Katastrophen machen Geschichte. Umweltgeschichtliche Prozesse im Spannungsfeld von Ressourcennutzung und Extremereignis

Ort
Göttingen
Veranstalter
DFG Graduiertenkolleg 1024 "Interdisziplinäre Umweltgeschichte", Georg-August-Universität Göttingen
Datum
06.05.2009 - 07.05.2009
Von
Manuela Armenat / Ulrike Kruse, DFG-Graduiertenkolleg 1024 "Interdisziplinäre Umweltgeschichte", Georg-August-Universität Göttingen

Vom 06. bis 07. Mai 2009 fand in Göttingen der Workshop „Katastrophen machen Geschichte. Umweltgeschichtliche Prozesse im Spannungsfeld von Ressourcennutzung und Extremereignis“ statt. Der Workshop widmete sich den extremen Ereignissen aus dem Blickwinkel eines breiten Spektrums von Disziplinen sowie einer Zeitspanne vom späten Mittelalter bis in die Neuzeit. Der Fokus lag auf der bekannten Trias Wahrnehmung, Deutung und Bewältigung. Der Blick richtete sich aber nicht nur auf extreme Einzelereignisse wie Bergstürze und Starkwinde, sondern auch auf schleichende Katastrophen wie Bodenübernutzung, Seuchen oder auch Agrarschädlinge.

Bereits KARL- HEINZ WILLROTH (Göttingen) ging bei der Begrüßung auf Extremereignisse wie die Vulkanausbrüche in Pompeji und Santorin und auf oft unscheinbare Prozesse wie die Bodendegradation ein. Die Tagung erhielt in ihrer Essenz aktuelle Bezüge, beispielsweise zu den derzeitigen klimatischen Veränderungen. Einen gelungenen Einstieg in die Thematik des Workshops bot der Beitrag von VERENA TWYRDY (Bonn). Sie gab einen Überblick über Bewältigungsstrategien und Erklärungsmuster in der Frühen Neuzeit. Ihrer Erweiterung von Martin Gudds Auflistung (geistig-religiös motiviert, materiell, technisch, räumlich) um die wirtschaftliche Ebene in Form präventiver Maßnahmen wie der Vermeidung von Versorgungsengpässen ist nach Dafürhalten des Auditoriums die politische Ebene hinzuzufügen. So sind bei der Untersuchung von Bewältigungsstrategien soziale Aspekte einzubeziehen und die Frage nach den Interessen zu stellen.

THOMAS KNOPF (Tübingen) stellte die zunehmende Bedeutung der Bodendegradation in der Forschung heraus. Wie katastrophal sich Bodenerosion ausnehme, sei immer abhängig vom Naturraum und der Gesellschaft, wobei sich Wahrnehmung und Bewältigung extremer Bodendegradationen nur schwer für historische Zeiträume nachzeichnen lasse. Anhand sedimentologischer Untersuchungen gelinge es, Abschätzungen zur Erosion in einem Gebiet zu geben. Knopf zeigte an zwei Beispielen, dass schnelle Prozesse zu einem Wandel in der Wahrnehmung und Siedlungsaktivität führten, langsame hingegen aufgefangen werden könnten und sich sogar positiv auswirkten. Den Landwirten sei bis heute die Problematik der Bodenerosion bewusst, doch müssten sie Kompromisse zwischen Ertrag und Schutz des Bodens machen. In der Diskussion wurde deutlich, dass in der heutigen umweltpolitischen Debatte Biodiversität in den Vordergrund tritt, während Ausmaß und Bedeutung von Bodendegradation kaum präsent sind, obwohl beide essentiell seien, wie Wolfgang Haber betonte.

Wie die Pest im 14. Jahrhundert in Ägypten zu einer Zäsur führte, zeichnete SARAH SCHMITZ (Halle) nach. Ihr Augenmerk lag auf der Machtverschiebung zwischen Regierung, Bauern und Beduinen, die sie an die Pest und damit einhergehende – wenn auch nicht kausal verbundene – Phänomene koppelte. So sei es im Vorfeld durch Vernachlässigung der Bewässerungsanlagen seitens der Bauern im Niltal zu Ertragsminderungen gekommen. Das Ausbleiben der Nil-Hochwasser nach der großen Pest 1347-1349 habe die Situation verschlechtert. Ertragseinbußen und weitere Pestausbrüche sowie die Migration in die Städte hätten zu einer Bevölkerungsdezimierung im Niederungsgebiet geführt. Hier hätten die weniger pestbetroffenen Beduinen ihre Chance ergriffen, sich als einzige waffentragende Bevölkerungsgruppe Land- und Wasserressourcen anzueignen. Sie seien als Träger des Umbaus geeignet gewesen und hätten als Scheichs Kontrolle über die Bewässerungssysteme erhalten. Eine differenzierte regionale Betrachtung in Bezug auf Oasen muss noch erfolgen.

Der Umgang mit Schädlingen in der Frühen Neuzeit wurde von TORSTEN MEYER (Zürich) am Beispiel des Maulwurfes gezeigt. Nach der Definition des Schädlingsbegriff und seiner Verwendbarkeit bezüglich der frühneuzeitlichen Diskussion über „culturschädliche Thiere“, zeichnete er den Weg der Bekämpfung von der Vertreibung zur Vernichtung nach. Die Radikalisierung des Verhältnisses der Gesellschaft zu Schädlingen begründete er mit der ökonomischen Interaktion von Landwirtschaft, Gewerbe und Handel, die auf einer intensiven Landwirtschaft beruhte. Durch Flächennutzungskonkurrenz wurden Schädlinge zur ökonomischen Bedrohung.

Über Heuschreckenplagen im 18. Jahrhundert in der Mark Brandenburg berichteten JANA SPRENGER und BERND HERRMANN (Göttingen). Die häufigste Heuschreckenart sei die Wanderheuschrecke gewesen, die bei günstigen Witterungsbedingungen, nach Massenvermehrung und folgendem Nahrungsmangel von Osteuropa nach Mitteleuropa vordringen konnte. Jana Sprenger zeigte an den vier in Preußen erlassenen Heuschreckenedikten (1731-1753) Formen der Schädlingsbekämpfung. Sie legte dar, dass sich durch Wanderheuschrecken verursachte Schäden schwer quantifizieren lassen. Die Heuschreckenplagen seien eher von symbolischer Bedeutung denn von volkswirtschaftlicher Relevanz gewesen – wenn auch für Einzelne mit ökonomisch katastrophalen Auswirkungen. Die Bedeutung der Heuschreckenplagen in der kulturellen Wahrnehmung muss stärker in den Blick gerückt werden. Mit dem Verschwinden der Heuschrecken aus Mitteleuropa im 19. und 20. Jahrhundert geriet eine potentielle Bedrohung in Vergessenheit, die durch den Klimawandel wieder aktuell werden könnte.

Anhand zweier Fallstudien aus dem faschistischen Italien beleuchtete WILKO GRAF VON HARDENBERG (Trento) das Spannungsfeld, in dem Konflikte um Ressourcenverteilung stattfinden. Im Reisanbaugebiet Est Sesia sollte die Wasserversorgung verstaatlicht werden, doch die Landbesitzer betrachteten Wasser als Privateigentum und hielten an diesem Privileg fest – auch gegen die von ihnen politisch unterstützten Faschisten. Im Nationalpark Gran Paradiso sollte „wilde Natur“ politisch instrumentalisiert werden. Aber die Nichtachtung gewachsenen Rechts durch die Nationalparkverwaltung führte zu gewalttätigen Eingriffen seitens der ansässigen Bevölkerung. Auch hier standen sich nicht Gegner der Faschisten und Faschisten gegenüber, sondern diese Konflikte beruhten darauf, dass angestammte Privilegien zugunsten eines behaupteten allgemeinen Interesses beschnitten wurden. Von Hardenberg stellte heraus, dass in beiden Gebieten trotz des autoritären faschistischen Regimes eine soziale Dialektik in Form widerständischer Nutzung von Strukturen Erfolg hatte. Er schlussfolgerte, dass die Analyse sozialer Aspekte, Interessenten und Konfliktsituationen zum besseren Verständnis heutiger Konflikte beitragen könne.

KATRIN HAUER (Salzburg) sprach über Starkwinde, Naturereignisse, die bisher am Rande der Umweltgeschichte behandelt wurden. In ihrem Vortrag standen zwei Ereignisse im Mittelpunkt: das durch Sturm angefachte Feuer in Reichenhall (Deutschland) 1453 und der Sturm in Utrecht (Niederlande) 1674, der das Mittelschiff des Utrechter Doms zum Einsturz brachte. Dieses Ereignis und die Folgen sind bildlich dokumentiert. Mittels zeitgenössischer schriftlicher Quellen muss die Frage geklärt werden, inwieweit die Bilder idealisiert sind und ihrer Produktion das Bedürfnis der Bewältigung oder Katastrophenerinnerung zu Grunde liegt. Die Trennung in Wahrnehmung, Deutung und Bewältigung beim Umgang mit Katastrophen fällt mit Blick auf die kulturellen Wurzeln schwer und sie müssen als miteinander verwoben betrachtet werden.

Der Vortrag von CARSTEN STÜHRING (Göttingen) behandelte die Bewältigung und Bekämpfung von Viehseuchen durch die kurbayerische Seuchenpolicey und Tiermedizin sowie theologische und volksfromme Methoden seitens der Kirche und Bevölkerung. Dabei sprach er nicht von Rindviehseuchen als singulären Ereignissen, sondern nannte sie aufgrund ihrer relativen Häufigkeit ökonomisch bedrohend. Die Seuchenordnungen korrespondierten mit den gängigen Seuchentheorien der Frühen Neuzeit. Mit Votivgaben und Prozessionen versuchten Kirche und Bauern auf religiöser Ebene den Seuchen zu begegnen. In der Diskussion wurde die Ausbreitung der Rindviehseuchen in Bayern als interessant herausgestellt, doch lässt sie sich kaum quantifizieren. Bezüglich der Bewältigungsstrategien muss die Frage nach der Interessenleitung sowie der Machtverteilungen deutlicher in die Betrachtung einbezogen werden.

CHRISTOF MAUCH (München) beleuchtete Katastrophenbewältigungsstrategien in den USA, das sich einerseits als fortschrittsoptimistisches „gelobtes Land“ sehe und andererseits mit massiven Katastrophenereignissen zu kämpfen habe. Die jeweiligen Katastrophen würden in das kulturelle Gedächtnis der amerikanischen Gesellschaft eingeschrieben und positiv umgedeutet. Der Umgang mit den Ereignissen sei von drei positiv konnotierten Betrachtungsweisen geleitet. Erstens würden Katastrophen als Aufforderung zur Frömmigkeit verstanden. Zweitens sei die Konjunktur realer und imaginierter Desaster, die sich in kulturellen Diskursformen ausdrücken (Städtezerstörung als Genre in Literatur/Film), zu nennen. Dabei würde das Katastrophenereignis zur Kulisse für Geschichten von verkannten Helden und vom Finden der großen Liebe. Drittens sei der sofortige Wiederaufbau – noch größer, teurer, Ansporn für den technischen Fortschritt und als Quelle wirtschaftlicher Verbesserungen. Dies führe gleichzeitig zur Verharmlosung und zu einer Art „Katastrophenroulette“ (billigendes Inkaufnehmen von Risiken vor dem Hintergrund hoher Schadensregulierung, Machbarkeitsoptimismus), da jede Katastrophe neue Möglichkeiten der Gewinnmaximierung darstelle.

Über Erklärungen von Katastrophen in Zusammenhang mit den ergriffenen Maßnahmen referierte PATRICK MASIUS (Göttingen). Anhand eines Modells, wie sich die verschiedenen Erklärungsmuster vom Mittelalter bis heute veränderten, zeigte er, dass die klassische Denkfigur in Bezug auf Machbarkeit oder Machtlosigkeit nicht eindeutig den jeweiligen Erklärungsmustern (religiös / „Hand Gottes“ als Ursache – weltlich / „Natur“ als Ursache) zugeschrieben werden könne. So bestünde bereits bei den religiös intendierten Erklärungsmustern auf der Ebene der Maßnahmen neben der Machtlosigkeit auch die Machbarkeit. Auch wenn sich die Erklärung zu einer weltlichen Sicht verschoben habe, so seien auch hier beide Rezeptionsweisen von Katastrophen vorhanden. Spätestens seit Rousseau sei der Mensch in den Fokus gelangt und als Ursache für Katastrophen wahrgenommen worden. Das habe eine scheinbare Kontrolle über extreme Ereignisse eröffnet. Interessant ist die getrennte Betrachtung von Ursache und Maßnahme bei Extremereignissen, welche sich nach den Darstellungen im Vortrag durch die Geschichte ziehe. Sie zeigt zum einen das vorhandene Nebeneinander von religiösen und weltlichen Erklärungen und Maßnahmen und wirft zum anderen die Frage nach den Interessen hinter den Maßnahmen und Erklärungsmustern auf.

In seinem Beitrag näherte sich REINHARD BODNER (Innsbruck) einem Bergsturz aus kulturanthropologischer Sicht. Das Ereignis forderte weder Opfer noch verursachte es Schäden, aber es galt als Vorbote eines verheerenden Bergsturzes, so dass die Bevölkerung evakuiert wurde. Das machte die eigentliche Wahrnehmung als Katastrophe aus: Menschen mussten wegen eines plötzlichen Ereignisses ihr Hab und Gut zurücklassen ohne die Gewissheit der Rückkehr. Bodner diskutierte die kulturellen Dimensionen des Ereignisses und schenkte dem Umgang der Bevölkerung mit der alltäglichen Felssturzgefahr und dem Berufsbewusstseins der Bergleute Aufmerksamkeit. Er konnte herausarbeiten, wie durch Gemeindepolitik und Bürgerinitiative ein „Kausalzusammenhang“ zwischen den Abbrüchen und dem Bergbau postuliert wurde, weswegen er überwacht werden müsse und Schutzbauten erforderlich seien. Bergleute dagegen sagten, der Dolomitabbau stehe „nicht im geringsten Zusammenhang“ mit den Felsstürzen. Die Abbrüche seien auf „natürliche Ursachen“ und älteren Erzbergbau zurückzuführen. Beide Diskussionen fußten, so Bodner, auf der gleichen Naturbeherrschbarkeitsutopie: Wenn der Mensch die „richtigen“ technischen Mittel anwende, sei der Berg ungefährlich und nützlich.

FRANK UEKÖTTER (München) verwies in seinem Schlusskommentar auf Theodor Lessings Diktum von der „Sinnstiftung des Sinnlosen": Die geschichtsphilosophische Provokation, die jede Naturkatastrophe darstelle, stehe bis heute ungelöst im Raum und sei durch die Methodenwellen der vergangenen Jahre nicht verschwunden, sondern allenfalls etwas aus dem historiographischen Bewusstsein verschwunden. Er plädierte für einen Methodenpluralismus bei der Erforschung von Naturkatastrophen und präsentierte einige Überlegungen, inwiefern es eine europäische Risikokultur gäbe. Abschließend wies er auf das kurze Katastrophengedächtnis von Entscheidungsträgern hin, das mit Blick auf die prononcierte Katastrophenrhetorik in der aktuellen Klimadebatte eher skeptische Perspektiven nahelegt. Vielleicht könne eine „Mission“ des Historikers in der gegenwärtigen Klimadebatte auch darin bestehen, stets auf der Offenheit historischer Situationen zu insistieren.

Deutlich herausgestellt wurde in der Abschlussdiskussion der Tagung die Bedeutung einer differenzierten Betrachtung, zum einen von Katastrophen wie Pest, Bergstürzen oder Starkwinden und zum anderen von „alltäglichen Bedrohungen“ (Meyer) wie wiederkehrenden Viehseuchen, deren Wahrnehmung dezidierter erforscht und im Rahmen der Katastrophengeschichte weiter untersucht werden muss. Neben diesen extremen Ereignissen sind auch schleichende Veränderungen wie die Bodendegradation und die damit zusammenhängenden möglichen Katastrophen zu analysieren.

Die Frage nach der Interessenleitung, der Theorienbildung und der Machtverteilung bis hin zur Neukonstituierung von gesellschaftlichen Regeln – die Notwendigkeit der Betrachtung sozialer Aspekte in der Umweltgeschichte – zog sich durch alle Beiträge, besonders im Hinblick auf aktuelle Diskussionen zum Klimawandel. Überschwemmungen, Hurrikane, Flächenutzungsdruck und Ressourcenkonflikte sind nur einige Schlagworte. Wie Wolfgang Haber zum Abschluss sagte, „sollten wir uns darauf vorbereiten, auf extreme Ereignisse gefasst zu sein. Denn es wird mit Überraschungen durch die Natur oder seltsamen politischen Entscheidungen zu rechnen sein.“

Konferenzübersicht:

Einführung

Karl-Heinz Willroth, Göttingen
Begrüßung

Verena Twyrdy, Bonn
Bewältigung von Naturkatastrophen in mitteleuropäischen Agrargesellschaften seit der Frühen Neuzeit.

Block A: Mittelalter

Thomas Knopf, Tübingen
Schleichende Katastrophen – Bodenübernutzung in vorindustriellen Gesellschaften.

Sarah Schmitz, Halle
Der Schwarze Tod in Ägypten: Strategien der Krisenbewältigung bei nomadischen und sesshaften Bevölkerungsgruppen.

Block B: Frühe Neuzeit I

Torsten Meyer, Zürich
Alltägliche Extreme? Agrarische Schädlinge als Ressourcenkonkurrenten in der Frühen Neuzeit.

Jana Sprenger & Bernd Herrmann, Göttingen
Das Landesverderbliche Übel der Sprengsel in den brandenburgischen Gemarkungen – Heuschreckenkalamitäten im 18. Jahrhundert.

Abendvortrag Göttinger Umwelthistorisches Kolloquium

Wilko Graf von Hardenberg, Trento
Ressourcen und Konflikte als Elemente einer sozialen Umweltgeschichte des 20. Jahrhunderts: Das Italienische Beispiel.

Block C: Frühe Neuzeit II

Katrin Hauer, Salzburg
Starkwinde im Ostalpenraum und Holland. Fluch oder Segen?

Carsten Stühring, Göttingen
Natürliche Ansteckung – Göttlicher Wille. Zur Deutung und Bewältigung von Rinderseuchen im Kurfürstentum Bayern des 18. Jahrhunderts.

Block D: 19. und 20. Jahrhundert I

Christof Mauch, München
The Day after Tomorrow: Katastrophenoptimismus in der amerikanischen Geschichte.

Patrick Masius, Göttingen
Eine historische Perspektive auf die Genese von Naturkatastrophen.

Block E: 19. und 20. Jahrhundert II

Reinhard Bodner, Innsbruck
„Es muss einmal Schluss sein, sonst kugelt der Berg in sich zusammen“. Die Felsstürze am Eiblschrofen (1999) als vorläufiges Ende der Schwazer Bergbaugeschichte.

Frank Uekötter, München
Vom Nutzen und Nachteil des Katastrophismus. Eine historisch-politische Schlussbemerkung.

Zitation
Tagungsbericht: Katastrophen machen Geschichte. Umweltgeschichtliche Prozesse im Spannungsfeld von Ressourcennutzung und Extremereignis, 06.05.2009 – 07.05.2009 Göttingen, in: H-Soz-Kult, 08.08.2009, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-2734>.