Der Begriff der Landschaft in der landeshistorischen Forschung. Konzeptionen im interdisziplinären Austausch

Ort
Mainz
Veranstalter
Abteilung für Mittlere und Neuere Geschichte, Historisches Seminar, Uni Mainz; Lehrstuhl für Mittlere Geschichte, RWTH Aachen auftauchen
Datum
20.11.2008 - 21.11.2008
Von
Anna Sauerbrey, Historisches Seminar, Abt. Mittlere und Neuere Geschichte und Geschichtliche Landeskunde, Uni Mainz

„Landschaft ist, sie wird geformt, wird wahrgenommen und dargestellt.“ Diesen zentralen Satz aus der Tagungskonzeption griffen HARALD MÜLLER (Aachen) und HEIDRUN OCHS (Mainz) zu Beginn des Treffens noch einmal auf, das von der Abteilung für Mittlere und Neuere Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte am Historischen Seminar der Universität Mainz und dem Lehrstuhl für Mittlere Geschichte der RWTH Aachen mit Unterstützung des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz, der Universität Mainz und den Freunden der Universität Mainz veranstaltet wurde. Sie verdeutlichten das Problem, das sie dazu bewogen hatte, Wissenschaftler verschiedener Disziplinen zu einem Austausch über den Landschaftsbegriff zusammen zu bringen. Der Begriff der „Landschaft“ hält sich zwar hartnäckig in der Landesgeschichte wie auch in anderen Wissenschaften, Bedeutungen und Verwendungsformen allerdings sind so vielfältig, das ein unproblematischer Austausch nicht immer möglich ist. In Mainz war dies deutlich geworden bei den Vorbereitungen zu einem geplanten SFB, der das UNESCO-Weltkulturerbe Mittelrheintal erforschen soll. Als Impuls für eine Systematisierung verschiedener Aspekte des Landschaftsbegriffs verdeutlichten Harald Müller und Heidrun Ochs drei Dimensionen des Begriffs: Zum einen wird unter „Landschaft“ Materie verstanden, ein „Ausschnitt aus der Erdoberfläche“. Aber auch die vom Menschen veränderte und gestaltete Materie wird als „Landschaft“ bezeichnet. Schließlich wird der Begriff der Landschaft mit unterschiedlichen Bedeutungen aufgeladen, die sich auch in Darstellungen materialisieren können.

Eine Systematisierung unterschiedlicher Verwendungen des Landschaftsbegriffs in der Geschichtswissenschaft bot JOACHIM SCHNEIDER (Mainz) in seinem einführenden Vortrag. Zunächst erinnerte Schneider in einem Überblick über die Begriffsgeschichte in der Disziplin der Geschichtswissenschaften an die Landschaftskonzeption in der älteren Landesgeschichte und die Problematik der nationalsozialistischen Instrumentalisierung der Kulturraumforschung Aubin’scher Schule.

In der modernen Geschichtswissenschaft machte Schneider drei Verwendungsweisen des Begriffs aus: Erstens versteht er unter einer pragmatisch-empirischen Begriffsverwendung die Konstitution von Landschaften anhand der Kriterien, die sich aus den jeweiligen Forschungsfragen der Wissenschaftler ergeben oder aber den Bezug auf Räume, deren Erfahrung durch die Zeitgenossen empirisch belegt ist. Schneider selbst plädierte indirekt für diese Herangehensweise und ordnete seine eigenen Forschungen in dieser Richtung ein. Zweitens unterschied Schneider in der bewusstseinsgeschichtlichen Verwendung des Landschaftsbegriffs eine Richtung, die sich mit Zeugnissen der Wahrnehmung von Landschaften beschäftigt und eine zweite Variante, die sich für die kollektive Identität der Bewohner historischer Landschaften interessiert. Drittens ging Joachim schneider abschließend auf die stärker theoriegeleitete Forschungsrichtung ein, die mit Konzepten der Raumsoziologie arbeitet, betonte allerdings die große Distanz, die diese Richtung zum Landschaftsbegriff hält.

In der anschließenden, ersten Sektion stellten Vertreter verschiedener Disziplinen die Verwendung des Begriffs in ihrem jeweiligen Fach vor. Den Anfang machten WOLFGANG WILCKE und THORSTEN POHLERT (Mainz), die die Landschaftskonzepte der physischen Geographie erläuterten. Auch Wilcke und Pohlert blickten zunächst in die Geschichte ihres Faches, das seit der so genannten Kieler Wende und dem damit verbundenen Anschluss an naturwissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Methoden kein einheitliches Landschaftsmodell mehr kennt. Die beiden Geographen stellten im Folgenden verschiedene aktuelle Landschaftsmodelle vor. Zunächst werden Landschaften in zyklischen Modellen erfasst. Hierzu zählen Erklärungen der Landschaftsentwicklung, etwa aus tektonischen Hebungen, die Untersuchung ökologischer Systeme, aber auch Modelle der Kulturgeographie. Von agrarwissenschaftlichen Forschungsrichtungen der Geographie wird Landschaft dagegen auf seine wirtschaftliche Nutzbarkeit hin untersucht. Ganzheitliche Modelle wiederum bilden Landschaft als System ab, das durch ökologische Funktionen und Prozesse konstituiert wird. Die „Landschaft“ stellt allerdings auch in der an naturwissenschaftlich-systemisch orientierten Geographie nie ein auf Dauer umgrenztes Gebiet dar, sondern einen „Ausschnitt aus einem Erdraum“, der je nach der Forschungsfrage des Wissenschaftlers definiert wird.

Anschließend ging ANTON ESCHER (Mainz) genauer auf die Landschaftskonzepte der Kulturgeographie ein. Zunächst machte Escher auf die nationalsozialistische Verstrickung der älteren Kulturgeographie aufmerksam. Anschließend gab er einen Überblick über neuere landschaftsbezogene Ansätze der Kulturgeographie in der Nachfolge von Gerhard Hard, der Landschaft als „subjektiv begrenzbares Beobachtungsfeld“ (1970) definierte. Die neuere Kulturgeographie beschäftigt sich dementsprechend vor allem mit dem diskursiven Charakter der Landschaft. Im Gegensatz zur physischen Geographie gehe die Kulturgeographie dabei nicht von naturwissenschaftlichen, deduktiven Methoden aus, sondern arbeite am individuellen Beispiel.

Auch in der Kulturanthropologie wird Landschaft vor allem als Objekt menschlicher Wahrnehmung und Sinnzuschreibung untersucht, wie MICHAEL SIMON (Mainz) in seinem klar strukturierten Vortrag deutlich machte. Ältere Forschungsrichtungen, in denen noch unter dem Fachlabel „Volkskunde“ die Kartographie von „Kulturräumen“ anhand der Verbreitung bestimmter Gestaltungsmerkmale von Alltagsgegenständen oder Bauten betrieben wurde, haben aufgrund ihrer methodischen Problematik und wiederum aufgrund der nationalsozialistischen Kontaminierung des Kulturraumbegriffs heute im Fach keine Bedeutung mehr. Simon machte aber deutlich, dass die subjektiv wahrgenommene Landschaft dennoch ein aktuelles Untersuchungsfeld der Kulturanthropologie ist. Seit den 1970er-Jahren wird vor allem ihre identitätsstiftende Wirkung, das subjektive Raumverständnis des Menschen und die Auswirkung der Wahrnehmung von und der Einordnung in Landschaften auf das alltägliche Reden, Denken und Handel untersucht.

Die Archäologie wiederum untersucht Landschaften ähnlich der physischen Geographie mit naturwissenschaftlichen Instrumentarien. RAINER SCHREG (Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz) stellte zunächst zwei unterschiedliche Zweige archäologischer Beschäftigung mit Landschaften vor: Die ältere der beiden Forschungsrichtungen ist die Siedlungsarchäologie, die sich mit den naturräumlichen Bedingungen von Siedlung auseinandergesetzt hat, in dieser Form aber kaum mehr betrieben wird, erneut, weil sich Forscher dieser Ausrichtung für nationalsozialistische Zwecke instrumentalisieren ließen. Die jüngere Forschungsrichtung ist die Landschaftsarchäologie. Sie untersucht die Entwicklung von Landschaften mit archäologischen und naturwissenschaftlichen Methoden. Die Landschaft ist dabei sowohl Artefakt als auch Objekt menschlichen Einwirkens. Anhand eigener Forschungen stellte Rainer Schreg außerdem sehr anschaulich die verschiedenen Methoden vor, derer sich die Archäologie bei der Landschafts- und Besiedlungsrekonstruktion bedienen kann und zeigte Anknüpfungspunkte für die Geschichtswissenschaften auf.

In ihrem Abendvortrag widmete sich UTE ENGEL (Mainz) dem Begriff der Landschaft in der Kunstgeschichte und schloss damit die erste Sektion ab. Sie unterschied grundsätzlich zwischen der Landschaft als Gegenstand der Kunst und der Kunstlandschaftsforschung. In künstlerischen Darstellungen von Landschaften, so arbeitete Engel heraus, spielt die topographisch exakte Darstellung von Landschaft epochenunabhängig eine untergeordnete Rolle. Ein „doppelter Filter“ ergibt sich, da die Landschaft nicht nur durch die Wahrnehmung des Künstlers, sondern zusätzlich durch die Wahrnehmung des Betrachters subjektiviert wird. Kunstlandschaften hingegen sind Forschungskonstrukte, die anhand bestimmter empirischer Kriterien umgrenzt werden. Definiert werden im Raum verortete Agglomerationen von Orten, an denen Kunstobjekte entstanden sind, die vom Kunsthistoriker definierte gemeinsame Merkmale aufweisen. Aufgrund der Verstrickung der älteren „Kulturgeographie“ in das nationalsozialistische System und auch aufgrund methodischer Schwierigkeiten ist die Kunstlandschaftsforschung in der Kunstgeschichte derzeit umstritten. Dennoch, so das klare Plädoyer von Engel, sei die Verortung von Kunst im Raum-Zeit-Kontext bedeutsam und weitere Forschungen wert. Engel plädierte zukünftig für eine Kombination von Methoden der Kulturtransferforschung und der Kunstgeographie.

Der Begriff der Landschaft, so hatte Joachim Schneider einleitend festgestellt, wird häufig als „Bindestrich-Begriff“ verwendet, er bezeichnet verschiedene Teilaspekte eines Raumes und macht so „die Überschichtung von Räumen verschiedener Qualität denkbar“. Die zweite Sektion war verschiedenen dieser Bindestrich-Landschaften und ihrer Begründung gewidmet.

Den Auftakt machte FRANZ-JOSEF FELTEN (Mainz), der seinen Vortrag dem Begriff der Klosterlandschaft widmete. Einleitend betonte Felten, dass es sich beim Begriff der Klosterlandschaft nicht um einen gefestigten Forschungsbegriff handelt. Er selbst äußerte sich kritisch gegenüber einer willkürlichen Benennung von Klosterlandschaften, die nur den Interessen der Tourismusindustrie und der Denkmalpflege geschuldet ist.

Anschließend systematisierte Felten die wissenschaftliche Diskussion und stellte drei verschiedene Bedeutungen heraus. Zuerst sei die Klosterlandschaft ein Spezialfall der Kulturlandschaft. Zweitens werde der Begriff zur Bezeichnung von durch völlig andere Faktoren konstituierten Räumen verwendet, in deren Grenzen dann alle Klöster untersucht werden. Dies sei etwa die Praxis der Klosterbücher. Drittens bezeichne der Begriff ein heuristisches Forschungskonzept. Eine Klosterlandschaft sei in diesem Fall ein Raum, dessen Grenzen je nach Art der Fragestellung neu definiert werden müssten. In dieser Ausformung sei der Begriff von wissenschaftlichem Nutzen. Innerhalb einer Klosterlandschaft lasse sich die Wechselbeziehung zwischen Kloster und Umwelt untersuchen, auch der ordenshistorische Vergleich und der Vergleich unterschiedlicher Klosterlandschaften böte sich an. Insgesamt plädierte Franz-Josef Felten aufgrund dieser Vorteile für eine praktische Erprobung des Begriffs.

Auch REINHARD FRIEDRICH (Europäisches Burgeninstitut, Braubach) machte zunächst deutlich, das eine einheitlich Definition des Begriffs der Burgenlandschaft nicht existiere. Es sei unklar, ob damit einfach die Burgen in der Landschaft bezeichnet werden, oder ob damit eine von Burgen geprägte Landschaft gemeint ist. Anhand dreier verschiedener geographischer Räume ging er der Frage nach, ob sich anhand gemeinsamer Merkmale „Burgenlandschaften“ empirisch belegen lassen. Die Untersuchung der drei Regionen Niederrhein, Mittelrheintal und Rheinhessen zeigte, dass nur eine Region, der Niederrhein, signifikant durch einen bestimmten Burgentyp geprägt ist. Das Mittelrheintal ist zwar für seine Höhenburgen bekannt, die Kartographierung aber ergab, dass auch andere Burgentypen in dieser Region nicht selten sind. Nur am Niederrhein wurde der Burgenbau signifikant durch die naturräumlichen Gegebenheiten geprägt und lässt eine geographisch abgrenzbare verdichtete „Burgenlandschaft“ erkennen.

Auch FRANK G. HIRSCHMANN (Trier) leitete die Definition der von ihm gemeinsam mit Monika Escher-Apsner untersuchten Städtelandschaften aus der Forschungspraxis ab. Hirschmann und Escher-Apsner hatten 1998 Städtelandschaft als „Raum mittlerer Größe“ definiert „dessen Städte untereinander in synchroner und diachroner Betrachtung hinlänglich viele Gemeinsamkeiten aufweisen, um sich von benachbarten Räumen zu unterscheiden.“[1] In den von ihnen ausgewählten Städten untersuchten die Autoren unterschiedliche Kriterien, die Hirschmann in seinem Vortrag ebenso wie das entstandene kartographische Material vorstellte. In der Kombination dieser Merkmale ließen sich Städtelandschaften herausarbeiten, in denen sich Merkmalkombinationen verdichteten.

ALBRECHT GREULE (Regensburg) widmete seinen Vortrag zwei Aspekten. Zum einen untersuchte er die Verwendung des Begriffs der Landschaft in seiner Disziplin, der Sprachwissenschaft, in der der Begriff der Landschaft vor allem in der Dialektologie und in der Onomastik eine Rolle spielt.
Zum anderen untersuchte er sprachwissenschaftlich die Eigenschaften des Wortes „Landschaft“ und verdeutlichte verschiedene seiner Charakteristika. Dem Wort fehle zum einen eine klare Definition, es werde erst durch den Gebrauch zu einer festen Größe. Daher sei es aus sprachwissenschaftlicher Sicht als Terminus nicht geeignet. Problematisch für die wissenschaftliche Nutzung sei auch, dass das Wort zwar die besondere Prägung einer Region, aber nicht das Merkmal „klare Begrenzung“ impliziere. Besonders hob Greule die positive Konnotation des Wortes hervor. Diese mache Landschaft zu einer „Marke“. Aufgrund der positiven Besetzung des Wortes Landschaft plädierte Greule aus wissenschaftspolitischer Sicht für seine weitere Verwendung.

Mit den Überlegungen von JOHANNES HELMRATH (Berlin) zur sozial und kulturell erzeugten Landschaft schloss die zweite Sektion ab. Er zeigte am Beispiel der humanistischen Geschichtsschreibung um 1500 den Beginn der Entstehung nationaler und regionaler Erzählungen, die auf Identitätsgründung zielten. Am Beispiel der Borussiae antiquitates des Erasmus Stella, die im Auftrag des Deutschen Ordens 1518 entstanden, zeigte Helmrath, wie zum einen an eine pseudo-antik-imperiale Tradition, zum anderen an eine vermeintlich germanische Kultur angeknüpft wurde. Das „nation-building“, das Stella betrieb, hatte zum Ziel, Preußen als eigenes Territorium gegen Polen abzugrenzen, aber auch seine Verbindung zum Reich aufzuzeigen. Johannes Helmrath interpretierte diese Strategie des Ordens als „Bemächtigung der Landschaft durch die Bemächtigung der historischen Tiefe“.

In seiner Zusammenfassung arbeitete WERNER FREITAG (Münster) drei Bedeutungen und Verwendungen des Landschaftsbegriffs heraus: Erstens ist Landschaft aus Sicht der physischen Geographie und der Kulturgeographie eine objektive Entität und stellt das Explanandum der Untersuchungen dar. Zweiten verstehen Historiker, Anthropologen und Kunsthistoriker Landschaft vor allem als Forschungsbegriff. Sie gehen davon aus, dass sich bestimmte Phänomene in einem Raum verdichten. Landschaft bleibt in diesen Disziplinen ein Konstrukt ohne Totalitätsanspruch. Drittens unterschied er von diesen Ansätzen den einhellig abgelehnten Landschaftsbegriff der älteren Kulturraumforschung.

Der kleinste gemeinsame Nenner aller Landschaftsbegriffe ist nach der Einschätzung von Werner Freitag, dass sie sich auf einen „Ausschnitt aus der Erdoberfläche“ beziehen. Seiner Ansicht nach genüge dies zunächst, um in einem Sonderforschungsbereich zusammenzuarbeiten und sich auszutauschen. Er zeigte allerdings vier Problembereiche auf: Erstens sei der Begriff „weltanschaulich kontaminiert“. Zweitens sei die Frage der Synonymik nicht ausreichend geklärt, also das Verhältnis zu Begriffen wie „Region“ oder „Naturraum“. Drittens bleibe unklar, ob Karten hermeneutisches Hilfsmittel oder Ziel der Forschung seien. Viertens nannte Freitag als besonderes Problem der Kulturwissenschaften die begründete Auswahl von Faktoren zur Bestimmung von Landschaften. Dennoch plädierte Freitag für eine weitere Verwendung des Begriffs. Aufgrund seiner Universalität und seiner positiven Besetzung bilde sich eine „optimale Konstellation“. Der Begriff werde von vielen Wissenschaftlern verwendet, sei in der Gesellschaft bedeutsam und „chic“ und könne gleichzeitig der regionalen Verortung von Phänomenen dienen.

Insgesamt ist die konstruktive interdisziplinäre Diskussionsbereitschaft über unterschiedliche Landschaftsansätze, die die Atmosphäre des Austauschs an beiden Tagen prägte, hervorzuheben. Da bei allen Unterschieden einzelner Ansätze stets auch Konvergenzen gefunden werden konnten, die das Landschaftsverständnis der unterschiedlichen Disziplinen verbinden, herrschte unter dem Strich die Bereitschaft vor, den Begriff im fächerübergreifenden Austausch weiterhin zu verwenden.

KONFERENZÜBERSICHT:

HARALD MÜLLER (Aachen)/HEIDRUN OCHS (Mainz): Einführung
JOACHIM SCHNEIDER (Mainz): Der Begriff der Landschaft in historischer Perspektive

Sektion 1: Perspektiven und Modelle der Landschaft
Leitung: MATTHIAS WERNER (Jena)

WOLFGANG WILCKE/THORSTEN POHLERT (Mainz): Landschaftskonzepte in der physischen Geographie

ANTON ESCHER (Mainz): Die Landschaft der Geographen

MICHAEL SIMON (Mainz): Ist der Begriff der Landschaft ein tragfähiges Fundament für aktuelle Forschungen im Fach Kulturanthropologie/Volkskunde?

RAINER SCHREG (RGZM): Landschaften im Wandel. Fallstudien der Archäologie des Mittelalters

UTE ENGEL (Mainz): Kunstlandschaften – Landschaftskunst. Zur Bedeutung der Landschaft in der Kunstgeschichte

Sektion 2: Landschaften und ihre Begründung
Leitung: WILHELM JANSSEN (Düsseldorf)

FRANZ-JOSEF FELTEN (Mainz): Klosterlandschaften

REINHARD FRIEDRICH (Braubach): Burgenlandschaften im Rheinland

FRANK G. HIRSCHMANN (Trier): Städtelandschaften im Westen des Reiches im Mittelalter

ALBRECHT GREULE (Regensburg): Sprachlandschaften – Namenlandschaften. Sprachgeschichtliche, sprachgeographische und onomastische Aussichten

JOHANNES HELMRATH (Berlin): Regionale Geschichtsschreibung der Humanisten. Identität als ‚Transformation der Antike’

WERNER FREITAG (Münster): Zusammenfassung

Zitation
Tagungsbericht: Der Begriff der Landschaft in der landeshistorischen Forschung. Konzeptionen im interdisziplinären Austausch, 20.11.2008 – 21.11.2008 Mainz, in: H-Soz-Kult, 27.01.2009, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-2489>.