Kloster und Stadt am südlichen Oberrhein im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit

Ort
Neuenburg am Rhein
Veranstalter
Abteilung Landesgeschichte, Historisches Seminar, Universität Freiburg
Datum
05.03.2010 - 06.03.2010
Von
Johannes Waldschütz, Historisches Seminar, Universität Freiburg

Während Klöster bis ins 12. Jahrhundert durch ihre Lage mit Städten kaum in Berührung traten, setzte mit der Niederlassung der Bettel- und Ritterorden in den Städten eine Hinwendung zur Stadt ein. Nicht nur die Bettelordenskonvente prägten das Stadtbild, auch auswärtige Klöster mit städtischem Bürgerrecht spielten eine zunehmend wichtige Rolle in den Städten. Die vielfältige Städtelandschaft des Oberrheins, die neben zwei bedeutenden Bischofsstädten auch über zahlreiche, in der Größe differenzierte Reichs- und landesherrliche Städte verfügte, eignet sich in besonderer Weise für die Untersuchung der personellen, sozialen, rechtlichen, politischen und nicht zuletzt religiösen Wechselbeziehungen zwischen Kloster und Stadt. Diese wurden im Rahmen der dritten Tagung der Abteilung Landesgeschichte des Historischen Seminars der Universität Freiburg und der Stadt Neuenburg diskutiert.

Die Entwicklung des klösterlichen Lebens am Oberrhein vom 7. Jahrhundert bis zur Reformation skizzierte SÖNKE LORENZ (Tübingen) in seinem Abendvortrag. Darin machte er deutlich, dass während frühmittelalterliche Klostergründungen im Oberrheingebiet fast ausschließlich in der Abgeschiedenheit erfolgt waren, die seit dem 11. Jahrhundert entstehenden Städte und die Lebensformen der Stadtbürger/innen neue Formen der Frömmigkeit nach sich zogen, wie das Pilgerwesen, die religiöse Frauenbewegung und nicht zuletzt die städtisch orientierten Bettelorden. Den Bettelorden sei es, so Lorenz, durch ihre Seelsorgetätigkeit und die Betreuung von weiblichen religiösen Gemeinschaften und Beginenhäusern weit besser gelungen, das städtische Bedürfnis nach Religiosität zu befriedigen, als der feudal strukturierten Weltpriesterkirche. Durch die Niederlassung der Bettelorden in den Städten sei Stadtsässigkeit von Klöstern zum Normalfall geworden, sodass auch auf Abgrenzung ausgerichtete Orden wie die Kartäuser städtische Niederlassungen unterhielten.

Mit der räumlichen Lage der Bettelordenskonvente in den Städten beschäftigte sich ARMAND BAERISWYL (Bern). Im Gegensatz zur älteren Forschung, die in der häufigen Randlage der Bettelordensniederlassungen eine Hinwendung zu den ärmeren Schichten und ein bewusstes "Mindersein" der Orden sah, betonte er, dass es meist die Städte selbst oder deren Stadtherren waren, die für die Zuteilung des Ortes verantwortlich waren. Hauptsächlich am Beispiel der Zähringergründungen Bern, Burgdorf und Freiburg im Breisgau zeigte Baeriswyl, dass die Ansiedlung eines Klosters häufig im Gebiet von Stadterweiterungen oder zu verdichtenden Stadtvierteln erfolgte und vermutete, dass die Klöster diese durch ihre Infrastruktur für die Bevölkerung attraktiver machen sollten. Wenn dennoch besonders viele Bettelordensklöster an der Stadtmauer liegen, spreche auch dies für eine aktive Ansiedlungspolitik der Städte, so Baeriswyl, der an zahlreichen Beispielen zeigte, wie die Niederlassungen von Klöstern in die Befestigungbemühungen miteinbezogen wurden. Um die Intention der Städte im Einzelfall zu ergründen, sei aber vor allem die genauere Beachtung der „Detailchronologie“ des jeweiligen Ansiedlungsprozesses entscheidend.

Mit der Einbindung von geistlichen Frauen in städtische Lebenswelten beschäftigte sich SIGRID SCHMITT (Trier) am Beispiel der Stadt Straßburg. Sie erläuterte, dass besonders die Kanonissen, aber auch Angehörige der städtischen Frauenklöster über ausgedehnte soziale Netzwerke verfügten, die Einführung der Observanz in den Bettelordensklöstern aber zu einem völligen Kontaktverbot zu Verwandten und städtischer Außenwelt
geführt hätte. Verstärkt worden sei diese Distanz durch den außerhalb des Klosters zu tragenden Gesichtsschleier und die Zusammenlegung aller Jahrzeiten in einer jährlichen Gedenkmesse. Obwohl der durch die Zünfte dominierte Straßburger Rat die Einführung der Observanz in der Regel förderte, hätte diese letztlich zu einer Minderung seines Einflusses auf die Klöster geführt. Dies zeige sich besonders eindrücklich in der Reformation, als der Rat die observanten Frauenklöster nicht zur Annahme der Reformation bewegen konnte und diese als altgläubige Klöster weiterbestanden. Zusammenfassend beantwortete die Referentin ihre eingangs gestellte Frage, ob aus den „Töchtern der Stadt“ schließlich Fremde wurden, im Hinblick auf die vielfältigen Formen weiblichen religiösen Lebens in der Stadt, mit einem „entschiedenen sowohl als auch“.

Dem Verhältnis des Straßburger Kanonissenstifts St. Stephan zur städtischen Gesellschaft widmete sich der wegen Krankheit in Abwesenheit der Referentin verlesene Beitrag von SABINE KLAPP (Trier). Die adligen Stiftsdamen verfügten über privaten Besitz, trugen keinen Habit und konnten, weil sie kein Gelübde ablegten, jederzeit das Stift verlassen. Das Verhältnis des vom elsässischen Niederadel geprägten Stifts zum städtischen Bürgertum sei jedoch ambivalent gewesen. Einerseits sei das Stift ab dem 14. Jahrhundert vermehrt vom bürgerlichen Stiftungswesen ausgenommen worden, andererseits hätten sich Teile des Straßburger Patriziats von der Aufnahme ihrer Töchter eine Steigerung ihres Sozialprestiges versprochen. Der ständisch exklusivsten Frauengemeinschaft Straßburgs gelang es jedoch nach längerem Rechtsstreit, die Ansprüche des Patriziats zurückzuweisen. Auch der Rat hatte keinen Zugriff auf das dem Bischof unterstehende Stift. Im Zuge der Reformation versuchte der Rat, Pfleger in St. Stephan zu installieren, was ihm jedoch erst 1544/45 gelang, als der Konvent in ein protestantisches Damenstift umgewandelt wurde. Zusammenfassend sei St. Stephan durch seine Sozialstruktur ein Fremdkörper im zünftig geprägten Straßburg des 14. und 15. Jahrhunderts geblieben.

Das Verhältnis der weiblichen Gemeinschaften in Freiburg zu den Freiburger Dominikanern und dem Weltklerus war Thema des Vortrags von MADLEN DOERR (Freiburg). Besonders die Geschichte des wichtigen Adelhausenklosters, 1245 von Papst Innozenz IV. inkorporiert, weise auf das im 13. Jahrhundert zeitweilig schwierige Verhältnis des Ordens zu den weiblichen Gemeinschaften hin. So ließ sich der Orden 1252 von der Betreuung aller inkorporierten Frauenklöster durch den Papst befreien. Davon betroffen war auch Adelhausen, das in dieser Zeit auf Weltgeistliche zur seelsorgerlichen Betreuung angewiesen war. Erst Ende der 1250er hätte sich das Verhältnis entspannt. Insgesamt seien auch nach der Inkorporation der vier Frauengemeinschaften in den Orden nur wenige Quellen über die alltägliche Nonnenseelsorge (cura monialium) der Freiburger Predigerbrüder vorhanden, diese nähmen zu Beginn des 14. Jahrhunderts weiter ab. Wenn die Nonne Anna von Munzingen im Adelhauser Schwesternbuch auffällig oft das, verglichen mit dem Predigerkloster, höhere Alter des Adelhauser Konvents betont, will die Referentin dies als Indiz dafür sehen, dass das Verhältnis zu den Predigern nicht immer einfach gewesen sei.

Der Vortrag von KLAUS FLINK (Oberbettingen) stand am Beginn einer Reihe von Vorträgen zu konkreten Fallbeispielen. Dabei analysierte Flink die wenigen urkundlich überlieferten Berührungspunkte zwischen der 1238 erstmals belegten Neuenburger Johanniterkommende und Rat und Ministerialität der Reichsstadt Neuenburg. So konnte er aufzeigen, dass zwar die meisten Zeugnisse von einer Kooperation der Kommende und der Stadt berichten, es aber auch mindestens eine schwerwiegende Auseinandersetzung gab. Weitere Berührungspunkte zeigt die Spruchtätigkeit des Neuenburger Rates auf, der zwischen 1394 und 1518 insgesamt 19 Fälle entschied, an denen die Johanniter beteiligt waren. Zusammenfassend bewertete Flink die Beziehungen von Stadt und Johannitern als kontrollierte Partnerschaft und wollte so das von der älteren Forschung[1] gefällte Urteil, dass der Orden eine isolierte Stellung in der Stadt einnahm, zumindest teilweise korrigieren.

Ebenfalls den Johannitern widmete sich THOMAS ZOTZ (Freiburg), der die Geschichte der in den 1230er-Jahren entstandenen Freiburger Niederlassung und den Aufstieg des ein Jahrhundert später gegründeten Heitersheimer Hauses untersuchte. Anders als die Deutschordenskommende hätten sich die Freiburger Johanniter nicht nur der Beliebtheit des landsässigen Adels erfreut, sondern seien auch von Freiburger Ratsfamilien und den aufrückenden Familien der Kaufmannschaft mit Stiftungen bedacht worden. In diesem Zusammenhang betonte Zotz, dass es vor allem die Armenfürsorge gewesen sei, die das Haus für die städtischen Familien attraktiv gemacht hätte. Die Gründung der 1335 erstmals erwähnten Heitersheimer Niederlassung wurde erst durch umfangreiche Besitzübertragungen der dort begüterten Herren von Staufen an die Freiburger Kommende möglich. Zwar blieb das Heitersheimer Haus im 14. und 15. Jahrhundert membrum des Freiburger Hauses, durch Beschluss der Ordensversammlung wurde Heitersheim 1428 jedoch zum Sitz des neu eingerichteten deutschen Großpriorats bestimmt. Spätestens Ende des 15. Jahrhunderts hatte der Freiburger Komtur dann seinen Sitz auch in Heitersheim. Mit dem Ausbau des Heitersheimer Schlosses und der Kreierung des Fürstentums Heitersheim auf dem Augsburger Reichstag von 1548 kann dieser Prozess der allmählichen Schwerpunktverlagerung von der Stadt aufs Land als abgeschlossen gelten.

Mit den Beziehungen des Spitalordens der Antoniter zu den Städten Straßburg und Basel beschäftigte sich ELISABETH CLEMENTZ (Straßburg). Von der im ländlichen Isenheim (Oberelsaß) gelegenen süddeutschen Generalpräzeptorei des Ordens hingen unter anderem dessen Niederlassungen in Basel und Straßburg ab. Da der Isenheimer Generalpräzeptor seit Ende des 14. Jahrhunderts regelmäßig in beiden Städten das Bürgerrecht erwarb, seien vielfältige Beziehungen zwischen diesen und der ländlichen Niederlassung entstanden. Auch zu den anderen städtischen Klöstern und zum Bürgertum hätten die Antoniter ein Beziehungsnetz aufbauen können. Im dritten Teil ihres Vortrags zeigte Clementz eine durch das Straßburger Bürgerrecht bedingte Sonderform der Beziehungen auf: Die Kundschaftertätigkeit des Generalpräzeptors Jean Bertonneau für die Stadt während des Armagnakeneinfalls von 1444.[2] Bertonneau sei es unter Rückgriff auf Ordensnetzwerke und persönliche Beziehungen gelungen, mit dem Dauphin und dessen Ratgebern zu verkehren und hätte so nicht nur sein Isenheimer Haus vor den Einfällen der Armagnaken verschonen, sondern auch wertvolle Informationen an Straßburg weitergeben können. Diese Wechselbeziehungen mit den Städten endeten mit der durch die Reformation erzwungenen Schließung der Häuser in Straßburg und Basel abrupt, sodass sich der Orden in der frühen Neuzeit auf seine ländliche Niederlassung in Isenheim konzentrierte.

Die Geschichte des 1401 durch den Basler Kaufmann, Ratsherr und Oberstzunftmeister Jakob Zibol in Kleinbasel gegründeten Basler Kartäuserklosters war Thema des Vortrags von ELSANNE GILOMEN-SCHENKEL (Basel). Durch ihre nicht zuletzt durch das Basler Konzil geprägte intellektuelle Ausrichtung hätte die Kartause Personal aus dem Absolventenkreis der 1460 gegründeten städtischen Universität wie Johannes Heynlin vom Stein und die herausragenden Prioren Jakob Louber und Hieronymus Zscheckenbürlin rekrutiert. Enge Verbindungen hätten die Kartäusermönche auch zu Basler Buchdruckern unterhalten, für die sie durch ihre wissenschaftliche Arbeit als Autoren und Redaktoren unersetzlich waren. Besonders eng sei das Kloster dem bedeutenden Basler Buchdrucker Johannes Amerbach verbunden gewesen, der zahlreiche Werke der Prioren Heinrich Arnoldi und Jakob Louber druckte und dem Kloster nicht nur Sachspenden wie Gewürze, Fische, Pergament und Papier spendete, sondern von jedem seiner Drucke mindestens ein Exemplar für die Bibliothek der Kartäuser stiftete.

Die Bemühungen der Stadt Freiburg, am Ende des 15. Jahrhunderts ihre Schuldenlast zu verringern, waren Thema des Vortrags von TOM SCOTT (St. Andrews). Obwohl diese bereits um 1450 180.000 Gulden betrug und die Zinszahlungen drei Viertel des städtischen Haushalts ausmachten, hatte die Stadt lange von einer Sonderbesteuerung der Klöster abgesehen. Nachdem aufgrund nicht geleisteter Zahlungen der Druck der österreichischen Landesherrschaft jedoch zunahm, wie Scott aufzeigen konnte, sei 1490 ein Plan zu einer Schatzung ausgearbeitet worden. Trotz mehrfacher Ermahnung durch König Maximilian hätten sich die Klöster jedoch geweigert den eingeforderten Betrag zu begleichen. Nachdem die Stadt 1492 von Maximilian zusätzlich mit einer Militärsteuer belegt worden war, plante der Rat eine Eingabe an den König, wovon ein von der Forschung bisher unbeachtetes Konzept des Stadtschreibers Ulrich Zasius zeugt. Obwohl Zasius darin beklagt, dass halb Freiburg im Besitz der Klöster gewesen sei, scheint die Stadt von der Wirtschafts- und Steuerleistung der Klöster so abhängig gewesen zu sein, dass es erst nach erneutem Einwirken Maximilians zu einer Einigung kam, die in den meisten Fällen eine Halbierung der zu zahlenden Beträge vorsah.

DIETER SPECK (Freiburg) beschäftigte sich abschließend mit der Ansiedlung der Jesuiten in den oberrheinischen Städten und den damit verbundenen Maßnahmen der Rekatholisierung. Dabei unterschied er eine erste Welle von Niederlassungen an den Residenzorten der Bischöfe von Straßburg (Molsheim 1580) und Basel (Pruntrut 1591) von einer zweiten Ansiedlungswelle im habsburgischen Einflussgebiet (Ensisheim 1615 und Freiburg 1620). Während die erste Welle der Herrschaftssicherung der Bischöfe in ihren weltlichen Territorien gedient habe, sei die zweite, propagandistisch inszenierte, auf eine Auswirkung auf das Umland ausgerichtet gewesen. Eine besondere Rolle hätte dabei die Etablierung von jesuitischen Hochschulen als Kontrapunkt zu den protestantischen Universitäten in Straßburg und Basel gespielt, die besonders von Erzherzog Leopold V., seit 1602 Bischof von Straßburg, ab 1619 auch Regent der vorderösterreichischen Lande, vorangetrieben wurde. 1617 richtete er in Molsheim eine Jesuitenakademie mit Promotionsrecht ein und brachte 1620 auch in Freiburg die Jesuiten in die Universität. Leopold hätte so die habsburgische Machtsphäre am Oberrhein durch Ansiedlung der Jesuiten gezielt ausgebaut, auch wenn die ab 1632 einsetzenden Kriegswirren diesen Bemühungen ein abruptes Ende gebracht hätten.

Durch die vielen auf der Tagung diskutierten Fallstudien konnten für die gesamte Städtelandschaft des Oberrheins gültige Wechselwirkungen zwischen Kloster und Stadt herausgearbeitet werden, beispielsweise die wirtschaftliche Funktion der Klöster oder deren Bedeutung für das Memorialwesen der Bürger. Es wurde aber auch deutlich, dass die unterschiedliche Größe der Städte, deren Verfasstheit als landesherrliche oder reichsfreie Städte, deren Funktion als Residenz- oder Universitätsstädte und nicht zuletzt die Klosterdichte in den jeweiligen Städten zu unterschiedlichen Funktionen und Rollen der einzelnen Klöster in der städtischen Gesellschaft führten. Spätestens mit der Reformation ist von einer einheitlichen Klosterlandschaft am Oberrhein ohnehin nicht mehr zu sprechen. Ein Vergleich der Wechselbeziehungen von Kloster und Stadt in anderem räumlichen Kontext bleibt Desiderat weiterer vergleichender landesgeschichtlicher Untersuchungen, wobei eine Einbeziehung traditionell ländlicher Klöster mit städtischem Bürgerrecht beziehungsweise Stadthöfen reizvoll erschiene.

Konferenzübersicht:

Thomas Zotz (Freiburg im Breisgau): Einführung.

Armand Baeriswyl (Bern): Klöster am Stadtrand? Einige Überlegungen zur Lage von Bettelordensklöstern in der mittelalterlichen Stadt.

Madlen Doerr (Freiburg): "... vnd wz dennocht nut huses ze Friburg brediger Ordens" – Die Freiburger Dominikaner und ihr Verhältnis zu den weiblichen religiösen Gemeinschaften.

Sigrid Schmitt (Trier): 'Töchter der Stadt' oder Fremde? Geistliche Frauen im spätmittelalterlichen Straßburg zwischen Einbindung und Absonderung.

Sabine Klapp (Trier): Kanonissenstifte in Städten am südlichen Oberrhein. Das Beispiel St. Stephan in Straßburg im Spätmittelalter.

Klaus Flink (Oberbettingen): Rat, stadtsässige Ministerialität und Johanniterkommende der Reichsstadt Neuenburg am Rhein.

Bertram Jenisch (Freiburg im Breisgau): Kurzpräsentation: Neue Forschungen zum Münster in Neuenburg.

Sönke Lorenz (Tübingen): Kloster und Stadt am südlichen Oberrhein (Abendvortrag).

Elisabeth Clementz (Strasbourg): Die Antoniter von Isenheim und Straßburg zwischen Stadt und Land.

Elsanne Gilomen-Schenkel (Basel): Die Kartause in Basel - Porträt eines städtischen Klosters.

Thomas Zotz (Freiburg im Breisgau): Johanniter in Stadt und Land: Zur Geschichte der Ritterordensniederlassung in Freiburg und Heitersheim.

Tom Scott (St. Andrews): Die Rolle der Freiburger Klöster und Orden in der Wirtschaftskrise der Stadt im 15. Jahrhundert.

Dieter Speck (Freiburg im Breisgau): Jesuiten und konfessionelle Polarisierung am Oberrhein.

Heinz Krieg (Freiburg im Breisgau): Schlussdiskussion

Anmerkungen:
[1] Jürgen Treffeisen, Die Breisgaukleinstädte Neuenburg, Kenzingen und Endingen in ihren Beziehungen zu Klöstern, Orden und kirchlichen Institutionen während des Mittelalters (Forschungen zur oberrheinischen Landesgeschichte 36), Freiburg / München 1991, S. 215.
[2] Vgl. dazu künftig: Bastian Walter, Straßburgs Kundschaftersystem im Kontext der Burgunderkriege (1468-1477), in: Thomas Zotz u.a. (Hrsg.), Neuere Forschungen zur Geschichte des Elsass im Mittelalter (in Vorbereitung).

Zitation
Tagungsbericht: Kloster und Stadt am südlichen Oberrhein im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit, 05.03.2010 – 06.03.2010 Neuenburg am Rhein, in: H-Soz-Kult, 07.05.2010, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-3100>.