Publication Reviews/

Rev. by Lisa Bogerts, Institut für Protest- und Bewegungsforschung, Berlin

Bilder ermöglichen uns einen anderen Zugang zur Welt als reine Worte und politische Pamphlete. Sie verbinden logische Argumente mit affektiver Überzeugungskraft, sie lassen uns „mit eigenen Augen sehen“ und sinnlich erfahren. Bilder prägen, wie wir Politik wahrnehmen, ob wir sie für legitim halten oder nicht.

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Rev. by Roger Chickering, BMW Center for German and European History, Georgetown University

Anlass dieses Bandes ist der 100. Todestag Wilhelm Wundts, der als „Begründer der modernen Psychologie“ bekannt ist. Sein Verdienst war es, im Jahre 1879 an der Leipziger Universität das weltweit erste Institut für Experimentalpsychologie zu gründen. Des Weiteren vertrat er die Auffassung, dass die Psychologie weit mehr als eine experimentell ausgerichtete Naturwissenschaft darstelle, welche die von körperlichen Kräften ausgelösten seelischen Reaktionen als Forschungsgegenstand hatte.

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Rev. by Manfred Hettling, Institut für Geschichte, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Vorliegendes Buch ist keine Biographie. Es bietet einerseits weniger als eine klassische Biographie, die auf das Leben einer Person konzentriert ist, und andererseits mehr, als im lebenslauforientierten biographischen Genre möglich ist. Gangolf Hübinger ist gegenwärtig vermutlich der beste Kenner der Kulturgeschichte der Zeit des späten 19.

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Rev. by Viktor Jakupec, University of Potsdam and Deakin University

Understanding how knowledge is disseminated globally, how it has been interpreted, re-interpreted, and adopted in different national contexts over time, brings to the fore new inquiries. Such inquiries can not only be viewed from a perspective of shared global networks, but also within a context of international and transnational vantage points.

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Events/

Call for Papers
24.06.2021 - 25.06.2021 Schaufler Lab@TU Dresden

Das Schaufler Lab@TU Dresden veranstaltet am 24. und 25. Juni 2021 ein digitales Symposium zum Thema „Queere KI. Zum Coming-out smarter Maschinen“. Die Veranstaltung möchte sich dem Verhältnis von Queerness und KI aus einer theoretischen Perspektive widmen. Angestrebt wird eine Präzisierung der diskursiven Verschränkungen von KI und Queerness.

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Call for Papers
12.05.2021 Centrum Modernes Griechenland (CeMoG), Freie Universität Berlin; Arbeitsstelle für deutsch-griechische Beziehungen (EMES), Nationale und Kapodistrias Universität Athen

Das Centrum Modernes Griechenland (CeMoG) der Freien Universität Berlin veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle für deutsch-griechische Beziehungen (EMES) eine Konferenz zum Thema: „Deutsch-griechische Verflechtungen in den Künsten von 1821 bis 2021“

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wird die Konferenz in wöchentlichen Arbeitstreffen per Webex ab dem 12.

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Call for Papers
09.03.2021 - 12.03.2021 International Graduate Center for the Study of Culture (GCSC), Research Are 8: Cultures of Research, Knowledge and Education, JLU Gießen

Looking beyond scholarship and academia, the online workshop "Building Bridges: Activists and Cultural Researchers in Conversation" aims to foster a dialogue between scholars and organizations working at the interface of the study of culture and social practice, academic discourse and political action.

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Call for Papers
20.05.2021 Universität Hamburg, Klassische Archäologie

A digital conference at the Institute of Classical Archaeology, Hamburg University
20 – 21 May 2021

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Exhibition Reviews/

Militärhistorisches Museum der Bundeswehr; Bauer, Gerhard; Protte, Katja; Wagner, Armin (Hrsg.) Krieg Macht Nation
16.07.2020 - 31.01.2021 Militärhistorisches Museum der Bundeswehr (MHM), Dresden
Rev. by Mathias Herrmann, Institut für Geschichte, Technische Universität Dresden

Die Auswirkungen der Reichseinigung und die mit ihr eng verbundene bismarcksche Blut-und-Eisen-Politik finden sich auch in aktuellen politischen Debatten immer wieder, zumeist stark polarisierend. War Bismarck nun ein „Held“ der deutschen Geschichte, wie es einige Vertreter rechtspopulistischer Parteien in Deutschland behaupten oder, um es mit den Worten des Kronprinzen Friedrich Wilhelm im Dezember 1870 zu sagen, doch derjenige, „der uns [unsere] Freunde, die Sympathien der Welt und – unser gutes Gewissen [raubte]“?[1] Auch wenn der für seine Errungenschaft im Krieg zum Generalfeldmarschall beförderte, spätere deutsche Kaiser Friedrich III.

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Amhara Region People Martyrs Memorial Monument
Rev. by Felix Schürmann, Forschungszentrum Gotha, Universität Erfurt

Der blaue Nil hat eine bräunliche Färbung angenommen, denn es hat geregnet in der vorigen Nacht, was zu dieser Jahreszeit ungewöhnlich ist und für die Ernte gefährlich. Mit dem Sonnenaufgang hat sich das Unwetter verzogen. Am Ufer werden Autos gewaschen und in der Flussmitte lassen sich selbst hier, inmitten der Stadt, einige Nilpferde sehen.

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Conference Reports/

13.10.2020 - 16.10.2020 Berlin Center for Cold War Studies of the Leibniz Institute for Contemporary History (IfZ); the Centre for Digital and Contemporary History (C2DH) of Université du Luxembourg; the Stiftung Ernst-Reuter-ArchivBerlin; the Stiftung Luft-brückendank
By Bodo Mrozek, Luxembourg Centre for Digital and Contemporary History (C2DH), Université du Luxembourg

Although the Cold War was a conflict in which military strategies and weapons of mass destruction were always on the “horizon of expectation,” it was to a large degree carried out by nonlethal methods. It was also a war of (material) culture, and (visual and sonic) propaganda. On the basis of this working hypothesis, the international workshop regarded the longest conflict of the twentieth century as a war not only against the senses, but through the senses.

In his keynote address, MARK M.

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04.11.2020 - 26.11.2020 European Network Remembrance and Solidarity (ENRS)
By Steffi Knossalla, Academic Department, European Network Remembrance and Solidarity

Astrid Erlls konstatierte dritte Phase der kulturwissenschaftlichen Gedächtnisforschung diente als das zentrale Referenzfeld der 10. Konferenz der Genealogies of Memory-Reihe, die seit 2011 vom European Network Remembrance and Solidarity ausgeführt wird. Im Kontext der zu beobachtenden Dynamisierung des Gedächtnisses, der zunehmenden Medialität der Erinnerung, die des Weiteren als transkulturelles und globales Phänomen zu begreifen sei [1], präsentierten und diskutierten im Laufe des Novembers über 50 international agierende und Nachwuchsforschende aktuelle Fragestellungen und Denkrichtungen im Bereich der Holocaust und Memory Studies.

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Journals/

Early Medieval Europe provides an indispensable source of information and debate on the history of Europe from the later Roman Empire to the eleventh century. The journal is a thoroughly interdisciplinary forum, encouraging the discussion of archaeology, numismatics, palaeography, diplomatic, literature, onomastics, art history, linguistics and epigraphy, as well as more traditional historical approaches.

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Wir freuen uns, den Neustart von Studia Rosenthaliana anzukündigen. Studia Rosenthaliana wurde 1967 gegründet und ist die einzige wissenschaftliche Zeitschrift, die sich mit der Geschichte, der Kultur und dem Kulturerbe der Juden in den Niederlanden und ihrer Diaspora in den niederländischen Kolonien und der ganzen Welt beschäftigt.

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Im aktuellen Jahrbuch für Regionalgeschichte blickt Marcel Korge auf die soziale Sicherung für "arbeitslose" Gesellen durch obersächsische Handwerkskorporationen im 18. und frühen 19. Jahrhundert. Anhand zahlreicher Quellen kann er das alles andere als einheitliche zünftische Unterstützungswesen in seiner Spätphase erhellen und auf diesem Weg bisherige Fehlurteile über diesen Komplex sozialer Sicherung in der Vormoderne korrigieren, die immer noch in der Forschung vorkommen.

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Die Erforschung der Geographie der Alten Welt ist eine interdisziplinäre Wissenschaft. Der Orbis Terrarum bietet Raum für Publikationen von Historikern, Philologen, Geographen und Archäologen. Dabei ist das inhaltliche Spektrum, das abgedeckt werden soll, bewusst breit angelegt: Geographisch-topographische Studien haben hier ebenso ihren Platz wie Untersuchungen zur Wechselwirkung zwischen Mensch und Landschaft sowie wissenschaftsgeschichtliche oder methodologische Arbeiten.
Die Beiträge dieser Ausgabe erstrecken sich chronologisch vom klassischen Griechenland bis in die Moderne.

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