten Umgebung möchte das imaginäre Tel Aviv möglichst nichts zu tun haben; aufgrund dieser Verdrängungsleistung nennt man die Stadt in Israel auch HaBuah (‚die Blase‘). Tel Aviv hat sich schon immer gerne als „weiße Stadt“ inszeniert. Man pflegt ein modernistisches Bauhaus-Image, das von Utopismus und emphatischer Geschichtslosigkeit kündet.[3] In den letzten Jahren haben israelische Akademiker das Bild von der ‚unschuldigen‘ Stadt jedoch wiederholt in Frage gestellt. Der ‚dunklen‘ Geschichte Tel Avivs widmete sich etwa der Architekt Sharon Rotbard in seiner Studie Ir Levana, Ir Shehora (‚Weiße Stadt, schwarze Stadt‘).[4] Auch Künstler und Aktivisten kratzen am weißen Lack. So erinnerte Ronen Eidelman mit einem Kunstprojekt an Manshiyye, eine überwiegend arabische Nachbarschaft zwischen Jaffa und Tel Aviv. 1948 wurde sie zerstört und in den 1960er-Jahren dem Erdboden gleichgemacht. In dem Park, der sich heute an ihrer Stelle befindet, markierte Eidelman temporär die Grundrisse verschwundener Häuser und Straßen und lud Passanten zur Diskussion.[5] Auch Zochrot (‚Sie erinnern‘) führt Interessierte zu den Orten ehemaliger palästinensischer Dörfer mitten in Tel Aviv.[6] Die Gruppe Kim’at Shachachti (‚Fast hätte ich vergessen‘) indes beklebt Werbeplakate mit Sprechblasen: „Fast hätte ich vergessen, dass Tel Aviv nicht aus Sand entstanden ist.“[7]

Mit der Geschichte und symbolischen Repräsentation Tel Avivs beschäftigen sich auch drei englischsprachige Monographien, die zwischen 2005 und 2007 erschienen sind. Die US-amerikanische Literaturwissenschaftlerin Barbara E. Mann durchstreift in A Place in History Tel Aviv und fragt dabei nicht nur nach Erzähltem, sondern auch nach beredt Verschwiegenem. Der israelische Kulturgeograph Maoz Azaryahu untersucht in Tel Aviv. Mythography of a City, wie die Stadt zu unterschiedlichen Zeiten ihrer Existenz erzählt wurde. Im Gegensatz dazu legt der US-amerikanische Historiker Mark Levine mit Overthrowing Geography eine historische Forschung ersten Grades vor. Dabei leistet er Pionierarbeit – trotz (oder wegen) ihrer anhaltenden politischen Relevanz sind die Ereignisse in Palästina/Israel vor und um 1948 im Detail relativ schlecht erforscht.

Barbara E. Manns Studie liest sich als kenntnisreicher und insgesamt sehr gelungener Essay über Tel Aviv. Die Autorin untersucht „die Stadt selbst als Text“ (S. XIV); sie nimmt den Leser zu ihr symptomatisch erscheinenden Orten in Tel Aviv mit, die sie dann auch mithilfe von Kunst und Literatur zu dekodieren versucht. Dass das nicht nur ein nachdenkliches, sondern auch ein einigermaßen subjektives Unterfangen ist, bleibt dabei stets transparent (S. XVIf.). Die Standortgebundenheit dessen, was man sieht und was nicht, ist also nicht nur Gegenstand der Untersuchung. Vielmehr wird die Autorin selbst zu einem Teil des von ihr untersuchten ‚Texts‘; auf diese Weise stellt sie auch ihren eigenen Blick auf die Stadt zur Diskussion. Mann will wissen, wie sich die Transformation jüdischen Selbstverständnisses von einem diasporischen „Volk der Geschichte“ (‚people of time‘) zu einem nationalstaatlichen „Volk im Raum“ (‚people of space‘) vollzogen habe (S. XII). Tel Aviv erscheint ihr als idealtypische „Realisierung zionistischer Ideologie“ (S. 142) ein geeignetes Untersuchungsfeld, um dieser Frage auf den Grund zu gehen. In fünf Kapiteln arbeitet sie heraus, wie sich das Selbstverständnis der Stadt vor allem aus der Negation des ‚Anderen‘ speist: Tel Aviv konstruierte sich als Antagonismus zu ‚Exil‘ und Ghettoleben, zu Jerusalem und seiner religiösen Tradition und zur ‚Zurückgebliebenheit‘ der arabischen Umgebung in Gestalt der Nachbarstadt Jaffa. Dass die Realisierung einer neuen hebräischen Stadt in Palästina nicht ohne Gewalt zu haben war, spart Mann nicht aus. Ihre moderate Kritik, so scheint es, gilt dabei allerdings nicht Tel Aviv oder ‚dem Zionismus‘, sondern vielmehr normativen Modernisierungsdiskursen an sich.

Der ‚Mythographie‘ Tel Avivs widmet sich Maoz Azaryahu mit milder Ironie. Er begreift sich dabei ebenso als „Lokalpatriot“ wie als „Skeptiker“ (S. 3). Aaryahu geht es nicht nur um das Gründungsnarrativ der Stadt, sondern auch um dessen Modifikationen bis in die Gegenwart. Dafür wertet er Dokumente aus dem Tel Aviver Stadtarchiv und Printmedien aus, neben israelischen zieht er auch europäische, US-amerikanische und – allerdings in bescheidenem Umfang – arabischsprachige Zeitungen heran. Aus den Quellen wird im Text häufig zitiert, was die Lektüre eindrücklich und unterhaltsam macht. Auch Azaryahu zeigt, dass sich die Stadt anfangs primär in Opposition zu Jaffa definierte, hebt aber zugleich hervor, dass die Vorstellung von der auf Sand gebauten ‚hebräischen Stadt‘ sich wesentlich auch am zionistischen Narrativ vom „Krieg gegen die Wüste“ (S. 57) orientierte. Mit Humor berichtet er von den Schwierigkeiten, die „erste hebräische Stadt“ tatsächlich zu hebraisieren und neben dem Prinzip der Avoda Ivrit (‚Hebräische Arbeit‘) eine gemeinsame säkular-nationale Kultur und den Gebrauch der hebräischen Sprache durchzusetzen (S. 72ff.).

Nach der israelischen Staatsgründung wich das heroische Aufbauethos bald einer zeitgemäß-modernistischen Stadtplanung (S. 93ff.). In den späten 1950er-Jahren betrachtete man sich dann schon gerne als kleines New York, so wurde etwa die zentrale Einkaufsstraße mit dem Broadway verglichen (S. 106ff.). In expliziter Abgrenzung zum Rest des Landes, vor allem aber zu Jerusalem, profilierte Tel Aviv sich zunehmend als Hort von Hedonismus und Freizügigkeit, von ökonomischem Fortschritt und liberalem Intellekt (S. 140ff.). Dazu passten, dann auch schon im Sinne einer internationalen Positionierung der Stadt, Labels wie „Non Stop City“ (S. 127ff.) und „Weiße Stadt“ (S. 175ff.). Letzteres bezog sich nun konkret auf Tel Avivs Bauhaus-Architektur, die 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben wurde. Azaryahu demonstriert vor allem, wie das Bild einer „island of progress and sanity in an ocean of irrationality and backwardness“ (S. 142) in wechselnden historischen Kontexten variiert und (re-)interpretiert wurde. Eine für solche Meta-Untersuchungen typische Schwäche besteht indes darin, dass er sich nahezu ausschließlich mit hegemonialen Narrativen beschäftigt und sie dabei trotz aller Ironie im wesentlichen reproduziert – „gegen den Strich“ bürstet man Geschichte auf diese Weise nicht.

Das jedoch beabsichtigt Mark LeVine in Overthrowing Geography. Außer Englisch kann LeVine auch noch Türkisch, Arabisch und Hebräisch, so dass ihm verschiedenste Quellen aus der Zeit der britischen Mandatszeit und der osmanischen Herrschaft zur Verfügung standen. In theoretischer Hinsicht liegt ihm an einer „truly postcolonial historiography“ der Entwicklungen in Jaffa/Tel Aviv bis 1948. Dafür sei eine „diskursive Matrix von Modernität, Kolonialismus, Kapitalismus und Nationalismus“ (S. 2) zu überwinden, die nicht nur als Motor der Ereignisse in Palästina/Israels gewirkt habe, sondern auch nach wie vor die Historiographie zum Thema präge. LeVines „strategy for leaving modernity“ (S. 4) zielt darauf, Geschichte nicht nur ‚von oben‘ und von ihren Ergebnissen her zu betrachten, sondern sich auch mit Realitäten und Lebenswelten zu beschäftigen, die marginalisiert und ‚vergessen‘ wurden. Ihm geht es um eine genealogische Rekonstruktion der Ereignisse – frei von vorherrschenden Determinismen und Dichotomisierungen. Entsprechend denkt er Tel Aviv/Jaffa nicht im Sinne eines Antagonismus, sondern erforscht zunächst einmal die gemeinsame Geschichte von Juden und Arabern vor Ort.

LeVines sehr dichte und kleinteilige Studie ist kaum zusammenzufassen, ohne dabei Komplexität zu reduzieren. Zunächst zeigt er, dass Jaffa sich unter osmanischer Herrschaft bereits in einem Modernisierungsprozess befand und weist die Vorstellung zurück, dass ‚die Moderne‘ primär durch europäisch-jüdische Immigranten in Palästina Einzug hielt: Vielmehr sei etwa die bereits unter osmanischer Herrschaft erfolgte Kapitalisierung des Bodens eine notwendige Voraussetzung für das zionistische Projekt gewesen. Anschließend beschreibt LeVine detailliert, wie sich aus dem Projekt einer jüdischen Vorstadt von Jaffa eine rasant wachsende Stadt Tel Aviv entwickelte, die bald auch ökonomisch mit Jaffa konkurrierte. Gegen Ende der osmanischen Herrschaft und in der britischen Mandatszeit bemühte man sich in Tel Aviv dann im Sinne des zionistischen Projekts einerseits an einer möglichst konsequenten ökonomischen und gesellschaftlichen Trennung von Juden und Arabern, andererseits um eine systematische städtebauliche Expansion, die nicht zuletzt ein weiteres Wachstum Jaffas verhindern sollte. Auf arabischer Seite wuchs indessen das Misstrauen. Es kam zu ersten Angriffen auf Juden; in den 1920er- und 1930er-Jahren gab es massiven Zusammenstöße mit zahlreichen Toten und Verletzten (S. 109ff.). Eine britische Regierungskommission schlug daher in einem Plan zur Teilung Palästinas vor, zwischen den beiden Städten einen hohen Zaun zu errichten (S. 114).

Trotz ökonomischer Konkurrenz, ideologischer Gegensätze und wachsender Feindschaft gab es jedoch laut LeVine immer auch „hybride Orte“ (S. 115): Die Lebenswelten von Juden und Arabern in Jaffa/Tel Aviv waren nie vollkommen getrennt, vielmehr wurde auf verschiedensten Ebenen interagiert: Man machte Politik und Geschäfte, es gab Freundschaften und Liebesbeziehungen.[8] Zudem blieb Jaffa eine zwar arabisch dominierte, aber dennoch gemischte Stadt – auch wenn immer mehr jüdische Bürger nach Tel Aviv abwanderten. All das änderte sich 1947/48, als im Zuge des Krieges ein Großteil der arabischen Bevölkerung Jaffas floh. Eine Rückkehr wurde ihnen verwehrt – Jaffa sollte eine „jüdische Stadt“ werden (S. 215) und 1950 wurde es ein Stadtteil Tel Avivs, dessen offizieller Name seither Tel Aviv-Yafo lautet. Abschließend wirft LeVine vor diesem Hintergrund noch einen Blick auf die Entwicklung Jaffas bis in die Gegenwart: Der Stadtteil wurde lange vernachlässigt, er galt als arm und kriminell. In den 1980er-Jahren begann man schließlich von Tel Aviv aus, Jaffa touristisch und sozial ‚aufzuwerten‘ – ein bis heute anhaltender Prozess der Umgestaltung und Privatisierung, der auf Kosten (nicht nur) der arabischen Bevölkerung geht und Jaffa als – noch – ‚hybriden Ort‘ des Zusammenlebens von Juden und Arabern zu zerstören droht.

Letztlich geht es LeVine um eine exemplarische Darstellung des zionistischen Projekts, dass er dabei konsequent im nahöstlichen Kontext verortet. Die europäische Vorgeschichte interessiert ihn nur in Gestalt importierter kolonialer Mentalitäten. Das ist zweifellos von großer Bedeutung; zugleich ist der Zionismus jedoch auch als Reaktion auf exklusiven Nationalismus und den damit einhergehenden Antisemitismus in Europa zu verstehen. Er kann also kaum als genuin koloniales Projekt beschrieben werden (S. 16), auch wenn er diese Form annahm und sich in den Augen der lokalen Bevölkerung entsprechend darstellte. Dass LeVines nahöstlicher Blickwinkel trotz dieser Verkürzung unabdingbar ist, zeigt sich im Vergleich mit Manns und Azaryahus Untersuchungen. Diese nehmen zwar eine postzionistische Perspektive ein, das zionistische Narrativ dient ihnen dabei jedoch nach wie vor als Ausgangs-punkt für ihre Betrachtungen. Auch in einem solchen ‚reflexiven Zionismus‘ geraten jedoch – bei aller Kritik – primär die ‚Sieger‘ der Geschichte und ihr Narrativ (hier: ‚Tel Aviv‘) in den Blick, nicht aber all das, was unterwegs zerstört, vergessen oder unterlassen wurde. LeVine hingegen entfaltet die Geschichte Jaffas/Tel Avivs als ebenso kontingenten wie dynamischen Prozess ‚vor Ort‘. Dadurch werden neben zionistischer Ideologie und Praxis andere Geschichten und Perspektiven sichtbar – und nur so können die tatsächlichen Ausmaße der ‚Umwälzung‘ palästinensischer Geographie und Gesellschaft vor und um 1948 erfasst und beschrieben werden. Letzteres war zweifellos nicht das Anliegen Manns und Azaryahus, allerdings stellt sich nach der Lektüre LeVines die Frage, ob über ‚Tel Aviv‘ überhaupt geschrieben werden kann, ohne auch über ‚Jaffa‘ zu schreiben. Alle drei Studien kreisen jedoch letztlich um moderne Ideen von Herrschaft, Ordnung und Gewalt, um nation building und social engineering sowie um Fragen von Inklusion und Exklusion. Diese Phänomene lassen sich an der Geschichte und Gegenwart Tel Avivs paradigmatisch untersuchen, weisen aber über den palästinensisch-israelischen Kontext hinaus und haben dort auch nicht ihren Ursprung.

Der Fotograf, der ‚die Gründung Tel Avivs‘ ins Bild gesetzt hat, wusste sehr wohl, dass die von ihm fotografierten Sanddünen die Umgebung nicht umfassend repräsentierten.[9] Vielleicht hat er noch andere Fotos gemacht, auf denen besiedeltes Land sichtbar war, vermutlich hatte er nicht vor, ein ‚ikonisches‘ Bild zu machen. Erst im Nachhinein wurde das Foto prominent, weil es den Traum der Zionisten von einem leeren Land abbildete, das es zu kultivieren galt: „Hier war nur Wüste und Sand, sonst nichts“, behauptete ein Nachfahre der Stadtgründer noch in diesem Jahr.[10] Mehr noch als um Ideologiekritik und Dekonstruktion muss es also beim Nachdenken über solche Bilder um eine Rekonstruktion dessen gehen, was nicht repräsentiert wird. Dieses in der Geschichte verschwundene ‚Andere‘ muss wieder sichtbar und nachvollziehbar werden, um Alternativen zur herrschenden Realität auch in der Gegenwart denkbar zu machen.

Anmerkungen:
[1] Vgl. <http://tlv100.haaretz.com/news.asp?p=478> (01.10.2009).
[2] David Sarranga, The new buzz Tel Aviv, in: ynet 16.12.2009 (<www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3639256,00.html>; (01.10.2009).
[3] Vgl. die Website „White City“ der Tel Aviver Stadtverwaltung: „The ‚white city‘ is the story of Tel Aviv from the beginning to today.”, <www.white-city.co.il/english/index.htm> (01.10.2009).
[4] Vgl. Sharon Rotbard, Ir Levana, Ir Shehora, Tel Aviv 2005 (Hebr.). Auszüge in Englischer Sprache siehe: <http://babelarchitectures.blogspot.com/2009/01/excerpts-from-english-translation-of.html> (01.10.2009).
[5] Vgl. <www.ronen.dvarim.com/category/awakening-of-the-ghost-of-manshia> (01.10.09).
[6] Vgl. <www.zochrot.org> (1.10.2009). Zu Motivlage und diskursiven Strategien der Aktivist/inn/en für ein ‚Gegengedächtnis‘ zum zionistischen Narrativ vgl. Cornelia Siebeck, Et HaNakba BeIvrit, oder: Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen... Die Dialektik des Zionismus. Ein Bericht vom Rande der israelischen Hauptstadt, in: Handlung, Kultur, Interpretation 16,1 (2007), S. 123-165.
[7] Vgl. den Bericht auf <www.zochrot.org/index.php?id=413> (1.10.2009).
[8] Das wird anschaulich beschrieben auch in: Adam LeBor, City of Oranges. Arabs and Jews in Jaffa, London u.a. 2007.
[9] Die Umgebung unmittelbar jenseits der Sanddünen beschreibt LeVine, Overthrowing Geography, S. 78ff.
[10] Vgl. das Video auf <http://tlv100.haaretz.com/news.asp?p=478> (1.10.2009) (wie Anm. 1).

Zitation
Cornelia Siebeck: Rezension zu: Azaryahu, Maoz: Tel Aviv. Mythography of a City. Syracuse 2006 / Mann, Barbara E.: A Place in History. Modernism, Tel Aviv, and the Creation of Jewish Urban Space. Stanford 2006 / LeVine, Mark: Overthrowing Geography. Jaffa, Tel Aviv, and the Struggle for Palestine, 1880-1948: Jaffa, Tel Aviv and the Struggle for Palestine 1880-1948. Berkeley 2005 , in: H-Soz-Kult, 07.12.2009, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-9230>.
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07.12.2009
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