Maria in der Krise. Gesellschaftspolitische Instrumentalisierung einer religiösen Symbolfigur zur Zeit der Konfessionalisierung und im postkommunistischen Transformationsprozess in Ostmitteleuropa

Ort
München
Veranstalter
Projektgruppen „Erinnerungskulturen“ und „Konfessionalisierung“ am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig (GWZO); Südost-Institut München; Ungarisches Institut München; Ludwig-Maximilians-Universität München
Datum
25.07.2007 - 27.07.2007
Von
Monique Scheer, SFB 437: Kriegserfahrungen in der Neuzeit, Universität Tübingen

Zwei auf dem ersten Blick recht disparate historische Zeiträume wurden bei der Tagung „Maria in der Krise – Gesellschaftspolitische Instrumentalisierung einer religiösen Symbolfigur zur Zeit der Konfessionalisierung und im postkommunistischen Transformationsprozess in Ostmitteleuropa“ einander gegenübergestellt. Dies lässt sich nur zum Teil damit erklären, dass die beiden Projektgruppen „Konfessionalisierung“ und „Erinnerungskulturen“ am Geisteswissenschaftlichen Zentrum für die Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig (GWZO) die international und interdisziplinär besetzte Konferenz ausrichteten. Im Rahmen des Austausches über die Funktionalisierungen des Marienbildes und -kultes in politischen Kontexten erwies sich gerade dieser diachrone Vergleich zwischen dem 17. und dem 20. Jahrhundert als äußerst aufschlussreich. Die Kooperationspartner Südost-Institut München und Ungarisches Institut München haben in Verbindung mit der Ludwig-Maximilians-Universität für eine überaus angenehme Arbeitsatmosphäre bei der Veranstaltung gesorgt, die vom 25. bis zum 27. Juli 2007 in München stattfand.

Die Verbindung dieser beiden Epochen wurde gleich im Eröffnungsvortrag von KLAUS SCHREINER (München) deutlich gemacht. Der Schwerpunkt seiner mit reichlichem Quellenmaterial (sowohl Text- als auch Bildbeispielen) gestützten Überlegungen zu „Formen und Funktionen politisierter Marienfrömmigkeit in der frühen Neuzeit“ lag bei der Stilisierung der Heiligen Jungfrau Maria in den Konfessions- und Türkenkriegen zur „Heeresführerin“ der katholischen Streitkräfte und Patronin kriegführender Eliten. So konnte er einen Bogen zu den Kriegen des 20. Jahrhunderts schlagen, in denen die Erinnerung an Marias Schlachtenhilfe im 17. Jahrhundert bewusst in Predigten und Hirtenbriefen eingesetzt wurde.

Am nächsten Tag leiteten die beiden Vertreter der jeweiligen Projektgruppen am GWZO, STEFAN SAMERSKI und AGNIESZKA GASIOR, kurz in die Thematik der Tagung ein. Zum einen sollte es um den Versuch gehen, Bekanntes über Transformationen im Marienkult im 17. Jahrhundert auf den Schauplatz Ostmitteleuropa im 20. Jahrhundert zu übertragen, wo im Unterschied zu Westeuropa der Staat keinen Hauptakteur des Konfessionalisierungsprozesses darstellte. Nichtsdestotrotz gingen auch in den östlichen Teilen des katholischen Europas Rekatholisierung und Sozialdisziplinierung Hand in Hand, und die Marienverehrung wurde dazu eingesetzt, diesen Prozess voranzutreiben. Neue Formen und Inhalte wurden in dieser Epoche verbreitet, die eine nachhaltige Wirkung zeigten. Die zentrale Rolle, die der Marienkult in den staatenlosen Nationalismen Ostmitteleuropas im 19. und im 20. Jahrhundert (etwa in Polen, Kroatien und Tschechien) spielte, baute beispielsweise auf jene Vorstellungen von Maria als Schutzpatronin auf, die im 17. Jahrhundert entwickelt worden waren. So galt es, Kontinuitäten und Wandel in der Marienverehrung in Ostmitteleuropa anhand zweier großer gesellschaftlicher Umbruchzeiten auf die Spur zu kommen: Sowohl aus der Krise im Heiligenkult während der Reformation als auch aus der Krise der eingeschränkten religiösen Ausübung während der kommunistischen Herrschaft ging in den katholisch geprägten Gebieten Maria wieder verstärkt als Identitätsträgerin hervor.

Visualisierungen der Gottesmutter, die im Zuge der revitalisierten Marienverehrung nach der Krise der Reformationszeit entwickelt wurden, stellten WOLFGANG BRÜCKNER (Würzburg) und NICOLAJ VAN DER MEULEN (Basel) vor. Brückners Interesse galt vor allem dem Bildtypus „Immaculata“ (der unbefleckt empfangenen Maria), der im Rekatholisierungsprozess eine zentrale Rolle spielte. Er betonte die Bedeutung der Immaculata als Sinnbild der ecclesia, als Verkörperung des posttridentinischen Kirchenverständnisses. Hinter dieser Indienstnahme des Marienbildes für die Ekklesiologie standen allerdings eher die Interessen von Theologen als die Bedürfnisse der Gläubigen, wie in der Diskussion betont wurde, weshalb das Bild eher programmatischer Natur als Gegenstand volkstümlicher Verehrung war. Anders verhält es sich mit den wundertätigen Bildern an den vielen marianischen Wallfahrtsorten in Europa. Van der Meulen zeigte anhand reichlichen Bildmaterials wie die Verschmelzung von Landkarten und marianischen Gnadenbildern unter anderem in großen Kompendien, in denen jesuitische Autoren um 1700 versuchten, eine umfassende Bestandsaufnahme von marianischen Wallfahrtsorten in aller Welt zu bieten, das Bild einer von Maria geheiligten Landschaft entwarfen und zugleich die vielen einzelnen Gnadenbilder unter einer einzigen universalen Maria subsumiert werden konnten.

Wie wichtig diese örtlichen Gnadenbilder dennoch für die Gläubigen blieben, zeigte der Beitrag vom STEFAN SAMERSKI (Leipzig/München). Anhand eines regional begrenzten Beispiels (Mähren) schilderte er die verschiedenen Strategien, die vor Ort von gegenreformatorisch agierenden Geistlichen eingesetzt wurden. Nachdem sie weniger Erfolg mit der Verteilung von Andachtsbildchen und Rosenkränzen im 16. Jahrhundert erlangen konnten, führten die Jesuiten nach der gewonnenen Schlacht vom Weißen Berg (1620) ein viel intensiver am Körper und an der Emotionalität ausgerichtetes Frömmigkeitsangebot ein, das beispielsweise tagelange Fußmärsche zu Wallfahrtskirchen einschloss, die wundertätige Gnadenbilder beherbergten. Solche Frömmigkeitspraktiken konnten sowohl den Bedürfnissen der Gläubigen nach Transzendenzerfahrungen gerecht werden, als auch genau jener Sozialdisziplinierung entgegenarbeiten, die dem Konfessionalisierungsparadigma zugrunde liegt. Dezidierte theologisch und ekklesiologisch aufgeladene Kultformen griffen erst nach der gegenreformatorischen Weichenstellung in Mähren.

Schwerpunkt des restlichen Tages waren Funktionalisierungen bestimmter Marienbilder und Wallfahrtsorte vor allem für politische und identitätsstiftende Zwecke. DAMIEN TRICOIRE (München) und HANS_JÜRGEN BÖMELBURG (Gießen) thematisierten die Erklärung Marias zur „Königin Polens“ im 17. Jahrhundert aus entgegen gesetzten Perspektiven: Zum einen wurde Maria aus „monarchischer“ Sicht vom König Polens zur Patronin erwählt, um seine Herrschaft zu legitimieren. Zum anderen erklärten sarmatische Adlige Maria zur Beschützerin ihres Kampfes um „polnische Freiheit“, was die Gottesmutter zur Beschützerin der polnischen Nation mache. Diese „republikanische“ Sicht konzipierte diese Art des Patronats als die Wahl Marias für Polen, anstatt umgekehrt. Maria war eben eine starke Alliierte, die von beiden Seiten eines Konfliktes in Anspruch genommen werden konnte. Auch in Prag im Jahre 1619 erlaubte sich eine lutherische Gemeinde, aufgrund der aktuell für sie günstigen politischen Verhältnisse ein Marienbild aus der Jesuitenkirche zu entwenden und in der eigenen Kirche aufzustellen. Wie KAI WENZEL (Leipzig) erläuterte, legitimierte der Gemeindepfarrer in der Weihepredigt diesen Akt, indem er die Gläubigen in der „richtigen“ (lutherischen) Form der Marienverehrung unterrichtete. Schon kurze Zeit später wurde genau jene Kirche nach der Übernahme der katholischen Herrschaft in Prag 1620 zur katholischen Kirche St. Maria de Victoria umgewidmet, dem zentralen Erinnerungsort des Sieges über die protestantischen Streitkräfte bei Prag, der vor allem Marias Hilfe zugeschrieben wurde. Maria als Schlachtenhelferin war auch Thema des Vortrages von ANNA TÜSKÉS (Budapest). Sie schilderte die Verbreitung des Kultes um das Cranachsche Mariahilf-Bild (1537) in Ungarn, die weniger vom Original als von der Passauer Kopie (1627) ausging, da speziell dieses Bild als Schutz gegen die „Türkengefahr“ bekannt war und somit bereits mit kriegsbezogenen politischen Bedeutungen aufgeladen war.

Drei Beiträge, die die identitätsstiftende Strahlkraft behandelten, die von Marienwallfahrten in Rumänien ausging, schlugen die ersten Brücken von der frühen Neuzeit zum 20. Jahrhundert. ROBERT BORN (Leipzig) stellte den Fall der Ikone von Nicula (Füszesmikola) vor, die aufgrund eines so genannten Tränenwunders zur bedeutendsten Wallfahrt der griechisch-katholischen Kirche in Siebenbürgen wurde. Seit der 1948 erzwungenen Überführung der griechisch-katholischen in die griechisch-orthodoxe Kirche in Siebenbürgen fungiert diese Ikone als Symbol der unterdrückten Kirche und deren Rückgabeforderungen nach 1989. MEINOLF ARENS (München) berichtete von einer zunehmenden Nationalisierung des Wallfahrtsortes Csíksomlyó im nordöstlichen Siebenbürgen: Durch gegenreformatorische Maßnahmen zur zentralen Wallfahrt katholischer Ungarn von Siebenbürgen bis zur Moldau geworden, verwandelte sich der Ort zum Schauplatz national-ungarische Demonstrationen nach der als ungerecht empfundenen Versailler Friedensverordnung von 1918. Diese nationale Aufladung bewahrte sich dann in der Zeit der Unterdrückung der Wallfahrt nach 1949 und setzte sich nach 1989 fort. Im Gegensatz zu dieser dezidiert nationalen Codierung beschrieb KRISTA ZACH (München) die Wallfahrt nach Maria Radna im rumänischen Banat vom 16. bis zum 18. Jahrhundert als eine, die den multikulturellen und multikonfessionellen Charakter der Region widerspiegelte. Somit zeigte sich, dass die Marienverehrung nicht nur zu Exklusionszwecken funktionalisiert wurde, sondern auch eine Plattform für „Interferenzphänomene“ bietet, die viel eher von Toleranz und Inklusion gekennzeichnet sind.

Der letzte Tag der Konferenz fächerte eine Vielfalt von modernen Formen der Marienverehrung in Ostmitteleuropa auf. Anhand des Beispiels des Marienheiligtums Zäckerick (Siekierki) im polnisch-deutschen Grenzgebiet zeigte AGNIESZKA GASIOR (Leipzig), wie der Marienkult im Nachkriegspolen zu geschichtspolitischen Zwecken gezielt eingesetzt werden konnte. Als das Heiligtum nach dem Krieg gegründet wurde, suchte man an die Symbolkraft des festgenommenen polnischen Kardinals Stefan Wyszyńskis anzuknüpfen. Das am Wallfahrtsort installierte Kultbild vom Typus „Salus populi romani“ sollte beispielsweise an die Ikone vom Ort seiner Inhaftierung erinnern. Darüber hinaus, da es sich in dem neu zugesprochenen Teil Polens befand, diente das Bildprogramm der Wallfahrtskirche, das Gasior anhand von Fotografien ausführlich erläutern konnte, vor allem den legitimatorischen Zweck, diese Gebiete als ursprünglich polnisch (und somit auch katholisch und mariafromm) zu charakterisieren. Seit der offiziellen Anerkennung der Grenze durch die Bundesrepublik Deutschland 1990 hat die Notwendigkeit einer solchen diskursiven Gebietseroberung abgenommen. Zudem habe die Attraktivität des Wallfahrtsortes schon immer, so die Referentin, unter dem Fehlen „universaler“ Anknüpfungspunkte, wie etwa eines Marienwunders, gelitten.

Ganz anders der ebenfalls polnische Wallfahrtsort Licheń, den MALGORZATA OMILANOWSKA (Warschau) vorstellte. Die innerhalb von wenigen Jahren errichtete Mega-Basilika, die im Jahre 2000 eröffnet wurde, zieht jährlich Millionen polnischer Wallfahrer an, die diesen Ort als viel „polnischer“ empfinden als das traditionsreiche aber inzwischen auch zum internationalen Heiligtum mutierte Kloster Jasna Gora in Tschenstochau (Czestochowa), das die berühmte „Schwarze Muttergottes“ beherbergt. Licheń setzt allerdings nicht so sehr auf wundertätige Bilder als auf das multimediale Erlebnis in einem von kitschigen Details überladenen „marianischen Vergnügungspark“. Auch wenn fast pflichtgemäß an die national codierten Bedeutungsebenen des Marienkults auch hier erinnert werden, gehen sie im Gesamteindruck eines von den Bedürfnissen der Kommerzialisierung bestimmten Großprojekts unter.

Mehr oder weniger homogen katholische Kontexte wie in Polen stellen einen ganz anderen Hintergrund dar, vor dem die Politisierungen des Marienbilds vorgenommen werden, als ein gemischtkonfessionelles Gebiet wie die Ukraine. WINFRIED JILGE (Leipzig/Wien) zeigte aus der Perspektive einer umfassenden nationalen Erinnerungskultur, die konfessionsübergreifend agieren muss, wie auf die mütterliche Figur einer „Dama Ukraina“ bei öffentlichen Denkmälern zurückgegriffen wird, die sowohl den Marienmythos, allegorische Figuren der sowjetischen Siegersymbolik und der „Mutter Heimat“, als auch rechtslastige, neopagane weibliche Gottheiten in sich zu vereinigen vermag. Diese multivokale Erinnerungsstrategie oszilliert somit erfolgreich zwischen den verschiedenen Identitätsangeboten und -bedürfnissen der ukrainischen Bevölkerung.

Erfolgreichen Marienwallfahrten gehen seit dem 19. Jahrhundert häufiger auch Marienerscheinungen voraus, die die Begründung der Wallfahrt initiieren und die Möglichkeit bieten, durch eine direkte Kommunikation mit der Mutter Gottes auch politische Botschaften religiös zu unterfüttern. Um solche Orte ging es in der letzten Sektion der Tagung. Bei ihrer Vorstellung des Marienerschienungskults von Dzhublyk, der seit August 2002 im ukrainischen Transkarpathien besteht, betonte AGNIESZKA HALEMBA (Leipzig) sehr stark die politischen Botschaften, die von diesem Ort ausgehen und mit Kriegserinnerungen verknüpft werden. Der „Untergrund-Priester“ der griechisch-katholischen Kirche, die in der kommunistischen Zeit verdeckt agieren mussten, wird hier intensiv gedacht und dabei kirchenpolitische Forderungen der Gemeinde formuliert und legitimiert. BOKAN ALEKSOV (London) konzentrierte sich in seinem anschließenden Beitrag zu Medjugorje auf die politischen Bedeutungsebenen des riesigen Wallfahrtsorts, der inzwischen den Rang von Lourdes erreicht hat. Allerdings fokussierte er weniger die postkommunistische Zeit in diesem kroatischen Dorf in Bosnien-Herzegowina als die Reaktionen der Medien in der Entstehungszeit der Wallfahrt in den frühen 1980er-Jahren. Nach dem Tode Titos wurde es mit dieser aufsehenerregenden Wallfahrt möglich, das Thema Religion in den öffentlichen Diskurs wieder einzuführen, was aber auch zu steigenden Spannungen zwischen Kroaten, Serben und Bosniern führte. Eine engere Zusammenführung des Themas „Marienerscheinungskult“ mit der übergreifenden diachronen Komparatistik wäre allerdings wünschenswert gewesen.

Für eine resümierende Schlussdiskussion blieb leider, wie so oft, keine Zeit, jedoch wurde diese Tatsache im Voraus durch die lebhaft geführten Diskussionen während der ganzen Tagung entschädigt. Die scheinbar widersprüchliche Spannung zwischen Maria als Verkörperung einer Kirche mit universalen Ansprüchen und Wahrheitsangeboten einerseits und der lokal verehrten Maria andererseits, die eine bestimmte Gemeinschaft beschützt und deren Verehrung somit identitätsstiftend wirkt, zeigte sich in vielen Beiträgen zur Tagung und war auch immer wieder Thema der Diskussion. Außerdem wurde mehrmals auf das Fehlen von Beiträgen aus dem orthodoxen Christentum hingewiesen, dessen marienfromme Praktiken eine interessante Folie geboten hätte. Insgesamt kann aber das Experiment, zwei sehr verschiedene „Krisenzeiten“ in der Marienverehrung zusammen zu betrachten, als gelungen angesehen werden. Deshalb ist zu hoffen, dass die geplante Publikation der Beiträge bald erfolgt, damit die Ergebnisse dieser interessanten Tagung einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden können.

Kontakt

Agnieszka Gasior

GWZO
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0341/9735595, 0341/9735564
0341/9735569
gasior@rz.uni-leipzig.de

Zitation
Tagungsbericht: Maria in der Krise. Gesellschaftspolitische Instrumentalisierung einer religiösen Symbolfigur zur Zeit der Konfessionalisierung und im postkommunistischen Transformationsprozess in Ostmitteleuropa, 25.07.2007 – 27.07.2007 München, in: H-Soz-Kult, 18.10.2007, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-1734>.
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Veröffentlicht am
18.10.2007
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