Industrielle Krisenkommunikation im 20. Jahrhundert. Theoretische Bestimmung und kommunikative Bewältigung industrieller Störfallkrisen im deutschen Sprachraum in historischer Perspektive

Ort
Konstanz
Veranstalter
Katja Patzel-Mattern, Universität Heidelberg; Bernhard Kleeberg, Universität Konstanz; Clemens Wischermann, Universität Konstanz
Datum
04.03.2010 - 05.03.2010
Von
Daniel Wilhelm, Fachbereich Geschichte & Soziologie, Universität Konstanz

Am 4. und 5. März 2010 wurde an der Universität Konstanz in Kooperation mit der Universität Heidelberg eine Netzwerkplattform unter dem Titel: „Industrielle Krisenkommunikation im 20. Jahrhundert. Theoretische Bestimmung und kommunikative Bewältigung industrieller Störfallkrisen im deutschen Sprachraum in historischer Perspektive“ ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, die Potentiale der historischen und sozialwissenschaftlichen Krisenforschung, die in den vergangenen Jahren eine Blütezeit erlebte, auch für die Betrachtung industrieller und unternehmensbezogener Phänomene fruchtbar zu machen. Dies erscheint angesichts der Reichweite industrieller Störfallkrisen dringend geboten. Dabei geht es neben einer differenzierten Betrachtung der materiellen Dimension des Störfallereignisses vor allem darum, kommunikative Strukturen industrieller Krisenverarbeitung und ihre Bedeutung für institutionellen Wandel zu diskutieren.

Die Initiatoren der an der Universität Konstanz erstmalig eingerichteten Netzwerkplattform, Katja Patzel-Mattern (Heidelberg), Bernhard Kleeberg (Konstanz) und Clemens Wischermann (Konstanz) fokussierten in der ersten Gesprächsrunde die begriffliche und konzeptionelle Klärung eines industriellen, störfallinduzierten Krisenbegriffs. In vier Sektionen hielten Teilnehmerinnen und Teilnehmer kurze Impulsreferate, die die Grundlage intensiver Diskussion bildeten.

Die erste Sektion – unter der Moderation von Clemens Wischermann – befasste sich mit dem Thema „Krisenbegriffe und –konzepte“. Einleitend gab KATJA PATZEL-MATTERN einen Überblick über den Krisenbegriff und die damit für Historikerinnen und Historiker verbundenen Fragestellungen. Mit Fokus auf mögliche Parameter eines Krisenbegriffes wurde verdeutlicht, dass Krisen aus systeminternen wie -externen Veränderungen resultieren, die für Unternehmen nicht unmittelbar plan- und steuerbar sind.

In einem ersten Vortrag näherte sich MICHAEL HÜLSMANN (Bremen) aus einer betriebswirtschaftlichen Perspektive dem Krisenbegriff der Ökonomie an. Der Referent wies auf die Vielfalt von Krisentypen hin und zeigte gleichzeitig auf, dass ihnen allen gemeinsam ist, dass sie zu einer Unterversorgung des Unternehmens mit lebenswichtigen Ressourcen führen und damit eine existenzielle Bedrohung darstellen können. Hülsmann stellte die These auf, dass die Betriebswirtschaft keinen originären Krisenbegriff besitze, sondern lediglich ein von den Politikwissenschaften adaptiertes Krisenverständnis. Als Lösung aus diesem Dilemma schlug der Referent vor, im Rückgriff auf die Evolutionstheorie einen Ansatz zu entwickeln, der die Integration kommunikativer Akte zur Erklärung von Krisenverläufen erlaubt. Die anschließende Diskussion fokussierte auf den Aspekt der Lernmechanismen von Organisationen und stellte heraus, dass eine Bewältigung von Krisen durch institutionelles Lernen möglich sei. Weiter muss ein Unterschied gemacht werden zwischen kritischen Ereignissen, Risiko und plötzlichen Veränderungen. Konsens dabei war, dass es ein „critical event“ geben müsse, das als Auslöser und Bestandteil einer Krise definiert werden kann.

BERND GREWE (Konstanz) stellte den Krisenbegriff in der Geschichtswissenschaft vor. In einer Bestandsaufnahme schied er den klassischen analytischen Krisenbegriff ausgehend von Reinhart Koselleck sowohl von seiner materiellen, quellenbezogenen Definition bei Rudolf Vierhaus als auch von seiner alltagssprachlichen Verwendung zu Beginn des 21. Jahrhunderts. In der anschließenden Diskussion wurde die fehlende historische Semantik des Krisenbegriffs festgestellt. Auch die Notwendigkeit einer begrifflichen Definition des Störfalls wurde hervorgehoben, die anhand der Parameter der Störfallverordnung geschehen könnte. Ergebnis der Gesprächsrunde war, dass ein Störfall als systemische Unterbrechung eines Normalzustandes verstanden werden muss.

ROLF-PETER SIEFERLE (Sankt Gallen) referierte im letzten Vortrag der ersten Sektion über „Krisen, Störungen und Katastrophen aus umwelthistorischer Sicht“. Der Referent unterschied dabei zwei Katastrophentypen: „Natural-exogene“ Katastrophen und „sozial-endogene“ Katastrophen. Als Grundvoraussetzung für die Existenz einer Katastrophe sei die daraus resultierende soziale Veränderung zu identifizieren. Zu einer Katastrophe, so Sieferle, komme es erst dann, wenn sich ein System selbst in einem kritischen Zustand befindet und die menschliche Reaktion das Ereignis als Katastrophe interpretiert. Empirisch betrachtet sei eine Trennung zwischen natural-exogenen und sozial-endogenen Faktoren dabei kaum möglich. Ein Hybrid sowohl in der gesellschaftlichen Verarbeitung aber auch, im Sinne einer Verknüpfung von natürlichen und menscheninduzierten Faktoren, sei somit gerade im industriellen Kontext der Regelfall. Die darauffolgende kontroverse Debatte thematisierte die Frage, inwieweit nach einer Katastrophe noch von derselben Identität eines Systems gesprochen werden könne. Von den Diskutanten wurde der Identitätswandel dabei als zentrales Ergebnis infolge einer Katastrophe festgehalten.

In der zweiten Sektion, moderiert von Bernhard Kleeberg, wurde nach „Störfallkrisen und ihren Bedingungen“ gefragt. THILO JUNGKIND (Konstanz) zeigte am Beispiel der Chemieunternehmen Bayer und Henkel die unternehmensinterne Veränderung des institutionellen Gefüges in Hinblick auf Bewertung, Wahrnehmung und Bewältigung des vom Unternehmen selbst produzierten Risikos auf. Aus unternehmenshistorischer Sicht sind, so Jungkind, Störfallkrisen, verstanden als Prozess des institutionellen Wandels, der dem verursachenden Unternehmen in irgendeiner Weise Schaden zufügen kann, erst seit den 1970er-Jahren möglich. In der anschließenden Diskussion wurde auf den Aspekt der unterschiedlichen Wahrnehmung zwischen lokal/regional Betroffenen und der Gesamtgesellschaft aufmerksam gemacht. Ergebnis war, dass die Wahrnehmung eines Ereignisses durch die Betroffenen als einer der zentralen Punkte in der Bewertung einer Störfallkrise betrachtet werden muss.

GREG BANKOFF (Hull) schloss die zweite Sektion mit seinem Vortrag. Risiko wurde vom Referenten dabei als ein historischer Prozess verstanden und der Frage nachgegangen, wie Gesellschaften unter der Bedingung ständiger Gefahr ihr Leben normalisieren. Unter Bezugnahme auf das Path-Dependence Konzept von Paul Edward Keys stellte Bankoff die Konkurrenz als Motor einer Veränderung und Verbesserung in Frage. Vielmehr wies er daraufhin, dass lokales Lernen, gegebene Unveränderbarkeiten und Netzwerkeffekte ebenso entscheidend seien. Bankoff vertrat die These, dass um 1900 die Strukturen der industriellen Welt ausformuliert wurden, die bis heute vorherrschend sind. Hier seien die grundlegenden Pfade manifestiert, die im Unglücksfall keine grundlegenden Wandlungsprozesse zuließen, sondern lediglich Veränderungen im Rahmen der Pfadabhängigkeit. In der Diskussion wurde herausgearbeitet, dass das Sprechen über Krisen immer auch eine Gefahr für die gerade vorherrschende und durch das Unglück gestörte Hegemonie ist. Das heißt, bei der Betrachtung und Analyse von Störfällen müssten der Aspekte der Macht und ihrer Verteilung ebenfalls berücksichtigt werden.

Die dritte Sektion, ebenfalls moderiert von Bernhard Kleeberg, beschäftigte sich mit „Kriseninterventionen und Krisenüberlieferungen in Archiven“. ALEXANDER BIERI (Basel) und LIONEL LÖW (Basel) zeigten, dass das Sevesounglück von 1976 zu einer Kommunikationskrise bei der La Roche AG geführt hat. Diese Krise zwischen öffentlichen Medien und dem Unternehmen Roche, so das Fazit, führte zu einer Instabilität zwischen beiden Parteien, die sich erst im Zeitverlauf auflöste und durch einen institutionellen Wandel innerhalb des Unternehmens neu justiert wurde. Die Diskussionsrunde stellte fest, dass die Katastrophe von Seveso bis heute Nachwirkungen hat, und Unglücke und Katastrophen damit immer als Wendepunkt zu begreifen sind. So änderten sich, mit Blick auf die La Roche AG, nicht nur die Organisationsstrukturen im Unternehmen, sondern es sei auch eine Veränderung des unternehmensintern vertretenen Kommunikationsmodells zu konstatieren.

Zum Niederschlag von Krisen in der archivischen Überlieferung referierte MARTIN BURKHARDT (Stuttgart). Der Referent unterschied zwischen drei Krisentypen. So sprach er von „Akuten Krisen“, „Chronischen- oder Dauerkrisen“, die sich am deutlichsten in Akzeptanz und Legitimationskrisen manifestierten und „Prospektiven Krisen“. Anhand einer Matrix wurde verdeutlicht, dass die unterschiedlichen Typen von Krisen Konsequenzen in Bezug auf ihre Überlieferung und Zugänglichkeit in den Archiven haben. Dabei erscheinen, so Burckhardt, die Akzeptanz- und Legitimationskrisen in den Archivbeständen zu dominieren, da bei diesem Krisentyp von den Akteuren eine rege Aktivität zur Klärung der eigenen Position initiiert werde. Der Referent erläuterte, dass gerade bei aktuell kontrovers diskutierten Themen, wie beispielsweise der Atomkraft, die Zugänglichkeit restriktiv gehandhabt werde. Auch „Prospektive Krisen“ entzögen sich über die meist prohibitiv gehandhabte öffentliche Zugänglichkeit einer wissenschaftlichen Analyse. Die Diskussionsrunde im Anschluss an den Vortrag thematisierte noch einmal den Aspekt, dass Krisen je nach Typus in unterschiedlicher Weise Quellen hervorbringen und die betroffenen Akteure (hier Unternehmen), ebenfalls abhängig vom Krisentyp, selektiv eingreifen. Schlussfolgernd daraus ergibt sich gewissermaßen ein doppelter „Filter“, der bei der Bearbeitung von Krisenphänomenen, vor allem aber der Klassifizierung von Krisenzeiten Berücksichtigung finden muss.

In der vierten und abschließenden Sektion wurde von STEFAN BÖSCHEN (Augsburg) offen gelegt, dass die Verwissenschaftlichung vieler gesellschaftlicher Bereiche eine Heterogenität erzeugt habe, die Gesellschaft und Politik mit einer normativen Uneindeutigkeit, Ungewissheit und mit Nichtwissen konfrontiere. Dies bedinge sich durch die daraus resultierende Vielfalt unterschiedlicher Meinungen. Schlussfolgernd wurde konstatiert, dass die Dynamik von Wissenskonflikten zu einer Zunahme fremddefinierten Nichtwissens führe, da das Feld nun von mehr Akteuren bestimmt wurde, die auf die jeweiligen relevanten Wissenskulturen zurückgriffen, um ihre Macht zu sichern. Resultierend daraus bedeute dies, dass Risikokommunikation immer in herrschaftsdurchdrungenen Räumen stattfindet, in denen die wissenskulturelle Transparenz bzw. deren Intransparenz als strategisches Mittel erscheint. In der anschließenden Diskussion wurde festgehalten, dass die Bewältigung von Krisen zweifellos durch eine Wissenspluralisierung begünstigt wird. Jedoch wurde auch bemerkt, dass die Kommunikation zwischen verschiedenen Wissenskulturen Ausgangspunkt neuer Konflikte sein kann. Diese Gefahr verstärkte sich in den letzten Jahren, da es nicht nur zu einer Ausdehnung von Expertenwissen kam, sondern im Zeitalter der Massenmedien viel Populärwissen hinzutrat.

Ausgangspunkt des Vortrags von SASKIA FRANK (Braunschweig/Marburg) war die Zeppelin-Katastrophe von 1937 in Lakehurst (USA). Die Referentin thematisierte den Prozess der Medialisierung von Katastrophen und deren Nachleben in der kollektiven Erinnerung. Bilder wurden hierbei als der Teil der Kommunikation von Vergangenem und Gegenwärtigem betrachtet. Das Bild werde unabhängig vom historischen Geschehen zur Katastrophe. Es sei nicht länger Abbild, sondern vermeintlich das Geschehen selbst. Schlussfolgernd wurde konstatiert, dass Fotos und Bilder abstrahieren und ästhetisieren, gleichzeitig aber auch ein Teil der kollektiven Erinnerung werden. In der anschließenden Diskussion galt das Interesse dem Umgang mit Quellen im Kontext industrieller Krisenforschung. Deutlich herausgearbeitet wurde, dass Bilder und Fotos für die Analyse der Wahrnehmung, Rezeption und Stilisierung von Unglücken und Katastrophen entscheidende Impulse liefern können.

Abschließend bündelte KATJA PATZEL-MATTERN die Erträge des ersten Netzwerkstreffens. Als hilfreich erwies es sich, zwischen unterschiedlichen Krisentypen – ökonomische Krisen, Rationalitäts-, Legitimations- und Motivationskrisen – zu differenzieren. Ihnen allen sei gemeinsam, dass sie zu einer Unterversorgung des Unternehmens mit lebenswichtigen Ressourcen führten und damit eine existentielle Bedrohung darstellen könnten. Es seien vor allem zwei Krisentypen, die für die Auseinandersetzung mit industrieller, störfallinduzierter Krisenkommunikation relevant sind – Rationalitäts- und Legitimationskrisen. Ihre Bedeutung erkläre sich aus dem Hybridcharakter industrieller Stör- und Unfälle. Er verhindere eine eindeutige Zuordnung des betrachteten Ereignisses zu den natural-exogenen oder den sozial-endogenen Katastrophen. Vielmehr verzahnten sich im Verlauf von industriellen Stör- und Unfällen natürliche und soziale Effekte wie Wirkungen. Dies habe zur Folge, dass industrielle Stör- und Unfälle in besonderer Weise über die Thematisierung von Rationalitäten und Legitimationen industriellen Handelns grundlegende gesellschaftliche Ordnungsprinzipien infrage stellen und zugleich normalitätskonstituierend wirken.

Wurden damit wesentliche Parameter eines auf kommunikative Akte bezogenen Krisenbegriffs beschrieben, so steht die Bestimmung des Ausgangspunktes möglicher existentieller Bedrohung noch aus. Hier ist auf die Bedeutung des niederschwelligen industriellen Störfalls oder des aggregierten, sich vollziehenden Unfalls zu verweisen. Auf der Ebene der gesellschaftlichen Wahrnehmung bewirken Stör- wie Unfälle Irritationen im Verhältnis von Unternehmen und ihrer Umwelt. Sie sind sichtbar gewordene Risiken und Gefahren und ziehen aufgrund ihres oben beschriebenen grundsätzlichen Charakters eine Krise des Selbst- und Fremdverständnisses des betroffenen Unternehmens nach sich. Deren Ausmaß ist in Abhängigkeit von gesellschaftlichen Rahmenparametern variabel. Grundsätzlich wird die stör- und unfallinduzierte Krise der Selbst- und Fremdwahrnehmung jedoch zum Anlass eines gesteigerten, ex- wie internen Kommunikationsbedarfs, der auch dann Einfluss auf das Unternehmen hat, wenn es sich nur in geringem Maße an der Verhandlung des Ereignisses beteiligt. Insofern werden Stör- und Unfälle zum Ausgangspunkt institutionellen Wandels.

Krise als Bestandteil des Kompositums „Industrielle Krisenkommunikation“ soll somit die, möglicherweise existentielle Bedrohung des Selbst- und Fremdverständnisses, der tragenden Rationalitäten und Legitimationen eines kommunizierenden Unternehmens und der in ihm sprechenden und handelnden Akteure bezeichnen. Die kommunikative Verhandlung dieser Bedrohungssituation – sei es als Leugnung, Darstellung oder Auseinandersetzung – bewirkt, dass das betroffene Unternehmen und seine Akteure verändert aus der Krise hervorgehen. Ein Identitätswandel findet statt.

Auf der Grundlage der im ersten, sehr ertragreichen Workshop erarbeiteten begrifflichen Klärungen wird sich das folgende Arbeitstreffen im Herbst 2010 den kommunikativen Akten auf der Ebene der Unternehmen und ihrer Umwelt widmen.

Konferenzübersicht:

Sektion I. Krisenbegriffe und –konzepte
Moderation: Clemens Wischermann (Konstanz)

Katja Patzel-Mattern (Heidelberg), Störfallkrisen und Krisenkommunikation. Begriffe und Ziele des Netzwerks
Michael Hülsmann (Bremen), Der Begriff der Krise in der Ökonomie
Bernd Grewe (Konstanz), Der Krisenbegriff in der Geschichtswissenschaft
Rolf Sieferle (Sankt Gallen), Krisen, Störungen und Katastrophen aus umwelthistorischer Sicht

Sektion II. Störfallkrisen und ihre Bedingungen
Moderation: Bernhard Kleeberg (Konstanz)

Thilo Jungkind (Konstanz), „Under pressure“ – Wie es aus unternehmenshistorischer Perspektive zur Störfallkrise kommt
Greg Bankoff (Hull), Path-dependence, historical lock-in and „built-in“ accident?

Sektion III. Kriseninterventionen und –überlieferungen

Alexander Bieri/Lionel Löw (Basel), Unfall in Seveso 1976: Gründe und Folgerungen der Kommunikationskrise bei Roche
Martin Burkhardt (Stuttgart), Überlegungen zum Niederschlag von Krisen in der archivischen Überlieferung

Sektion IV. Krisenkulturen und Wissentransfers
Moderation: Katja Patzel-Mattern (Heidelberg)

Stefan Böschen (Augsburg), Risikokommunikation als Krisenbewältigung eines „Kultur-Kampfes“ unterschiedlicher Wissenskulturen
Saskia Frank (Braunschweig/Marburg a.d. Lahn), Katastrophe – die andere Seite des technischen Fortschritts?
Katja Patzel-Mattern (Heidelberg): Begriffe und Konzepte eines Krisenbegriffs in industrieller Perspektive. Eine Zusammenführung der Ergebnisse des 1. Netzwerktreffens

Zitation
Tagungsbericht: Industrielle Krisenkommunikation im 20. Jahrhundert. Theoretische Bestimmung und kommunikative Bewältigung industrieller Störfallkrisen im deutschen Sprachraum in historischer Perspektive, 04.03.2010 – 05.03.2010 Konstanz, in: H-Soz-Kult, 07.07.2010, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-3181>.