Bibliophilie und Sammeln. Jahrestagung des Wolfenbütteler Arbeitskreises für Bibliotheks-, Buch- und Mediengeschichte

Bibliophilie und Sammeln. Jahrestagung des Wolfenbütteler Arbeitskreises für Bibliotheks-, Buch- und Mediengeschichte

Organisatoren
Wolfenbütteler Arbeitskreises für Bibliotheks-, Buch- und Mediengeschichte
Ort
Wolfenbüttel
Land
Deutschland
Vom - Bis
26.09.2011 - 28.09.2011
Von
Monika Estermann, Universität Frankfurt am Main; Ursula Rautenberg, Universität Erlangen

Die Jahrestagung hatte sich zum Ziel gesetzt, das im Tagungstitel breit formulierte Thema auf das Verhältnis von Bibliophilie als ästhetisches Sammeln zu fokussieren; der zeitliche Schwerpunkt lag auf dem 19. und 20. Jahrhundert. Das Tagungsformat sah vor, den Vormittagsblock des letzten Konferenztages, eingeleitet von drei Impulsreferaten, zu einer ausführlichen Diskussion zu nutzen. Gerade das Thema Bibliophilie und Sammeln bietet sich an, überlagern sich doch hier neben wissenschaftlich-historischen Forschungsinteressen die Sicht der praktizierenden Antiquariatsbuchhändler und alltagskulturell verankerte Vorstellungen zum Wert des nicht nur bibliophilen Buchs und eines sinnhaften Büchersammelns. Die Diskussion war ausgesprochen lebhaft, auch erfreulich kontrovers: ein geglücktes Experiment, das – aus der Sicht der Tagungsleiterinnen Monika Estermann (Frankfurt am Main) und Ursula Rautenberg (Erlangen) – bei geeigneten Themen hoffentlich Nachahmung findet.

In der Einführung differenzierte MONIKA ESTERMANN (Frankfurt am Main) die eng mit einander assoziierten Begriffsfelder von Sammeln und Bibliophilie, die sich nur partiell überschneiden. Die Sammelobjekte, die Bücher und damit verwandten Gegenstände, werden dabei nicht in manischer Sammelwut, einem „entgleisten Konsumverhalten“ (W. Graßkamp) aufgehäuft, sondern Sammlungen werden aus verschiedenen Intentionen heraus strukturiert, sei es zum Aufbau eines Schutzwalls gegen eine feindliche Umwelt, sei es um vergangene oder gegenwärtige intellektuelle, literarische oder künstlerische Parameter zu rekonstruieren. Ebenso wichtig ist die Interdependenz von Sammeln und Forschen, als deren Ergebnis sich manchmal ein neuer Forschungsgegenstand herauskristallisiert. Damit verbunden ist oft auch ein weiterer Aspekt des Sammelns, die Konzentration auf die äußere Gestalt und Ausstattung eines Buches, auf seine Seltenheit und seinen Marktwert. Häufig baut sich zum Buch als bibliophilem Objekt auch ein sinnlich-affektiver Bezug auf.

Die erste Sektion „Bibiliophilie und Sammeln – Perspektiven“ eröffnete der Philosoph MANFRED SOMMER (Kiel), Autor des Buchs „Sammeln. Ein philosophischer Versuch“ mit einer analytischen Übersicht über die Grundzüge einer formalen Theorie des Sammelns. Einem Schema zusammenführender Wege folgend, holt jede Sammeltätigkeit Gegenstände, die sich an verstreuten Stellen im Raum befinden, an einen Ort zusammen, um sie dort aufzubewahren. Dieses Zusammentragen hat einen ökonomischen Sinn, wenn sich die Gegenstände an ihrem gemeinsamen Ort nur eine Zeitlang aufhalten sollen; ästhetisches Sammeln hingegen besteht in der dauerhaften Präsenz des Gesammelten. In einer zweiten Überlegung galt das Augenmerk der Eigenart des Gegenstandes, dem Buch. Um die Art und Weise, wie es Teil von Sammlungen werden kann, verständlich zu machen, unterschied Sommer das konkrete Exemplar von dem „Werk“ als einem abstrakten Bedeutungsgefüge. Beide aber – denn unterscheiden heißt nicht trennen – gehören zusammen wie Leib und Seele. Schließlich stellte er die Frage, wie sich Bücher als Bedeutungsträger, als Gebrauchsgegenstände, als ästhetische Objekte sammeln lassen, und wodurch sich die Sammlungen, in die sie eingehen, unterscheiden.

ERNST FISCHER (Mainz) hingegen prüfte kritisch die Bibliophilie als Forschungsgegenstand der Buchwissenschaft. Sie kann in mancherlei Hinsicht als „angewandte Buchwissenschaft“ aufgefasst werden; passionierte Büchersammler entwickeln auf ihren Gebieten ein Fachwissen, von dem der Buchhistoriker immer wieder profitieren kann. Dennoch sind die Beziehungen zwischen beiden heute keineswegs so eng wie dies unter solchen Gesichtspunkten nahe liegen würde. Für eine wissenschaftlich fundierte Einführung in die Bibliophilie kann man zwar auf manche Vorarbeit aus früherer Zeit zurückgreifen, nur sehr eingeschränkt aber auf neuere, in historischer oder systematischer Absicht angelegte Untersuchungen. Seit Bogengs Bänden von 1922 gibt es keinen fundierten Überblick über die großen Repräsentanten der Bibliophilie oder Ansätze zu einer Sozialgeschichte des Büchersammelns, ebenso wenig eine Übersicht über die historische Entfaltung der Sammelgebiete oder eine Darstellung zu den Merkmalen, die am einzelnen Sammelobjekt exemplarspezifisch interessieren könnten. Diese Fragen bleiben vorläufig Desiderate.

WULF D. VON LUCIUS (Stuttgart) untersuchte die Genese moderner Bibliophilie in Frankreich sowie die strukturellen und inhaltlichen Entwicklungen im 19. Jahrhundert. Manche Besonderheiten dort gingen auf die vorrevolutionäre Epoche zurück, etwa die große Nähe zu Luxus und Sinnlichkeit in der die Bibliophilie tragenden Oberschicht. Der Begriff der haute bibliophilie, der daraus erwuchs, kennzeichnete die einmalig dichte Verwobenheit der bibliophilen und anderen kulturellen Zirkel in Paris. Der permanente und intensive Gedankenaustausch unter den Bibliophilen ließ klare Leitvorstellungen und sammlerische Profile entstehen. Das zeigte sich auch an den Charakteristika des französischen Sammelstils, der Vorliebe für Exemplaires truffés, Luxusvarianten auf papiers divers oder mit Originalaquarellen geschmückten Exemplaren sowie der reichen Einbandkunst.

Die zweite Sektion über „Sammeln und Identität“ suchte nach den Vorbildern, Mustern bibliophilen Sammelns und Buchzuschreibungen, die zu unterschiedlichsten Konstruktionen der Identität des sammelnden Subjekts beitragen. WERNER ARNOLD (Wolfenbüttel) stellte ein Beispiel für die Identität durch Bücher anhand der Wolfenbütteler Bibliothek in der frühen Neuzeit vor. Nach dem zeitgenössischen Verständnis bildeten Bibliophilie und Sammeln eine Einheit, denn nur außergewöhnliche Bücherliebe konnte Sammlungen aufbauen, die von den Gelehrten akzeptiert wurden. Dies galt besonders für die Fürstenbibliotheken des 16. und 17. Jahrhunderts, die in einem sozialen Kontext entstanden, der die mit der Institutionalisierung verbundenen Ziele, den Bestandsaufbau und die Einbindung der Bibliotheken in die intellektuellen Diskurse der Zeit maßgeblich beeinflussten. Die Gründer haben mit Netzwerken kooperiert, deren Mitglieder die theoretischen Grundlagen für den Aufbau der Sammlungen formulierten, ihre Profile durch aktive Unterstützung mitgestalteten und deren Diskussionen sich in den Beständen widerspiegeln. Die gemeinsame Grundlage für diesen Prozess bildete ein Selbstverständnis, für das das durch Bücher repräsentierte Wissen substantiell war. Die Verbindung der Fürstenbibliothek mit dem allgemein gültigen öffentlichen Nutzen (utilitas publica) führte aus der Privatsphäre hinaus und deutete auf die gesellschaftliche Funktion als wissenschaftliche Institution hin, die die Intellektuellen den Bibliotheken zuschrieben.

Ein völlig anderes Beispiel stellte EDITH SEIDL (Augsburg) am Leben des Augsburger Antiquars Georg Wilhelm Zapf (1747-1810) vor. Der aus einfachen Verhältnissen stammende Zapf besaß im ausgehenden 18. Jahrhundert eine der größten Privatbibliotheken Süddeutschlands. Er sammelte bevorzugt Inkunabeln und Drucke des 16. Jahrhunderts. Die Publikationen und Kataloge des Autodidakten fanden in der Fachwelt Anerkennung und wurden zu gesuchten Nachschlagewerken. Seine jahrzehntelang gepflegte, heute noch circa 5.000 Briefe umfassende Korrespondenz belegt die weitreichenden Kontakte. Entscheidende Impulse gab Zapf für die Erforschung und bibliographische Erfassung von Inkunabeln in schwäbischen und bayerischen Klöstern, die er auf seinen Reisen in den Jahren 1780 bis 1786 besuchte. Seine Verbindungen nutzte er nicht nur zu Forschungszwecken, sondern es gelang ihm, den Handel mit alten Büchern bedeutend zu erweitern. Seine Briefe belegen, dass Zapf mit den Gesetzen des Antiquariatsmarktes bestens vertraut war. Geschäftliche Fehlentscheidungen aber und die Umbrüche der Zeit gefährdeten ab Mitte der 1780er-Jahre dauerhaft Zapfs wirtschaftliche Existenz. Der Briefwechsel mit mehr als 360 Korrespondenzpartnern ist auch ein beredtes Zeugnis für die problematische Situation des Antiquariatshandels am Ende des 18. Jahrhunderts.

REINHART SIEGERT (Freiburg i. Br.) dagegen thematisierte die „Kleinen Leute“ als Büchersammler. Gemeint waren damit nicht nur Angehörige der sozialen Unterschicht, sondern auch Großbauern oder der sprichwörtliche „gemeine Mann“. Dieser Personenkreis, der nicht die Möglichkeit zu akademischer Ausbildung hatte, verfügte im 18. und 19. Jahrhundert über die notwendigen Lesekenntnisse, Wissensdurst und oft auch beträchtliche Geldmittel. Die Buchkäufe meist älterer Titel kamen oft aus zweiter Hand oder wurden auf Märkten getätigt. Es gibt genügend Quellen aus der Zeit von 1700 bis 1850, die belegen, dass einzelne Handwerker und Bauern beachtliche private Bibliotheken zusammengebracht hatten. Häufig öffneten sie diese Bücherschätze auch ihren Standesgenossen. Es wurde auch nach den Schwerpunkten der Sammlungen gefragt, welchen Gebrauch die Sammler davon machten und wie ihre bäuerliche oder kleinstädtische Umwelt darauf reagierte.

MONIKA ESTERMANN (Frankfurt) stellte Gustav Freytag, seine Sammlung und deren Nutzung im Zeitalter des Historismus vor. Der Beitrag war nach den Kriterien: „Sammeln – Ordnen – Zeigen“ strukturiert. Freytag gehörte mit seinen Aktivitäten in das gesellschaftliche Umfeld der Kultur des Sammelns im Historismus. Er konzentrierte sich in den 1840er-Jahren vor allen auf Flugschriften, gedruckte Quellen und graphische Blätter zum täglichen Leben der Menschen vom 15. bis frühen 19. Jahrhundert und gab der Sammlung durch seine Ordnungskriterien eine eigene Gestalt, die bis heute noch besteht. Die Genese dieses Ordnungsvorgangs ist an seinen handschriftlichen Katalogen abzulesen. Freytag wählte eine besondere Form des Zeigens, indem er nicht seine Bücher und Blätter in corpore zugänglich machte, sondern sie als Materialgrundlage für fünfbändige Darstellung „Bilder aus der deutschen Vergangenheit“ (1859 – 1867) verwendete. Diese indirekte Form des Zeigens, die Verbalisierung der Bilder und „Übersetzung“ der Textquellen sowie ihre historistischen Kennzeichen bildeten den Kernpunkt des Beitrags.

In der dritten Sektion „Sammelstrategien“ wurden die unterschiedlichen Sammelstrategien und -objekte am Beispiel behandelt. JOACHIM SENG (Frankfurt) stellte die wechselvolle Genese der Faustsammlung und Faustforschung im Freien Deutschen Hochstift in Frankfurt vor. Anregungen für den „Urfaust“ fand der junge Goethe in der Bibliothek seines Vaters, selbst ein leidenschaftlicher Sammler. Die Faustsammlung basiert aber nicht nur auf diesen biografischen Zusammenhängen, aber sie war ein Motiv für das Sammeln von Büchern, Handschriften oder Bildern. Der Aufbau dieser großen Sammlungen verdankt sich Zufällen, der Entschlossenheit und Tatkraft einzelner und einer Erwerbungsstrategie, die entschieden, aber auch flexibel auf Marktgegebenheiten reagierte. So begann der Aufbau der Faustsammlung mit dem Ankauf einer Büchersammlung im Jahr 1888 zum „Faust“-Thema und wurde seither beständig ausgebaut und erweitert. So ist im Laufe der Zeit eine Vielzahl von Projekten hinzugekommen: eine Sammlung von Zeichnungen und Graphiken zu Goethes „Faust“, das Editionsprojekt einer Leseausgabe Ernst Beutlers und heute entsteht (in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar) eine erste Historisch-Kritische Faust-Ausgabe, die eine moderne Faksimile-Edition mit einem innovativen genetischen Apparat in digitaler Form verbindet.

MICHAEL DAVIDIS (Marbach) widmete sich der Fotosammlung Kunz-Hutterstrasser im Deutschen Literaturarchiv in Marbach. Im Sammeln von Autogrammphotos, wie es im späten 19. Jahrhundert in Mode kam, verbinden sich zwei ältere, bis heute auch getrennt weiterexistierende Bräuche: das Sammeln von Autographen und das von Porträts. Die Text- und die Bildbestandteile der Objekte, aber auch das Verhältnis der beiden Elemente zueinander haben sich im Lauf der Jahrzehnte in signifikanter Weise verändert. Hermine Kunz geb. Hutterstrasser (1873-1948) war die Schwester des Wiener Klavierfabrikanten Bösendorfer, Gattin des Kommerzialrats Heinrich Kunz und Mutter des Kostümbildners Alfred Kunz. Ihre Sammlung umfasste an die 1.600 Portraits aus der Zeit zwischen etwa 1860 und 1940, mit Bildern von Persönlichkeiten aus fast allen Bereichen des öffentlichen Lebens, der Literatur, des Theaters, der Kunst und Musik, der Wissenschaften usw. Über das pure Autogramm hinaus (Name, meist auch Ort und Datum) haben sich manche der Dargestellten mit ausführlicheren, häufig an die Sammlerin persönlich adressierten Texten verewigt. Die Aufnahmen stammen zum Teil von bedeutenden Photographen in ganz Europa und den USA. Die vorherrschende Form ist das Cabinet-Porträt, das Atelierbild auf Karton im Format 16 x 11 cm mit beidseitigem Firmenaufdruck. Das Sammeln war für Hermine Kunz wohl in erster Linie ein unterhaltsamer und zugleich bildender Zeitvertreib, ein Mittel, mit berühmten Zeitgenossen in Verbindung zu treten. Im Deutschen Literaturarchiv, wo sich die Sammlung seit 1968 befindet, bildet sie, als reichhaltiger Fundus von Porträtphotos der Zeit, einen integralen Bestandteil der Photographischen Sammlung.

SEBASTIAN KÖTZ (Köln) stellte sein Forschungsprojekt zur Bibliothek Victor Mannheimers vor, deren Schicksal für das 20. Jahrhundert geradezu paradigmatisch ist. Mannheimer, ein reicher Erbe aus jüdischer Familie, baute seine Bibliothek unter anderem mit Literatur des 17. Jahrhunderts in den Hochzeiten des Antiquariats um 1900 auf und ergänzte sie bis in die zwanziger Jahre mit den Gebieten Germanistik und Kunstgeschichte. 1927, in den Zeiten der wirtschaftlichen Depression, musste er jedoch seine Barocksammlung versteigern lassen, 1931 verkaufte er seine wissenschaftliche Bibliothek an die Universität Köln. Dort wird heute die Kontur seiner Sammlung, die in den Beständen aufgegangen war, rekonstruiert.

Die vierte Sektion wurde durch drei Impulsreferate strukturiert. Einführend fasste URSULA RAUTENBERG die Grundlinien der Vorträge zusammen, leitete dann aber am Beispiel alltagskultureller Buchzuschreibungen, wie sie sich auch in der Werbung, in entfremdeten Buchgegenständen etc. zeigt, über auf das ‚symbolische“ Buch und Zusammenhänge mit dem bibliophilen Sammeln. WILHELM HOMANN (Stuttgart) stellte das Sammeln (und Kaufen) aus ökonomischer Sicht des Buchs als „Seltenheitsgut“ dar. Hier entzündete sich eine rege Diskussion um ideellen Wert, Warenwert und Sammeln, auch im gegenwärtigen Kontext. EBERHARD KOESTLER (Tutzing) referierte über „Antiquariat und Bibliophilie“.

Kontrovers wurden folgende Themen diskutiert: Wie versteht man Bibliophilie heute, und was kann Bibliophilie zukünftig sein, wenn die organisierte Bibliophilie der bibliophilen Gesellschaften, schon jetzt mit hohem Durchschnittsalter ihrer Mitglieder und Nachwuchsmangel kämpfend, weiter schwindet? Wie kann eine Bibliophilie des Gebrauchsbuchs, gar des elektronischen Buchs aussehen oder wird eine „Luxusbibliophilie“ der Geldanlage analog zum Kunstmarkt dominieren, Bibliophilie zur Beschäftigung einer Elite? Trägt das klassische Konzept der Bibliophilie von Seltenheit und exquisiter Ausstattung noch? Wie ist steht dazu das Sammeln von ‚nicht-bibliophilen‘ Büchern aus Freude am Sammeln an sich bzw. am ‚historischen‘ Gegenstand?

Konferenzübersicht:

Monika Estermann: Einführung

Sektion I: Bibliophilie und Sammeln – Perspektiven
Moderation: Monika Estermann

Manfred Sommer (Kiel): Büchersammeln

Ernst Fischer (Mainz): Bibliophilie als Forschungsgegenstand der Buchwissenschaft. Ein kritischer Bericht

Sektion II: Sammeln und Identität
Moderation: Ursula Rautenberg

Werner Arnold (Wolfenbüttel): Identität durch Bücher. Fürstenbibliotheken in der frühen Neuzeit

Edith Seidl (Augsburg): Sammeln als existentielle Notwendigkeit: Der Augsburger Antiquar Georg Wilhelm Zapf (1747-1810)

Reinhart Siegert (Freiburg i. Br.): „Kleine Leute“ als Büchersammler

Monika Estermann (Frankfurt am Main): Gustav Freytag und das Sammeln im Historismus

Sektion III: Sammelstrategien
Moderation: Monika Estermann

Joachim Seng (Frankfurt): Dauer im Wechsel. Faustsammlung und Faustforschung im Freien Deutschen Hochstift

Michael Davidis (Marbach): Die Photosammlung Kunz-Hutterstrasser im Deutschen Literaturarchiv Marbach

Sebastian Kötz (Köln): Die Bibliothek Victor Mannheimers

Sektion IV: Diskussion mit Impulsreferaten zum Thema Sammeln, Bibliophilie und Antiquariat heute
Moderation: Monika Estermann / Thomas Stäcker

Impulsreferate

Ursula Rautenberg (Erlangen): Themenfelder der Tagung (Rückblick und Zusammenfassung)

Wilhelm Hohmann (Stuttgart): Seltenheitsgüter

Eberhard Köstler (Tutzing): Antiquariat und Bibliophilie

Plenumsdiskussion


Redaktion
Veröffentlicht am
14.03.2012
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Deutsch
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