Workshop zur Freischaltung der Südwestdeutschen Archivalienkunde als Beitrag zur Stärkung der Historischen Grundwissenschaften

Workshop zur Freischaltung der Südwestdeutschen Archivalienkunde als Beitrag zur Stärkung der Historischen Grundwissenschaften

Organisatoren
Landesarchiv Baden-Württemberg
Ort
Stuttgart
Land
Deutschland
Vom - Bis
22.02.2018 -
Von
Anna Aurast, Landesarchiv Baden-Württemberg, Stuttgart

Am 22. Februar 2018 wurde in Stuttgart die Südwestdeutsche Archivalienkunde als neues Themenmodul im landeskundlichen Informationssystem „LEO-BW – Landeskunde entdecken online“ freigeschaltet. Das vom Landesarchiv Baden-Württemberg (LABW) nachhaltig gepflegte Angebot lädt seitdem im Netz zur Mitarbeit ein.[1] Das abgeschlossene Projekt zum Aufbau des Moduls wurde unter der Federführung des Landesarchivs in Kooperation mit dem Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen durchgeführt und vom Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg im Rahmen der Landesinitiative ‚Kleine Fächer‘ in Baden-Württemberg finanziert.[2] Die Freischaltung nahm dementsprechend Staatssekretärin PETRA OLSCHOWSKI (Stuttgart, Wissenschaftsministerium) vor. Grußworte sprachen der Vorsitzende des Zukunftsrats ‚Kleine Fächer‘ in Baden-Württemberg MARKUS HILGERT (Berlin, Pergamonmuseum) und SIGRID HIRBODIAN (Tübingen, Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften). Der Präsentation des Themenmoduls durch das Projektteam schlossen sich in dem Workshop mit 70 Teilnehmern Referate zur Archivalienkunde in Österreich und in der Schweiz sowie ein Statement zur Situation der Grundwissenschaften an, womit der Blick erweitert und die Basis für eine eingehende Abschlussdiskussion geschaffen wurde.

ROBERT KRETZSCHMAR (Stuttgart, LABW), der das Projekt initiiert und zusammen mit CHRISTIAN KEITEL (Stuttgart, LABW) geleitet hat[3], erläuterte die Ziele, die mit der Südwestdeutschen Archivalienkunde verfolgt werden, und den Sachstand des bisher Erreichten.[4] Das Modul versteht sich als Beitrag zur Stärkung und Weiterentwicklung der Historischen Grundwissenschaften. Es soll allen Interessierten Hinweise für die Auswertung einzelner Archivaliengattungen geben und die Diskussion über archivalische Überlieferungen anregen. Als Informationsplattform stellt es eine Struktur für die Ergebnissicherung und kollaborative Weiterführung dar, auf die in der Lehre zurückgegriffen werden kann. Kern des Angebots sind Artikel zu Quellengattungen vom Mittelalter bis in die Gegenwart, die den territorialen Verhältnissen im deutschen Südwesten und der Vielfalt der Archive und Gedächtnisinstitutionen Rechnung tragen. Dazu kommen Überblicks- und allgemeine Querschnittsartikel sowie eine Kommentarfunktion und ein ‚Forum‘. Innerhalb der Projektlaufzeit (Oktober 2016 bis März 2018) ließen sich bereits mehr als 100 Autorinnen und Autoren finden, von denen – so zum Tag der Freischaltung – 75 dem Archivwesen, 16 der Forschung und 9 weiteren Gedächtnisinstitutionen angehören; die Zahl der Beiträge beläuft sich bisher auf 139, weitere 60 sind in Bearbeitung. Dass die Archivalienkunde als Disziplin gestärkt wird, zeichne sich, so Kretzschmar, bereits ab. Dafür seien angesichts der aktuellen Diskussion über ‚Quellenkritik im digitalen Zeitalter‘ und des neu erwachten Interesses an ‚Materialität‘ auch gute Voraussetzungen gegeben.[5] Indem die Südwestdeutsche Archivalienkunde die Zeit- und Mediengrenzen überschreite, breche sie tradierte Fächergrenzen auf und es entstehe ein neuer Bezugsrahmen für die übergreifende Weiterentwicklung der Historischen Grundwissenschaften. So habe unter den Beteiligten bereits eine Diskussion über den geografischen Bezugsrahmen, die Kategorisierung von Archivalien und die Abgrenzung einzelner Quellentypen eingesetzt. Zudem ziele die Südwestdeutsche Archivalienkunde auf den gesellschaftlichen Transfer des ‚Kleinen Fachs‘ in ein breiteres Publikum und lade zur Partizipation ein. Sie bringe das fachspezifische Wissen aus den Archiven mit den speziellen Erfahrungen der historischen Forschung zusammen und diene so auch der Wiederannäherung beider Welten.

Christian Keitel erläuterte sodann die Gruppierung der Archivalien im Themenmodul. Sie ist an der Aufzeichnungsmethode orientiert und stellt damit als Hilfestellung neben dem historischen Kontext und dem an der Provenienz ausgerichteten Entstehungszusammenhang einen weiteren Bezugsrahmen für die Auswertung bereit. Die Archivalien sind kategorisiert als Dokumente, in denen die kleinsten verfügbaren Informationseinheiten (Einzelinformation) in einen semantischen Zusammenhang gesetzt werden, oder in Container, die entweder Einzelinformationen oder Dokumente zusammenführen; Dokumente sind zum Beispiel Briefe oder Bilder, Amtsbücher, Akten und Datenbanken dagegen Container. Eigens behandelt sind zudem besondere Überlieferungsbereiche wie etwa der des Theaters oder der Polizei sowie einzelne Elemente auf beziehungsweise an Archivalien wie Wappen, Siegel oder Wasserzeichen.

Das Raster der einzelnen Artikel stellte ANNA AURAST (Stuttgart, LABW) vor. Es umfasst zehn Abschnitte, von denen fünf verpflichtend sind: ‚Definition der Quellengattung‘, ‚Aufbau und Inhalt‘, ‚Quellenkritik und Auswertungsmöglichkeiten‘, ‚Hinweise zur Benutzung‘ und ‚Abbildungen‘. Die Beiträge sollen auf das Wesentliche konzentriert sein und zur Weiterarbeit anhand der angegebenen Literatur anregen; der Umfang variiert zwischen 2 und 15 Seiten. Die Abbildungen dienen der Veranschaulichung der jeweiligen Gattung.

Über die Umsetzung der Archivalienkunde in LEO-BW berichtete ANDREAS NEUBURGER (Stuttgart, LABW): Als landeskundliches Online-Informationssystem vernetzt LEO-BW aktuell Inhalte von 37 Kooperationspartnern aus Baden-Württemberg. Die Südwestdeutsche Archivalienkunde stellt innerhalb von LEO-BW ein eigenes Themenmodul dar, über dessen Themennavigation alle Seiten erreichbar sind. Die einzelnen Artikel sind nicht nur untereinander verlinkt, sondern bieten auch Links zu den Beständen des Landesarchivs Baden-Württemberg. Bei der Recherche im Online-Findmittelsystem können Benutzer und Benutzerinnen zudem über ein Glossar eine Kurzdefinition der Archivaliengattung abrufen, um von dort zu LEO-BW weitergeleitet zu werden.

Anschließend stellten vier Autorinnen und Autoren exemplarisch ihre Artikel vor, womit ein erster Einblick geboten und die Bandbreite der Archivalienkunde illustriert wurde. SENTA HERKLE (Stuttgart, Universität) erläuterte die Quellengattung der Warenbegleitbriefe, CHRISTOPH SCHMIDER (Freiburg, Erzbischöfliches Archiv ) berichtete über Verkündbücher der Pfarreien, KONSTANTIN HUBER (Pforzheim, Kreisarchiv) stellte Vormundschafts- und Pflegrechnungen vor und KAI NAUMANN (Ludwigsburg, Staatsarchiv) sprach über Geodaten.

Über die Situation der Archivalienkunde in Österreich referierte THOMAS STOCKINGER (Wien, Institut für Österreichische Geschichtsforschung/IÖG). Auch wenn das Land derzeit kein der Südwestdeutschen Archivalienkunde vergleichbares Projekt vorzeigen könne, gebe es dennoch Aktivitäten, um archivalienkundliches Wissen aufzubereiten. Neuere Veröffentlichungen wie die Quellenkunde der Habsburgermonarchie[6] und die Aktenkunde von Michael Hochedlinger[7] sowie zahlreiche Quelleneditionen des IÖG[8] könnten zumindest als Bausteine einer Archivalienkunde gewertet werden. Da die Archivalienkunde eng mit der archivischen Erschließung verbunden sei, sei zudem die Beschreibung nach ISAD(G)[9] immer auch als hochwertige archivalienkundliche Leistung anzusehen; zudem erfülle die Archivalienkunde eine Funktion bei der archivischen Bewertung. Die Archivausbildung erstreckt sich in Österreich auf die Geschichtswissenschaft, die Historischen Grundwissenschaften und die Archivwissenschaft, letztere mit einem verstärkten Gewicht in jüngster Zeit. In den universitären Curricula ist die ‚Quellenkunde‘ als Pflichtveranstaltung verankert. In den geschichtswissenschaftlichen Proseminaren ist zumindest ein Archivbesuch nach wie vor Standard. Die Wissensvermittlung an ein breiteres Publikum von Seiten der Archive findet anhand von Handbüchern und Leitfäden statt. Ein Beispiel für ein der Südwestdeutschen Archivalienkunde im Ansatz vergleichbares Angebot ist die historische Wissensplattform ‚Wien Geschichte Wiki‘[10], die auch quellenkundliche Artikel enthält; der Ausbau zu einer Quellenkunde ist geplant. Als Fazit stellte Stockinger fest, dass Archivalienkunde in Österreich eine „disperse Wissenschaft“ sei, der es an theoretischer Durchdringung fehle. Als ein besonderes Desiderat hob Stockinger die Bearbeitung des 19. und 20. Jahrhunderts hervor.

Die Lage in der Schweiz stellte NIKLAUS BÜTIKOFER (Bern, Universitätsarchiv) vor. Zwar gibt es an den Schweizer Universitäten kein grundständiges Studienfach ‚Archivwissenschaft‘, es sei aber möglich, nach einem abgeschlossenen Geschichtsstudium eine Zusatzqualifikation in Archiv-, Bibliotheks- und Informationswissenschaften (Master of Advanced Studies, MAS) zu erwerben. An historischen Instituten werden zudem archivalien- und quellenkundliche Kurse angeboten. Fachhochschulen bieten Bachelor- und Masterstudiengänge in Archivwissenschaft an; polyvalente Ausbildungsgänge des Schweizer Bildungssystems werden in Konvergenz mit den Gedächtnisinstitutionen der Schweiz gestaltet, da der Arbeitsmarkt insgesamt klein sei. Archivwissenschaftliche Forschung findet praktisch nur im Rahmen von Masterarbeiten statt. Erkenntnisse für die Archivalienkunde werden vor allem in der Geschichtswissenschaft erarbeitet. Es bestehe dringender Handlungsbedarf, quellenkundliche Kenntnisse auch einem breiteren Publikum zu vermitteln, doch fehle es dafür an Ressourcen. Eine partielle Abhilfe sei durch Online-Angebote gegeben, mit denen die universitäre Lehre ausgelagert wird, wie die Plattform der Universität Zürich „Ad fontes“[11] oder die Plattform „Theleme“[12] der École nationale des chartes an der Pariser Sorbonne.

EVA SCHLOTHEUBER (Düsseldorf, Universität) unterstrich als Vorsitzende des Verbands der Historikerinnen und Historiker Deutschlands (VHD) die Notwendigkeit des Erhalts und der Weiterentwicklung grundwissenschaftlicher Kompetenzen auf der Grundlage eines Dialogs und enger Zusammenarbeit zwischen Archiven und Forschung. Es sei unerlässlich, dass Studierende und Forschende über fundierte quellenkundliche Kenntnisse von der Spätantike bis hin zu digitalen Quellen jüngster Zeit verfügen. Der aus ihrer Sicht gelungenen Südwestdeutschen Archivalienkunde komme in dieser Hinsicht eine große Bedeutung zu. Wünschenswert sei, ein grundwissenschaftliches Modul im Curriculum vorzusehen, das über alle Epochen hinweg die universitäre Ausbildung begleitet. Gerade auch in einer zunehmend virtuellen Archivlandschaft sei es unverzichtbar, Studierenden die materiellen Strukturen zu vermitteln und – so etwa bei digitalisierten Urkundenbeständen – auch vor Ort zu zeigen. Bereits die Fahrt zum Archiv sei, so Schlotheuber, ein Teil des Lernprozesses, weil die Studierenden dadurch die Archivlandschaft und die Ordnung der Wissensräume kennen lernen. Die Verbindung zur Materialität dürfe in Forschung und Lehre nicht verloren gehen, sonst seien alle Digitalisate und digitalen Angebote nutzlos.

In der regen Diskussion wurde dies aufgreifend seitens der historischen Forschung für mehr „Tuchfühlung mit Archivalien“ vor Ort in den Archiven statt über Digitalisate am Bildschirm plädiert. Sigrid Hirbodian hob dazu die gut eingespielte Kooperation mit den Archiven in Baden-Württemberg hervor. Von Archivseite wurde indes der hohe Nutzwert digitaler Angebote besonders herausgestellt: Zwar sei Materialität wichtig, das digitale Angebot der Archive, das von Studierenden genutzt werde, sollte aber als Chance betrachtet werden, Studierende auf Archive und ihre Bestände aufmerksam zu machen und in das Archiv zu locken, so JULIAN HOLZAPFL (München, Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns), der vor einer „auratischen Überhöhung des Originals“ warnte.

Im Ergebnis bestand breiter Konsens darüber, dass eine Dynamik anzustreben sei, die von Online-Angeboten ins Archiv führe, damit der Konnex zwischen der virtuellen und materiellen Welt nicht verloren gehe, was auch für moderne und digitale Quellen gelte. Gerade für diese werde angesichts der ‚scheinbaren Vertrautheit‘ eine neue Archivalienkunde benötigt. Bei mittelalterlichen Urkunden, die sich ungeübten Studierenden und Nutzenden nicht auf Anhieb erschließen, sei es selbstverständlich, dass man zu quellenkundlichen Hilfsmitteln greift. Bei jüngeren und jüngsten Quellen fehle indes häufig das Problembewusstsein und es bestehe die Gefahr der Missinterpretation.

Die Frage, ob im Studium die Arbeit mit Originalquellen verpflichtend sein sollte, wurde tendenziell bejaht, gleichwohl sah man Schwierigkeiten, dies durchzusetzen. Wünschenswert erschien eine Ausweitung des universitären Modulsystems, in dem Sommerkurse von Archiven und anderen Gedächtnisinstitutionen angeboten würden.

Wie sehen die nächsten Schritte im Feld der Archivalienkunde aus? Sollten andere Gedächtnisinstitutionen eigenen Quellenkunden produzieren? In den Antworten auf diese Fragen, die Christian Keitel stellte, wurden vor allem die Stichworte ‚Verknüpfungen‘ (zwischen verschiedenen Archiven und darüber hinaus) sowie ‚Gewicht der Moderne‘ genannt – die Archive blieben nur dann relevant, wenn sie sich mit der modernen Überlieferung auseinandersetzten.

Zur Südwestdeutschen Archivalienkunde speziell wurde befürwortet, ihre Inhalte im Dialog mit den Anwendern dynamisch weiterzuentwickeln; die Kommentarfunktion sei hierfür ein erster Schritt. Angeregt wurden auch persistente Identifier für die Artikel und eine stärkere Visualisierung: Abbildungen sollten nicht nur der exemplarischen Illustration dienen, sondern für die Lehre auch Texte einschließlich ihrer Transkription bieten.

Insgesamt wurde das neue Themenmodul positiv beurteilt. Sowohl bei der Forschung als auch in Archiven hat es offenbar den Nerv der Zeit getroffen, da es ein seit langem bestehendes Desiderat zu füllen beginnt. Nicht zuletzt hat der Workshop selbst die allseits als notwendig erachtete Diskussion befördert.

Konferenzübersicht:

1. Freischaltung

Gerald Maier (Stuttgart): Begrüßung

Staatssekretärin Petra Olschowski (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg): Grußwort und Freischaltung

Markus Hilgert (Berlin): Grußwort

Sigrid Hirbodian (Tübingen): Grußwort

2. Präsentation des Moduls

Moderation: Sigrid Hirbodian

Robert Kretzschmar, Christian Keitel, Anna Aurast, Andreas Neuburger (Stuttgart): Das neue Modul Südwestdeutsche Archivalienkunde in LEO-BW

Senta Herkle (Stuttgart): Warenbegleitbriefe

Christoph Schmider (Freiburg i.Br.): Verkündbücher

Konstantin Huber (Pforzheim): Vormundschafts- und Pflegerechnungen

Kai Naumann (Ludwigsburg): Geodaten

3. Archivalienkunde im archiv- und grundwissenschaftlichen Kontext

Moderation: Robert Kretzschmar

Thomas Stockinger (Wien): Archivalienkunde und Archivwissenschaft in Österreich

Niklaus Bütikofer (Bern): Archivalienkunde und Archivwissenschaft in der Schweiz

Eva Schlotheuber (Düsseldorf): Historische Grundwissenschaften im Digitalen Zeitalter

4. Diskussion

Moderation: Christian Keitel

Anmerkungen:
[1] Das Themenmodul Südwestdeutsche Archivalienkunde findet sich unter https://www.leo-bw.de/web/guest/themenmodul/sudwestdeutsche-archivalienkunde (13.03.2018).
[2]https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/hochschulen-studium/kleine-faecher/ (13.03.2018).
[3] Koordinierende Aufgaben und die Redaktion der Beiträge oblagen Anna Aurast als Projektbearbeiterin. Die Einbindung in LEO-BW hat Andreas Neuburger in Zusammenarbeit mit Daniel Fähle und Wolfgang Krauth umgesetzt, einschließlich der Implementierung der Artikel, an der auch Doris Hochdorfer, Beate Stegmann und Felix Teuchert beteiligt waren.
[4] Vgl. dazu auch die Hinweise im Netz (wie Anm. 1) sowie ausführlich Anna Aurast / Christian Keitel / Robert Kretzschmar / Andreas Neuburger, „Südwestdeutsche Archivalienkunde“ – ein neues Angebot in LEO-BW zur Stärkung der Historischen Grundwissenschaften, in: Archivar 71 (2018), S. 47-51, und demnächst Robert Kretzschmar, Archivalische Quellenkunde im frühen 21. Jahrhundert. Ein „Kleines Fach“ mit potentiell großer Wirkung (im Druck; erscheint als Tagungsband des IÖG).
[5] Vgl. dazu vor allem den Aufruf im VHD-Journal „Quellenkritik im digitalen Zeitalter. Die Historischen Grundwissenschaften als zentrale Kompetenz der Geschichtswissenschaft und benachbarter Fächer“ von Eva Schlotheuber und Frank Bösch, http://blog.historikerverband.de/2015/10/30/quellenkritik-im-digitalen-zeitalter-die-historischen-grundwissenschaften-als-zentrale-kompetenz-der-geschichtswissenschaft-und-benachbarter-faecher/ (27.02.2018), und die daraufhin geführte Fachdiskussion, https://www.hsozkult.de/text/id/texte-2890 (27.02.2018).
[6] Quellenkunde der Habsburgermonarchie (16.–18. Jahrhundert). Ein exemplarisches Handbuch, hg. von Josef Pauser / Martin Scheutz / Thomas Winkelbauer (Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Ergänzungsband 44), Wien / München 2004.
[7] Michael Hochedlinger, Aktenkunde. Urkunden- und Aktenlehre der Neuzeit. Wien / Köln / Weimar 2009.
[8] Vgl. dazu die Liste auf der Homepage des Instituts, https://geschichtsforschung.univie.ac.at/publikationen/quelleneditionen-des-instituts-fuer-oesterreichische-geschichtsforschung/ (28.02.2018).
[9]https://www.ica.org/en/isadg-general-international-standard-archival-description-second-edition (28.02.2018).
[10]https://www.wien.gv.at/wiki/index.php?title=Wien_Geschichte_Wiki (28.02.2018).
[11]https://www.adfontes.uzh.ch/1000.php (28.02.2018).
[12]http://theleme.enc.sorbonne.fr/ (28.02.2018).


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Veröffentlicht am
09.06.2018
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