Publication Reviews/

Altamura, Carlo Edoardo: European Banks and the Rise of International Finance, Abingdon 2017
Rev. by Laura Rischbieter, Fachbereich Geschichte und Soziologie, Universität Konstanz

Bankgeschäfte von privaten, kommunalen und multilateralen Banken untereinander sowie mit privaten und öffentlichen Kunden haben im Laufe des 20. Jahrhunderts einen immer größeren Anteil an den wirtschaftlichen Aktivitäten eingenommen. Gerade quantifizierende Studien können dies eindrücklich belegen.

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Berger, Stefan; Nehring, Holger (Hrsg.): The History of Social Movements in Global Perspective, Basingstoke 2017
Rev. by Kyle Harvey, College of Arts, Law and Education, University of Tasmania

This survey is momentous, and at over 700 pages, this collection serves an ambitious undertaking and as a provocative challenge. Its editors have positioned this volume as a response, in part, to recent interpretations of social movements as a democratizing path toward global modernity and a utopian expression of public demands.

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Priester, Karin: Warum Europäer in den Heiligen Krieg ziehen, Frankfurt am Main 2017
Rev. by Nikola Tietze, Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur (WiKu)

Karin Priester, promovierte Historikerin und emeritierte Professorin für politische Soziologie an der Universität Münster, ordnet den Dschihadismus als eine Erscheinungsform des Rechtsextremismus im 21. Jahrhundert ein. Sie widerspricht damit gängigen religionssoziologischen bzw. islamwissenschaftlichen Lesarten des Phänomens, dass Europäer und Europäerinnen für die Errichtung eines islamischen Staats kämpfen, nach Syrien migrieren, Terrorakte verüben oder diese unterstützen.

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Boudet, Jean-Patrice; Ostorero, Martine, Paravicini Bagliani, Agostino (Hrsg.): De Frédéric II à Rodolphe II., Florenz 2017
Rev. by Klaus Oschema, Historisches Institut, Ruhr-Universität Bonn

Kryptisch kommt der Titel dieses Bandes daher, der das Thema im Untertitel versteckt – und damit mag der Gegenstand Programm geworden sein, gehen die Beiträge doch aus einer Tagung hervor, die im Oktober 2014 an der Université de Lausanne den ‚dunklen‘ Bereichen astrologischer und magischer Wissensbestände und Praktiken an den europäischen Höfen des 13.–17.

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Events/

Lecture Series
18.10.2018 Humboldt-Universität zu Berlin, Juristische Fakultät, Law & Society Institute

Franz Schuberts Sonate in B-Dur – im September 1828, zwei Monate vor dem Tod des Komponisten vollendet und zehn Jahre danach als "Franz Schubert's allerletzte Composition" veröffentlicht – ist seither von einer Aura des Abschieds umgeben. Kräftig befördert hat dies Robert Schumann, der Gedanken an das "nahe Scheiden" in diesem Werk zu hören meinte.

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Call for Papers
01.12.2018 - 30.04.2020 El Hadji Malick Ndiaye (Art Historian & Curator, Université Cheikh Anta Diop / Musée Théodore Monod, Dakar); Kerstin Pinther (Professor for Art History & Curator, Ludwig-Maximilian Universität München); Brigitte Reinwald (Professor for African History, Leibniz Universität Hannover); Christoph Singler (Professor for Literatures and Visual Arts in Latin America, Université Bourgogne-Franche-Comté, Besançon); Romuald Tchibozo (Senior Lecturer & Deputy Director, Institut National des Métiers d’Art, d’Archéologie et de la Culture, Université d’Abomey-Calavi, Benin); Sterlin Ulysse (Assistant Professor& Director, Institut d’Histoire de l’Art/Université d'État d'Haiti, Port-au-Prince).

Call for Applications
Anthropology and Contemporary Visual Arts from the Black Atlantic: between the Art Museum and the Ethnological Museum in the Global North
A Series of three Summer Schools to be held in Dakar, Senegal (December 2018), Port-au-Prince, Haiti (June 2019) and Hannover, Germany (April 2020) funded by the Volkswagen Foundation.
What are the effects of a ‚global‘ approach in art history and its institutions? Which place for the arts of the Black Atlantic therein? Taking as a starting point the recent move within the ‚global‘ museum world – the ongoing debates on the West-centric histories of many museum collections, the opening of new art institutions and museums in the Global South, the ‚struggle‘ for an adequate art historical and anthropological approach within these transcultural contexts and flows, the search for new cooperations and a new curatorial practices – this summer school aims to critically discuss and frame these developments with regard to the arts of the Black Atlantic.

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Symposium
13.10.2018 Kulturamt Steglitz-Zehlendorf

Der Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf setzt 2018 mit dem Symposium NEUES WOHNEN seinen architekturhistorischen Themenschwerpunkt fort. Den Anlass dafür bietet das 100-jährige Jubiläum von Groß-Berlin 2020.

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe markierte 2017 das Symposium NEUES BAUEN. Die dort gehaltenen Fachvorträge sind inzwischen in einem reich bebilderten Buch, erschienen im Gebr.

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Workshop
25.10.2018 - 26.10.2018 DFG / SPP 1688: Ästhetische Eigenzeiten. Zeit und Darstellung in der polychronen Moderne

Zeit ist unsichtbar und flüchtig, und doch nehmen wir sie mit jedem Tages- und Jahreszeitenwechsel, jedem Warten an der Ampel und jedem Blick auf die Uhr mit unseren Sinnen wahr. Zeit wird subjektiv empfunden und ist doch etwas, das wir ständig mit anderen aushandeln und abstimmen. Wie bestimmen sinnliche Wahrnehmungen und soziale Gefüge unsere gesellschaftliche Erfahrung von Zeit? Wie prägen materielle Dinge in ihrer Eigenlogik und Eigenzeitlichkeit die Zeitordnungen von Gesellschaften, in denen diese Dinge als Zeitsymbole, Orientierungspunkte und Rhythmusgeber gebraucht werden? Welche Folgen hat die Veränderung der Dingwelt im Zuge von Modernisierungsprozessen für die gesellschaftliche Erfahrung von Zeit? Und was hat es mit den Dingen der Kunst auf sich, in denen sinnliche Erfahrungen und Zeitprozesse bewusst modelliert und dadurch selbstreflexiv werden?

Der Workshop untersucht die konstitutive Rolle der Dinge für die gesellschaftliche Erfahrung von Zeit aus dem Blickwinkel von Sozial-, Zeit- und Dingtheorien.

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Exhibition Reviews/

08.06.2018 - 25.11.2018 Museum für Kunst und Gewerbe
Rev. by Stephan Scholz, Institut für Geschichte, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

„Welche Produktionsabläufe und welche Auswahlprozesse durchlaufen Bilder, bevor Zeitschriften und Magazine sie drucken? Wie wird die Arbeit der Fotografen und die Aussagekraft ihrer Bilder durch Herausgeber, Redakteure, Autoren und Grafiker beeinflusst? Welche Mechanismen entscheiden darüber, welche Aufnahmen gezeigt werden, und welche unsichtbar bleiben? Und wer hat letztlich die Deutungshoheit über die Bilder, der Fotograf oder die Redaktion?“ Das sind die Leitfragen der Ausstellung „DELETE.

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Brüggemeier, Franz-Josef; Farrenkaopf, Michael; Grütter, Heinrich Theodor (Hrsg.) Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte
27.04.2018 - 11.11.2018 Ruhr Museum, Essen Deutsches Bergbau-Museum, Bochum
Rev. by Eckhard Schinkel, München

Im Dezember 2018, mit der Einstellung des Förderbetriebs auf den Bergwerken in Bottrop und Ibbenbüren, endet der Steinkohlebergbau in Deutschland. Aus diesem Anlass zeigt das Ruhr Museum Essen zusammen mit dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum die Ausstellung „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“.

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Conference Reports/

19.05.2017 - 20.05.2017 Fakultät für Kulturwissenschaften, Universität Paderborn
By Andreas Körber, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik, Universität Hamburg

Migration stellt nicht nur Individuen, sondern Gesellschaften vor Herausforderungen, ebenso deren Geschichtskultur, einschließlich ihrer Institutionen, Geschichtswissenschaft und -unterricht. Das gilt besonders, wenn nicht allein die Perspektive der Aufnahmegesellschaft eingenommen wird, sondern – im Sinne der post-traditionalen und inklusiven bzw.

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04.08.2018 Milinda Banerjee, Japan Zentrum, Fakultät für Kulturwissenschaften, Ludwig-Maximilians-Universität, Munich; David Malitz, Chulalongkorn University, Bangkok
By Philipp Sperner, DFG-Research Training Group “Globalisation and Literature“, Ludwig-Maximmilians-Universität, Munich

The global has increasingly become the subject as well as the defining frame of reference for substantial parts of research in the humanities in general and historiography in particular. In many cases, the alleged ‘globality’ of the analysed phenomena is understood as resulting from the global interconnectedness of modernity, as a time for which the myth of isolated histories and segregated traditions can most definitely no longer be upheld.

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21.06.2018 - 22.06.2018 Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung, Erkner
By Katharina Kreuder-Sonnen, Universität Siegen

The dynamic interconnections between the so called ‘Second’ and ‘Third World’ during the Cold War period have received intensive scholarly attention in recent years.[1] The analysis of diplomatic relations between socialist countries and those of the Global South has been considerably broadened by studies about economic, cultural and scientific exchange.

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30.08.2018 - 03.09.2018 Sven Günther, Institute for the History of Ancient Civilizations (IHAC), Northeast Normal University, Changchun, People’s Republic of China
By Sven Günther, Institute for the History of Ancient Civilizations (IHAC), Northeast Normal University

What happened at the fringes of ancient empires? Which exchanges, mutual influences and entanglements took place at these contact zones? Are fringes, contact zones, frontiers and edges useful heuristic categories and concepts at all?

These were few of the underlying discourses during the two-day Melammu-workshop held at the Institute for the History of Ancient Civilizations (IHAC) of Northeast Normal University, Changchun.

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Journals/