HT 2010: Grenzziehungen. Projektionen nationaler Identität auf Migranten in europäischen Städten seit 1945

Ort
Berlin
Veranstalter
Bettina Severin-Barboutie, Justus-Liebig-Universität Giessen; Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD); Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD)
Datum
28.09.2010 - 01.10.2010
Von
Olga Sparschuh, Friedrich-Meinecke-Institut, Freie Universität Berlin

Europäische Städte wurden im Rahmen der großen Urbanisierungsprozesse des 20. Jahrhunderts im besonderen Maße zum Ziel von Migration. Die Zuwanderung erfolgte dabei aus unterschiedlichen Kontexten – aus ländlichen Regionen innerhalb von Nationalstaaten, aus anderen Ländern an der Peripherie Europas oder aus den ehemaligen Kolonien – und stellte für viele Kommunen eine große materielle und kulturelle Herausforderung dar. Trotz der divergierenden Herkunft der Migranten erfolgte ihre Klassifizierung häufig nach nationalen Zugehörigkeiten, und auch in der Forschung wurden Migrationsbewegungen in den letzten Jahrzehnten vornehmlich nach nationalen Kategorien untersucht.

In der von BETTINA SEVERIN-BARBOUTIE (Gießen) geleiteten Sektion der „Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung“ ging es deshalb darum, das Verhältnis von Migration, Nation und Stadt genauer zu beleuchten und zu versuchen, den „methodologischen Nationalismus“[1] der Migrationsforschung zu überwinden. Zwar sei bei der wissenschaftlichen Erforschung von Migration die Nation als Kategorie nicht mehr unbestritten, so Severin-Barboutie in ihrer Einleitung, aber sie spiele noch immer eine wichtige Rolle. Deshalb sei es das Ziel der Sektion, den Einfluss nationaler Zuschreibungen auf Grenzziehungen innerhalb von Städten zu ermitteln. Dabei sollten einerseits die Migranten selbst, andererseits die Zielstädte der Migration als Akteure in den Mittelpunkt rücken.[2]

ROBERTO SALA (Erfurt) setzte sich methodisch mit der Nation als Analysekategorie für die Erforschung von Migrationsprozessen auseinander. Anhand des Beispiels der italienischen Arbeitsmigration in die Bundesrepublik zeigte er, dass „Italiener in Deutschland“ vielfach als selbstverständliche Bezeichnung verwendet werde, obwohl sie zumindest missverständlich sei. Einerseits sei diese Kategorie aus Sicht der deutschen Mehrheitsgesellschaft konstruiert worden, für welche die nationale Zugehörigkeit der italienischen Minderheit das intuitive Unterscheidungsmerkmal dargestellt habe. Diese Einteilung sei in der Folge der Ausgangspunkt für ausländerpolitische Maßnahmen geworden und auch von der wissenschaftlichen Forschung übernommen worden. Andererseits sei der Diskurs über Italiener in Deutschland von den italienischen Vereinigungen in der Bundesrepublik geprägt worden. Deren Vertreter seien von einer nationalen comunità italiana in Deutschland ausgegangen, die sie bewahren müssten. Dabei erweise sich jedoch die unterschiedliche soziokulturelle Herkunft dieser „Elitenitaliener“ und der Arbeitsmigranten als problematisch: Während die ersteren sich und ihre „Landsleute“ in Deutschland viel stärker in Kategorien des Nationalen wahrnahmen und präsentierten, sei für die Arbeitsmigranten, die per Kettenmigration in die Bundesrepublik einreisten, die lokale Herkunft viel bedeutsamer gewesen. Sala warnte deshalb davor, von monolithischen nationalen Einheiten auszugehen, die es in dieser Form nicht gegeben habe, und schlug erneut den Begriff der „Nationalisierung in der Fremde“ vor, der beschreibt, dass die Arbeitsmigranten erst in Deutschland zu Italienern geworden seien.[3]

Gerade bei der Erforschung von Migrantennetzwerken im urbanen Raum, so Sala, sei es möglich, das Verhältnis zwischen der Wirksamkeit sozialer Strukturen aus der dörflichen Herkunftsgemeinschaft und der Relevanz nationaler Zugehörigkeit zu beleuchten. Gleichzeitig wies er jedoch scharf auf einige Defizite bisheriger stadtbasierter Studien hin, die oft den Konstruktionscharakter der Nation nicht diskutierten oder sich häufig auf offizielle Quellen wie Unterlagen von Stadtverwaltungen stützten und dabei den mehrheitsgesellschaftlichen Blick auf die Arbeitsmigranten reproduzierten. Zudem pressten sie die Arbeitsmigranten vielfach in dichotomische Schemata von deutsch bzw. italienisch und ließen so selbst ein mangelndes Gespür für die Differenziertheit der Herkunft der Migranten erkennen. Insgesamt müsse die nationale Herkunft bei der Erforschung von Migrationsprozessen eine Variabel unter mehreren werden und dürfe nicht länger pauschales Bestimmungskriterium sein.

In den folgenden beiden Beiträgen standen koloniale bzw. postkoloniale Wahrnehmungen von Migranten im Mittelpunkt. IMKE STURM-MARTIN (Köln) widmete sich Zuwanderern, die aus den (ehemaligen) Kolonien nach Frankreich und Großbritannien kamen.[4] Im Zentrum ihrer Untersuchung standen zeitgenössische Kategorien für die Bezeichnung von Migranten sowie die Frage, welche Rolle die Nation für diese Zuschreibungen spielte. In beiden Fällen waren die Haupt- und Industriestädte die Ziele der Migration. Übereinstimmend sei der städtische Raum in beiden Aufnahmegesellschaften als überfüllt und belagert wahrgenommen worden und Migranten seien zunächst Ziel pauschaler Zuschreibungen geworden: Dabei seien die Annahmen, sie wären in höherem Maße kriminell, übertrügen Krankheiten und hätten abweichende Sitten unabhängig von der nationalen Herkunft gewesen und hätten die Kategorisierung nicht beeinflusst.

Sturm-Martin zeigte, dass die Minderheiten aus den Kolonien, die als British Subjects frei nach Großbritannien einreisen durften, dort in den 1950er-Jahren als coloured betitelt und in den 1960er-Jahren hauptsächlich als immigrant, coloured oder colonial immigrant erfasst wurden. Vor dem Hintergrund der Hautfarbe und der Kolonialvergangenheit der Migranten, welche z.B. das nationale britische Bildungssystem durchlaufen hätten, sei die Abgrenzung anhand der Kategorie Nation weniger bedeutsam gewesen. In Frankreich stammten die Zuwanderer aus den nordafrikanischen Kolonien, vor allem aus Algerien. Da die Algerier seit 1947 die französische Staatsbürgerschaft hatten, sei die Kategorisierung einerseits nach religiösen Kriterien, andererseits nach regionalen Gesichtspunkten erfolgt: sie wurden als musulman bezeichnet oder unter den Begriff Nord-Africain subsumiert. Durch den Dekolonisierungsprozess – der Algerienkrieg dauerte von 1954 bis 1962 – habe sich jedoch eine neue nationale Identität der Algerier entwickelt, die sich auch in der französischen Wahrnehmung durchzusetzen begann. Für die Migranten selbst sei die regionale Identifikation häufig stärker gewesen als die nationale – damit grenzten sie sich ihrerseits gegen andere Zuwanderergruppen aus demselben Nationalstaat und nationale Zuschreibungen im Aufnahmeland ab. Da die Kategorie Nation sich für die ehemaligen Kolonialreiche als problematisch erwies, speisten sich die Zuschreibungen aus anderen Einflüssen: In Großbritannien und Frankreich waren für die Wahrnehmung der Migranten aus den Kolonien deshalb „rassische“, koloniale und religiöse Komponenten wesentlich.

SUSANNE GRINDEL (Braunschweig) beschäftigte sich mit der heutigen Situation der (post)kolonialen Migranten und ihrer Nachkommen.[5] Am Beispiel der französischen Nationalmannschaft zeigte sie, wie diese vom Vor- zum Spiegelbild der französischen Gesellschaft geworden sei: Während les bleus beim Weltmeisterschaftserfolg 1998 als Muster der Integration angesehen worden seien, repräsentierten sie durch die Skandale und die Niederlage 2010 nun das Scheitern des republikanischen Integrationsmodells. Dieses Modell untersuchte Grindel anhand des französischen Schulsystems und verschiedener Geschichtslehrmittel. Im zentralisierten französischen Schulsystem sei die Schule die Institution, welche die Kultur der Republik vermitteln solle, und damit ein wesentliches Integrationsinstrument. Besonders die Unruhen von 2005 hätten aber ihr Scheitern in den banlieues gezeigt, da sich die Angriffe der Jugendlichen besonders häufig gegen Schulen richteten. Dies erkläre sich dadurch, dass das Gleichheitsversprechen der republikanischen Schule von den Jugendlichen der Vorstädte als Heuchelei angesehen werde. Das französische Integrationsmodell, welches von einem homogenen Nationsverständnis ausgehe und von Zuwandernden Anpassung fordere, sei gleichgültig gegenüber Differenzen und beschränke religiöse und kulturelle Abweichungen auf den privaten Raum. In der Praxis habe dies zu gravierenden Unterschieden in den Bildungs- und Lebenschancen und zur Segregation der Migranten und ihrer Nachkommen in den Vorstädten geführt. Durch die Einführung sogenannter zones d’éducation prioritaire sei versucht worden, diese Probleme zu mildern. Dabei seien aber die Bedürfnisse der Jugendlichen nach Anerkennung ihrer Geschichte als ehemals Kolonisierte unberücksichtigt geblieben, während sie zu Objekten einer technokratischen Bildungspolitik geworden seien.

In den französischen Schulbüchern komme Migration zwar seit einigen Jahren vor, das Thema werde aber nicht eigenständig, sondern im Rahmen der sozialen Veränderungen nach 1945 behandelt. Migration werde dabei stets in ihrer Bedeutung für die französische Gesellschaft dargestellt, die Erfahrungen der Migranten selbst spielten keine Rolle. Das zeige sich auch darin, dass die kolonialen Hintergründe der Migration kaum thematisiert, Migration und Kolonisation/Dekolonisation nicht aufeinander bezogen würden, was das Gefühl der Exklusion bei den migrantischen Jugendlichen verschärfe. Sowohl im Schulsystem als auch in den Schulbüchern würden also koloniale Beziehungen reproduziert und das Paradigma von der Entwicklungs- und Anpassungsbedürftigkeit der migrantischen Adressaten genährt.

Interdisziplinär ergänzt wurde die Sektion durch den Beitrag von MARTIN ZILLINGER (Siegen). Er betonte, dass auch die Ethnologie Migrationsbewegungen zunehmend jenseits nationaler Zuschreibungen erforsche. Dabei gebe es inzwischen nicht nur transnationale Ansätze und die Untersuchung nach ethnischen Kategorien, sondern es werde zunehmend gefordert, „Kosmopoliten“ in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. Diese knüpften in stark durch Migration beeinflussten Städten, sogenannten gateway cities, ihre Netzwerke offen in alle Richtungen. Beiden Möglichkeiten spürte Zillinger in seinen Untersuchungen zu migrantischen Netzwerken in Brüssel nach.[6] Während der nationale Rahmen für die Mehrheitsgesellschaft Möglichkeiten erschließe, errichte der Staat im Gegensatz dazu für die transnationalen Netzwerke der Migranten Grenzen. Durch die Rechtsunsicherheit der Migranten in europäischen Rechtsstaaten erwiesen sich diese als „die Nation der Anderen“. Um die ungleiche Ressourcenverteilung in Handlungsspielräume zu verwandeln, müssten Migranten Techniken finden, mit denen sie die daraus resultierenden Risiken abmildern können. Dabei werde häufig auf Strukturen zurückgegriffen, die im mediterranen Herkunftsraum bereits seit Generationen erprobt seien: Verwandtschaftsbeziehungen, Freundschaftsnetzwerke und Patronageverhältnisse.

Näher beleuchtete Zillinger eine ethnische Migrationsökonomie von Marokkanern und ein heterogenes religiöses Netzwerk arabischer Christen unterschiedlicher Nationalität. Am Beispiel der Migrationsbewegung aus dem marokkanischen Meknes nach Brüssel, zeigte er, dass an den Etappen der Wanderungsbewegung vor allem lokale aber auch ethnische und nationale Beziehungen für die Ausbildung von Netzwerken zwischen Migranten entscheidend seien. Gleichzeitig demonstrierte er anhand der Organisation arabischer Christen in Brüssel, dass sich im Ausland auch ganz neue Verbindungen ergeben können. Obwohl die Christen aus unterschiedlichen Regionen, Nationalstaaten, Sprachgruppen und religiösen Kontexten des arabischsprachigen Mittelmeerraumes stammten, versammelten sie sich in der arabisch-evangelikalen Kirche von Belgien und integrierten sich in dichten Kontexten religiöser Vergemeinschaftung. Während einerseits auf ethnischen Zugehörigkeiten fußende Netzwerke existierten, bildeten sich andererseits in der Migration neue, hier auf religiösen Zugehörigkeiten beruhende Geflechte.

In allen vier Vorträgen wurde deutlich, dass nationale Zuschreibungen aus Sicht der Mehrheitsgesellschaft als Unterscheidungsmerkmal innerhalb von Städten einen starken Einfluss auf die Grenzziehung zwischen dem Eigenen und dem Fremden hatten. Allerdings stellte die nationale Zugehörigkeit nur eine unter mehreren Abgrenzungsmöglichkeiten dar: Wenn andere, weiter gefasste Kategorien wie die Zugehörigkeit zu Kolonialimperien, zu Religionsgemeinschaften oder phänotypische Merkmale wie die Hautfarbe für die Beschreibung der Migranten griffen, erschienen die nationalen Perspektiven als zu parzelliert und traten in den Hintergrund. Dies besonders, wenn in den ehemaligen Kolonialimperien die Abgrenzung nach nationalen Kriterien nicht mehr sauber durchzuführen war, da die Bewohner der Kolonien die Staatsangehörigkeit der Kolonialmacht erhalten oder ihr Bildungssystem erfolgreich durchlaufen hatten.

Andererseits erwiesen sich die nationalen Projektionen auf die Migranten, die von Seiten der Mehrheitsgesellschaft – und in der Folge auch von der wissenschaftlichen Forschung – verwendet wurden, als zu grob. Durch die Einbeziehung der migrantischen Perspektive erschienen die lokalen, regionalen und ethnischen oder auch sozialen und politisch-weltanschaulichen Bindungen viel wesentlicher als die nationalen. Es wurden also Einheiten relevant, die kleinteiliger und damit genauer sind als die oftmals unzulässig homogenisierenden nationalen Klassifizierungen. Besonders bei der Konzentration auf einzelne Städte wurde deutlich, dass es durch Kettenmigration aus eng begrenzten Herkunftsgebiete in klar definierte Zielgebiete zu einer Reproduktion der migrantischen Ausgangsgesellschaften in den Großstädten kam: Die moderne industrialisierte Stadt wurde durch Migration zum Container für traditionale Dorfgemeinschaften, eröffnete zugleich aber auch neue Handlungsoptionen für deren Mitglieder. Die Vielfältigkeit der Migrantengruppen spiegelte sich jedoch nicht in den Zuschreibungen der Mehrheitsgesellschaften, sondern wurde in den Wahrnehmungen der Aufnahmegesellschaften durch nationale, koloniale, rassische und religiöse Kategorien überschrieben. Die Projektionen bestimmter Annahmen auf Migranten richteten sich dabei nach den Kriterien, anhand derer eine Grenzziehung zwischen Eingesessenen und Zuwandernden möglich war.

Während dem Desiderat der Migrationsforschung, die Migranten selbst als Akteure in den Blick zu nehmen, in allen Beiträgen entsprochen wurde, blieb die Stadt als Akteurin im Gegensatz dazu verhältnismäßig blass: Sie wurde abstrakt als Untersuchungseinheit herangezogen, um in ihrem kompakten Rahmen eine Gesellschaftsanalyse zu ermöglichen, um die „Eigenlogik der Städte“[7] ging es weniger. In der Diskussion wurde deshalb gefordert, zu ermitteln, welche Rolle die Städte an sich spielten und welche Faktoren die Migranten – außer den verwandtschaftlichen Netzwerken – bewegt hätten, bestimmte Städte zum Ziel ihrer Wanderung zu machen. Inwiefern es für die Migrationsforschung von Nutzen sein kann, die konkreten Konstellationen in bestimmten Städten stärker herauszuarbeiten, müssen künftige Untersuchungen zeigen.

Städte bieten die Möglichkeit, die dominierende Rolle der Nation bei der Erforschung von Migration zu relativieren. Durch die Konzentration auf die Interaktion von Aufnahmegesellschaft und Zuwandernden in der Stadt wird die Nation als bestimmende Untersuchungskategorie umgangen und es wird möglich, Analyseeinheiten offenzulegen, die sowohl unter- als auch oberhalb der nationalen Ebene liegen können. Bei ausreichender methodischer Reflexion kann die Stadt als Dreh- und Angelpunkt von Migrationsbewegungen zur idealen Untersuchungseinheit werden, um die Nation als bestimmende Kategorie für die Erforschung von Migrationsprozessen abzulösen.

Sektionsübersicht:

Bettina Severin-Barboutie, Leitung der Sektion

Roberto Sala (Erfurt), Stadt und Nation im Einwanderungsprozess

Imke Sturm-Martin (Köln), Wahrnehmung und Kategorisierung von Migranten in Frankreich und Großbritannien

Susanne Grindel (Braunschweig), Banlieue und Nation. Jugendliche Migranten der Großstädte und die Erziehung und Schulpolitik in Frankreich

Martin Zillinger (Siegen), Verortung ethnischer Ökonomien und transnationaler Netzwerke in Brüssel

Anmerkungen:
[1] Andreas Wimmer/Nina Glick Schiller, Methodological nationalism, the social sciences, and the study of migration. An essay in historical epistemology, in: International Migration Review 37 (2003), S. 576-610.
[2] Bettina Severin-Barboutie bereitet an der Universität Gießen gegenwärtig ein Forschungsprojekt vor, in dessen Mittelpunkt die vergleichende Untersuchung städtischer Migrationsgeschichte in Europa nach 1945 steht. Vgl. dies., Entre idéal et réalité. L’histoire comparée face aux sources, in: Sophie Baby/Michelle Zancarini-Fournel (Hrsg.), Histoires croisées. Réflexions sur la comparaison internationale en histoire, Paris 2010, S. 75–86.
[3] Vgl. dazu Roberto Sala, Die Nation in der Fremde. Zuwanderer in der Bundesrepublik Deutschland und nationale Herkunft aus Italien, in: IMIS-Beiträge 11 (2006), S. 99-122.
[4] Vgl. dazu Imke Sturm-Martin, Zuwanderungspolitik in Großbritannien und Frankreich. Ein historischer Vergleich 1945-1962, Frankfurt 2001.
[5] Der Vortrag von Susanne Grindel steht in Zusammenhang mit ihrem am Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig verfolgten Forschungsprojekt „Europa als koloniale Erinnerungsgemeinschaft? Die Darstellung des europäischen Kolonialismus in deutschen, französischen und englischen Schulbüchern“.
[6] Vgl. dazu demnächst Martin Zillinger, Die Trance, das Blut, die Kamera. Trance-Medien und Neue Medien im marokkanischen Sufismus, Bielefeld 2011.
[7] Helmuth Berking / Martina Löw (Hg.), Die Eigenlogik der Städte. Neue Wege für die Stadtforschung, Frankfurt 2008.

Zitation
Tagungsbericht: HT 2010: Grenzziehungen. Projektionen nationaler Identität auf Migranten in europäischen Städten seit 1945, 28.09.2010 – 01.10.2010 Berlin, in: H-Soz-Kult, 23.10.2010, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-3337>.
Redaktion
Veröffentlicht am
23.10.2010
Beiträger
Klassifikation
Region(en)
Weitere Informationen
Sprache Beitrag
Land Veranstaltung
Sprache Veranstaltung