Männlichkeiten und Natur(-Verhältnisse)

Männlichkeiten und Natur(-Verhältnisse)

Organisatoren
Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung (AIM Gender); Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Fachbereich Geschichte
Ort
Stuttgart
Land
Deutschland
Vom - Bis
21.04.2022 - 23.04.2022
Von
Rebecca Heinrich, Sonderforschungsbereich 948 "Helden – Heroisierungen – Heroismen", Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Zur Auswahl des diesjährigen Tagungsthemas gab es für die Tagungsleiter:innen Martin Dinges, Johannes Kuber, Diana Lengersdorf und Toni Tholen aktuelle Anlässe zur Genüge: Im Diskurs über die Klimakatastrophe werden alltägliche Praxen wie extensiver Fleischkonsum, unlimitiertes Autofahren und die Zerstörung natürlicher Ressourcen mit Männlichkeit sowie scheinbar natürlichen männlichen Eigenschaften wie Zerstörung, Instrumentalisierung und Ausbeutung in Verbindung gebracht – aber auch mit Kompensations- und Harmonisierungsbestrebungen. Mit dem Coverbild des Programmflyers – Caspar David Friedrichs Werk „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ (1818) – sind zentrale Leitfragen und Themenfelder angesprochen, die während der Tagung aus anthropologischer, historischer und ästhetisch-literarischer Perspektive bearbeitet wurden. Der Fokus lag auf den Hervorbringungen und sozialen Konstellationen des Verhältnisses von Männlichkeiten und Natur sowie der Männer zu sich selbst.

Die Tagung hatte sich zum Ziel gesetzt, das dialektische Wechselverhältnis von Männlichkeiten und Naturverhältnissen in der longue durée zu untersuchen. In diesem Erkenntnisinteresse klingt die Kritische Theorie an[1], die dem AIM Gender als ein bislang zu wenig beachtetes theoretisches Angebot für die Männlichkeitenforschung dient. Während der Konferenz wurde insbesondere in den Beiträgen von Toni Tholen sowie in einer Lektüresitzung, in der „Unruhig bleiben. Die Verwandtschaft der Arten im Chthuluzän“ von Donna Haraway[2] als mögliche Fortsetzung der Kritischen Theorie diskutiert wurde, der dialektische Naturbegriff im Kontext der Kritik patriarchaler Herrschafts- und Machtverhältnisse als eine Kritische Theorie der Natur(-Verhältnisse) definiert. Besonders hier zeigte die Tagung die Notwendigkeit von Interdisziplinarität in der kritischen Männlichkeitenforschung auf, da sie die Dekonstruktion der Herrschaft des männlichen Subjekts über die Natur und nichtmenschliche Andere unternimmt. Damit hinterfragt die Männlichkeitenforschung kritisch Impulse der abendländischen Philosophie. Ferner wurden Desiderate der Geschlechterforschung formuliert und aktuelle Forschungsprojekte dieses Themengebietes vorgestellt, die für eine zukünftige Männlichkeitenforschung wichtig erscheinen, etwa eine herrschaftskritische Betrachtung des dialektischen Verhältnisses von Mensch und Natur, die Betrachtung nicht-europäischer Natur-Männlichkeits-Verhältnisse sowie eine kritische Kulturgeschichte männlicher Naturverhältnisse.

Im Einführungsvortrag erschlossen TONI THOLEN (Hildesheim) und DIANA LENGERSDORF (Bielefeld) diese zentralen interdisziplinären Forschungslücken und -ansätze. Der Literaturwissenschaftler Tholen lieferte einen kulturhistorischen Überblick zum Begriff der Natur in seiner Relation zu Männlichkeit von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Damit trug er einen Ansatz zu einer von ihm geforderten kritischen Kulturgeschichte männlicher Naturverhältnisse bei, der in den nachfolgenden Fallbeispielen der Vorträge vertieft werden sollte. Die Soziologin Lengersdorf kam zu dem überraschenden Befund, dass der Naturbegriff kein systematischer Gegenstand soziologischer Betrachtung ist, wohingegen Männlichkeit in der Geschlechtersoziologie fest etabliert ist. Üblich war es in der Soziologie bisher, die Natur heuristisch als ein Außen der Gesellschaft zu begreifen – und damit nicht als Teil von Sozialität. Mit Rückgriff auf die Gender Studies stellte Lengersdorf die Frage, ob die Trennlinie zwischen Natur und Sozialem konzeptuell zu verwerfen sei, da die Konstruktion von zwei Entitäten für einen analytischen Zugang zu den untersuchten Phänomenen ihrer tatsächlichen Verwobenheit entgegensteht. Letztlich, so Lengersdorf, müsste das Ich-Natur-Verhältnis neu konzeptualisiert werden.

Diese männlichen Selbst- und Weltverhältnisse in Relation zur Natur wurden in der ersten Sektion aus historischer Perspektive auf das 19. Jahrhundert untersucht. CAROLIN KOSUCH (Göttingen) argumentierte, dass moderne Säkularismen spezifische Männlichkeiten hervorbrachten, indem sie sich als Gegenentwürfe zu Weiblichkeit, Natur und Tod konstituierten. Als Fallbeispiel stellte sie die Feuerbestattung vor, deren genderspezifischer Diskurs die männliche Technik, Ordnung und Sauberkeit von der weiblichen Natur, dem Schmutz und der Unordnung absetzte und Männlichkeit positiv aufwertete. Der Säkularismus festigt diese durch boundary work entstandene binäre Geschlechterordnung im Typus des säkularisierten, bürgerlichen, maßvollen und vernünftigen Mannes.

NAYRA HAMMANN (Innsbruck) untersuchte ebenfalls den Maskulinitäts- und Technik-Diskurs, und zwar anhand der Maskulinitätskonzepte in imaginativen Konzepten von Naturwissenschaftlern. Die Herstellung männlicher Subjektivität in den Naturwissenschaften erläuterte Hammann unter Rückgriff auf eine anthropologische Studie von Sharon Traweek[3], die zeigte, dass picaresque cycles Subjektivierungsangebote bereitstellen, mithilfe deren junge männliche Physiker ihr professionelles Selbst kreieren. Hammann legte dazu drei Dimensionen dar: erstens den Rückgriff auf etablierte maskuline Rollen (Held, Patriarch, Dichter), Berufsbilder (Pfarrer, Soldat, Adeliger) und damit einhergehend bestimmte kollektive Identitäten (Armee oder Priesterschaft), zweitens den Rückgriff auf den bestehenden Erzählkanon, drittens ein bestimmtes, maskulin konnotiertes Verhältnis zur Natur.

Anschließend wurde die Naturalisierung von Maskulinitätsdiskursen anhand zeitgenössischer Betrachtungen reflektiert. Hatte sich Tholen in seiner wegweisenden Studie zur Männlichkeit in der Literatur mit dem Verlust der Nähe beschäftigt[4], so suchte er fast zwei Dekaden später die männliche Nähe zur Natur in seinem Vortrag zu den autofiktionalen Werken des norwegischen Autors Karl Ove Knausgård (geb. 1968). Den Fokus legte Tholen dabei auf dessen sechsteilige Romanreihe Min kamp[5], das auf Deutsch unter sechs verschiedenen Titeln erschienen ist[6]. Tholen legte den Fokus auf den Zusammenhang von Gattung und Männlichkeitskonstruktionen im sechsten Band des Romanzyklus. Darin wird das Leben des Autors und der Moderne insgesamt als (Selbst-)Zerstörung der Zivilisation beschrieben. Für die Männlichkeitsforschung ist daran interessant, dass sich Knausgård in eine männliche Genealogie einschreibt, innerhalb derer intertextuelle bzw. biografische Verkettungen – wie mit Adolf Hitler oder dem Vater – die Gegenwart mit der Vergangenheit verbinden und der Kampf als paradigmatische Daseinsform betrachtet sowie sozialdarwinistisch legitimiert wird. In seiner Literaturanalyse spürte Tholen unter Bezugnahme auf die Kritische Theorie männlicher Subjektivität nach, indem er zwei Thesen belegte: erstens, dass die dialektische Verschränkung von Natur und Geschichte – als einer Geschichte von Herrschaft, Entfremdung und Verfall – mit der Genese männlicher Subjektivität zusammenfällt, sowie zweitens, dass die Verschränkung von Geschichte, Natur und männlicher Subjektivität – wie in Knausgårds autofiktionalem Romanprojekt – als Geschichte männlicher Gewalt(-Herrschaft) im 20. und 21. Jahrhundert fortgeschrieben wird. Mit Tholens geschlechtersensiblen Lektüre der „Dialektik der Aufklärung“ ¬erscheint die Geschichte der Selbstverstümmelung, exemplifiziert in Adornos und Horkheimers Lektüre der „Odyssee“, als dem Patriarchat inhärent. Methodisch zeigte Tholen dies durch eine kritische literaturwissenschaftliche Hermeneutik der Männlichkeit[7], mithilfe derer er Formen männlicher Herrschaft bei Knausgård identifizierte und Spuren eines reflexiven „Eingedenkens“[8] der Natur im männlichen Subjekt wahrnehmbar machte.

Die an den Vortrag anschließende Lektüresektion vertiefte diesen Aspekt. In der gemeinsamen Diskussion ließ sich Haraways Kritik des Anthropozäns mit Adorno und Horkheimer insofern verknüpfen, als letztere eine kritische Aufarbeitung männlicher Naturverhältnisse andeuten, Haraway jedoch eine neue Utopie anbietet, die den Subjektbegriff der Kritischen Theorie produktiv ergänzen kann.

Die vierte Sektion bot mit ihrem Schwerpunkt auf Mittelalter und Früher Neuzeit eine interessante Ergänzung zur Moderneforschung und trug insofern zum geforderten Projekt einer kritischen Kulturgeschichte männlicher Naturverhältnisse in der longue durée bei. NINA SARAH HOLZSCHUH (Tübingen) beschrieb das Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur anhand des „archaischen Helden“, der das ihm zugeschriebene naturhafte, ursprüngliche, mythische Herrschaftsprinzip von Männlichkeit verkörpere, und des „höfischen Helden“, dessen Maskulinität von der höfischen Kultur sozial eingehegt ist. In der Analyse dreier epischer Texte – „Nibelungenlied B“, Lamprechts „Alexanderroman“ und Wolframs „Parzival“ – mit Fokus auf kindlichem Heldentum zeigte die Germanistin, dass in der Auseinandersetzung mit Flora und Fauna auf der einen und Hofkultur und Erziehung auf der anderen Seite eine kindliche Heroik inszeniert wird. Dadurch wird den Kindern eine nicht einzufangende Agonalität und eine ihnen inhärente Art eingeschrieben. Über die durch Sozialisation und Ausbildung erwerbbaren Eigenschaften hinaus wird so ein Überschuss erzeugt. Die Natur ist dabei ein entscheidendes Aushandlungsfeld.

MIRIAM SARAH MAROTZKI (Düsseldorf) untersuchte italienische Männlichkeitsdiskurse im 16. Jahrhundert an Giovanni Paolo Lomazzos kunsttheoretischen Schriften über Leonardo da Vinci. Natur, so führte die Kunstgeschichtlerin aus, wird darin zu einer diskursiven Folie, durch die Geschlechterfragen verhandelt werden: Da Vinci wird bei Lomazzo durch die Relation zur Philosophie mit einer positiv konnotierten homoerotischen Liebe verknüpft. Mittels Topoi und Metaphorik der Natur – wie da Vincis Biss in den Apfel vom Baum der Erkenntnis oder dem Verirren im Wald – wird ein mehrfacher Geschlechtswechsel und Wechsel des sexuellen Begehrens vollzogen. Sex und Heterosexualität, so Marotzki, sind bei Lomazzo fluide, wodurch die Figur des da Vinci in seinen Schriften auch weiblich gedacht werden könnte.

Zu Beginn der fünften Sektion bot der Politikwissenschaftler FABIAN HENNIG (Mainz) einen medizingeschichtlichen Überblick über die Verhütungsmethode des Hodenbades, das als emanzipatorische Praxis vor dem Hintergrund der Gesundheitsbewegung und als natürliche Methode beschrieben wurde. Die Motive der Hodenbader (Selbsterkenntnis, Fürsorge, Autonomie und Misstrauen gegenüber weiblicher Verhütung) standen der Diffamierung (männliche Selbstbestrafung, Archaik des Verfahrens, Kastrationsangst) und der Komik (das „Eierkochen“ mit Sigmund Freud verstanden als das Komische am Obszönen/Sexuellen) gegenüber. Dieses Lächerlichmachen ließe sich auch als Angst vor einem Angriff auf Hoden verstehen, der wiederum als ein Angriff auf hegemoniale Männlichkeit erscheint. Eine materialistische Männlichkeitsforschung könne dabei ansetzen und die fragile Materialität und Bedeutung der Hoden für Männlichkeit theoretisieren, stehen Hoden doch für die Vulnerabilität und Zerbrechlichkeit von männlichen Körpern und Männlichkeitskonstruktionen selbst.

Ebenfalls aus materialistischer Perspektive beschäftigte sich die Literaturwissenschaftlerin LEONIE SILBER (Marburg) mit dem Alpinismus der Gegenwart als einer „Schule“ der Männlichkeit. In der Analyse von deutschsprachiger Literatur und Filmen zeigte sie, dass die Inszenierung des bergsteigenden Körpers eine männliche Konnotation aufweist. So beweist sich der männliche Körper des Alpinisten im Duell mit dem Berg, beweist soldatische Tugend innerhalb der Homosozialität und schreibt sich in die Berge durch gewaltsame Unterwerfung des weiblichen Naturraums ein.

URSULA MATSCHKE (Stuttgart), die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt, untersuchte „natürliches“ männliches Verhalten bei Partnerschaftsgewalt und machte dabei eine gegenteilige Zuschreibung, indem sie Männer als Betroffene von Partnerinnengewalt als Gegenstand wählte. Die qualitative Inhaltsanalyse der Interviews zeigte, dass der Mechanismus der Naturalisierung umso stärker wirkt, je enger eine Gewalterfahrung das gender in Frage stellt. Dementsprechend wird Gewalt von den Interviewten als ein normaler Bestandteil der männlichen Biografie verstanden und nicht als solche wahrgenommen. Dabei werden Stereotype aktiviert, die der Bewältigung und dem Hilfeprozess entgegenstehen. Wichtig ist es, so das Resultat der Vortragsdiskussion, in der Erforschung von Männern als Gewaltopfern die Verflechtungen von Gewalthandlungen in ihrer Relationalität darzustellen, da es sonst zu einer Reifizierung von Stereotypisierungen kommt. Ebenso sollten intersektionale Perspektiven einbezogen und eine Reflexion der dichotomen Begrifflichkeiten Täter/Opfer vollzogen werden.

In der abschließenden Tagungskritik wurde einstimmig für mehr Interdisziplinarität plädiert. Als gewinnbringend wurden männlichkeitswissenschaftliche Perspektiven aus der Anthropologie, Ethnologie, Pädagogik bzw. Didaktik, Psychologie und den Naturwissenschaften befunden. Die Tagung konnte zeigen, wieviel Potenzial in der kritischen Männlichkeitswissenschaft steckt, Antworten auf Fragen für die Gegenwart zu formulieren, aber auch, wie sehr ein männlichkeitsreflexiver Ansatz zum Verständnis der Geschichte beiträgt. Solche Perspektiven werden sicher beim nächsten Treffen des Arbeitskreises vom 15. bis 17. Juni 2023 Gegenstand der Diskussion sein.

Konferenzübersicht:

Johannes Kuber (Stuttgart) und Martin Dinges (Stuttgart): Begrüßung

Toni Tholen (Hildesheim) und Diana Lengersdorf (Bielefeld): Einführung in die Tagung

Sektion 1: Natur und männliche Selbstverhältnisse
Leitung: Diana Lengersdorf

Carolin Kosuch (Göttingen): Säkularisierte Männlichkeit. Identifikatorische Gegenentwürfe zu Weiblichkeit, Natur und Tod in der Moderne

Nayra Hammann (Innsbruck): Geistige Arbeit – intrinsisch männlich oder unmännlich? Naturwissenschaft und Maskulinität(en) im 19. Jahrhundert

Sektion 2: Imagination männlicher Nähe zur Natur (entfallen)

Toni Tholen (Hildesheim): Zur „Urgeschichte“ männlicher Subjektivität in der Kritischen Theorie und bei Karl Ove Knausgård

Sektion 3: Gemeinsame Lektüre
Leitung: Toni Tholen

Von der Kritischen Theorie zum New Materialism – Männlichkeit im Fokus kritischer Natur-Kultur-Theorien. Textauszüge aus: Max Horkheimer / Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente (1944) und Donna J. Haraway: Unruhig bleiben. Die Verwandtschaft der Arten im Chthuluzän (engl. 2016, dt. 2018)

Sektion 4: Natur-/Kultur-/Technik-/Männlichkeitsverhältnisse
Leitung: Toni Tholen

Nina Sarah Holzschuh (Tübingen): Archaischer und höfischer Held. Zum Verhältnis von Natur und Kultur in den Männlichkeitsidealen der höfischen Epik

Miriam Sarah Marotzki (Düsseldorf): Leonardo im Wald oder für oder gegen die Natur. Italienische Männlichkeitsdiskurse im 16. Jahrhundert

Sektion 5: Männliche Körperpraktiken
Leitung: Martin Dinges

Fabian Hennig (Mainz): Von rohen und gekochten Eiern. Das Hodenbad als Verhütungsmethode, Männlichkeitskritik und Körperpraktik

Leonie Silber (Marburg): Der Alpinismus der Gegenwart. Eine „Schule“ der Männlichkeit?

Sektion 6: Gegenläufige Zuschreibungen
Leitung: Diana Lengersdorf

Ursula Matschke (Stuttgart): Das Paradigma der Natürlichkeit männlichen Verhaltens bei Partnerschaftsgewalt

Anmerkungen:
[1] Max Horkheimer / Theodor W. Adorno, Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente, Frankfurt am Main 1988 [zuerst 1944].
[2] Donna Jeanne Haraway, Unruhig bleiben. Die Verwandtschaft der Arten im Chthuluzän, Frankfurt am Main / New York 2018.
[3] Sharon Traweek, Beamtimes and Lifetimes. The World of High Energy Physicists, Cambridge 1988.
[4] Toni Tholen, Verlust der Nähe. Reflexion von Männlichkeit in der Literatur, Heidelberg 2005.
[5] Karl Ove Knausgård, Min kamp. Andre bok. Oslo 2009; ders.; Min kamp. Første bok, Oslo 2009; ders., Min kamp. Tredje bok, Oslo 2009; ders., Min kamp. Femte bok, Oslo 2010; ders., Min kamp. Fjerde bok, Oslo 2010; ders., Min kamp. Sjette bok, Oslo 2011.
[6] Karl Ove Knausgård, Sterben, München 2011; ders., Lieben, München 2012; ders., Spielen, München 2013; ders., Leben, München 2014; ders., Träumen, München 2015; ders., Kämpfen, München 2017.
[7] So entwickelt bereits bei Toni Tholen, Verlust der Nähe. Reflexion von Männlichkeit in der Literatur, Heidelberg 2005, S. 12–16.
[8] Gunzelin Schmid Noerr, Das Eingedenken der Natur im Subjekt. Zur Dialektik von Vernunft und Natur in der Kritischen Theorie Horkheimers, Adornos und Marcuses, Darmstadt 1990.