Jenseits der Metropolen. Stadtgeschichte(n) von Mittelstädten und (kleineren) Großstädten 1945 bis heute

Jenseits der Metropolen. Stadtgeschichte(n) von Mittelstädten und (kleineren) Großstädten 1945 bis heute

Organisatoren
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte; Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg
PLZ
48143
Ort
Münster
Land
Deutschland
Vom - Bis
29.09.2022 - 30.09.2022
Von
Pia Kleine, Humboldt-Universität zu Berlin/Berliner Hochschule für Technik

Die ökonomischen, politischen, kulturellen und sozialen Prozesse in Mittel- und (kleineren) Großstädten sind als regionale Zentren auf der deutschen Landkarte zugleich Motor und Beispiel der zeitgeschichtlichen Entwicklungen in der Bundesrepublik seit 1945 gewesen und sind dies in vielerlei Hinsicht bis heute. In der Stadtgeschichte (im Besonderen) und in der jüngeren und jüngsten Zeitgeschichte (im Allgemeinen) haben diese Städte bisher aber noch nicht die entsprechende Beachtung gefunden; sie scheinen weiterhin im Schatten von Großstadt-Geschichten zu stehen. Mit einer nennenswerten Anzahl von Berichten aus der Praxis traten die Teilnehmer:innen des Münsteraner Workshops diesem Eindruck entgegen und näherten sich anhand definitorischer und methodischer Überlegungen eben jenen „vernachlässigten“ Städten an.

CHRISTOPH LORKE (Münster) eröffnete den Workshop mit ersten zeitgeschichtlichen Merkmalen, die die Mittel- und (kleineren) Großstädte ausmachten. Diese Städte seien die eigentlichen Gewinner des Verstädterungsprozess in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ihnen hafte eine besondere „Zwischenposition“ zwischen der Großstadt und dem Land an, die sich alltäglich durch die Vertrautheit der Bewohner:innen untereinander, die städtisch kurzen Wege oder die Dominanz einzelner Wirtschaftsunternehmen und damit verbundenen Abhängigkeiten kennzeichne. Stadtgeschichtlich interessierte Historiker:innen könnten in ihnen das Verhandeln von übergeordneten Themen wie Verkehr, Bildung, Freizeit, aber auch Migration und Geschlechterverhältnisse untersuchen. Bei der Anfertigung von Stadtgeschichten zeigten sich aber auch Herausforderungen: Zu den Interessen der Geldgeber müsse Position bezogen werden, eine Auswahl an Themen getroffen und statt einer in sich abgeschlossenen stadtgeschichtlichen Erzählung die Eigenlogik der jeweiligen Stadt herausgearbeitet werden.

Im Anschluss diskutierten die Redner:innen methodische und definitorische Herangehensweise und führten sie anhand ihrer städtischen Beispiele aus.

Für eine Definition der Kleinstädte bemerkte CLEMENS ZIMMERMANN (Saarbrücken), dass quantitative Zahlen unzureichend seien; stattdessen seien die räumliche Lage, das Bild der Stadt beispielsweise in der Literatur oder der Fotografie, die vielfältigen städtischen Ausgestaltungen oder die medialen Einrichtungen vor Ort (bspw. das Kino) wichtige urbane Indikatoren. Für Zimmermann und die Diskutant:innen ergaben sich fruchtbare Forschungslücken für die Kleinstädte: Es mangele an (transnationalen) Vergleichen, soziale Ausschlüsse und Grenzen könnten in der Kleinstadt neu verhandelt und zeitgenössische stadtsoziologische Studien als historische Quelle begutachtet werden. Erneut wurde hinterfragt, ob eine Städte-Typologie weiterführend sei.

Eine ethnologische Perspektive bot BRIGITTA SCHMIDT-LAUBER (Wien) anhand des Konzeptes des doing size: Größe werde alltagsweltlich durch Bewohner:innen, aber auch durch das Stadtmarketing verhandelt. Ob die Größe einer Stadt und damit zusammenhängend die Lebensqualität positiv wahrgenommen oder ob kritisiert werde, dass in der Stadt zu wenig los sei, hänge auch vom Alter etc. der Stadtbewohner:innen ab. Gegenwärtig beobachtete Schmidt-Lauber aber Tendenzen der „Vermittelstädterung“: Ländliche Regionen erfreuten sich neuer Beliebtheit durch städtische Bewohner:innen, und in Städten würden dörfliche Charakteristika positiv hervorgehoben. Gerade Mittelstädte hätten das Potenzial, beide Seiten miteinander zu vereinbaren.

PETER E. FÄßLER (Paderborn) betonte, dass auch beim Schreiben einer Stadtgeschichte die eigene Standortgebundenheit und die eigene (städtische) Sozialisation reflektiert werden müssten, um zu verstehen, wie man selbst jene Städte beurteile, und er kritisierte, dass in diesem Kontext die Großstadt immer noch als Norm gesetzt werde, während das Land lediglich als Resonanzraum fungiere.

In Wolfsburg begegnete ALEXANDER KRAUS (Wolfsburg) immer wieder dem Narrativ der „Stadt ohne Geschichte“. Dieses habe eine erfolgversprechende Zukunft stärker als die städtische relativ junge Vergangenheit gewichtet und zugleich eine Geschichtslosigkeit impliziert, die die NS-Vergangenheit überdecke. Er beleuchtete dieses erfolgsorientierte Narrativ kritisch, indem er die Brüche und Transformationsprozesse jenem Erfolg gegenüberstellte.

Als einen möglichen Vergleichsort zur westdeutschen Klein- und Mittelstadt präsentierte ALEXANDER KRÜNES (Gotha) die geplante Stadtgeschichte des thüringischen Gothas und machte im Gegensatz zur Großstadt Leipzig kleinstädtische Eigenheiten ausfindig: Es gebe eine homogenere Bewohner:innenschaft, weniger Fluktuation und weniger Anonymität. Beim Schreiben einer Stadtgeschichte in Gotha müsse auch das Verhandeln der Narrative zwischen ehemaliger Arbeiter- und Residenzstadt einbezogen werden. Bei der gegenwärtigen Arbeit stelle sich insbesondere die Frage, wie die DDR-Zeit angemessen dargestellt werde und daran anknüpfend, welche Personen aus der Stadtgesellschaft die Redaktion auswähle, um die aufgeladene (DDR-)Stadtgeschichte mitzuschreiben.

Einen theoretisch geleiteten Vorschlag formulierte ALEXANDRA BLOCH-PFISTER (Münster). Sie wandte das Konzept der „Pfadabhängigkeit“ und der „Pfadwechsel“ auf die Stadtgeschichte Bocholts an. „Pfadabhängigkeiten“ einer Stadt seien beispielsweise ihre Lage, ihre natürlichen Ressourcen oder wirtschaftliche Schwerpunkte: Bocholts Entwicklung sei immer eng verknüpft mit der ansässigen Textilindustrie gewesen. „Pfadwechsel“ seien zwingend gewesen, als jener Industriezweig in Schwierigkeiten kam. In der Diskussion erläuterte Bloch-Pfister, dass das Konzept im Vorwort erläutert werde und sich eine lesbare Allgemeindarstellung anschließe, um auch das nicht fachkundige Publikum zu erreichen.

NOAH NÄTSCHER (Frankfurt am Main) bemerkte in seinem Quellenmaterial zur Kleinstadt Eschborns schnell Lücken bei der Nachverfolgung von Entscheidungsprozessen, für die er die informellen Kommunikationswege in Klein- und Mittelstädten verantwortlich machte. Er näherte sich den damaligen Verhandlungen zur Eingemeindung der Nachbargemeinde Eschborns im Rahmen der Gebietsreform 1971 an und zeigte auf, wie Informalität als wichtiges politisches Instrument wirkte und in der Klein- und Mittelstadtgeschichtsforschung mitgedacht werden sollte.

Für großstädtische Vergleichsräume und ihre Stadtgeschichten unterstrichen RALF BLANK (Hagen) und MAGNUS DELLWIG (Oberhausen) jeweils, dass das gestalterische und inhaltliche Einsetzen von sog. Schlaglichtern, die vertiefend Ereignisse, Personen oder Gebäude darstellten, gut bei der städtischen Leser:innenschaft angekommen seien.

Die Idee, eine neue Stadtgeschichte Hamburgs zu schreiben, konfrontierte CHRISTOPH STRUPP (Hamburg) mit den Eigenheiten einer Großstadt-Geschichte: Der „rote Faden“ der Stadt Hamburg sei schwierig zusammenzuhalten, denn die Metropole sei sowohl von der Vielfalt an sich (bspw. der Stadtviertel) als auch von den Narrativen (Hafenstadt, Stadt der Medien, Industriestadt) geprägt. Hamburg habe zudem eine geschichtsinteressierte, aktive Stadtgesellschaft – zum Beispiel in Form von Geschichtswerkstätten – und darüber hinaus liegen bereits erschienene Darstellungen vor, die die Hamburger häufig als Erfolgsgeschichte verhandelten. Zu ihnen müsse sich eine neue Stadtgeschichte verhalten. Laut Strupp könne ein methodischer Vergleich mit einer anderen Hafenstadt für eine Einordnung lohnend sein.

Welchen Nutzen Zeitzeug:innen-Interviews für die stadtgeschichtliche Forschung haben könnten, welche Herausforderungen damit aber einhergingen, beschrieb FABIAN KÖSTER (Braunschweig/Münster), der Interviews mit Akteur:innen aus der Gelsenkirchener Kunst- und Kulturszene zu den 1950er- und 1960er-Jahren in der Stadt führte. Ihm fiel auf, dass zeitgenössische städtische Narrative häufig mit gegenwärtigen Stadtthemen wie der Arbeitslosigkeit oder der kulturellen Verwahrlosung verbunden wurden. Quellenkritisch eingeordnet, sah er dennoch einen Gewinn für die stadtgeschichtliche Forschung, denn seine Interviewpartner:innen hätten subjektive Antworten auf in den politischen Quellen bestehende Leerstellen gegeben. In der Diskussion äußerte sich, dass Fragen nach der Personenauswahl, des Leitfadens und der Archivierung die meisten Forscher:innen beschäftigte.

Auch BÄRBEL SUNDERBRINK (Detmold) benannte den Gewinn von Oral-History-Interviews, von denen aussagekräftige Zitate in der Detmolder und der Bielefelder Stadtgeschichte abgedruckt worden seien. In Bielefeld sei das Neuverhandeln der Stadtgeschichte gut gelungen, indem die Schreiber:innen auch stadtbekannte Themen neu ausgerichtet hätten: So sei die Industriegeschichte der Stadt einem europäischen Vergleich unterzogen worden.

BERND HAMMERSCHMIDT und ALFRED WESSELMANN (Lengerich) skizzierten ihre methodische Annäherung an die Lengericher Stadtgeschichte: Sie untersuchten zunächst historische Zeitungen aus der Zeit von 1914 bis 1945, um systematisch Themen für ihr stadtgeschichtliches Projekt ausfindig zu machen. Beispielhaft führten sie aus, wie sie mithilfe dieser Methode personelle NS-Kontinuitäten auch noch nach 1945 in der Lengericher Stadtgesellschaft und den Vereinen der Stadt nachweisen konnten.

JOANA GELHART und TIM ZUMLOH (Hamburg/Münster) beschrieben abschließend, dass das Wachstums- und Fortschrittsnarrativ der Stadt Gütersloh erst einmal auch auf das eigene Arbeiten wirkte. Die Anforderung ihrer Arbeit sei es, diese bestehenden Erzählungen mit quellenkritischer Arbeit zu durchbrechen und nach unsicheren und umkämpften Ereignissen sowie nach Irritationen in der Gütersloher Stadtgeschichte zu suchen und auch verschiedene Akteur:innen mit unterschiedlichen Beurteilungen einzubinden, um einen differenzierten Blick auf die Geschichte einer Stadt zu ermöglichen.

In den Vorträgen und den sich jeweils anschließenden Diskussionen wurde deutlich, dass sich für die Autor:innen von Stadtgeschichten, die oftmals für Jubiläen in Auftrag gegeben werden, die Frage stelle, für wen die Stadtgeschichte geschrieben werde. Die Projekte begleitete dabei das Changieren zwischen einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit und einer leicht verständlich geschriebenen Stadtgeschichte, die die interessierte Stadtbevölkerung anspreche.

Die Methode des interkommunalen Vergleichs wurde eingehender erörtert: Jener könne helfen, die Eigenarten der jeweils untersuchten Städte herauszuarbeiten; auch der Vergleich zwischen Klein-/Mittelstädten und der Großstadt könne auf mehreren Ebenen fruchten, entweder durch den Vergleich von Stadtteilen oder gesamten Städten, um aufzuzeigen, welche ähnlichen Themen alle Städte beschäftigten und wo sie sich aufgrund der Größenordnung unterschieden. Dass Stadtgeschichte von Klein- und Mittelstädten nichts Rückständiges oder Nachholendes (im Vergleich mit der Großstadt) anhaften müsse, wurde bekräftigt.

Neben verschiedenen methodischen Vorgehensweisen bestehe insbesondere eine inhaltliche Vielfalt. Ein potenzielles weiteres Thema stelle ggf. die Sport- und damit zusammenhängend die Vereinsgeschichte dar, da dort niedrigschwellige Partizipationsmöglichkeiten für die gesamte Stadtgesellschaft angeboten würden.

Defizitär scheint der bisher übliche Umgang der Einbindung der „Frauengeschichte“ in Stadtgeschichten. Entweder würden Frauen und ihre Erfahrungsgeschichten noch immer zu wenig berücksichtigt oder sie würden gesondert hervorgehoben. In der Stadtgeschichtsforschung sollten stattdessen von Beginn an das Stadtleben, die städtischen Ereignisse und Prozesse aus der Genderperspektive integrativ mitgedacht werden.

CHRISTOPH LORKE bilanzierte abschließend, dass ein Festhalten an Quantifizierungen wenig sinnvoll sei. Es gebe zwar einiges an Forschungen, diese laufe aber weitgehend „unter dem Radar“. Das Potenzial von Stadtgeschichten liege in ihrer wechselseitigen Geschichte und ihrem offenen Ausgang. Die Projekte hätten gezeigt, dass es eine vielfältige Quellenauswahl und damit einhergehend verschiedene methodische Verfahren gebe: Neben der Aktenüberlieferung auch Oral-History-Interviews, um sich zum Beispiel informellen städtischen Aushandlungen anzunähern, oder die Sekundäranalyse von sozialwissenschaftlichen Studien. Gerade die Sozialwissenschaften und die Ethnologie interessierten sich auch für Städte, an dieser Stelle müsse künftig verstärkt über interdisziplinäre Perspektiven nachgedacht werden. Eine Stadtgeschichte zu schreiben, bedeute schließlich, die städtischen Akteur:innen und ihre Erwartungen mitzudenken, abwägend Themenschwerpunkte zu setzen, formal und gestalterisch ansprechende Vermittlungsformen zu finden, zeitliche Rahmen wie Jubiläen und Projektlaufzeiten im Blick zu haben und sich mit den jeweiligen urbanen Erzählungen kritisch auseinanderzusetzen.

Der Workshop in Münster, der als vordergründig westdeutsche Bestandsaufnahme aus dem „Labor“ verstanden werden konnte, hat Aufmerksamkeit für ein bisher zu wenig wahrgenommenes Forschungsfeld geschaffen. Historiker:innen, städtische Mitarbeiter:innen und Archivar:innen und Ehrenamtliche tauschten sich zu ihren Erfahrungen aus und beleuchteten gewinnbringend viele Anknüpfungspunkte und stadtgeschichtliche Themen. Angedeutet wurde in den meisten Vorträgen die besondere Rolle der Auftraggeber:innen und ihrer Erwartungen. In Zukunft könnte weiterführend diskutiert werden, wie Forscher:innen sich angemessen zu ihnen verhalten und ihre eigene Forschungsposition stärken.

Neben chronologischen stadtgeschichtlichen Abhandlungen und Arbeiten, die sich lediglich auf eine Stadt konzentrieren, kann es vielversprechend für die geschichtswissenschaftliche Forschung sein, wenn auch klein-, mittel- und (kleinere) großstädtische Geschichten sich trauten, dem Untersuchungsgegenstand Stadt vielseitig zu begegnen: So könnte ausblickend nach historischen städtischen Raumpraktiken und -erfahrungen unterschiedlicher Akteur:innen gesucht oder auch emotionsgeschichtliche Ansätze mitgedacht werden, wenn beispielsweise städtische Konflikte beleuchtet werden.

Dass es lohnenswert ist, Klein-, Mittel- und (kleinere) Großstädte gleichrangig neben Großstädten zeitgeschichtlich zu untersuchen, hat der Workshop gezeigt; auf die weiteren Arbeiten des Forschungsfeldes kann man gespannt sein.

Konferenzübersicht

Christoph Lorke (Münster): Begrüßung und Einführung

Clemens Zimmermann (Saarbrücken): Kleinstädte in der Geschichtswissenschaft

Brigitta Schmidt-Lauber (Wien): Vermittelstädterung?! Eine kulturwissenschaftliche Zeitdiagnose

Fachwissenschaftliche und gesellschaftspolitische Relevanz (mittel-)stadthistorischer Forschung

Peter E. Fäßler (Paderborn): Klein- und Mittelstädte – Stiefkinder der kollektiven Erinnerung?

Alexander Kraus (Wolfsburg): Auf der Suche nach dem stadtgeschichtlichen Narrativ. „Wolfsburg als Demokratielabor der Wirtschaftswunderzeit“

Berichte aus der Praxis I: Stadtgeschichten im Entstehen

Alexander Krünes (Gotha): Arbeiter- oder Residenzstadt Gotha? Zur Problematik bei der Aufarbeitung zeitgeschichtlicher Themen in der Stadtgeschichte Gothas

Alexandra Bloch-Pfister (Münster): Bocholt im 20. Jahrhundert. Pfadabhängigkeit und Pfadwechsel

Noah Nätscher (Frankfurt/Main): Informalität und fehlende Quellen in der Kleinstadtgeschichte Eschborns

Berichte aus der Praxis II: (Groß-)Stadtgeschichten im Kontrast

Ralf Blank (Hagen): Eine Stadtgeschichte für eine kleine Großstadt – das Projekt Hagen

Magnus Dellwig (Oberhausen): Oberhausen, eine Stadtgeschichte im Ruhrgebiet. Ein Zugang je Epoche. Eine Jubiläumsschrift mit Bordmitteln

Berichte aus der Praxis III: Methodische Herausforderungen

Christoph Strupp (Hamburg): Eine Großstadt auf den Begriff bringen? Überlegungen zu einer neuen Stadtgeschichte Hamburgs

Fabian Köster (Münster/Braunschweig): Die Stadt der Nostalgie – Herausforderungen konstruierter Stadtnarrative am Beispiel Gelsenkirchener Zeitzeug:innen-Interviews

Berichte aus der Praxis IV: Blicke nach (Ost-)Westfalen und Lippe

Bärbel Sunderbrink (Detmold): „Tiefenbohrungen“ in der lokalen Geschichte. Resümee zweier Jubiläumsprojekte in Bielefeld und Detmold

Bernd Hammeschmidt / Alfred Wesselmann (Lengerich): Eine Kleinstadt in der Zwischenkriegszeit: Lengerich zwischen 1914 und 1945

Joana Gelhart (Hamburg) / Tim Zumloh (Münster): Gütersloh „auf dem Sprung zur Großstadt“? Zum Umgang mit städtischen Narrativen

Abschlussdiskussion

Redaktion
Veröffentlicht am
23.11.2022
Autor(en)
Beiträger