Die Neustadt Hanau – ein Drehkreuz im europäischen Kunst- und Wissenstransfer?

Die Neustadt Hanau – ein Drehkreuz im europäischen Kunst- und Wissenstransfer?

Organisatoren
Victoria Aschenfeldt / Markus Laufs, Historisches Museum Hanau Schloss Philippsruhe; Holger Th. Gräf, Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde, Marburg
Ort
Hanau
Land
Deutschland
Vom - Bis
11.11.2021 - 13.11.2021
Von
Moritz Kläger, Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaften, Philipps-Universität Marburg

Die Tagung beschäftigte sich mit der besonderen Stellung der 1597 gegründeten Hanauer Neustadt in der europäischen Kulturlandschaft der Frühen Neuzeit. Als Planstadt angelegt und hauptsächlich von niederländischen und französischen Religionsflüchtlingen besiedelt, war die Neustadt Schauplatz zahlreicher Austauschprozesse auf unterschiedlichen Ebenen. Diese Kulturtransfers sollten im Verlauf der Tagung dargestellt und analysiert werden. Die historische Kulturtransferforschung hat in der jüngeren Vergangenheit verstärkt herausgearbeitet, dass kultureller Austausch nicht als monodirektionale Beeinflussung einer Kultur durch eine andere gesehen werden sollte, sondern eher innerhalb von pluridirektionalen Netzwerken verschiedenster Akteure stattfindet. Es geht also nicht mehr darum, in eine Richtung wirkende Einflüsse zu identifizieren, sondern vor allem die Strukturen und Netzwerke zu untersuchen, in denen Austausch und kulturelle Transfers abliefen. Unter diesem Blickwinkel versuchte sich auch die Tagung zur Neustadt Hanau dem Phänomen des Kulturtransfers zu nähern und die Vielfältigkeit der Austauschprozesse zu erfassen und zu analysieren, die in der Frühen Neuzeit sowohl auf die Neustadt einwirkten als auch von ihr ausgingen.

HEINER BOEHNCKE (Maintal) und HANS SARKOWICZ (Gelnhausen) eröffneten die Tagung mit einem Überblick über die literarische Rezeption der Hanauer Neustadt.

In der ersten Sektion lag der Fokus zunächst auf dem Phänomen der Exulanten als bedeutende Akteure von zahlreichen Austauschprozessen in der Hanauer Neustadt. RAINGARD ESSER (Groningen) stellte die bislang von der Forschung weitgehend vernachlässigte Gruppe der Migrantinnen in den Vordergrund. Mit Verweis auf ihre Forschungen zu frühneuzeitlichen Exulantengemeinden in England konnte sie zeigen, dass alleinstehende Frauen einen beträchtlichen Anteil dieser Gruppen ausmachten und im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben der Exulantengemeinden, aber auch in den sozialen Netzwerken der Ankunftsregion mitunter eine entscheidende Rolle spielten. Auch zeigte sie neue Quellen auf, die dazu anregen, die Revision der Unsichtbarkeit von frühneuzeitlichen Migrantinnen voranzutreiben.

MARKUS LAUFS (Hanau) richtete den Blick auf das konkrete Zusammenleben verschiedener Gruppen von Migranten und Einheimischen. Zuwanderung war demnach in Hanau kein einmaliges Ereignis im Zuge der Neustadtgründung 1597, sondern ein konstantes Phänomen im gesamten 17. und 18. Jahrhundert. Die daraus resultierenden Prozesse der Integration wie auch der Abgrenzung prägten die Entwicklung der Hanauer Gesellschaft entscheidend, was Laufs exemplarisch an den drei Themen Glaubensausübung, Sprachpraxis und Zunftorganisation darstellte. Durch die Beibehaltung eigener französischer und niederländischer Glaubensordnungen oder die Betonung der eigenen Sprache konnten die Zugewanderten ihren Zusammenhalt nach innen stärken und sich nach außen von den Einheimischen und anderen Gruppen von Migranten abgrenzen. Die Etablierung von Zünften konnte je nachdem als integratives Element oder auch als Konkurrenz zur Altstadt erfolgen und stand somit ebenfalls in dem geschilderten Spannungsfeld von Integration und Abgrenzung.

In der zweiten Sektion ging es vor allem um die architektonische und städteplanerische Einordnung der Neustadt in den frühneuzeitlich-europäischen Kontext. ANDREA PÜHRINGER (Grünberg) machte deutlich, dass die Idee der Anlage der Neustadt als Planstadt im Kontext einer langen und vielfältigen Tradition zu sehen ist. Seit der Renaissance setzte sich demnach zunehmend eine sowohl auf Schönheitsidealen als auch rational-pragmatischen Überlegungen basierende Form von geometrisch und gleichmäßig angelegten Städten durch, zu denen auch Hanau gehört. Vor allem aber zeigte Pühringer auf, dass es falsch wäre, von einer eindeutigen Dichotomie zwischen Planstädten und historisch gewachsenen Städten auszugehen. Vielmehr gingen Überlegungen zur Ordnung des Stadtraumes und ungeplantes Wachstum oft ineinander über. Dies galt auch für die Hanauer Neustadt: Die Bebauung erfolgte nicht auf einen Schlag, sondern war ein langfristiger Prozess, und die angestrebte Einheitlichkeit konnte vielfach nicht oder erst im Nachhinein hergestellt werden.

Diesen Punkt griff ANGELA GÖBEL (Lyon/Marburg) auf, die sich mit den Architektureinflüssen in der Hanauer Neustadt im Detail auseinandergesetzte und ebenfalls aufzeigen konnte, dass eine wohl durchaus angestrebte Einheitlichkeit im Stadtbild der Neustadt zunächst nicht zustande kam. Stattdessen vermischten sich niederländische, französische und lokale Einflüsse zu einem eigenständigen Stadtbild, da die Bewohner der Neustadt bei der Gestaltung ihrer Häuser zwar gewisse Regeln zu beachten hatten, jedoch auch ein gewisses Maß an Eigenständigkeit bewahren konnten. Diese Vermischung der Einflüsse zeigte sich auch bei der Analyse bedeutender Gebäude wie dem Rathaus und der Wallonisch-Niederländischen Kirche.

Mit dem außergewöhnlichen Bau dieser Kirche beschäftigte sich ebenfalls ESTHER MEIER (Dortmund/Köln) in ihrem Abendvortrag und griff dabei auch den Punkt der Bedeutung von Differenz und bewusster Abgrenzung für Kulturtransfers auf. Überzeugend legte sie dar, dass es zu kurz gegriffen wäre, das Bauwerk als Nachahmung ähnlicher reformierter Gotteshäuser in Frankreich und in den Niederlanden und somit gewissermaßen als Kulturimport der Zugezogenen zu sehen. Vielmehr war der landesherrliche Wunsch nach einer eindeutigen Visualisierung der kulturellen Differenz der Neustadt von entscheidender Bedeutung.

Die Vortragenden in der dritten und vierten Sektion richteten ihr Augenmerk auf die Netzwerke und Beziehungen in Kunst und Kunstgewerbe. JUSTUS LANGE (Kassel) zeigte, dass sich die ab 1600 verwandtschaftlich mit dem Haus Oranien verbundenen Grafen von Hanau auch im Bereich der Porträtkunst eng an die Niederlande anlehnten. Innerhalb des grundsätzlich geringen Spielraumes für Individualität in frühneuzeitlichen Herrscherporträts wurde an zahlreichen Beispielen und Vergleichen der Einfluss der militärisch dominierten Ikonographie des Hauses Oranien auf die Porträts der Hanauer Grafen dargestellt.

SOPHIE-LUISE MÄVERS (Köln) richtete den Blick auf die Vernetzung der Hanauer Zeichenakademie und ihre Rolle im Kulturtransfer der Frühen Neuzeit. Besonders unter der Leitung von Conrad Westermayr zu Beginn des 19. Jahrhunderts sei es demnach zu einer eindeutigen Ausweitung der Netzwerke der Akademie zumindest im deutschen Sprachraum gekommen. Zudem konnte Mävers anhand bisher unberücksichtigter Archivalien zeigen, dass auch Frauen, und zwar in beträchtlicher Zahl, an der Akademie studierten, zumindest in einem Fall auch als Lehrkraft aktiv waren und entscheidend zur akademischen Vernetzung der Institution beitrugen.

ANDREAS TACKE (Trier) analysierte Kulturtransfers im Kunstgewerbe unter dem Blickwinkel einer Künstlersozialgeschichte. Von der in Hanau gewährten Zunftfreiheit und anderen günstigen Bedingungen angelockt, siedelten sich ab 1597 auch niederländische Maler in der Neustadt an und machten diese zu einem führenden Zentrum der Stilllebenmalerei. Dabei produzierten sie nicht mehr auf Bestellung, sondern für den sich formierenden europäischen Kunstmarkt – also gewissermaßen für den Export. Hanau entwickelte sich in der Folge zu einem Drehkreuz im europäischen Kunst- und Wissenstransfer, indem es hochklassige Künstler anzog, die für einen europäischen Markt produzierten, in ihren Werkstätten wiederum talentierte Nachwuchskünstler ausbildeten und durch ihr ganz eigenes Kunst- und Künstlerverständnis das gesamte Heilige Römische Reich beeinflussten.

LORENZ SEELIG (München) beleuchtete die Neustadt Hanau als führendes Zentrum der frühneuzeitlichen Luxuswarenproduktion. Auch hier wurde die entscheidende Rolle der oft vermögenden und gut ausgebildeten niederländischen und hugenottischen Glaubensflüchtlinge und ihrer Verbindungen in die Heimat deutlich. Dank dieser Zuwanderer und ihrer Verbindungen sowie der Nähe zur Messestadt Frankfurt konnte sich Hanau insbesondere in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als führendes Zentrum der Galanteriewarenproduktion in Mitteleuropa etablieren.

In den Sektionen 5 und 6 standen weitere Akteure und Berufsgruppen sowie ihre Vernetzungen und Kontakte innerhalb des europäischen Kultur- und Wissenstransfers im Mittelpunkt. Hier konnte in Ergänzung zu den bisherigen Ergebnissen gezeigt werden, dass Kulturtransfers in Hanau keineswegs ausschließlich auf die niederländischen und französischen Exulanten beschränkt waren, sondern in verschiedensten Kontexten zu finden sind. MARK HÄBERLEIN (Bamberg) machte diesen Punkt besonders deutlich, indem er darstellte, dass auch deutsche Unternehmer eine zentrale Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt spielten und die Ansiedlung von Migranten keineswegs immer entscheidend oder erfolgreich war. Unter Verweis auf die bereits bestehende Literatur sowie neue Quellengattungen wie etwa Inserate des 18. Jahrhunderts konnte er zudem zeigen, dass die Wirtschaftsgeschichte der Stadt weder eine lineare Entwicklung noch eine durchgängige Erfolgsgeschichte der von den Migranten aufgebauten Manufakturen war. Vielmehr war sie geprägt von diversen komplexen und teilweise gegenläufigen Entwicklungen und Konjunkturzyklen.

ANDREAS WEIGL (Wien) lenkte den Blick über den europäischen Kontext hinaus auf die kolonialen Ambitionen der Grafschaft Hanau-Lichtenberg im 17. Jahrhundert. Er konzentrierte sich allerdings nicht auf die Details des gescheiterten Vorhabens von Graf Friedrich Casimir, im heutigen Guyana eine hanauische Kolonie ins Leben zu rufen, sondern auf die Einbettung des Versuchs in die Kolonialpolitik kleinerer europäischer Fürstenstaaten in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Insbesondere zeigte er in beeindruckender Detailtreue das Netzwerk zahlreicher fürstlicher ökonomischer Berater (der sogenannten Kameralisten) auf, die an diversen europäischen Höfen für eine Ökonomisierung des Denkens und die Gründung von Kolonien warben. Die entscheidenden Initiatoren des Hanauer Projekts, Johann Daniel Crafft und Johann Joachim Becher, waren in dieses Netzwerk bestens eingebunden und trugen mit der Idee von Hanauisch-Indien zum europäischen Wissenstransfer bei.

Mit der Hohen Landesschule Hanau stellte ANDRÉ GRIEMERT (Hanau) eine zentrale Institution des Kulturtransfers vor und lieferte zugleich ein sehr konkretes Beispiel für das Aufspüren und Nachzeichnen von Netzwerken von Wissenstransfers. Zum einen zeigte er anhand einer detaillierten Analyse der Herkunft von Schülern und Professoren, dass besonders zu anderen Zentren der Reformation wie der Schweiz und den Niederlanden teilweise enge Kontakte bestanden. Darüber hinaus stellte er noch die Auswertung der Korrespondenznetzwerke ausgewählter Professoren der Schule vor, die deutlich machte, dass sie Bestandteil, wenn auch nicht Zentrum eines Netzwerks von reformierten Gelehrten war.

THOMAS FUCHS (Leipzig) widmete sich der Berufsgruppe der Buchdrucker und Buchhändler. Er konnte zeigen, dass Hanau Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts kurzzeitig zu einem Zentrum des Buchdrucks wurde, bevor die Produktion im Dreißigjährigen Krieg wieder stark zurückging. Zentral waren dabei hugenottische Flüchtlinge, die über Frankfurt nach Hanau kamen und dort vor allem anderorts als problematisch angesehene reformierte Literatur für den überregionalen Markt druckten. Dabei blieben enge Verbindungen zur Messestadt Frankfurt bestehen, die zentral für die Hanauer Buchproduktion waren.

HOLGER GRÄF (Marburg) skizzierte schließlich die Rezeption der Neustadt Hanau im zeitlichen Verlauf und zeigte dabei auf, wie sehr die Würdigung und Deutung der Neustadt von den jeweiligen zeitgenössischen Kontexten abhing. So wurden etwa im 17. Jahrhundert vor allem der überkonfessionelle Geist und die Prosperität gelobt, während die Neustadt und ihr Gründer Graf Philipp Ludwig II. im 19. Jahrhundert als Sinnbilder einer liberalen Politik und der Erkämpfung von Bürgerrechten gesehen wurden.

VICTORIA ASCHENFELDT (Hanau) fasste abschließend die wichtigsten Ergebnisse der Tagung zusammen und griff dabei insbesondere die zentralen Themen der Exulanten sowie des Spannungsverhältnisses zwischen Abgrenzung und Integration auf.

In den Beiträgen wurde die Rolle Hanaus als wichtiger Knotenpunkt für Kunst- und Wissenstransfers in der Frühen Neuzeit detailliert und kenntnisreich dargestellt, ohne sie dabei überzubetonen. Ein erheblicher Vorteil war die interdisziplinäre Ausrichtung der Tagung, die es ermöglichte, den Fokus auf verschiedene Aspekte der Kulturtransfers in der Hanauer Neustadt zu richten. So wurden neben den Themen Migration und Religion auch Politik, Kunst, Bildung, Wirtschaft, Architektur und Handwerk als Felder von kulturellem Austausch in den Blick genommen. Damit konnte gezeigt werden, dass die unterschiedlichsten Akteure als Mittler an Kulturtransfers beteiligt waren und diese vorantrieben. Gerade in dieser Hinsicht erschien der mikrogeschichtliche Blick auf Kulturtransfers, dessen sich zahlreiche Vorträge bedienten, als wichtige Anregung auch für weitere Auseinandersetzungen mit dem Thema. Da eine ausschließlich monodirektionale Betrachtung der Kulturimporte nicht angestrebt wurde, konnte der Komplexität des Phänomens des Kulturtransfers angemessen Rechnung getragen und eine zu stark vereinfachte Sicht vermieden werden. Stattdessen wurde die Vielfältigkeit der Austauschprozesse und auch der daran beteiligten Akteure in den Mittelpunkt gerückt. Besonders spannend erschien in diesem Zusammenhang die vor allem in den Vorträgen von Markus Laufs und Esther Meier hervortretende Erkenntnis, dass nicht nur Integration, sondern gerade die bewusste Konstruktion von Differenz und Abgrenzung ein entscheidender Teil dieser Entwicklung waren.

Konferenzübersicht:

Victoria Aschenfeldt (Hanau) / Holger Th. Gräf (Marburg) / Markus Laufs (Hanau): Einführung

Heiner Boehncke (Maintal) / Hans Sarkowicz (Gelnhausen): „Ueberhaupt ist diese Stadt anmuthig“. Die Hanauer Neustadt in Berichten von Reisenden

Sektion 1: Das Phänomen der Exulanten

Moderation: Holger Th. Gräf (Marburg)

Raingard Eßer (Groningen): „all my Landes … beyond the seas.“ Niederländische Migrantinnen in den frühneuzeitlichen Exulantengemeinden

Markus Laufs (Hanau): Gesellschaftlich-kulturelle Strukturen der frühneuzeitlichen Neustadt Hanau infolge niederländischer, jüdischer und hugenottischer Zuwanderung

Sektion 2: Die Neustadt Hanau im Vergleich

Moderation: Markus Häfner (Frankfurt am Main)

Andrea Pühringer (Grünberg): Die Neustadt Hanau im Kontext der europäischen Planstadt der Frühen Neuzeit

Angela Göbel (Lyon/Marburg): Architektureinflüsse in der Hanauer Neustadt

Sektion 3: Netzwerke I: Kunst

Moderation: Markus Laufs (Hanau)

Justus Lange (Kassel): Bildnisse der Hanauer Grafen im Kontext der nassau-oranischen Porträtmalerei

Sophie-Luise Mävers (Köln): Künstler(innen), „die auch in der Ferne ihrer Vaterstadt Ehre machen“ – die Hanauer Zeichenakademie zwischen kunstpolitischer Ambition und akademischer Vernetzung

Sektion 4: Netzwerke II: Kunstgewerbe

Moderation: Victoria Aschenfeld (Hanau)

Andreas Tacke (Trier): Kunst für den Export – zur Stilllebenmalerei in Neustadt Hanau um 1600

Lorenz Seelig (München): Gold und Silber – die Neustadt Hanau als ein führendes Zentrum der Luxuswarenproduktion

Abendvortrag

Esther Meier (Dortmund/Köln): Die Wallonisch-Niederländische Kirche in Hanau: Konstruktion einer kulturellen Differenz

Sektion 5: Netzwerke III: Händler

Moderation: Markus Laufs (Hanau)

Mark Häberlein (Bamberg): Migration, Privilegien und Unternehmergeist: Kaufleute und Fabrikanten in der Hanauer Neustadt

Andreas Weigl (Wien): Hanauisch-Indien im Kontext der frühmerkantilistischen Kolonialpolitik kleiner Fürstenstaaten

Sektion 6: Netzwerke IV: Gelehrte und Drucker

Moderation: Holger Th. Gräf (Marburg)

André Griemert (Hanau): Die Gelehrten und Studierenden der Hohen Landesschule und ihre europäischen Beziehungen

Thomas Fuchs (Leipzig): Buchdruck und Buchhandel in Hanau im 16. und frühen 17. Jahrhundert

Sektion 7: Rezeption und Nachhall

Holger Th. Gräf (Marburg): Die Rezeption der Neustadt Hanau und ihres Gründers

Victoria Aschenfeldt (Hanau): Zusammenfassung der Tagungsergebnisse