Selbstzeugnis und Person – Transkulturelle Perspektiven. Abschlusstagung der DFG-ForscherInnengruppe „Selbstzeugnisse in transkultureller Perspektive“

Selbstzeugnis und Person – Transkulturelle Perspektiven. Abschlusstagung der DFG-ForscherInnengruppe „Selbstzeugnisse in transkultureller Perspektive“

Organisatoren
DFG-ForscherInnengruppe „Selbstzeugnisse in transkultureller Perspektive“
Ort
Berlin
Land
Deutschland
Vom - Bis
24.03.2010 - 26.03.2010
Von
Katharina Weikl, Medizinhistorisches Institut und Museum der Universität Zürich

Die DFG-Forschergruppe „Selbstzeugnisse in transkultureller Perspektive“, geleitet von Claudia Ulbrich (FU Berlin), bedarf kaum einer Vorstellung.[1] Eine große Stärke liegt in der interdisziplinären Zusammensetzung der Gruppe. Neben einem Schwerpunkt in der Geschichte der Frühen Neuzeit sind beispielsweise die Literaturwissenschaft, die Islamwissenschaft, die Osmanistik und auch die Japanologie vertreten. Grundlage der Arbeit ist die Auseinandersetzung mit Selbstzeugnissen, vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart hinein, von Japan über den Orient bis hin nach Westeuropa. Sechs Jahre erfolgreicher und produktiver Arbeit fanden nun ihren Widerhall auf der an Perspektiven reichen Abschlusstagung „Selbstzeugnis und Person. Transkulturelle Perspektiven“, die vom 24. bis 26. März 2010 an der Freien Universität Berlin stattfand. Wie ernst Interdisziplinarität und Transkulturalität in der ForscherInnengruppe genommen wurden, zeigt sich schon bei einem Blick auf das breite Tagungsprogramm. In fünf Sektionen stand eine Reihe der Kernprobleme zur Debatte, die die Geisteswissenschaften in den letzten zwei Jahrzehnten umtreiben, etwa die Historisierung vermeintlich universaler Kategorien (zum Beispiel ‚Individuum’).

1. Die erste Sektion „Person: Text und Kontext“ eröffneten die Osmanistin ELKE HARTMANN und die Frühneuzeithistorikerin GABRIELE JANCKE programmatisch mit einem transepochalen Dialog über die siebenbändigen Erinnerungen des armenischen Freischärlers Roupen (Osmanisches Reich, frühes 20. Jahrhundert). Die interdisziplinäre Auseinandersetzung und Zusammenarbeit an einer konkreten Quelle hat sich innerhalb der ForscherInnengruppe als fruchtbare Methode des transkulturellen Arbeitens erwiesen, bei der sowohl implizite Setzungen der je eigenen Disziplin aufgespürt als auch die Übertragbarkeit von Kategorien und theoretischen Konzepten erprobt werden können. Dabei stehen Partikularitäten und Möglichkeiten der Generalisierung zur Debatte, in diesem Beitrag durchdiskutiert an den für die Analyse frühneuzeitlicher Selbstzeugnisse aus dem westeuropäischen Gebiet zentralen Aspekten der exemplum, memoria und confessio. Dem lag die Erkenntnis der Forschergruppe zugrunde, dass man die Selbstzeugnisse nicht als scheinbar unmittelbaren Zugang zu ‚Erfahrungen’ lesen sollte. Hartmann und Jancke setzten sich kritisch mit dem Erfahrungsbegriff, wie er für die historische Forschung gegenwärtig diskutiert wird, auseinander und machten auf dessen historische Genese im 18. Jahrhundert aufmerksam, die eng mit dem Konzept eines autonomen Individuums verknüpft sei und bis heute nachwirke. Bereichernd war der transepochale Dialog vor allem für die genauere Bestimmung von „Person“ als möglicher Analysekategorie. Hartmann und Jancke präsentierten „Person“ als dynamische Kategorie im Sinne von ‚Doing Person’ und thematisierten damit eine entscheidende Diskussionslinie, die sich durch die Tagung verfolgen ließ. Im Sektionskommentar plädierte ILSE LENZ für einen offeneren Umgang mit der Frage nach historischer Erfahrung sowie den Versuch, dem Vorwurf des Partikularismus dadurch zu begegnen, in einem neuen Anlauf generelle Muster und Strukturen von Selbstzeugnissen zu erforschen. Ihr Vorschlag eines „reflexiven Universalismus“ lief darauf hinaus, Partikularitäten nicht zu nivellieren, sie aber noch deutlicher in Beziehung zueinander zu setzen.

In einem abendlichen „transkulturellen Salon“ begrüßte JAMES AMELANG den Umstand, dass HistorikerInnen die AkteurInnen der Geschichte mit ihren subjektiven Interessen, Wahrnehmungen und gegebenenfalls Erfahrungen (wieder)entdeckten und sichtbar machen. Er sprach sich für eine stärkere Betonung der möglichen Generalisierbarkeit der an einzelnen Texten oder einer Textsorte gemachten Ergebnisse aus und vertiefte als Kristallisationspunkte für eine neue Universalgeschichte des autobiographischen Schreibens die Kategorien place und tradition. JACQUELINE VAN GENT regte mit ihrem Vortrag über die Briefe von HerrnhuterInnen und eine darin deutlich werdende relationale, in Kontexte eingebundene Personvorstellung eine lebhafte Diskussion darüber an, ob es sich bei diesen sehr formelhaft dünkenden Texten überhaupt um Selbstzeugnisse handele – und machte die hinter dieser Debatte stehende Frage deutlich, ob es eine ganz bestimmte Art von „Selbst“ zu sein habe, die in Selbstzeugnissen sichtbar werden soll.

2. Die zweite Sektion „Textstrukturen – Schreibkulturen“ beleuchtete stärker das Verhältnis von narrativen Strukturen und autobiographischem Schreiben. Neben autobiographischen Texten wurden in dieser Sektion auch literarische Texte als Selbstzeugnisse oder doch zumindest als Elemente von Selbstzeugnisdiskursen gelesen. Fragen nach Strategien von Authentifizierung und rezeptionsgeschichtliche Aspekte erhielten hier ein besonderes Gewicht.

FRANZISKA ZIEP zeigte am Beispiel der Lebensbeschreibung des Schweizers Ludwigs von Diesbach, in welcher Weise Konstruktionen von Person in Erzählungen des 15. Jahrhunderts als narrative Inszenierung erfolgen, etwa durch das Einschreiben in die Familienerzählung und die somit aufgerufene Genealogie der Autorschaft. Auf die Eigendynamik des autobiographischen Schreibens machte CHRISTA WETZEL am Beispiel des Kaufmanns Heinrich Witt (Lima, 19. Jahrhundert) aufmerksam, der komplexe Erfahrungen kultureller Vielfalt und Konflikte, die er beobachtete und durchlebte, in vielen Tagebüchern festhielt. Witts kontinuierliches Bearbeiten seiner Tagebücher nahm viel Zeit in Anspruch und prägte die Gestaltung seines Lebens mit, was er wiederum in seinen Tagebüchern thematisierte. Wie Tagebücher von ihren Autorinnen des frühen 20. Jahrhunderts zu Autobiographien oder autobiographischen Romanen verarbeitet werden konnten, zeigte der Beitrag von SOPHIE HÄUSNER über Adrienne Thomas. Auf der narrativen Ebene können solche Bearbeitungen und intertextuellen Verweise als Strategien der Authentifizierung oder auch Fiktionalisierung dienen. JUDIT ÁROKAY legte ihren Schwerpunkt auf die Interdependenzen von Form bzw. Textsorte und Inhalt. Insgesamt zeigte diese Sektion, wie abhängig die „Selbst“-darstellungen von den Schreibstrategien und -praktiken ist.

3. Die dritte Sektion rückte mit dem Schwerpunkt „Kulturelle Mehrfachzugehörigkeit“ die transkulturelle Perspektive der Selbstzeugnisse ins Zentrum. Betrachtet man das autobiographische Schreiben als performativen Akt, stellt sich im Zusammenhang mit kulturellen Mehrfachzugehörigkeiten die Frage, wie Selbstzeugnisse in einem Spannungsfeld unterschiedlicher Bezugssysteme als Mittel der Selbstpositionierung eingesetzt werden können. Diese Mehrfachverortung zeige sich etwa bei Konversionen des 17. und 18. Jahrhunderts (GESINE CARL), an der anhaltenden Orientierung peruanischer Autoren an Europa (ULRICH MÜCKE), an der Personkonstitution im griechischsprachigen Osmanischen Reich (MILTOS PECHLIVANOS), oder an den multiplen Selbstzuschreibungen eines osmanischen Derwischs und Staatsdieners im 19. Jahrhundert (RICHARD WITTMANN). Insgesamt wurde deutlich, dass Selbstzeugnisse neben ihrer Einbettung in generelle narrative Strukturen in einem je eigenen Aushandlungsprozess verankert sind. So können Selbstzeugnisse zwar nicht als freie oder gar autonome, aber doch als lebendige Strategie der Selbstverortung gelesen werden, die auf die Gesellschaft wie die einzelnen Akteure und Akteurinnen gleichermaßen verweist.

In ihrem differenzierenden Kommentar führte KIRSTEN RÜTHER die methodischen Kernfragen der einzelnen Sektions-Beiträge zusammen und schlug einen Perspektivenwechsel vor: Problematisch und erklärungswürdig sei nicht die kulturelle Mehrfachzugehörigkeit, sondern gerade der immer wieder beobachtete Versuch, die Person im und hinter dem Text auf eine Zugehörigkeit zu fixieren. Denn gerade Selbstzeugnisse, so Rüther, verrieten weniger über das Selbst und die Person ihrer VerfasserInnen, sondern spiegelten vielmehr gesellschaftliche Veränderungsprozesse. Damit stieß Rüther eine lebhafte Diskussion an. Wenn wir nicht ganz auf Kategorien wie Selbst und Person verzichten, sondern sie historisieren wollen, welche Quellengattung sollte sich dafür besser eignen als Selbstzeugnisse? Gerade das Konzept der Person als interdependente und prozessuale Analysekategorie böte einen methodischen Ansatz dafür, die binäre Konstruktion von Individuum und Gesellschaft aufzulösen.

4. Die vierte Sektion zu „Differenzerfahrung“ einte die Grundannahme, dass Selbstzeugnisse nicht einen unmittelbaren Zugang zu unmittelbaren Erfahrungen bieten, sondern zur Frage, wie Erfahrungen konstruiert und Differenzen narrativiert werden (ANDREAS BÄHR, PETER BURSCHEL, ABDULLAH GÜLLÜOĞLU, CHRISTINE VOGEL). In der genauen Lektüre von Selbstzeugnissen und Gesandtschaftsberichten sowie Briefen vornehmlich des 17. und 18. Jahrhunderts zeigten sich in der Selbstverortung in Bezug auf etwa „den Orient“ oder das Osmanische Reich unerwartete Konstruktionen von Differenz. Der wirkmächtige Dualismus von „Eigenem“ und „Fremden“ wurde methodisch aufgebrochen zugunsten eines analytischen Zugriffs, der nicht die Kategorie der Identität voraussetzt und somit fluide, wandelbare und kontextbezogene Alteritätskonstruktionen zum Vorschein bringt. Das „Andere“ und „Fremde“ ebenso wie die ‚Person’ ließen sich nicht als feststehende Einheiten nachvollziehen. Vielmehr hing es vom jeweiligen Selbstverständnis der Autoren und von der Schreibsituation sowie Funktion der Texte ab, welche Strategie Alterität markierte.

5. Mit „Schreiben und Erinnern“ stellte die fünfte Sektion weitere Erfahrungskategorien ins Zentrum. Im Gegensatz zu den meisten vorangegangenen Vorträgen nahmen die drei Beiträge dieser Sektion nicht das Selbstzeugnis eines einzelnen Autors oder einer Autorin in den Blick, sondern untersuchten gruppenspezifische narrative Strategien. Im Vordergrund stand dabei unter anderem die Frage, wie Selbstzeugnisse sich in eine Erinnerungsgemeinde einschreiben. ANGELIKA SCHASER entfaltete dazu Legitimations- und Schreibstrategien von Konversionserzählungen im 19. Jahrhundert und untersuchte, wie diese Texte propagandisiert wurden.

HÜLYA ADAK konnte an Hitlers „Mein Kampf“ und Mustafa Kemals „Nutuk“ (Rede) vom Entstehungskontext, über narrative Muster bis hin zur Rezeption in der gegenwärtigen Türkei einige überraschende Parallelen ausmachen – nicht zuletzt eine stark narzisstische Erzählstruktur, die auch die Rezeption der Texte präge. Vielfach gehe es nicht vorrangig darum, was genau ‚passiert’ ist oder was im jeweiligen Text geschrieben steht, sondern darum wie Selbstzeugnisse in einem neuen Kontext zu ganz anderen Zwecken eingesetzt werden können. So spiegelten sie die gesellschaftliche Realität, in der sie verankert sind nicht nur, sie stellten sie auch her. Die Japanologin PETRA BUCHHOLZ analysierte Bekenntnisse japanischer Kriegsverbrecher in China. Diese beschrieben Gewalttaten in eindringlicher Ausführlichkeit. Aus einer transkulturellen Perspektive hob Buchholz vor allem die verschiedenen Semantiken des Blicks hervor, die in die Personkonzepte eingeschrieben sind. Gerade anhand der starken Reaktionen, die diese Selbstzeugnisse auslösen, analysierte Buchholz die kulturell unterschiedlich gewerteten Sagbarkeitsgrenzen in China im 20. Jahrhundert. Der Kommentator WOLFGANG SCHWENTKER hob dementsprechend die dialogische Struktur von Selbstzeugnissen (der Autor im Gespräch mit sich selbst und der Autor im Gespräch mit den avisierten LeserInnen) deutlich hervor. Die anschließende Diskussion führte die Fragen nach der Rolle von Selbstzeugnissen in der Konstruktion von Rasse oder Nation weiter – Fragen, die gerade auch für die postcolonial und gender studies sehr produktiv sind.[2]

Der Ansatz der Tagung, von Quellen und den spezifischen Kontexten auszugehen, hat sich als fruchtbar erwiesen. Gerade die interdisziplinäre und transkulturelle Zusammensetzung der ForscherInnengruppe ermöglichte es, grundsätzliche Fragen immer wieder neu und in transepochaler Perspektive zu diskutieren. Durch die Betrachtung von autobiographischem Schreiben als kultureller Praxis hat die Arbeit der Forschergruppe zentrale Impulse für die Geschichts- und Kulturwissenschaften und die area studies gegeben. Für die neueren globalgeschichtlichen Ansätze einer transkulturellen, transepochalen und transnationalen Geschichtsschreibung wurden nicht nur wichtige Fallstudien vorgelegt, die nach wie vor rar sind. Vor allem durch die Analysen des jeweiligen Konzepts der Person wurden auf mikrohistorischer Ebene wichtige Anstöße für die Methodendebatten der globalen Transfergeschichte entwickelt.

Konferenzübersicht

Claudia Ulbrich (Freie Universität Berlin): Selbstzeugnisse in transkultureller Perspektive – Ein Projektbericht

Sektion 1 Person: Text und Kontext
Moderation: Claudia Ulbrich

Elke Hartmann, Gabriele Jancke (FU Berlin)
Roupens „Erinnerungen eines armenischen Revolutionärs“ (1921/1951) im transepochalen Dialog – Konzepte und Kategorien der Selbstzeugnis-Forschung zwischen Universalität und Partikularität
Kommentar: Ilse Lenz (Ruhr-Universität Bochum)

Salon transregionale Studien im Henry-Ford-Bau
In Zusammenarbeit mit dem Center for Area Studies (FU Berlin)
James Amelang (Universidad Autónoma de Madrid)
Jacqueline Van Ghent (University of Western Australia)
“Transcultural Autobiography, or The Lives of Others”

Sektion 2 Textstrukturen – Schreibkulturen
Moderation: Ingrid Kasten (FU Berlin)

Franziska Ziep (FU Berlin): Erzählen ohne Ende – Lebensgeschichten im 16. Jahrhundert
Judit Árokay (Universität Heidelberg): Muster der Selbstbeschreibung: Japanische Autobiographien zwischen Tradition und Moderne
Christa Wetzel (Universität Hamburg): Schreibend leben – Heinrich Witt und sein Tagebuch im Lima des 19. Jahrhunderts
Sophie Häusner (FU Berlin): „Ich glaube nicht, daß ich es für mich behalten darf.“ Die autobiographischen Veröffentlichungen von Krankenschwestern zum Ersten Weltkrieg
Kommentar: Irmela Hijiya-Kirschnereit (FU Berlin)

Sektion 3 Kulturelle Mehrfachzugehörigkeiten
Moderation: Hans Medick (Göttingen)

Gesine Carl (Universität Hamburg)
Asket, Gelehrter, Hirtenhund. Koexistenz und Konkurrenz in Selbstentwürfen frühneuzeitlicher Konversionserzählungen
Ulrich Mücke (Universität Hamburg)
Autobiographisches Schreiben und Kolonialismus in Peru vom 17. bis 20. Jahrhundert
Miltos Pechlivanos (FU Berlin)
Vom Dragomanen der Osmanen zum Dragomanen der Heimat. Übersetzung und Personkonstitution im griechischsprachigen Osmanischen Reich
Richard Wittmann (Orient-Institut Istanbul)
Französische Hemden, österreichische Dampfschiffe und deutsche Lokomotiven: Zur Selbstverortung von Aşçı Dede Ibrahim
Kommentar: Kirsten Rüther (Universität Hannover)

Sektion 4 Differenzerfahrung
Moderation: Kaspar von Greyerz (Universität Basel)

Andreas Bähr (FU Berlin)
Flucht und Zuflucht. „Türkenfurcht“ und Differenzerfahrung im Tagebuch Balthasar Kleinschroths (1686)
Peter Burschel (Universität Rostock)
Die Orientalischen Briefe der Ida Gräfin von Hahn-Hahn
Abdullah Güllüoğlu (FU Berlin)
Im Dienste des Sultans: Osmanische Gesandte am Wiener Hof
Christine Vogel (Universität Rostock)
Differenzerfahrung und Selbstthematisierung französischer Gesandter im Osmanischen Reich (17./18. Jahrhundert)

Sektion 5 Schreiben und Erinnern
Moderation: Barbara Kellner-Heinkele (FU Berlin)

Hülya Adak (Sabancı Üniversitesi İstanbul)
Ottoman-Turkish Political Memoirs: The Politics of the “Present” in the
Construction of National History
Angelika Schaser (Universität Hamburg)
Schreiben um dazuzugehören. Konversionserzählungen im 19. Jahrhundert
Petra Buchholz (FU Berlin)
Schreiben tut weh: Die Erinnerungen japanischer Kriegsverbrecher an die „Vernichtungsstrategie“ in China
Kommentar: Wolfgang Schwentker (Universität Osaka)

Schlussdiskussion
Moderation: Claudia Jarzebowski (FU Berlin)

Anmerkungen:
[1] Vgl. <http://www.fu-berlin.de/dfg-fg/fg530/> (12.07.2010).
[2] Vgl. etwa Philip Holden, Autobiography and Decolonization, Madison 2008).