Frühneuzeitliche Ghettos in Europa: Ein Vergleich. Internationale und interdisziplinäre Konferenz

Ort
Frankfurt am Main
Veranstalter
Fritz Backhaus, Jüdisches Museum in Frankfurt am Main; Gisela Engel, Zentrum zur Erforschung der Frühen Neuzeit, Goethe-Universität Frankfurt am Main; Gundula Grebner, Historisches Seminar, Goethe-Universität Frankfurt am Main; Lucia Raspe, Seminar für Judaistik, Goethe-Universität Frankfurt am Main; Robert Liberles, Department of Jewish History, Ben-Gurion University Beer-Sheva
Datum
07.06.2009 - 09.06.2009
Von
Rotraud Ries, Berlin

Schon im Jahr 2004 widmete sich eine internationale Tagung der Frankfurter Judengasse.[1] Andere Ghettos und urbane jüdische Siedlungsformen in Europa vergleichend dazu in den Blick zu nehmen, war das Ziel der jetzigen Konferenz. Beide Veranstaltungen wurden vom Jüdischen Museum in Frankfurt (Fritz Backhaus), dem Zentrum zur Erforschung der Frühen Neuzeit (Gisela Engel), dem Historischen Seminar (Gundula Grebner) und dem Seminar für Judaistik der Goethe-Universität (Lucia Raspe) sowie dem Department of Jewish History der Ben-Gurion University Beer-Sheva (Robert Liberles) organisiert. Der Reiz der Konferenz bestand in dem gelungenen vergleichend europäischen Ansatz – eine Perspektive, die in der deutschen Forschungslandschaft Seltenheitswert besitzt.

In Abweichung vom Verlauf der Tagung seien zunächst die drei einleitenden Vorträge zu den Grundlagen von Begriff und historischem Phänomen des Ghettos vorgestellt. Wir kennen „Ghetto“ als vielseitig verwendbaren, plakativen Begriff; bis zum 19. Jahrhundert verstand man darunter jedoch ausschließlich das abgeschlossene italienische Judenviertel. Erst seiner Rezeption durch die moderne Soziologie, so CHRISTHARD HOFFMANN in seinem öffentlichen Vortrag, verdanke der Begriff seine Karriere als Schlagwort. Innerjüdisch sei dem im 19. Jahrhundert die Ablösung von der historischen Siedlungsform vorausgegangen: Seit den Debatten um Emanzipation und innerjüdische Reform habe „Ghetto“ als Symbol für Zeit und Zustand der Unterdrückungen der Vormoderne gedient, wenig später um eine positive Interpretation als Synonym für die verlorene jüdische Gemeinschaft ergänzt.

Um die theologischen und kirchenrechtlichen Wurzeln des historischen Ghettos ging es JOHANNES HEIL. Nach ersten antiken Forderungen habe im 13. Jahrhundert eine breitere innerkirchliche Diskussion eingesetzt. Die Trennung der Wohngebiete sei zum ersten Mal auf den Synoden von Breslau und Wien (1267) als Norm formuliert worden. Doch erst nach dem Baseler Konzil von 1434 ließen sich konkrete Versuche lokaler kirchlicher Instanzen beobachten, die lange ausgebildeten Diskurse abzurufen und politisch durchzusetzen.

ALFRED HAVERKAMP widmete sich den siedlungshistorischen Grundlagen auf beiden Seiten der Alpen. In Italien weise eine südliche Siedlungszone inklusive Rom von der Antike bis zur Vertreibung von 1492 kontinuierlich große Gemeinden auf, während in Mittel- und Norditalien viele kleine jüdische Siedlungen mit ein bis zwei Bankiersfamilien erst im Spätmittelalter entstanden. Diese Region erhielt Zuzug von Sefarden aus dem Westen und von aschkenasischen Juden aus dem Norden. Im deutschsprachigen Raum sei die Niederlassung von Juden bereits Teil des mittelalterlichen Urbanisierungsprozesses gewesen. Erst die Ende des 14. Jahrhunderts einsetzenden Vertreibungen hätten die jüdische Landkarte nachhaltig verändert.

Der Situation in Italien waren vier Vorträge gewidmet. Ausgehend von Venedig, der „Urform“ des Ghettos (1516), dem das geschlossene Judenviertel italienischer Prägung wegen der am Standort zuvor betriebenen Kupfergießerei seinen Namen verdankt, stellte BENJAMIN RAVID drei Eigenschaften als Kriterien für ein Ghetto auf: Zwang, Trennung von Nichtjuden und Mauern (compulsory, segregated, enclosed). Das Ghetto habe nicht jeden Kontakt, wohl aber den nachbarschaftlichen und den nächtlichen unterbunden und seine Bewohner einer strengeren Kontrolle unterworfen.

BERNARD DOV COOPERMAN situierte das Ghetto im dicht besiedelten urbanen Raum Italiens. Dieser habe zwar die Niederlassung von Individuen, nicht aber die ganzer Gemeinden erlaubt. Seine wesentlichen Impulse verdanke das „Ghetto“ juristischen, politischen und geographischen Konzepten, mithin der Staatsraison. Es habe Juden in der Gesellschaft positioniert, als Alternative zur Vertreibung. Indem es einen jüdischen Raum schuf, habe es die Ausbildung von Gemeinden und von jüdischer Autonomie ermöglicht, die es zuvor in Italien kaum gegeben habe.

Diesen Aspekt griff auch DAVID RUDERMAN in seinem historiographischen Überblick zum Thema „Ghetto“ auf. Erstaunlich früh habe Salo W. Baron bereits auf die Chancen des Ghettos verwiesen, während Jacob Katz allein seinen Charakter als Ort der Isolation betonte. Vor allem sei jedoch Robert Bonfil die Erkenntnis zu verdanken, welche Bedeutung das Ghetto als der entscheidende Moment der Transformation des italienischen Judentums trage. Im Mikrokosmos des Ghettos von Venedig wies Ruderman sodann Mobilität, gemeindlichen Zusammenhalt, Wissensexplosion, Krise und multiple Identitäten als wesentliche Kennzeichen der jüdischen Frühen Neuzeit nach.

Nach diesen eher makrohistorischen Betrachtungen wandte sich SILKE KURTH der Einrichtung des Ghettos von Florenz zu. Nach einem Ghettoisierungsdekret für die Juden der Toskana (1570) habe Großherzog Cosimo I. Medici Gebäude im alten Zentrum von Florenz auf seine Kosten sanieren lassen: Zwei Blocks seien mit Mauern zusammengefasst, mit zwei Toren versehen und die Wohnungen dann an die Juden vermietet worden. Die Ghetto-Einrichtung erweise sich zum einen strategisch angelehnt an die päpstliche Judenpolitik unter Pius V.; zum anderen als Teil einer stark normierend und formend in den städtischen Baukörper und das Leben der Stadtbewohner eingreifenden Politik, die die Figura urbana als Essenz der neuen Stadt zu formen versuchte.

Für den Raum nördlich der Alpen stellte URSULA REUTER das geschlossene Judenviertel von Worms vor. Hier hätten Juden kontinuierlich vom 11. bis zum 20. Jahrhundert in einer Gasse am Rande der Stadt gelebt. Die architektonische Abschließung sei vor 1485 erfolgt. Seit dem 17. Jahrhundert bestand die Judengasse aus etwa 100 Gebäuden, die sich im Besitz des Rates befanden, lediglich der Friedhof lag außerhalb der Judengasse. Tagsüber waren die Mauern der Gasse in beide Richtungen durchlässig.

Diesen eher topographisch-politischen Blick erweiterte LUCIA RASPE um die Innensicht anhand des Frankfurter und der beiden Wormser Minhagim-Bücher (Minhag=Brauch). Die Auswirkungen des Ghettos auf das rituelle Leben schienen danach eher gering, die Verhältnisse im Wormser Ghetto durch Mangel an Licht, Luft und Grün nicht so gravierend wie in Frankfurt. Als nicht komplett erweise sich im positiven wie im negativen Sinne die Segregation, so dass auch der geschützte Raum des Ghettos nicht als wirklich frei von christlichen Ansprüchen gelten könne.

BARBARA STAUDINGER zeigte, wie die Einrichtung der Wiener Judenstadt 1624 einerseits einen ummauerten jüdischen Raum schuf, in dem die Gemeinde Privilegien und Selbstverwaltungsrechte erhalten habe und dem Zugriff der Stadt entzogen worden sei. Andererseits hätten sich jedoch äußere Konflikte nach innen verlagert. Auch die Segregation zwischen Juden und Christen sei unvollständig geblieben, weil sich die Geschäftslokale der Juden weiter in der Stadt befanden. Die Einrichtung des „Ghettos“ sei der Versuch gewesen, eine Vertreibung zu verhindern. Er scheiterte 1670/71.

Erst seit etwa 1600 lebten in Amsterdam und Hamburg sefardische und aschkenasische Juden. Ein Ghetto hat es in beiden Städten nie gegeben, doch beide Gruppen konzentrierten sich jeweils in bestimmten Vierteln. In Amsterdam, so YOSEF KAPLAN, folgten nach den ersten Jahrzehnten einer restriktiven Religionspolitik Sichtbarkeit und Selbstbewusstsein der Juden im öffentlichen Raum. Die relativ großzügige Judenpolitik sei allerdings weniger der viel gerühmten Toleranz der Holländer entsprungen, sondern eher einer gewissen Indifferenz.

Die Grenzen jüdischen Lebens im Großraum Hamburg-Altona, über den FELIX SPRANG sprach, waren angesichts der komplexen Herrschaftsstruktur und einer wirkungsmächtigen lutherischen Opposition enger gezogen. Die öffentliche Ausübung des Gottesdienstes sei verboten geblieben und es habe eine Mentalität der Exklusion geherrscht.

Die tour d’horizon durch die europäischen Judenviertel endete in Böhmen und Polen. SYLVIE ANNE GOLDBERG konzentrierte sich weitgehend auf Prag, wo als einer von vier autonomen Stadtteilen vielleicht schon seit dem 10. Jahrhundert die Judenstadt entstanden sei. Bauaktivitäten seien für das 14. und das 16. Jahrhundert belegt, als die Judenschaft stark zu wachsen begann (1703: 11.500 Personen). Die Judenstadt mit ausgeprägter Infrastruktur und Selbstverwaltung erfülle nicht die Kennzeichen eines Ghettos. Auch in anderen Städten Böhmens und Mährens hätten Judenviertel mit Toren existiert – die Schlüssel dazu hätten jedoch nur die Juden besessen.

Im Königreich Polen wohnten, wie JÜRGEN HEYDE ausführte, Juden und Nichtjuden trotz Siedlungskonzentrationen immer in Gemengelage. Um 1500 sei der Druck auf die jüdische Bevölkerung gewachsen. Vertretern der Judenschaften gelang es – wie am Beispiel von Krakau, Posen und Lemberg instruktiv gezeigt – durch intensive Kommunikation mit den Obrigkeiten jedoch, den Marginalisierungsbestrebungen der Bürger entgegenzutreten.

Die Bedeutung von Räumen und Grenzen wurde explizit leider nur von wenigen Referentinnen und Referenten thematisiert. Der Vortrag von BIRGIT KLEIN zeigte indes, welcher Gewinn darin liegen könnte. Sie sprach über den Eruw, den eng begrenzten ephemeren Bezirk, an dem das Tragen am Sabbat erlaubt ist. Dieser werde erweitert, indem der Raum der Allgemeinheit per Definition in die eigene Wohnstatt integriert, ein Eruw („Vermischung, Verschmelzung“) gebildet werde. Im Sinne Foucaults als Heterotopie verstanden, könne der Eruw als Umkehrung der realen Machtverhältnisse gedeutet werden, als Überordnung des jüdischen Raums über andere Räume.

Auch ANDREAS GOTZMANN trug Überlegungen zu jüdischen Räumen jenseits des Judenviertels vor, charakterisierte sie grundsätzlich immer als von der christlichen Umgebungsgesellschaft gewährten oder von dieser angeeigneten Raum. Der jüdische Raum sei multizentrisch, konstituiere sich aus Netzwerken mit einer Gemeinde im Zentrum. Je näher an der Gemeinde, desto sicherer sei der Raum, je länger die Siedlungsdauer, desto größer die Zugehörigkeit. Ein Ghetto sorge für Klarheit, getrennte Sphären, ein Gefühl größerer Sicherheit, schaffe andererseits innerjüdisch Differenzen als Ort der Sesshaften.

Am Ende ging es noch einmal um Frankfurt, um die Persistenz des mentalen Ghettos nach dem Ende des physischen Ghettos (1796). Das verstärkte Auftreten von Juden im öffentlichen Raum, so ROBERT LIBERLES, habe zu Konflikten um deren Zutritt zu den Kaffeehäusern geführt. Seit dem Beginn der Dalberg-Regierung (1806) kämpften jedoch Juden um ihre Rechte, zuvor ungewohnte Solidarisierungsprozesse seien zu konstatieren.

In die Schlussdiskussion leiteten zwei Kommentare ein. ROTRAUD RIES fokussierte ihre vergleichenden Überlegungen auf die Kontexte der Ghettobildung. Dass die geschlossene Judensiedlung als Typus besonders in Italien zu finden war[2], scheine wesentlich mit der verspäteten Entstehung jüdischer Siedlungen in Norditalien zusammen zu hängen: Rahmenbedingungen und ‚judenpolitische’ Konzepte hätten sich bis zum Spätmittelalter erheblich gewandelt.

Positiv gewendet lasse sich ein Ghetto als Alternative zur Vertreibung verstehen, denn es gab den Juden immerhin einen fest definierten Platz in der Stadt. Der Regelfall im deutschsprachigen Raum war im 15. und 16. Jahrhundert jedoch die Ausweisung. Insgesamt werde die große Bedeutung der divergierenden politischen Rahmenbedingungen, politischer Konzepte wie konkreter politischer Aushandlungsprozesse deutlich.

Den zweiten Kommentar nutzte STEPHAN WENDEHORST vor allem für Belehrungen. Berechtigte Kritik etwa an der unreflektierten Verwendung des Begriffs „Ghetto“ vermischte sich mit langatmigen Ausführungen zu Selbstverständlichkeiten und einer umfangreichen Auflistung dessen, was zu fehlen schien. Infolge dessen beschränkte sich auch die kurze Diskussion auf Appelle, forderte den verstärkten Blick auf jüdische Lebensbedingungen und kleine Siedlungsorte, die Entwicklung von Forschungskonzepten; auch eine Verbreitungskarte von Siedlungstypen stand auf der Wunschliste.

Als Fazit dieser insgesamt anregenden Tagung zu europäischen urbanen Siedlungsformen seien zwei Punkte hervorgehoben. Zum einen sollte der religiös-konfessionelle Aspekt im Kontext der Abschließung von Judenvierteln mehr Aufmerksamkeit erhalten, der als wesentlich für die Modelle expliziter obrigkeitlicher Segregation der Juden anzusehen ist und auch das divergierende Bild im italienischen und deutschen Raum prägte. Der zweite Aspekt betrifft das kaum genutzte Potential der jüdischen Räume, die viel mehr sind als Judenviertel. Hier würde sich ein genauerer, theoretisch und methodisch informierter Blick lohnen.

Die Tagungsergebnisse sollen in der Reihe „Frankfurter Kulturwissenschaftliche Beiträge“ veröffentlicht werden.

Konferenzübersicht:

Alfred Haverkamp (Trier): Juden in Deutschland und Italien während des späten Mittelalters

Benjamin Ravid (Brandeis University): Toward a Definition of the Ghetto and on its Spread and its Impact on Jewish Life

Bernard Dov Cooperman (University of Maryland): Ghettos Open and Closed: Jewish Settlement in Early Modern Italy in a Comparative Urban Context

David B. Ruderman (University of Pennsylvania): The Italian Ghetto and the Larger Context of Early Modern Jewish Culture and Society: Some historiographical and comparative Reflections

Johannes Heil (Heidelberg): Die propagandistische Vorbereitung des Ghettos – Diskussionen um Judenquartiere im 15. und 16. Jahrhundert

Silke Kurth (Florenz): Das Florentiner Ghetto. Ein urbanistisches Projekt und seine Ursprünge zwischen Gegenreformation und absolutistischem Herrschaftsanspruch

Ursula Reuter (Düsseldorf): Die Wormser Judengasse in der Frühen Neuzeit

Barbara Staudinger (Wien): Jenseits der Brücke. Die Wiener Judenstadt 1624−1670 und der städtische Raum

Yosef Kaplan (Jerusalem): The Jewish Presence in 17th Century Amsterdam

Felix Sprang (Hamburg): “I was told they were all Iewes.” Mentalities and Realities of Segregation: Sephardi and Ashkenazi Jews in Early Modern Hamburg and Altona

Birgit Klein (Heidelberg): Die Abgrenzung jüdischer Wohnbezirke in jüdischer Perspektive

Lucia Raspe (Frankfurt am Main): Die Lebensbedingungen des Ghettos in der jüdischen Brauchtumsliteratur der Frühen Neuzeit

Andreas Gotzmann (Erfurt): Eigenraum. Jüdische Vorstellungen von Raum in der Frühen Neuzeit

Christhard Hoffmann (Bergen): Das Ghetto – eine Begriffs- und Deutungsgeschichte (öffentlicher Vortrag)

Jürgen Heyde (Halle): Topographie und Kommunikation. Zur Entwicklung der jüdischen Viertel im spätmittelalterlichen Polen

Sylvie Anne Goldberg (Paris): Jews in Bohemia and Moravia

Robert Liberles (Beer-Sheva): The End of the Frankfurt Ghetto: a Process and not an Event

Rotraud Ries (Berlin), Stephan Wendehorst (Wien): Kommentare

Anmerkungen:
[1] Fritz Backhaus / Gisela Engel / Robert Liberles / Margarete Schlüter (Hrsg.), Die Frankfurter Judengasse. Jüdisches Leben in der Frühen Neuzeit (Schriftenreihe des Jüdischen Museums Frankfurt am Main 9), Frankfurt am Main 2006.
[2] Zu einem europäischen Überblick siehe Benjamin Ravid, Alle Ghettos waren jüdische Viertel, aber nicht alle jüdischen Viertel waren Ghettos, in: Backhaus u.a., Die Frankfurter Judengasse (wie Anm. 1), S. 13-30.

Zitation
Tagungsbericht: Frühneuzeitliche Ghettos in Europa: Ein Vergleich. Internationale und interdisziplinäre Konferenz, 07.06.2009 – 09.06.2009 Frankfurt am Main, in: H-Soz-Kult, 17.08.2009, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-2745>.
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Veröffentlicht am
17.08.2009
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