Erfinder – Erforscher – Erneuerer. 1. Salzburger Frühlings-Symposium

Erfinder – Erforscher – Erneuerer. 1. Salzburger Frühlings-Symposium

Organisatoren
Monika Frass, Institut für Alte Geschichte, Altertumskunde und Mykenologie, Universität Salzburg
Ort
Salzburg
Land
Deutschland
Vom - Bis
26.04.2018 - 27.04.2018
Von
Christoph Sulzberger, Institut für Alte Geschichte, Altertumskunde und Mykenologie, Paris Lodron Universität Salzburg

Die neue Tagungsreihe „Salzburger Frühlings-Symposium“ am Fachbereich Altertumswissenschaften der Universität Salzburg stand bezeichnenderweise unter dem Titel „Erfinder – Erforscher – Erneuerer“. Vorträge aus verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen, von den „klassischen“ altertumswissenschaftlichen Fächern über Sprach- bis hin zu Ingenieurswissenschaften zeigen das breite Interessensspektrum zu Fragen der antiken Innovation, im Speziellen der antiken Technologie.

Nach Grußworten des Dekans der KGW-Fakultät der Universität Salzburg MARTIN WEICHBOLD (Salzburg) sowie der Fachbereichsleiterin DOROTHEA WEBER (Salzburg) eröffnete die Organisatorin MONIKA FRASS (Salzburg) die Tagung mit einer thematischen Einführung, in der sie die Ziele und Schwerpunkte dieses internationalen althistorischen Symposiums absteckte: Identitäten bzw. Autoritäten („Erfinder“), kreative Prozesse („Erforscher“) und Erfindungen („Erneuerer“) sollten angesprochen werden, unter Klärung des antiken Terminologieverständnisses, der Vermeidung anachronistischer Vergleiche und einer intensiven Auseinandersetzung mit der Heurematographie (Erfinderliteratur).

Im Mittelpunkt des ersten Vortrags von RUPERT BREITWIESER (Salzburg) standen keltische und germanische Innovationen auf dem Gebiet der Medizin – im Speziellen die Schädeltrepanation. Die Quellenlage zur Medizin in den Randgebieten der antiken Welt ist äußerst spärlich, für den keltisch-germanischen Raum ist man auf archäologische und paläopathologische Befunde angewiesen. Trepanationen lassen sich für den zentraleuropäischen Raum ab dem Neolithikum nachweisen, die Wundheilung zeigt auch, dass solche Operationen durchaus überlebt wurden. Eine Trepanationssäge aus Eisen aus der Býčí skála–Höhle in Mähren stellt den ältesten Fund eines solchen medizinischen Instrumentes dar (1. Hälfte 6. Jahrhunderts v.Chr.), weitere Geräte finden sich unter anderem auch in Kriegergräbern. Sie bestanden durchweg aus Eisen, erst ab der Begegnungsphase mit den Kulturen des Mittelmeerraumes zur Wende des 3./2. Jahrhunderts v.Chr. wurde die für medizinisches Gerät leichter zu bearbeitende Bronze verwendet. Trotz des nun engen Austauschs behielten keltische und germanische Geräte ihre spezifischen Ausformungen lokaler Traditionen, so z.B. bei dreieckigen Griff- und diversen Verzierungsformen.

Anschließend referierte GÜNTHER E. THÜRY (Wien) über C. Sergius Orata und die ihm von Plinius (nat. 9, 168) zugeschriebene Erfindung des Austernparks. Nach einer kurzen biographischen Einführung zu Orata und einer biologischen zur Auster an sich wandte er sich dem Lukrinersee am Golf von Pozzuoli zu, wo Orata den ersten Austernpark angelegt haben soll, um die Vorteile einer Zucht (Kontrolle, Schutz vor Feinden und Überfischung) nutzen zu können. Austernparks fanden sich in der Folge im gesamten Mittelmeerraum, gefundene Schalen weit im Binnenland lassen auf das Wissen über den aufwändigen und notwendigerweise schnellen (Lebend-)Transport von Austern schließen. Eine verzierte Glasflasche aus Baiae zeigt die von Ausonius beschriebene und noch heute angewandte „Austernhängekultur“. Dabei dienen durchbohrte und aufgefädelte Schalen als Brutfänger für den Austernnachwuchs, die Schnüre hängen etwa von Piers ins Wasser.

RITA AMEDICK (Marburg) warf einen Blick auf die überlieferten technischen Schriften, vor allem die hydropneumatischen Texte von Philon von Byzanz und Heron von Alexandria, und die Schwierigkeiten, die mit einer solchen Beschäftigung einhergehen. Technische Schriften weisen, vor allem im arabischen Raum, lange Überlieferungstraditionen auf, welche die Texte allerdings auch anfällig für Übersetzungsfehler machen. Doch nicht nur daran kann das Textverständnis scheitern, sondern schon an den Autoren selbst. Denn diese setzen ein grundlegendes Verständnis der Eigenschaften von Luft und Wasser voraus und verlieren selten zu viele Worte oder wiederholen sich, wenn sie diverse Vorrichtungen beschreiben – der Leser hat sich Details über die Funktionsweisen zu denken oder sie aus vorhergehenden Kapiteln zu kennen. Diese Schwierigkeiten illustrierte die Vortragende mit einem Bericht über den versuchten Nachbau eines „Eulenbrunnens“. Dabei wird die Hydropneumatik genutzt, um Vogelgezwitscher ertönen zu lassen, eine Eule zu drehen und bei Blickkontakt zwischen den Tieren das Zwitschern zu unterbrechen. Nicht überlieferte Maße der Apparatur sowie unerwähnte kleine, aber für die Funktion essentielle Details zeigten die Schwierigkeiten bei einer tiefergehenden Auseinandersetzung mit diesen Texten auf.

In sprachwissenschaftliche Gefilde begab sich OSWALD PANAGL (Salzburg) mit Überlegungen zu den Anfängen der antiken Grammatik und dem Weg vom Würfelknochen zum casus obliquus. Auch in der Grammatik müsse eine Bezeichnung für etwas Neues gefunden werden, dafür gäbe es drei Möglichkeiten: (a) Man wählt ein noch nicht besetztes Fremdwort (lexikalisches Verfahren); (b) man bildet eine Ableitung oder Zusammensetzung aus dem eigenen Sprachschatz (derivationsmorphologische Lösung); (c) man verwendet ein sinnlich-anschauliches bzw. konkretes Element des vorhandenen Wortvorrats als Sprachbild (metaphorische Methode), wobei (c) hier die wichtigste Methode darstellt. Der casus sei im Normalzustand, also im Nominativ, wie ein aufgestellter Stift („Griffelmodell“) der sich in weiterer Folge zu anderen Bedeutungen hin neigt und senkt (cadere – fallen). Im „Astragalmodell“ seien die vier wichtigsten casus wie die vier Seiten des Astragal-Knochenwürfels, eines beliebten Spielgeräts, und so wie der Würfel fällt auch das Wort auf eine der vier Seiten.

Mit der Motivation zur Innovation beschäftigte sich MONIKA FRASS (Salzburg). Nach einer kurzen Erklärung zum Stand der Motivationsforschung zur Antike und der antiken biographischen Quellenproblematik näherte sie sich dem Thema am Beispiel des Archimedes von Syrakus heuristisch durch drei Schlagworte: Impuls, Weg und Ziel. Impulse seien in der Kindheit und Jugend des Archimedes zu suchen: Die astronomische Tätigkeit des Vaters, seine Stellung am Herrscherhof in Syrakus, umfassende Bildung mit Aufenthalten in Ägypten sowie die von Vielen gepriesenen angeborenen Talente und seiner „Aura des Besonderen“. Den Weg, den Erfindungsprozess, ermöglichte die Förderung durch Aufträge des syrakusischen Hofes (Bau von Kriegsgerät, Umsetzung von Theorien), wovon der Staat im Allgemeinen und das Herrscherhaus im Speziellen profitierte. Diesen Weg hätte Archimedes mit Ehrgeiz, Eifer und Hartnäckigkeit, auf Kosten seines Alltagslebens und Erscheinungsbildes, selbst im Angesicht des Todes („Störe meine Kreise nicht“) beschritten. Das Ziel, seine Vision, stelle die Anerkennung, auch im Nachleben, sowie die Wegbereitung für den Fortschritt dar.

Im abendlichen Festvortrag gab HELMUTH SCHNEIDER (Kassel) einen Einblick in großartige technische Neuerungen und Fortschritte, aber auch jahrtausendelang gleichbleibende Techniken vorindustrieller Gemeinschaften auf der anderen Seite. Innovationen und Neuerungen konnten sich nur entwickeln, wenn in den vorrangig agrarisch geprägten Gesellschaften ein solcher Überschuss erwirtschaftet wurde, dass sich ein Teil der Bevölkerung mit dieser Suche nach Neuem beschäftigen konnte, und dies allein bedeutete bereits einen Fortschritt. So wurden durch einfachste Neuerungen wie Tragestöcke bis hin zu riesigen, von Tieren angetriebenen Mühlen Kräfte aus der Landwirtschaft freigemacht, die großartige Erfindungen in sämtlichen Bereichen ermöglichten – von der Keramikproduktion über die Textiltechnik, Metallurgie und Architektur. Und doch blieben manche Dinge über Jahrhunderte beinahe gleich oder wurden nur marginal angepasst, wie etwa der Pflug, Schmiedewerkzeuge oder medizinisches Gerät.

Den zweiten Tag eröffnete MARGIT LINDER (Graz) mit einem Vortrag über Innovationen antiker Künstler. Von Vielen seien neue Techniken eingebracht worden – von Giebelverzierungen (Butades von Sikyon) und Dachziegeln aus Marmor (Byzes von Naxos) über das Verlöten von Eisen (Glaukos von Chios) bis hin zum Bronzeguss (Rhoikos und Theodoros von Samos) und den immer realistischer werdenden Darstellungstechniken der Bildhauer. Zuweilen lassen sich die überlieferten Angaben mit archäologischen Funden in Verbindung bringen und in etwa passend datieren, doch sind häufige Fehlzuschreibungen nicht von der Hand zu weisen, was vor allem an Quellen- und Überlieferungsproblemen sowie mangelndem Sach- und Kunstverständnis der antiken Autoren liege. Wo allerdings Inschriften und technische Schriften zitiert werden, finden sich größere Übereinstimmungen.

In den Textilbereich begab sich KERSTIN DROSS-KRÜPE (Kassel) mit ihrem Vortrag über die assyrische Königin Semiramis als Modeschöpferin. Die legendäre Herrscherin gilt in der Überlieferung von Herodot bis Isidor von Sevilla zum einen als große militärische Führerin und Bauherrin von überirdischer Schönheit, zum anderen werden ihr Grausamkeit, Wollust und Inzucht vorgeworfen. Isidor schrieb ihr die Erfindung der Tiara zu, weiters habe sie Hosen und deren Gebrauch erfunden, sowie Unterhosen, um allzu vertraulichen Umgang von Hofdamen mit ihrem Sohn zu verhindern. Hosen und Tiara galten als orientalische Kleidungsstücke und kennzeichnen in der Bildersprache die barbarischen Völker der Randgebiete, daher lag eine Zuschreibung dieser Erfindung aus dem Textilbereich, einer ureigenen weiblichen Domäne, an eine orientalische Königin nahe.

Im Anschluss verdeutlichte BRIGITTE CECH (Wien) die Anwendung der Vermessungstechnik und der Hydraulik anhand eines aktuellen FWF-Forschungsprojektes im „Karth“ (südl. Niederösterreich), wo sich der einzige bekannte römische Goldbergbau im ostalpinen Raum findet. Fünf Abbaubereiche mit elf Staubecken zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie der bekanntermaßen in Spanien in großem Stil betriebene Abbau auch in diesem Gebiet vollzogen wurde, die Vorgehensweise des Auswaschens und der Aufbereitung ist auch hier klar erkennbar. Erhalten sind Wasserzuleitungskanäle, Staubecken, Gräben und Abbaubereiche sowie Halden von Taubmaterial. Eine derartige Anlage setzte einen höchst souveränen Umgang mit der Kraft des Wassers und genaue Vermessungstechnik in diesem schwierigen Gelände voraus. Altfunde aus dem Bereich sind ausschließlich römisch, gefundene Münzen datieren in eine Zeitspanne vom 2. bis ins 4. Jahrhundert n.Chr., weiters fanden sich die zu erwartenden Grabungs- und Wartungswerkzeuge. Kleine Bleigewichte sowie eine Tiegelzange lassen auf die Verarbeitung wertvollen Metalls schließen.

Einen Weg der Wissensvermittlung an interessiertes Publikum stellte PANAGIOTIS KOTSANAS (Olympia) vor. Das „Kotsanas Museum of Ancient Greek Technology“ in Katakolo (westl. Peloponnes) will mit hunderten Ausstellungsstücken, Rekonstruktionen und Unterstützung durch animierte Filme die Innovationen der Technologie der griechischen Welt sichtbar und verständlich machen. Auch er wies auf die Schwierigkeiten im Umgang mit den Texten hin: Fehlende Details, Überlieferungs- und Verständnisprobleme, Stolpersteine bei der praktischen Umsetzung der beschriebenen Mechaniken und Apparaturen.

Über neue Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Vermessungstechnik mit Chorobat und Groma sowie der Handhabung von Steinsägen berichtete anschließend KLAUS GREWE (Bonn). Lange Zeit war davon ausgegangen worden, dass der Chorobat mithilfe einer zu ergänzenden Visiereinrichtung verwendet wurde, durch die ein weiter entfernter Messpunkt angepeilt wurde – modernen Nivelliergeräten vergleichbar. Das allerdings kann aufgrund fehlender Vergrößerungsmechaniken schon auf mittlere Entfernungen nicht mehr funktionieren. Daher sei der Chorobat in seiner wörtlichen Bedeutung („Platzgänger“) verwendet worden, indem man ihn fortlaufend um 180 Grad dreht und so eine Strecke „abschreitet“. Durch die doppelte Punktmessung können auch etwaige Abnützungserscheinungen oder Fehler im Material kompensiert werden. Auch bei der Groma sei durch die doppelte Peilung über beide Achsen des Geräts sowie der anschließenden Errechnung des Mittelwertes ein exakter rechter Winkel zu konstruieren. Ein Relief auf einem Sarkophag aus Hierapolis (3. Jahrhundert n.Chr.) zeigt eine (perspektivisch verschobene) Steinsäge samt Antriebsmechanismus, wo Wasserkraft eine Zahnradkonstruktion in Bewegung setzt. Wie bei den Texten fehlen aber auch im Bild Details, Maßnahmen zur Verhinderung der Verkantung und Verkippung des Sägeblattes etwa werden nur angedeutet.

Philosophische Gedanken machte sich WOLFGANG SPEYER (Salzburg) über Kunst und Technik als Erfindung, „Erfindung“ als Begriff einer autonomen Aktion des Menschen. Die Technik entferne sich mit Entwicklung des Rationalismus im Kleinasien des 6. Jahrhunderts v.Chr. vom göttlichen, mythischen. Der Mensch beschreite einen Weg von der Fremd- hin zur Selbstbestimmung sowie von einem kollektiven Erleben der Wirklichkeit hin zum Hervortreten zunächst mythischer, dann historischer Gestalten, die als alles (Künstler, Handwerker, Poet, König) in sich vereinende Einzelpersonen die Gesellschaft verändern – der Eine und die Vielen. Dennoch könne der Mensch nur an zweiter Stelle stehen; so wenig wie er sich selbst geschaffen habe, sei ihm schöpferische Energie zu Eigen gegeben – sie werde ihm verliehen.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Vortrag von CHRISTOPH SCHÄFER (Trier) zu Entwicklungen und Innovationen im antiken Schiffsbau. Ausgegangen wird jedoch von einem scheinbaren technischen Rückschritt, namentlich in der Typenverwendung von Schiffen zur Flusssicherung an der Donaugrenze. Im 1. Jahrhundert n.Chr. wurden Schiffe eingesetzt, die nach einem aussagekräftigen Fundplatz in Bayern als Typ Oberstimm I angesprochen werden. Sie zeichneten sich durch eine robuste, „mediterrane“ Bauweise aus, der Kielsprung sorgte für Stabilität bei schwierigen Bedingungen, durchgehende Duchten (Ruderbänke) für größere Festigkeit des Rumpfes. Im 3. Jahrhundert kam der neue Typ „Mainz“ auf, der oberflächlich betrachtet einen technischen Rückschritt darstellte. Das Schiff wies einen geraden Kiel sowie einen Mittelgang durch die Ruderbänke auf, was es für schwere See unbrauchbar machte – es wurde eindeutig allein für die Flussschifffahrt konzipiert. Durchgeführte Tests mit Rekonstruktionen zeigten, dass der Typ Mainz dem Typ Oberstimm I in allen Belangen unterlegen war. Dennoch gab es gute Gründe, warum das neue Modell eingesetzt wurde. Die veränderte Militärdoktrin hin zur reinen Grenzverteidigung verlangte eine größere Anzahl von Schiffen für die Flusssicherung. Der Typ Mainz war dafür ausreichend und zusätzlich billiger und schneller herzustellen.

Das 1. Salzburger Frühlings-Symposium spiegelte auch in der Zusammensetzung der Vortragenden mit ihren unterschiedlichsten wissenschaftlichen Zugängen wider, wie sehr Innovationen und neue Technologien sämtliche Bereiche des antiken Lebens beeinflussten und einen Stand der Technik ermöglichten, der über Jahrhunderte unerreicht blieb. Die ungebrochene Faszination an den Errungenschaften der Antike zeigte sich in den Diskussionen, wo auch immer wieder auf den enormen Einfluss auf spätere Kulturen und Gesellschaften hingewiesen wurde, sowie im anhaltenden Interesse der breiten Öffentlichkeit an der Thematik. Zum Abschluss bleibt, dem Organisationsteam unter M. Frass sowie den Vortragenden größten Dank für eine rundum gelungene Tagung auszusprechen.

Konferenzübersicht:

Eröffnung und Grußworte

Martin Weichbold (Dekan Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät, Paris Lodron Universität Salzburg)

Dorothea Weber (Fachbereichsleiterin Altertumswissenschaften, Paris Lodron Universität Salzburg)

Monika Frass (Bereichsleiterin Alte Geschichte, Altertumskunde und Mykenologie, Paris Lodron Universität Salzburg)

Sektion I
Leitung: Monika Frass (Salzburg)

Rupert Breitwieser (Salzburg): Innovationen in der Keltischen und Germanischen Medizin

Günther E. Thüry (Wien): Caius Sergius Orata und die Erfindung des Austernparks

Sektion II
Leitung: Rupert Breitwieser (Salzburg)

Rita Amedick (Marburg): Betriebsgeheimnisse antiker Mechaniker

Oswald Panagl (Salzburg): Vom Würfelknochen zum casus obliquus: Von den Anfängen der antiken Grammatik

Monika Frass (Salzburg): Not macht erfinderisch? Motivation zur „Innovation“ in der Antike

Öffentlicher Festvortrag

Helmuth Schneider (Kassel): Die Gaben des Prometheus: Die Technik vorindustrieller Gesellschaften. Strukturen und Entwicklungen

Sektion III
Leitung: Wolfgang Spickermann (Graz)

Margit Linder (Graz): Ingenium tamen ultra artem est – Innovationen antiker Künstler

Kerstin Droß-Krüpe (Kassel): Fashion Week in Babylon? Die assyrische Königin Semiramis als Modeschöpferin

Sektion IV
Leitung: Monika Frass (Salzburg)

Brigitte Cech (Wien): Die Anwendung der Vermessungstechnik und der Hydraulik im römischen Goldbergbau

Panagiotis Kotsanas (Olympia): Reviving Ancient Greek Technology

Sektion V
Leitung: Georg Nightingale (Salzburg)

Klaus Grewe (Bonn): Einfach genial – Der Pragmatismus antiker Ingenieure. Neue Forschungsergebnisse zu Chorobat, Groma und Steinsägen

Sektion VI
Leitung: Rafał Matuszewski (Salzburg)

Wolfgang Speyer (Salzburg): Kunst und Technik als Erfindung. Das In- und Miteinander von Unverfügbarem und Verfügbarem

Christoph Schäfer (Trier): Technische Entwicklungen und Innovationen im antiken Schiffsbau

Monika Frass (Salzburg): Schlusswort


Redaktion
Veröffentlicht am
25.05.2018