Deutsche Vita. Das Bild der Italiener in der Bundesrepublik

Ort
Berlin
Veranstalter
Oliver Janz, Freie Universität Berlin; Roberto Sala, Universität Erfurt
Datum
27.05.2010 - 28.05.2010
Von
Simon Goeke, München

Die Forschung zur Migrationsgeschichte der Bundesrepublik hat im letzten Jahrzehnt durch die Publikation zahlreicher Studien große Fortschritte gemacht. Studien zur politischen und sozialen Geschichte der Einwanderung stehen dabei im Vordergrund. Die Auseinandersetzung mit „der besonderen Karriere“ der Bilder der Mehrheitsgesellschaft von den italienischen Einwanderern in die Bundesrepublik von der ersten Anwerbung bis in die heutige Zeit stand im Mittelpunkt der von Oliver Janz (Berlin) und Roberto Sala (Erfurt) in Berlin organisierten Tagung. Ausgangspunkt der Tagung war die Annahme, dass in Einwanderungsgesellschaften positive und negative Vorurteile über Minderheiten eine gleichberechtigte Rolle spielen.

In einem Grußwort zur Tagung widersprach der Direktor des Italienischen Kulturinstituts ANGELO BOLAFFI (Berlin) dieser Grundannahme, indem er positive Vorurteile als für die Kommunikation dienlich und für die Minderheiten allgemein als hilfreich beschrieb. Problematisch würden Vorurteile erst werden, sobald sie sich verfestigten und die Realität verdunkelten. Da in den deutschen Medien die negativen Italien- und Italienerklischees überwiegen würden, sei der deutschen Öffentlichkeit weitgehend entgangen, dass sich Italien mittlerweile von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland entwickelt habe und schon seit langem zu einer modernen Industriemacht geworden sei.

OLIVER JANZ (Berlin) verdeutlichte in seiner Eröffnung, dass der Wandel des Bildes der Italiener von den „unerwünschten Gastarbeitern“ zu „Botschaftern des Dolce Vita“ nicht aus einer tatsächlichen Verbesserung ihrer Lebenssituation resultierte, sondern eine Projektion der deutschen Sehnsüchte darstellte. ROBERTO SALA (Erfurt) und PATRICK WÖHRLE (Erfurt) führten inhaltlich in die Tagung ein. Dabei gingen sie verschiedenen Fragen nach. Wer wird in einer Einwanderungsgesellschaft überhaupt als Migrant oder Migrantin angesehen? Welche Auswirkungen hat die „Umcodierung“ des Italienerbildes von vorwiegend negativ zu vorwiegend positiv bewerteten Klischees? Während vor der Gründung von Nationalstaaten der Bezug auf „Fremdheit“ entscheidend für die Zugehörigkeit zu einer Minderheit gewesen sei, beherrsche heute das bipolare Paar Ausländer/in – Inländer/in die „Ordnung der Dinge“. So komme es zustande, dass im gesellschaftlichen Bild zwar alle Migrant/innen Ausländer/innen seien, nicht aber alle Ausländer/innen als Migrant/innen gelten würden. Nicht der tatsächliche Akt des Migrierens sei ausschlaggebend für die Bezeichnung Migrant/in, sondern vielmehr die Zuschreibung von Armut und kultureller Differenz, wodurch gesellschaftliche Hierarchien und die Randstellung der Migrant/innen zugleich gerechtfertigt und zementiert würden. Negative Vorurteile hätten zwar negative Effekte für die Minderheiten, allerdings könnten positive Vorurteile nicht als Aufhebung sondern nur als Kehrseite der negativen gesehen werden.

Deutsche Italiensehnsucht zwischen Überlegenheitsgefühl und Neid
In der ersten Sektion, moderiert von Christoph Cornelißen (Kiel), versammelten sich Vorträge über das Bild des Herkunftslandes Italien. CHRISTOF DIPPER (Darmstadt) eröffnete diese Sektion mit einem Abriss darüber, dass es in Deutschland eine lange Tradition gebe, sich Italienbilder zu machen. Mit eindrücklichen Beispielen über mehrere Jahrhunderte machte er deutlich, wie das Italienbild der Deutschen immer stark von eigenen Interessen und Sehnsüchten geprägt war. Dipper teilte die vielfältigen Phasen der deutschen Auseinadersetzung mit Italien in drei Kategorien ein. So sei das Italienbild entweder von Überlegenheitsgefühlen, Vorstellungen von einer parallelen Geschichte oder Bewunderung und Vorbildzuschreibungen geprägt gewesen. Allen drei Kategorien sei aber gemeinsam, dass die zu Grunde liegende Geschichtsvorstellung von einer linearen Fortschrittsidee geprägt sei. Entgegen solcher normativer Geschichtsbilder müsse nach Alternativen gesucht werden, die eine multitude of modernity zuließen.

MADDALENA GUIOTTO (Trento) untersuchte im zweiten Vortrag das in Europa vorherrschende Bild von Italien. Ausgehend von der These, dass der italienische Film eine besondere Rolle für das Italienbild in Europa spielte, ging sie auf einige gängige Italienklischees ein, wie sie über die Verfilmungen der von Giovannino Guareschi entworfenen Figuren Don Camillo und Peppone nach Europa und Übersee transportiert wurden. Die harmlosen Streitereien zwischen dem katholischen Pfarrer und dem kommunistischen Bürgermeister hätten die Sicht auf die politischen Auseinandersetzungen in Italien verzerrt. So sei beispielsweise die Figur des Peppone, die durch ihr niedriges Bildungsniveau charakterisiert ist, mit dafür verantwortlich gewesen, dass der italienische Kommunismus im Ausland nicht ernst genommen wurde.

Den Zusammenhang zwischen dem Wandel des Italienbildes und der internationalen Vermarktung italienischer Produkte stellte PATRICK BERNHARD (Berlin) in seinem Beitrag her. Die Aufwertung der mit Italien verbundenen Stereotype in den 1970er-Jahren sei weniger auf das Reiseverhalten oder den Konsum der Deutschen, sondern vielmehr auf einen allgemeinen Lebens- und Wertewandel in der Gesellschaft zurückzuführen. So setzte beispielsweise die Vermarktung der ersten Tiefkühlpizza mit Italienklischees erst ein, nachdem das Produkt durch den veränderten Lebensalltag massenhaften Absatz gefunden hatte.

Maria – wieso schmeckt ihm das?
Den ersten Tag beschloss BIRGIT SCHÖNAU (Rom) mit dem Beweis, dass Humor eine wirksame Waffe gegen Vorurteile sein kann. In ihrem Beitrag unter dem Titel „Maria – wieso schmeckt ihm das?“ ging sie teils humoristisch, teils nachdenklich Italienbildern und Italienerklischees in den deutschen Medien nach. An Hand von Beispielen aus der Tagespresse, der Literatur und der Popkultur zeigte Schönau auf, dass seit mehreren Jahrhunderten ein Überlegenheitsgefühl den Blick der Deutschen auf Italien prägt. Dass die Italiener nicht verstehen würden, in welch wundervollem Land sie leben, sei nur eines der gängigen Interpretationsmuster, hinter denen ein solcher Chauvinismus stehe. Verniedlichend und belustigt würden die deutschen Medien meist auf Italien herab blicken. Diese paternalistische Grundhaltung verkehre sich in Momenten der offensichtlichen Konkurrenzfähigkeit Italiens mit Deutschland schnell in mehr oder weniger bedrohliche Formen von Aggression. Eine sicherlich weniger bedrohliche, aber dafür umso deutlichere Form dieser Aggression machte Schönau in der deutschen Fußballberichterstattung aus. Keine andere Fußballnation werde in der deutschen Presse derart heftig kritisiert und angegriffen wie Italien.

Nationalisierung in der Fremde – Das Bild der Migrant/innen
Die zweite Sektion widmete sich dem Blick auf die Migrant/innen. Die Frage, ob das Bild auf die italienischen „Gastarbeiter“ in der Bundesrepublik ein spezifisch deutsches Bild gewesen sei, beantwortete OLGA SPARSCHUH (Berlin) in ihrem Beitrag. Deutlich und quellenbasiert zeigte sie in einem Vergleich zwischen Turin und München auf, dass die Klischees über die süditalienischen Zuwanderer in beiden Städten weitgehend identisch waren. Dabei unterschied sie fünf wesentlich negative Diskurse über die zugewanderten Arbeitskräfte in der Tagespresse. Sowohl in Turin als auch in München sei das Bild in der Presse geprägt gewesen von erstens einer unterstellten ethnischen Unterlegenheit, zweitens von Beobachtungen abweichender Verhaltensmuster, drittens Berichten über kriminelle Verfehlungen der Migranten, viertens der Problematisierung der politischen Ausrichtung der Süditaliener und fünftens der Besorgnis über deren geringes Bildungsniveau. Bis auf die Problematisierung der politischen Ausrichtung seien diese Diskurse in Turin und München weitgehend gleichförmig gewesen. Während in Deutschland die Angst vor einer kommunistischen Infiltration durch die Italiener stark war, fürchteten die Turiner den Einsatz der Zuwanderer als Streikbrecher. Der transnationale Vergleich einer Migrationsbewegung in unterschiedlichen Staaten verspricht neue Einsichten in der historischen Migrationsforschung. Hier konnte Sparschuh zeigen, dass viele der Vorurteile, mit denen Italiener/innen in den 1960er- und 1970er-Jahren konfrontiert waren, weniger spezifisch deutsche Vorurteile als vielmehr Vorurteile auf eine soziale Schicht in der Arbeiterschaft darstellten.

GRAZIA PRONTERA (Salzburg) untersuchte in ihrem Beitrag das Bild der italienischen Migrant/innen in Wolfsburg. Dabei kam sie zu dem Ergebnis, dass die Tagespresse es stets vermied die Arbeits- und Lebensbedingungen der Italiener/innen in Wolfsburg kritisch zu beleuchten. Im Vordergrund der medialen Auseinandersetzung hätte die Werbung um Verständnis für die Eigenheiten der Arbeitsmigranten und die Betonung des vorübergehenden Charakters der Italienerbeschäftigung gestanden. Vor allem Pronteras Darstellung der Wohnheime als unzureichend und traumatisierend und die These, Volkswagen habe eine gezielte Strategie der Rotation angewendet, wurden in der anschließenden Diskussion stark angezweifelt. Tatsächlich legen neuere Veröffentlichungen nahe, dass die oft reproduzierte Darstellung eines Sündenfalls der Volkswagen AG im Bezug auf die Behandlung der Arbeitsmigranten kritisch zu hinterfragen sei.

JOCHEN OLTMER (Osnabrück) merkte in seiner Funktion als Moderator der zweiten Sektion unter anderem an, dass sich im Bezug auf Kriminalitätsdiskurse, aber auch auf Diskurse um Krankheiten und Arbeitsmarktkonkurrenz der Blick auf die weiter zurück liegende Einwanderung von Italienern nach Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg lohne.

Über die unterschiedliche Wahrnehmung von Türk/innen und Italiener/innen in den 1960er- und 1970er-Jahren referierte BETTINA SEVERIN-BARBOUTIE (Gießen). Sie konstatierte hierbei einen Rollentausch. Während Anfang der 1960er-Jahre die Italiener noch als Inbegriff der Südländer mit allen damaligen negativen Stereotypen angesehen wurden, hätten die islamischen Reinigungsrituale der Türken sogar als vorbildlich gegolten. Die negativen Italienerklischees wären dann seit Ende der 1970er-Jahre immer stärker auf die Türk/innen projiziert und die Muslime zunehmend als Opfer ihrer Religion wahrgenommen worden. Die Imagination der Italiener/innen und Türk/innen als Kollektive durch die Fremdwahrnehmung hätte eine stark gemeinschaftsbildende Funktion erfüllt, wobei oft und gerade auch die positiven Stereotype von den Migrant/innen in ihrem Selbstverständnis angenommen worden wären.

Ein überzeugendes, aber nur bedingt an das Thema der Tagung anknüpfendes Plädoyer für bilinguale Erziehung in Schulen stellte der vierte Beitrag in der zweiten Sektion dar. PETER GRAF (Osnabrück) führte die niedrigen Bildungsabschlüsse von Kindern italienischer Herkunft unter anderem auf die mangelnde Wahrnehmung von Differenz zurück und plädierte dafür, die Zweisprachigkeit der Kinder, bei denen zu Hause nicht (nur) deutsch gesprochen wird, als eine Qualifikation zu erkennen und dementsprechend auch in der Schule zu fördern.

LUCA STORTI (Turin) beschäftigte sich im letzten Vortrag der zweiten Sektion mit Mythos und Wirklichkeit der italienischen Mafia in Deutschland. Im Gegensatz zu Italien habe die Mafia in Deutschland keinen direkten Einfluss auf lokale politische Strukturen (power syndicate), sondern beschränke sich auf die Nutzung der ökonomischen Netzwerke für den illegalen Handel (enterprise syndicate). Einen direkten Zusammenhang der Ausbreitung der Mafia mit der Einwanderung italienischer Migrant/innen bestehe aber nicht, da sich die Mafia beispielsweise auch in Ostdeutschland ausbreite. Storti zeigte auf, wie die Mystifizierung der Mafia deren Bekämpfung genauso behindern kann wie deren Unterschätzung.

Zwischen Selbstinszenierung und Eigenwahrnehmung – Die Selbstbilder der Italiener/innen
Die dritte und letzte Sektion der Tagung sollte sich mit den Selbstbildern der Italiener/innen beschäftigen. Die Moderation für diese Sektion übernahm Hans Woller (München). HEDWIG RICHTER (Bielefeld) zeigte in ihrem Vortrag die oft normativen Erzählmuster der deutschen Migrationsgeschichtsschreibung auf. Sie unterstrich wie sich ein sogenannter „Opfer-Plot“ dadurch ständig selbst reproduziere, dass die Migrationsgeschichte meist auf die Forderung nach mehr Engagement des Staates für die Zuwanderer ausgerichtet sei. Unter Missachtung der historischen Rahmenbedingungen würde der Alltag der Migrant/innen mit einem heutigen Standard verglichen und oft unstimmige Gleichsetzungen mit dem nationalsozialistischen Zwangsarbeits- und Lagersystem gezogen werden. Obwohl in Interviews mit Remigrant/innen oft positive Erinnerungen an die Arbeit und das Leben in Deutschland überwiegen, bliebe die Struktur deutsche Täter – migrantische Opfer weiterhin in der Erzählweise bestehen. Dieser „Opfer-Plot“ würde dann auch von den Einwanderern übernommen, da er dem deutschen Bedürfnis nach Vergangenheitsbewältigung entspräche und somit integrationsfördernd wirke.

Die Schaffung eines bestimmten Italienerbildes als strategisches Element italienischer Kleinunternehmer in Deutschland war Thema des anschließenden Vortrags von SONIA GALSTER (Mailand). Durch Interviews mit italienischen Unternehmer/innen im Alter zwischen 37 und 55 Jahren konnte sie einige typische Merkmale dieses italienischen ethnic business zeigen. In der Regel seien diese Unternehmer/innen selbst aus Italien eingereist, hätten für ihre Kinder Aufstiegspläne, wären mit deutschen Partnern verheiratet und bedienten eine deutsche Kundschaft. Ihr Geschäftsalltag sei geprägt von ganz bestimmten Verhaltensnormen, die darauf ausgerichtet seien den Eindruck von italienischer Authentizität zu hinterlassen.

ROBERTO SALA (Erfurt) zeigte in seinem Beitrag auf, dass die Gründer der meisten Italienervereine selbst überwiegend aus einer anderen soziokulturellen Schicht kamen als die Masse der italienischen Arbeiter/innen. In den Vereinen engagierte sich vor allem eine urban geprägte Elite, während der Großteil der Migrantinnen und Migranten aus den ländlichen Regionen Süditaliens kam. Entgegen der Vorstellung dieser Vereine habe sich allerdings nie eine stark vernetzte italienische Gemeinde in der Bundesrepublik entwickelt, da die gemeinsame lokale Herkunft für solidarische Netzwerke bedeutender als die gemeinsame Staatsangehörigkeit gewesen sei.

Die letzte Sektion und somit auch die gesamte Tagung abschließend stellte EDITH PICHLER (Berlin) eine Ministudie zum Selbstverständnis junger italienischer Einwanderer vor. Die 19 beantworteten Fragebögen legten nahe, diese neue Einwanderergruppe als „Neue Mobile“ zu bezeichnen. Sie schlössen mehrheitlich eine Rückkehr nach Italien aus, sähen sich als Europäer und bewegten sich kaum noch in nationalen Netzwerken.

Den Organisatoren der Tagung ist es weitgehend gelungen, die Sektionen mit inhaltlich stimmigen und interessanten Beiträgen zu bereichern. Deutlich wurde, dass das Bild von den Italienern in der Bundesrepublik und vor allem die Bewertung der Stereotype einem starken Wandel unterzogen war. Die historische Rekonstruktion des Italienerbildes ist ein komplexes Unterfangen, das nach einer Verbindung von Sozialgeschichte und Kulturgeschichte verlangt und Italienbilder sowie Eigenwahrnehmungen mit einzuschließen hat. Studien über Protest oder Bewegungen gegen die gängigen Klischees sind bisher kaum existent, könnten aber gerade im Bezug auf die Untersuchung der Eigenwahrnehmung vielversprechend sein.

Konferenzübersicht:

ERÖFFNUNG

Angelo Bolaffi, Direktor des italienischen Kulturinstituts Berlin: Grußwort

Oliver Janz: Einführung

Roberto Sala, Patrick Wöhrle: Typisch italienisch. Zur Funktion von Stereotypen in der Einwanderungsgesellschaft

I. SEKTION –DAS BILD DES HERKUNFTSLANDES
Moderation: Christoph Cornelißen

Christof Dipper: Traditionen des Italienbildes in Deutschland

Maddalena Guiotto: Das Bild Italiens in Europa
3
Patrick Bernhard: Made in Italy und Globalisierung

ÖFFENTLICHER ABENDVORTRAG
Moderation: Angelo Bolaffi

Birgit Schönau: Maria – wieso schmeckt ihm das? Italienbild und Italienklischees in deutschen Medien

II. SEKTION – DAS BILD DER MIGRANTEN
Moderation: Jochen Oltmer

Olga Sparschuh: Das Bild der italienischen „Gastarbeiter“ in der Bundesrepublik. Ein spezifisch deutsches Bild?

Grazia Prontera: Das Bild italienischer Migranten in Wolfsburg
Bettina Severin-Barboutie: Italiener und Türken. Über die Wahrnehmung von zwei Migrantengruppen in den 1960er und 1970er Jahren

Peter Graf: Kinder italienischer Herkunft auf dem Weg nach Europa – zur Aufgabe ihrer schulischen Bildung

Luca Storti: Die italienische Mafia in Deutschland zwischen Mythos und Wirklichkeit

III. SEKTION – DIE SELBSTBILDER DER ITALIENER
Moderation: Hans Woller

Hedwig Richter: Entwicklungsblockade Migration. Selbstbilder italienischer „Gastarbeiter“

Sonia Galster: „Buona sera Signorina!“. Das Italienbild als strategisches Element italienischer Kleinunternehmer in Deutschland

Roberto Sala: “Comunità italiana”. Wie sich italienische Vereinigungen in der Bundesrepublik italienische Migranten vorstellten

Edith Pichler: Neue Europäer? Das Selbstverständnis der Italiener in Deutschland im Rahmen der neuen europäischen Mobilität

Zitation
Tagungsbericht: Deutsche Vita. Das Bild der Italiener in der Bundesrepublik, 27.05.2010 – 28.05.2010 Berlin, in: H-Soz-Kult, 26.06.2010, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-3167>.
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26.06.2010
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