Kaiser Sigismund (+1437) – Herrschaftspraxis, Urkunden und Rituale/ Císař Zikmunda (+1437) – Vládní praxe, listiny a rituály

Ort
Brno
Veranstalter
Sigismund-Projekt der Regesta Imperii (Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien); Historisches Institut der Masaryk-Universität Brno; unterstützt vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (Wien), Austrian Science and Research Liaison Office (Brno)
Datum
06.12.2007 - 08.12.2007
Von
Gerrit Jasper Schenk, Historisches Institut, Universität Stuttgart

Die internationale Tagung mit Teilnehmern aus Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Österreich, der Schweiz und Deutschland nahm den Abschluss des Sigismunds-Projekts der Regesta Imperii zum Anlass[1], diesen erst in jüngster Zeit in seiner Bedeutung für die europäische Geschichte hinreichend gewürdigten spätmittelalterlichen Herrscher in den Mittelpunkt der Analysen zu stellen.[2] Aus drei Untersuchungsperspektiven sollte nicht nur ein Eindruck von der Persönlichkeit des Kaisers gewonnen, sondern es sollten Aspekte seiner Herrschaft als römisch-deutscher König und Kaiser, König von Ungarn und König von Böhmen vorwiegend im ostmitteleuropäischen Raum beleuchtet werden, stichwortartig mit den Begriffen „Herrschaftspraxis“, „Urkunden“ und „Rituale“ umrissen.

Nach der Begrüßung seitens der Gastgeber durch Jiří Malíř und seitens der Veranstalter durch Karel Hruza leitete JOSEF VÁLKA die Tagung mit der These ein, die Zeit Sigismunds sei als eine Epoche geradezu revolutionären Wandels zu werten. Es sei diesem Herrscher durch intensive Auseinandersetzung mit den Hussiten und den Reformbemühungen der Kirche gelungen, eine anfangs religionskriegsartige Konfrontation in einen langen Prozess einer zuletzt weitgehend friedlichen Reform der religiösen und gesellschaftlichen Verhältnisse zu kanalisieren. Im Lauf der Tagung griff ROBERT NOVOTNÝ diese These am Beispiel der Herrschaftspraxis Sigismunds gegenüber den böhmischen Adligen auf. Unter den Bedingungen religiöser Differenz habe ihr Treueversprechen für Sigismund eine soziale Dynamik mit neuen gesellschaftlichen Teilungen ausgelöst. Sigismunds pragmatische Politik gegenüber dem Herrenstand habe dabei eine Marginalisierung der Bedeutung religiöser gegenüber sozialer Differenzierung bewirkt, während der Niederadel mehrheitlich durch die Annahme des Hussitismus seine Machtbasis habe ausbauen können. Novotný modifizierte für seine Analyse dieser Vorgänge das für die Reformationszeit diskutierte Forschungskonzept der Konfessionalisierung. In der Diskussion wurde hingegen erörtert, ob sich eine Art „interkonfessionellen Christentums“ ausgebildet habe, das im Rahmen der gesellschaftlichen Machtverhältnisse lagerübergreifend akzeptiert wurde. Damit deutet sich, bei allen Kontroversen im Detail, ein Aufbrechen älterer Forschungspositionen, etwa vom rein nationalen oder sozialen Charakter des Hussitismus, an.

Im Mittelpunkt der meisten Vorträge stand die Herrschaftspraxis Sigismunds. Vor allem die Mitarbeiter des Sigismund-Projektes stützten sich dabei auch auf bislang unediertes urkundliches Material: KAREL HRUZA unterzog Sigismunds Politik gegenüber den Judengemeinden einer kritischen Musterung. An mehreren Fallbeispielen konnte er zeigen, dass Sigismund in Streit- und Konfliktfällen pragmatisch eine konsensuale Entscheidung mit allen Beteiligten im wohlverstandenen eigenen, meist fiskalischen Interesse suchte. Die Judengemeinden zogen als schwächste Partei zwar den Kürzeren, wurden aber anders als unter Karl IV. nicht planvoll Pogromen ausgeliefert. PETR ELBEL thematisierte Sigismunds Herrschaftspraxis in Mähren während der Hussitenkriege auf einer, im Vergleich mit den in den Regesta Imperii erfassten Urkunden, um rund 25 Prozent verbreiterten Grundlage. Er zeigte unter anderem, wie die Städte zugunsten der adligen Verbündeten Sigismunds herangezogen wurden, wie sich der Adel bis zur Niederlage Sigismunds vor Vyšehrad (1420) auf der königlichen Seite positionierte, wie anschließend der Olmützer Bischof wichtige Funktionen bis etwa 1423 übernahm, als mit dem Einsatz von Herzog Albrecht von Österreich eine Art „Doppelregierung“ des Königs und seines Schwiegersohns zur Konsolidierung der Verhältnisse führte. ALEXANDRA KAAR analysierte Sigismunds Herrschaftspraxis gegenüber den königstreuen mährischen Städten, die sie nicht als planmäßig betriebene Städtepolitik, sondern als Fülle von einzelnen Maßnahmen beschrieb, durch die der König in pragmatischer Weise den größten Effekt bei geringstem Einsatz zu erzielen trachtete. Im Hussitenkrieg sei Pilsen aus strategischen Gründen der klar bevorzugte Partner gewesen. MÁRTA KONDOR versuchte die Frage zu klären, ob und inwiefern Ofen und Blindenburg als Residenzen zu werten seien. Als besonders aufschlussreich erwies sich ihre Detailanalyse der Verwaltungstätigkeit (als eines von sechs Kriterien einer Residenzenbildung) am Beispiel der Kurialgerichtsbarkeit, die sich tendenziell in Ofen konzentrierte und damit ein weiteres Indiz für eine Bevorzugung Ofens als Residenz lieferte.

Auch die Aussagen von AMALIE FÖSSEL über die in der älteren und selbst noch in der jüngeren Forschung als überfordert charakterisierte Gemahlin des Königs [3] beruhten auf großteils unediertem Material, nämlich einer eingehenden Analyse der rund 270 Urkunden Barbaras. Die Königin begegne hier als selbstbewusste und selbstständige Akteurin, auch wenn Art und Umfang des Konsensrechtes Barbaras und ihrer Stellvertreterfunktion für den häufig abwesenden König derzeit noch nicht klar zu beantworten seien. Eine Umkehrung dieser Perspektive auf das Königshaus vollzog DANIELA DVOŘÁKOVÁ, die mit Schenkungsurkunden Sigismunds für ungarische Adlige eine faszinierende Quelle vorstellte: Die mit bis zu 20 Seiten extrem langen Narrationes bieten nämlich eine Art Haus- oder Familienchronik und erlauben dank ihrer Absicht, die Memoria der Heldentaten des jeweiligen Adelsgeschlechts zu transportieren, trotz einiger Topik umfassende Einblicke in die ungarische Adelsgeschichte. MARTIN ČAPSKÝ beleuchtete die Regierungspraxis Sigismunds durch eine Analyse der Kommunikation zwischen dem Königshof und den schlesischen Fürsten und Städten. Auch wenn das zahlenmäßige Verhältnis von mündlichen zu schriftlichen Kontakten nicht zu klären sei, weise alles auf eine überwiegend reaktive Rolle des Königs hin, die keine kontinuierliche Politik erkennen lasse. In dieses Bild eines fernen Königs, der allenfalls über persönliche Kontakte wirkte und auf den man selbst in der Hussitenkrise nicht baute, passte auch die Charakterisierung JAN WINKELMANNs von Sigismunds Rolle als Markgraf von Brandenburg (1378-1388). Er unterschied drei Phasen, in denen der junge Landesherr zunächst im Bann der Familienpolitik steht, dann erste selbstständige Aktivität als Landesherr zeigt und schließlich, auf dem Weg zur ungarischen Krone, die Mark durch Verpfändung diesem größeren Ziel unterordnet.

Auch die Vorträge von PETER NIEDERHÄUSER, STEFAN KWASNITZA und HEINZ KRIEG beleuchteten die Herrschaftspraxis Sigismunds vornehmlich aus der Perspektive der Beherrschten. Indem Niederhäuser in einer Detailstudie aufzeigte, welchen Nutzen die Bemühung um eine königliche Privilegierung für den Überlebenskampf der Herren von Mülingen zwischen den Habsburgern und den Eidgenossen im Aargau haben konnte, wurde zugleich ein Element des herrschaftspragmatischen Umgangs Sigismunds mit dem Adel deutlich. Kwasnitza konnte in einer eindringlichen Analyse des Streits der Klostervogtei für die Abtei Einsiedeln zwischen dem Abt und den Schwyzern die Bedeutung eines zunehmend professionalisierten und spezialisierten Schriftgebrauchs für die Legitimierung von Herrschaftsausübung und im Rahmen von Territorialisierungsprozessen aufzeigen. Krieg beleuchtete den Nutzen der Königsnähe für die Markgrafen von Baden. Sigismund belohnte die Treue dieser im Vergleich mit den konkurrrierenden Kurpfälzern eher unbedeutenden Klientel durch eine Vergrößerung ihres territorialpolitischen Einflusses, Ämterverleihungen und einen demonstrativen Besuch, und stärkte damit zugleich seine eigene Position. Auf die höchste politische Ebene begab sich GERALD SCHWEDLER, der die zahlreichen Herrschertreffen Sigismunds mit seinen östlichen Nachbarn als wirkungsvoll eingesetztes Element der Politik skizzierte. Seine physische Präsenz habe der beredte Diplomat als Verhandlungsargument genutzt, möglicherweise auch seine Erfahrung mit der spezifischen Verfahrensweise von öffentlich inszenierten Verhandlungen, die er auf den Konzilien gemacht hatte, produktiv eingesetzt.

Schließlich wurde auch die Perspektive der Gegner Sigismunds thematisiert. Mit seiner Untersuchung der Beratungen und Beschlüsse über Giftanschläge auf Sigismund durch das venezianische Consiglio dei Dieci konnte MARTIN ŠTEFÁNIK Licht in diese bisher nicht so genau untersuchten Pläne der Venezianer bringen, die sich damit gegen Sigismunds Wirtschaftsblockade zu wehren suchten. Die Republik schreckte vor einer professionellenVorbereitung eines politischen Attentats mit dem Anwerben von Attentätern, dem Testen von Gift usw. nicht zurück, war aber zugleich auf strikte Geheimhaltung bedacht und passte ihre Pläne der jeweils aktuellen politischen Situation an. Damit wurde abermals deutlich, wie breit das politische Handlungsrepertoire der Zeit für alle Beteiligten war.

Einen anderen Zugang wählten vier Referenten, welche die Regierungspraxis des Herrschers, die zeitgenössische politische Kultur und kollektiven Vorstellungen und Einstellungen mittels einer Analyse von Bildern, Ritualen und Zeremoniellen zu entschlüsseln suchten. Joachim SCHNEIDER analysierte die Darstellung performativer Akte von Herrschertreffen bis zum inszenierten Zorn des Königs in der illustrierten Chronik des Eberhard Windeck. Die Chronik werde hier zum Medium, das vor allem die Auffassungen des Chronisten und seiner Zeichner vom Handeln des Königs propagiere und nicht bestimmte Akte symbolischer Kommunikation realitätsgetreu wiedergebe. Damit bestätigt Schneider für das Spätmittelalter einen Befund, den etwa Philippe Buc mehrfach vor allem an Beispielen aus der früh- und hochmittelalterlichen Historiographie demonstrierte.[4] Martin ROLAND erhärtete diese These, indem er Bildformeln der Wiener Windeck-Handschrift vom Herrscheradventus bis zur Urkundenübergabe mit dem zeitgenössischen Bildrepertoire verglich. So wie die Insertion von Urkunden der Beglaubigung des Textes diene, so gerieten die Bildformeln zur Beglaubigungsformel für das berichtete Geschehen. Ohne von direktem dokumentarischen Wert zu sein, gäben die Bilder jedoch Auskunft über allgemeine realienkundliche Details und das kollektive Bildgedächtnis der Zeit.

Im Mittelpunkt der letzten beiden Vorträge stand der feierliche Einzug des Herrschers in Städte, dessen Zeremoniell zwar in einer langen kulturellen Tradition steht, das aber durch die immer wieder andere politische Situation erheblich mitgeformt werden kann und diese seinerseits mitformt, also ebenfalls ein Element der Herrschaftspraxis ist. TOMÁŠ BOROVSKÝ analysierte auf breiter Grundlage Sigismunds Einzüge in böhmische und mährische Städte, die besonders im Fall des ersten Einzugs und in Verbindung mit der Huldigung der Untertanen den herrschaftlichen Inszenierungswillen zeigten. Im Vergleich mit dem Usus bei Einzügen in Reichsstädte falle die nur selten geübte Amnestierung von Verbrechern und das Fehlen des sogenannten Spoliierungsbrauches auf, bei dem der einziehende Herrscher unter anderem des Baldachins beraubt wurde, unter dem er einzog. In aufschlussreicher Weise sei die Herrschaftpraxis des Herrscheradventus von seinem hussitischen Gegner Jan Žižka z Trocnova usurpiert worden. GERRIT JASPER SCHENK versuchte durch eine Detailanalyse des Einzugs Sigismunds zum Basler Konzil am 11. Oktober 1433 im Vergleich mit anderen Einzügen in Konzilsstädte zu zeigen, dass der Kaiser das traditionelle Adventuszeremoniell kreativ und höchst wirkungsvoll als Mittel seiner Politik einzusetzen verstand.

Die Abschlussdiskussion kreiste um die Bedeutung der mündlichen, schriftlichen und durch symbolische Handlungen erfolgende Kommunikation für die Herrschaftspraxis Sigismunds. Kontrovers wurde der Politikstil des Herrschers diskutiert. Während weitgehende Einigkeit darüber herrschte, dass Sigismunds Herrschaftspraxis als tendenziell reaktiv charakterisiert werden muss, blieb die Bewertung dieser Beobachtung umstritten: War der Herrscher „sprunghaft“ (Hruza) oder heisst eine solche Bewertung, die spezifischen Voraussetzungen, Bedingungen und Mittel politischer Praxis im ersten Drittels des 15. Jahrhunderts zu verkennen (Schenk)? Einig war man sich wiederum darin, dass gerade die neueren Fragen der Forschung nach dem Stellenwert von z.B. Ritualen und Zeremoniellen nicht ohne eine intensivierte Grundlagenforschung, ohne die fortgeführte Edition erzählender wie urkundlicher Quellentexte, die noch in Archiven und Bibliotheken schlummern, seriös beantwortet werden können.

Die Tagung verknüpfte eine aktuelle Bestandsaufnahme der laufenden Forschung über Kaiser Sigismund vor allem in Ostmitteleuropa mit den allgemeinen Tendenzen der mediävistischen Forschung. Durch die Konzentration auf die Frage der Herrschaftspraxis und ihre Voraussetzungen konnte die Grundlagenforschung auf fruchtbare Weise mit einer ganzen Reihe aktueller Forschungsfragen verbunden werden, die mit der Untersuchung der (vielleicht) „revolutionären“ Hussitenzeit über die Residenzenforschung bis hin zur Erforschung der symbolischen Kommunikation alte Forschungsfragen neu beantwortet oder neue Forschungsfelder erschließt. Auch wenn es gelang, die Rolle Sigismunds auf vielen Politikfeldern klarer als bisher herauszustellen, blieb die Bewertung dieser Herrscherpersönlichkeit und seiner Herrschaftspraxis letztlich strittig. Mit Blick auf die räumliche Dimension und politische Breite seiner Aktivitäten erwies sich Sigismund jedenfalls als Herrscherpersönlichkeit von europäischer Bedeutung.

Aus Sicht des Berichterstatters bleibt zu hoffen, dass das offenkundig grundlegende, fruchtbare und den wissenschaftlichen Nachwuchs vor allem Ostmitteleuropas in die internationale Zusammenarbeit so gut einbindende Sigismund-Projekt in der einen oder anderen Weise fortgeführt werden kann.

Die Ergebnisse der Tagung werden publiziert.

Konferenzübersicht:

Begrüßung: Jiří Malíř, Karel Hruza
Einführung: Josef Válka: Císař Zikmund a jeho svět

I. Aspekte der Regierungspraxis und der Urkunden- und Briefproduktion Sigismunds
Karel Hruza: Der römisch-deutsche Kaiser und König Sigismund und seine jüdischen Kammerknechte.
Gerald Schwedler:Der Herrscher als Dilomat: Sigismunds persönliche Begegnungen mit den Königen Osteuropas.
Amalie Fößel: Königin Barbara im Spiegel ihrer Urkunden.
Martin Štefánik: Die Beschlüsse des venezianischen Consiglio dei Dieci zu den Attentatsversuchen auf Sigismund aus den Jahren 1413–1431.
Jan Winkelmann: Herrschaft von der Ferne: Sigismund als Markgraf von Brandenburg.
Peter Niederhäuser: Süddeutsch-eidgenössischer Adel zwischen dem Reich, Habsburg und den eidgenössischen Orten.
Stefan Kwasnitza: Kloster Einsiedeln, Schwyz und das Schrifthandeln Sigismunds.
Heinz Krieg: Sigismund, die Markgrafen von Baden und die Kurpfalz.
Robert Novotný: Konfessionalisierung des böhmischen Adels während der Herrschaft Kaiser Sigismunds.
Petr Elbel: Herrschaftspraxis und Urkunden Sigismunds in Mähren (1419–1423/37).
Alexandra Kaar: Sigismunds Herrschaftspraxis und seine Urkunden für die „katholischen“ königlichen Städte Böhmens.
Martin Čapský: Der Briefverkehr Sigismunds mit schlesischen Fürsten und Städten.
Márta Kondor: Hof, Rezidenz, Verwaltung: Ofen und Blindenburg in der Regierungszeit Sigismunds.
Daniela Dvořáková: Aspekte der Narrationes der Schenkungsurkunden Sigismunds für ungarische Adelige.

II. Rituale, Zeremonien, Mentalitäten und Bilder
Joachim Schneider: Die Rolle der Rituale bei der Herrschererinnerung. Symbolische Kommunikation am Königshof Sigmunds in der illustrierten Chronik des Eberhard Windeck.
Martin Roland: Zeitgeschichte ins Bild gesetzt. Was die Illustrationen zu Eberhard Windecks Sigismundchronik präsentieren, was man dahinter lesen kann und was verborgen bleibt.
Gerrit Jasper Schenk: Von den Socken. Einzüge König Sigismunds in Konzilsstädte zwischen Zeremoniell und Politik.
Tomáš Borovský: Adventus regis in unruhigen Zeiten. Sigismund und die böhmischen und mährischen Städte.

Abschlussgespräch

III. Exkursion nach Znojmo (Znaim) und anderen historischen Stätten Mährens.

Anmerkungen:
[1] Siehe die Projektbeschreibung: Hruza, Karel, Sigismund († 1437), Kaiser im Reich, in Ungarn und Böhmen. In: <http://www.oeaw.ac.at/gema/ri_details_sigi.html> (30.12.2007).
[2] Pauly, Michel; Reinert, François (Hrsg.), Sigismund von Luxemburg. Ein Kaiser in Europa. Tagungsband des internationalen historischen und kunsthistorischen Kongresses in Luxemburg, 8.-10. Juni 2005, Mainz 2006; Takács, Imre (Hrsg.), Sigismundus rex et imperator. Kunst und Kultur zur Zeit Sigismunds von Luxemburg 1387-1437. Ausstellungskatalog. Budapest, Szépmüvészeti Múzeum ,18. März - 18. Juni 2006, Luxemburg, Musée National d’histoire et d’art, 13. Juli - 15. Oktober 2006, Mainz 2006.
[3] Hoensch, Jörg K., Kaiser Sigismund. Herrscher an der Schwelle zur Neuzeit 1368-1437, München 1996, S. 496.
[4] Vgl. z.B. Buc, Philippe, Political Ritual: Medieval and Modern Interpretations, in: Goetz, Hans-Werner (Hrsg.), Die Aktualität des Mittelalters (Herausforderungen. Historisch-politische Analysen, Bd. 10), Bochum 2000, S. 255-272, hier: S. 270-272; ders., Noch einmal 918-919. Of the ritualized demise of kings and of political rituals in general, in: Althoff, Gerd (Hrsg.), Zeichen – Rituale – Werte. Internationales Kolloquium des Sonderforschungsbereichs 496 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme. Schriftenreihe des Sonderforschungsbereichs 496, Bd. 3), Münster 2004, S. 151-178, hier: S. 170.

Zitation
Tagungsbericht: Kaiser Sigismund (+1437) – Herrschaftspraxis, Urkunden und Rituale/ Císař Zikmunda (+1437) – Vládní praxe, listiny a rituály, 06.12.2007 – 08.12.2007 Brno, in: H-Soz-Kult, 31.01.2008, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-1861>.
Redaktion
Veröffentlicht am
31.01.2008