Die europäische Nachkriegsentwicklung in Ost- und Westeuropa. 65 Jahre Kriegsende zwischen Siegeswahrnehmung, Befreiung, Besetzung und Unterjochung. 8. Ost-Westeuropäisches Gedenkstättenseminar

Ort
Kreisau
Veranstalter
Gedenkstätte Stiftung Kreisau; Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur; Europäisches Netzwerk Erinnerung und Solidarität; Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin
Datum
24.03.2010 - 27.03.2010
Von
Andreas Stirn, Berlin

Am 8. Mai 1945 ging der II. Weltkrieg zu Ende, das weiß man. Ebenso weiß man um das Trügerische derartiger Zäsuren. Daran erinnerte LUDWIG MEHLHORN, als er die mehr als 40 Teilnehmer des diesjährigen Kreisauer Gedenkstättenseminars mit einem Zitat des Historikers Norman M. Naimark begrüßte: „Der Krieg blutete in den Frieden hinein.“

Was wissen wir über das Kriegsende in Ost- und Mitteleuropa? Wie können und wollen wir vermitteln, was wir wissen? Diese beiden Fragen überspannten die Diskussionsrunden des Seminars. Aus Polen, Russland, der Ukraine, aus Tschechien, Deutschland und Frankreich waren die Teilnehmer nach Kreisau gekommen, um über das Kriegsende und die unmittelbare Nachkriegszeit zu sprechen und deren Platz in der europäischen Erinnerungskultur auszuloten. Mancher war vom Ural angereist, mancher aus der nahe gelegenen Oberlausitz.

Dass die eine europäische Erinnerung an 1945 nicht existiere, deutete Ludwig Mehlhorn in seinen einleitenden Worten an. In Deutschland sei es spätestens seit Richard von Weizsäckers Bundestagsrede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes üblich geworden, den 8. Mai 1945 als Tag der Befreiung einzuordnen. Anders hingegen in Polen: Hier gilt das Ende des II. Weltkrieges bis heute nicht als Befreiung, sondern als Übergang von einer Besatzungsherrschaft zur anderen. Derartige „divergierende nationale Narrative“ sollten im Laufe des Seminars freigelegt und zueinander in Beziehung gesetzt werden.

Den Anfang machte WOLFGANG BENZ (Berlin), mit einem Vortrag über die unmittelbare Nachkriegszeit in jenem Land, das den II. Weltkrieg entfesselte. Benz stellte in Anlehnung an Norman Naimarks Worte fest: „Dem Krieg ist kein Frieden gefolgt, schon gar kein emotionaler.“ Der II. Weltkrieg sei mehr als eine militärische Auseinandersetzung, nämlich ein Zivilisationsbruch gewesen. Als Erlösung erschien den meisten Deutschen nach 1945 zunächst vor allem das Ende der nackten Existenzangst, nicht das Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Für das Leid der anderen, der Opfer des Nationalsozialismus, sei zunächst wenig Raum geblieben. Von einer Erinnerungskultur, wie sie heute die Berliner Republik pflege, sei Deutschland nach Kriegsende weit entfernt gewesen. Bemüht, die Verstrickung in das NS-Regime abzuwehren, empörten die Deutschen sich über den angeblichen Vorwurf der „Kollektivschuld“ und zogen sich ins beredte Schweigen zurück, so Benz.

Während dem Zuhörer aus Deutschland das von Benz entworfene Panorama vertraut erschien, eröffnete der Vortrag von MARCIN ZAREMBA (Warschau) neue Einsichten in ein wenig bekanntes Kapitel der europäischen Nachkriegsgeschichte: Zaremba beschrieb die mentale und emotionale Verfasstheit des polnischen Volkes in den Jahren 1944 bis 1947, die er als „Zeit der großen Angst“ charakterisierte. Eindrucksvoll verknüpfte Zaremba die von einer zunehmenden Sowjetisierung gekennzeichnete Entwicklung der politischen Lage mit einer polnischen Emotionsgeschichte und entwarf das düstere Bild einer erschütterten, gewalttätigen Gesellschaft. Polen sei ein vom Krieg traumatisiertes Land gewesen. Tod, Gewalt, Vertreibung und Elend sowie das allumfassende Gefühl der Verunsicherung prägten die ersten Nachkriegsjahre, die in vielem den Kriegsjahren ähnlich gewesen seien. „Es gab kaum eine Zeit in der Geschichte Polens, in der es so wenige Antworten auf so viele Fragen gab.“ Die Polen seien nach Kriegsende „Menschen auf einer Schaukel“ gewesen – hin- und hergeworfen zwischen Angst und Hoffnung. Doch die Hoffnung auf einen demokratischen Neuanfang mit angelsächsischer Hilfe erwies sich als Illusion. „Für die Polen endete der Krieg nicht mit einem Sieg. Das war eine Niederlage“, schloss Zaremba seine Tiefenbohrung in der polnischen Kollektivseele der Nachkriegszeit.

Von einer anders gelagerten Reaktion auf das sowjetische Hegemonialstreben berichtete LUKÁČ VLČEK (Prag) in seinem Vortrag über die Tschechoslowakei in den Jahren 1945 bis 1948. Nach Kriegsende habe man in der ČSR, die sich den Siegermächten des Krieges zurechnete, gehofft, eine Mittlerfunktion zwischen Ost und West einnehmen zu können. „Wir bringen den Russen Demokratie und dem Westen Sozialismus bei“, fasste Vlček den Kerngedanken dieser Idee zusammen. Zugleich habe sich die ČSR, anders als Polen, freiwillig der UdSSR zugeneigt, nicht zuletzt, um sich deren Schutz gegen ein zukünftiges Deutschland zu versichern. Nach der bitteren Erfahrung der westlichen „Appeasement“-Politik und kritischer Kommentare amerikanischer und britischer Politiker zum „Transfer“ der Sudetendeutschen, hatten die Tschechen und Slowaken wenig Vertrauen in die Westmächte. Die Angst vor Deutschland sei in der Gesellschaft auch nach Kriegsende virulent gewesen und habe zunächst über die Parteiengrenzen hinweg einigend gewirkt.

JÖRG MORRÉ (Berlin) knüpfte mit seinem Vortrag in gewisser Weise an das Referat von Wolfgang Benz an und ergänzte dieses durch Betrachtungen zum Mythos des Antifaschismus in der SBZ. Der Leiter des Deutsch-Russischen Museums Berlin umkreiste die bis heute geschichtspolitisch umstrittene Frage, welches Deutschland „bessere“ Arbeit bei der Aufarbeitung des Nationalsozialismus geleistet habe. Für die DDR selbst, die den Antifaschismus instrumentalisierte, um sich von der Bundesrepublik abzugrenzen, war diese Frage stets eindeutig zu beantworten. Der ostdeutsche Antifaschismus sei, so Jörg Morré, „wie ein Trichter verengt“ gewesen. Begriffsinhalte, die nicht den politischen Vorstellungen der SED entsprachen, hätten diesen Trichter nicht passieren können. Diese instrumentelle Logik habe zu einer „Verengung des Gedenkens“ an die Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft geführt. Der gelbe Stern verschwand fast vollständig hinter dem roten Winkel. Solcherart habe der Antifaschismus die fehlende demokratische Legitimation der SED-Herrschaft durch eine historische Selbstlegitimation ersetzen sollen. Nebenbei seien die Bewohner der SBZ/DDR von individueller Verantwortung entlastet worden. Die Verdrängung, so konnte man aus einem Vergleich der Referate von Wolfgang Benz und Jörg Morré schließen, kannte viele Wege.

Andere Referenten beleuchteten nicht die unmittelbare Nachkriegszeit selbst, sondern gingen einer Frage nach, die bereits im Vortrag von Wolfgang Benz anklang: Wie wird heute in den Staaten Mittel- und Osteuropas an die Kriegs- und Nachkriegszeit erinnert, welche Bilder werden dabei – etwa in Museen und Schulbüchern – auf welche Weise und mit welchem Ziel vermittelt?

LEONID OBUCHOW (Perm) sprach über die Darstellung der Nachkriegszeit in russischen Geschichtsbüchern und regionalen Museen. In beiden Fällen kam er zu ernüchternden Ergebnissen. Zwar gebe es zurzeit noch zehn zugelassene Geschichtsbücher in Russland. Dem entgegen stünden jedoch Bemühungen, ein einheitliches Geschichtsbuch zu etablieren. Unter den zugelassenen Lehrwerken befänden sich tendenziöse Schriften, die einer „Glorifizierung der russischen Geschichte“ Vorschub leisteten. So würde in einem Lehrbuch die Hauptschuld am Ausbruch des Kalten Krieges den USA zugeschrieben, die Etablierung von Sattelitenstaaten hingegen als notwendiger Schritt zum Schutz der UdSSR gegen die Westmächte dargestellt. Eine umfassende These zur Erklärung des Phänomens bot Obuchow nicht an, verwies aber darauf, dass ein Wandel erst zu erwarten sei, wenn die Generation der in der UdSSR sozialisierten Historiker das Feld geräumt habe. Daneben berichtete er von regionalen Museen, in denen die Geschichte des Stalinismus oftmals lediglich eine Nebenrolle spiele. Das Museum „Perm 36“, das als Gedenkstätte für die Opfer der Gulag versuche, der verbreiteten „Erfolgspropaganda“ ein kritisches Bild der sowjetischen Geschichte entgegenzusetzen, sei eine Ausnahme.

Über die Darstellung des Kriegsendes und die Nachkriegsordnung in französischen Museen referierte ULRICH PFEIL (St. Etienne/Paris), wobei er sich auf das Beispiel des 1988 eingeweihten Mémorial de Caen konzentrierte. Caen war einer der Orte in der Normandie, an dem die Alliierten im Juni 1944 unter großen Verlusten landeten. In Erinnerung an diesen „D-Day“ existiere in der Normandie eine ganze Museumslandschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, diese Region als einen „transnationalen Erinnerungsort“ erfahrbar zu machen. Stärker als früher würden die vergleichbaren Alltagserfahrungen der Soldaten aller Parteien in den Mittelpunkt gerückt. Ebenso würden auch sensible Themen wie die fast vollständige Zerstörung Caens durch alliierte Luftangriffe thematisiert. Zuvor habe ein heroisches Geschichtsbild eine derartige Erinnerung verhindert. Insbesondere das Mémorial de Caen versuche, die historische Erzählung über den „D-Day“ in eine Geschichte des II. Weltkrieges ebenso wie seiner Vor- und Nachgeschichte bis in die Gegenwart hinein einzubetten und so ein integratives Geschichtsbild zu vermitteln.

Ebenfalls mit der französischen Erinnerungskultur beschäftigte sich CHRISTIANE KOHSER-SPOHN (Berlin), die ihre Forschungen über das Elsass in der Nachkriegszeit vorstellte. Bis Anfang der fünfziger Jahre habe Frankreich im Elsass eine Politik der „Säuberung“ verfolgt. Kollaborateure und Separatisten wurden mit Berufsverbot belegt oder juristisch verfolgt, wie Kohser-Spohn berichtete. Parallel dazu seien Maßnahmen ergriffen worden, um die Elsässer ideologisch von Deutschland „abzukoppeln“ und enger an Frankreich zu binden. Ab den fünfziger Jahren sei schließlich die Verstrickung der Elsässer in die nationalsozialistische Herrschaft und ihr Schicksal während des Krieges tabuisiert worden. In der Ästhetik der Kriegsdenkmäler, von denen viele erst Ende der fünfziger und in den sechziger Jahren errichtet wurden, spiegele sich die tabuisierte Zerrissenheit des Elsass zwischen Gegnern und Unterstützern des Nationalsozialismus: Oft entschieden sich die Gemeinden für streng geometrische Granitblöcke, die ohne jede Inschrift auskamen. Ihr strenges Äußeres sei Ausdruck der protestantischen Moral, aber auch des Verdrängens gewesen. Die Denkmäler sollten die alten Wunden überdecken und die „Einheit der Franzosen im Widerstand“ spiegeln, obgleich es eine solche Einheit im Elsass nie gegeben habe. Kohser-Spohn gewann dem Prozess des Vergessens durchaus positive Aspekte ab. Das „Vergessen ist wichtig nach einem Konflikt“. Offenbar, so merkten einige Zuhörer in der Diskussion an, sei die Kultur des Verdrängens und Vergessens in ganz Nachkriegseuropa verbreitet gewesen.

Eine ungewöhnliche Form des Erinnerns stellte JURIJ KALMYKOW (Jekaterinburg) vor. Kalmykow, der als freier Museumspädagoge unter anderem für „Memorial“ arbeitet, hatte eine kleine transportable Ausstellung nach Kreisau gebracht, die aus weggeworfenen Erinnerungsstücken bestand – eine Art „Grassroot“-Erinnerungskultur ohne institutionelle Unterstützung. Aus den im Abfall gefundenen Fotos und Dokumenten versuchte Kalmykow, die Lebensgeschichte eines „Durchschnittsmenschen“ zu rekonstruieren, wobei es ihm nicht um eine lückenlose Nacherzählung ging. Vielmehr schätze er das Fragmentarische als eine angemessene Form des Erinnerns. Das Vergessen, so Kalmykow, der einen vornehmlich ästhetischen Zugang zur Vergangenheit und ihrer Vermittlung vertrat, gehöre zur Geschichte.

Einen lebendigen Bericht aus der Praxis der Geschichtsvermittlung lieferte PIOTR JAKUBOWSKI (Warschau), Leiter des Hauses der Begegnung mit der Geschichte. In dem vor wenigen Jahren eröffneten Haus wird den Besuchern die Geschichte Polens unter zwei totalitären Systemen in einer multimedial angelegten Ausstellung präsentiert. Die totalitären Systeme, unter denen Polen im 20. Jahrhundert litt, würden dabei nicht verglichen, sondern einander gegenübergestellt. Das Haus sucht darüber hinaus auch den Kontakt zum städtischen Raum, in den es etwa mit Open-Air-Ausstellungen vordringt. Das Haus der Begegnung will mehr sein als ein reines Museum. Es ist zugleich Archiv, Forschungseinrichtung und Lernort. Jugendliche können sich hier im Rahmen von Multimedia-Workshops als Geschichtsforscher versuchen, etwa indem sie biographische Porträts von Zeitzeugen erstellen.

Von einem kleineren Projekt, das gleichwohl innovative Wege der Geschichtsvermittlung geht, berichtete MAREK MUTOR (Breslau), Leiter des dortigen Instituts „Erinnerung und Zukunft“. Das Institut entwirft historische Ausstellungen, ist jedoch gleichfalls kein Museum im klassischen Sinne. Seine Ausstellungen, die sich auf die Nachkriegsgeschichte Breslaus und Niederschlesiens konzentrieren, werden stets im öffentlichen Raum oder in den Räumlichkeiten von Kooperationspartnern gezeigt. So fand eine Wanderausstellung ihren Platz in einem Zug, der an die Züge erinnerte, mit denen die polnischen Umsiedler nach 1945 nach Niederschlesien kamen. Daneben versucht das Institut durch unkonventionelle Vermittlungswege, etwa durch historische Inszenierungen im Stadtraum, insbesondere junge Menschen zu erreichen. Perspektivisch soll das Institut zur Keimzelle eines Museums der polnischen Westgebiete ausgebaut werden, berichtete Marek Mutor. Ein solches Museum fehle bislang.

Mit diesem Einblick in die Praxis der Geschichtsvermittlung endete das diesjährige Gedenkstättentreffen, dessen Reiz in der Vielfalt der Zugänge zur jüngsten ost- und mitteleuropäischen Kriegs- und Nachkriegsgeschichte und deren medialer Darstellung bestand. Ihrem Ziel, die „divergierenden nationalen Narrative“ über das Kriegsende und die Nachkriegszeit freizulegen, kamen die Teilnehmer bisweilen recht nah. Schwerer schien es, die zu Geschichtsbildern geronnenen historischen Erfahrungen zueinander in Beziehung zu setzen. Der Moment, da aus der Vielfalt der nationalen Geschichtsnarrative eine Synthese oder, um das große Wort zu wagen, ein „europäisches“ Geschichtsbild konstruiert werden kann, dürfte noch etliche Jahre entfernt sein. Andererseits verschwimmen die Grenzen der nationalen Geschichtserzählungen; Perspektivwechsel und transnationale Debatten sind möglich, wie die Kreisauer Diskussionsbeiträge zeigten. Für den Gast aus Deutschland bot das Seminar einen Zuwachs an Wissen und die Einsicht, dass 65 Jahre nach Kriegsende eine Vielfalt der europäischen Erinnerungen und Erinnerungskulturen existiert, die sich wechselseitig ergänzen, manchmal unverbunden nebeneinander stehen oder sich widersprechen, ohne dass die eine die andere grundsätzlich in Frage stellen könnte.

Konferenzübersicht:

65 Jahre Kriegsende in der europäischen Erinnerungskultur / Einführende Vorträge

Wolfgang Benz, Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin

Marcin Zaremba, Institut für Politikwissenschaften der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Warschau

Kriegsende und Neuordnung Europas in Ausstellungen und Museen

Leonid Obuchow, Staatliche Universität Perm und Memorial Perm 36
Die Nachkriegszeit in Geschichtsbüchern und Ausstellungen regionaler Museen Rußlands

Ulrich Pfeil, St. Etienne/Paris
Die Darstellung in französischen Museen

Jurij Kalmykow, Jekaterinburg

Jalta und die Folgen - Installierung der stalinistischen Systeme in Mittel- und Osteuropa, zeitlich parallele Entwicklungen in Westeuropa (1945-48)

Lukáš Vlček, Institut zur Erforschung totalitärer Systeme, Prag
Die Tschechoslowakei 1945-1948

Jörg Moreé, Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
Sowjetische Besatzungszone und der Mythos des Antifaschismus

Christiane Kohser-Spohn
Frankreich und das Elsass in der Nachkriegszeit

Forum historisch-politischer Bildungsarbeit

Piotr Jakubowski, Haus der Begegnung mit der Geschichte, Warschau

Marek Mutor, Institut „Erinnerung und Zukunft“, Wroclaw

Zitation
Tagungsbericht: Die europäische Nachkriegsentwicklung in Ost- und Westeuropa. 65 Jahre Kriegsende zwischen Siegeswahrnehmung, Befreiung, Besetzung und Unterjochung. 8. Ost-Westeuropäisches Gedenkstättenseminar, 24.03.2010 – 27.03.2010 Kreisau, in: H-Soz-Kult, 04.06.2010, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-3138>.