Entangled Histories/Touching Tales – Eine transdisziplinäre Annäherung

Ort
Frankfurt am Main
Veranstalter
Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Datum
17.02.2010
Von
Stefanie Michels/Felix Schürmann, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Der im Rahmen der Nachwuchsgruppe "Transnationale Genealogien" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Universität Frankfurt am Main organisierte Workshop brachte Nachwuchswissenschaftler/innen aus verschiedenen Disziplinen zusammen, um die Potenziale neuerer Ansätze zur Überwindung des methodologischen Nationalismus zu diskutieren. STEFANIE MICHELS (Frankfurt) führte zunächst in das Thema ein. Das Konzept der Entangled Histories wurde in Deutschland von Shalini Randeria und Sebastian Conrad popularisiert. Es beruht nicht allein auf Vorarbeiten Randerias und Sanjay Subrahmanyams, sondern auch auf dem von Frederick Cooper und Ann Laura Stoler eingeführten und auch empirisch angewandten Konzept der Shared History.[1] Diesem liegt der Anspruch zugrunde, "Metropole" und "Peripherie" als ein gemeinsames analytisches Feld zu denken. Thematisch, epochal und regional sind diese Arbeiten im Bereich der neueren Imperialismusforschung angesiedelt. Ebenso werden sie dem weiten Feld der Postcolonial Studies zugeschrieben – eine Zuordnung, die, wie sich zunehmend zeigt, sowohl positive Selbstverortungen als auch negative Abwehrreaktionen hervorruft und sich als Spannungsfeld scheinbar weltanschaulicher Richtungen erweist. Dies erschwert allerdings häufig den methodisch-analytischen Dialog. Die Historikerin Monika Juneja übte explizit Kritik an einem Verständnis von Entangled Histories, das diese zu sehr in eine allmächtige postkoloniale Relation einbindet und forderte dazu auf, die Untersuchung dieser Relationen nicht zu stark zu machen und komplexe gesellschaftliche Dynamiken, beispielsweise in außereuropäischen Regionen, nicht auszublenden. Sie verwies auf die Gefahr, die autonomen Interessen und Handlungen dieser Akteur/innen verstummen und unsichtbar werden zu lassen.[2] Diese Kritikpunkte wurden im Verlauf des Workshops von den Nachwuchswissenschaftler/innen in ihren Beiträgen mitunter kontrovers aufgegriffen.

Mehr noch im Zentrum der (europäischen) Geschichtswissenschaft entspann sich in etwa zeitgleich zur Popularisierung der Entangled Histories eine Debatte um transnationale Geschichte, die sich gegenüber der historischen Vergleichs- und Transferforschung abgrenzte. Der Neuzeit-Historiker Jürgen Osterhammel schlug das Projekt einer "transnationalen Gesellschaftsgeschichte" vor, während das programmatische Konzept der Histoire Croisée von Bénédicte Zimmermann und Michael Werner zunächst aus der Beobachtung deutsch-französischer Zusammenhänge heraus entwickelt wurde.[3] Werner/Zimmermann meinen – und dies schien Michels methodisch besonders interessant – nicht die Verflechtungen selbst, sondern auch deren interaktive Konstruktionen seien Teil des Erkenntnisgewinns. Sie verweisen somit auf das programmatisch klar benannte, praktisch-methodisch aber schwer handhabbare Problem der Kategorienbildung, das jeweils sprachlich, disziplinär, begrifflich und politisch geprägt ist.

Die Pluralität nebeneinander stehender Narrationen und die Polysemie der verwendeten Kategorien, ebenso wie der Verweis auf Wissenschaftler/innen als Autor/innen ihrer Geschichten waren unmittelbare Anknüpfungspunkte an Debatten und Methoden aus den Literaturwissenschaften.

Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin ALEXANDRA LÜBCKE (Hamburg) stellte einen Überblick über die in Deutschland kanonisierte Germanistik und deren historisches Entstehen vor, um sich dann dem von der amerikanischen Germanistin Leslie Adelson entwickelten Konzept der Touching Tales anzunähern.[4] Ähnlich wie die Entangled Histories ist auch das Konzept der Touching Tales, der sich berührenden Geschichten/Erzählungen, von der Grundidee polyzentrischer, multiperspektivischer Geschichte(n) gekennzeichnet. Analysen historiografischer und literarischer Prozesse der bundesdeutschen Nachkriegs- und Wendezeiten führten Adelson dazu, deutsch-jüdisch-türkische Migrationserzählungen als Verflechtungsgeschichte(n) zu begreifen. Narrative Referenzen stellen Holocaust und türkische Arbeitsmigration dar, ohne dass dabei jedoch Analogien von Vernichtung und Verfolgung (Holocaust) und Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung (türkische Arbeitsmigration) hergestellt würden. Vielmehr geht es um zentrale, sich berührende Narrative in einer interpretativen Landschaft innerhalb der Geschichten.

Dieserart Dekonstruktion einer ausgrenzenden nationalen Geschichtsschreibung nimmt im Kontext der Beschäftigung mit Vergangenheit und Historiografie Bezug auf Erinnern und Gedächtnis, auf individuelle Erfahrungen und Erzählungen. Die sich berührenden, überlagernden, vernetzten, individuellen Geschichten und Narrative sind Teil historiografischer Erinnerungsprozesse, die in einer nichtstatischen, historisch und perspektivisch erzeugten, wandelbaren Topografie stattfinden. Der Begriff des Topos verweist hier nicht nur auf einen Ort, sondern auch auf ein immer wiederkehrendes und wandelbares Thema.

In der Diskussion dieser beiden Konzepte zeigte sich auf der einen Seite ein Konsens über die historischen und durchaus national-imperialen Wurzeln disziplinärer Grenzen, auf der anderen Seite aber durchaus eine Skepsis gegenüber der scheinbaren Auflösung von historischen Fakten (und damit einer bestimmten Lesart der historischen Methode) in Konstruktionsprozessen durch Historiker/innen.

Darüber hinaus ermöglichte die einleitende Präsentation der beiden Konzepte (Entangled Histories/Touching Tales) einen transdisziplinären Fokus auf nebeneinander stattfindende methodische Debatten und Erkenntnisse und öffnete den Blick für disziplinenübergreifende Fragestellungen in den einzelnen Projekten, die im Folgenden diskutiert wurden.

MANUELA BAUCHE (Berlin/Leipzig) stellte in ihrem Vortrag "Über Verschränkungen und Parallelen. Malariabekämpfung in Ostafrika und Ostfriesland, ca. 1900-1920" ein Projekt vor, das sich methodisch an den Vorschlägen von Cooper/Stoler orientierte und sich zeitlich-geografisch mit dem imperialen Deutschland beschäftigte. Sie konnte Gemeinsamkeiten in den Malariabekämpfungsprogrammen in beiden Gebieten veranschaulichen, die sich bis zum Austausch medizinischen Personals zeigten. Somit verwies sie darauf, dass Praktiken und letztlich Imaginationen der "Metropole" (Berlin) eine Vielzahl von "Peripherien" hervorbrachten und "koloniale Beziehungen", bzw. Prozesse des "othering" nicht nur in Relation zu (Ost-)afrika, sondern zeitgleich und teilweise von denselben Akteuren auch zu Ostfriesland hervorgebracht wurden.

SUSANNE HEYN (Hannover) stellte sich in ihrem Vortrag "Kolonial verflochten? Weiße jugendliche AkteurInnen in Deutschland, 1919-1933" explizit den methodischen Problemen des bislang wenig spezifizierten Konzeptes der Entangled Histories und verwies auf die Notwendigkeit, bereits bei der Frage nach der Auswahl der Quellen und der Untersuchungsobjekte Verengungen des Blickwinkels kritisch zu reflektieren. In ihrem Dissertationsprojekt fokussiert sie auf "weiße" Jugendliche in der Weimarer Republik und deren Interaktionen mit dem "Kolonialen". Dabei ist ihr Anspruch, von den grenzüberschreitenden Perspektiven der Jugendlichen auszugehen und diese als heterogene und disparate Akteursgruppen mit höchst unterschiedlichen Erfahrungs-, Handlungs- und Artikulationsräumen zu begreifen. Einige kamen als "weiße" Siedlerkinder aus Afrika nach Deutschland und wurden dort ähnlichen zivilisationsmissionarischen Vorhaben unterworfen wie "schwarze" Jugendliche aus Afrika während der Kolonialzeit. Andere waren in kolonialromantischen Jugendgruppen aktiv oder bewegten sich in der international orientierten Friedensbewegung. Indem sich Heyn ihrem Gegenstand aus verschiedenen Perspektiven annäherte, konnte sie die Umkämpftheit und Verhandelbarkeit der Konzeption von Kollektiv-Subjekten wie "Nation" oder "Rasse" zeigen.

CAROLINE AUTHALER (Heidelberg) und ULRIKE HAMANN (Frankfurt am Main) widmeten sich beide dem Thema "deutscher Kolonialismus im Schulbuch", verwendeten dazu aber jeweils unterschiedliche Bücher: Authaler solche aus Kamerun, und Hamann komparativ Bücher aus der DDR und der BRD. Beide Vorträge zeigten, wie sich die Darstellungen von Geschichte in Schulbüchern an aktuellen politischen Diskursen und Bedingungen in den jeweiligen Staaten orientierten. Hamann bezeichnete diese als "gesellschaftlich geronnene Diskurse" und konstatierte, dass sich die koloniale Erfahrung nachhaltig in die Denkweisen der ehemals kolonisierenden Gesellschaften – ost- wie westdeutsch – eingeschrieben habe. Gerade mit Bezug auf ostdeutsche Schulbücher aus den 1980er-Jahren zeigte sie jedoch einen deutlichen Perspektivwechsel hin zu antikolonialen Kämpfen. Während Hamann methodisch auf der Ebene der Texte verblieb, hatte Authaler zu der Analyse kamerunischer Schulbücher von den 1960er- bis in die 1990er-Jahre über Interviews mit den noch lebenden Autoren – durchweg kamerunische Historiker – versucht, Erkenntnisse über deren Intentionen zu gewinnen. Sie verwies dabei auf einen "tendenziellen Eurozentrismus“ im Konzept der Entangled Histories. Die Verflechtungen seien demgegenüber geradezu zentral in der Historiografie Kameruns seit den 1960er-Jahren. Von Beginn an würde Nationalgeschichte und Kolonialgeschichte zusammen gedacht und geschrieben, in der alltäglichen Erfahrung mit ihren ambivalenten Effekten. Waren die ersten Autoren der Schulbücher deutlich geprägt durch die Unabhängigkeitseuphorie und das Projekt, eine adäquate nationale Geschichte zu schaffen, veränderte sich die Historiografie in den 1980er-Jahren mit der zweiten Historikergeneration hin zum Projekt einer Dekolonisierung kamerunischer Geschichte und einer stärkeren Fokussierung auf kamerunische Akteur/innen. Authaler sprach von mehreren Fäden, aus denen die Moderne in Kamerun geflochten wurde. Die kamerunischen Historiker betonten, dass die Moderne somit kein reiner Import aus Europa gewesen sei, sondern sich vielmehr in die bereits vorher existierende komplexe Geschichte einschrieb und dass sich aus diesem Verflechtungsprozess heraus neue Maßstäbe entwickelten, an denen staatliches Handeln gemessen wurde.

Die beiden abschließenden Beiträge des Workshops befassten sich mit sozial- und kulturgeschichtlichen Aspekten der Geschichte des Walfangs. FELIX SCHÜRMANN (Frankfurt am Main) lotete in seinem Vortrag über "Reiseberichte und Lebenserinnerungen von Walfängern als historische Quellen zu Verflechtungsgeschichten des 18. und 19. Jahrhunderts" den Erkenntniswert der von Seeleuten überlieferten Ego-Dokumente für verflechtungsgeschichtlich orientierte Forschungen aus. Im Mittelpunkt seines Dissertationsprojekts steht die Interaktion zwischen Besatzungen von (vorwiegend amerikanischen) Walfangschiffen und Küstenbevölkerungen in verschiedenen Teilen Afrikas im 18. und 19. Jahrhundert. Dabei sollen Interaktionsphänomene von einem mikrohistorischen Beobachtungspunkt aus untersucht werden, ohne eine asymmetrische Beziehungsstruktur vorauszusetzen. Er widersetzt sich so – ganz im Sinne Monica Junejas – der binären Gegenüberstellung eines "Westens" und seines "Anderen", sondern betrachtet verflochtene Prozesse jenseits postkolonialer Paradigmen. In Bezug auf den im Workshop vorgestellten Quellenkorpus der Reise- und Memoirenliteratur von Walfängern verwies er auf die Notwendigkeit einer literaturwissenschaftlichen Einordnung, um die Texte kritisch auf mögliche Zugeständnisse an angenommene Publikumserwartungen hin zu lesen und sich dann aus historischer Perspektive der Frage zu widmen, was erzählt, was verschwiegen und was erfunden wurde. Im Unterschied zu anderen Quellen zur maritimen Geschichte können die vorgestellten Textsorten Auskunft über Auskunft über Erfahrungsweisen, Lebensstrategien und emotionale Reaktionen von Seeleuten geben.

LARS SCHLADITZ' (Erfurt) Vortrag über "Japanischen Walfang 1880-1940, Wissenstransfer, Modernität und Gleichzeitigkeit" unterlief in ähnlicher Weise etablierte Forschungspraktiken: Schladitz argumentierte, dass der Transfer von Wissen über Wale und Walfang nicht unidirektional "westliche" Modernität nach Japan verpflanzte, sondern verstand diese Prozesse im Sinne von Harry Harootunian als gleichzeitige Bewegungen (co-eval modernity), die sich sowohl diskursiv als auch praktisch vollzogen. Der Begriff der co-eval modernity soll im Unterschied zu dem (in Japan) als eurozentrisch wahrgenommenen Konzept der Entangled Histories sowohl auf die Gleichzeitigkeit als auch auf die Gleichwertigkeit der Prozesse verweisen, ohne die Unterschiede zu verwischen. Am Beispiel besonders des Austausches zwischen Japan und Norwegen in Bezug auf Techniken und Praktiken des Walfangs konnte er dies anhand japanischer Texte und Bücher veranschaulichen, die schließlich den "Walfang norwegischen Stils" als Bestandteil japanischer Walfangtechnik postulierten. Während Schladitz' Vortrag methodisch durch seine japanologischen Kenntnisse beeindruckte und seine Stärke gerade die mikrohistorische Fokussierung auf Prozesse in Japan waren, verwies er auf die Notwendigkeit, in Norwegen (und in norwegischer Sprache) analoge Untersuchungen durchzuführen.

Nicht nur an dieser Stelle wurde von den Teilnehmer/innen auf die Komplexität und den hohen Anspruch von empirischen Arbeiten im Umfeld der Entangled Histories verwiesen. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit fundierter mikrohistorischer und regionaler Einordnungen war durchweg gegeben, allerdings stellten viele Projekte fundamentale forschungspraktische Herausforderungen für die jeweiligen Bearbeiter/innen dar: disparate Quellenlagen und fehlende Sprachkenntnisse; dazu die Herausforderung, mittels disziplinär unterschiedlicher Methoden (Diskursanalyse, visual history, Dekonstruktion, klassische historische Quellenkritik, oral history) in unterschiedlichen Regionen fundierte historische Zugänge zu finden.

Insofern verdeutlichte der Workshop den Anspruch, historische Betrachtungen jenseits des Nationalstaates und jenseits Europas vorzunehmen. Er verwies jedoch gleichzeitig auf die Komplexität dieses Unterfangens, das in seiner Bedeutung gerade deswegen nicht zu unterschätzen ist, weil es methodisch in einem einzelnen Projekt kaum einzulösen ist.

Wie der abschließende Kommentar des Sinologen IWO AMELUNG (Frankfurt am Main) unterstrich, ist das Feld, auf dem sich neuere Arbeiten bewegen, von eher fundamentaler wie auch feinerer Kritik durchzogen. Hier zeigen sich weiterhin disziplinäre Unterschiede. Nachwuchswissenschaftler/innen machen teilweise die Erfahrung, sich mit ihren Projekten am Rande ihrer Disziplin wiederzufinden. Dabei waren die Reflexivität der eigenen Position und die Bedeutung dekonstruktiver Lesarten sowie der Zusammenhang zwischen Diskurs und Praxis für die Nachwuchswissenschaftler/innen Konsens. Unterschiedliche Gewichtungen ergaben sich eher aus den Untersuchungsobjekten: Wurden koloniale Verflechtungen ins Zentrum gesetzt, wurde eher vor einer Überbetonung der Gemeinsamkeiten gewarnt und die Notwendigkeit einer mikrohistorischen Fundierung betont. Wurden umgekehrt mikrohistorische Dynamiken fokussiert, kamen Fragen auf, welche allgemeineren Aussagen sich daraus ableiten ließen.

Der Workshop verdeutlichte also, dass über die Methodendiskussion letztlich größere Fragen angesprochen waren: Welche zeitgeschichtliche Implikation hat die eigene Forschung? Und wie hat dies wiederum Einfluss auf die Konstitution von Erkenntnis und wissenschaftsgeschichtliche Fragestellungen?

Konferenzübersicht:

Begrüßung und thematische Einführung
Stefanie Michels

Touching Tales als historiografisches und erinnerungstopografisches Konzept“
Alexandra Lübcke

„Über Verschränkungen und Parallelen. Malariabekämpfung in Ostafrika, Kamerun und Ostfriesland, ca. 1900-1920“
Manuela Bauche

„Kolonial verflochten? Weiße jugendliche AkteurInnen in Deutschland, 1919-1933“
Susanne Heyn

„Koloniale, nationale, verflochtene Geschichte? Die deutsche Kolonialzeit in kamerunischen Schulbüchern nach 1960“
Caroline Authaler

„Verflechtungen, Ambivalenzen und Brüche. Deutscher Kolonialismus in Schulbüchern der BRD und der DDR“
Ulrike Hamann

„Reiseberichte und Lebenserinnerungen von Walfängern als historische Quellen zu Verflechtungsgeschichten des 18. und 19. Jahrhunderts“
Felix Schürmann

„Japanischer Walfang 1880-1940, Wissenstransfer, Modernität und Gleichzeitigkeit“
Lars Schladitz

Kommentar:
Iwo Amelung

Anmerkungen:
[1] Shalini Randeria, Geteilte Geschichte und verwobene Moderne, in: Jörn Rüsen u.a. (Hrsg.), Zukunftsentwürfe. Ideen für eine Kultur der Veränderung, Frankfurt am Main 1999, S. 87-95; Sanjay Subrahmanyam, Connected Histories. Notes towards a Reconfiguration of Early Modern Eurasia, in: Modern Asian Studies 31.3 (1997), S. 735-762; Ann Laura Stoler / Frederick Cooper, Between Metropole and Colony. Rethinking a Research Agenda, in: dies. (Hrsg.), Tensions of Empire. Colonial cultures in a bourgeois world, Berkeley 1997, S. 1-58; Shalini Randeria / Sebastian Conrad, Geteilte Geschichten - Europa in einer postkolonialen Welt, in: dies. (Hrsg.), Jenseits des Eurozentrismus. Postkoloniale Perspektiven in den Geschichts- und Kulturwissenschaften, Frankfurt am Main 2002, S. 9-49.
[2] Monica Juneja, Debatte zum „Postkolonialismus“, in: WerkstattGeschichte 34 (2003), S. 88-96.
[3] Michael Werner / Bénédicte Zimmermann, Vergleich, Transfer, Verflechtung. Der Ansatz der histoire croisée und die Herausforderung des Transnationalen, in: Geschichte und Gesellschaft 28 (2002), S. 607-636.
[4] Leslie A. Adelson, Touching Tales of Turks, Germans, and Jews: Cultural Alterity, Historical Narrative, and Literary Riddles for the 1990s, in: New German Critique 80 (2000), S. 93-124.

Zitation
Tagungsbericht: Entangled Histories/Touching Tales – Eine transdisziplinäre Annäherung, 17.02.2010 Frankfurt am Main, in: H-Soz-Kult, 26.04.2010, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-3085>.