Berichte über den 50. Deutschen Historikertag 2014

Von
Redaktion H-Soz-Kult

Nach dem 50. Deutschen Historikertag in Göttingen veröffentlicht H-Soz-Kult als offizieller Medienpartner in Zusammenarbeit mit dem Göttinger Organisationsbüro Sektions- und Querschnittsberichte. In knapp 70 Sektionen und Podiumsdiskussionen waren unterschiedlichste Epochen, Themenbereiche und methodische Zugänge vertreten. In Zusammenarbeit mit den Veranstaltern der Sektionen konnten wir viele Autorinnen und Autoren gewinnen, die in ihren Berichten die Ergebnisse einzelner Sektionen dokumentieren, sie in einen größeren Kontext stellen oder kritisch analysieren. Wir freuen uns besonders, dass wir einige Querschnittsberichte anstoßen konnten, die die Sektionsberichte nicht nur ergänzen, sondern darüber hinaus epochale oder thematische Zugänge mehrerer Sektionen in den Blick nehmen und so übergreifende Fragestellungen sichtbar machen.

Querschnittsberichte

Alte Geschichte
Von Lennart Gilhaus und Jennifer Juliane Stracke, Institut für Geschichtswissenschaft, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Mittelalterliche Geschichte
Von Jörg Bölling, Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte, Georg-August-Universität Göttingen / Bergische Universität Wuppertal

Kultur- und Mediengeschichte
Von Christoph Hilgert, Gießen/Frankfurt am Main

Westeuropa im 20. Jahrhundert
Von Anna Karla, Historisches Institut, Universität zu Köln

Zeitgeschichte
Von Benjamin Möckel, Neuere und Neueste Geschichte, Universität zu Köln

Globalgeschichte
Von Daniel Hedinger, Ludwig-Maximilans-Universität München

Sektionsberichte

Digitale Geschichtswissenschaft

Close Reading and Distant Reading. Methoden der Altertumswissenschaften in der Gegenwart
von Charlotte Schubert, Historisches Seminar, Universität Leipzig

Digitalisierung der Geschichtswissenschaften. Gewinner und Verlierer?
Von Torsten Kahlert, Institut für Geschichtswissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin

Wikipedia und Geschichtswissenschaft. Eine Zwischenbilanz
Von Tobias Wulf, Max-Weber-Stiftung Bonn

Geschichtsdidaktik

Geschichtsunterricht ohne Verlierer? – Inklusion als Herausforderung für die Geschichtsdidaktik in Theorie, Empirie und Pragmatik
von Erik Beck / Arne Timm, Historisches Institut, Technische Universität Dortmund

Gewinner und Verlierer im medialen Geschichtsunterricht: Personalisierung von historischen Persönlichkeiten in den öffentlich-rechtlichen Medien
Von Niko Lamprecht, Bundesvorstandsmitglied Verband der Geschichtslehrer Deutschlands, Wiesbaden

"Gewinner oder Verlierer?" - Das historische Urteil im Geschichtsunterricht als Qualitätsmerkmal und Desiderat
Axel Ehlers, Leibnizschule Hannover

Gewinner und Verlierer: Das Jahr 1914 im Geschichtsunterricht und Geschichtsbewusstsein aus internationaler Perspektive
Von Johannes Jansen, Historisches Institut, Universität zu Köln

Epochenübergreifend

Wertsachen: Gewinn und Verlust im "Global Life of Things"
Von Philip Hahn, Seminar für Neuere Geschichte, Eberhard Karls Universität Tübingen

The Biggest Loser. Gewinnen und Verlieren durch Diäten in Deutschland und den USA zwischen 1860 und 2004
Von Julia Hauser, Fachbereich 05 Gesellschaftswissenschaften, Universität
Kassel

Alte Geschichte

Institutionalisierung von Konkurrenz im archaischen Griechenland
von Moritz Hinsch, Exzellenzcluster TOPOI, Humboldt-Universität zu Berlin

Verlierer in der "Konkurrenz unter Anwesenden". Agonalität in der politischen Kultur des antiken Rom
Von Christoph Lundgreen, Institut für Geschichte, Technische Universität
Dresden / Jan Timmer, Institut für Geschichtswissenschaft, Universität
Bonn

Veni, vidi, vici: (Re)präsentationen von Sieghaftigkeit in der Antike
Von Eva Baumkamp, Seminar für Alte Geschichte/Institut für Epigraphik,
Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Mittelalter

Migrantenschicksale im mittelalterlichen Jahrtausend. Gewinner und Verlierer in Prozessen kulturellen Wandels
von Philipp Winterhager, Humboldt-Universität zu Berlin

Gewinner und Verlierer im Normenwandel? Spätmittelalterliche Praktiken der Güterwegnahme an Land und auf See im Vergleich
von Florian Dirks, Historisches Seminar, Universität Erfurt

Aufstieg und Fall frühmittelalterlicher Warlords
Von Francisca Hoyer, Freie Universität Berlin

Frühe Neuzeit

Gewinner und Verlierer in Medien der Selbstdarstellung – Bilder, Bauten, Inschriften, Leichenpredigten, Münzen, Medaillen und öffentliche Bekenntnisschriften im 16., 17. und frühen 18. Jahrhundert
von Christian Popp, Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

Aus Verlierern Gewinner machen (können). Obrigkeitliche Gnadengewalt im 16. und 17. Jahrhundert in europäisch vergleichender Perspektive.
Von Alexander Denzler, Vergleichende Landesgeschichte und Geschichte der Frühen Neuzeit, Katholische Universität Eichstätt

„Rise and Fall“? Normwandel in der Bemessung dynastischen und staatlichen „Erfolgs“ im „Zeitalter der Aufklärung“
Von Paul Beckus, Institut für Geschichte, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Tiere als Verlierer der Moderne? Der Wandel der Beziehung zwischen Menschen und Tieren im interdisziplinären Blick
Von Sandra Eckardt / Dorothee Hemme, Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, Georg-August-Universität
Göttingen

Neuzeit

Von der Sowjetunion lernen? Der gesellschaftliche Umgang mit Veteranen des Sowjetisch-Afghanischen Krieges
von Anne Hasselmann, Departement Geschichte, Universität Basel

Fürstliche Verlierer? Europäische Monarch(i)en zwischen Niedergang und Behauptung im 19. Jahrhundert
von Niels F. May, Institut français d'histoire en Allemagne, Frankfurt am Main

Vertreibungen und Zwangsmigrationen im 20. Jahrhundert: Gewinner und Verlierer im deutsch-polnischen Kontext
Von Stefan Thierfelder, Philosophische Fakultät, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Vom Verlust als Erfolg erzählen: Erfahrungen und Wahrnehmungen jüdischer Migrationsbewegungen im 20. Jahrhundert
Von Daniel Ristau, Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig

Making Winners? Transforming Individuals through Education in Colonial and Post-Colonial Contexts
Von Alva Bonaker, Centre for Modern Indian Studies (CeMIS),
Georg-August-Universität Göttingen

Der deutsche Historikerverband im interdisziplinären Vergleich
Von Birte Meinschien / Arvid von Bassi, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Viele Verlierer, wenige Gewinner? Staatsverschuldung als Geschichte wert- und zweckrationalen Handelns in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
von Jan Logemann, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte,
Georg-August-Universität Göttingen

Gewinner und Verlierer „Nach dem Boom“ in Westeuropa
von Reinhild Kreis, Historisches Institut, Universität Mannheim

Reich ist, wer Geld hat? Ökonomischer Gewinn und Verlust im Blick von Zeitgenossen und Forschung
Von Stephan Köhler, Institut für Mittelalterliche Geschichte, Universität Mannheim

Zeitgeschichte

Ein verlorenes Jahrzehnt? Die 1970er-Jahre in Frankreich und Großbritannien
von Arne Hordt, SFB 923 "Bedrohte Ordnungen", Eberhard Karls Universität Tübingen

Siege und Niederlagen, Irrtümer und Erkenntnisse. 30 Jahre Geschlechtergeschichte. Eine Bilanz
von Mirjam Höfner, Historisches Seminar, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Aus der Niederlage lernen? Archivische Überlieferungsbildung, Sammlungsaktivitäten und Erinnerungskultur in der Weimarer Republik
von Senta Herkle, Historisches Institut, Universität Stuttgart

The Winner Takes It All'. Popgeschichtliche Narrative des 20. Jahrhunderts zwischen Ausbeutung und Emanzipation
Von Tobias Becker, German Historical Institute London

Die Friedensbewegung in der geschichtswissenschaftlichen Kontroverse
Von Andreas Lutsch, Lehrstuhl für Neueste Geschichte II, Historisches Institut, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

"Sicherheit und Geheimnis in der Demokratie". Geheimdienste in der Bundesrepublik seit 1945 im transatlantischen Kontext
Von Guido Fischer / Marlene Friedrich / Stephanie Nowitzki, Historisches Institut, Ruhr-Universität Bochum

Unter deutsch-deutschen Dächern. Die Eigentumsfrage im Spannungsfeld zwischen Aneignung, Enteignung und "Wiedergutmachung" vor und nach 1989
Von Marcus Böick, Historisches Institut, Ruhr-Universität Bochum

Kinder des Krieges als Mittler zwischen Verlierern und Gewinnern in europäischen Nachkriegsgesellschaften
Von Christine Krüger, Historisches Institut, Justus-Liebig-Universität Gießen

Herrschaft und ihre Mittlerinstanzen. Lokale Administrationen und Akteure in den im Zweiten Weltkrieg von der Wehrmacht besetzten Gebieten
Von Christina Morina, Universität Jena

Zitation
Berichte über den 50. Deutschen Historikertag 2014, in: H-Soz-Kult, 10.10.2014, <www.hsozkult.de/text/id/texte-2523>.
Redaktion
Veröffentlicht am
10.10.2014
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