Trauma and Narration. Konstanzer Meisterklasse 2009

Ort
Konstanz
Veranstalter
Bernhard Giesen, Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“, Universität Konstanz
Datum
19.07.2009 - 27.07.2009
Von
Svea Bräunert, Institut für deutsche Literatur, Humboldt-Universität zu Berlin; Martina-Gabriele Barsuhn, School of Arts and Social Sciences, Northumbria University, Newcastle

In diesem Sommer feierte die von dem Soziologen Bernhard Giesen jährlich an der Universität Konstanz organisierte Konstanzer Meisterklasse ihr zehnjähriges Bestehen. Ziel der seit drei Jahren im Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ verorteten Meisterklasse ist es, einen regen interdisziplinären und internationalen Dialog zwischen Nachwuchswissenschaftler/innen aus den Sozial-, Geistes- und Kulturwissenschaften und ausgewiesenen Experten zu initiieren. Mit „Trauma and Narration“ stand dieses Jahr vom 19. bis zum 27. Juli ein Thema im Mittelpunkt, das Giesen und andere renommierte Wissenschaftler/innen der Universität Konstanz wie Aleida und Jan Assmann bereits seit vielen Jahren beschäftigt und Gegenstand zahlreicher transatlantischer Kooperationen war. Von daher verwundert es kaum, dass die Organisatoren mit Geoffrey Hartman (Yale), Dominick LaCapra (Cornell) und Hayden White (Santa Cruz/Stanford) drei herausragende Wissenschaftler aus den USA für diese intergenerationelle Zusammenarbeit gewinnen konnten.

Trauma ist spätestens seit den 1980er-Jahren zu einem dominanten Forschungsparadigma geworden, das jede eindeutige disziplinäre Zu- und Einordnung überschreitet. Als solches hat es vielfältige Kontroversen hervorgerufen, so etwa Fragen nach möglichen Lesarten oder Prozessen (trans-)historischer Übersetzungen. Fallen die Antworten darauf, was unter Trauma zu verstehen und wie und wo es zu lokalisieren sei, also bereits innerhalb der Disziplinen sehr unterschiedlich aus, so eröffnet diese Heterogenität auch Raum für spannungsvolle Gespräche und kreative interdisziplinäre Neuansätze. Die Themen der jeweils von einem der Meister kommentierten Vorträge der Fellows reichten vom Holocaust als dem Referenzpunkt traumatischer Theoriebildung (Benninga, Lang, Lipphardt), über Terrorismus und politisch motivierte Gewalt (Bräunert, Eyerman, Hartley) und Folter (Crosbie), bis hin zu Populärkultur (Dromi), Wissenschaftsgeschichte (Wagner) und Schulbuchforschung (Tanaka-Gutiez, Zysman).

Das traumatische Ereignis: Zum Verhältnis von Geschichte und Narration
Als grundlegender Ausgangspunkt in das breite Themenfeld „Trauma and Narration“ standen Fragen nach dem Verhältnis von Referenz und Geschichte. So setzte sich HAYDEN WHITE in seinen Vorträgen mit der Konstruktion historischer Narrative und mit dem Verhältnis von Geschichte und Kunst auseinander. Dabei betonte er nicht nur immer wieder deren wechselseitige Verflechtung, sondern fragte auch nach der Beschaffenheit von Kategorien wie historischer Referenz, Ereignis und Narration. Nach White zeichnet sich ein modernes Ereignis dadurch aus, dass es nicht innerhalb bestehender Reaktionsmuster adressiert werden könne und so einen tiefgreifenden Paradigmenwechsel auslöse. In diesem Sinne müsse jedes wirkliche Ereignis als traumatisches Ereignis bezeichnet werden, das das Erzählen in seinen tradierten Formen in Frage stelle und neue Formen der Narration und Re-Präsentation einfordere.

Eines der Medien, auf die sich White bei seinen Überlegungen berief, war der historische Roman, den er als Traum über Geschichte bezeichnete. Ebenso griffen auch GEOFFREY HARTMAN, DOMINICK LACAPRA und BORIS NOORDENBOS (Groningen) auf die Literatur als Medium historischer Imagination zurück. Hartman demonstrierte anhand eines faszinierenden close reading von Christopher Smarts „Jubilate Agno“ die Kraft der poetischen Sprache, Trauma in Worte und Laute zu übersetzen, subtile Bedeutungsverschiebungen zu generieren und im wahrsten Sinne des Wortes ver-rückte Assoziationen hervorzurufen. Er machte damit deutlich, dass bereits die romantische Literatur Trauma und Form auf komplexe und kreative Weise zu vereinigen wusste. Wie wichtig die Versprachlichung traumatischer Erfahrung ist, zeigte auch ANNA LIPPHARDT (Konstanz) anhand der jüdischen Landsmanshaftn nach 1945, die als kulturelle Rückorientierung und Ort des Bewusstwerdens und Sprechens über den Holocaust fungierten.

LaCapra richtete seinen Blick hingegen auf die Gegenwartsliteratur. Anhand von Romanen und Essays von W.G. Sebald und J.M. Coetzee zeigte er, wie Geschichte und Literatur wechselseitig in- und miteinander verflochten seien, wie sie sich gegenseitig befragten, infrage stellten und bestätigten. Die Arbeiten von Sebald und Coetzee stünden demnach paradigmatisch für einen Ansatz, Literatur und historische Recherche zu kombinieren, wobei im Fall von Sebald dieses prekäre Verhältnis noch durch die Integration von Fotografien radikalisiert würde. Diese verwiesen, so LaCapra, auf ein Archiv, das die Leser/innen sowohl im Hinblick auf das Genre und das Zusammenspiel von Text und Bild als auch in Bezug auf den ‚Wahrheitsanspruch’ von Fotografien als historischer Referenz verunsicherten.

„Regarding the Torture of Others“: Abu Ghraib
Die damit angesprochene Ambivalenz des Fotografischen als Erinnerungsmedium zwischen Index und Trauma wurde im Verlauf der Tagung wiederholt mit Rekurs auf die Fotografien aus Abu Ghraib diskutiert. Das lag nicht zuletzt daran, dass sich White dafür entschieden hatte, als Hintergrund für seine Vorträge ausgewählte Aufnahmen dieser Folterszenen mit Arbeiten des kolumbianischen Malers Fernando Botero zu kontrastieren. Laut White zeige sich in Boteros Malereien das imaginäre Potential der Kunst, nicht Fiktionen zu erzeugen, sondern einen anderen, komplexeren Zugang zu gewaltsamen Phänomenen bereitzustellen. Diente ihm die Kontrastierung von Fotografie und Malerei als Sprungbrett für weiterführende Fragen nach dem Verhältnis von historischer Referenz und Kunst, so setzte sich THOMAS CROSBIE (Yale) in seinem von WERNER BINDER (Konstanz) kommentierten Vortrag explizit mit der medialen Genese des Skandals in der globalen Öffentlichkeit auseinander. Crosbie und Binder definierten die Fotografien im Sinne von Panofsky und Alexander als Ikonen, die im Zwischenraum von ikonographischer Oberfläche und ikonologischer Tiefe eine beunruhigende Auskunft über ihren kulturellen und gesellschaftlichen Kontext gäben.

Die Fotografien aus Abu Ghraib aktualisieren jene ambivalente Betrachterposition zwischen Nähe und Distanz, Faszination und Schrecken, die laut Susan Sontag beim Betrachten der Leiden oder der Folter Anderer entstehen kann.[1] In ihrem performativen Gehalt rufen sie westliche Bildtraditionen der Kunstgeschichte, Populärkultur und Pornographie auf, die ein unheimliches Wiedererkennen provozieren, dabei jedoch anstatt auf eine mögliche Empathie mit den Opfern eher auf das Problem des fast unumgänglichen Voyeurismus der Betrachter/innen verweisen.

Damit lassen sich die Diskussionen um die fotografierte Folter als gegenwärtiges Pendant zu den Debatten um das Verhältnis von Tätern und Opfern sehen, mit dem sich JOHANNES LANG (Kopenhagen) in seinem Vortrag am Beispiel von SS-Aufsehern in nationalsozialistischen Konzentrationslagern auseinandersetzte. Der Psychologe argumentierte gegen eine einseitige Verwendung der Zuschreibung des Unmenschlichen, da man hiermit die intersubjektiven Dimensionen der Beziehung zwischen Tätern und ihren Opfern verschleiere. Alternativ schlug Lang vor, dass es gerade das Menschliche und Lebendige der Interaktion zwischen Tätern und Opfern gewesen sei, das bei der radikalisierten Gewaltanwendung eine entscheidende Rolle gespielt habe.

Kulturelles Trauma: Die Rolle der Massenmedien
Dass die Verbreitung der Fotos durch die Medien bei der Genese des Skandals um die Folterszenen aus dem Irak entscheidend war, ist kaum zu übersehen. Inwiefern die Massenmedien damit einen wichtigen Bestandteil dessen bilden, was in der soziologischen Forschung als kulturelles Trauma bezeichnet wird, analysierten RON EYERMAN (Yale) und JOHN HARTLEY (Yale) in ihren Beiträgen. Eyerman und Hartley bezogen sich hierbei primär auf die Forschung Alexanders und Giesens. Laut Eyerman bezieht sich das soziologische Konzept des kulturellen Traumas auf Kollektive, die sich in der Traumaerfahrung herausbildeten. Nicht zuletzt hierdurch unterscheide sich der soziologische Ansatz von den Modellen des individuellen psychologischen Traumas. Ein Ereignis erhalte seine Bedeutung durch die Art und Weise, mit der Öffentlichkeit hergestellt werde und entwickle sich demnach auch durch die Narration der Massenmedien zu einem kulturellen Trauma. Kulturelle Traumata ließen sich folglich als Diskurse verstehen, die durch die verschiedenen Kommunikationsinstanzen einer Gesellschaft vermittelt würden. Die aus dieser Situation hervorgehende kollektive Narration bringe nicht nur eine stetige Re-Konstruktion des Ereignisses mit sich, sondern auch die Zuschreibung von Namen und Bedeutungen, Sinn und Sinnlosigkeit.

Eyerman explizierte diese theoretischen Grundüberlegungen anhand seiner Analyse von politischen Attentaten in den USA, Schweden und den Niederlanden, die er als Beispiele für traumatische Ereignisse im nationalen Kontext beschrieb. Bezog er sich dabei auch auf die Rolle der Massenmedien und deren Akteure, so stand diese Frage ebenfalls im Zentrum von Hartleys Auseinandersetzung mit der US-amerikanischen Berichterstattung über die Geiselnahme von Teheran (1979 –1981). Anhand von zahlreichen Ausschnitten zeigte Hartley, dass die Fernsehbilder in den 444 Tagen der Geiselhaft nicht nur zu einem Segment des täglichen amerikanischen Programms wurden, sondern dass sie neben einer vermeintlichen kulturell-medialen Traumatisierung vor allem auch Identitätssetzungen bestärkten, auf den Punkt gebracht in der Parole „America held hostage“. Somit entwickelte sich die Geiselnahme zu einem kulturellen Trauma der USA, das die US-Außenpolitik maßgeblich beeinflusste.

Handelt es sich bei diesen Beispielen um traumatische Ereignisse, die fast zeitgleich mit ihrem Verlauf als gesellschaftlich-kollektive Wiederholung in den Massenmedien präsent waren, so beschäftigte sich DOMINICK BARTMANSKI (Yale) mit der Transmission des Massakers von Katyn als „trauma drama“ und Untergrund-Narrativ, das die Ehefrauen und Töchter der in Katyn Ermordeten als moderne Antigone-Figuren in die Gegenwart des unabhängigen Polens überführten. Inwiefern das Massaker damit zum umkämpften Ort konkurrierender Erinnerungen und identitätspolitischer Aneignungen geworden ist, wurde in den anschließenden Kommentaren kontrovers diskutiert.

Traumatropismus: Die Rückkehr des Erhabenen
Begriffsbildungen wie kollektive Erinnerung und kollektives Trauma verwiesen, so Hartman, darauf, wie sehr sich nicht nur unser Verständnis von Erinnerung, sondern auch von Kultur gewandelt habe. Kollektive Traumata konfrontieren uns zudem mit dem Problem, dass Phänomene der Gewalt und Destruktion zu Momenten werden können, die Identitäten stabilisieren und erzeugen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, inwiefern (fast) alle Gesellschaftsformationen auch auf Momenten des Traumatischen – im Sinne von „foundational traumas“ – beruhen. Das wird insbesondere dort problematisch, wie LaCapra betonte, wo Traumata in Figuren des Erhabenen übersetzt würden. Das Erhabene transformiere den Exzess des Traumas in unheimliche Ursprünge der Erhebung und Ekstase, so dass selbst traumatische Ereignisse wie der Holocaust zu Gegenständen einer verschobenen Sakralisierung werden könnten.

Damit sprach LaCapra ein Problem an, das im Verlauf der Meisterklasse mehrfach thematisiert wurde – die ethische Positionierung der Wissenschaft. Verstärkt wurde dabei für eine empathische Perspektive plädiert, zu erreichen in Form einer diskursiven mittleren Stimme, deren Konzept White und LaCapra auf jeweils unterschiedliche Weise in Anlehnung an Roland Barthes entwickelt haben.[2] Für LaCapra eröffnet diese mittlere Stimme den diskursiven Raum für Empathie und Prozesse des produktiven Durcharbeitens.

Dass dies nicht nur im Bereich der akademischen Forschung von großer Bedeutung ist, sondern auch in der Schulbildung, zeigten NADIA ZYSMAN (Berlin) und YASUSHI TANAKA-GUTIEZ (Yale) mit ihren Analysen von Schulbüchern in Argentinien respektive Japan. Tanaka-Gutiez veranschaulichte, inwiefern die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki als „foundational trauma“ der japanischen Gesellschaft fungierten, während eine kritische Auseinandersetzung mit japanischen Gewalttaten, wie dem Nanking Massaker, weitgehend vermieden würde. Zysman hingegen untersuchte die Konstruktionen von Narrativen und Wissensformen in Schulbuchdarstellungen der argentinischen Militärdiktatur. Dabei verdeutlichte sie, wie schwer es sei, ein erneutes Zusammenleben von Tätern und Opfern innerhalb gemeinsamer gesellschaftlicher Strukturen zu gestalten.

Fazit
In seiner jüngsten Veröffentlichung hat LaCapra die Bezeichnung Traumatropismus – verstanden als Wachsen und Wuchern einer Wunde – verwendet, um kritisch über die Entwicklung der aktuellen Traumaforschung nachzudenken.[3] Die Vorträge und regen Diskussionen in Konstanz haben gezeigt, wie produktiv und vielfältig diese Forschung sein kann, besonders wenn sie Stimmen aus heterogenen kulturellen, disziplinären und generationellen Zusammenhängen einbezieht. Der Austausch der Fellows untereinander war dabei für alle Beteiligten ebenso wichtig und gewinnbringend, wie die Gespräche mit und zwischen den Meistern. Dass dabei nicht immer Einigung darüber erzielt werden konnte, was unter Trauma zu verstehen, wie und wo dieses zu lokalisieren sei und welche sprachlichen oder künstlerischen Ausdrucksformen sich am besten eignen um Trauma darzustellen, spricht daher nicht gegen, sondern eher für das diskursive Niveau der Veranstaltung, die zahlreiche Räume für kritische Nachfragen, theoretische Reflektionen und produktive Dialoge eröffnet hat. Die Meisterklasse stellt damit eine Art Momentaufnahme der aktuellen Traumaforschung dar, die sicherlich auch in den nächsten Jahren noch weiter wachsen und so neue Formen der kritischen wissenschaftlichen Auseinandersetzung hervorbringen und einfordern wird.

Konferenzübersicht:

Meister:

Geoffrey Hartman (Yale):
The Poetics of Trauma. The Case of Christopher Smart
Cultural Memory, the Story Event and Contemporary Passion Narratives (Iser-Lecture an der Universität Konstanz zur Verleihung der Ehrendoktorwürde)

Dominick La Capra (Cornell):
Facism and the Sacred: Sites of Inquiry after (or along with) Trauma
Recent Figurations of Trauma and Violence: Tarrying with Zizek
Sebald, Coetzee, and the Narrative of Trauma

Hayden White (Santa Cruz/Stanford):
What is a Historical System?
The Historical Event
Historical Narrative
Historical Novels

Fellows:

Dominick Bartmanski (Yale):
Modern Antigones. The Trauma Drama of Katyn Massacre

Noah Benninga (Jerusalem):
Materiality at the Zero Degree: the Material Culture of Häftlinge in Auschwitz 1940-45

Svea Bräunert (Berlin):
Between Trauma and Phantom: West German Terrorism, Theory, and the Arts

Thomas A. Crosbie (Yale) und Werner Binder (Konstanz):
Iconic Irruptions and their Routinization: The Case of Abu Ghraib

Shai Dromi (Jerusalem):
Trauma and Pity in American Horror Films

Ron Eyerman (Yale):
Political Assassination and Cultural Trauma

John Hartley (Yale):
Cultural Trauma: the US Media and the Iranian Hostage Crisis

Johannes Lang (Copenhagen):
Perceiving the Perpetrators: Questioning Dehumanization

Anna Lipphardt (Konstanz):
Protected Spaces: The Role of Landsmanshaftn in the Process of Working Through and With Trauma in the Aftermath of the Holocaust

Boris Noordenbos (Groningen):
Cultural Trauma and the Search for a Lost Imperial Identity in Post-Soviet Russian Literature

Yasushi Tanaka-Gutiez (Yale):
Overcoming the Narrative: Cultural Trauma in Japanese History Textbooks and the Formation of Civil Sphere

Julia Wagner (Konstanz):
Trauma and Theory

Nadia Zysman (Berlin):
Between “Marxist Subversion” and “State Terrorism”: Forms of Representation of the Military Dictatorship in Argentine at School

Anmerkungen:
[1] Susan Sontag, Das Leiden anderer betrachten, Frankfurt am Main 2005; Susan Sontag, Regarding the Torture of Others, in: The New York Times, 23. Mai 2004.
[2] Dominick LaCapra, Writing History, Writing Trauma, Baltimore 2001; Hayden White, Historical Emplotment and the Story of Truth, in: Saul Friedlander (Hrsg.), Probing the Limits of Representation. Nazism and the „Final Solution“, Cambridge 1992, S. 37-53.
[3] Dominick LaCapra, History and its Limits. Human, Animal, Violence, Ithaca 2009, S. 59.

Zitation
Tagungsbericht: Trauma and Narration. Konstanzer Meisterklasse 2009, 19.07.2009 – 27.07.2009 Konstanz, in: H-Soz-Kult, 26.09.2009, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-2787>.