Neue Forschungen zur elsässischen Geschichte im Mittelalter

Neue Forschungen zur elsässischen Geschichte im Mittelalter

Organisatoren
Laurence Buchholzer-Remy, Université de Strasbourg; Sabine von Heusinger, Universität Mannheim; Olivier Richard, Université de Haute Alsace Mulhouse; Sigrid Schmitt, Universität Trier, Thomas Zotz, Universität Freiburg im Breisgau
Ort
Freiburg im Breisgau
Land
Deutschland
Vom - Bis
08.10.2009 - 09.10.2009
Von
Clemens Joos, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Die in Kooperation der Universitäten Freiburg, Mannheim, Mulhouse, Strasbourg und Trier veranstaltete Tagung sollte dem Austausch über aktuelle Forschungsprojekte über das Elsass und zur Vertiefung der Kontakte über den Rhein hinweg dienen. Die Vorträge gruppierten sich in drei größere Sektionen (Allgemeines – Kirche – Stadt).

Im ersten Vortrag stellte ODILE KAMMERER (Mulhouse) den „Atlas historique de l’Alsace en ligne“ (AHA) vor, der, getragen von der Société Savante d’Alsace, derzeit an der Universität Mulhouse erarbeitet wird. Der Atlas ersetze den Elsass-Lothringischen Atlas von 1931, sei jedoch zur besseren Benutzbarkeit und Aktualisierbarkeit ausschließlich zur Veröffentlichung im Internet vorgesehen[1]. Zeitlich und nach Sachrubriken gegliedert, biete er einen Querschnitt durch sämtliche Epochen (für das Mittelalter lägen derzeit 42 Karten vor), jeweils ergänzt um eine Notice mit methodischen Erläuterungen. Da die Kartierung den Historiker vor methodische Herausforderungen – wie die Darstellbarkeit von Quellen- und Forschungsaussagen, die Divergenz von sozialem und landschaftlichem Raum, Probleme der Dauer und des Wandels etc. – stellten, werde das Atlasprojekt von Forschungen zum Raumbegriff flankiert.

Die Problematik der Raumwahrnehmung nahm der zweite Vortrag von ERIK BECK (Dortmund) auf, der auslotete, wie die Menschen des Mittelalters mit antiken Überresten umgingen und an elsässischen Beispielen unterschiedliche Formen der Wahrnehmung aufzeigte. Diese reichten von der Weiter- und Umnutzung antiker Siedlungsplätze und Bauten im Früh- und Hochmittelalter, über die Benennung von Örtlichkeiten und die Übertragung von Spolien bis hin zur Umwidmung eines antik-paganen Sarkophags zum Ziel einer spätmittelalterlichen Lokalwallfahrt. Weitergehende Reflexionen ließen chronikalische Traditionskonstrukte und diplomatische Fälschungen erkennen, die mit antiken Überresten in legitimatorischer Absicht argumentierten. Den unterschiedlichen Bezugnahmen sei gemeinsam, dass antike Überreste noch im hohen und späten Mittelalter vorhanden gewesen, als Teil der Landschaft wahrgenommen und als antik angesprochen worden seien. Antike Überreste hätten somit eine erstaunlich lange Nachwirkung im Bewusstsein des Mittelalters besessen.

Dem Beginn des Burgenbaus im Elsass ging der Vortrag von BERNHARD METZ (Strasbourg) nach. Die Entstehung der Adelsburg im Hochmittelalter „schreie“ förmlich nach einer Erklärung, die von Hans-Martin Maurer vertretene Ableitung aus dem Investiturstreit sei jedoch grundsätzlich in Frage zu stellen. Schriftquellen belegten die Existenz von Adelsburgen im Elsass bereits vor der Mitte des 11. Jahrhunderts, in einigen Fällen sogar im 10. Jahrhundert. Da viele Burgen bei ihrer Ersterwähnung nur beiläufig genannt würden, müsse ihre Entstehung keineswegs unmittelbar zuvor liegen. Archäologische Befunde deuteten ebenfalls darauf hin, dass es im 11. Jahrhundert mehr Burgen gegeben habe, als die Schriftquellen erkennen ließen. Träger dieses Burgenbaus seien die Grafen gewesen, die Reichsburg sei eine Nachahmung der Adelsburg gewesen, nicht umgekehrt. Der Beginn des Burgenbaus falle in eine Phase der Dynamisierung nach langer Stagnation. Langfristig habe er zum Verlust des königlichen Befestigungsmonopols und einer Festigung der sozialen Stellung des Adels geführt, habe eine Regionalisierung und Intensivierung adliger Herrschaft bewirkt. Wirtschaftlicher Aufschwung und die Schwächung des Königtums seien jedoch als Voraussetzung, nicht als Folge des adligen Burgenbaus anzusehen. Die Burgen hätten diese Entwicklung lediglich begünstigt, verstärkt und unumstößlich gemacht.

Mit „gregorianischen Vorstellungswelten“ während des Investiturstreits befasste sich TOBIE WALTHER (Freiburg) anhand der Positionierung der beiden Chronisten Berthold von Reichenau und Bernold von Konstanz sowie des Gelehrten Manegold von Lautenbach gegenüber den drei „henrizianischen“ Straßburger Bischöfen Werner, Thiepald und Otto. Alle drei seien aktive Unterstützer des gregorianischen Reformprogramms gewesen und hätten in persönlichem Kontakt zueinander gestanden. Bertholds negative Darstellung der Straßburger Bischöfe sei auf eine aus Kloster Hirsau übernommene Feindschaft zurückzuführen. Rücksichtnahmen auf die Konstanzer Domherren hätten Bernold den Aufstieg Thiepalds vom Konstanzer Dompropst zum Straßburger Bischof mit Stillschweigen übergehen lassen. Dagegen zeichneten sich in der Zusammenarbeit der Straßburger Domherren mit ihrem Bischof sowie Ulrichs von Zell und Manegolds von Lautenbach mit dem Bischof von Basel Formen eines pragmatischen Umgangs mit den Anhängern Heinrichs jenseits des gregorianischen Diskurses ab. Aus kirchenrechtlichem Rigorismus habe Bernold von Konstanz diese Vorgänge in seiner Chronik verschwiegen. Trotz der Zugehörigkeit zu demselben Lager und einem homogenen gelehrten Milieu hätten also die drei Protagonisten sehr unterschiedliche Vorstellungen von ihren Gegnern besessen, woraus relativierende und korrigierende Rückschlüsse für die Bewertung der gregorianischen Überlieferung zu ziehen seien.

MARIE JOSÉ NOHLEN (Strasbourg) gab Einblicke in ihre Edition und Auswertung des Donationsbuchs des Straßburger Frauenwerks, das die Zuwendungen an die Münsterfabrik und ihre Gegenleistung, die Abhaltung von Seelenmessen, dokumentiere. Nach der statistischen Auswertung hätten sich die Stifter hauptsächlich aus der gesellschaftlichen Mittelschicht Straßburgs rekrutiert, die Gaben vor allem in Kleider- und Geldspenden bestanden. Als langfristige Trends zeichneten sich der Rückgang des Stiftungswerts bei gleichzeitigem Anwachsen des Forderungskatalogs an die Seelenmessen (Festlegung von Sakramentalien, Glockengeläut, der Anwesenheit von Beginen etc.) und einer Ausdehnung des einbezogenen Personenkreises ab. Das kaufmännische Denken und das Streben nach „Gewinnmaximierung“ hätten zugenommen. Bemerkenswerterweise sei das Stiftungsaufkommen jedoch bereits vor der Reformation zurückgegangen und 1516 gänzlich abgebrochen.

Mit den Leprosorien rückte ELISABETH CLEMENTZ (Strasbourg) eine der wichtigen Sozialeinrichtungen des Elsass ins Blickfeld der Tagung. Leitende These ihres Vortrags war, dass die Leprosenhäuser klosterähnlich organisiert gewesen seien, was sie an fünf Themenbereichen – vergleichbaren Baulichkeiten, Ritualen, Regeln, Institutionen und Gebetsverpflichtungen – festmachte. Die Anlage der Leprosorien mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, Spitälern und Gästehäusern, Kapellen, Kirchhöfen und mitunter sogar eigenem Kreuzgang evozierten bestimmte Lebensformen in Sonderung (Wohnung) und Gemeinschaft (gemeinsames Essen in einer refektoriumsähnlichen Stube). Wie Konventualen seien die Leprosen bei Eintritt in die Häuser eingesegnet worden. Gemeinsame Tracht habe die Zugehörigkeit zur neuen Gruppe kenntlich gemacht. Mit Meister (materielles Leben) und Kaplan (geistliche Ordnungsgewalt) hätten die Gemeinschaften ordensähnliche Institutionen besessen. Die Ordnungen verpflichteten die Insassen zu einem Leben in Gehorsam und Keuschheit, nicht aber in Armut. Der Alltag sei durch Gebetsverpflichtungen strukturiert gewesen. Wenngleich die Aufrechterhaltung von Ehen, das Fehlen einer approbierten Ordensregel und die Verpflichtung zum Pfründenkauf kirchenrechtliche Unterschiede zwischen Kloster und Leprosorien markierten, könnten die Gemeinschaften als quasi-monastisch beschrieben werden. Der Stellung der Leprosen in der mittelalterlichen Gesellschaft liege ein Paradoxon zu Grunde: Sie seien als Unreine verstoßen und dennoch als Mittler zu Gott angesehen gewesen, verabscheut und doch versorgt.

Nach den Handlungsspielräumen von Äbtissinnen elsässischer Kanonissenstifte fragte SABINE KLAPP (Trier) am Beispiel der Stifte St. Stephan in Straßburg, Andlau, Hohenberg und Niedermünster. Die von ihr untersuchten Biographien ergäben ein Äbtissinnenprofil von etwa 30–40 Jahre alten Frauen, die dem Niederadel entstammten und über ein entsprechendes verwandtschaftliches Netzwerk innerhalb und außerhalb des Klosters verfügten. Ihre Rolle hätten sie jedoch in sehr unterschiedlicher Weise ausgefüllt. Das Amt habe die Verfolgung von Interessen der Herkunftsfamilien ebenso zugelassen, wie ein verstärktes Engagement für die Stiftsfinanzen oder das Setzen geistlicher Impulse. Als besonders interessant habe sich das Verhältnis zu den Kanonikern erwiesen, die den Frauenkonventen als Beichtväter und Seelsorger angehört und unter der Aufsicht der Äbtissinnen gestanden hätten. Dies sei einer der wenigen Fälle, in denen Männer im Mittelalter der Gebotsgewalt von Frauen unterworfen gewesen seien. An den Handlungsfreiheiten der Äbtissinnen habe erst die Reformation Anstoß genommen und danach gestrebt, ihre Herrschaft durch die Eingliederung in weltliche, sprich: männliche, Herrschaftsstrukturen einzuschränken. Erstmals habe in dieser Argumentation auch das Geschlecht eine Rolle gespielt.

Mit der Frage „Städte in der Landschaft = Städtelandschaft(en)?“ leitete GABRIEL ZEILINGER (Kiel) über zum Thema Stadt. Der Vortrag erörterte die Problematik, ob sich der Begriff der „Städtelandschaft“ als heuristischer Zugang zum elsässischen Städtewesen eigne und verneinte sie. „Schnappschüsse“ von der Colmarer Dominikanerchronistik des 13. Jahrhunderts bis zu Sebastian Münster offenbarten eine sehr unterschiedliche Wahrnehmung der Zeitgenossen, sei es, dass die Chronisten die Städte nach ihrer Herrschaftszugehörigkeit gruppiert, sei es, dass sie sie bloß als Städte „in“ der Landschaft beschrieben hätten. Nach Stadtrechtsfamilien und Münzumlauf, der den Diözesangrenzen folgte, zerfalle das Elsass deutlich in zwei Landschaften, in wirtschaftlicher Hinsicht erweise sich die räumliche Zuordnung als gänzlich offen. Ein gesamtelsässisches Phänomen wie die Dekapolis, das am ehesten der Vorstellung von einer Städtelandschaft entspreche, sei tatsächlich wenig wirksam gewesen. Als noch problematischer erweise sich die Frage nach einer „staufischen“ Städtelandschaft im Elsass. Denn mit Ausnahme Hagenaus habe es sich bei den Städten um staufisch geförderte und privilegierte Städte gehandelt und der kommunale Prozess sei eine nach-staufische Entwicklung gewesen. Als Ausblick auf sein Habilitationsprojekt zur Urbanisierung des Elsass skizzierte der Referent abschließend sozial- und verfassungsgeschichtliche, besonders kommunale Aspekte der Entfaltung von „Städtischkeit“ im langen Zeitschnitt vom 12. bis ins 14. Jahrhundert.

Ein spannendes Kapitel aus den verdichteten Kommunikationsnetzwerken des Spätmittelalters schlug BASTIAN WALTER (Münster) mit einem Vortrag über das Spionage- und Kundschaftersystem Straßburgs auf. Bei den „Kundschaftern“ habe es sich um eine nicht genau zu definierende Gruppe von Zuträgern gehandelt, die in einem nicht genauer fassbaren Verhältnis zum Rat, einzelnen Amtsträgern oder Bürgern standen. Anhand von Archivfunden, cedulae inclusae, Beobachtungs-Diarien und Andeutungen in Missiven entwarf Walter ein Bild von Art und Umfang der Informationsbeschaffung während der Burgunderkriege. Die Stadt Straßburg habe sich einerseits auf Informanten gestützt, die in eigenen Nachrichtennetzen standen (Kaufleute, Wirte, Geistliche) und Neuigkeiten gefragt oder ungefragt weitergaben, anderseits professionelle, besoldete und vereidigte Kundschafter beschäftigt, die Spionage im heutigen Sinne betrieben hätten. Die Art der Nachrichtenübermittlung (Protokoll mündlicher Berichte, Übersendung von Berichten oder das Führen von Diarien) zeige das Vorherrschen von Schriftlichkeit in diesem Feld. Als Anforderungsprofil an einen „Kundschafter“ ergebe sich aus den Quellen neben der Schreibfähigkeit die Vertrautheit mit Land, Sprache (Französisch) und landesüblichen Sitten, Sachkenntnis und ein gutes Urteilsvermögen. Während die Straßburger Führungsschicht beim internen Gebrauch großen Wert darauf gelegt habe, Angaben über Namen und Aussehen des Informanten und den Ort der Informationserhebung festzuhalten, seien solche Informationen im äußeren Nachrichtenverkehr anonymisiert worden, um die Informationsquellen geheim zuhalten. Aus der Bedeutung dieser Nachrichtenweitergabe für die Legitimation von Herrschaft und der Herstellung von Kohäsion unter Bündnispartnern ergebe sich der hohe Stellenwert, den der vorgeschaltete Vorgang der Informationsbeschaffung besessen habe.

SABINE VON HEUSINGER (Mannheim) richtete den Blick auf die Zünfte und damit die innere Organisation Straßburgs. Deutlicher als in der bisherigen Forschung geschehen, seien vier Funktionsbereiche der Zünfte voneinander zu unterscheiden: die gewerbliche Zunft (berufsständische Vertretung), die Bruderschaft (religiös-karitative Aufgaben), die politische Zunft (politische Partizipation), die militärische Einheit (Organisation von Verteidigungsaufgaben). Diese Bereiche dürften nicht ohne weiteres in eins gesetzt werden. Die Durchsetzung einer Einheit von Zunft- und Trinkstubenzugehörigkeit sei nur langsam erfolgt; auch Bruderschaften hätten nicht für alle Zünfte bestanden. Die Forschungsmeinung, dass sich die gewerbliche Zunft zu einer politischen Zunft weiterentwickelt habe, sei daher zu korrigieren: Die politische Zunft sei vielmehr als Novum neben der gewerblichen Zunft entstanden. Überhaupt sei den Zünften in Straßburg eine lückenlose Erfassung sämtlicher Handwerker nicht geglückt. Die den Zünften nachgesagte vollständige Kontrolle der Gewerbe sei deshalb in der Realität nicht erreicht worden. Die Zünfte stellten sich somit als eine flexible und dynamische soziale Gruppe dar, weshalb sie jahrhundertelang ein attraktives Modell für das Zusammenleben von Menschen abgegeben hätten.

Mit den städtischen Eidbüchern fokussierten LAURENCE BUCHHOLZER-REMY (Strasbourg) und OLIVIER RICHARD (Mulhouse) abschließend auf eine eigene Gattung städtischer Schriftlichkeit. Eine vergleichende Auswertung von Eidbüchern stehe bislang aus. Die Autoren planen dies für das Elsass beziehungsweise nach Möglichkeit das ganze Oberrheingebiet und stellten eine erste Bestandsaufnahme vor. Für die oberrheinischen Eidbücher zeichneten sich zwei unterschiedliche Entstehungsphasen jeweils in der zweiten Hälfte des 15. und 16. Jahrhunderts ab. Sie seien aus allen Stadttypen überliefert, im Gegensatz zu anderen Regionen aber nicht repräsentativ gestaltet worden. Alle untersuchten Eidbücher enthielten zudem Einträge anderer Textgattungen, die teilweise eher einem Erinnerungswillen der Kanzleien als der praktischen Eidesleistung zuzuschreiben seien, ja die Eidbücher mitunter sogar regelrecht unbrauchbar machten. Eidbücher stünden somit an der Schnittstelle von Mündlichkeit und Schriftlichkeit, von symbolischer Kommunikation und modernen Verwaltungspraktiken. Denn einerseits habe die schriftlich fixierte Norm zur Geltung einen Eid und ein Ritual benötigt, anderseits habe der Gebrauch der Schriftlichkeit die Kraft des Rituals unterminiert.

In der Abschlussdiskussion wurde vielfach der Wunsch nach einer regelmäßigen Fortsetzung eines derartigen Forums geäußert, dessen Thematik dann nach Möglichkeit das gesamte, trinationale Oberrheingebiet einschließen sollte. Eine Drucklegung der Beiträge ist beabsichtigt.

Konferenzübersicht:

THOMAS ZOTZ (Freiburg): Einführung.

ODILE KAMMERER (Mulhouse): Un atlas historique de l’Alsace en ligne.

ERIK BECK (Dortmund): Wahrnehmung und Funktion römischer Überreste im mittelalterlichen Elsass.

BERNHARD METZ (Strasbourg): Die Anfänge des Burgenbaues im Elsass aus der Sicht des Historikers.

TOBIE WALTHER (Freiburg): ‚Gregorianische Vorstellungswelt’ und pragmatischer Umgang mit dem Gegner. Berthold von Reichenau, Bernold von Konstanz, Manegold von Lautenbach und die Straßburger Kirche.

MARIE-JOSÉ NOHLEN (Strasbourg): Das Donationsbuch der Œuvre Notre-Dame in Straßburg.

ELISABETH CLEMENTZ (Strasbourg): Die Leprosen im Elsass als religiöse Gemeinschaft.

SABINE KLAPP (Trier): Die Äbtissinnen der elsässischen Kanonissenstifte.

GABRIEL ZEILINGER (Kiel): Städte in der Landschaft – Städtelandschaft(en). Oder: Wie schreibt man die Geschichte der Urbanisierung des mittelalterlichen Elsass?

BASTIAN WALTER (Münster): Spionage- und Kundschaftersysteme der Stadt Straßburg im Kontext der Burgunderkriege.

SABINE VON HEUSINGER (Mannheim): Die Zünfte in Straßburg.

LAURENCE BUCHHOLZER-REMY (Strasbourg), OLIVIER RICHARD (Mulhouse): Die städtischen Eidbücher im spätmittelalterlichen Elsass. Erste Erschließung der Quellen.

Schlussdiskussion, Moderation SIGRID SCHMITT (Trier)

Anmerkung:
[1] <http://www.cartographie.histoire.uha.fr/atlas-historique-de-l-alsace> (freigeschaltet voraussichtlich ab 13. November 2009).