Frieden und Konfliktmanagement in interkulturellen Räumen: Das Osmanische Reich in Europa (16.-18. Jh.)

Ort
Salzburg
Veranstalter
Projektgruppe „Osmanischer Orient und Ostmitteleuropa. Vergleichende Studien zu Perzeptionen und Interaktionen in den Grenzzonen“ am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO), Universität Leipzig; Fachbereich Geschichte, Universität Salzburg
Datum
01.10.2009 - 03.10.2009
Von
Dennis Dierks, Institut für Europäische Geschichte, Mainz

Ziel der von Arno Strohmeyer (Salzburg) und Norbert Spannenberger (Leipzig) organisierten Tagung war es, einen Beitrag zur Neubewertung der Konfliktgeschichte zwischen dem Osmanischen Reich und den christlichen Mächten Europas in der Frühen Neuzeit zu leisten. Hierzu hatten die Veranstalter Historiker, Osmanisten und Kunsthistoriker aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien und den Vereinigten Staaten als Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewinnen können.

In der Einführung zur Tagung warf ARNO STROHMEYER die Frage auf, warum im kollektiven Gedächtnis Europas die Kriege zwischen dem Osmanischen Reich und der christlichen Staatenwelt sehr viel stärker präsent sind als die Bemühungen um Frieden. Strohmeyer machte hierfür unter anderem Anzahl, Dauer und Kontinuität der militärischen Konflikte sowie die Beschaffenheit nationaler Erinnerungskulturen verantwortlich. Diese Einseitigkeit des kollektiven Gedächtnisses stehe aber im Widerspruch zur hohen Dichte von Waffenstillstands- und Friedensverträgen. Strohmeyer plädierte für eine neue Sichtweise auf diese Auseinandersetzungen und dafür, sie als Phänomene der interkulturellen Kommunikation zu interpretieren. Dies ermögliche es, die historischen Dimensionen von interkulturellem Konfliktmanagement herauszuarbeiten, womit eine aktuelle Problemlage aufgegriffen werde.

MARKUS KOLLER (Gießen) spannte in seinem Einführungsvortrag historisch einen weiten Bogen von der Zeit Mehmeds des Eroberers bis ins 19. Jahrhundert. Koller zeigte auf, wie die osmanische Außenpolitik einerseits islamischen Traditionen folgte, andererseits aber schon früh an der Herausbildung des westlichen Staatensystems partizipierte. Anhand dreier Problembereiche, der Herrschaftssymbolik, der Laufzeit von Verträgen mit christlichen Herrschern und der Herausbildung eines Gesandtschaftswesens nach westlichem Vorbild, zeichnete er diesen Integrationsprozess nach. Im Bereich der zwischenstaatlichen Beziehungen habe parallel zu einer zunehmenden außenpolitischen Schwächung des Osmanischen Reiches eine Abkehr von der „ad-hoc-Diplomatie“ und Hinwendung zur „permanenten Diplomatie“ stattgefunden, die ihren Abschluss mit der Eröffnung ständiger diplomatischer Vertretungen in den westlichen Hauptsstädten im 18. Jahrhundert sowie der Gründung eines Außenministeriums 1834 gefunden habe. Dennoch sei dieser Integrationsprozess ambivalent geblieben, dem Osmanischen Reich sei trotz der formalen Gleichstellung mit den europäischen Mächten im Frieden von Paris 1856 immer eine Sonderstellung zugewiesen worden, was wiederum Auswirkungen auf die Außenpolitik des Osmanischen Reiches und der frühen türkischen Republik gehabt habe.

CHARLES W. INGRAO (West Lafayette) beleuchtete in seinem Beitrag die Ungarnpolitik der Habsburger: Er machte die rücksichtslose Gegenreformation, den hohen Steuerdruck auf die Bevölkerung und den Unwillen der Habsburger, das Land kulturell in ihren Herrschaftsverband zu integrieren für den Ausbruch des Kuruzzenkrieges von 1703 verantwortlich, der das Habsburgerreich außenpolitisch in eine prekäre Situation gebracht und das habsburgische Streben nach Absicherung der Grenzen zu unterminieren gedroht habe.

Der erste Themenblock der Tagung, den Winfried Eberhard und Andreas Helmedach (beide Leipzig) moderierten, beschäftigte sich mit „‚Friedenspolitikʻ und Konfliktlösungsstrategien“.

JAN PAUL NIEDERKORN (Wien) setzte sich in seinem Vortrag mit den Rüstungen und diplomatischen Initiativen des Osmanischen Reiches im Vorfeld des Langen Türkenkrieges auseinander. Er legte dar, dass der primäre Grund für die 1591 aufgenommenen Kriegsrüstungen die Notwendigkeit gewesen sei, die osmanische Soldateska aus Istanbul zu entfernen, um eine Rebellion der Truppen zu verhindern, wobei zunächst Spanien als Kriegsziel ins Auge gefasst worden sei. In der anschließenden Diskussion wurde darauf hingewiesen, dass dieses Beispiel osmanischer Kriegspolitik deutlich zeige, dass die Entscheidungsträger in Istanbul nicht bedingungslos einer ǧihād-Ideologie gefolgt seien, sondern pragmatisch entschieden hätten, wenn sie einerseits unruhige Truppen aus der Hauptstadt entfernen wollten und andererseits einen Landkrieg in Ungarn einem kostenintensiveren Seekrieg mit Spanien vorzogen.

Auf das Problem der institutionellen Kontrolle von Gewalt an der slawonischen Militärgrenze ging NATAŠA ŠTEFANEC (Zagreb) ein. Sie zeigte auf, wie die Beziehungen zwischen den Menschen beiderseits der Grenzen zum einen durch familiäre Netzwerke und Handelsbeziehungen geprägt waren und zum anderen durch die Allgegenwart von Gewalt. Trotz des Versuches, mit den Statuta Valachorum eine institutionelle Kontrolle der Gewalt zu implementieren, konnten eigenmächtige Übergriffe der Vojvoden auf osmanisches Territorium in der Praxis nur schwer sanktioniert werden. Im Anschluss wurde diskutiert, ab wann solche Scharmützel an der Grenze als Bruch von Friedensverträgen aufgefasst wurden. Dies hing, so Štefanec, letztendlich davon ab, ob eines der beiden Imperien gewillt war, Kampfhandlungen aufzunehmen oder nicht.

Die Referate von SÁNDOR PAPP (Szeged) und TERÉZ OBORNI (Budapest) hatten schließlich die diplomatischen Aktivitäten Siebenbürgens zum Gegenstand und erörterten die außenpolitischen Handlungsspielraum eines „Zwischenstaates“ zwischen dem Habsburgischen und dem Osmanischen Imperium.

Der zweite Teil der Tagung, durch den Sašo Jerše (Ljubljana) und Klaus Schneiderheinze (Leipzig) führten, widmete sich Friedensverhandlungen und Friedensverträgen.

ERNST D. PETRITSCH (Wien) hob in seinem Vortrag hervor, dass es sich bei den habsburgisch-osmanischen Vertragswerken des 16. und 17. Jahrhunderts nur um befristete Waffenstillstandsabkommen und nicht um Friedensverträge gehandelt habe, da nach scheriatsrechtlichen Vorschriften mit einem nichtmuslimischen Herrscher kein zeitlich unbegrenzter Frieden geschlossen werden durfte. Eine Besonderheit der Abkommen des 16. und 17. Jahrhunderts sei die Tatsache, dass es sich bei den Vertragsurkunden in lateinischer und osmanisch-türkischer Sprache nicht um Übersetzungen, sondern um unterschiedliche Vertragstexte handelte, deren inhaltlichen Divergenzen den Ratifikationsprozess verzögern konnten. Im Anschluss an den Vortrag wurde noch einmal die Schlüsselfunktion betont, die den Dolmetschern bei den Friedensverhandlungen zukam und deren komplexen Abhängigkeitsverhältnisse – zum einen vom Wohlwollen der Pforte, zum anderen von ihren europäischen Geldgebern – diskutiert.

HARRIET RUDOLPH (Trier/Saarbrücken) stellte einen vom wirtschaftswissenschaftlichen Modell der Transaktionskostenanalyse inspirierten Ansatz zur Untersuchung der Ökonomie der Diplomatie im 16. und 17. Jahrhundert vor. Rudolph unterschied hierbei zwischen verschiedenen Kostenarten, nämlich Anbahnungskosten, Informationskosten, Verhandlungskosten, Umsetzungskosten und Kontrollkosten, wobei diese Kosten auch sozialer und symbolischer Art sein könnten. Ziel dieses Modells sei es unter anderem, Aussagen über den Stellenwert zu gewinnen, den frühneuzeitliche Herrscher der Diplomatie einräumten, aber auch den Prozess der vormodernen Staatsbildung und Rationalisierung von Herrschaft präziser nachvollziehen zu können. In Bezug auf die habsburgisch-osmanischen Beziehungen entwickelte Rudolph die These, dass kulturelle Differenzen, mangelndes Vertrauen, aber auch die befristete Gültigkeit der Friedensverträge sowie deren häufiger Bruch höhere Transaktionskosten entstehen ließen.

Der Vortrag GÁBOR KÁRMANS (Leipzig) rückte wiederum die Integration des Osmanischen Reiches in das frühneuzeitliche System der internationalen Beziehungen in den Mittelpunkt: Er beschäftigte sich mit der Teilnahme Siebenbürgens auf dem Westfälischen Friedenskongress, die von zeitgenössischen Beobachtern als eine indirekte Partizipation des Suzeräns Siebenbürgens, des Osmanischen Reiches, wahrgenommen wurde und entsprechend umstritten war.

KATALIN TOMA (Budapest) erörterte anhand des Beispiels der Reaktionen der ungarischen Stände auf den Frieden von Eisenburg die Wechselwirkungen zwischen der habsburgischen Außenpolitik und der innenpolitischen Lage in Ungarn. Die ablehnende Haltung der ungarischen Magnaten gegenüber dem Friedensvertrag sei nicht nur durch dessen inhaltliche Bestimmungen begründet gewesen, sondern auch durch die Nichtbeteiligung der Stände an seiner Aushandlung. Trotz des Versuches Leopolds I., den Hochadel durch Titelverleihungen für sich zu gewinnen, sei der Vertrag deswegen als Verrat an den ungarischen Interessen gewertet worden.

Der dritte Teil der Tagung, der unter Moderation von Michael Rohrschneider (Bonn) stattfand, setzte mit dem Thema Diplomatie und Diplomaten auseinander.

EKKEHARD EICKHOFF (Bonn) behandelte in seinem Vortrag das Sonderverhältnis zwischen der Markusrepublik und der Hohen Pforte. Eickhoff stellte dabei die venezianische Flotte und die Diplomatie als Instrumente zur Durchsetzung von Interessen in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen. Während es die Aufgabe des Bailos gewesen sei, Krieg zu verhindern und somit Handel zu ermöglichen, sei die venezianische Flotte durchaus in der Lage gewesen, dem Osmanischen Reich auch für einen längeren Zeitraum militärisch Widerstand zu leisten, wie das jahrzehntelange Ringen um Kreta im 17. Jahrhundert zeige. Gerade dieser Konflikt verdeutliche, so Eickhoff, dass die venezianische Außenpolitik nicht allein rationalen Interessensabwägungen folgte: Venedigs Bereitschaft, für die letztendlich erfolglose Verteidigung Kretas hohe finanzielle Opfer zu bringen, sei in erster Linie vom Ruhmstreben des Barocks motiviert gewesen, da mit dem Besitz Kretas auch der Königstitel verbunden gewesen sei.

HEDDA REINDL-KIEL (Bonn) lenkte mit ihrem Beitrag über diplomatische Geschenke der Osmanen an den Wiener Hof den Blick auf den für die vormoderne Diplomatie so wichtigen Bereich der symbolischen Kommunikation. Staatsgeschenke hätten, so Reindl-Kiel, entweder den Charakter eines Tributes gehabt, so das so genannte Ehrengeschenk der Habsburger an den Sultan, oder sollten ein Abhängigkeitsverhältnis von der Hohen Pforte symbolisieren. In diesem Fall wurden von dem Sultan Ehrenkleider verliehen. Zu einer Übersendung von Ehrenkleidern sei es auch nach dem Frieden von Zsitvatorok noch gekommen, womit osmanischerseits die im Friedensvertrag anerkannte Gleichrangigkeit des Kaisers symbolisch unterminiert worden sei. Die Ausführungen Reindl-Kiels machten deutlich, dass sich auch hier eine Wende im 18. Jahrhundert vollzog, als dem Kaiser statt Ehrenkleidern Raubkatzen übersandt wurden, eine Kategorie von Geschenken, die als gleichberechtigt anerkannten Herrschern vorbehalten war. Auch nahm nun der Wert der Geschenke an den Wiener Hof zu, was Reindl-Kiel als Ausdruck der Anerkennung der Macht des Kaisers wertete.

Der letzte Teil der Tagung, in den Heinke Fabritius (Leipzig) einführte, thematisierte Friedensdiskurse.

IVAN PĂRVEV (Sofia) setzte sich mit dem Wandel des türkischen Feindbildes in der Habsburgermonarchie auseinander und diskutierte die Auswirkungen auf die habsburgische Südosteuropapolitik. Er charakterisierte die Jahrzehnte nach dem Frieden von Belgrad 1739 als eine Friedensepoche. Es sei unter Maria Theresia zwar zu keinem formalen Bündnis, wohl aber zu einer friedlichen Koexistenz gekommen, die eine Neubewertung der politischen Rolle des Osmanischen Reiches ermöglicht habe. Die „Türkenmode“ des Rokoko wertete Părvev als Beleg für eine allmähliche Abwendung vom Bild des Glaubensfeindes. Den 1788 eröffneten Krieg Josephs II. sah er dementsprechend nicht mehr als einen ideologisch begründeten Konflikt an, sondern von der Erkenntnis motiviert, dass dem Kaiser Südosteuropa als einzig möglicher Expansionsraum geblieben war.

Ähnliche Schlüsse legten ROBERT BORNs (Leipzig) Ausführungen zur Darstellung des Friedens in den Bildkünsten der Habsburgermonarchie nahe. Diese konnte, so der Tenor von Borns Vortrag, abhängig vom Medium sehr unterschiedlich ausfallen: Während in der barocken Monumentalkunst des Wiener Belvederes oder der Hofbibliothek der Triumph der Habsburger thematisiert werde, sei in der Druckgraphik des 18. Jahrhunderts zunehmend die Tendenz erkennbar, bei der allegorischen Darstellung von Friedensschlüssen das Osmanische Reich gleichberechtigt mit seinen europäischen Vertragspartnern auftreten zu lassen. Auch verlagere sich der allegorische Bezugspunkt von der Christianitas hin zu Europa.

NEDIM ZAHIROVIĆ (Leipzig) wandte sich schließlich den Friedensvorstellungen in der osmanischen Literatur zu. Er machte deutlich, dass sich die Thematisierung von Frieden, wie sie in der Fürstenspiegelliteratur erfolgte, immer auf einen Friedenszustand innerhalb der muslimischen Gesellschaft beziehe, nicht aber die Notwendigkeit eines äußeren Friedens erörtere. Im Gegenteil, der innere Friede sei als Voraussetzung für wirtschaftliche Prosperität angesehen worden, die wiederum als Grundlage für den Unterhalt eines starken Heeres gegolten habe, das dem muslimischen Herrscher dazu dienen sollte, seiner Pflicht zum ǧihād nachzukommen.

In seiner abschließenden Zusammenfassung der Tagung würdigte Norbert Spannenberger noch einmal die Vielfalt der wissenschaftlichen Ansätze, mit denen ein internationaler Expertenkreis neue Zugänge zu einem ebenso innovativen wie vielsprechenden Forschungsfeld erschlossen habe.

Es bleibt zu hoffen, dass der von den Organisatoren skizzierte vielversprechende Ansatz einer interkulturellen historischen Friedensforschung von der Frühneuzeitforschung weiter fruchtbar gemacht wird und von dem geplanten Tagungsband entsprechende Impulse ausgehen werden.

Konferenzübersicht:

Arno Strohmeyer (Salzburg): Einführung

I. Rahmenbedingungen
Moderation: Norbert Spannenberger (Leipzig)

Markus Koller (Giessen): Krieg oder Frieden – die osmanische Außenpolitik im Spannungsverhältnis zwischen Europa und Vorderem Orient

Öffentlicher Abendvortrag
Moderation: Arno Strohmeyer (Salzburg)

Charles W. Ingrao (West Lafayette): The Habsburg Empire between the Ottoman Empire and Kuruzzenwars

II. „Friedenspolitik“ und Konfliktlösungsstrategien
Moderation: Winfried Eberhard (Leipzig)

Jan Paul Niederkorn (Wien): "Friedenspolitik" in Istanbul im Vorfeld des Langen Türkenkriegs
Sándor Papp (Szeged): Friedensoptionen und -strategien von Fürst Gabriel Bethlen zwischen dem Habsburger- und dem Osmanenreich
Moderation: Andreas Helmedach (Leipzig)
Nataša Štefanec (Zagreb): Imperial Peace and Local Wars on the Slavonian Border in the Second Half of the 16th Century: Institutional Control of Violence
Teréz Oborni (Budapest): The Artful Diplomacy of István Báthory (1571) and the Survival of the Principality of Transylvania

III. Friedensverhandlungen und Friedensverträge
Moderation: Sašo Jerše (Ljubljana)

Ernst D. Petritsch (Wien): Dissimulieren in den habsburgisch-osmanischen Friedens- und Waffenstillstandsverträgen (16.-17. Jh.): Differenzen und Divergenzen
Harriet Rudolph (Trier/Saarbrücken): Politische Strategien und symbolische Praktiken in habsburgisch-osmanischen Friedensverhandlungen in der zweiten Hälfte des 16. und der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts
Moderation: Klaus Schneiderheinze (Leipzig)
Katalin Toma (Budapest): Der Friede von Eisenburg (Vasvár) und seine Auswirkungen auf die ungarische Ständepolitik (1664-1671)
Gábor Kármán (Leipzig): The Hardship of Being an Ottoman Tributary: Transylvania at the Peace Congress of Westphalia

IV. Diplomatie und Diplomaten
Moderation: Michael Rohrschneider (Köln)

Ekkehard Eickhoff (Bonn): Strategien und Agenten: Venezianische Selbstbehauptung gegen die Hohe Pforte
Hedda Reindl-Kiel (Bonn): Symbolik, Selbstbild und Beschwichtigungsstrategien: Diplomatische Geschenke der Osmanen für den Wiener Hof (17.-18. Jh.)

V. Friedensdiskurse
Moderation: Heinke Fabritius (Leipzig)

Ivan Părvev (Sofia): „Enemy Mine“. Die Feindvorstellung und ihre Wandlung in den habsburgisch-osmanischen politischen Beziehungen des 18. Jahrhunderts
Robert Born (Leipzig): Zwischen Reportage und Verklärung. Der Friede als Thema in den Bildkünsten der Habsburgermonarchie im 17. und 18. Jahrhundert
Nedim Zahirović (Leipzig): Friedensvorstellungen in der osmanischen Literatur der Frühen Neuzeit
Norbert Spannenberger (Leipzig): Zusammenfassung

Zitation
Tagungsbericht: Frieden und Konfliktmanagement in interkulturellen Räumen: Das Osmanische Reich in Europa (16.-18. Jh.), 01.10.2009 – 03.10.2009 Salzburg, in: H-Soz-Kult, 06.01.2010, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-2933>.
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Veröffentlicht am
06.01.2010
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