Area Histories im Spannungsfeld zwischen Area Studies und Geschichtswissenschaft

Ort
Berlin
Veranstalter
Netzwerk Area Histories, Freie Universität Berlin
Datum
07.05.2010 - 08.05.2010
Von
Frauke Brammer, Abteilung Geschichte, Freie Universität Berlin, John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien; Frederik Schulze, Friedrich-Meinecke-Institut, Freie Universität Berlin; Julian Plenefisch, Ostasiatisches Seminar, Freie Universität Berlin

An der Freien Universität Berlin (FU) wurde 2008 das Netzwerk Area Histories gegründet. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Historikerinnen und Historikern der ost- und außereuropäischen Geschichte an der FU und soll dazu dienen, einen disziplinären Austausch auch unter denjenigen Forschenden anzuregen, die nicht am Friedrich-Meinecke-Institut für Geschichtswissenschaft (FMI), sondern an einem der regionalspezifisch ausgerichteten Einrichtungen der FU angesiedelt sind. Der im Rahmen dieses Netzwerks abgehaltene Workshop „Area Histories im Spannungsfeld zwischen Area Studies und Geschichtswissenschaft“ war die erste auf Doktorandenebene organisierte Veranstaltung und thematisierte das Spannungsverhältnis zwischen historiographischer und regionalwissenschaftlicher Arbeit, in dem sich Historikerinnen und Historiker befinden, die zu speziellen Weltregionen, den so genannten Areas, arbeiten. Der Workshop wurde in Kooperation mit dem Center for Area Studies der FU organisiert und brachte Promovierende, Professorinnen und Professoren zusammen, die an der FU zu Europa, Lateinamerika, Nordamerika, dem Mittleren Osten und Ostasien arbeiten.

Zur Eröffnung des Workshops erläuterten die Organisatoren FRAUKE BRAMMER (John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien, JFKI), FREDERIK SCHULZE (FMI und Lateinamerika-Institut, LAI) und JULIAN PLENEFISCH (Ostasiatisches Seminar, OAS) die erkenntnisleitenden Fragen des Workshops: Wo verorten sich historische Fragestellungen mit regionaler Schwerpunktsetzung im Spannungsverhältnis zwischen Geschichtswissenschaft und den oft interdisziplinären Forschungszusammenhängen der Area Studies? Wie sieht die allgemeine Geschichtswissenschaft die Area Histories? Wie gehen Area Histories und Geschichtswissenschaft in ihren Fragestellungen mit transregionalen und globalen Perspektiven um? Schließen die gegenwärtigen Fragestellungen an Debatten der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft oder eher an Debatten in den entsprechen Regionen oder gar an globale Debatten an? In welchem Kontext forschen die Area Histories, welcher Wissenschaftstradition sehen sie sich verpflichtet? Beziehen sich die Area Histories methodisch eher auf geschichtswissenschaftliche Debatten oder auf Impulse aus den Area Studies?

Nach einem Grußwort der Geschäftsführerin des Center for Area Studies der FU, ANJA VOM STEIN, wandte sich STEFAN RINKE (LAI) als Koordinator des Netzwerks Area Histories der Frage zu, was eigentlich unter Area Histories zu verstehen sei. Rinke ging davon aus, dass durch die zunehmende Infragestellung eurozentrischer Perspektiven und die Fokussierung auf globalgeschichtliche Verflechtungen die Erforschung der Area Histories in Zukunft eine größere Rolle in der historischen Debatte einnehmen werde. Er betonte jedoch zugleich, dass eine klare Definition von Area Histories aufgrund der Vielfalt der Forschungen weder auf institutioneller noch auf inhaltlicher Ebene wirklich möglich sei. Im Mittelpunkt der folgenden Panels stand dann auch immer wieder die Frage, wie sinnvoll eigentlich die Bezeichnung Area in den Area Studies sei.

In ihrer anschließenden Keynote „Was heißt und zu welchem Ende studiert man Area Histories?“ führte BIRGIT SCHÄBLER (Universität Erfurt) in die Entstehungsgeschichte der Area Studies in den USA und Deutschland ein und umriss eine mögliche Definition von Area Histories. Sie plädierte dafür, Area Histories als Geschichten eines Raumes, Gebietes oder Territoriums zu verstehen. Räume seien jedoch nicht ausschließlich als geographische, sondern ebenso als epistemologische, geschichtstheoretische und methodenpluralistische Einheiten zu verstehen. Schäbler hob hierbei den Plural im Begriff Area Histories hervor, der sich gegen einen eindimensionalen, totalisierenden Universalgeschichtsbegriffs wenden würde. Als Stärke der Area Histories beschrieb sie die Inblicknahme von Weltregionen, die nach der nationalen Engführung der deutschen Geschichtswissenschaft im 19. Jahrhundert nicht Teil von Universal- oder Weltgeschichte waren, und verwies auf das Konzept der multiple modernities und die auch in den USA sich vollziehende Perspektivverschiebung auf transregionale Zusammenhänge. Schäbler konstatierte, dass die breiter als die transnationale Geschichte angelegte transregionale Geschichte neue Räume und deren Zwischenräume (bspw. seascapes, mediascapes) erschließen müsse. Während die Methoden vergleichender Geschichte gut beschrieben seien, sei die Verflechtungsgeschichte bisher kaum theoretisiert worden. Der Schwerpunkt der Forschung müsse sich ebenso von der Untersuchung von Immanenzen zu Kontingenzen verschieben. Als besondere Anforderung an Historikerinnen und Historiker, die zu einer außereuropäischen Region forschen, hob Schäbler die notwendigen Zusatzqualifikationen hervor. So müsse man meist nicht nur neue Sprachen erlernen, sondern zusätzlich auch in der zu untersuchenden Region gelebt haben, um eine ausreichende Regionalexpertise zu erlangen, die Voraussetzung sei für die spätere Übersetzungsleistung, die mit Forschungen im Bereich der Area Histories immer einhergehen würden. Bezüglich der Frage, zu welchem Ende man Area Histories studiere, hielt sie fest, dass die Area Histories als Beitrag zur Globalgeschichte das Bewusstsein von Kontingenz im Sinne der multiple modernities stärken würden, um somit „gegen Engstirnigkeiten jeglicher Art“ zu helfen.

Das erste Panel „Geschichtswissenschaft und Area Studies“ eröffnete HANNO SCHEERER (JFKI). Er skizzierte, dass sich für alle historischen Arbeiten die Frage der Relevanz und der Anschlussfähigkeit an wissenschaftliche Debatten sowohl in Deutschland als auch in der Region, zu der man forscht, stelle. Durch ihre scheinbar begrenzten regionalen Räume bewegten sich Fragestellungen der Area Histories oft am Rande des geschichtswissenschaftlichen Interesses, was möglicherweise durch globalgeschichtliche Ansätze ausgeglichen werden könne. MANUEL BASTIAS SAAVEDRA und MÓNIKA CONTRERAS SÁIZ (beide LAI) kritisierten in ihrem Beitrag aus lateinamerikanischer Sicht die Bezeichnung Area Histories, da die sogenannte Area immer relativ zum Beobachter sei. Sie betonten, dass das Konzept der Area Histories Gefahr laufe, europäische Fragestellungen auf andere Weltregionen auszuweiten, wobei eurozentrische Perspektiven, die ja gerade überwunden werden sollten, reproduziert würden. Anschließend zeigte JENS SCHEINER (Georg-August-Universität Göttingen) die Bedeutung interdisziplinären Arbeitens in den Area Histories anhand der Überlieferung der Eroberung von Damaskus 636 n. Chr. auf. Er wies auf den spezifischen Charakter von Quellenmaterial der Area Histories hin, die durch ihre interdisziplinäre Methodenoffenheit jedoch wiederum neue Impulse in die Geschichtstheorie zurückgeben könnten. In seinem Kommentar hob ARND BAUERKÄMPER (FMI) den Mehrwert der Area Histories durch ihre spezifische Übersetzungsleistung nach dem translational turn hervor und betonte, dass sich die Stärke der Untersuchungen aus der Analyse von mikro- und makrohistorischen Zusammenhängen ergeben würde. Der Mehrwert der Area Histories liege also, als Konsequenz einer ernst genommenen Standortgebundenheit im Spannungsfeld zwischen Ort der Befragung und Befragung des Ortes, in ihrer Multiperspektivität.

Der 8. Mai wurde mit dem zweiten Panel zu „Transnationalen Ansätzen in der Geschichte“ eröffnet. In ihrem Beitrag führte OLGA SPAHRSCHUH (FMI) aus, dass auch bei transnationalen Prozessen, hier bei der Arbeitsmigration zwischen Deutschland und Italien, die regionalen Bezüge für die Akteure von großer Bedeutung blieben. Dabei hinterfragte sie das Spezifische an den Area Histories. Auch im europäischen Kontext seien regionales Wissen und sozialer Kontext für die historische Forschung entscheidend. BIRTE TIMM (LAI) stellte in ihrem Beitrag die Jamaika Progressive League im Spiegel transnationaler Verflechtungen vor. Transnationale Ansätze seien für die Area Histories ein großer Gewinn, um die Begrenzungen der klassischen Nationalgeschichtsschreibung zu überwinden. Die Karibik mit ihrer kulturellen und sprachlichen Heterogenität und der starken Verflechtung der Akteure mit Entwicklungen in den USA sei dafür ein Paradebeispiel. ANDREAS ETGES (JFKI) führte in seinem Kommentar aus, dass der „Blick von außen“ in vielen Forschungszusammenhängen neue Perspektiven eröffnen könne. Als Beispiel nannte er die deutsche Sonderwegsdebatte, die von britischen Historikern aufgebrochen und umdefiniert worden sei. Zur Frage einer Definierbarkeit von Area Histories fügte er an, dass europäische Historikerinnen und Historiker Europa nicht als Objekt der Area Histories begreifen würden, was sich aber in den USA anders darstelle. In der anschließenden Diskussion präzisierte EVA BISCHOFF (JFKI), dass es sich bei der Definition der jeweiligen Area zum einen um einen analytischen und zum anderen um einen Quellenbegriff handle; die Eingrenzung des zu untersuchenden Raumes solle sich dabei eher aus den Quellen heraus entwickeln. Im Plenum wurde dann die Interdependenz von Räumen und Akteuren diskutiert; einerseits würden Räume durch Akteure definiert, andererseits jedoch auch die Akteure durch Räume. Die verstärkte Untersuchung dieser Ambivalenz gelte es in Zukunft stärker zu beleuchten.

Im dritten Panel ging es um den Zusammenhang zwischen „Globalgeschichte und Area Histories“. SIMONE MÜLLER (JFKI) plädierte in ihrem Beitrag am Beispiel einer nordatlantischen Telegraphenstation in Neufundland dafür, Area Histories nicht als reine Lokalgeschichte misszuverstehen, sondern diese stets global einzubinden. „Raum“ sei dabei nicht Ausgangspunkt, sondern Ergebnis der Untersuchung, womit sie die von Schäbler zuvor formulierte Forderung unterstrich, neue transregionale Räume wie zum Beispiel seascapes, hier also den Nordatlantik, als zusammenhängenden Raum zu analysieren. Mit der Frage nach der Übertragbarkeit von europäischen Konzepten auf außereuropäische Regionen beschäftigte sich der Vortrag von JULIAN PLENEFISCH (OAS). Er untersuchte die Wandlung des Begriffs „Nation“ im Bewusstsein japanischer Akteure um 1800, die durch eine neue Qualität transkultureller Interaktionen mit dem Westen hervorgerufen worden sei. REBEKKA VON MALLINCKRODT (FMI) äußerte in ihrem Kommentar Unverständnis, dass in der Forschung transregionale oder transkulturelle Verflechtungen häufig erst seit dem 19. Jahrhundert angesetzt würden, „als ob Globalisierung [...] mit einem Mal passieren würde“. Ebenso zeigte sie sich skeptisch, dass sich viele Projekte so sehr am Nationalstaat abarbeiteten, was ihrer Meinung nach gar nicht unbedingt von Nöten sei. So wäre man auch nicht so sehr mit dem Problem der Übertragbarkeit von Konzepten auf andere Zeiten und kulturelle Kontexte konfrontiert.

Im Panel „Deutsche Geschichte und Area Histories“ wurden zwei Projekte vorgestellt, in denen es je um den Zusammenhang zwischen deutscher Geschichte und globalen Verflechtungsprozessen ging, in denen folglich die Trennung zwischen europäischer und außereuropäischer Geschichte nicht greift. FRAUKE BRAMMER (JFKI) diskutierte anhand einer Sozial- und Kulturgeschichte der kanadischen NATO-Truppen, die während des Kalten Kriegs in der Bundesrepublik stationiert waren, die Integration von kanadischer und bundesdeutscher Nachkriegsgeschichte im Kontext der Atlantic und der Transatlantic History. Sie problematisierte dabei den Begriff des Nordatlantiks als Untersuchungsraums einer im Washingtoner Vertrag von 1949 beschriebenen, verallgemeinernden „common heritage“ des Westens. FREDERIK SCHULZE (FMI/LAI) skizzierte anhand einer Untersuchung der deutschen Auswanderung nach Brasilien das Spannungsfeld, welches sich aus der Arbeit in unterschiedlichen nationalen Wissenschaftskontexten ergebe, und lotete den Mehrwert globalgeschichtlicher und postkolonialer Perspektiven aus. Auch ANNE KWASCHIK (Frankreich-Zentrum/FMI) ging in ihrem Kommentar auf die problematische Definition der jeweiligen Area ein und bemerkte, dass größeres Wissen um eine Region (wie beispielsweise die Amerikas) immer kleinere Definitionen der jeweiligen Area mit sich brächten. Zum Konzept der Atlantischen Geschichte erweiterte sie die in den Vorträgen diskutierten Konzepte um die Geschichte des Black Atlantic oder auch des French Atlantic und bestätigte die Notwendigkeit der Analyse globaler Verflechtungen deutscher Geschichte.

Das abschließende Panel „Perspektivwechsel durch Geschichte in den Area Studies“ sollte sich mit dem wissenschaftlichen Mehrwert historischer Ansätze in den Area Studies für die deutsche, aber auch für die jeweils dem Untersuchungsgegenstand zugehörige Wissenschaftstradition auseinandersetzen. SHELLEY HARTEN (FMI) beschrieb anhand einer historischen Analyse israelischer Kunst die sich ihr stellende Problematik einer Verortung zwischen Middle Eastern Studies und Jewish Studies. Während sie erläuterte, dass geographische und soziale Areas nicht unbedingt deckungsgleich sein müssten, stellte sie zur Debatte, ob die Erforschung von kollektiven Identitäten „von außen“ die Möglichkeit einer Objektivierung oder Entessentialisierung nationaler Diskurse mit sich brächte und ob hierin nicht eine der Stärken der Area Histories liege. JANE PREUSS (JFKI) stellte in ihrem Beitrag die Frage nach dem eigenen Erkenntnisinteresse, wenn man zu Nationalgeschichten außerhalb des eigenen Landes forsche. Anhand ihres Promotionsprojektes zum Verhältnis von race und class in afro-amerikanischen Uplift-Theorien nach Ende des amerikanischen Bürgerkriegs stellte sie heraus, dass der „Blick von außen“ auch in ihrem Falle möglicherweise einen unbefangeneren Blick auf kontroverse Fragen der amerikanischen Gesellschaftsgeschichte bieten könne. In seinem Kommentar bemerkte Stefan Rinke (LAI), dass die Untersuchung von Identitäten für ihn Kern der Area Histories ausmachten, solange man Identitäten als prozesshaft und nicht als statisch und regional gebundene Entitäten verstünde. Rinke plädierte in diesem Zusammenhang für eine nicht immer rein national angelegte Untersuchungsebene, sondern für die Inblicknahme auch transarealer Austausch- und Transferprozesse.
Während des Workshops wurde deutlich, dass die methodisch-theoretischen Unterschiede zwischen den Area Histories und der Geschichtswissenschaft kleiner scheinen, als dies anfangs vermutet wurde. Uneinig blieb man in der abschließenden Definition von Area. Es gab sowohl Kommentare, die Area als geographische Entität definierten, die ein gewisses kulturelles und sprachliches Expertenwissen voraussetze. Andererseits gab es aber auch Wortmeldungen, die sowohl für ein geographisch-kulturelles als auch epistemologisches Verständnis von Area argumentierten. Gleichsam konnten aber auch Übereinstimmungen zwischen den vorgestellten Projekten festgestellt werden. In methodischer Hinsicht kristallisierten sich die Analyse globaler Entwicklungen im Lokalen und die Untersuchung transregionaler Verflechtungen als gemeinsamer Nenner heraus. Auch wurde deutlich, dass die Area Histories zur Selbstreflexion über den eigenen Sprecherstandort und zu einer Multiperspektivität der historischen Narration anregen.

Konferenzübersicht:

Grußwort: Center for Area Studies
Einführung: Frederik Schulze (FMI/LAI), Julian Plenefisch (OAS), Frauke Brammer (JFKI)
Stefan Rinke (LAI), „Was sind Area Histories?“
Keynote: Birgit Schäbler (Universität Erfurt), „Was heißt und zu welchem Ende studiert man Area Histories?“

Panel I: Geschichtswissenschaft und Area Studies

Hanno Scheerer (JFKI), „Das Problem historischer Relevanz in den Regionalstudien“

Manuel Bastias Saavedra / Mónika Contreras Saiz (LAI), „Was ist ‚Area’ in Area Histories? Periferische Überlegungen zu einer zentralen Kategorie“

Jens Scheiner (Institut für Islamwissenschaft, FU / Georg-August-Universität Göttingen), „Die Eroberung von Damaskus als Beispiel für eine Schnittfläche zwischen geschichts- und literaturwissenschaftlicher Theorie“

Kommentar: Arnd Bauerkämper (FMI)

Panel II: Transnationale Ansätze in der Geschichte

Olga Sparschuh (FMI), „Grenzen der Grenzen. Der Bedeutungsverlust nationalstaatlicher Bezüge für die Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre“

Birte Timm (LAI), „Transnationale Verflechtungen zwischen Nordamerika und der Karibik: Die Jamaica Progressive League zwischen Harlem und Kingston“

Kommentar: Andreas Etges (JFKI)

Panel III: Globalgeschichte und Area Histories

Simone Müller (JFKI), „Zum Verhältnis von Globalgeschichte und Area Studies am Beispiel der ‚Verkabelung der Welt’ 1858-1914“

Julian Plenefisch (OAS), „Transferforschung zum frühmodernen Japan als angewandte Area History“

Kommentar: Rebekka von Mallinckrodt (FMI)

Panel IV: Deutsche Geschichte und Area Histories

Frauke Brammer (JFKI), „Die Geschichte Kanadas in Deutschland: Area History, deutsch-kanadische Geschichte, Globalgeschichte?“

Frederik Schulze (LAI / FMI), „Deutsche Einwanderung nach Brasilien postkolonial“

Kommentar: Anne Kwaschik (FMI / Frankreich-Zentrum)

Panel V: Perspektivwechsel durch Geschichte in den Area Studies

Shelley Harten (FMI), „Zwischen regionaler Verortung und Lokalisierung des Selbst. Area Studies als Mittel zur Objektivierung des historischen Subjektes im Wandel der Zeit“

Jane Preuß (JFKI), „‚Race’ und ‚Class’ im afroamerikanischen Denken der Jahrhundertwende -Methodologische Überlegungen“
Kommentar: Stefan Rinke (LAI)

Abschlussdiskussion

Zitation
Tagungsbericht: Area Histories im Spannungsfeld zwischen Area Studies und Geschichtswissenschaft, 07.05.2010 – 08.05.2010 Berlin, in: H-Soz-Kult, 10.06.2010, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-3144>.
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Veröffentlicht am
10.06.2010
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