Die schwedische Landesaufnahme von Pommern 1692 bis 1709. Eine GIS-gestützte Auswahledition des ersten deutschen Katasters im Internet

Ort
Greifswald
Veranstalter
Reinhard Zölitz, Institut für Geographie und Geologie der Universität Greifswald; Jens E. Olesen, Historisches Institut, Universität Greifswald; Stefan Kroll, Universität Rostock; Historische Kommission für Pommern; Landesarchiv Greifswald; Pommersches Landesmuseum Greifswald
Datum
09.10.2009 - 10.10.2009
Von
Haik Thomas Porada, Leibniz-Institut für Länderkunde, Leipzig; Dirk Schleinert, Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Magdeburg

Schweden nimmt hinsichtlich des Beginns und des Umfangs kartographisch unterlegter Landesaufnahmen eine herausragende Position in Europa ein. Bereits 1628 hatte König Gustav II. Adolf den Uppsalaer Gelehrten Anders Bureus als Mathematicus und Geodäten mit der Organisation einer reichsweiten Vermessungskampagne beauftragt. In der Folge entstand parallel zum militärischen Vermessungswesen, das vom Fortifikationskorps getragen wurde, eine zivile Behörde, das königliche Generallandmesserkontor, das bis zum Ende des 17. Jahrhunderts große Teile Schwedens, zu dem damals auch Finnland gehörte, kartographisch erfasste. Seit den 1680er-Jahren wurden die Vermessungen auch auf die schwedischen Ostseeprovinzen, das heißt Estland, Livland, Ösel und Ingermanland ausgedehnt. Schließlich gelang es nach mehreren vergeblichen Anläufen auch, ab 1691 die deutschen Territorien der schwedischen Krone vermessen zu lassen. Die Vermessung begann im Herzogtum Pommern königlich schwedischen Anteils, das ganz Vorpommern und einen kleinen Teil Hinterpommerns umfaßte, und wurde dann in der Herrschaft Wismar sowie im Herzogtum Bremen und im Fürstentum Verden fortgesetzt, ehe sie schließlich zu Beginn des 18. Jahrhunderts auch das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken erreichte. Mit den schwedischen Landmessern kam in all diese Territorien eine neuartige Funktionselite, die von einer zentralen Behörde in Stockholm gesteuert und kontrolliert wurde. Die Effizienz des frühmodernen schwedischen Konglomeratstaates basierte unter anderem auf diesen neuen Zentralbehörden.

Der Wert der Karten und Beschreibungsbände der schwedischen Landesaufnahme als Quelle für die Forschung wurde für Pommern bereits vor mehr als 100 Jahren erkannt. Für die 1911 ins Leben gerufene Historische Kommission für Pommern gehört die Edition dieser Quelle seither zu ihren Gründungsaufträgen. Nach ersten Ansätzen in der Zwischenkriegszeit und in den ersten beiden Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es der Kommission nach ihrer Rückkehr nach Vorpommern in den 1990er-Jahren, die Veröffentlichung einer Übersetzung einiger Ausrechnungs- und Beschreibungsbände sowie der zugehörigen Karten, mittlerweile etwa 130 der knapp 900 für Vorpommern, vorzunehmen.

An der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald hatten sich Mitte der 1990er-Jahre mehr als ein Dutzend Lehrstühle zusammengefunden, um die interdisziplinäre Erforschung dieser Quelle und ihre Inwertsetzung für eine breitere interessierte Öffentlichkeit in Form eines historisch-geographischen Informationssystems voranzutreiben. Dieses Projekt ließ sich damals nicht verwirklichen. Einige der damaligen Zielstellungen konnten aber zehn Jahre später in einen Projektantrag an die DFG eingebracht werden. Diesem Antrag wurde im August 2007 stattgegeben, sodass es möglich wurde, die schwedische Landesaufnahme von Pommern in Kooperation zwischen verschiedenen Einrichtungen zu erforschen. Dazu gehören der Lehrstuhl für Kartographie und Geoinformatik am Institut für Geographie und Geologie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, das Landesarchiv Greifswald, die Historische Kommission für Pommern und der Arbeitsbereich Multimedia und Datenverarbeitung in den Geisteswissenschaften, der der Philosophischen Fakultät der Universität Rostock zugeordnet ist.

Nach anderthalb Jahren nutzten die Projektpartner jetzt das Angebot der Historischen Kommission für Pommern, ein Werkstattgespräch im Pommerschen Landesmuseum in Greifswald durchzuführen. Damit sollten einerseits Rechenschaft über die bisher erreichten Ergebnisse abgelegt, andererseits Anregungen für die anstehende nächste Phase des Greifswald-Rostocker Projekts eingeholt werden. Den Anlaß bot das 300jährige Jubiläum des Abschlusses der ersten und zweiten großen Kampagne schwedischer Landmesser in Pommern 1709, mit der eine vollständige kartographische, textlich beschreibende und statistische Erfassung des Landes erfolgte.

In einer ersten Sektion, moderiert von JENS E. OLESEN, Inhaber des Lehrstuhls für Nordische Geschichte in Greifswald und zugleich Vertreter der Historischen Kommission für Pommern, wurde die schwedische Landesaufnahme von Pommern in einen überregionalen Rahmen eingebettet. CLAS TOLLIN, OLOF KARSVALL und KRISTOFFER JUPITER vom Reichsarchiv in Stockholm berichteten über die Nationaledition der ältesten geometrischen Karten von Schweden, mit der seit nunmehr sieben Jahren die Ergebnisse der Landesaufnahme in Schweden (ohne Finnland) für die 1630er- bis 1650er-Jahre in einem Internetportal des Reichsarchivs zugänglich gemacht werden. ÜLLE TARKIAINEN, Tartu, stellte die schwedische Landesaufnahme für das nördliche Livland, Estland, Ösel und das westliche Ingermanland von 1681 bis 1710 vor, die insbesondere von der agrargeschichtlichen Forschung in Estland intensiv genutzt wird, um die Struktur der ländlichen Gesellschaft im nördlichen Baltikum zu untersuchen. Einen Anwendungsbezug für die Rekonstruktionsmöglichkeiten früherer Kulturlandschaftszustände, den die schwedische Landesaufnahme von Pommern bietet, zeigte MAIK STÖCKMANN von der Fachhochschule Neubrandenburg, der zu den Entwicklern des Kulturlandschaftselementekatasters KLEKs[1], einem so genannten Kulturlandschafts-Wiki, gehört. In mehreren Bundesländern, unter anderem in Mecklenburg-Vorpommern, in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, aber auch z. B. in Luxemburg wird mit dieser über das Internet zugänglichen Datenbank die Inventarisierung von historischen Kulturlandschaftselementen auf ehrenamtlicher Basis vorangetrieben, wobei insbesondere die Wünsche der Landesheimatverbände, die im Bund Heimat und Umwelt (BHU) organisiert sind, Berücksichtigung finden.

Auch wenn die Karten und zugehörigen Beschreibungs- und Ausrechnungstexte der schwedischen Landmesser für Pommern seit ihrer „Entdeckung“ für die Forschung zu Beginn des 20. Jahrhunderts gerne als ältestes deutsches Kataster angesprochen werden, ist es von großem Interesse, einen Vergleich über den früheren schwedischen Einflußbereich hinaus vorzunehmen. Im Rahmen des Greifswalder Werkstattgesprächs fiel diese Aufgabe ULRIKE HÖROLDT und JANA KÖHLER vom Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt in Magdeburg zu. Sie stellten das Editionsvorhaben des Magdeburger Kammeratlas vor, der in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstand. Anders als die schwedische Landesaufnahme umfasst er nur die Domänen im Herzogtum Magdeburg als Teil des preußischen Gesamtstaates und es fehlt auch die ausführliche textliche Beschreibung.

Eine zweite Sektion, moderiert von MARTIN SCHOEBEL Direktor des Landesarchivs Greifswald, bot den Rahmen für eine Präsentation erster Arbeits- und Forschungsergebnisse des DFG-Projekts. REINHARD ZÖLITZ, Inhaber des Lehrstuhls für Kartographie und Geoinformatik in Greifswald, ging näher auf die Karten der Landesaufnahme ein, die bereits in einem ersten von der EU geförderten schwedisch-dänisch-deutschen Projekt vor zehn Jahren hochauflösend gescannt und im Internet zugänglich gemacht wurden. Darauf aufbauend wird derzeit untersucht, welche Möglichkeiten der Rektifizierung des Altkartenmaterials mit Hilfe moderner topographischer Karten und Orthophotos bestehen, um durch Überlagerung die Entwicklung der Kulturlandschaft in den zurückliegenden drei Jahrhunderten nachvollziehbar zu halten. Die Vorarbeiten zu diesem Verfahren waren in den 1990er-Jahren von Kulturgeographen der Universität Stockholm im Auftrag des zentralen Denkmalpflegeamtes, dem unter anderem auch die Kulturlandschaftspflege obliegt, geleistet worden. Die vielversprechenden Ergebnisse der Greifswalder Geographen können bereits in dieser frühen Projektphase fortlaufend im Internet in Form eines WebGIS[2] verfolgt werden. MICHAEL BUSCH, der Koordinator des Projekts am Arbeitsbereich Multimedia und Datenverarbeitung in Rostock, stellte den zweiten zentralen Aspekt neben der von den Greifswalder Geographen betriebenen Zugänglichmachung und Inwertsetzung des Kartenmaterials vor, die Transkription und Übersetzung größerer Teile der Beschreibungs- und Ausrechnungsbände. Diese textkritische Edition erfolgt wiederum im Internet und soll die Verknüpfung von Text und Karte für den Benutzer gewährleisten. War es das ursprüngliche Ziel der jetzigen Projektbetreiber, einen Schwerpunkt der Bearbeitung auf Altvorpommern, also das südlich der Peene gelegene Vorpommern, zu legen, da Neuvorpommern bereits der Schwerpunkt des von der Historischen Kommission für Pommern betriebenen konventionellen Editionsvorhabens darstellt, ist mittlerweile auch für das DFG-Projekt eine Konzentration auf Neuvorpommern vorgenommen worden, wodurch der Abstimmungsbedarf mit der Historischen Kommission sichtlich gestiegen ist. Im Rahmen des laufenden Projektes wurden zwei Promotionsstellen eingerichtet. Hier soll für begrenzte Räume innerhalb Pommerns jeweils eine vertiefte Studie zu den Möglichkeiten landesgeschichtlicher Forschung auf der Grundlage dieses Quellenmaterials entstehen. Dafür wurden nun allerdings mit den Inseln Usedom und Wollin im Odermündungsgebiet wiederum Gebiete in Altvorpommern ausgewählt. ANKE MAIWALD, Rostock stellte am Beispiel der Insel Usedom vor, welche Anforderungen für Texteditionen und Übersetzungen in XML-basierten Web-Anwendungen für das laufende Projekt bestehen. VERENA SCHMIDTKE, Rostock stellte für die Insel Wollin eine erste inhaltliche Auswertung der Quelle vor, wobei sie insbesondere die wirtschaftliche Struktur der Dörfer im 17. und frühen 18. Jahrhundert rekonstruierte, die im Unterschied zu vergleichbaren festländischen landesherrlichen Ämtern und adligen Distrikten nicht nur auf der Landwirtschaft sondern ganz wesentlich auch auf der Fischerei im Stettiner Haff, auf der Gewinnung von Kreide und deren Weiterverarbeitung zu Kalk sowie auf Ziegeleien beruhte.

In einem öffentlichen Abendvortrag faßten STEFAN KROLL, der Leiter des Arbeitsbereichs Multimedia und Datenverarbeitung an der Philosophischen Fakultät der Universität Rostock, und Reinhard Zölitz die bisherigen Ergebnisse ihres gemeinsamen Projektes zusammen. Das Ziel ist ein so genanntes HGIS (Historisch-geographisches Informationssystem), bei dem die Altkarten wie oben beschrieben bearbeitet und georeferenziert ins Internet gestellt und mit den in einer Datenbank erfassten Informationen der textlichen Beschreibungen verknüpft werden. Ähnliches ist bereits mit früheren Rostocker Projekten zu den Städten Stralsund und Stettin verfolgt worden, für die ebenfalls die Unterlagen der schwedischen Landesaufnahme, hier die innerstädtischen Grundstücksbeschreibungen, das Basisquellenmaterial lieferten. Das qualitativ Neue an dem jetzigen Projekt ist die in ganz anderer Dimension erfolgende Verknüpfung mit den Altkarten.

Eine dritte Sektion, moderiert von HANS FIX-BONNER, Inhaber des Lehrstuhls für nordische Philologie in Greifswald, war am Sonnabendvormittag der Forschungsgeschichte zur schwedischen Landesaufnahme von Pommern gewidmet. IVO ASMUS von der Universitätsbibliothek Greifswald berichtete über die bisherige Editionspraxis bei der Landesaufnahme von Schwedisch-Pommern seitens der Historischen Kommission für Pommern. JOACHIM KRÜGER, Assistent am Lehrstuhl für Nordische Geschichte in Greifswald, stellte die im Reichsarchiv in Kopenhagen verwahrten Quellen zur Lustration des im letzten Viertel des Nordischen Krieges von der dänischen Krone besetzten nördlichen Vorpommerns vor. Diese Lustration erfolgte in den Jahren 1717/18, wobei teilweise auch auf die Ergebnisse der schwedischen Landmesser zurückgegriffen werden konnte. Daran hatte nicht zuletzt ein zu den Dänen übergelaufener, vorher in schwedischen Diensten stehender Landmesser einen wichtigen Anteil.

Im Rahmen einer Abschlussdiskussion, die Stefan Kroll leitete, war HAIK THOMAS PORADA, Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig, und DIRK SCHLEINERT, Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt in Magdeburg, die Funktion von Kommentatoren zugedacht. In reger Diskussion mit den Teilnehmern des Werkstattgesprächs bemühten sich beide, mögliche Forschungsperspektiven für die nächste Phase des Greifswald-Rostocker Forschungsprojektes aufzuzeigen. Dabei wurden zunächst die Fortschritte bei der Erforschung der Ergebnisse der schwedischen Landesaufnahme im Ostseeraum und in Deutschland während der vergangenen zehn Jahre gewürdigt. Dazu zählen unter anderem die Wiederentdeckung von Teilen der Karten und Beschreibungsbände für die Herrschaft Wismar, von Karten zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken sowie von Karten für Karelien und Ingermanland. Letztere waren bereits im 18. Jahrhundert in russische Hände gefallen und seither nur bedingt für die Forschung zugänglich. Viel versprechend für die textkritische Edition und die Forschungen, unter anderem von sprachwissenschaftlicher Seite, die dazu geplant sind, könnten die zeitgenössischen Kopien von Karten und Beschreibungstexten sein, die für Pfarrer, die Greifswalder Universität, zahlreiche adlige Gutsbesitzer, die Städte sowie vermutlich auch die landesherrlichen Ämter angefertigt wurden. Diese Kopien, bei denen die Texte bereits ins Hochdeutsche übersetzt wurden, verblieben in den Händen der jeweiligen Auftraggeber. Ein weiteres Desiderat der Forschung ist die Geschichte der pommerschen Landmesserkommission in Stralsund. Bisher reichen die heutigen Kenntnisse über ihre innere Struktur und Entwicklung kaum über das hinaus, was zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Viktor Ekstrand und Carl Drolshagen publiziert wurde.[3] Die Diarien der Landmesser als eine der wichtigsten Quellen zu ihrer Dienstausübung und ihrem lebensweltlichen Alltag könnten dafür wichtige Bausteine liefern. Sie sind vor wenigen Jahren mit dem gesamten historischen Bestand des Landesvermessungswerks ins Reichsarchiv in Stockholm gelangt und damit für die historische Forschung deutlich leichter erreichbar. Interessant ist nicht zuletzt, in welchem Verhältnis diese zivilen Landmesser zu denen des Fortifikationskorps standen. Zumindest für den Siebenjährigen Krieg, der in Schweden auch als Pommerscher Krieg bezeichnet wird, ist eine Nutzung der Unterlagen der zivilen Landmesser durch das schwedische Militär überliefert. Ebenso ist die Geschichte der schwedischen Landesaufnahme selbst, wie bereits von Stefan Kroll im öffentlichen Abendvortrag angemerkt, noch längst nicht hinreichend erforscht. Sowohl ihr konkreter Verlauf, aber auch ihr Verhältnis zu früheren und späteren ähnlichen Aufnahmen bzw. Quellen, wie etwa den Hufen- und Häuserlustrationen der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts oder der von Joachim Krüger präsentierten dänischen Lustration von 1717/18, könnten wichtige neue Erkenntnisse liefern und sie noch stärker in den Gesamtzusammenhang einbinden. Und nicht zuletzt stellt sich einmal mehr die Frage, für welche Art von Forschungen die Unterlagen der Landesaufnahme noch als Quelle dienen können. Mit der besseren Zugänglichkeit durch das jetzige Editionsvorhaben wird sich dies zweifellos künftig auch besser und umfassender als bisher beantworten lassen. Bleibt nur zu hoffen, dass die anderen Wissenschaftsdisziplinen das Angebot einer „forschungsfreundlich“ aufbereiteten historischen Quelle auch annehmen.

Konferenzübersicht:

Sektion A
Moderation: Jens E. Olesen (Greifswald)

Clas Tollin, Olof Karsvall, Kristoffer Jupiter (Reichsarchiv, Stockholm)
The national edition of the oldest geometrical maps in Sweden

Ülle Tarkiainen (Tartu)
Das große schwedische Kataster in Livland 1681-1710 – neue Perspektiven der Forschung

Maik Stöckmann (Neubrandenburg)
KLEKs - das Kulturlandschafts-Wiki

Brigitte Hörold, Jana Köhler (Magdeburg)
Das Editionsvorhaben Magdeburger Kammeratlas

Sektion B
Moderation: Martin Schöbel (Greifswald)

Reinhard Zölitz (Greifswald)
Die Karten der Schwedischen Landesaufnahme von Pommern: Der Weg vom Kartenschrank ins WebGIS – ein Arbeitsbericht

Michael Busch (Rostock)
Transkription und Übersetzung der Schwedischen Landesaufnahme – ein Arbeitsbericht

Anke Maiwald und Verena Schmidtke (Rostock)
Die Schwedische Landesaufnahme – die Beispiele Usedom und Wollin

Öffentlicher Abendvortrag
Stefan Kroll (Rostock) und Reinhard Zölitz (Greifswald)
Neue Akzente und Perspektiven bei der Erforschung der Schwedischen Landesaufnahme von Pommern 1692-1709

Sektion C
Moderation: Hans Fix-Bonner, Greifswald

Ivo Amus (Greifswald)
Die bisherige Editionspraxis der Landesaufnahme von Schwedisch-Pommern seitens der Historischen Kommission für Pommern

Joachim Krüger (Greifswald)
Die Lustration im dänischen Vorpommern 1717-1718

Abschlussdiskussion, Moderation Stefan Kroll (Rostock), Haik Porada
(Leipzig) und Dirk Schleinert (Magdeburg) Kommentatoren

Anmerkungen:
[1] <http://www.kleks-online.de/> (30.10.2009).
[2] <http://www.svea-pommern.de> (30.10.2009).
[3] Viktor Ekstrand, Samlingar i landtmäteri. I-III. Stockholm 1901-1903; Carl Drolshagen, Die schwedische Landesaufnahme und Hufenmatrikel von Vorpommern als ältestes deutsches Kataster. 2 Bde., Greifswald 1920/1923 (= Beihefte zum 37./38. und 40./41. Jahresbericht der Geographischen Gesellschaft zu Greifswald)

Zitation
Tagungsbericht: Die schwedische Landesaufnahme von Pommern 1692 bis 1709. Eine GIS-gestützte Auswahledition des ersten deutschen Katasters im Internet, 09.10.2009 – 10.10.2009 Greifswald, in: H-Soz-Kult, 07.11.2009, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-2845>.
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Veröffentlicht am
07.11.2009
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