Zeit für Medialisierung. Medien und transkulturelle Kommunikation in den Islam- und Regionalwissenschaften

Ort
Berlin
Veranstalter
Bettina Gräf, Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies, Nadja-Christina Schneider, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin
Datum
10.04.2010 - 12.04.2010
Von
Nadja-Christina Schneider, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin; Bettina Gräf, Graduate School Muslim Cultures and Societies / Zentrum Moderner Orient, Berlin

Die von BETTINA GRÄF (Berlin) und NADJA-CHRISTINA SCHNEIDER (Berlin) veranstaltete, dreitägige Konferenz widmete sich dem Forschungsfeld der medienvermittelten Kommunikation in Asien, Afrika und in den arabischen Ländern. Sie brachte dreißig Wissenschaftler/innen aus unterschiedlichen Disziplinen sowie vierzig interessierte Konferenzteilnehmende zusammen. Erklärtes Ziel der Konferenz war es, den aktuellen Forschungsstand sichtbar zu machen und neue Ansätze zu diskutieren. Der theoretische Zugang über den Begriff der Medialisierung wurde bewusst gewählt, um einen theoretischen und empirischen Medienzentrismus in der Analyse von Prozessen des Wandels zu vermeiden. Stattdessen sollte der Fokus zum einen stärker auf den Metaprozess der global zunehmend medienvermittelten Kommunikation und zum anderen auf die kontinuierliche, wechselseitige Bedingung von ökonomischen, gesellschaftlichen und kommunikativen Ordnungen und Kommunikationsmedien gelegt werden. Drei wichtige Ergebnisse dieser Konferenz sind, dass ein stärkeres und systematisches Engagement dringend vonnöten ist, um die Medialisierungsforschung in Bezug auf die außereuropäischen Regionen und islamisch geprägten Gesellschaften annähernd so dicht und aussagekräftig zu gestalten, wie dies für Europa und Nordamerika bereits geschieht. Zweitens sind vertiefte Regionalkenntnisse eine zentrale Voraussetzung, um die Aneignung, Ausprägung und Wirkung von Medien in den Gesellschaften Asiens, Afrikas und in den arabischen Ländern zu verstehen und eine bloße Übertragung von Konzepten, die sich aus den spezifischen historischen Entwicklungen in Europa und Nordamerika erklären, zu vermeiden. Drittens sollten Forschungsvorhaben in ihrer Konzeption auch deutlicher als bisher das dialektische Verhältnis zwischen Medientechnologien (einschließlich ihres Entstehungskontextes) und (trans)lokalen Medienpraktiken berücksichtigen.

Nach der Begrüßung durch GUDRUN KRÄMER (Berlin) führten zwei Eröffnungsvorträge in die Diskussionen ein. DALE EICKELMAN (Dartmouth) sprach in seiner Keynote über die Forschung zu Medien, Heimat und Gemeinschaft und SOPHIE ERNST (Leiden/Berlin) präsentierte ihr Dissertationsprojekt "HOME - Memory in Architecture", das sich aus künstlerischer Perspektive mit dem Zusammenhang von Heimat, Vertreibung und Erinnerung in Indien/Pakistan und Palästina/Israel beschäftigt. Beide Vorträge verband das Interesse für die Veränderungen des Lokalen bzw. des Eigenen in Relation zu Mediennutzung und räumlicher Bewegung. Das Augenmerk wurde jedoch nicht auf global ähnlich ablaufende Entwicklungen im Zuge der Nutzung bestimmter (vor allem elektronischer) Medien gelegt, wie die globale Medienforschung es nahe legt, sondern auf die strukturellen, finanziellen und politischen Möglichkeiten der Erforschung von Medien jenseits von Europa und Amerika (Eickelman) und auf die Aneignung verschiedener Medien und Techniken des Erinnerns in ganz konkreten Situationen von politischer Vertreibung (Ernst).

Die zwei folgenden Konferenztage waren neben einem Einführungsvortrag durch die Organisatorinnen BETTINA GRÄF und NADJA-CHRISTINA SCHNEIDER in fünf Panel unterteilt und wurden durch eine weitere Keynote von ANDREAS HEPP (Bremen) sowie einen Kommentar von DOROTHEA SCHULZ (Köln) abgerundet.

In ihrem Einführungsvortrag, der ihre eigenen Forschungen zum indischen Mediensystem (NADJA-CHRISTINA SCHNEIDER) und zu arabischsprachigen Medien-Fatwas (BETTINA GRÄF) zum Ausgangspunkt nahm, wiesen Gräf und Schneider darauf hin, dass eine systematische Medien- bzw. Medialisierungsforschung in den regional- und islamwissenschaftlichen Disziplinen Wissenstraditionen und Begrifflichkeiten der Regionen, über die gearbeitet wird, stärker als bisher einbinden müsse. Auch sei eine ergebnisoffene Konzeption von Forschungsvorhaben wichtig, die nicht von vornherein determiniere, welche Richtungen die Medienentwicklung und damit einhergehenden Veränderungen von kommunikativen Praktiken einschlagen werden. So könne eine zunehmende Medialisierung der Gesellschaften in Asien, Afrika und in den arabischen Ländern zwar sehr wohl zu einer verstärkten Individualisierung, Deterritorialisierung und Unmittelbarkeit führen, aber zugleich könne sie scheinbar komplett zuwider laufende Tendenzen fördern, beispielsweise neue Formen der Vergemeinschaftung oder Tendenzen einer erneuten Reterritorialisierung.

Die Organisatorinnen legten dar, dass die auf den Call for Papers eingereichten Vorschläge einen starken Fokus auf das Thema der politischen Öffentlichkeiten und das Medium Internet aufgewiesen hätten, was in der Struktur des Konferenzprogramms entsprechend berücksichtigt wurde. Mit seinen insgesamt fünf Panels verwies die Konferenz aber auch auf die darüber hinausgehenden, wichtigen Tendenzen und Forschungsinteressen der regional- und islamwissenschaftlichen Medienforschung.

Zum Thema der "Politischen Öffentlichkeiten" wurden am ersten regulären Konferenztag aktuelle Forschungsprojekte mit Bezug auf Südostasien und die arabischsprachige Region vorgestellt. HANNAH NEUMANN (Berlin/Ilmenau) diskutierte die Möglichkeiten, Konzepte von Öffentlichkeit auf so genannte divided societies zu übertragen und zeigte in ihrem Resümee Perspektiven einer von zivilgesellschaftlichen Akteuren getragenen Friedenskommunikation auf. CAROLA RICHTER (Erfurt) stellte theoretische Überlegungen zum Zusammenhang zwischen Medien und sozialen Bewegungen in den autoritären Systemen der arabischen Welt vor. Richter kritisierte einen zu starken Medienzentrismus in Untersuchungen zur Rolle von Medien in Transformationsprozessen. Stattdessen verwies sie auf eine stärkere Berücksichtigung des kommunikativen Potenzials von zentralen Akteuren, das innerhalb der jeweiligen systemischen Strukturen verortet werden müsse. Am Beispiel des privaten tunesischen Radiosenders Radio Zitouna demonstrierte RIKKE HOSTRUP HAUGBØLLE (Kopenhagen) die neue öffentliche Rolle des Islams in der tunesischen Medienöffentlichkeit und zeigte auf, wie stark die Handlungszusammenhänge privater (Medien-)Unternehmer, politischer und gesellschaftlicher Eliten und staatlicher Institutionen infolge der ökonomischen Liberalisierung Tunesiens ineinander verschränkt sind.

Ein weiteres Konferenzpanel befasste sich mit dem Thema "Grenzen der Öffentlichkeit: Raum und Religion". Am Beispiel der politischen Talkshow "The Opposite Direction" auf Al-Jazeera und ihrer höchst unterschiedlichen Rezeption in der arabischsprachigen Region zeigte MARIA RÖDER (Mannheim) auf, dass trotz der zunehmend feststellbaren Transnationalisierungstendenzen arabischer Medienangebote nationale Medienöffentlichkeiten weiterhin bedeutsam sind. Inwieweit die Methode der Diskursanalyse im Rahmen regionalwissenschaftlicher Untersuchungen sinnvoll angewendet werden kann, war die Ausgangsfrage, mit der sich SASKIA LOUISE SCHÄFER (Berlin) auseinander setzte. Am Beispiel der Debatte über religiöse Freiheit in Malaysia und Indonesien illustrierte sie, wie der diskursanalytische Ansatz produktiv in außereuropäischen Kontexten angewendet werden kann und regte zugleich an, diesen insbesondere durch medienethnografische Ansätze zu ergänzen und so den diskursiven Hintergrund und die Subjektivität der Forschenden sichtbar zu machen und in die methodische Reflexion mit einzubeziehen. Ausgehend von ihrer ethnologischen Forschung an der Gadjah Mada University in Yogyakarta, Indonesien, zeigte CLAUDIA NEF (Zürich), welche neuen Möglichkeiten zur Verbreitung religiöser Ideen die neuen Medientechnologien, insbesondere das Internet, unter islamischen Studenten-Aktivisten eröffnet haben. Die elektronisch vermittelte Partizipation dieser Studierenden, so Nefs Argument, habe die Entstehung neuartiger und hochgradig dynamischer Mobilisierungsstrukturen maßgeblich befördert.

"Gender als Kategorie der Medienforschung" war ein weiteres Thema, mit dem sich die Konferenz befasste, auch in diesem Panel wurden theoretisch-methodologische Fragen mit empirischen Untersuchungen in Indien, Nigeria und der Türkei verknüpft. Dass in Indien nicht nur die Werbeanzeigen von NGOs oder Regierungsorganisationen, sondern auch die Produktwerbung privatwirtschaftlicher Unternehmen im urbanen öffentlichen Raum absichtsvoll oder unintendiert Botschaften des sozialen Wandels vermitteln und so zu Reformulierungen dominierender Genderkonzepte anregen können, demonstrierte METTE GABLER (Berlin). Ob diese jedoch als solche von einem höchst heterogenen „Publikum“ rezipiert und angeeignet werden können, will Gabler in ihrer Forschung näher untersuchen. AKIN IWILADE (Ile-Ife, Nigeria) unterzog die Rolle der Medien im Prozess der Konstruktion von Gender-Identitäten in Nigeria einer kritischen Überprüfung. In seinem pessimistischen Fazit bezweifelte Iwilade die Befähigung der nigerianischen Medien, aktiv Gender-Identitäten zu propagieren, die einerseits inklusiv seien und andererseits ausreichend Raum für die soziokulturelle Ausdifferenzierung der nigerianischen Gesellschaft lassen würden. ESRA ÖZCAN (Bremen) zeigte in ihrem Vergleich der Visualisierungsstrategien islamischer Zeitungen in der Türkei, dass diese hinsichtlich der Repräsentation und Darstellung von Frauen erhebliche qualitative und quantitative Unterschiede aufweisen. Insbesondere die weiblichen Rollenbilder, die in der moderaten islamischen Zeitung Zaman entworfen werden, wiesen dagegen große Ähnlichkeiten mit der Darstellung erfolgreicher „säkular-republikanischer“ Frauen in säkularen Zeitungen auf.

Drei weitere Konferenzbeiträge befassten sich mit der "Translokalen Internetforschung", worunter zum einen die Frage diskutiert wurde, inwieweit die ägyptische und libanesische Blogosphäre durch den Begriff der Gegenöffentlichkeit erklärt werden kann (SARAH JURKIEWICZ, Oslo). Worauf sich Gegenöffentlichkeit beziehe, so JURKIEWICZS Fazit, müsse dabei in Bezug auf die unterschiedlichen Öffentlichkeiten und vertretenen Anliegen auf lokaler, regionaler, nationaler und translokaler Ebene erörtert werden. FREDERIK HOLST (Berlin) brachte die für die weitere Diskussion der Konferenz wichtige Frage nach dem Einfluss von Medientechnologien (einschließlich ihres spezifischen Entstehungskontextes) auf die Medienaneignung bzw. Medienpraktiken in unterschiedlichen lokalen Kontexten auf. Holst veranschaulichte dies am Beispiel der Regierung Malaysias, die der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) aufgrund ihres ökonomischen Potenzials eine besonders herausgehobene Stellung zuwies. Im gesellschaftlichen Kontext Malaysias werde die ICT jedoch auf höchst unterschiedliche Weise angeeignet und angewendet, weswegen es zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch noch schwierig sei, generalisierende Aussagen über ihre Wirkung zu treffen. Während gerade das Internet häufig als zentrales Medium betrachtet wird, durch das die zunehmende Fragmentierung religiöser Autorität sichtbar bzw. verstärkt wird, zeigte M.H. ILIAS (Neu-Delhi) auf, dass sich auch die islamischen Religions- und Rechtsgelehrten (Ulama) im südindischen Bundesstaat Kerala verstärkt auf neue Medientechnologien einlassen. Generell konstatierte Ilias, dass sich auch im gewandelten Medienkontext unter den Muslimen Keralas eine vergleichsweise schwach ausgeprägte Hinwendung zur globalen Ummah zeige und sie stattdessen stark in ihrer regional begründeten Identität und Glaubenspraxis verankert seien.

Das letzte Panel am dritten und abschließenden Tag der Konferenz befasste sich mit verschiedenen Aspekten der "Intermedialität und Medienkonvergenz". IRIT NEIDHART (Berlin) problematisierte zunächst, dass neuere Filmproduktionen aus dem Nahen und Mittleren Osten, die durch EU-Gelder finanziert werden, sich verstärkt auf die Sehgewohnheiten und -bedürfnisse europäischer Zuschauer ausrichten müssen und zugleich von diesen als authentische Dokumente über die Region gelesen und „archiviert“ würden. Neidhart äußerte sich kritisch über die zu erwartenden Folgen dieser Kooperationen für das kulturelle Gedächtnis der arabischsprachigen Gesellschaften. Als einen weiteren, relevanten Untersuchungsgegenstand für den Zusammenhang von Medialisierung und soziokulturellem Wandel stellte FRITZI-MARIE TITZMANN (Berlin) den rasant wachsenden indischen Online-Heiratsmarkt vor, anhand dessen sich der Wandel von Konzepten wie Liebe, Familie, Ehe unter der jungen Generation Indiens beispielhaft untersuchen lässt. Auch können gerade durch die intermediale Verknüpfung der Matrimonial Websites mit anderen Kommunikationsmedien und bereits zuvor existierenden Medienpraktiken aussagekräftige Beobachtungen über die reflexive Beeinflussung von Medientechnologien und Medienaneignungen im indischen Kontext gemacht werden.

Dass in den regionalwissenschaftlich ausgerichteten Fächern auf der einen, und in den medienwissenschaftlich orientierten Disziplinen auf der anderen Seite gegenwärtig divergierende Ansätze und Konzepte angwendet werden, wurde in der Keynote von ANDREAS HEPP (Bremen) zu „Globalisierten Medienkulturen“ und dem anschließenden Kommentar von DOROTHEA SCHULZ (Köln) deutlich. Hepp sprach über die kulturellen Folgen der Mediatisierung und Globalisierung, die er beide als Metaprozesse versteht. Infolge der Prägekräfte der Medien, die sich zunehmend transnational entfalteten, könne die Analyse nicht mehr von Nationalkulturen ausgehen, sondern müssen von einer Pluralisierung und Fragmentierung des kulturellen Feldes sprechen, was Hepp am Beispiel von Migranten aus Marokko, der Türkei und Russland veranschaulichte. In ihrem Kommentar plädierte DOROTHEA SCHULZ dagegen für eine regional eingebettete Medienforschung und dafür, medienbezogene Prozesse anstelle von Medien zu untersuchen, da die Art der Soziabilität und der kommunikativen Praktiken entscheidend beeinflusse, wie Medien genutzt werden.

In der resümierenden Diskussion wurde nochmals betont, dass große Anstrengungen vonnöten sind, um der Komplexität sozialer Wandlungsprozesse in außereuropäischen und islamisch geprägten Gesellschaften im Zusammenhang mit Medienentwicklungen gerecht zu werden. Umso wichtiger erschien den Organisatorinnen, dass diese Zusammenkunft keine einmalige Angelegenheit bleibt, sondern dass Formen gefunden werden müssen, die Kommunikation und Kooperation untereinander zu verstetigen. Mit diesem Ziel wurde die disziplinenübergreifende Arbeitsgruppe Medialisierung ins Leben gerufen, die am Ende der Konferenz erstmalig tagte.

Konferenzübersicht:

Keynotes

Dale Eickelman (Dartmouth), Media, Homeland, and Community in Islamic and Area Studies

Andreas Hepp (Bremen), Globalisierte Medienkulturen: Kultur im Zeitalter von Mediatisierung und Globalisierung (Kommentar: Dorothea Schulz, Köln)

Artist Talk

Sophie Ernst (Leiden/ Berlin), HOME - Memory in Architecture

1. Politische Öffentlichkeiten
Moderation: Christoph Schumann (Erlangen)

Hannah Neumann (Berlin/Ilmenau), Eine Nation, zwei politische Öffentlichkeiten. Folgen und Vermittlungsversuche, Philippinen

Carola Richter (Erfurt), Medien und soziale Bewegungen in den autoritären Systemen der arabischen Welt

Rikke Hostrup Haugbølle (Kopenhagen), Tunisia’s private Islamic Radio as a political public sphere

Tabled paper: Sebastian Elsässer (Berlin), Religion, Öffentlichkeit und Nicht-Muslime in der islamischen Welt: Das Beispiel der Medialisierung der “Koptenfrage”

2. Grenzen der Öffentlichkeit: Raum und Religion
Moderation: Bettina Gräf (Berlin)

Maria Röder (Mannheim), Politische Diskurskultur in der transnationalen arabischen Öffentlichkeit: Theoretische und methodische Herausforderungen

Saskia Louise Schäfer (Berlin): Reflections on the method of discourse analysis in area studies by the example of the religious freedom debate in Malaysia and Indonesia

Claudia Nef (Zürich): Islamism and Media: An Islamic counterpublic, Indonesia

Tabled paper: Süheyla Schröder (Potsdam/Istanbul): Polarization of the Public Sphere in Turkey: Secularists vs. Islamists

3. Gender als Kategorie der Medienforschung
Moderation: Schirin Amir-Moazami (Berlin)

Mette Gabler (Berlin), The Good Life - Buy 1 Get 1 Free. Messages of Outdoor Advertising for Social Change in Urban India

Akin Iwilade (Ile-Ife), Gender and Identity in Nigerian Media

Esra Özcan (Bremen), Visualization Strategies of Islamic Newspapers in Turkey

Tabled paper: Ines Braune (Leipzig), Internetnutzung als gelebte Translokalität: Fallbeispiel Marokko

4. Translokale Internetforschung
Moderation: Rüdiger Lohlker (Wien)

Sarah Jurkiewicz (Oslo), Libanesische und ägyptische Blogosphäre - zwischen nationaler und translokaler Öffentlichkeit

Frederik Holst (Berlin), Adaptation and Transformation of the Internet in Malaysia

M.H. Ilias (Neu-Delhi), Ulemas and the Internet: A Case Study of Muslim Scholars’ Engagement with the New Media in Kerala

Tabled paper: Marcus Michaelsen (Erfurt), Internet und soziale Bewegungen in Iran: Konturen einer Gegenöffentlichkeit

5. Intermedialität und Medienkonvergenz
Moderation: Nadja-Christina Schneider (Berlin)

Irit Neidhardt (Berlin), Cinema global - local: Cooperation and Co-Production between Europe and the Middle East

Fritzi-Marie Titzmann (Berlin), Medialisierung und sozialer Wandel - Der indische Online-Heiratsmarkt als ein neues Forschungsfeld

Nuaiman Keeprath Andru (Miri), Muslim Media in India; Trends and transition

Tabled paper: Katrin Schulze (London), Chromolithographs, Kano/Nigeria

Zitation
Tagungsbericht: Zeit für Medialisierung. Medien und transkulturelle Kommunikation in den Islam- und Regionalwissenschaften, 10.04.2010 – 12.04.2010 Berlin, in: H-Soz-Kult, 11.06.2010, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-3148>.