Starke Männer – Figuren disruptiver Politik in transnationaler Perspektive

Starke Männer – Figuren disruptiver Politik in transnationaler Perspektive

Organisatoren
Ulrich Bröckling / Dorna Safaian / Nicola Spakowski, SFB 948 „Helden - Heroisierungen – Heroismen“, Teilprojekt S2 „Personalisierung: Subjektivierung und Autorität“, Universität Freiburg
Förderer
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Ort
Freiburg
Land
Deutschland
Vom - Bis
24.03.2022 - 25.03.2022
Von
Olmo Gölz, Sonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ / Orientalisches Seminar, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Rebecca Heinrich, Sonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Während der Journalist Philip Stephens in einem Artikel der Financial Times das Jahr 2014 noch als das „year of the political strongman“[1] bezeichnete, rief der Politikwissenschaftler Ian Bremmer 2018 gar die „Strongmen Era” aus und verkündete in ebenso starken Worten, was uns nur vier Jahre später allzu vertraut klingt: “In every region of the world, changing times have boosted public demand for more muscular, assertive leadership. These tough-talking populists promise to protect ‘us’ from ‘them.’ Depending on who’s talking, ‘them’ can mean the corrupt elite or the grasping poor; foreigners or members of racial, ethnic or religious minorities. Or disloyal politicians, bureaucrats, bankers or judges. Or lying reporters. Out of this divide, a new archetype of leader has emerged. We’re now in the strongman era.“[2] Die Tagung hatte sich entsprechend vorgenommen, durch den jüngsten Aufstieg von Populisten und Autokraten wieder stärker in den Fokus der Forschung gerückte autoritäre Führungsmodelle zu beleuchten sowie transnationale Ähnlichkeiten und Spezifika der „Strongmen“ aus komparativer Perspektive auszuloten.

„Starke Männer“, so hielt Nicola Spakowski in ihrer Begrüßung fest, sind Figuren, in denen Politik personalisiert wird. Sie sind damit wichtige Figuren im Rahmen des Forschungsinteresses der drei Veranstalter:innen, die in dem Teilprojekt „Personalisierung: Subjektivierung und Autorität“ des SFB 948 bestimmte Bedeutungen und Ausprägungen des Heroischen in der Gegenwart untersuchen, über die zeitdiagnostische Relevanz beansprucht wird. Das Forschungsprogramm des Teilprojektes sieht dabei auch vor, sowohl die Selbst- und Fremdinszenierungen „starker Männer“ sowie die wechselseitigen Nachahmungs- wie Distinktionsanstrengungen zu untersuchen als auch Resonanzen zwischen verschiedenen Figuren dieses Typs auszumachen. Dieses Forschungsinteresse motivierte die Konzeption der Tagung mit dem Fokus auf Fallbeispielen von Männlichkeitenkonstruktionen, Inszenierungspraktiken und Politikstilen „starker Männer“.

Dass die Realität des Krieges in der Ukraine die Tagung so unmittelbar einholen würde, hatten deren Organisator:innen zwar nicht ahnen können; zahlreiche Themen, die auf der Tagung angesprochen wurden, kulminierten jedoch im Krieg in der Ukraine auf tragische Weise und belegten die Aktualität und Gegenwartsrelevanz der strongmen politics. Im Blick auf Russland zeigt sich der im Titel der Tagung angesprochene disruptive Politikstil: eine Politik der Stärke mit forcierten nationalistischen Bezügen, das Brechen politischer Tabus in Form eines noch kürzlich undenkbar scheinenden Krieges inmitten Europas einerseits und andererseits die Bindung dieses Stils an eine Person und ihren autoritären Führungsstil. Vladimir Putin personifiziert nicht nur das Widererstarken des Autoritären, sondern auch ein globales Phänomen der Personifizierung des politischen Feldes. Die russische Politik richtet sich an ihm aus, und zugleich scheint sie auch über seine eigene Performance als „starker Mann“ – die Inszenierungen mit freiem Oberkörper in der Wildnis sind beinahe schon ikonisch – heroisch akzentuiert zu werden[3]. Das Beispiel veranschaulicht die Leitfragen dieser Tagung: Welche arbeitsfähigen Definitionen kann die wissenschaftliche Auseinandersetzung für die Figuration des strongman anbieten? Wie ist der spezifische Politikstil zu definieren, der die „starken Männer“ auf ihrem Weg zur Macht kennzeichnet und von anderen Politikerkarrieren ebenso unterscheidet wie von anderen Formen autoritärer Herrschaft? Welche Rolle spielen Medien und Performativität? In welchem Verhältnis stehen strongmen politics und Krieg? Sind „starke Männer“ stets Männer, und worauf verweist die geschlechtliche Codierung eines Politikstils?

Das Problem beginnt allerdings bereits bei der Festlegung des Untersuchungsgegenstandes: Der vergleichende Politikwissenschaftler FABIAN BURKHARDT (Regensburg) legte zwar den Fokus auf den „starken Mann“ Russlands, allerdings nicht ohne sein Unbehagen gegenüber einer Form der „Putinologie“ zu formulieren, bei der durch die wissenschaftliche Konzentration auf die Figur Putins – analog dem verdichtenden Effekt der Personalisierung selbst – das für den autoritären Stil konstitutive Umfeld sowie die Institutionen aus dem Blick geraten.

Auch PHILIP MANOW (Bremen) wies in seinem Vortrag über die Funktionsweisen plebiszitärer Führerdemokratie und zur Frage nach einer Theorie der Autokratisierung, die nicht einfach nur das Gegenstück zur Debatte um die Krise der Demokratie ist, darauf hin, dass man mit der starken Wahrnehmung der Autokraten-Person den politischen Inszenierungsstrategien bereits erliege. Demgegenüber bot Manow die Idee des playbooks als eines autokratischen Skriptes an, das die Prozesse von Autokratisierung beschreibe; ähnlich dem heuristischen Ansatz zur empirischen Erfassung des „Systems Orbán“ im Vortrag von ELLEN BOS (Budapest), den sie neben dem Ansatz, den Herrschaftstypus des Systems zu bestimmen, vorstellte.

Dem Unbehagen Burkhardts und Manows, so zeigten die weiteren Vorträge der Tagung, ist nicht leicht zu begegnen. Allerdings stellt sich die Frage, ob der Gefahr einer Reifizierung nicht genau damit begegnet werden kann, dass diese Zusammenhänge herausgestellt werden und das Ziel einer notwendigen Schärfung des Konzeptes selbst verfolgt wird. Der Kultursoziologe ULRICH BRÖCKLING (Freiburg) unterstrich jedenfalls in seinem Einführungsvortrag, dass sich die Organisator:innen des Risikos bewusst gewesen sind, „mit dem für diese Tagung gewählten Fokus wider Willen ebenfalls den Selbstinszenierungen der strongmen wie den Blickverengungen ihrer wie gebannt auf sie starrenden Gegner auf den Leim zu gehen.“ Denn, so Bröckling weiter: „Wer sein Augenmerk vor allem auf die Demonstrationen personaler Machtfülle und die korrespondierenden Personenkulte richtet, läuft Gefahr, diese, wenn auch in kritischer Absicht, zu reproduzieren.“ Um dieser Gefahr zu begegnen, führte Bröckling den Ansatz einer „Kraftfeldanalyse“ ein, bei der die strongmen politics strikt prozessual und relational zu erforschen sind, da „die Figur des Starken Mannes als Ergebnis einer Gemeinschaftsproduktion“ zu verstehen ist. Somit definiert Bröckling die „starken Männer“ als „personale Verdichtungspunkte sozialer Energien“, ohne ihnen jedoch eigene Agency abzusprechen. Drei Aspekte griff Bröckling im Anschluss heraus, die den Strongman-Stil – verstanden als einen „Modus der Machtausübung, gekennzeichnet durch Personalisierung und Polarisierung“ – prägen: erstens die Beziehung zwischen der Führergestalt und seiner Anhängerschaft (der Deal), zweitens den Pakt zwischen ihm und seinen Vasallen (das Racket) und drittens sein Verhältnis zu anderen Strongmen (der Club).

Diese drei Dimensionen stützte der Vortrag von MAURUS REINKOWSKI (Basel) zu Recep Tayyip Erdoğan, dessen „inversen Paternalismus“ er im Hinblick auf dessen Beziehung zu seinen Anhängern (Erdoğan als Rächer des türkischen Volkes, Brecher mit dem kemalistischen Regime und Unterstützer des Islamismus als einer Identitätsressource) und Vasallen (Erdoğan als Einiger des rechtskonservativen und religiösen Milieus und Versöhner verschiedener Lager) untersuchte. Gleichzeitig nahm er aber auch das Verhältnis zu anderen Mitgliedern in Bröcklings Strongmen-Club in den Blick – hier muss insbesondere auf Putins Staatsbesuch verwiesen werden, bei dem Erdoğan ihn als „werte[n] Freund“[4] begrüßte.

Eine in den Vortragsdiskussionen immer wieder aufkommende Frage war jene nach der Rolle von Frauen – sei es an der Spitze von Staaten auf Augenhöhe mit den strongmen, sei es die Frage nach der Möglichkeit eines weiblichen „starken Mannes“ oder jene nach dem Platz von Frauen im Racket. Dem geht die Beobachtung voraus, dass autoritär agierende Politikerinnen wie beispielsweise Alice Weidel (AfD) mit einem maskulinen Stil auftreten können und damit auf den gesellschaftlich vorherrschenden Dominanzdiskurs referieren. Diese maskulinistische Identitätspolitik der autoritären Rechten untersuchte BIRGIT SAUER (Wien) in ihrem Vortrag über starke Männer und Opfer. Sie beschrieb die gegenwärtige maskulinistische Konjunktur mit ihren einhergehenden Tendenzen der Entdemokratisierung und Autoritarisierung, deren Ziel eine rechte kulturelle Hegemonie sowie politische Macht sei und der das Moment des Heroismus und Militarismus inhärent sei.

Hier und insbesondere in den Diskussionen zeigte sich, dass es sowohl für die Geschlechterforschung als auch für das Bedürfnis der Typisierung produktiv wäre, sich weiterführend mit der Frage zu beschäftigen, ob das Substantiv „Mann“ im Begriff des „starken Mannes“ nicht erstgenommen werden müsste und der angesprochene Politikstil über die Performanz einer naturalisierten biologischen Männlichkeit immer auch einen frauenfeindlichen Kern in sich trägt. Aus Perspektive der kritischen Maskulinitätsforschung zeigte sich anhand der Fallbeispiele der Tagung, dass das Patriarchat als Alltagsarena eines manichäischen Weltbildes fungiert, in deren Ring die „starken Männer“ mit ihren als männlich anerkannten Körpern steigen. Die anthropomorphe Dimension ist insofern zentral zum Verständnis „starker Männer“, da der „starke“ Körper als stets aufrufbares Refugium des Mannes erscheint. Gerade vor dem Hintergrund maskulinistischer rechter Identitätspolitik wird diese Wahrnehmung bedeutsam[5]. Nicht zuletzt werden die männliche Hegemonie und der erschwerte Zugang für Frauen zu strongmen politics durch den Komplex von Militär, Partei und Macht gestützt. Militärische Männlichkeiten erscheinen hierbei in global institutionalisierter Perspektive als Verbürger der patriarchalen Ordnung in der longue durée.

Neben der Betonung dieses Punktes durch Sauer verdeutlichten sowohl der Überblick zu modernen Führerkulten, den DANIEL LEESE (Freiburg) anbot, als auch die Analyse Spakowskis der Personalisierung von Politik im Kontext des autoritären politischen Systems in China. Die Sinologin legte ihren Schwerpunkt auf die Inszenierungsformen „ziviler“ und „militärischer“ Männlichkeit Xi Jinpings. SANDRA DESTRADI (Freiburg) zeigte in ihrem Vortrag über Populismus, Maskulinität und Außenpolitik in Indien am Beispiel der Regierungen Vajpayee (1998–2004) und Modi (2014–heute) die Glorifizierung des Militärs auf und skizzierte die damit verbundenen kontextspezifischen Figurationen des „Hindu Warriors“ und „Monk Warriors“.

Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Tagung ist es, den strongman als Figuration der medialen Struktur des 21. Jahrhunderts zu begreifen. Damit ist nicht nur die Globalisierung benannt, sondern auch die aktuelle Tweet-Kultur, bei der einfache Botschaften in stark reduzierter Form an die Öffentlichkeit gerichtet werden. Wenn, wie DORNA SAFAIAN (Freiburg) zeigte, Joe Biden in komischen Bilddiskursen der in den sozialen Netzwerken basierten Memekultur im Vergleich zu Donald Trump – einer weiteren zentralen Figur, ohne deren Erfolg die eingangs zitierte Ausrufung der stongmen era kaum denkbar gewesen wäre – als zu alt und zu gebrechlich für sein Amt dargestellt wird, so ersetzen performative Männlichkeit und der damit verbundene Diskurs über eine naturalisierte Stärke komplexe Ideologien. Diesen Befund bekräftigte die Untersuchung von Destradi: Ihr Zugang zu Populismus beruhte auf dem „ideellen Ansatz“, der Populismus als „dünne Ideologie“ beschreibt; d.h. eine, die die Gesellschaft in zwei homogene, antagonistische Entitäten spaltet, selbst aber nur wenige Inhalte dazu bereitstellt, wie eine Gesellschaft auszusehen hat. Diese Grenzziehung definiert Destradi als ein manichäisches, d.h. moralistisch-dualistisches Weltbild. So bestimmt sie den Strongman-Stil in dem Sinne populistisch, als dass er polarisierend wirkt, wie es auch Bröckling in seinem Einführungsvortrag beschrieb. In der Beantwortung ihrer Forschungsfrage, wie populistische Regierungen Narrative der Maskulinität nutzen, um in Bezug auf außenpolitische Themen zu mobilisieren, kam Destradi zu dem Befund, dass erstens männlich konnotierte Eigenschaften populistischer Führung (physische Stärke, Entschlossenheit, Risikobereitschaft, Rationalität) hervorgehoben werden, zweitens der populistische Anführer seine Beziehung zum „Volk“ in der Figur des Vaters und Beschützers personalisiert, und drittens, dass der „starke Mann“ einen Bruch mit der Vergangenheit anstrebt, d.h., eine Disruption.

Eine inhaltlich interessante und intellektuell befruchtende Tagung zu einem relevanten Thema der Gegenwart hätte mit diesen Reflextionen eigentlich abschließend zusammengefasst werden können; der Krieg in der Ukraine, der in der Abschlussrunde reflektiert wurde, verdeutlichte aber die affektive Dimension des disruptiven Politikstils. Eine aktuelle Disruption als Zeitgenoss:innen erlebend, wurde so die affizierende Wirkung (Bröckling sprach von „finster und düster“ geprägten Anmerkungen) der Ukrainekrise zum Gegenstand des Tagungsabschlusses. Spakowski wies in der finalen Debatte auf die grundlegende Ambivalenz des Konzeptes von Regime versus Persona hin, die sich während der Tagung zeigte: So ist der strongman zugleich Gesicht eines autoritären Regimes – wie in ihrem Fallbeispiel – als auch ein Akteur, dessen Macht und Verhalten fokussiert werden kann. Demgemäß ist er ein produktives analytisches Konzept, das letztlich vor dem Hintergrund aktueller Krisenerfahrung zu einem besseren Verständnis der Relation strongmen politics und Krieg beitragen kann: Erstens werden Kriege von „Starken Männern“ begonnen, zweitens werden auch Kriege gegen Strongman-Regime geführt, und drittens ist die Entstehung oder die Förderung der Dynamiken, die zu solchen Regierungsformen führen können, als Folge von Kriegen anzusehen, so Bröckling in seinen abschließenden Anmerkungen.

Konferenzübersicht:

Nikola Spakowski (Freiburg): Begrüßung

Sektion 1
Moderation: Nicola Spakowski (Freiburg)

Ulrich Bröckling (Freiburg): Starke Männer – Konturen einer globalen Sozialfigur

Dorna Safaian (Freiburg): Affektpolitiken der Komik in Bilddiskursen „Starker Männer“

Sektion 2
Moderation: Olmo Gölz (Freiburg)

Sandra Destradi (Freiburg): Populismus, Maskulinität und Außenpolitik: der Fall Indien

Birgit Sauer (Wien): Starke Männer, Opfer und maskulinistische Identitätspolitik der autoritären Rechten

Sektion 3
Moderation: Clara Arnold (Freiburg)

Fabian Burkhardt (Regensburg): Putin: Der schwache starke Mann Russlands?

Sektion 4
Moderation: Dorna Safaian (Freiburg)

Daniel Leese (Freiburg): Moderne Führerkulte als Forschungsgegenstand: ein Überblick

Nicola Spakowski (Freiburg): Xi Jinping – Personalisierung von Politik im Kontext eines autoritären politischen Systems

Philip Manow (Bremen): Die Rückkehr der Strongmen. Wie funktioniert plebiszitäre Führerdemokratie?

Sektion 5
Moderation: Tim Epkenhans (Freiburg)

Ellen Bos (Budapest): Das System Orbán

Maurus Reinkowski (Basel): „Großer Einiger, großer Spalter: Recep Tayyip Erdoğan

Abschlussdiskussion zur Relation von strongmen politics und Krieg
Moderation: Ulrich Bröckling (Freiburg)

Anmerkungen:
[1] Philip Stephens, This is the year of the political strongman, in: Time, 4.12.2014, https://time.com/5264170/the-strongmen-era-is-here-heres-what-it-means-for-you/ (10.5.2022).
[2] Ian Bremmer, The “Strongmen Era” Is Here. Here’s What It Means for You, in: Financial Times, 3.5.2018, https://www.ft.com/content/79059a84-7a25-11e4-9b34-00144feabdc0 (10.5.2022).
[3] So titelte die FAZ jüngst einen Artikel zu Putins Rede zum Gedenken an das Ende des 2. Weltkriegs folgendermaßen: „Putins Heldentum auf alle Zeit“, cf. Friedrich Schmidt, Putins Heldentum auf alle Zeit, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9.5.2022, https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/9-mai-in-moskau-putin-verspricht-familien-getoeteter-soldaten-hilfe-18016671.html (10.5.2022).
[4] Karin Senz, Keine besten Freunde, in: Tagesschau, 8.3.2022, https://www.tagesschau.de/ausland/russland/erdogan-putin-179.html (10.5.2022).
[5] Weiterführend seien hierzu die folgenden Studien genannt: Veronika Kracher, Incels. Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults, Mainz 2020; Susanne Kaiser, Politische Männlichkeit. Wie Incels, Fundamentalisten und Autoritäre für das Patriarchat mobilmachen, Berlin 2020; Simon Volpers, Neue rechte Männlichkeit. Antifeminismus, Homosexualität und Politik des Jack Donovan, Hamburg 2020.