"Es gibt kein Verzeihen oder gar Vergebung ..." – Zeitzeugengespräch mit Leon 'Henry' Schwarzbaum und Anne Will

Ort
Berlin
Veranstaltungsort
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28 – 30, 10117 Berlin
Veranstalter
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Datum
16.11.2017
Bewerbungsschluss
15.11.2017

Leon ›Henry‹ Schwarzbaum (*1921) stammt aus Hamburg und zog im Alter von zwei Jahren mit seiner polnisch-jüdischen Familie in das oberschlesische Bendzin. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht im September 1939 mussten die Schwarzbaums in das Ghetto ziehen und Zwangsarbeit leisten. Leon floh 1943, wurde jedoch festgenommen und nach Auschwitz deportiert. Dort war er Zeuge, wie SS-Angehörige in der Nacht auf den 3. August 1944 die fast 3.000 verbliebenen Sinti und Roma ermordeten. Im Januar 1945 wurde er in die Lager Buchenwald, Haselhorst in Berlin-Siemensstadt und Sachsenhausen verschleppt. Im April 1945 trieb die SS ihn auf einen Todesmarsch, bis amerikanische Soldaten Leon Schwarzbaum und seine Leidensgenossen kurz vor Schwerin befreiten. Er lebt in Berlin.

Anmeldung bitte bis 15. November 2017 unter veranstaltungen [at] stiftung-denkmal.de

-------------------------------------------------------------------

16. November 2017, 18 Uhr, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28 – 30, 10117 Berlin

Programm


Begrüßung
Dr. Anja Siegemund, Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Grußwort
Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Gespräch
Leon Schwarzbaum und Anne Will

Kontakt

Jana Holzheimer

Georgenstr. 23
10117 Berlin
03026394366

veranstaltungen@stiftung-denkmal.de

Zitation
"Es gibt kein Verzeihen oder gar Vergebung ..." – Zeitzeugengespräch mit Leon 'Henry' Schwarzbaum und Anne Will, 16.11.2017 Berlin, in: H-Soz-Kult, 14.09.2017, <www.hsozkult.de/event/id/termine-35007>.